DE2202492C2 - Verfahren zur Herstellung eines gesattigten oder ungesättigten, trans portablen Weston Normal Elementes - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines gesattigten oder ungesättigten, trans portablen Weston Normal ElementesInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M6/00—Primary cells; Manufacture thereof
- H01M6/28—Standard cells, e.g. Weston cells
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Description
»5 sen.
Es werden nachstehend zwei Beispiele zur erfindungsgemäßen Herstellung eines transportablen
Weston-Elementes beschrieben, unter Bezugnahme auf F i g. 1 und 2 der Zeichnung.
30 F i g. 1 zeigt einen Schnitt durch ein einröhrenför-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren :ur Herstel- miges, ungesättigtes, transportables Weston-Elelung
eines gesättigten oder ungesättigten transporta- ment,
blen Weston-Normal-Elementes, gleich welcher Ge- F i g. 2 einen Schnitt durch ein gesättigtes, trans-
fäßform. portables Weston-Element mit einem Gefäß in
Es sind zahlreiche Verfahren bekannt' um chemi- 35 H-Form.
sehe Substanzen, die sich in die Zusammenstellung Erfindungsgemäß besteht ein einröhrenförmiges,
der Elemente einreihen sollen, unbeweglich zu ma- ungesättigtes, transportables Weston-Element aus
chen. einem Gefäß in röhrenförmiger Form, das im unte-
Die Konstruktionsvarianten der transportablen ren inneren Teil eine Trennungswand 2 aufweist und
Elemente verwenden zu diesem Zweck gelochte 40 dadurch zwei Abteilungen der Elektroden bildet, die
Korkstöpsel, gleichfalls gelochte Stöpsel aus syntheti- aus einer Schicht mit Quecksilber 3 und einer Schicht
schem Plastikmaterial, gelochte Scheiben aus synthe- 'mit Cadmiumamalgam 4 bestehen. Ferner sind zur
tischem Material, aus Porzellan oder aus porösem Verbindung mit dem äußeren Netz zwei Klemmen
Glas, Bausche aus Baumwollgewebe oder aus As- angebracht, die aus zwei Platindrähten 5 bestehen,
best, odei aus 'synthetischen' Materialien u>.dgl. 45 die durch die Gefäßwände bei der Elektroden-Einige
dieser Stöpsel erfordern für ihre Anbringung Höhenlage gehen. Dann folgen Lagen aus einer Deeine
passende Konstruktion des Gefäßes hinsichtlich polarisationspaste 6 und aus einer Schicht neutraler
des Ausmaßes und der Form. Andere Verfahren be- Glaskörnung, oder aus einer Körnung des Materials,
nötigen für die Pp.eration des Füllens und Schließens ,. aus dem das Elementgefäß, von seiner chemischen
der Elemente eine besondere Technologie. 50 Zusammensetzung betrachtet, besteht, und die für
Diese Verfahren haben wenigstens einen der fol- die Erziehung der Unbeweglichkeit der Substanzen
genden Nachteile: einen durchlässigen Stöpsel 7 bilden, der in einer ge-
Die-Gefäße müssen in ihren Dimensionen mit sättigten Lösung aus Cadmiumsulfat durchtränkt
gedrängten Tojeranz^n ausgeführt werben,; . ,,.% ., wird. Das Gefäß ist,am oberen Ende dicht geschlossen.
Die Gefäße weisen komplizierte Formen auf; 55 Ein gesättigtes, transportables Weston-Element
Die Vorrichtungen für die Unbeweglichkeit bil- mit einem Gefäß in Η-Form besteht erfindungsgemäß
den in der Konstruktion der Weston-Elemente aus einem Gefäße mit Platindrahtklemmen und hat
zusätzliche Stücke und bedingen kompliziertere in einem der Gefäßteile eine Elektrode aus Quecksil-Operationen
bei der Vorbereitung und der Fül- ber3 und darüber eine depolarisierende Schicht 6
lung. 60 und in dem anderen Gefäßteil eine Elektrode aus
Die transportablen Weston-Elemente sind teurer Cadmiumamalgam 4 und über die Substanzen der
als die untransportablen. , unteren Gefäßteile je eine Schicht aus Cadmiumsul-
Ohne jede Ausnahme tragen die Verfahren und fatkristallen 9. Die Vervollständigung*der kommunidie
bekannten Mittel zur Herstellung der trans- zierenden Röhre und der oberen Teile des Gefäßes
portablen Weston-Elemente dazu bei, daß einige 65 wird mit neutraler Glaskörnung oder mit Körnung
Teile aus Materialien, welche keine klassischen oder Partikelteilchen desselben Materials, aus denen
Bestandteile der Weston-Normal-Elernente bil- das Element gebaut ist, hergestellt und wird im Elekden
und auf chemischem Wege die elektrischen trolyt getränkt.
Die erfindungsgemäß hergestellten transportablen Weston-Elemente weisen folgende Vorteile auf:
Die Konstruktion des Gefäßes wird erleichtert, weil die Form des Gefäßes einfacher ist und die Toleranzen
der Dimensionen weniger gedrängt sind; es wird die Einführung fremder Körper, die auf
chemischem Wege die elektrischen Eigenschaften beeinflussen können, in das Innere der Elemente
vermieden;
die technologische Ausführbarkeit des transportablen Elementes ist einfacher;
das erfindungsgemäße Weston-Element funktioniert selbst nach einer Verneigung um 180° zu seiner normalen Lage.
das erfindungsgemäße Weston-Element funktioniert selbst nach einer Verneigung um 180° zu seiner normalen Lage.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung eines gesättigten 5 verwendet werden.
oder ungesättigten, transportablen Weston-Nor- Das erfindungsgemäße Verfahren beseitigt diese
mal-Elementes, gleich welcher Gefäßform, da- Nachteile dadurch, daß man die Unbeweglichkeit der
durch gekennzeichnet, daß mit Hilfe Substanzen mit Hilfe eines permeablen Stöpsels aus
eines permeablen Stöpsels (7), aus einer Schicht neutralem Körnungsglas oder aus einer Körnung
von neutraler Glasköraung oder aus Teilchen des io oder aus kleinen Partikelteilchen des Stoffes aus dem
Materials, aus dem das Gefäß besteht, das Auf- die Gefäße verfertigt sind, oder aus anderen neutra-
driicken und Öie-Unbewegliphkeit der Substanzen '„ len Materialien, die auf Grund chemischer Erwägun-
erzielt wird, wobei das Sacken der Substanzen gen gewählt wurden, erzielt. Nach der Einführung
und der verschiedenen Schichtkörnungen durch der Elektroden führt man bei den gesättigten
Vibrieren und/oder durch Schleudern herbeige- 15 Weston-Elementen ein wenig Elektrolyt und depola-
führt wird. ·' risierendes Material ein, nachdem man noch eine
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- Schicht Cadmiumsulfatkristalle eingeführt hat. Ankennzeichnet,
daß die maximale Körnung, die schließend füllt man das Gefäß mit einer Körnung den Stöpsel bildet, 1,5 mm beträgt. aus neutralem Material. Dadurch, daß man das EIe-
ao ment vibrieren oder schleudern, z.B. zentrifugieren,
läßt, sacken die Körner aus neutralem Material zusammen und bilden einen durchlässigen Stöpsel. Anschließend
wird das Gefäß mit Elektrolyt bis zur oberen Höhenlage nachgefüllt und dann verschlos-
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE2202492A DE2202492C2 (de) | 1972-01-19 | 1972-01-19 | Verfahren zur Herstellung eines gesattigten oder ungesättigten, trans portablen Weston Normal Elementes |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE2202492A DE2202492C2 (de) | 1972-01-19 | 1972-01-19 | Verfahren zur Herstellung eines gesattigten oder ungesättigten, trans portablen Weston Normal Elementes |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2202492A1 DE2202492A1 (de) | 1973-04-12 |
DE2202492B1 DE2202492B1 (de) | 1973-04-12 |
DE2202492C2 true DE2202492C2 (de) | 1973-10-31 |
Family
ID=5833454
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE2202492A Expired DE2202492C2 (de) | 1972-01-19 | 1972-01-19 | Verfahren zur Herstellung eines gesattigten oder ungesättigten, trans portablen Weston Normal Elementes |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2202492C2 (de) |
-
1972
- 1972-01-19 DE DE2202492A patent/DE2202492C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2202492A1 (de) | 1973-04-12 |
DE2202492B1 (de) | 1973-04-12 |
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