DE2052632B2 - Zentrifuge zum Trennen von Gasgemischen - Google Patents
Zentrifuge zum Trennen von GasgemischenInfo
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Description
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zentrifuge der eingangs genannten Art derart weiter
zu entwickeln, daß höhere Umfangsgeschwindigkeiten zugelassen werden können. Zur Lösung dieser
Aufgabe wird eine Zentrifuge der eingangs genannten Art vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Schleudertrommel aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, die durch Zerschneiden der im
ganzen hergestellten Trommel gewonnen werden, daß die Verbindungsstelle im zylindrischen Teil liegt
und asymmetrisch zur Längsachse der Trommel angeordnet ist und daß über die Verbindungsstelle ein
Ring geschoben ist, der die beiden Teile der Trommel miteinander verbindet. Durch die Erfindung
wird also die eingangs genannte Schwierigkeit bei der Befestigung einer Stirnwand an dem zylindrischen
Teil dadurch vermieden, daß an dieser Stelle eine Fuge überhaupt nicht vorgesehen wird.
Eine solche zylindrische Schleudertromme1 nach
der Erfindung kann in der Weise hergestellt werden, daß faser- oder drahtarmiertes Material um einen
Kern gewicklet wird, der die Form eines aus einem zylindrischen und zwei sich verjüngenden Teilen bestehenden
Rotationskörpers hat, daß der so gewikkelte Körper in seinem zylindrischen Teil geschnitten
wird, beide Teile vom Kern abgenommen und dann mit einem Ring aus im wesentlichen demselben
Material wie die Schleudertrommel miteinander verbunden werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch eine Zentrifuge gemäß der Erfindung,
F i g. 2 einen Querschnitt durch die Schleudertrommel der Zentrifuge und
Fig. 3 eine Einzelheit der Schleudertrommel.
F i g. 1 zeigt eine fertige Zentrifuge für eine Umfangsgeschwindigkeit ihrer Schleudertrommel 11 von über 450 m/s. Die Schleudertrommel ist in Form eines Rotationskörpers aus faser- oder drahtarmiertem Material hergestellt, z. B. kohle- oder glasfaserarmiertem Kunststoff oder drahtarmiertem Aluminium oder einem anderen Leichtmetall. Der Raum zwischen der Schleudertrommel 11 und seinem Gehäuse 12 ist evakuiert, normalerweise bis zu einem Druck von 10 Torr. Eine Gasmischung oder gasförmige Isotopenmischung, deren schwerere und leichtere Bestandteile voneinander getrennt werden sollen, wird durch ein axial verlaufendes, stationäres Rohr 13 der Schleudertrommel zugeführt. Auf Grund des Vakuums zwischen Schleudertrommel 11 und Gehäuse 12 entsteht bei der Drehung der Schleudertrommel keine nennenswerte Luftreibung. Die Schleudertrommel 11 rotiert um eine vertikale Welle und wird von einem Antriebsmotor 14 angetrieben, der unter Atmosphärendruck arbeitet, und zwar mit der genannten hohen Umfangsgeschwindigkeit.
F i g. 1 zeigt eine fertige Zentrifuge für eine Umfangsgeschwindigkeit ihrer Schleudertrommel 11 von über 450 m/s. Die Schleudertrommel ist in Form eines Rotationskörpers aus faser- oder drahtarmiertem Material hergestellt, z. B. kohle- oder glasfaserarmiertem Kunststoff oder drahtarmiertem Aluminium oder einem anderen Leichtmetall. Der Raum zwischen der Schleudertrommel 11 und seinem Gehäuse 12 ist evakuiert, normalerweise bis zu einem Druck von 10 Torr. Eine Gasmischung oder gasförmige Isotopenmischung, deren schwerere und leichtere Bestandteile voneinander getrennt werden sollen, wird durch ein axial verlaufendes, stationäres Rohr 13 der Schleudertrommel zugeführt. Auf Grund des Vakuums zwischen Schleudertrommel 11 und Gehäuse 12 entsteht bei der Drehung der Schleudertrommel keine nennenswerte Luftreibung. Die Schleudertrommel 11 rotiert um eine vertikale Welle und wird von einem Antriebsmotor 14 angetrieben, der unter Atmosphärendruck arbeitet, und zwar mit der genannten hohen Umfangsgeschwindigkeit.
Aus bereits erklärten Gründen erhält man eine Drehung der Gasmischung gemäß dem Pfeil 15 und
eine /.nsammlung von leichteren Bestandteilen im
oberen Teil der Schleudertrommelraumes, die beispielsweise an den öffnungen 16 und 17 in der
Schleudertrommel abgeführt und durch ein Rohr 18 weiterbefördert werden können. Schwerere Bestandteile
sammeln sich im unteren Teil der Schleudertrommel und können oei 19 abgeführt werden. Ein
gewisses Abbremsen der Umfangsgeschwindigkeit und eine Erwärmung tritt auch durch die Reibung
der Gase an der stillstehenden Scheibe 20 ein, was auch zu der Zirkulation der Gase gemäß Pfeil 15
beiträgt. Zwischen den Scheiben 20 und 20' im Raum 20" strömt das Gas über einen ringförmigen
Die Herstellung der Schleudertrommel geht aus F i g. 2 hervor. Um einen (nicht gezeigten) Kern in
Form eines Rotationskörpers mit einem mittleren zylindrischen Teil und zwei (an jedem Ende eine)
ίο sich verjüngenden Teilen Werden mehrere Lagen faser- oder drahtarmiertes Material gewickelt Man
kann das Material entweder zusammen mit der Armierung oder Material und Armierung je für sich
äufbringenj die verschiedenen Lagen können übereinander oder mit einer gewissen Überlappung zu
einander angeordnet werden. Die Armierung kann aus Kohle- oder Glasfaser und das Material aus
Kunststoff bestehen, auch k;.,>n die Armierung aus Metalldraht oder schmalem Metallband und das
Material aus Leichtmetall wie Aluminium bestehen. Ein mit faserarmiertem Kunststoff umgebener Kern
kann z. B. beim Drehen von Strahlungslampen erwä.mt werden, bis der Kunststoff gehärtet ist.
Der fertigbehandelte Rotationskörper wird danach durch einen Schnitt geteilt. Der Schnitt kann
asymmetrisch zur Längsachse und zweckmäßigerweise 90° zur Längsachse verlaufen. Die beiden
Teile werden vom Kern aogezogen und dann zu einer Schleudertrommel zusammengesetzt, zweckmäßigerweise
mit Hilfe eines oder mehrerer Fugenringe 29 aus im wesentlichen demselben Material wie
die Schleudertrommel selbst.
Im Laufe der Herstellung werden in die beiden sich verjüngenden Teile 21 der Schleudertrommel 22
axial liegende Metallhülsen 23 eingesetzt, zweckmäßigenveiie
mit ihren radial äußeren Teilen vom Material der Schleudertrommel getrennt. Eventuell
kann in dem zylindrischen Teil 24 der Schleudertrommel 22 an einem kragenförmigen zylindrischen
Teil 26 eine mitrotierende innere Stirnseite 25 mit im wesentlichen derselben Form wie die sich verjüngenden
Teile 21 und aus demselben Material wie die übrige Schleudertrommel 22 befestigt werden. Die
Hülsen 23 werden zweckmäßigerweise mit aufgerauhten, z. B. sandstrahlbehandelten Flächen versehen,
zumindest an ihren radial äußeren Teilen, um besser an der Schleudertrommel befestigt werden
zu können. Um ihre Befestigung zu erleichtern, werden an den Stellen der teilweise fertigumwickelten
Schleudertrommel, wo die Hülsen befestigt werden rollen, kunstharzgetränkte Fiberfibscheibcn. 27 eingelegt,
man kann auch, um die Befestigung der Hülsen an der Schleudertrommel zu verbessern, die
äußeren Teile der Hülsen in Form von Iachssch'vanzförmigen En Jteilen 27 anordnen, die in die Außenteile
23 der Hülsen (F i g. 3) eingreifen.
Die fertige Schleudertrommel 22 besteht also aus einem mittleren zylindrischen Teil 24 und zwei an
seinen Enden angeordneten, sich verjüngende.i TVi-
lcn 21, von denen einer in Fig. 2 gezeigt ist. Die
sich verjüngenden Teile 21 werden an den hinterher eingesetzten Achszapfen mit einem radialen Abstand
von der Rotationsachse angeschlossen, der höchstens ein Viertel des Außenradius des zylindrischen Teils
24 beträgt. Tn dem zylindrischen Teil ist eine mitrotierende
Innenwand 25 angeordnet. Diese wird durch ihre Form ungefähr denselben Beanspruchungen
ausgesetzt wie der Teil 21, was nicht der Fall
sein würde, wenn sie in ihrer Form rein radial wäre. Der Zweck dieser Innenwand ist es, das Abführen
der beim Schleudern erhaltenen schwereren Bestandteile durch das Loch 30 zu ermöglichen. Die stillstehenden
Scheiben 20 und 20' können in solchen Betriebsfällen, wo eine Einwirkung von stillstehenden
Scheiben nicht erwünscht ist, in dem Raum zwischen den Teilen 21 und 25 angeordnet werden. Die
Innenwand ist jedoch nur bei einer bevorzugten Ausführungsform
angebracht und in F i g. 1 nicht eingezeichnet.
Die gezeigte Schleudertrommel 11, 22, getrieben vom Motor 14 mit einer Umfangsgeschwindigkeit
von 540 m/s, kann z. B. mittels elektromagnetischer Lager gelagert sein. Der in F i g. 2 gezeigte Ring 29
ist aus dem Grunde asymmetrisch angeordnet, da man bei der kritischen Drehzahl (Grundwelle) eine
maximale Axialbeanspruchung am mittleren Querschnitt der Schleudertrommel erhält. Diese Beanspruchung
soll nicht mit dem Fugenring 29 zu· ίο sammenfallen. Die Fuge soll auch entfernt von der
sich verjüngenden Teilen 21 liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
der Schleudertrommel bewegt. Der Gasdruck wird
Patentansprüche: so höher an der Innenwand der Schleudertrommel
als an der Welle, wodurch die Zirkulation weiter
1. Zentrifuge zum Trennen von Gasmisch^n- verstärkt wird. Auch die Erwärmung des Gases in
gen oder von Isotopenmischungen im gasfcrmi- 5 der Zentrifuge trägt zur Zirkulation des Gases
gen Zustand, deren zylindrische Schleuder- parallel zur Welle bei. Durch die Zirkulation werden
trommel mit verjüngten Enden mit Zu- und die schwereren Bestandteile außen und die leichteren
Ablauföffnungen für das Gas aus einem faser- innen angesammelt. Durch Einwirkung der ver-
und drahtarmierten Material besteht, dadurch schiedenen Faktoren erhält man eine immer größere
gekennzeichnet, daß die Schleudertrom- io Ansammlung von schwereren Bestandteilen am unmel
(11) aus zwei Teilen (21, 24) zusammen- teren und von leichteren am oberen Ende der Zentrigesetzt
ist, die durch Zerschneiden der im ganzen füge. Eine Weiterentwicklung solcher Zentrifugen
hergestellten Trommel gewonnen werden, daß ist in der schwedischen Patentschrift 182142
die Verbindungsstelle im zylindrischen Teil (24) gezeigt
liegt und asymmetrisch zur Längsachse der 15 Die sehr großen Umfangsgeschwindigkeiten, die
Trommel angeordnet ist und daß über die Ver- bei solchen Zentrifugen erforderlich sind, werden
bindungsste'l t ein Ring (29) geschoben ist, der von den höchstmöglichen Umfangsgeschwindigkeiten
die beiden Teile der Trommel miteinander ver- begrenzt, die für die bisher angewandten Schleuderbindet,
trommeltypen noch zulässig sind. Bei Schleuder-
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 trommeln aus hochwiderstandsfähigen Aluminiumkennzeichnet,
daß sich die sich verjüngenden und Titanlegierungen sind keine höheren Umfangs-Teile
(21) von dem zylindrischen Teil (24) bis geschwindigkeiten möglich als 420 bis 440 m/s. Bei
zu einem Radius nahe der \chszapfen (28) er- Bei Stahl und/oder Magnesium enthaltenden Schleustrecken,
der höchstens ein Viertel des äußeren dertrommeln sind die zulässigen Umfangsgeschwin-Zylinderradius
beträgt. 25 digkeiten noch kleinen Es gibt auch andere Faktoren,
3. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch ge- die die Umfangsgeschwindigkeiten begrenzen, aber
kennzeichnet, daß an den sich verjüngenden Material und Fnrm der Schleudertrommel ist einer
Teilen (21) mehrere axial nebeneinander liegende, der wesentlichsten Faktoren. Bisher sind Schleudertellerförmige Metallhülsen (??>) angebracht sind, trommeln mit Mänteln aus Aluminium und Stahl
die zumindest an ihre τ radial äußeren Teilen 30 verwendet worden, aber derartige Zentrifugen lassen
vun dem übrigen Trommelmat rial getrennt sind. keine ausreichend großen Umfangsgeschwindigkei-
4. Zentrifuge nach Anspruch 3, dadurch ge- ten zu, um eine wirtschaftlich lohnende Isotopenkennzeichnet,
daß die tellerförmigen Hülsen (23) trennung zu erhalten. Andere Probleme bei diesen
zumindestens teilweise eine aufgerauhte, z. B. Zentrifugen sind außer der Festigkeit der Sclileudersandstrahlbehandelte
Fläche haben. 35 trommel die Korrosion, Lagerschmierung und WeI-
5. Zentrifuge nach Anspruch 3 und 4, dadurch lendichtung.
gekennzeichnet, daß die tellerförmigen Hülsen Es sind Zuckerzentrifugen bekannt., bei denen
(23) so zueinander angeordnet sind, daß zwi- die Schleudertrommeln aus glasfaserverstärktem
sehen ihnen lachsschwanzförmige Hohlräume (27) Kunststoff in einem Stück hergestel't sind (deutsches
für das Trommelmaterial gebildet werden. 40 Gebrauchsmuster 6918649). Diese Herstellungsform
6. Zentrifuge nach einem oder mehreren der hat den Zweck, höhere Drehzahlen zu ermöglichen,
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- Auch sind Verfahren zur Herstellung von glasfaserzeichnet,
daß die Trommel (21, 24) mit einer verstärkten Kunststoff-Hohlkörpern bekannt (»Kunstmitrotierenden
Innenwand (25) aus im wesent- stoff-Rundschau«, Juni 1964, Seite 374 bis 376;
liehen demselben Material wie die übrige Trom- 45 USA.-Patentschrift 2 614 058). Diese Hohlkörper
mel versehen ist, die im wesentlichen dieselbe sind jedoch nicht mit stirnseitigen Öffnungen verForm
hat wie die sich verjüngenden Teile, sehen, die groß genug sind, um die in Zentrifugen
sowie mit einem zylindrischen Flansch (26) für ^Um Trennen von Gasgemischen in das Innere der
den zylindrischen Teil (24) der Trommel. Schleudertrommel einzubringenden Gegenstände zu
50 ermöglichen.
Konstruktionen mit faseruniwickelten Trommeln,
die eine große stirnseitige öffnung haben, sind in Betracht gezogen worden. Es hat sich aber als
Die Erfindung betrifft eine Zentrifuge zum Tren- schwierig erwiesen, die Stirnwände an solchen Trom-
nen von Gasgemischen oder von Isotopenmischun- 55 mein dauerhaft zu befestigen, und zwar auf Grand
gen im gasförmigen Zustand, deren zylindrische unterschiedlicher radialer Ausdehnu' gen an der
Schleudertrommel mit verjüngten Enden mit Zu- Ansatzstelle. Bei solchen bekannten Trommeln tre-
und Ablauföffnungen für das Gas aus einem faser- ten keine Spannungskonzentrationen an den Über-
und drahtarmierten Material besteht. gangsstellen zwischen dem zylindrischen Teil und
Es sind bereits sogenannte Gegenstromzentrifugen 60 den Stirnteilen auf. Wenn man eine solche Schleuder-
mit vertikaler Welle bekannt (deutsche Patentschrift trommel durch Umwickeln eines Körpers hergestellt
487). Bei diesen Zentrifugen erfolgt eine Zirku- hat, hat man es als selbstverständlich angesehen,
lation des Gasinhaltes innerhalb der schalenförmi- diese schalenförmige Schleudertrommel an der Fuge,
gen Schleudertrommel parallel zur Welle mit lami- also an der Ansatzstelle für die Stirnteile, abzu-
naier Gegenströmung. Die schwereren Bestand- 65 schneiden, da Spannungskonzentrationen hier nicht
teile werden beim Rotieren der Schleudertrommel auftreten. Für Höchstdrehz-ihlen und höchste Um-
auf Grund der größeren Zentrifugalkraft in höherem fangsgeschwindigkeiten sind diese Schleudertrom-
Grad als die leichten nach außen gegen die Wand mein jedoch ebenfalls nicht verwendbar.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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SE1482369 | 1969-10-30 |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2052632A1 DE2052632A1 (de) | 1971-10-07 |
DE2052632B2 true DE2052632B2 (de) | 1972-11-30 |
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ID=20299723
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19702052632 Granted DE2052632B2 (de) | 1969-10-30 | 1970-10-27 | Zentrifuge zum Trennen von Gasgemischen |
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DE (1) | DE2052632B2 (de) |
GB (1) | GB1329270A (de) |
NL (1) | NL7015585A (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
SE402060B (sv) * | 1976-07-29 | 1978-06-19 | Fiber Mech | Fiberforsterkt rotor och sett vid dess tillverkning |
-
1970
- 1970-10-23 NL NL7015585A patent/NL7015585A/xx unknown
- 1970-10-27 DE DE19702052632 patent/DE2052632B2/de active Granted
- 1970-10-29 GB GB5141470A patent/GB1329270A/en not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
NL7015585A (de) | 1971-05-04 |
GB1329270A (en) | 1973-09-05 |
DE2052632A1 (de) | 1971-10-07 |
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Legal Events
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---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |