DE2148010A1 - Kodiergerät und Anwendungsverfahren dafür - Google Patents
Kodiergerät und Anwendungsverfahren dafürInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
- B07C3/00—Sorting according to destination
- B07C3/18—Devices or arrangements for indicating destination, e.g. by code marks
Landscapes
- Sorting Of Articles (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
- Collation Of Sheets And Webs (AREA)
Description
Professor Dr.-Ing-Robert Meldau
Dipl.-Ing.
(Jus tar Meldau
-Patentanwälte- B 1484
(Jus tar Meldau
-Patentanwälte- B 1484
483 Güteraloh
Vennstraße 9
Vennstraße 9
Herr
Edward Bernhard Bayer
27 Melroee Gardens, Worth Street
Transvaal, Südafrikanische Republik
Kodiergerät und Anwendungsverfahren dafür
Die Prioritäten der südafrikanischen Patentanmeldungen . Nr. 70/3676 vom 29.9.1970 und Kr. 71/3359 vom 25.5.1971
werden in Anspruch genommen
Diese Erfindung bezieht sich avif die Kodierung von Gegenständen, insbesondere auf die Kodierung von Gegenständen, die
nach dem Dekodieren auf automatischem Wege, z.B. durch Sortieren, behandelt werden sollen.
Es ist beispielsweise bekannt, Gegenstände, wie Briefe oder dergleichen, mit einem kodierten Merkmal zu versehen, um für
das nachfolgende Sortieren derselben auf automatischem Wege nach der Dekodierung der Kennmerkmale vorzusorgen.
Zur Erkennung des kodierten Konnmerkmals durch die eingesetzte Sortiermaschine-oder dergleichen, die während solcher Deko-
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dierung verwendet wird, muss das Merkmal auf dem Brief an
einer besonderen Stelle gezeigt werden, und es ist in dieser Hinsicht bekannt, Kodiermaschinen einzusetzen, die in der
Lage sind, diese Arbeit mit dem nötigen Grad an Genauigkeit durchzuführen.
Kodiermaschinen dieser Art sind nicht nur relativ kostspielig, sondern erfordern auch eine gewisse Geschicklichkeit für
ihren Betrieb, woraus sich ergibt, dass sie nur für grosse Geschäftskonzerne und Einrichtungen, wie z.B. die Post, zugänglich
sind.
Es ist demgemäss eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren
sowie ein Gerät zum Kodieren von Gegenständen für den vorgenannten Zweck zu schaffen, welches relativ billig und in einfacher
Weise bedienbar ist und die Anforderungen des besonderen Systems erfüllt, das zur automatischen Behandlung solcher
Gegenstände eingesetzt wird.
Erfindungsgemäss beinhaltet das Verfahren zum Kodieren von
Gegenständen Verfahrensschritte, ein Kodierelement zu schaf-
fen, welches in der Lage ist, ein Merkmal in kodierter Form auf dem Gegenstand anzubringen, unter Ausnutzung einer Kante
des Gegenstandes, um die Stellung des Kodierungselementes relativ zum Gegenstand festzulegen und das Element in dieser
Stellung zu verwenden, um das Kennzeichen am Gegenstand anzubringen.
Das Kennmerkmal aug dem Gegenstand wird daher in einer
festen Stellung relativ zu einer Kante des Gegenstandes angebracht, so dass die nachfolgende automatische Behandlung
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des Gegenstandes erleichtert werdnn kann, indem der Gegenstand
mit seiner besagten Kante in einer νorbestimmtcn
festen Beziehung zu einem Führungselement des Gerätes gesetzt
wird, das vorgesehen ist, um zu "lesen". Auf diese Weise wird die Helativstelluiig dps Kennnerkmals fixiert,
unabhängig von der besonderen Grosse und Gestalt des Gegenstandes.
In einer Ausführungsform der Erfindung kann das Kodierelement
geeignet sein, am Gegenstand in der geeigneten Stellung fest angebracht zu werden und zwar zur Billdung einer Arbeitsfläche,
an welcher das Kodierkennzeichen angebracht werden kann.
Das Element kann also z.B. in Form einer Briefmarke gehalten sein, die geeignet ist, auf dem Gegenstand aufgeklebt zu
werden, wobei die Briefmarke eine Faltlinie aufweist, die mit der besagten Kante des Gegenstandes übereinstimmen soll,
wenn die Briefmarke aufgeklebt ist.
Die Briefmarke kann mit einem Kennzeichen in kodierter Form versehen sein, jedoch wird die Briefmarke vorzugsweise mit'
einem Kennzeichen in kodierter Form versehen, welches auf derselben angebracht wird, z.B. durch Beschriftung.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann das Kodierelement
aus einem starren, im wesentlichen L-förmigen Glied bestehen, welches in der Lage ist, mit der besagten
Kante des Gegenstandes runherum in Eingriff zu treten, während einer der Balken des Gliedes geeignet ist, die Anbringung
von kodierten Kennzeichen auf dem Gegenstand zu erleichtern.
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Es kann also z.B. einer der Balken des Gliedes mit einer
Anzahl von Löchern in einer bestimmten Anordnung versehen sein, die die Kennzeichnung, die auf dem Gegenstand angebracht
werden soll, wie z.B. durch Beschriftung, in entsprechenden
Stellungen durch die Löcher hindurch zulasst.
Auch kann ein Balken des Gliedes eine Anzahl von Vorsprüngen in einer besonderen Anordnung enthalten, mit deren Hilfe
ein Kennzeichen in kodierter Form auf den Gegenstand gedruckt werden kann.
^ Bei dieser Anordnung wird es notwendig sein, verschiedene
Kodierglieder für die verschiedenen, kodierten Kennzeichen
einzusetzen, die verwendet und in einer ähnlichen Weise angewendet werden, wie bei dem üblichen Adressograph-System, wobei
die Gegenstände im halbautomatischen Verfahren kodiert werden
können.
Das Kodiersystem, welches mit dem Kodierelement angewendet
wird, kann von jeder beliebigen Art sein.
Vorzugsweise soll jedoch ein System verwendet werden, bei dem " ein Registriernummern-Syfltem angewendet wird.
Wenn demgemäss z.B. die Kodierung zum Zwecke der Erleichterung des Sortierens von Postgut verwendet werden soll, kann
das internationale Telefonnummern-System benutzt werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung schliessen
die Kodierelemente eine Anzahl nebeneinanderliegender. Nummernreihen ein, von denen jede die Nummern 1, 2, 3» ^1 5,
6, 7» 8i 9t O in regelmässiger Anordnung trägt, damit die
Kodierung durchgeführt wird, indem vorbestimmte Nummern in vor-
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bestimmter, erkennbarer Weise gemäss den Erfordernissen eines
bestimmten eingesetzten Kodiersystems markiert werden.
Die Markierung kann z.B. durch Beschriftung mit einer Färb-,
Magnet- oder Leuchttinte geschehen, in Abhängigkeit von der besonderen Maschine, die ζμΐη Dekodieren der Gegenstände verwendet
wird.
Es ist einzusehen, dass die Markierung bei Elementen, die aus einer Briefmarke bestehen, durchgeführt wird, indem die
betreffenden Nummern ausgestrichen werden; wenn das Element aus dem vorerwähnten L-förmigen Glied besteht,'werden die
Löcher des erwähnten Balkens in einer ähnlichen Weise nummeriert und die Markierung des Gegenstandes durch die betreffenden
Öffnungen hindurch durchgeführt. Es ist einzusehen, dass auf diese Art und Weise eine sehr schnelle Kodiermethode
für die Gegenstände geschaffen worden ist.
Es ist ebenfalls klar, dass die Kodierung von Gegenständen in der vorerwähnten Weise auch für andere Gebiete genutzt werden
kann, nicht nur für die erwähnte Sortierung von Postgegenständen. Sie kann z.B. zur Kodierung von Gegenständen zwecks
automatischer Lagerbestandsaufnahme oder z.B. zum Markieren
von Preisen auf Gegenständen verwendet werden, beispielsweise in einem Supermarkt oder dergleichen, um das Zusammenzählen
eines Kaufbetrages durch den Kunden auf automatischem Wege zu
erleichtern.
Die anschliessende Behandlung der kodierten Gegenstände, um
z.B. Kodierung für das Sortieren zu lesen, kann auf jegliche übliche Art geschehen und hängt offensichtlich von der Art
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ab, in welcher die Markierung auf dem Gegenstand angebracht iet, u.a. von Faktoren, wie die Art der zur Markierung verwendeten
Tinte usw.
Wegen der festgelegten Lage des Kennzeichens relativ zur Kante des Gegenstandes ist es bei der Kodierung von Gegenständen
z.B. angebracht, im Dekodiergerät einen endlosen Hiemen
oder dergleichen einzusetzen, wobei die Gegenstände mit ihren Kanten, die die Kennzeichen tragen, bis zum Ineingrifftreteri
mit einem Führungselement oder dergleichen vorgescho-"
ben werden und auf diese Weise die Lage der Kennzeichen relativ zum Dekodiergerät fixieren.
Wenn das Kodierungskennzeichen zum Beispiel auf einem Karton
oder dergleichen Behälter mit vielen Seiten gezeigt wird, so kann die Positionierung der Markierung durch Verwendung eines
im wesentlichen V-förmigen Führungselementes durchgeführt werden, welches in der Lage ist, rundherum mit der betreffenden
Kante des Gegenstandes in Eingriff zu treten.
Es ist zu erkennen, dass die Erfindung ebenfalls ein Kodier-™
element einschliesst, wie es im wesentlichen hierin beschrieben ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf die beigegebenen Zeichnungen beschrieben,
welche darstellen:
Fig. 1 einen Gegenstand, der eine erfindungsgemäss Briefmarke
trägt,
Fig. 2 eine- Perspektivansicht eines Kodierelementes gemäss der
Erfindung,
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1·" ig. 3 eine Perspelctivansicht, die eine Gerätausführung zeigt,
die geeignet ist, ein Kennzeichen genäss der Erfindung zu dekodieren und
I'ig. k eine Perspekt ivansicht, die eine andere Art von Gerät
zeigt, velches geeignet ist, ein Kennzeichen geinäss der Erfindung
zu dekodieren; Gegenstand ], der kodiert werden soll,
ist mit einer Brieimarke 2 versehen, die über eine Kante 3
derselben geklebt ist. Die Briefmarke 2 schliesst eine darauf
angebrachte Faltlinio h ein und wird von dem Gegenstand 1 derart
aufgenommen, dass die Falüinie 'i mit der Kante desselben
übereinstimmen muss.
Auf einer der Seiten der Faltlinie k ist die Briefmarke 2
mit einer Mehrzahl von Nummernreihen 5, von der jede die Nummern von 1, 2, 3, k, 5, 6, 7, 8, 0 und ü tragt, vorgesehen.
Um eine Kodierung auf der Briiefmarke 2 anzubringen, sind besondere Nummern in jeder der Reihen 5 in vorbestimmter Weise
anzustreichen, z.B. durch Ausstreichen oder indem sie mit einer Leucht- oder Magnetttinte gemäss dem betreffenden verwendeten
Dekodiersystem markiert werden. Anweisungen zur
Durchführung dieser Kodierung können z.B. auf der Briefmarke auf der anderen Seite der Faltlinie k vorgesehen sein.
Wenn z.B. ein Kodiersystem verwendet wird, welches dem internationalen
Telefonnummern-System entspricht, um das Sortieren
von Postgut zu erleichtern, kann die Briefmarke 2 kodiert werden, indem die Nummer markiert wird, die der ersten Stelle
der Telefonnummer in der Seihe 5 entspricht, die der Faltlinie k am nächsten liegt, und indem in jeder darauffolgenden Reihe
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die Nummern markiert werden, die den Rest der Stellen der
Zahl entsprechen.
Wie man aus der Fig. 1 erkennen kann, sind die sechs Reihen der Nummern 5 der Briefmarke 2 von den nächsten sieben Reihen
durch eine Querlinie getrennt. Dies soll zeigen, dass die Reihen 5 oberhalb der Linie zur Markierung der besonderen
Bereichsnummer der betreffenden Telefonnummer vorgesehen sind.
In diesem besonderen Beispiel ist die Nummer 93~^728o4 angezeigt.
ψ Das in der Fig. 2 gezeigte Kodierlement 6 hat im wesentlichen
L-förmige Gestalt und ist aus im wesentlichen festem Material, wie ein geeignetes Plastik- oder Leichtmetall, und ist
geeignet, mit einer Kante 3 des Gegenstandes 1 rundherum in Eingriff zu treten. Ein Balken 7 des L-förmigen Gliedes 6 ist
mit einer Mehrzahl von Öffnungen 8 versehen, deren Lage mit denen der Nummern auf der Briefmarke 2 der Fig. 2 übereinstimmt.
Indem das Glied 6 in eine derartige Lage gebracht wird, dass es mit der Kante 3 eines Gegenstandes 1 in Eingriff tritt, kann ein Kennzeichen in kodierter Form auf dem
Gegenstand 1 aufgebracht werden, indem die entsprechenden Nummern durch die Öffnungen 8 auf dem Gegenstand 1 markiert
werden.
In dem in der Fig. 3 gezeigten Gerät, welches eine Kodierung
erkennen soll, die aus einer Anzahl schwarz markierter F.lecken oder Linien besteht, ist ein Lesekopf 9 vorgesehen, welcher eine
Maske 10 enthält, die in der Lage ist, das kodierte Kennzeichen auf einem Gegenstand 1, wie ein solches auf einer
Briefmarke 2, zu bedecken, welches vor der Maske vorbei- -9-
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bewegt wird. In der Maske 10 sind eine Anzahl Offnungen 11
vorgesehen, die in der Maske in vorbestimmter Anordnung angebracht
sind, die dem Kode entspricht, welcher gelesen werden soll. Kopf 9 enthält ebenfalls zwei lichtempfindliche
Vorrichtungen 12 und 13» die in der Lage sind, Licht festzustellen,
wennes auf dieselben durch die Öffnungen 11 reflektiert wird. Die Vorrichtungen 12 und 13 sind voneinander durch
eine Wand l4a eines Gehäuses Ik abgeschirmt.
Maske 10 enthält einen Streifen Plexiglas 15, welcher über der Vorderseite angebracht ist. Der Streifen 15 ist mit einer
Anzahl Öffnungen 16 versehen, die sich in Stellungen befinden, welche den Öffnungen 11 in der Maske 10 entsprechen und
welche mit denselben fluchten. Die Wände der Öffnungen 16 fallen in Richtung der Öffnungen 11 ab, so dass Licht, welches
längs des Streifens durchfällt, durch die Seitenwände der Öffnungen l6 in einem solchen Winkel nach aussen zerstreut
wird, dass es durch die gleichen Öffnungen l6 mittels eines reflektierenden Mittels hindurchreflektiert wird, welches
unmittelbar vor dem Streifen 15 angeordnet ist. Die Aussenwand des Gehäuses l4 kann dabei helfen, einiges reflektiertes
Licht auf die Vorrichtung 13 zu bringen. Eine Lichtquelle 17 strahlt Licht längs des Streifens 15 aus.
Die Vorrichtungen 12 und 13 sind in der Lage, eine nicht gezeigte Mechanik auszulösen, wenn eine Kodierung durch den
Kopf 9 erkannt wird, um die erforderliche Behandlung des
Gegenstandes, wie das Sortieren, zu bewirken.
Die Gegenstände 1, die behandelt werden sollen, werden längs
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des Kopfes 9 auf einem endlosen Bahn zwischen ein Paar rotierender
Rollen 19 vorgeschoben. Indem eine Anzahl solcher Leseköpfe 9 vorgesehen ist, von denen jeder einen bestimmten
Kode erkennen kann, können die unterschiedlich kodierten Gegenstände 1 dekodiert werden.
In dem in der Fig. k gezeigten Dekodiergerät ist ein Lesekopf
19 vorgesehenj welcher aus einem Körper aus durchsichtigem Material, wie z.B. aus Plexiglas, besteht, in welchem eine
Anzahl Röhren 20 vorgesehen sind, die jede eine Photodiode enthält.
Die Röhren 20 sind in einer Mehrzahl von nahe aneinanderliegenden Reihen angeordnet, deren Anzahl und Lage denen der
Nummern auf der Briefmarke 2 oder den Offnungen 8 auf dem Element
6 entspricht.
Die Wand der Bohrung jeder Röhre 20 ist undurchsichtig gemacht,
z.B. durch einen Farbüberzug, so dass Licht, welches durch den Körper 19 von einer Lichtquelle 22 fällt, die auf
einer Seite des Körpers angeordnet ist, die Dioden 21 nur dann erreichen kann, wenn das Licht von einer Fläche reflektiert
wird, die auf der anderen Seite des Körpers angebracht ist.
Wenn ein Gegenstand 1 unterhalb des Kopfes 19 mit seinem
kodierten Kennzeichen 23 mit dem Körper fluchtet, wird weniger Licht auf die Dioden 21 reflektiert, in solchen Stellungen,
di'e denen der verdunkelten Stellen auf dem Kennzeichen 23 entsprechen; dies kann zur Erzeugung eines elektrischen
Impulses von jeder einzelnen Diode 21 benutzt werden.
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Durch Koppeln der Dioden 21 in einem Verglei chsstromkreis,
z.B. unter Verwendung von Diodentransistor-bestückten,
logischen Verknüpfungsschaltungen, kann ein elektrischps Signal
einem Gerät gesandt werden, das die dekodierten Gegenstände
anschliessend behandelt. Auch können diese Signale in ein Computer-Speichersystem eingespeist werden, welches
in der Lage ist, diesen besonderen Kode zu erkennen und zu identifizieren.
Es ist klar erkennbar, das? die in den Fig. 3 und 1I goz.eijrten
Geräte nur Ausführungsbeispiele sind und den Erfindungsumfang
nicht auf solche De.kodierungssysteme beschränken.
Es ist ferner erkennbar, dass gemäss einem erfindungsgemässen
Verfahren und Gerät viele im einzelnen unterschiedliche Ausführungen möglich sind, ohne dass von den Ansprüchen abgewichen
werden muss.
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Claims (10)
- Robert M e 1 d a u Jl%.Dipl.-Ing.
Gustv M e 1 d a u
- Patentanwälte -Gütersloh B 1484Vennstraße 9 Prof.M./buPatentansprüche/1.1) Verfahren zur Kodierung von Gegenständen mittels eines Kodiergerätes, das ein Kennzeichen in kodierter Form auf einem Gegenstand anbringt, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer Kante des Gegenstandes die Lage des Kodiergliedes relativ zum Gegenstand festgelegt wird, und das" Glied in dieser Lage das Kennzeichen auf den Gegenstand anbringt. - 2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Registriernummern-System als Kodiersystem verwendet wird.
- 3.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Registriernummern-System das internationale Telefonnummern-System ist.
- 4.) Verfahren nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kodierungsglied eine Anzahl von nahe beieinanderliegend angeordneten Nummernreihen enthält, von denen jede die Nummern 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, O in regelmäßiger Anordnung trägt, zur Kodierung des Gegenstandes, die durch209820/05552U8010Markieren "besonderer Nummern in vorbestimmter, erkennbarer Weise gemäß den Erfordernissen des besonderen, verwendeten Kodierungssystem durchgeführt wird.
- 5.) Gerät zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß sein Kodierglied in dieser Wirklage an dem Gegenstand zu befestigen ist, um eine Arbeitsfläche zu bilden, auf welcher das kodierte Kennzeichen erkennbar ist.
- 6.) Gerät nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kodjerglied eine Briefmarke ist, die auf den Gegenstand aufgeklebt ist, und diese eine Faltlinie enthält, die mit der Wirkkante des Gegenstandes mit der darauf geklebten Briefmarke tibereinstimmt.
- 7.) Gerät nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Briefmarke ein kodiertes Kennzeichen,' z.B. eine Beschriftung enthält.
- 8.) Gerät nach den Ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß das Kodierglied ein im wesentlichen starres, L-förmiges Teil umfaßt, welches mit der Wirkkante des Gegenstandes rundherum in Eingriff tritt, und ein Balken des Teiles bei der Anbringung des kodierten Kennzeichens auf dem Gegenstand mitwirkt.209820/0555
- 9.)Gerät nach den Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet,daß der Balken des Teiles eine Mehrzahl von Löchern in einer "besonderen Anordnung enthält, um ein Kennzeichen auf den Gegenstand anzubringen, z.B. durch Beschriftung.
- 10.)Gerät nach den Ansprüchen 1-9» dadurch gekennzeichnet, daß der Balken des Teiles eine Mehrzahl von Vorsprüngen enthält, mit deren Hilfe ein Kennzeichen auf einen Gegenstand druckbar ist.209820/0555JSLeerseite
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