DE2107197B2 - Verfahren zum Auswuchten einer Rotorspule für eine elektrische Maschine - Google Patents
Verfahren zum Auswuchten einer Rotorspule für eine elektrische MaschineInfo
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Description
35
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Auswuchten einer Rotorspule für eine elektrische
Maschine.
Es ist bereits ein Auswuchtverfahren bekannt, bei dem eine beliebige Menge eines Wuchtkittes auf einen
Rotationskörper aufgebracht, sodann gehärtet und anschließend ausgewuchtet wird, indem die gehärtete
Kittmasse entsprechend der ermittelten Unwucht teilweise entfernt wird (DE-OS 14 63 937). Dieses
Verfahren hat den Nachteil, daß eine verhältnismäßig große Menge Wuchtkitt verbraucht wird und daß die
Menge des abgetragenen Wuchtkittes sich nicht auf einfache Weise bestimmen läßt Außerdem eignet sich
das Verfahren nicht für eisenlose Rotorspulen.
Die Verwendung härtbarer Kittmassen zum Auswuchten von Ankern elektrischer Maschinen ist
allgemein bekannt (DE-AS 11 99 386).
Der Erfindung liegt die Aurgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen,
welches keine Nachbearbeitung der auf die Rotorspule aufgebrachten Auswuchtgewichte, also kein Abtragen
von Wuchtmaterial erfordert und welches die Abmessungen der Rotorspule nur unwesentlich vergrößert, so
daß sich das Verfahren insbesondere zum Auswuchten von Rotorspulen eignet, die lediglich aus einer
Kupferwicklung bestehen und keinen Eisenkern aufweisen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist darin zu sehen, daß die Auswuchtgewichte aus einer dünnen Folie eines
plastisch verformbaren Materials hergestellt, symmetrisch zur ermittelten Unwuchtlage auf mindestens eine
der Mantelflächen der Rotorspule aufgebracht und mindestens teilweise in die Vertiefungen zwischen den
Windungen der Rotorspule gepreßt werden. Durch Verwendung einer dünnen Folie, deren Gewicht pro
Längeneinheit bekannt ist, läßt sich das ermittelte Auswuchtgewicht durch Abschneiden einer entsprechenden
Länge der Folie bestimmen, ohne cüß das
abgeschnittene Stück gewogen werden muß. Dadurch erübrigt sich ein Abtrageverfahren, welches die Gefahr
mit sich bringen würde, daß der Draht der Wicklung der Rotorspule verletzt werden könnte.
Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen ergänzend
beschrieben.
F i g. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer glockenförmigen,
eisenlosen Rotorspule für eine elektrische Maschine mit auf der inneren Mantelfläche aufeepreßten
Bleiplättchen;
F i g. 2 ist eine Teilschnittansicht durch die Rotorspule nach F i g. 1 in einer ein Bleiplättchen schneidenden
Durchmesserebene;
F i g. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer glockenförmigen, eisenlosen Rotorspule mit auf der äußeren
Mantelfläche aufgepreßten Bleiplättchen, und
Fig.4 ist eine Teilschnittansicht von Fig.3 in einer
ein Bleiplättchen schneidenden Durchmesserebene.
Die in Fig. 1 dargestellte Rotorspule umfaßt eine
zylindermantelförmige Wicklung 1, die an ihrem
Stirnende an einer Stirnscheibe 2 befestigt ist, welche auf einer Welle 3 sitzt Die Anzapfungen (nicht
dargestellt) der Wicklung 1 befinden sich im Bereich der Stirnscheibe 2 und sind an einen nicht dargestellten
Kommutator angeschlossen.
In der Nähe der Stirnkanten der Wicklung 1 befinden sich streifenförmige Bleiplättchen -i, welche in die
Zwischenräume zwischen den Windungen der Wicklung 1 eingepreßt und mittels Klebstoff festgehalten sind
Man erkennt aus Fig.4, daß die Bleiplättchen 4 so verformt worden sind, daß sie sich an die Oberfläche der
Windungen 6 anschmiegen und die Wicklungsdicke der Wicklung 1 praktisch nicht vergrößert ist Die
Bleiplättchen werden in passender L?.. ge von einem Bleiband abgeschnitten, dessen Gewicht pro Längeneinheit
bekannt ist, sodann lose auf die Rotorspule gelegt und das Ganze mittels zylindrischer Preßbacken unter
Druck gesetzt, wobei die Bleiplättchen mindestens teilweise in die Vertiefungen zwischen den Windungen
eindringen, die Gestalt der Rotorspule jedoch nicht verändert wird. Derartige Preßvorrichtungen sind
bekannt und bilden nicht Gegenstand der Erfindung.
Fig.3 zeigt eine weitere Rotorspule, bei der Bleiplättchen 4 auf die äußere Mantelfläche der
Wicklung 1 aufgebracht sind.
Falls Bleiplättchen verwendet werden, die sich über einen wesentlichen Teil des Umfanges der Rotorspule
oder der Länge derselben erstrecken, muß berücksichtigt werden, daß der Massenmittelpunkt eines derartigen
Bleiplättchens im Innern der Rotorspule liegt bzw. an einer von den Stirnkanten derselben entfernten
Stelle. Die zum Ausgleich der Unwucht erforderliche Masse muß daher entsprechend höher gewählt werden.
Das Verfahren läßt sich zum Auswuchten von beliebig kleinen Rotorspulen anwenden.
Claims (7)
1. Verfahren zum Auswuchten einer Rotorspule
für eine elektrische Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswuchtgewichte aus
einer dünnen Folie eines plastisch verformbaren Materials hergestellt, symmetrisch zur ermittelten
Unwuchtlage auf mindestens eine der Mantelflächen der Rotorspule aufgebracht und mindestens teilweise
in die Vertiefungen zwischen den Windungen der Rotorspule gepreßt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Folie auf die innere Mantelfläche der Rotorspule aufgebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie vor dem Aufbringen
auf die Rotorspule mit Klebstoff beschichtet wird
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, d&3 als dünne Folie eine Bleifolie
verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folie mit einem
hohen spezifischen Gewicht und niedrigem elektrischen Leitwert verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folie aus kunststoffgebundenem
Metall verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffbindemittel wärmehärtbar
ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
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8235 | Patent refused |