DE2144555A1 - Verfahren zur Herstellung von Zeoh then vom Typ Faujasit mit Natrium und Lithiumkationen und danach hergestellte Zeolithe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Zeoh then vom Typ Faujasit mit Natrium und Lithiumkationen und danach hergestellte ZeolitheInfo
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- C01B33/2838—Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures of faujasite type, or type X or Y (UNION CARBIDE trade names; correspond to GRACE's types Z-14 and Z-14HS, respectively)
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Description
Dr.-lr.s'. ir D Γ- ETZ Jr.
8 München 22, Stein8dorfctr. 1°5OO_l7#499p
8 München 22, Stein8dorfctr. 1°5OO_l7#499p
AZOTE ET PRODUITS CHIMIQUES S. Α., Toulouse
(Frankreich)
Verfahren zur Herstellung von Zeolithen vom Typ Faujasit mit Natrium- und Lithiumkationen
und danach hergestellte Zeolithe
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von Zeolithen vom Typ Faujasit mit Natrium-
und Lithiumkationen und die nach diesem Verfahren hergestellten Zeolithe.
Zeolithe sind kristallisierte Aluminosilikate, welche
aus, einem dreidimensionalen Gitter von SiO,- und AlO,-Tetraedern bestehen, bei welchen jedes Sauerstoffatom gemeinsam zu zwei Tetraedern gehört. Die negativen Überschußladungen der AlO,-Tetraeder werden durch Kationen eines alkalischen oder erdalkalischen Metalls neutralisiert. Infolge
der regelmäßigen Anordnung der SiO^- und AlO,-Tetraeder
heben die Zeolithstrukturen Hohlzellen und Höhlungen von
■olekularer Größenordnung, die untereinander durch Kanäle
*00-Η·/Τρ/205 Μ 34)All-H*-r (7)
2098U/U3·
_2_ 2U4555
verbunden sind, die Wasser und die neutralisierenden austauschbaren
Kationen enthalten. In dehydratisiertem oder aktiviertem Zustand adsorbieren die Zeolithe selektiv Moleküle,
deren Größe mit den Abmessungen der Kanäle übereinstimmte Es ist diese Eigenschaft, die den Zeolithen die
Bezeichnung "Molekülsiebe11 eingetragen hat.
Die Zeolithe haben als Grundformel:
M2/n0>
A12°3» ySi02» zH20;
darin bedeutet M ein Metall oder mehrere Metalle, η ihre Wertigkeit, und y und ζ zeigen die Zahl der Mole von SiO„
bzw. H20·
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Zeoliths vom Typ Faujasit, d. h. mit
einem kubisch flächenzentrierten Kristallgitter mit einer Gitterkonstante a zwischen 24,5 und 25 S, das aus einer
Ineinanderschichtung von kubischen Octaedern und hexagonalen
Prismen besteht, walche eine ternäre Symmetrieachse haben, wie' es beispielsweise in dem Artikel der "Information
Chimie" No. 76 (Oktober 1969) S. 33 beschrieben ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung eines Faujasites, der Natrium-
und Lithiumkationen enthält. Man weiß, daß die Anwesenheit von Li+-Kationen in den Zeolithen diesen eine Anzahl
von Vorzügen verleiht. Die Li -Kationen sind zum Beispiel leichter gegen andere Kationen austauschbar als die Na Kationen
und gestatten dementsprechend, die Zahl der not-
2098U/U39
wendigen Kontakte zu verringern, um einen bestimmten Austauschkoeffizienten
zu erreichen.
Die Na und Li enthaltenden Faujasiten können deshalb
vorteilhafterweise zur Herstellung von Katalysatoren durch
3 +
Austausch von La -Kationen, seltenen Erden usw. benutzt werden» Außerdem begünstigt die Gegenwart von Li -Kationen in einem Faujasit bestimmte selektive Adsorptionen z. 6. von Naphthenverbindungen.
Austausch von La -Kationen, seltenen Erden usw. benutzt werden» Außerdem begünstigt die Gegenwart von Li -Kationen in einem Faujasit bestimmte selektive Adsorptionen z. 6. von Naphthenverbindungen.
Es ist bereits bekannt, Na -Li -Faujasite in einem zweistufigen Prozeß herzustellen. In einer ersten Stufe
erhält man, ausgehend von Mischungen aus SiCU, Al7O-,
Na 0 und H.„0, ei-nen Faujasit, der ausschließlich Natriumkationen
enthält, dann führt man die Gesamtheit der Li Kationen in den Zeolith durch Ionenaustausch ein. Aber
diese Ionenaustauschverfahren sind bei Zeolithen im allgemeinen länger als sonst und schwierig durchzuführen.
Man hat bereits durch Direktsynthese einen Zeolith, der Lithium enthält, hergestellt: den Zeolith "ZMS3". Wie
G. T. Kokotaile und J. Ciric ("Second International Conference on Molecular Sievezeolites", September 8-11, 1970,
Worcester Massachussets) feststellten, hat dieser Zeolith eine vom Faujasit verschiedene Struktur. Insbesondere
hat er hexagonale Symmetrie.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Direktherstellung eines reinen Faujasite
anzugeben, der zugleich Li und Na enthält und folgende Zusammensetzung aufweist:
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1- 0,2 [(1-x) Na2O; xLi2oJ; Al2O3; 2,3 wobei
χ einen Wert zwischen 0,05 und 0,95 hat.
Die Direktsynthese von Faujasiten mit Na und Li
bringt zahlreiche Vorteile mit sich. In der Tat sind Ionenaustauschreaktionen
im allgemeinen lang und schwierig durchzuführen, und man versucht sie tunlichst zu vermeiden.
Außerdem hat man festgestellt, daß die Synthese eines
Faujasits, der Li und Na enthält - eine bei den bislang benutzten Verfahren unvermeidliche Stufe - vorteilhaft
ist: Bezeichnet man mit Me9O die Gesamtmenge an basischem
Oxyd Na„0 oder Na9O + Li2O, kristallisiert" der Faujasit
aus amorphen Mischungen mit einem geringeren Mischverhältnis Me 0/Al2O-, wenn die amorphe Mischung neben
Na„0 auch Li9O enthält, als dies der Fall ist, wenn in
der Mischung Na-O allein vorhanden ist. Dadurch ist es möglich, die Grundeinsatzmengen zu verringern. Außerdem
ist der Massenwirkungsgrad besser, wenn man den Faujasit aus einer amorphen Mischung kristallisiert, die neben Na9O
^ Li3O entnält. Schließlich wird für vorgegebene Mischungs-■
Verhältnisse Me2OMl2O3 und SiO2ZAl9O3 in der amorphen
Mischung die nötige Kristallisationszeit bei Vorhandensein
von LiO in der Mischung gegenüber Mischungen, die nur Na2O enthalten, verringert.
Das erfindungsgemäße Verfahren, mit dem die genannte
Aufgabe gelöst wird, weist das Kennzeichen auf, daß man ein erstes Natrium- und/oder Lithiumaluminosilikatgel der folgenden
Zusammenstellung zubereitet:
2098U/U3Ö
2U4555
Molverhältnis | se | möglicher | Bereich | bevor | zugter | Bereich |
SiO2/Al2O3 | 1,5 - 3 | 2 | - 2, | 5 | ||
(Na2O + Li2O) | / | 0,8 - 3 | 5 | 1 | 8 | |
H2OM12O3 | 75 - 300 | 1 | 00 - 200 |
die Gehalte an SiO2, Na-O, Li„0 und H2O dieses ersten Gels
so einstellt, daß seine Zusammensetzung durch die folgenden Grenzen bestimmt ist:
Molverhältnisse | möglicher | Bereich | möglicher | Bereich |
SiO2Ml2O3 | 2 | 16 | 2 | 10 |
(Na2O + Li2O)/ Al2O3 |
1,45 - | 8 | 1,45 - | 3,5 |
Li2O/(Na2O + Li2O) |
0,05 - | 0,95 | 0,05 - | 0,5 |
H2OMi2O3 | 75 | 300 | 100 - | 200 |
wobei der SiO2-Gehalt durch Zugabe von reaktivem Siliziumdioxyd
eingestellt wird, anschließend die erhaltene amorphe
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Mischung auf eine Kristallisationstemperatur zwischen 20 und 105 0C bringt, so daß man eine Faujasitauskristallisierung
erhält, diese Kristallausfällungen filtert, wäscht und trocknet und den erhaltenen Faujasit aktiviert.
Um die erste Mischung herzustellen, kann man als Ausgangsstoff eine Lösung von Natrium- oder Lithiumsilikat,
z. B. lösliches Glas, Metasilikat, benutzen oder eine solche Lösung durch Auflösung von Siliziumdioxyd in Soda oder
Lithiumhydroxyd oder -oxyd herstellen«. Diese Lösung wird unter Umrühren vorzugsweise bei Raumtemperatur mit einer
wäßrigen Lösung von Natriumaluminat entsprechend den in Tafel II angegebenen Mischungsverhältnissen vermischt, bis
ein gut homogenes Gel entsteht.
Man kann das so erhaltene Gel, ohne es zu filtern, direkt zur Herstellung der amorphen Kristallisationsmischung
benutzen. Aber man zieht es vor, dieses Gel bei einer Temperatur unterhalb von 80 C zu filtern, zu waschen
und zu trocknen, ehe man es benutzt.
Zur Bereitung der amorphen Kristallisationsmischung stellt man die Zusammensetzung des Gels auf die in Tafel I
gegebenen Mischungsverhältnisse ein. Man stellt den SiO^- Gehalt nur bei Raumtemperatur durch Zugabe von amorphem
reaktionsfähigem Siliziumdioxyd mit einer Körnung von weniger
als 100 ,u, vorzugsweise weniger als 50 >u ein. Wenn
erforderlich, werden der Na„0- und H2O-Gehalt durch Zugabe
von Soda oder Wasser eingestellt. Die zur Einstellung der amorphen Mischung erforderliche Menge an Li^O kann voll-
2098H/U3Ö
2U4555
ständig in Form von Lithiumhydroxyd oder -oxyd zugegeben werden» Es ist jedoch auch möglich, einen Teil der erforderlichen
Li„O-Menge durch Ionenaustausch einzuführen, während
der Rest in Form von Lithiumhydroxyd oder -oxyd eingemischt wird» Es sei bemerkt, daß im letzteren Fall nur
ein kleiner Teil des Lithiums durch Kationenaustausch zugeführt wird.. Wie oben bereits erwähnt, kristallisiert man
den Faujasit aus einer Kristallisationsmischung von einer
Tempratur zwischen 20 und 105 0C Bei 20 0C erhält man einen
gut kristallisierten Zeolith nach 8 bis 60 Tagen. Bei
höheren Temperaturen ist die erforderliche Kristallisationszeit kürzer. So sind bei 60 0C 4 bis 15 Tage, bei 95 0C 3
bis 60 Stunden Erhitzung erforderlich. Wird die Kristallisation
bei einer Temperatur herbeigeführt, die höher als
30 C ist, läßt man die Kristallisationsmischung vorzugsweise 24 bis 72 Stunden bei einer Temperatur von 20 bis
30 C reifen, ehe man sie auf die höhere Temperatur bringt. Man zieht es vor, bei einer Temperatur unterhalb von 100 0C
zu arbeiten. In der Tat besteht die Gefahr, daß bei höherer Temperatur neben dem Faujasit ein anderer Zeolith kristallisiert.
Außerdem kann es bei Temperaturen über 80 0C vorkommen,
daß bei einem starken Lithiumgehalt z. B..bei einem Molverhältnis Li20/Li20 + Na2O über 0,5 der verwendeten
amorphen Mischungen neben dem Faujasit auch Lithiummetasilikat kristallisiert. Bei amorphen Mischungen mit erhöhtem
Lithiumgehalt führt man daher die Kristallisation vorzugsweise bei einer Temperatur unter oder gleich 80 °C
durch. Wenn die Reaktion beendet ist, filtert und wäscht man die ausgefällten Kristalle mit Wasser, bis das Waschwasser
ein pH von 9 bis 10 hat, und trocknet sie beispielsweise durch Erhitzen auf eine Temperatur von 50 0C.
20Ö8U/U39
Um den Natriumlithiumfaujasit zu aktivieren, genügt
es, ihm auf: eine Temperatur zwischen- 200 und 600 0C, vorzugsweise5
zwischen 300 und 350 0C unter Unterdruck zu erhitzen.
. ,-""■...-.
■flach einer bevorzugten Ausführung der Erfindung stellt
man einen Faujasit mit Li - und Na -Ionen her, welcher das höchstmögliche molare Mischungsverhältnis SiOg/Al^O- für
ein vorgegebenes molares Mischungsverhältnis SiO„/Al„O,
in der amorphen Mischung hat,
Es ist bereits bekannt, daß es vorteilhaft ist, solche Zeolithe zu erzeugen, weil sie bei hohen Temperaturen
und in sauren Medien um so beständiger sind, je höher ihr Siliziumdioxydgehalt ist.
Man hat festgestellt, daß für ein gegebenes Mischungsverhältnis
SiO„/Al2O3 und ein vorgegebenes Verhältnis
Me O/Al.O. (wobei Me„0 entweder Na„0 oder Na-O + Li«0) ^n
der amorphen Mischung der kristallisierte Faujasit einen höheren Siliziumdioxydgehalt hat, wenn die Mischung Li 0
neben Na 0 enthält, als wenn sie nur Na_0 enthält.
Zum Beispiel hat. man bei einem Vergleichsversuch einerseits eine amorphe Mischung mit der Zusammensetzung:
2,4 Na2O; Al2O3; 6SiO2; 150 H2O
und andererseits eine amorphe Mischung mit der Zusammensetzung
:
2,4 (0,8 Na2O; 0,2 Li2O); Al2O3; 6SiO2; 150 H2O.
20981 kl 1 Λ 3d
während 72 Stunden auf 100 0C erhitzt. Aus der ersten Mischung
erhält man einen Faujasit, der nur Na enthält und bei dem das Verhältnis Si0_/Al20~ 3,90 beträgt. Aus der
zweiten Ausgangsmischung erhält man einen Faujasit mit Na+ und Li+, in welchem das Verhältnis SiO./Al-O» 4,30 ist.
Die Erhöhung des Siliziumdioxydgehalts im ausgefällten Faujasit macht sich besonders bei schwachen Lithiumgehalten
bemerkbar.
Außerdem hat man festgestellt, daß es bei Benutzung von amorphen Mischungen, in welchen das molare Mischungsverhältnis
Li„0/Me?0 zwischen 0,05 und 0,5 und das Verhältnis
H 0/Al-O3 zwischen 100 und 200 liegt, möglich ist, kristallisierte Faujasite aus leicht basischen Mischungen
zu erhalten, d. h. in welchen das Verhältnis Me O/Al.O,
klein ist. In der Tat konnte man feststellen, daß unter den oben angegebenen Bedingungen jedem Wert des Verhältnisses
SiO2ZAl2O3 ein Mindestmolverhältnis Me-O/Al-O» entspricht.
Diese Mindestwerte sind die folgenden:
Tabelle III
Molverhältnis SiO2/Al2O3 Mindestmolverhältnis
Molverhältnis SiO2/Al2O3 Mindestmolverhältnis
2 1,45
3 1,5
4 1,6
5 1 ,8
6 2,2
209814/1430
(Fortsetzung Tabelle III)
Molverhältnis SiCK/Al-O- Mindestmolverhältnis Me20/Al„0_
7 2,6
8 2,9
9 3, 1 10 3,3
Für die Zwischenwerte des Molverhältnisses SiO2ZAl-O-können
entsprechende Mindestmolverhältnisse Me-O/Al-O,
durch Interpolation ermittelt werden. Es ist nun bekannt, daß je schwächer der Basengehalt der amorphen Mischung
ist, desto größer das Verhältnis SiO„/Al2O- des kristallisierten
Faujasites ist. Man kann also den Siliziumdioxydgehalt des Na -Li -Faujasites beeinflussen, indem man das
Verhältnis Me O/Al.O- in Abhängigkeit vom Verhältnis
SiO2ZAl2O- in der amorphen Mischung einstellt. Es muß
hier erwähnt werden, daß für Mischverhältnisse SiO2ZAl2O3
über 10 der Minimalwert für Me2OZAl2O3, d. h. die Basizitat
der amorphen Mischung schon so groß ist, daß praktisch keine zusätzliche Anreicherung an Siliziumdioxyd mehr möglich
ist, wenn die amorphe Mischung auch Li2O enthält.
Die an Siliziumdioxyd reichsten Li -Na -Faujasite
läßt man also aus einer amorphen Mischung kristallisieren,
die nach.dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt ein
Molverhältnis Li2OZMe2O zwischen 0,05 und 0,5 sowie ein
Verhältnis H2OZAl2O- zwischen 100 und 200 hat, wobei man
in Abhängigkeit vom Verhältnis SiO2ZAl2O3 in der amorphen
2098U/U39
2U4555
Mischung das in Tafel III angegebene entsprechende Mindestmolverhältnis
Me Q/ALO, ausnutzt.
Man verdünnt 16,4 g handelsübliche Natronwasserglaslösung (Zusammensetzung in Gewichtsteilen: 25,7 SiO2; 7,35
Na 0; 67,0 H„0) mit 35 ml Wasser. Anschließend mischt man mit einer Natriumaluminatlösung, die 3,6 g Al2O-, 5,0 g
Na 0 und 47 g Η,Ο enthält. Das so erhaltene Gel hat die folgende Zusammensetzung, ausgedrückt in Molverhältnissen:
2; Na2OMl2O3 = 2,8; H2O/A12O3 - 140.
Durch Zugabe von 23,5 g amorphem, pulvrigem, reaktionsfähigem Siliziumdioxyd, von 8 g Soda, NaOH und 4,2 g
Lithiumhydroxyd LiOH, H„0, werden die Molverhältnisse im Gel folgendermaßen eingestellt:
SiO /Al0O, - 12; (Na9O + Li,0)/Al-O, = 7;
Li2O/(Na2O + Li2O) - 0,2; Η2Ο/Α12'Ο3 = 145
Diese Mischung wird während 18 Stunden auf 95 0C ohne
Umrühren erhitzt. Nach Filterung, Waschung und Trocknen erhält man einen Zeolith, dessen in Tafel IV gezeigtes Röntgenbeugungsspektrum
beweist, daß es sich um einen Faujasit handelt.
Dehydratisiert hat er die folgende Zusammensetzung: 0,85 Na2O; 0,22 Li2O; Al2O3; 5,2 SiO2;
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er adsorbiert 34,2 % Wasser unter einem partiellen Wasserdampf
druck von 13,5 mmHg bei 25 0C.
Tafel IV
Synthetischer Faujasit (Li - Na) |
dhkl (X) | Natürlicher Faujasit vom Kaiserstuhl |
14,4 | |
hkl | X/Io | 14,20 + 0,2 | I/I χ / ■■ O |
8,78 |
III | FF | 8,81 + 0,05 | FF | 7,49 |
220 | m | 7,47 | m | 7,17 |
31 1 | m | f | 5,70 | |
222 | 5,67 | ff | 5,06 | |
331 | mF | mF | 4,77 | |
422 | 4,76 + 0,03 | ff | 4,39 | |
333 et 511 | ff | 4,39 | m | |
440 | m | 4,16 | F | 3,91 |
442 | ff | 3,78 | ||
620 | 3,78 | f | 3,58 | |
533 | F | F | 3,47 | |
444 | 3,463 | ff | 3,316 | |
711 et 551 | ff | 3,318 | mf | 3,230 |
642 | mF | F | 3,025 | |
731 et 553 | 3,033 + 0,01 | f | 2,919 | |
733 | m | 2,922 | mf | 2,862 |
822 et 660 | f | 2,862 | mF | 2,769 |
751 et 555 | mF | F | ||
840 | 2,642 | mf | ||
664 | ff | der Symbole *. Seite 13) | ||
(Erklärung |
20981 kl 1 4 39
2U4555
Erklärung der Symbole zu Tabelle IV:
Symbole der Intensität I/l
FF: sehr stark
F: stark
mF: mittel bis stark
m: mittel
mf: mittel bis schwach
f: schwach
ff: sehr schwach
ff: sehr schwach
Man erzeugt ein Natriumaluminosilikatgel, indem man unter Umrühren eine Natronwasserglaslösung, welche 230 g
amorphes Siliziumdioxyd mit einem Wassergehalt von 10,4 %, 70 g Na2O und 2,1 Liter Wasser enthält, mit einer Lösung
von Natriumaluminat mischt, die 180 g Al-O-, 230 g Na-O
und 2,3 Liter Wasser enthält.
und 2,3 Liter Wasser enthält.
Das entstandene Gel hat gefiltert, mit Wasser gewaschen und bei 30 0C getrocknet, folgende Zusammensetzung:
iO2 : 32,9 %;
: 22,6 %;
: 15,1 %;
: 28,6 %;
das entspricht folgenden Molverhältnissen:
2,4 Na2OMl2O3 - 1,1 H2OMl2O3 - 7,2
Man mischt 11,3 g dieses Gels mit 4,2 g amorphem re
aktivem Siliziumdioxyd mit einer Körnung von weniger als
2098U/U3Ö
- u - 2U4555
,u, 40 g Wasser, 13 ml 5N Sodalösung und 16 ml 5N Lithiumhydroxydlösung.
Die Molverhältnisse in dem neuen Gel sind:
SiO2/Al2O3 - 5; (Na3O + Li2O)ZAl3O3 = 4;
Li2O/(Li2O + Na2O)*= +,4; H3OZAl2O3 - 150.
Diese Mischung wird auf 60 0C während 12 Stunden in
einem geschlossenen feuerfesten Behälter erhitzt. Nach FiI-fc
trierung, Waschung und Trocknung hat der entstandene dehydratisierte Li-Na-Faujasit die folgende Zusammensetzung:
0,68 Na2O; 0,43 Li2O; Al2O3; 4,7 SiO2.
In wasserfreiem Zustand adsorbiert er 19,9 % n-Hexan
bei 25 0C unter einem n-Hexanpartialdruck von 102 mmHg.
Indem man zu 11,3 g eines gemäß Beispiel 2 hergestellten Natriumaluminosilikatgels 4,2 g reaktionsfähiges amorphes
™ Siliziumdioxyd, 10 ml Wasser, 45 ml 5N Sodalösung und 14 ml
5N Lithiumhydroxydlösung zugibt, erhält man eine Mischung, die sich wie folgt zusammensetzt:
SiO3ZAl2O3 = 5; (Li2O + Na3O)ZAl2O3 - 7;
Li2OZ(Li2O + Na2O) - 0,2; H2OZAl2O3 - 150.
2098U/U39
Man hält die Mischung während 15 Tagen auf 30 0C, dann
filtert man, wäscht mit Wasser und trocknet.
Der entstandene Li-Na-Faujasit hat folgende Zusammensetzung:
0,92 Na2O; 0,11 Li2O; Al2O3; 2,4 SiO2; 5,9 H2O.
Im wasserfreien Zustand adsorbiert er 16,4 % n-Hexan bei 60 0C unter einem n-Hexanpartialdruck von 102 mmHg.
In 11,3 g amorphem Natriumaluminosilikatgel, das wie
im Beispiel 2 hergestellt wurde, tauscht man die Na -Katio nen gegen Li -Kationen aus. Indem man dieses Gel während
einer Stunde viermal mit einer 2N LiCl-Lösung in Berührung bringt, wird das Verhältnis Li90/(Li00 + Na0O) in dem Gel
auf 0,89 gebracht, und das Verhältnis (Li2O + Na2O)Ml2O3
bleibt bei 1,1· Indem man diesem dem Ionenaustausch unterworfen gewesenem Gel eine Lösung von Lithiumhydroxyd und
amorphes reaktives Siliziumdioxyd beigibt, erhält man eine Mischung, in welcher sich die Molverhältnisse folgendermaßen
einstellen:
O, - 5; (Na0O + Li9O)Ml0O, ■ 3; H9OMl0O, -
Man läßt die Mischung während 24 Stunden reifen, man erhitzt, ohne umzurühren, während 60 Stunden auf 95°, anschließend
filtert man, wäscht mit Wasser bis zu einem pH unter 8 und trocknet bei 80 0C.
20981 4/U39
Der erzeugte Li-Na-Faujasit hat das in Tafel IV beschriebene
ELöntgenbeugungsSpektrum. Seine chemische Zusammensetzung
in entwässertem Zustand ist:
0,08 Na2O; 1,10 Li2O; Al2O3; 4,5 SiO3.
fc In einem ersten Test erhitzt man während 120 Stunden
auf 100 0C eine amorphe Mischung der folgenden Zusammensetzung:
2,6 Na2O; Al3O3; 7 SiO2; 150 H3O.
Es findet keine Kristallisation statt. Die amorphe Mischung muß 2,9 Na3O enthalten, damit die Kristallisation
beginnt.
In einem zweiten Test erhitzt man ebenfalls auf 100 °C eine amorphe Mischung, die durch Zugabe von aktiviertem
Siliziumdioxyd zu einem ersten Gel hergestellt wurde und " die folgende Zusammensetzung hat:
2,6 (0,8 Na2O; 0,2 Li2O); Al2O3; 7 SiO2; 150 H3O.
Nach 80 Stunden kristallisiert ein Faujasit mit einem hohen Kristallinitätsgrad, der ein Molverhältnis SiO3ZAl3O3
von 4,50 hat. Diese Vergleichsversuche zeigen, daß in Gegenwart von Li3O in der amorphen Mischung Faujasite schon
bei schwächerem Me3O/Al3O3-Verhältnis kristallisieren.
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In einem ersten Versuch löst man in einem Behälter 24,58 kg Natriumhydroxyd (76 % Na2O) in 79,5 Liter Wasser
auf. In dieser Lösung löst man 22,68 kg Natriumaluminat
(30,4 % Na2O, 46,5 % Al2O3) unter Erhitzen und Umrühren
auf. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur gibt man dieser Lösung eine Suspension von kolloidalem Siliziumdioxyd mit
30 % SiO2 in einer solchen Menge zu, daß man ein Gel mit
der folgenden Zusammensetzung erhält:
4 Na2O; Al2O3; 10 SiO2; 160 H2O.
Man erhält 36,3 kg wasserhaltigen Faujasit mit der folgenden Zusammensetzung: Na 0; Al^Q ; 4,7 SiO3; 7 H2O.
Das Ausbringen ist folgendes:
Ausbringen an wasserfreier Masse: 28,7 %
Ausbringen an Na 0: 15 %
Ausbringen an Al„0~: 61,5 %
Ausbringen an SiO2: 28,9 %.
In einem zweiten Versuch stellt man nach dem im Bei spiel 2 beschriebenen Verfahren 10 kg eines Gels der Gewichtszusammensetzung
15 % Na2O; 24 % Al2O3; 34 % SiO2,
27 % H2O her, indem man 7,82 kg Natriumaluminat (39 %
Al2O3; 33 % Na2O), 12,7 kg Natriumsilikat (28,3 % SiO3;
6,8 Z Na2O,64,9 Z H2O) und 92,5 Liter Wasser vermischt.
Man gibt diesem Gel 9 kg aktiviertes Siliziumdioxyd (Merck mit 81,1 % SiO2), 2,20 kg NaOH, 1,09 kg LiOH, H2O
2098U/U39
(35 % Li2^) un<* ^0 Lit611 Wasser zu. Die so erhaltene
amorphe Mischung hat folgende Zusammensetzung:
2,9 (0,8 Na2O; 0,2 Li2O); Al2O3; 8 SiO2; 150 H2O.
Man erhält 14,2 kg hydratisierten Faujasit mit fol
gender Zusammensetzung:
0,85 Na2O; 0,15 Li2O; Al3O3; 4,8 SiO2; 7,5 H2O.
Das Gewichtsausbringen ist folgendes:
Ausbringen an wasserfreier Masse: 58 %
Ausbringen an Na„0: 25 %
Ausbringen an Li„0: 31 %
Ausbringen an Al^O«: 76,5 %
Ausbringen an SiO3: 64,0 %.
Man sieht, daß die Ausbringungen, wenn die Mischung
Li2O enthält, höher als bei Mischungen lind, die nur Na2
enthalten.
Man erhitzt auf 100 0C eine Mischung der folgenden
Zusammensetzung:
2,4 Na2O; Al3O3; 6 SiO3; 150 H3O.
2098U/U39
2U4555
Nach 66 Stunden Erhitzung kristallisiert man einen
Faujasit, der ein«Molverhältnis SiO»/AloO~ von 3,9*0 hat.
Der gleichen Erhitzung unterwirft man eine amorphe Mischung mit der folgenden Zusammensetzung:
2,4 (0,8 Na2O; 0,2 Li2O); Al2O3; 6 SiO2; 150 H2O.
Die Kristallisation von Faujasit ist bereits nach 48 Stunden abgeschlossen. Der erzeugte Faujasit hat ein Verhältnis
SiO2Ml2O3 von 4,50.
Beispiel 8
1 . Versuch:
1 . Versuch:
Man geht wie beim zweiten Versuch des Beispiels 6 vor und stellt eine amorphe Mischung der folgenden Zusammensetzung
her:
3,3 (0,8 Na2O; 0,2 Li2O); Al2O3; 9 SiO2; 150 H2O.
Nach 90stündiger Erwärmung auf 95 °C erhält man einen Faujasit, dessen Verhältnis SiO2/Al2O3 bei 4,50 liegt.
2. Versuch:
Unter denselben Versuchsbedingungen wie beim ersten Versuch bereitet man eine amorphe Mischung der folgenden Zusammensetzung:
20981 4/1 439
2UA555
3,2 (0,8 Na2O; 0,2 Li2O); Al2O3; 9 SiO2; 150 H2O.
Man erhitzt ebenso auf 95 0C und erhält nach 90 Stunden
einen Faujasit, dessen Verhältnis SiO-ZAl2O3 5,10 beträgt.
3. Versuch:
Man bereitet unter denselben Bedingungen eine amorphe Mischung der folgenden Zusammensetzung:
3,1 (0,8 Na2O; 0,2 Li2O); Al2O3; 9 SiO2; 150 H2O.
Man erhitzt wieder auf 95 0C und erhält nach 20 Stunden
einen Faujasit, dessen Verhältnis SiO2ZAl2O3 bei 5,60
liegt.
4. Versuch:
Man bereitet wieder unter denselben Bedingungen eine amorphe Mischung der folgenden Zusammensetzung:
3,0 (0,8 Na2O; 0,2 Li2O); Al2O3; 9 SiO2; 150 H2O.
Bei Erhitzung auf 95 0C kristallisiert kein Faujasit
aus.
20981A/U39
Claims (11)
1. Verfahren zur Herstellung von Zeolithen faujasitisehen
Typs, die Natrium- und Lithium-Kationen enthalten, dadurch gekennzeichnet , daß man ein
erstes Natrium- und/oder Lithiumaluminosxlikatgel der folgenden Zusammenstellung zubereitet:
Al2O3
die Gehalte an SiO2* Na„0, Lio° und H2° dieses ersten
Gels so einstellt, daß seine Zusammensetzung durch die folgenden Grenzen bestimmt ist:
2098U/1 439
_ 22 _ 21U555
wobei der SiO2~Gehalt durch Zugabe von reaktivem Siliziumdioxyd
eingestellt wird, anschließend die erhaltene amorphe Mischung auf eine Kristallisationstemperatur zwischen
und 105 0C bringt, so daß man eine Faujasitauskristallisierung
erhält, diese Kristallausfällungen filtert, wäscht und trocknet und den erhaltenen Faujasit aktiviert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, fc daß man den Faujasit aus einer amorphen Mischung kristallisiert,
welche ein Verhältnis Li2OZLi„O + Na„0 zwischen
0,05 und 0,5 und ein Verhältnis H0OZAl9O, zwischen
und 200 hat, und daß man in Abhängigkeit vom Verhältnis SiO2ZAl2O3 die in der folgenden Tabelle angegebenen Mindestmolverhältnisse
Li2O + Na2OZAl5O3 verwendet:
Molverhältnis SiO2ZAl2O3 Mindestmolverhältnis
2 1,45
3 1,5
4 1,6
5 1,8
6 2,2
7 2,6
8 2,9
9 3,1 10 3,3
wobei die Mindestmolverhältnisse Li.0 + Na2OZAl2Oo für die
Zwischenwerte des Verhältnisses SiO2ZAl2O3 durch Interpolation
ermittelt werden.
2098U/U39
_ 23 - 21U555
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die amorphe. Mischung auf eine Kristallisationstemperatur von 20 bis 100 0C bringt, um eine Faujasit-Auskristallisierung
zu erhalten.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
lan den Faujasit bei
auskristallisieren läßt.
auskristallisieren läßt.
daß man den Faujasit bei einer Temperatur von 60 bis 100 0C
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis Li_O/Na2O + Li-O in der amorphen Mischung
größer als 0,5 ist und daß man die amorphe Mischung auf eine Kristallisationstemperatur bringt, die geringer
oder gleich 80 C ist, um eine kristallisierte Ausfällung
von Faujasit zu erhalten.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man das erste Gel erzeugt, indem man zu
einer Lösung von Natrium- und/oder Lithiumsilikat eine wäßrige Lösung von Natriumaluminat zugibt.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man den Gehalt an Li2O durch Zugabe von
Lithiumhydroxyd einstellt.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß man den Gehalt an Li2O teilweise durch
Kationenaustausch einstellt.
2098U/U39
21U555
9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man das Verhältnis SiO2ZAl2O3 durch
Zugabe von Siliziumdioxyd in einer Körnung von weniger als 100 .u, insbesondere weniger als 50 ,u einstellt.
10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß man die hergestellte amorphe Mischung
bei einer Temperatur von 20 bis 30 0C 24 bis 72 Stunden
reifen läßt, ehe man sie auf eine Kristallisationstemperatur von mehr als 30 0C erhitzt.
11. Nach einem der Ansprüche 1 bis 10 hergestellter
Faujasit, gekennzeichnet durch folgende Molzusammensetzung in dehydratisiertem Zustand:
1 ± 0,2 [(1-x) Na2O; xLi,,o] ; Al2O3; 2,3-6
mit einem x-Wert zwischen 0,05 und 0,95.
20 9 8 U/ U 39
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