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DE215803C - - Google Patents

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Publication number
DE215803C
DE215803C DENDAT215803D DE215803DA DE215803C DE 215803 C DE215803 C DE 215803C DE NDAT215803 D DENDAT215803 D DE NDAT215803D DE 215803D A DE215803D A DE 215803DA DE 215803 C DE215803 C DE 215803C
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DE
Germany
Prior art keywords
slide
wheel
locking
disc
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT215803D
Other languages
English (en)
Publication of DE215803C publication Critical patent/DE215803C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate
    • G03B9/32Double blind
    • G03B9/34Double blind with adjustable slot; with mechanism controlling relative movement of blinds to form slot

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a. GRUPPE
ROSS LIMITED in LONDON.
Rouleauverschluß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten Rouleauverschlüsse für photographische Apparate, bei welchen zwei auf beliebige Schlitzbreite einstellbare Vorhänge Anwendung finden, deren Aufwickelwalzen bzw. Aufwickelrollen so miteinander gekuppelt sind, daß beide Vorhänge gleichzeitig miteinander geschlossen aufgewunden werden können, und bei denen nach Auslösen des Verschlusses der untere Vorhang so iange allein abläuft, bis der Schlitz gebildet ist. Die Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung der Vorrichtung zum Einstellen und Betrieb des Verschlusses. Diese Ausbildung zeichnet sich vor den bisher üblichen durch X5 zwei nebeneinander liegende und gegeneinander verschiebbare Sperrschieber aus.
Auf den Zeichnungen ist ein Verschluß nach der Erfindung dargestellt:
Fig. ι zeigt einen Schnitt durch die Kamera nach Linie a, b, c in Fig. 2.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Kamera mit abgenommener Seitenwand. ,
Fig. 3 ist eine gleiche Ansicht ohne abgenommene Seitenwand.
Fig. 4 zeigt das Aufwinderad für das obere Rouleau und
Fig. 5 dasjenige für das untere Rouleau.
Fig. 6 ist ein weiteres einstellbares Rädchen. Die beiden Rouleaus bestehen aus einem nachgiebigen, für das Licht undurchlässigen Stoff. In der Kamera sind oben und unten Aufwickelwalzen für die beiden Rouleaus angebracht, ferner unten Federn zum Aufwinden, mit oder ohne Vorrichtung zum Anzeigen der Federspannung, für die die Kamera eingestellt ist.
Um den Verschluß aufzuziehen, wird das untere Rouleau 7 vermittels der beiden in der Kamera oben angeordneten Scheibchen 9 und 10, mit denen das Rouleau in geeigneter Weise verbunden ist, aufgewickelt. Das Aufwickeln des oberen Rouleaus 8 erfolgt vermittels der ebenfalls oben in der Kamera angeordneten Walze 11. Die Scheibchen 9 und 10 sowie die Walze 11 sind auf einer gemeinsamen Achse angeordnet. Die Unter kante des unteren Rouleaus ist mit der oberen der beiden unten in der Kamera angeordneten Walzen befestigt, und die Oberkante des oberen Rouleaus mit der Walze 11. Dieses Rouleau ist andererseits etwa durch Bänder mit der unteren der beiden unten in der Karnera angeordneten Walzen verbunden. Befinden sich beide Rouleaus in ihrer niedrigsten Lage, so greift die Unterkante des einen Rouleaus über die Oberkante des anderen. In dieser Lage verbleiben die Rouleaus während des Einstellens der Kamera,
Das Zahnrad 12, durch dessen Drehung das untere Rouleau 7 aufgewickelt wird, steht in Eingriff mit einem Zahnrad 13, das sich um einen Zapfen 1 (Fig. 2) frei drehen kann. Dieses Zahnrad steht wieder in Eingriff mit einem Zahnrad 14, das auf der Welle 15 befestigt ist, die das Scheibchen 10 trägt. Das Scheibchen 10 ist auf der Achse 15 nahe dem im Lager 2 gelagerten Ende befestigt. Das Zahnrad 14 steht mit dem einen Teil eines Doppelzahnrades 16 in Eingriff, dessen anderer Teil mit einem Zahnrad 17 in Eingriff steht. Dieses ist auf der Büchse 3 befestigt, auf der das Scheibchen 9 fest angeordnet ist. Die Büchse 3 sitzt auf der Büchse 4, die an dem einen Ende der Walze 11
. befestigt ist. Das andere Ende der Walze ii ist mit dem Lager 2 versehen, das um die Welle 15 greift. Wird das Zahnrad 12 gedreht, so werden die Scheibchen 9 und 10 in Drehung versetzt und hierdurch das untere Rouleau aufgewickelt.
Das Zahnrad 18 das zum Aufwickeln des oberen. Rouleaus 8 dient, steht in Eingriff mit dem Zahnrad .19, das sich um den Zapfen 1 drehen kann. Das Zahnrad 19 steht seinerseits in Eingriff mit dem Zahnrad 20, das auf dem
' freien Ende der Büchse 4 angeordnet ist. Wird das Zahnrad 18 gedreht, so erfolgt also auch eine Drehung der Walze 11 und infolgedessen das Aufwickeln.
Zwischen dem Zahnrad 12 zum Aufwickeln des unteren Rouleaus und dem Zahnrad 18 zum Aufwickeln des oberen Rouleaus befindet sich eine Kupplung. Der Kupplungsring 21 ist mit dem Zahnrad 12 verbunden, während die Kupplungsscheibe 22 mit dem Zahnrad 18 verbunden ist. Zwischen den beiden Zahnrädern 12 und 18 bzw. dem Ring 21 und der Scheibe 22 befindet sich der Kupplungsstift 23. Dieser kuppelt den Ring 21 mit der Scheibe 22, wenn er in den engen Teil χ χ (Fig. 5) des zwischen Ring 21 und der Scheibe 22. vorgesehenen Zwischenraumes tritt. Wenn also die Kupplung durch Drehen des Zahnrades 12 in Tätigkeit gesetzt wird, so dreht sich das Zahnrad 18 mit, so daß sowohl das obere als auch das untere Rouleaus gleichzeitig aufgewickelt werden.
Das Zahnrad 12 ist mit. einem nach außen vorspringenden Zapfen 24 versehen. Dieser greift in die eine oder andere der in dem Zahnrad 25 vorgesehenen Bohrungen 5. Das Zahnrad. 25 wird durch eine Feder 26 in inniger Berührung mit dem Zahnrad 12 gehalten. Ferner ist das Zahnrad 25 mit einer außerhalb der Kamera liegenden Handhabe versehen. Durch Ziehen dieser nach außen, entgegen der Wirkung der Feder 26 kann die Stellung des Rades 25 gegenüber dem Zahnrad 12 geändert werden, und zwar dadurch, daß der Zapfen 24 auf der Scheibe 12 von der einen Bohrung 5 in eine andere gebracht wird.
Außerhalb der Kamera befindet sich noch eine Flügelschraube 28, vermittels der das Zahnrad 18 unabhängig von dem Zahnrad 12 gedreht werden kann, zum Zwecke, das obere Rouleau für das Einstellen der Kamera oder für Erzielung einer längeren Exponierung aufwinden zu können.
Das Zahnrad 18, das Zahnrad 12 und das einstellbare Zahnrad 25 drehen sich um einen gemeinschaftlichen Zapfen 29, dieser wird vermittels Schraube und Mutter und einer Unterlagscheibe mit der Platte 31 befestigt. Die Flügelschraube 28 wird vermittels der Kopfschraube 30 mit dem Zapfen 29 verbunden. Das einstellbare Zahnrad 25 steht in Eingriff mit dem Zahnrad 32 und dieses wieder mit dem Zahnrad 33. Mit letzterem ist eine Scheibe
34 verbunden (Fig. 3). " Diese dient dazu, die Weite der Öffnung zwischen den beiden Rouleaus, die durch die Stellung des Zahnrades 25 gegenüber dem Zahnrad 12 bestimmt wird, anzuzeigen.
Um die Rouleaus in ihrer Lage zu halten und wieder freizugeben, wenn die Kamera zur Aufnahme eingestellt worden ist, sind die beiden Schieber 35 und 36 vorgesehen.' Diese sind in geeigneten Führungen, beispielsweise den Zapfen 37 (Fig. 2), auf und nieder beweglich. Der eine der Schieber, der Schieber 35, ist an seinem unteren Ende mit einer Feder 38 versehen, die bestrebt ist, den Schieber nach oben zu drücken. Der andere Schieber 36 wird durch eine schwächere Feder 39 (Fig. 2) nach oben gedrückt. Am oberen Ende des Schiebers 36 ist eine Lippe 40 vorgesehen, die über den Schieber 35 greift. Auf einem zwischen den beiden entgegengesetzt gerichteten Ausbauchungen der Schieber 35 und 36 angeordneten Zapfen 41 ist ein Ring 42 angeordnet. Dieser ist mit den beiden Armen 43 und 44 versehen. Der Arm 43 greift zwischen zwei Zapfen auf dem Schieber 35, während sich der andere Arm 44 von oben gegen einen auf dem Schieber 36 angeordneten Zapfen legt (Fig. 2). Befindet sich der Schieber
35 in seiner angehobenen Stellung (Fig. 2), so wird der Schieber 36 durch den Arm 44 niedergedrückt, da dieser auf den auf dem Schieber 36 vorgesehenen Zapfen drückt. Der Schieber 36 bleibt in dieser Lage, bis der Schieber 35 nach unten gezogen wird, da alsdann der Druck des' Armes 44 auf den Zapfen des Schiebers 36 aufgehoben und der Schieber 36 durch die Feder 39 nach oben gedrückt wird. Der Schieber 35 wird vermittels des Winkelhebels 45 und des Druckknopfes 46 bewegt.
Das Zahnrad 12 zum Aufwinden des unteren Rouleaus ist mit einer Nase 47 versehen. Diese tritt in Eingriff mit dem Schieber 35, wenn der Verschluß aufgewickelt wird. Das Zahnrad 18 zum Aufwinden des oberen Rouleaus ist mit einer Nase 4.8 versehen. Diese tritt in Eingriff mit dem Schieber 36, wenn er durch die Feder 39 bei Freigeben des Verschlusses nach oben gedrückt wird.
Das einstellbare Rad 25 endlich ist mit einer Nase 49 versehen. Diese kommt in Berührung mit der Lippe 40 des Schiebers 36, wenn das Rad 12 zwecks Herstellung einer Momentaufnahme freigegeben wird.
Die Sperrklinke 50 hält mit ihrer Nase 51 das Rad 18 fest, indem die Nase 51· mit der Nase 48 des Rades 18 in Eingriff kommt, sobald das obere Rouleau zwecks Einstellen aufgewunden wird. Auf dem sich gegen die Wand 31 der Kamera legenden Flansch des Zapfens 29 ist ein Zapfen 53 befestigt. Dieser
greift in einen Schlitz 54 in dem Rad 18 und ferner in den zwischen dem Ring 21 und der Scheibe 22 befindlichen ringförmigen Raum.
Ist ■ das untere Rouleau nahezu am Ende seiner Abwärtsbewegung angelangt, so trifft das Rad 12, das den Kupplungszapfen 23 mitnimmt, mit dem Zapfen 53 zusammen. Hierdurch wird der Zapfen 23 in den weiteren Teil des zwischen dem Ring 21 und der Scheibe 22 sich befindenden Zwischenraum zurückbewegt. Hierdurch wird die Kupplung ausgerückt und infolgedessen ermöglicht,, daß die beiden Winderäder 12, 18 wieder unabhängig voneinander arbeiten können.
Sollen die beiden Rouleaus zum Zwecke einer Aufnahme aufgewickelt werden, so wird . die Handhabe 27 des einstellbaren Rades 25 gedreht, bis die Nase 47 des Rades 12 in Eingriff mit dem Schieber 35 tritt. Beide Rouleaus werden gleichzeitig hochbewegt, da der Kupplungszapfen. 23 beide Räder 12 und 18 miteinander kuppelt.
Für Zeitaufnahmen wird die Nase 49 auf dem einstellbaren Rad 25 gegenüber dem Rad 12 zum Aufwinden des unteren Rouleaus so eingestellt, daß, wenn dieses Rad sich dreht, bis die Nase 47 in Eingriff mit dem Schieber 35 tritt, die Nase 49 des einstellbaren Rades 25 sich außerhalb des Bereiches der Lippe 40 an dem Schieber 36 befindet. Um den Verschluß wieder freizugeben, wird der Druckknopf 46 gedrückt, so daß sich der Schieber 35 niederbewegt. Hierdurch wird das Rad 12 für das untere Rouleau freigegeben und gleichzeitig dem Schieber 36 ermöglicht, sich aufwärts zu bewegen und dadurch die Nase 48 an dem Rad 18 für das obere Rouleau zu fassen und das obere Rouleau festzuhalten. Hat das untere Rouleau seine Abwärtsbewegung nahezu vollendet, so tritt der Kupplungszapfen 23 in Berührung mit dem Zapfen 53. Hierdurch wird ersterer wieder zurückgestoßen und die Kupplung ausgerückt. Alsdann kann das obere Rouleau folgen, wenn sein Rad 18 durch den Schieber 36 freigegeben wird. Wird der Druck auf den Knopf 46 aufgehoben, so wird der Schieber 35 durch die Feder 38 in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt. Dieser bewegt den Schieber 36 unter Vermittlung der Arme 43 und 44 des Ringes 42 nieder. Hierdurch wird das obere Rouleau freigegeben und ermöglicht, die Öffnung zu schließen und so die Aufnahme zu vollenden.
Für Momentaufnahmen muß die Nase 49 des Rades 25 so eingestellt werden,. daß, wenn die Nase 47 des Rades 12 durch den Schieber 35 gefaßt wird, die Nase 49 in Berührung mit der .Lippe 40 des Schiebers 36 tritt, wenn der Verschluß freigegeben wird. Das untere Rouleau bewegt sich zunächst. Unmittelbar hierauf schlägt die Nase 49 des Rades 25 gegen die Lippe 40 des Schiebers 36 und bewegt diesen nieder. Das obere Rouleau kann dem unteren folgen. Hat letzteres seine Bewegung nahezu beendigt, so wird die Kupplung ausgerückt, so daß das obere Rouleau seine Bewegung zu Ende führen kann.

Claims (7)

Patent-Ansprüche: ·
1. Rouleauverschluß für photographische Apparate mit zwei auf beliebige
! Schlitzbreite einstellbaren Vorhängen, deren Aufwickelwalzen bzw. Aufwickelrollen so miteinander gekuppelt sind, daß sie gleichzeitig miteinander aufgewunden werden können und bei dem nach Auslösen des Verschlusses der untere Vorhang so lange allein abläuft, bis der Schlitz gebildet ist, gekennzeichnet durch zwei nebeneinander angeordnete und gegeneinander verschiebbare Schieber (35, 36), von denen der eine (35) das Aufwinderad (12) für die Auiwickelrollen (9 und 10) und infolgedessen auch das mit diesem gekuppelte Aufwinderad (18) für die Aufwindewalze (11) sperrt, sobald das Aufwinden der beiden Vorhänge (7 und 8) erfolgt ist, indem dieser Schieber (35) durch eine Feder (38) in den Bereich einer am Aufwinderad (12) angebrachten Sperrnase (47) geführt wird, die sich nach der zum Aufwinden der Vorhänge nötigen Drehung hinter das freie Ende des Schiebers (35) legt.
2. Rouleau Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schieber (35 und 36) durch zwei auf einem zwischen diesen drehbar angeordneten Ring (42) befestigte Arme (43, 44) so miteinander verbunden sind, daß der Schieber (35) bei seiner Aufwärtsbewegung den Schieber (36) nach unten bewegt, indem der zwischen zwei am Schieber (35) vorgesehene Anschlagstifte greifende Arm (43) hierbei mitgenommen und der andere, sich gegen einen an dem Schieber (36) vorgesehenen Anschlag legende Arm (44) gesenkt wird, während sich der Schieber (36) bei einer Aufwärtsbewegung des Schiebers (35) unter Wirkung einer an ersterem angreifenden Feder (39) hochbewegt, da der sich bei der Abwärtsbewegung des Schiebers (35) hochbewegende Arm (44) alsdann den Schieber (36) freigibt.
3. Rouleau Verschluß nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Einstellung für Zeitaufnahme der Schieber (36) in den Bereich einer am Aufwinderad (18) für den Vorhang (8) vorgesehenen Sperrnase (48) tritt, sobald der Schieber (35) zwecks Freigabe des Aufwinderades (12) und somit des Vorhanges (7) aus dem Bereich der am Rad (12) vorgesehenen Sperrnase (47)
• herausgeführt wird, wodurch der Vorhang (8)
zunächst festgestellt wird, während sich der Vorhang (7) in an sich bekannter Weise zwecks Bildung des Schlitzes auf die eingestellte Entfernung bewegt und der Vorhang (8) erst nach Auslösen des Schiebers (36) durch Zurückführen des Schiebers (35) in. seine Ausgangslage folgt.
4. Ausführungsform des Rouleauverschlusses nach Anspruch 1, gekennzeichnet
lu durch eine über dem Aufwinderad (12) und konzentrisch zu diesem lose angeordnete Scheibe (25), welche mit dem Rad (12) durch einen an diesem angebrachten und in die Scheibe (25) greifenden Stift (24) verbunden ■. und mit einem außerhalb des Kameragehäuses liegenden Drehung (27) versehen ist, durch welchen sowohl die Scheibe (25) als auch das mit ihr durch den Zapfen (24) verbundene Aufwinderad (12) gedreht werden
2υ kann.
5. Rouleau Verschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lose über dem Aufwinderad (12) angeordnete Scheibe (25) mit einer Nase (49) versehen ist, welche im Bereiche des Sperrschiebers (36) bzw. einer an diesem angebrachten und über den Sperrschieber (35) hinweggreifenden Lippe (40) liegt.
6. Rouleau Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Anzahl von Bohrungen (5) für den Durchtritt des Zapfens (24) des Aufwinderades (12) versehene Scheibe (25) zu einem Zahnrad ausgebildet ist und durch Zwischenschaltung eines Zahnradvorgeleges (32, 33) mit einer Scheibe (34) so verbunden ist, daß auf dieser die durch das Einstellen der Scheibe (25) gegenüber dem Rad (12) bedingte Schlitzweite angezeigt wird.
7. Ein Rouleau Verschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Einstellung für Momentaufnahme die Scheibe (25) auf dem Aufwinderad (12) so steht, daß sich die Nase (49) bei aufgewundenen Vorhängen, also sobald die Sperrnase (47) des Rades (12) hinter dem Sperrschieber (35) steht, in einer bestimmten Entfernung hinter der Sperrnase (47) befindet, so daß bei Auslösen des Sperrschiebers (35) zunächst das Rad (12) und somit der Vorhang (7) freigegeben wird, sich alsdann der Sperrschieber (36) nach Freigabe durch den Arm (44) und unter Wirkung der Feder (39) in den Bereich der Sperrnase (48) und somit in die Sperrlage für das Rad (18) bzw. den Vorhang (8) begibt und kurz darauf der Schieber (36) durch die über dessen Lippe (40) hinweggleitende Nase (49) der Scheibe (25). ausgelöst und so das Rad (18) und somit der Vorhang (8) freigegeben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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