DE210357C - - Google Patents
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D29/00—Details, component parts, or accessories
- F04D29/26—Rotors specially for elastic fluids
- F04D29/32—Rotors specially for elastic fluids for axial flow pumps
- F04D29/38—Blades
- F04D29/384—Blades characterised by form
- F04D29/386—Skewed blades
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 27c. GRUPPE
GEORG ARTHUR SCHLOTTER in DRESDEN-A.
Schraube als Ventilator oder JPro^eller.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. November 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schraube, die als Ventilator oder Propeller anwendbar
ist und die eine voreilende Flügelspitze besitzt, deren wirksame Flügelfläche durch
schraubende Bewegung einer Erzeugenden um die Achse gebildet wird. Das Wesen der Sache
besteht darin, daß die geradlinige Erzeugende mit dem Radius des Schraubenkreises einen
mit seiner Spitze im Umkreis liegenden Winkel
ίο einschließt, der in seiner Größe gleich oder annähernd
dem Steigungswinkel am Umfang der Schraube ist. Zweckmäßig werden die Flügel
außerdem noch~näch"der"~Druckseite hin derart
aufgebogen, daß die Erzeugende mit der durch ihren äußeren Endpunkt gehenden Achsquerebene einen Winkel einschließt, der wiederum
gleich dem Steigungswinkel ist. Schließlich kann man zur Erzeugung veränderlicher Steigung
und konkaver Flügelfläche der Erzeugenden zwischen ihren Endpunkten eine Krümmung
verleihen und gleichzeitig der Abwicklung der Flügelkante dieselbe Krümmung geben.
Auf der Zeichnung ist zunächst in Fig. 1 eine Oberansicht einer Ausführungsform der
neuen Schiffsschraube mit vier Flügeln dargestellt. Der punktiert gezeichnete Radius a-b
des Flügelkreises schließt mit der strichpunktiert gezeichneten Erzeugenden b-c einen mit
seiner Spitze im Umkreis liegenden Winkel α ein, welcher im Umlaufssinne gegen den Radius
zurückliegt. Die Erzeugende sei zunächst als Gerade angenommen. Der besagte Winkel
α ist gleich oder ungefähr gleich dem Steigungswinkel. Aus dieser Lage der Erzeugenden
ergibt sich für die anschauliche Betrachtung des Flügels im Grundriß ein außen von einem
konzentrischen Kreisbogen b-e, seitlich von zwei Tangenten b-c und e-f begrenzter Umriß
des Flügels, dessen Spitze voreilt. Dabei soll in der Regel der Flügel am Umkreis von derjenigen
Breite, d. h. durch denjenigen Zentriwinkel geführt sein, bei welcher bzw. bei welchem
die von der Steigung erreichte Höhe g gleich ist der Länge des Lotes c-d, welches von
dem inneren Endpunkt der Erzeugenden auf den Radius a-b gefällt wurde. Die Länge der
Erzeugenden b-c ergibt sich für die verschiedenen Steigungen dadurch, daß sie die Sehne
eines über den Radius a-b geschlagenen Halbkreises bildet.
In Fig. 2 ist die Ventilator- oder Propellerschraube
in Seitenansicht dargestellt, und zwar mit nach der Druckseite hin aufgebogenen Flügeln. Dabei ist die Erzeugende derart schräg
gelegt, daß sie mit der durch ihren äußeren Endpunkt gehenden Achsquerebene x-x bzw,
w-w einen Winkel bildet, dessen Spitze im Umkreis liegt und dessen Größe wiederum
gleich dem Steigungswinkel α ist. Dieser Winkel erscheint in der Projektion verkleinert
und ist auf der Zeichnung mit β bezeichnet, Dementsprechend liegt die Flügelspitze bzw.
der äußerste Endpunkt der Erzeugenden b, e um das Maß des Lotes g höher als der innere
Endpunkt der Erzeugenden c bzw. f.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform der Ventilator- oder Propellerschraube dargestellt, bei
welcher keine Aufbiegung der Flügel stattgefunden hat. Demzufolge liegen die inneren
und äußersten Endpunkte der Erzeugenden in einer und derselben Achsquerebene.
Der wirksame Teil der Schrauberifläche er-
(2. Auflage, ausgegeben am 24. Februar igio.J
streckt sich nach innen bis zu dem Kreise y (s. Fig. i), der durch die Schnittpunkte der
Erzeugenden mit dem über" den Radius geschlagenen Halbkreise also durch die inneren
Endpunkte der Erzeugenden geht. Dieser Kreis bildet also den Umriß des ideellen Zylinders,
auf welchem sich der innere Endpunkt der Erzeugenden bewegt. Dieser Grundkreis y
ist also zugleich als innere Begrenzung der
ίο wirksamen Flügelfläche als größtmöglicher
Nabendurchmesser anzusehen, der aber nur in gewissen Fällen (Hochdruckschrauben) anzuwenden
sein wird.
Im gezeichneten Ausführungsbeispiel ist ein kleinerer Grundkreis für die Nabe ζ gewählt.
Über die innerhalb des Kreises y liegende Wurzel des Flügels ist nur zu bemerken, daß
sie —· wie bei anderen Schrauben auch —'■ im geeigneten Anschluß an die Krümmung
der Schraubenfläche die Verbindung des Blattes oder eigentlichen Flügels mit der Nabe zu
bewirken hat. Bei den gezeichneten Ausführungsformen wird die Wurzel von dem nach
dem Achsmittel zu gekrümmten Fortsatz der Erzeugenden gebildet, indem sich die Erzeugende
in dem über den Radius geschlagenen Halbkreise fortsetzt; es bildet also auch die
Wurzel eine echte Schraubenfläche. Die Endpunkte der auf dem Nabenkörper ζ sich ergebenden
Schraubenlinie sind mit h und i bezeichnet. Man kann aber auch in der anderweit bereits bekannten Weise den Übergang
von der wirksamen Flügelfläche zum Nabenkörper derart gestalten, daß der Anschluß der
Flügelfläche auf die Druckseite geradezu achsial verläuft.
Um dem Flügel in der bekannten Weise eine gewisse Höhlung zu geben, kann die Erzeugende
von der angenommenen geradlinigen Form etwas abweichen, wie es die ausgezogene Linie
zwischen den Endpunkten b und c bzw. e und f in Fig. ι andeutet. Diese Linie bildet über der
ideellen Erzeugenden ein flaches, außerhalb des Winkels a liegendes Bogenzweieck. Gleichzeitig
ist auch die Abwicklung der Außenkanten des Flügels nicht geradlinig gehalten, sondern
zwischen den Punkten b und e in gleicher Weise wie die Erzeugende selbst gekrümmt, so daß
sich ein gewölbter Flügel mit veränderlicher Steigung ergibt.
Schließlich ist die Ventilator- oder Propellerschraube mit nach der Druckseite hin aufgebogenen
Flügeln noch in Fig. 4 mit Angabe der Strömung des Wassers dargestellt. Versuche
haben bewiesen, daß die Luft oder das Wasser mit gleichförmiger Beschleunigung ohne irgendwelche
Stauung, innerer Reibung und Wirbel-
Täldüng angesaugt und fortgedrückt wird. Es
hat sich gezeigt, daß die Luft oder das Wasser
^parallel zur Achse oder auch in einem mit der Achse "Konzentrischen, mit seiner Spitze nach
der Druckrichtung weisenden Kegel ausgestoßen wird.
Claims (3)
1. Schraube als Ventilator oder Propeller mit echten, d. h. durch schraubende Bewegung
einer Erzeugenden um die Schraubenachse bestimmten Schraubenflächen, dadurch gekennzeichnet, daß der wirksame
Teil der Flügel als Erzeugende eine Linie hat, welche im Grundriß mit dem Radius
des Schraubenumkreises einen mit seiner Spitze im Umkreis liegenden Winkel einschließt, welcher im Umlaufssinne gegen
den Radius zurückliegt und in seiner Größe gleich oder annähernd gleich dem Steigungswinkel
am Umfang der Schraube ist.
2. Ausführungsform der Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die zu I. genannte Erzeugende im Aufriß mit der durch ihren äußeren Endpunkt gehenden Querebene einen mit seiner Spitze
im Schraubenumkreis liegenden Winkel bildet, derart, daß das innere Ende der Erzeugenden
nach der Druckseite hin um die Größe des Steigungswinkels der Schraube oder um annähernd diese Winkelgröße
höher liegt als der äußere Endpunkt der Erzeugenden.
3. Ausführungsform der Schraube nach Anspruch 1, bei welcher zur Erzeugung
veränderlicher Steigung und konkaver Flügelfläche die Abwicklung der äußeren Flügelkante
und die Erzeugende gekrümmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweichung der Flügelkantenabwicklung von
der der gewöhnlichen Schraubenform entsprechenden Geraden gleich oder annähernd gleich ist der Abweichung der Erzeugenden
von einer gedachten geradlinigen Erzeugenden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE210357C true DE210357C (de) |
Family
ID=472257
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT210357D Active DE210357C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE210357C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0282074A2 (de) * | 1987-03-13 | 1988-09-14 | Nippondenso Co., Ltd. | Gebläseanlage |
EP0583091A2 (de) * | 1992-07-22 | 1994-02-16 | Valeo Thermique Moteur | Lüfter |
FR2723408A1 (fr) * | 1994-08-03 | 1996-02-09 | Licentia Gmbh | Ventilateur axial, en particulier pour une soufflante de refroidissement d'un moteur de vehicule automobile. |
-
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- DE DENDAT210357D patent/DE210357C/de active Active
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0282074A2 (de) * | 1987-03-13 | 1988-09-14 | Nippondenso Co., Ltd. | Gebläseanlage |
EP0282074A3 (en) * | 1987-03-13 | 1989-09-06 | Nippondenso Co. Ltd. | Fan apparatus |
EP0583091A2 (de) * | 1992-07-22 | 1994-02-16 | Valeo Thermique Moteur | Lüfter |
EP0583091A3 (de) * | 1992-07-22 | 1994-04-13 | Valeo Thermique Moteur Sa | |
FR2723408A1 (fr) * | 1994-08-03 | 1996-02-09 | Licentia Gmbh | Ventilateur axial, en particulier pour une soufflante de refroidissement d'un moteur de vehicule automobile. |
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