DE215707C - - Google Patents
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09F—NATURAL RESINS; FRENCH POLISH; DRYING-OILS; OIL DRYING AGENTS, i.e. SICCATIVES; TURPENTINE
- C09F1/00—Obtaining purification, or chemical modification of natural resins, e.g. oleo-resins
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 215707 KLASSE 22 Ä. GRUPPE
HOMER TAYLOR YARYAN in TOLEDO, V. St. A.
Verfahren zur Reinigung von rohem Kolophonium oder anderen Harzen.
Das bei der Extraktion von Harz aus Stümpfen
und Stücken harzreichen Holzes erzielte Produkt ist häufig verunreinigt und weist
zumeist eine schmutzige Farbe auf, wodurch der Wert des Harzes verringert wird.
Behandelt man nun derartige Hölzer mit einem Kohlenwasserstofflösungsmittel, um die
Harzbestandteile zu gewinnen, so werden die erwähnten Verunreinigungen durch das ιοί ο sungsmittel ebenfalls zur Auflösung gebracht
und bleiben in dem Harz nach dessen Gewinnung, wodurch dasselbe, wie erwähnt, in
der Farbe verunreinigt und im Werte herabgesetzt wird.
Eine nachträgliche Reinigung des Harzes ist, wie sich herausgestellt hat, schwer vorzunehmen
und unrationell.
Zur Vermeidung dieser Mißstände wird nach vorliegender Erfindung das Harz in ungefähr
4 Teilen eines im wesentlichen aus Kohlenwasserstoffen bestehenden Lösungsmittels, z. B.
Petroleum, gelöst und hierauf diese Lösung unter heftiger Bewegung mit Schwefelsäure von
einem Gehalt von etwa 66 Prozent behandelt. Hierauf wird abdekantiert, worauf die Lösung
von neuem mit Schwefelsäure, diesmal von etwa 80 Prozent, behandelt werden kann, bis
die gewünschte Färbung erzielt ist.
Die Menge oder Konzentration der zu verwendenden Säure genau anzugeben, ist nicht
möglich, weil diese Faktoren je nach der Beschaffenheit des Harzes verschieden gewählt
werden müssen.
Nach nochmaliger Dekantierung wird die Lösung einer Waschung mit reinem Wasser
unterworfen, um jede etwa noch zurückgebliebene Spur von Säure zu entfernen, worauf sie
in bekannter Weise zur Gewinnung des Harzes verdampft wird; hierbei kann das Lösungsmittel
wiedergewonnen werden.
Nach vorliegender Erfindung kann auch der Teil des verunreinigten Produktes, der in der
Säure zurückgeblieben ist, wiedergewonnen und die zum Ausfällen verwandte Säure regeneriert
werden.
Das zurückgebliebene Gemisch von Säure, minderwertigem Harz und Verunreinigungen
stellt eine dicke schlammige Masse dar. Diese wird zunächst mit ihrem halben Volumen
Wasser gut durchgemischt und umgerührt. Es entsteht so ein Kuchen, der das Harz enthält
und auf der Oberfläche der verdünnten Säure schwimmt. Dieser Kuchen besitzt die Konsistenz weichen Bienenwachses. Er wird
auf mechanischem Wege von der verdünnten Säure getrennt, z. B. durch Ab^iebern derselben,
und einer weiteren Behandlung unterworfen.
Eine Behandlung mit Petroleum ist ohne Erfolg, da das Produkt hierin nur noch wenig
löslich ist.
Es hat sich jedoch herausgestellt, daß mittels Terpentinöl eine vollkommene Lösung dieser
unreinen Harze möglich ist. Der Kuchen wird daher der Einwirkung von 5 Teilen Terpentinöl
zu ι Teil Substanz unterworfen. Hierbei werden alle Harzbestandteile gelöst; die Fremdkörper
und der Schmutz jedoch gehen nicht in Lösung, sondern bleiben als Niederschlag zurück.. Man
kann hierauf zur Gewinnung des Harzes die Terpentirilösung verdampfen und' hierbei das
Lösungsmittel wiedergewinnen.
. In dieser Weise gelingt es, ohne Verluste auch den Teil der 'Harze, der sich sonst der
Gewinnung beim Raffmationsprozeß entzieht, der Verwendung zuzuführen.
ίο Man kann auch in der Weise vorgehen, daß
man den Kuchen nicht von der schwachen Säure abtrennt, vielmehr das Terpentinöl direkt zufügt
und eine Lösung des Kuchens unter Erwärmen der Mischung bewirkt. In diesem Falle
trennt sich die terpentinhaltige Harzlösung
; von der Säure infolge des verschiedenen spezifischen
Gewichtes — die Harzlösung schwimmt auf der Säure, — und es gelingt nun, die beiden
Flüssigkeiten durch Dekantieren o. dgl. voneinander zu trennen.
Die Terpentinharzlösung wird nunmehr der oben angegebenen Behandlung zur Gewinnung
des Harzes und Regenerierung des Terpentinöls unterworfen. Die abgetrennte verdünnte Säure
kann erhitzt und in Bleiwannen konzentriert werden, worauf sie beliebig oft der Verwendung
zugeführt werden kann.
Es ist einleuchtend, daß sich die vorliegende Erfindung nicht auf die Reinigung von aus
Holz gewonnenen Harzen der erwähnten Art 30 beschränkt, man kann vielmehr jedes beliebige
andere Harz, ganz gleich wie es gewonnen und vorbehandelt ist, der erwähnten Behandlung
unterwerfen.
Claims (3)
1. Verfahren zur Reinigung von rohem Kolophonium oder anderen Harzen, dadurch
gekennzeichnet, daß man die Produkte in im wesentlichen aus Kohlenwasserstoffen bestehenden Lösungsmitteln, wie Petroleum,
löst und diese Lösungen mit starker Schwefelsäure behandelt, wodurch die Verunreinigungen
ausgefällt werden.
2. Bei dem Verfahrer^ nach Anspruch 1
die Gewinnung der bei der "Behandlung mit Schwefelsäure mit den Verunreinigungen
abgetrennten geringeren Harzprodukte durch Behandlung des Gemisches von Schwefelsäure
und Niederschlag mit Wasser, wobei sich die Harzprodukte in Form eines auf der Flüssigkeit schwimmenden Kuchens abscheiden.
3. Bei dem Verfahren nach Anspruch 1 und 2 die Weiterverarbeitung der geringwertigeren,
auf der mit Wasser behandelten Säurelösung in Kuchenform schwimmenden Harze durch Auflösen derselben in Terpentin.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE215707C true DE215707C (de) |
Family
ID=477180
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT215707D Active DE215707C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE215707C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1000482B (de) * | 1952-01-31 | 1957-01-10 | Standard Oil Dev Co | Isolieroelmischung fuer elektrische Zwecke |
-
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