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DE2166456C3 - Verfahren zur Herstellung von N-Diäthylaminoäthyl-2-methoxy-4-amino-5-chlorbenzamid - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-Diäthylaminoäthyl-2-methoxy-4-amino-5-chlorbenzamid

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Publication number
DE2166456C3
DE2166456C3 DE19712166456 DE2166456A DE2166456C3 DE 2166456 C3 DE2166456 C3 DE 2166456C3 DE 19712166456 DE19712166456 DE 19712166456 DE 2166456 A DE2166456 A DE 2166456A DE 2166456 C3 DE2166456 C3 DE 2166456C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
methoxy
acid
ester
chlorobenzamide
amino
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712166456
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English (en)
Other versions
DE2166456B2 (de
DE2166456A1 (de
Inventor
Geza Dr. Lasalle Kohan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maple Leaf Foods Inc
Original Assignee
Canada Packers Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canada Packers Inc filed Critical Canada Packers Inc
Priority to DE19712166456 priority Critical patent/DE2166456C3/de
Publication of DE2166456A1 publication Critical patent/DE2166456A1/de
Publication of DE2166456B2 publication Critical patent/DE2166456B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2166456C3 publication Critical patent/DE2166456C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/12Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by halogen atoms or by nitro or nitroso groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von N-Diäthylaminoäthyl^-methoxy-^amino-S-chlorbenzamid aus p-Aminosalicylsäure-Niedrigalkylester, entsprechend dem vorstehenden Patentanspruch.
Es ist bekannt, daß N-(2-Diäthy!aminoäthyl)-2-methoxy-4-amino-5-chlorbenzamid in der Chemotherapie verwendet werden kann, und zwar allgemein als Regulator des Verdauungssystems und insbesondere als Antiemetikum, das zur Behandlung von Übelkeit verwendet werden kann, die mit verschiedenen Krankheiten, wie Reise- oder Seekrankheit, oder auf Schwangerschaft beruhendes Unwohlsein einhergeht Hierfür werden die genannte Verbindung oder deren nichttoxische Salze zur Herstellung von pharmazeutischen Zubereitungen in pharmazeutisch zulässige organische oder anorganische flüssige oder feste Träger einverleibt
Diese Verbindung wird in den US-Patentschriften 31 77 252 und 33 57 978 beschrieben. Nach der US-PS 31 77 252 wird sie allgemein durch Umsetzung eines substituierten Acylchlorids mit einem geeigneten asymmetrischen disubstituierten Diamin in einem inerten Reaktionsmedium hergestellt, aus dem die angestrebte Verbindung in der Form von Hydrochloriden durch Filtration oder Zentrifugieren gewonnen werden kann. Nach der US-PS 33 57 978 erfolgt die
Herstellung aus p-Aminosalicylsäure, der Ausgangsverbindung, in einer sechsstufigen Reaktionsfolge; zunächst Veresterung der freien Säure, Acylierung der Aminogruppe. Alkylierung des phenoljschen Hydroxylrestes, Halogenierung unter Einführung des gewünschten Kernsubstjtuenten, nämlich Chlor, in 5-Stellung, Aminolyse der Esterfunktion durch Reaktion mit einem Amin unter Bildung eines Amids und schließlich Entacetylierung der aromatischen Acetaimdofunktion durch Hydrolyse, wobei das freie Amin erhalten wird
Aus der FR-PS 1476 925 ist ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung von N-DiäthyIaminoäthyI-2-methoxy-4-amino-5-chlorbenzamid bekannt. Bei diesem bekannten Verfahren ist eine bekannte und übliche Aminolyse eines Esters zu einem Amid vorgesehen, wobei es erforderlich ist, das geschützte, d. h. das 4-Acetylaminoamin, in das freie Amin umzuwandeln, wodurch eine Hydrolyse unter ziemlich drastischen Reaktionsbedingungen notwendig wird. Dieses bekannte Verfahren ist daher hinsichtlich der Ausbeute nicht zufriedenstellend.
Aufgabe der Erfindung ist es ein Verfahren zur Herstellung von N-Diäthv!aminoäthy!-2-meihoxy-4-amino-5-chIorbenzamid aus p-Aminosalicylsäure-Niedrigalkalyestern zur Verfügung zu stellen, das einfacher als die bekannten Verfahren ist und das die angestrebte Verbindung in hoher Ausbeute liefert.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Verfahren der oben beschriebenen Art dadurch gelöst, daß man
a) den p-Aminosalicylsäureester mit Phthalsäureanhydrid in an sich bekannter Weise in einen Ester der p-Phthalimidosalicylsäure überführt,
b) die phenolische Hydroxylgruppe mit Dimethylsulfat in an sich bekannter Weise methyliert,
c) den 2-Methoxy-4-phthaloylimidobenzoesäureester mit Chlor zu dem 2-Methoxy-4-phthaIoylimido-5-chlorbenzoesäureester in an sich bekannter Weise chloriert und
d) bei diesem durch Erhitzen mit mindestens 2 Mol Ν,Ν-Diäthyläthylendiamin je Mol Ausgangsverbindung unter im wesentlichen wasserfreien Bedingungen, in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels und in Gegenwart von Aluminiumisopropoxid in einer einzigen Stufe die Phthaloylschutzgruppe entfernt und die Estergruppe einer Aminolyse unterwirft.
Der Ausdruck »niedrig« bedeutet hier im Zusammenhang mit Alkyl- und Aralkylestern Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen.
Die verschiedenen Stufen des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung von N-Diäthylaminoäthyl-2-methoxy-4-amino-5-chlorbenzamid werden in dem folgenden Reaktionsschema veranschaulicht:
NH, Phthalsäureanhydrid CO
OH
CO
CO2R
Stufe (b)
CO2R
Alkylierung
Me2SO4 CO2R
OH
Stufe (c)
CO2R,
OMe O
Stufe (d)
OMe
Kernchlorietung
Cl2 CO2R1
OMe
Et
"N(CHj)2NH2
Et
gleichzeitige Aminolyse und Abspaltung der Phthaloylgruppe
Et
N(CHj)2NHOC
OMe
Et
Ri = Niedrigalkyl
Die Stufen (a), (b) und (c) des erfi.rdungsgemäßen Verfahrens werden, ausgehend von p-Aminosalicylsäureester, in an sich bekannter Weise durchgeführt Als p-Aminosalicylsäureester wird vorzugsweise der Methylester verwendet, obgleich auch andere Ester, z. B. der Äthyl-, Propyl-, Isopropyl- oder Butylester, zum Einsatz kommen können. Die Umsetzung des p-Aminosalicylsäureesters mit Phthalsäureanhydrid zu dem Ester der p-Phthalimidosalicylsäure erfolgt zweckmäßigerweise in einem inerten organischen Lösungsmittel, wie einem hochsiedenden aromatischen Lösungsmittel, z. B. wasserfreiem Toluol oder Xylol, vorzugsweise in Gegenwart einer kleinen Menge eines basischen Kondensationskatalysators, z.B. Triäthylamin, unter Erhitzen.
Die Alkylierung der phenolischen Hydroxylgruppe erfolgt mit Dimethylsulfat vorzugsweise in einem inerten wasserfreien organischen Lösungsmittel, z.B. wasserfreiem Aceton, Methyläthylketon oder Tetrahydrofuran, in Gegenwart von Alkali, z. B. Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumcarbonat oder Kaliumcarbonat. Sie Umsetzung erfolgt zweckmäßigerweise bei Raumtemperatur oder darüber unter wasserfreien Bedingungen.
Die direkte Chlorierung zur Einführung des Kernsubstituenten Chlor in die 5-Stellung erfolgt zweckmäßigerweise in einem inerten Lösungsmittel, wie Essigsäure, gegebenenfalls in Gegenwart eines Katalysators und üblicherweise bei Raumtemperatur oder unter leichter Kühlung.
Die Stufe (d), d. h. die Aminolyse und Abspaltung der Phthaloylgruppe in einer einzigen Stufe, erfolgt in Gegenwart eines inerten wasserfreien organischen Lösungsmittels, z. B. von einem hochsiedenden aromatischen Lösungsmittel, wie Xylol oder Toluol. Die Umsetzung erfolgt bei Temperaturen zwischen etwa 100 und 1500C, besonders zwischen 120 und 1400C.
Das so erhaltene N-Diäthylaminos'<hyl-2-methoxy-4-amino-5-chlorbenzamid kann gewünschtenfalls in Salze übergeführt werden, z. B. in nichttoxische Säureadditionssalze und quartäre Ammoniumsalze. Die Säureadditionssalze können z. B. mit Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Jodwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Milchsäure, Citronensäure oder Weinsäure hergestellt werden. Die quartären Ammoniumsalze können durch Behandlung mit Niedrigalkyl- und -aralkylester starker anorganischer Säuren oder organischer Schwefelsäuren hergestellt werden, z. B. mit Methylchlorid, Methylbromid, Methyljodid, Äthylbromid, Propylbromid, Propyljodid, Benzylchlorid, Benzylbromid, Methylsulfat, Methylbenzolsulfonat oder Methyl-p-benzolsulfonat
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Die Schmelzpunkte wurden nach dem Kapillarrohrverfahren bestimmt.
Beispiel
a) Herstellung von p-PhthälöyläfflidöSalicylsäliremethylester
33,4 g (0,2 Mol) p-Aminosalicylsäuremethylester, 29,6 g (0,2 Mol) Phthalsäureanhydrid und 2,02 g Triäthylamin (als Kondensationskatalysator) wurden zu 400 ml wasserfreiem Toluol als Lösungsmittel in einem
2t 66
lMtemdkqlJjeti mi mechanischem Rührer und Rückfluflkühler mit Wasserfalle gegeben. Das Gemisch wurde d#nn 3»/2 Stunden unter fortwährendem Röhren unter Rückfluß erhitzt Es wurde dann auf 0°C auf einem Eisbad abgekühlt, wobei der gewünschte p-FhthaloylamJdosaJicyJsiureroethylester in Form eines kristallinen Festkörpers ausfiel. Dieser Festkörper wurde von der Lösung durch Filtration abgetrennt, in 200 ml Methanol suspendiert, und die Suspension wurde 30 Minuten bei Raumtemperatur gerührt Dann wurde der gereinigte jo p-Phthaloylamidosalicylsäuremethylester abfUtriert und bei 80°G in einem Vakuumexsikkator getrocknet; es wurden 49 g (Ausbeute 83%) Produkt in Form von weißen nadeligen Kristallen erhalten. Eine Analyseprobe wurde aus Aceton umkristallisiert Schmelzpunkt: 215 bis 217"C
15
Elementaranalyse: ι
Berechnet: 064,64^3,73^4,71%; gefunden: C 64,75, H 3,70, N 4,56%.
IR: Das Infrarotspektrum der Verbindung in Nujol zeigte charakteristische Absorptionsbanden bei den folgenden Wellenlängen:
/CO (Phthaloyl) 1788, 1770, 1710 cm-', /CO (Ester) 1675 cm-'.
b) Herstellung von i-Methoxy^phthaloylamidobenzoesäuremethylester
29,7 g (0,1 Mol) des vorstehend erhaltenen p-Phtha-Ioylamidosalicylsäuremethylesters wurden zu 550 ml wasserfreiem Aceton in einem 1-I-Rundkolben mit mechanischem Rührer und Rückflußkühler gegeben. 27,6 g (0,2 Mol) gepulvertes wasserfreies Kaliumcarbonat wurden zu der Suspension hinzugefügt; dann wurden langsam unter fortwährendem Rühren 13,86 g (0,11 MoI) Dimethylsulfat hinzugegebea Das Gemisch wurde 20 Stunden unter Rückfluß erhitzt Dann wurde die Hauntmenge Aceton abdestilliert; der dicke, teigige Rückstand wurde auf etwa 50° C abgekühlt und mit 500 ml Wasser verdünnt Die erhaltene Suspension wurde bei Raumtemperatur 30 Minuten gerührt Der Festkörper, 2-Methoxy-4-phthaIoylamidobenzoesäuremethylester, wurde durch Filtration abgetrennt, mit Wasser bis zur Neutralität gewaschen und dann in einem Vakuumexssikkator bei 80° C getrocknet. Es wurden 30,1 g Produkt als weiße, nadelige Kristalle erhalten (Ausbeute 97%). Eine Analyseprobe wurde aus Aceton umkristallisicrt.
Schmelzpunkt: 151 bis 153°C Elementaranalyse: C17H13NO5:
Berechnet: C 65,59, H 4,50, N 4,2%; gefunden: C 6438, H 4,65, N 4,07%.
IR: Das Infrarotspektrum der Verbindung in Nujol zeigte charakteristische Absorptionsbanden bei den folgenden Wellenlängen:
20
25
30 4-phtha[Qylamidobenzoesäuremeth,Ylesterc und 250 ml Eisessig wurden in einen H-Rundkolben mit mechanischem Rührer, Thermometer und Tropftrichter gegeben. Während das Gemisch fortwährend gerührt wurde, wurde eine Lösung von 3r9g (0,055 Mol) Chlorgas, gelöst in 50 ml Eisessig, hinzugegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur Vh Stunden gerührt Dann wurde das Gemisch in 1500 ml kaltes Wasser gegosEin. Der erhaltene Niederschlag, 2-Methoxy-4-phthloyIamido-5-cblorbenzoesäuremethylester, wurde durch Filtration abgetrennt und zu 500 ml einer gesättigten wäßrigen Natriumhydrogencarbonaüösung hinzugefügt Die Suspension wurde 30 Minuten gerührt; anschließend wurde das Produkt abfiltriert mit Wasser gewaschen, bis keine Spur von Chlorionen mehr vorhanden war, dann bei 6O0C in einem Vakuumexsikkator getrocknet Es wurden 16,6 g des gewünschten 2-Methoxy-4-phthaloylamido-5-chIorbenzoesäuremethylesters erhalten (Ausbeute 96%). Eine Analyseprobe wurde aus Methanol umkristallisiert
Schmelzpunkt: 119 bisl20°C
Elcmcntaranalyse: Ci7H|2CINOs.
Berechnet: C 59,05, H 3,50, Cl 10,25, N 4,05%;
gefunden: C59,14, H3,41, Cl 10,42, N426%.
IR: Das Infrarotspektrum der Verbindung in Nujol zeigte charakteristische Absorptionsbanden bei folgenden Wellenlängen:
yCO 1775,1755,1720 cm-'.
d) Hersteilung von N-(Diäthylaminoäthyl)-2-methoxy-4-amino-5-chlorbenzamid
y CO Phthaloyl 1775,1755,1720 cm -', /CO Ester 1687 cm-'.
c) Herstellung von 2-Methoxy-4-phthaloyIamido-5-chlorbenzoesäuremethylester
15,55 g (0,05 Moi) des oben erhaltenen 2-Methoxy-Ausgegangen wurde von 2-Methoxy-4-phthaloylamido-5-chlorbenzoesäurernethylester, der gemäß Stufe c) erhalten wurde. 7,2 g Aluminiumisopropoxid wurden zu 271 ml Isopropanol gegeben. Die Lösung wurde in einer Stickstoff atmosphäre bei 82° C am Rückfluß erhitzt Es wurden 45 ml Isopropanol abdestilliert Nach dem Abkühlen auf etwa 40° C wurden 35,8 g Aluminiumisopropoxid, 145 g Methyl^-methoxy^-phthalimido-S-chlorbenzoat und 145,6 g Ν,Ν-Diäthylaminoäthylamin zugesetzt Nach 42stündigem Erhitzen des Reaktionsgemisches unter Stickstoff am Rückfluß wurde das Lösungsmittel so weit abdestilliert, bis sine dicke Suspension erhalten wurde. Zu dieser Suspension wurden 250 ml Xylol gegeben und 15 Minuten gerührt Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurde eine Lösung von 225 g konzentrierter Salzsäure in 750 ml Wasser zugegeben, und das Gemisch wurde 30 Minuten gerührt Die wäßrige Schicht wurde abgetrennt, filtriert und langsam zu einer Lösung von 107 g Natriumhydroxid in 1110 ml Wasser gegossen, wobei durch äußeres
5:, Kdhfen'die Temperatur zwischen 10 und 200C gehalten wurde. Nach 15minütigem Rühren der resultisrenden Suspension wurde das Produkt durch Filtration gesammelt und mit Wasser zur Entfernung sämtlicher alkalischer Bestandteile gründlich gewaschen.
Das gewaschene N,N-Diäthylaminoäthyl-2-methoxy-4-amino-5-chlorbenzamid wurde bei 60° C getrocknet Es wurde eine Ausbeute von 121,7 g (96,5%) erhalten. Das Produkt hatte einen Schmelzpunkt von 144 bis 146° C.
Elementaranalyse: C14H22CIN3O2:
Berechnet: C 56,08, H 7,39, Cl 11,82, N 14,01%;
gefunden: C 55,90, H 7,57, Cl 11,86, N 14,00%.
IR: Das Infrarotspektrum der Verbindung in Kaliumbromiddispersion zeigte die folgenden charakteristischen Absorptionsbanden.·
J400. 3320. 3220 cm-',
yCO 1635 cm-'.
Die Gesamtausbeute des vierstufigen Verfahrens betrug 74,2%.

Claims (1)

  1. Patentanspruch;
    Verfahren zur Herstellung von N-Diäthylaminoä%l-2-methoxy-4-anjmo-5-chlorbenzamid aus p-Aminosaücylsäure-Niedrigalkylestern, dadurch gekennzeichnet, daß man
    den p-Aminosalicylsäureester mit Phthalsäureanhydrid in an sich bekannter Weise in einen Ester der p-Pbthalimidosalicylsäure überführt, die phenolische Hydroxylgruppe mit Dimethylsulfat in an sich bekannter Weise methyliert,
    den 2-Methoxy-4-phthaloylimidobenzoesäureester mit Chlor zu dem 2-Methoxy-4-phAaloylimido-5-chIorbenzoesäureester in an sich bekannter Weise chloriert und
    bei diesem durch Erhitzen mit mindestens 2 Mol Ν,Ν-Diäthyläthylendiamin je MoI Ausgangsverbindung unter im wesentlichen wasserfreien Bedingungen, in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels und in Gegenwart von Aluininiumisopropoxid in einer einzigen Stufe die Phthaloylschutzgruppe entfernt und die Estergruppe einer Aminolyse unterwirft
DE19712166456 1971-01-21 1971-01-21 Verfahren zur Herstellung von N-Diäthylaminoäthyl-2-methoxy-4-amino-5-chlorbenzamid Expired DE2166456C3 (de)

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FR1476925A (fr) * 1965-04-08 1967-04-14 Ile De France Nouveau procédé de préparation de nu-tertiaire-aminoalkyl-2-hydroxy (ou alcoxy) 4-amino-5-halogéno benzamides

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