DE2041265C3 - Serviceschaltung zur Einstellung der Sperrpunkte einer Mehrstrahl-Farbbildwiedergaberöhre - Google Patents
Serviceschaltung zur Einstellung der Sperrpunkte einer Mehrstrahl-FarbbildwiedergaberöhreInfo
- Publication number
- DE2041265C3 DE2041265C3 DE2041265A DE2041265A DE2041265C3 DE 2041265 C3 DE2041265 C3 DE 2041265C3 DE 2041265 A DE2041265 A DE 2041265A DE 2041265 A DE2041265 A DE 2041265A DE 2041265 C3 DE2041265 C3 DE 2041265C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tube
- cathode
- service
- color
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N17/00—Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details
- H04N17/04—Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details for receivers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)
- Processing Of Color Television Signals (AREA)
- Details Of Television Scanning (AREA)
Description
20
Die Erfindung betrifft eine Serviceschaltung, wie w
sie im Oberbegriff des Anspruchs I vorausgesetzt ist.
Um die besten Betriebseigenschaften der Farbbildröhre eines Empfängers zu erreichen, muß man verschiedene
Einstellungen vornehmen, die man gemeinhin unter dem Begriff Bildröhreneinstellung -n
zusammenfaßt. Grundsätzlich umfaßt die Bildröhreneinstellung die Justierung einer Anzahl von Veränderlichen,
die bei einer Mehrstrahlröhre mit mehreren Leuchtstoffen zwangsläufig vorliegen. Die Einstellungen
sind bedingt durch unterschiedliche Stromein- -,o
satzpunkte der Kennlinien der Strahlsysteme und wirken sich auf die Leuchtstärke der verschiedenen
Leuchtstoffe aus. Der Sinn der Einstellungen liegt darin, eine maximale Helligkeit des Bildes zu erreichen,
ohne daß bei geringeren Helligkeiten Farbver- -^
fälschungen auftreten.
Viele neuere Geräte haben Serviceschallcr, welche die Durchführung der Einstellungen ohne komplizierte
Testeinrichtungen ermöglichen. Hierdurch läßt sich die Bildröhre bei jeder Aufstellung des Fernsehempfängers
schnell und gut einstellen. Die Serviceschaltcr für die Bililrohrcneinstellung ermöglichen es,
den Empfänger aus seinem normalen Betriebszustand in einen justierzustand umzuschalten, in dem folgende
Verhältnisse vorliegen;
1. Der normale Leuclitdichtekanal für die Kathoden
der Bildröhre ist unterbrochen.
2. Jeder der Bildröhrenkathoden wird eine vörbe^
stimmte Bezugsspannung für den Schwarzpegel zugeführt.
3. Die Bildablenkschaltung des Empfängers wird abgeschaltet, um die kritische Einstellung der
Sperrvorspannung für jedes Strahlsystem zu ermöglichen.
Ein solcher Serviceschalter kann jederzeit in Betrieb genommen werden, ohne daß auf die Art des
gerade laufenden Programms Rücksicht genommen werden müßte, welches die Einstellungen sebr erschweren
würde.
Die bisher verwendeten Serviceschalter umfassen mehrpolige Schalter mit mehreren Schaltstellungen.
Beispielsweise wird ein Polpaar mit einem Massekontakt verbunden, mit Hilfu dessen die Eingangselektrode
eines Verstärkerelementes im Vertikaloszillatorteil in der Servicestellung gelegt wird. Dieser
Kontakt setzt den Vertikaloszillator außer Betrieb. Gleichzeitig damit dient ein anderer Teil des Schalters
der Auftrennung der Verbindung zwischen der Videoausgangsstufe und den Kathoden der Bildröhre.
Bei einer typischen Schaltung wird hierzu die Leitung zwischen der Ausgangselektrode des Verstärkerelementes,
also der Anode eine Röhre oder dem Kollektor eines Transistors, und dem Verbindungspunkt zu
den Kathoden der Bildröhre unterbrochen.
Bei anderen Schaltungen wird der Videokanal über die Verstärkungsregelschaltung außer Betrieb genommen.
Hierzu wird die Verstärkung der Hochfrequenz- und Zwischenfrequenzverstärker völlig heruntergeregelt.
Die Ausschaltung des Vertikaloszillators erfolgt in der bereits beschriebenen Weise.
Diese bekannten Maßnahmen sind jedoch mit bestimmten Nachteilen verbunden. Beispielsweise erfordert
die Ausführungsform, bei welcher der Ausgang einer Breitbandverstärkerstufe von der Bildröhre
abgetrennt wird, Schaltverbindungen zwischen den Schalterkontakten und der Anode der Ausgangsstufe.
Dadurch entstehen relativ große parasitäre Kapazitäten, in Folge deren die Bandbreite der Verstärkerstufe
verringert wird. Weiterhin sind zusätzliche Bauteile erforderlich oder die Anordnung des
Schalters hinsichtlich des Videoverstärkers ist kritisch, wenn man die für einen einwandfreien Betrieb erforderliche
Bandbreite garantieren will.
Bei den anderen Ausführungsformen, welche sich der Regelschaltung zur Unterbrechung des Videokanals
bedienen, sind relativ hohe Vorspannungen für die Zwischenfrequenz und Hochfrequenzverstärker
erforderlich, welche häufig die Ursache für unerwünschte Ausfälle der Verstärkerelemente sind.
Außerdem kann es bei diesen Ausführungsformen sehr schwierig sein, die Darstellung auf der Bildröhre
vollständig zu unterdrücken, da noch einzelne Bildsignalspitzcn bis zur Bildröhre gelangen können und
den Einstellvorgang stören können. Die Sperrung der Hochfrequenz- und Zwischenfrequenzverstärker
ohne gleichzeitige Abschaltung des Videoverstärkers führt außerdem oft dazu, daß an den Kathoden der
Bildröhre sich unerwünschte Gieichvorspannungen aufbauen. Dadurch führt die Bildröhre relativ hohe
Strahlstrome, Daraus resultiert eine helle Leuchtfläche, und dieser unerwünschte Effekt muß wiederum
durch zusätzliche Maßnahmen kompensiert Werden. Dadurch sind zusätzliche Bauelemente erforderlich,
die erhöhte Kosten bedingen.
Aus den Grün.dig Technische Informationen, 1967, Heft4,Seiten 244,250,251,256 Und 257 ist ein Fern-
Sehempfänger bekannt, bei dem die Endröhre des Videoverstärkers in der Servicestellung des Serviceschalters
durch Vergrößerung ihres Kathodenwiderstandes an die Grenze ihres Leitungszustandes
vorgespannt wird, weil sich der Arbeitspunkt über den ~>
Kathodenwiderstand automatisch einstellt: Die Röhre wird also nicht völlig gesperrt. Wenn nun jedoch aus
irgendeinem Grunde der Zwischenfrequenzverstärker des Empfängers auf volle Verstärkung geregelt wird
(es kann durchaus vorkommen, daß die Regelspan- "' nung entsprechende Werte annimmt), dann können
am Steuergitter der Endröhre kurzzeitige Spannungsspitzen auftreten, denen die Kathodenspannung wegen
des angeschlossenen Kathodenkondensators nicht momentan folgen kann, so daß kurzzeitig Anoden- ι >
strom fließt, der sich auf dem Bildschirm in Form von Lichtblitzen äußert, weiche die Einstellung der Sperrpunkte
der drei Bildröhrensysteme erschweren.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, das Auftreten irgendwelcher Helligkeitssignale auf dem -»
Bildschirm in der Servicestellung des Serviceschalters auf einfache Weise vollständig zu unterdrücken, damit
nicht noch einzelne Biidsignaispitzen zur Biidröhrr gelangen und den Einstellvorgang stören Können.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichenteil des 2Ί
Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Hierbei wird die Anoden-Kathoden-Strecke der Videoendröhre außer Betrieb genommen, und gleichzeitig
mit dem Öffnen des Gleichstrompfades wird ein Ersatzwiderstand zwischen die Kathoden der Bild- jo
röhre und ein Bezugspotential geschaltet, welche ihnen eine geeignete Bezugsvorspannung für die Einstellung
zuführt. Wenn der Kathodenkreis der Endröhre für den Einstellvorgang aufgetrennt wird,
dann kann die Schalterkapazität vernachlässigt wer- r> den.
Ein weiterer Schalter dient dazu, den Vertikaloszillator während des Einstellvorganges abzuschalten, indem
ein Bezugspotential an eine geeignete Eingangselektrode eines aktiven Bauelementes des Oszillators
gelegt wird. Dadurch bricht die Vertikalablenkung zusammen, und die 525 Zeilen des Bildrasters erscheinen
als einzelne Linie mit einem bestimmten Helligkeitswert. Der Fernsehtechniker kann nun die
Bildschirmpotentiometer einjustieren und damit die ·;·;
Sperrpotentiale der drei Elektronenstrahlsysteme der Bildröhre zuverlässig einstellen.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand des in der
Figur dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung näher erläutert. in
Der in der Figur dargestellte Farbfernsehempfänger hat den üblichen Eingangsteil mit Antenne 10,
Mischstuft: und Zwischenfrequenzverstärker 11 und Videodemodulator 12. Das demodulierte Farbbildsignalgemisch
wird vom Demodulator 12 einem Leuchtdichteverstärker 13 zugeführt, der mehrere getrennte
Ausgänge hat. Einer dieser Ausgänge ist auf eine Synchronimpuls- und Regelschaltung 14 geführt,
welche die Ablenksynchronsignale für die Horizontal- und Vcrtilkalablenkschaltungen 15 bzw. 16 ableitet.
Diese wiederum erzeugen die Ablenkströme für die Ablenkwicklungen 19 Die Ablenkwicklungen sorgen
für die Ablenkung der Elektronenstrahlen der Dreistrahl"Schattenmasken-FarbbildrÖhre
21.
Ein anderer Ausgang des Verstärkers 13 wird auf den Farbverstärkerkanal 22 geführt, der in üblicher
Weise für die Abtrennung des Farbhilfsträgers aus dem FBAS-Signal sorgt, diesen verstärkt und synchron
demoduliert. Zum Farbdemodulator eines typischen Farbkanals 22 gehört ein Farbträgeroszillator
24, welcher mit dem Farbsynchronsignal synchronisiert wird, um die gewünschte Demodulation des
Farbträgers zu ermöglichen. Die Farbdemodulatoren 25 enthalten eine Farbmatrix, in welcher die Demodulatorausgangssignale
zur Bildung der Farbdifferenzsignale kombiniert werden. Die Farbdifferenzsignale
werden dann den entsprechenden Steuergittern der Elektronenstrahlsysteme der Bildrohre 21 zugeführt.
Ein weiterer Ausgang des Leuchtdichteverstärkers 13 ist auf das Gitter einer Videoausgangsverstärkerröhre
31 über einen Vorverstärker geführt, der eine Verzögerungsleitung enthalten kann, mit Hilfe
deren das Leuchtdichtesignal im gleichen Maß verzögert wird wie die Farbsignale im Farbkanal. Das verstärkte
Leuchtdichtesignal erscheint an der Anode der Verstärkerröhre 31 und wird den Kathoden der Elektronenstrahlsysteme
der Bildröhre 21 zugeführt.
Im folgenden sei auf die Eigenschaften der Bildrohre
21, dir: dadurch bedingten Probleme und die Einstellung der Betriebsparameter t*. !gegangen. Die
Bildröhre enthält dici getrennte Siruh! ysteint; zur
Erzeugung von drei Elektronenstrahlen, weiche auf die Fläche des Leuchtschirmes mit unterschiedlichen
Winkeln auftreffen und eine Lichtaussendung von drei verschiedenen Leuchtstoffpunkten verursachen. Jedes
Strahlsystem hat eine Kathode, ein Steuergitter, ein Schirmgitter, welches als erste Anode dient, und
eine erste Beschleunigungselektrode. Die drei Strahlsysteme mit ihren zugehörigen Elektroden werden
ferner von einer gemeinsamen Endbeschleunigungselektrode beeinflußt, der eine hohe Spannung U +
zugeführt wird und die für die Endbeschleunigung der drei Elektronenstrablen sorgt. Die Hochspannung
U+ wird in der Horizontalablenkschaltung 15 erzeugt. Bestimmte mit dem praktischen Betrieb der
Farbbildröhre verbundene Probleme werden durch das Vorhandensein mehrerer Strahlsysteme und mehrerer
unterschiedlicher Leuchtstoffe kompliziert. Beispielsweise unterscheiden sich die drei Strahlsystemc
bis zu einem gewissen Grade unvermeidbar in ihrem Kenniinienverlauf, ferner ist der Leuchtwirkungsgrad
der drei für den Bildschirm verwendeten Leuchtstoffe unterschiedlich. Überdies können diese Unterschiede
von einer Röhre zur anderen schwanken. Zur Korrektur der Unterschiede im Stromeinsatzpunkt für die
einzelnen Strahlsysteme sind Justierungen erforderlich, die mit Hilfe einzelner Einstellorgane durchgeführt
werden, weiche der Einstellung der Betriebsgleichspannung für die Schirmgitter der drei Strahlsysteme
dienen. Üblicherweise verwendet man hierzu Potentiometer, wobei jedem Schirmgitter ein eigenes
Potentiometer zugeordne* ist. Die Potentiometer sind mit einnr Ende zusammen an eine Spannung E +
geschaltet, die ebenfalls in der Horizontalablenkschaltung 15 erzeug; wird. Eine Verandcr-ing der
Schirmgitterspannungen mit Hilfe der Potentiometer erlaubt die Einstel'ung unterschiedlicher Cileichspannungspotentiale
an den einzelnen Schirmgittern.
Die den Kathoden der Bildröhre zugeführten Spannungen and Signale entstehen am Ausgang der
Endröhre 31, deren Anode über zwei in Reihe geschaltete Widerstände 32/1 und 33 an difc Spannung
B + geschaltet ist. Parallel zum Widerstand 32A liegt
eine Spule 34, welche der Anhebung des oberen Frequenzbereiches zur Erzielung des gewünschten Frequenzganges
dient. Das genaue Gleichspannungspo-
tcntial an der Anode der Röhre 31 und damit die Kathodenpotentiale der Bildröhre 21 werden mit
Hilfe des Helligkcitsrcglcrs bestimmt, welcher vor dem Gitter der Röhre 31 angeordnet ist und üblicherweise
in der Kupplungsverbindung des gleichspan- "> nungsgckoppelten Leuchtdichtcvcrstärkcrs 13 angeordnet
ist. Die Hclligkeitseinslcllung bewirkt üblicherweise eine Veränderung des Gleichspannungspcgels
an der Anode der Videoendröhre 31 und damit der Ruhevörspahnung zwischen den Kathoden und in
den Gitternder Bildröhre 21. Dadurch wird wiederum der Ruhcstrahlstrom, und über diesen die Bildhelligkeit,
bestimmt. Die Kathodcnspannungdcr Bildröhre wird also typischerweise durch die Gleichspannung an
der Ausgangselektrodc des Bildverstärkers festgelegt. Die Gittervorspannung der Bildröhre hängt von der
Gleichspannungs-Rückgewinnungsschaltung 26 ab. welche die Gitter gegenüber den Kathoden auf einen
ycirbcsiiminicii Bciiieiispuiiki vuispäi'iiii. linie m*i!c!'ic
Rückgcwinnungsschaltung 26 enthält Klemmdioden, in
die bei Auftreten eines Horizontalrücklaufimpulses leiten und eine geeignete Spannung an Koppelkondensatoren
entstehen lassen, die zwischen dem Ausgang der Demodulatormatrix 25 und den entsprechenden
Gittern der Bildröhre angeordnet sind. Die 2> Kathode der Endröhre 31 liegt über einen Schalter
32 und einen Vorspannungswiderstand 35 an Masse. Für Wechselspannung ist der Widerstand 35 durch ein
Potentiometer 36 überbrückt, welches der Kontrastcinstellungdient.
Der Schleifer des Potentiometers 36 in liegt über einen Kondensator 37 an Masse, über welchen
die Wechselspannungssignale abfließen. Der Widerstand 36 und der Kondensator 37 dienen der
Erhöhung oder Erniedrigung der Wechsclspannungsverstärkung der Endröhrc 31. welche den Kontrast j->
des wiedergegebenen Bildes bestimmt. Zwischen die Kathode der Röhre 31 und Masse ist ein Kondensator
40 geschaltet, welcher der Korrektur am oberen Ende des Übertragungsfrequenzganges dient. Weiterhin ist
im Kathodenkreis ein Widerstand 41 in Reihe mit einem Kondensator 42 angeordnet, mit Hilfe deren
ebenfalls der Frequenzgang des Verstärkers korrigiert wird.
In der dargestellten Lage des Schalters 32 fließt der
Gleichstrom der Röhre 31 durch den Schalterkontakt und den Widerstand 35 nach Masse. Ein weiterer
Kontakt des Schalters 32 führt über einen Widerstand 44 auf die Anode 33 der Röhre und sorgt für die Erzeugung
einer geeigneten Vorspannung für die Einjustierung der Bildröhre, wenn der Schalter 32 sich in
seiner anderer Lage befindet. Der Schalter 32 besitzt einen weiteren Umschaltkontakt, von dem ein Pol mit
der Vertikalablenkschaltung 16 verbunden ist und in der dargestellten Schalterstellung keine Wirkung auf
die Ablenkschaltung ausübt. In der gestrichelt gezeichneten Schalterstellung für die Justierungseinstellungen
verbindet dieser Umschalter die Vertikalablenkschaltung 16 mit Masse, so daß sie außer Betrieb
gesetzt wird und die Vertikalablenkung ausfällt.
Wenn der Schalter von seiner ausgezogen gezeichneten Normallage (Empfangsstellung) in die gestrichelte
Lage (Justierstellung) umgelegt wird, treten folgende Änderungen ein. Ein Kontalft verbindet den
Widerstand 44 mit dem Verbindungspunkt der Widerstände 35 und 36. Dadurch wird der Gleichstromkreis
zur Kathode der Röhre 31 aufgetrennt, und die Röhre verstärkt nicht mehr. Der Widerstand 44 ist
hinsichtlich der Widerstände 33 und 35 so bemessen.
daß eine geeignete Vorspannung für die Bildröhrenkathoden
hinsichtlich der Gittcrpotentialc gewährleistet ist, so daß eine geeignete Gitter-Kathoden-Vorspannung
herrscht, welche die Justiercinstellungen ermöglicht. Der andere Umschaltkontakt des Schalters
32 dient dem Erden des Vertikalöszillätofs 16,
damit das Vertikalrastcr zusammenbricht. Befindet sich der Umschalter also in der gestrichelten Justierstellung,
dann kann der Servicetcchnikcr die Schirmgittcrpolenliometer im Schaltungsleil 46 cinjustieren.
Jedes der Potentiometer wird zunächst auf eine Minimalcinstellung justiert, in welcher die drei Elektronenstrahlcn
gerade unterbunden werden und die Linie auf dem Bildschirm verschwindet. Diese Sperrung der
Kathodenströme über die Schirmgitterpotentiometer ist möglich durch eine geeignete Bemessung des Widerstandes
44 zur Bestimmung der Gitlcr-Kathr»- den-Vorspannungen der Bildröhre. Jedes der StMnn-
glllLIfJl'ir. l!I|lft||l.l(,I WUU IIUII g^aiMIUl.1 I .Tl/ V, II Ig*. .,It. III,
daß die Schirmgitterspannung sich erhöht, bis ein eben gerade sichtbarer Strich auf dem Leuchtschirm erscheint.
Wenn auf diese Weise zunächst das Rot-System eingestellt worden ist, so folgen dieselben Einstellungen
für das Blausystem und das Grün-System an den entsprechenden Potentiometern.
Die Bildröhre ist damit optimal für einen Farbgleichlauf über den gesamten Helligkeitsbereich eingesti.
i!t. Der Schalter 32 wird dann wieder in die Empfangsstellung für einen normalen Betrieb des Empfängers
umgelegt, wobei der Kathodenwiderstand wieder an die Endröhre 31 angeschaltet wird und der
Widerstand 44 abgetrennt wird und der Vertikaloszillator 16 wieder freigegeben wird und schwingt.
Diese Anordnung bietet eine Reihe von Vorteilen. Durch die Einfügung des die Vorspannung bestimmenden
Schalters in den Kathodenkreis der Endröhre 31 wird erstens die durch die zusätzliche Verdrahtung
des Schalters bedingte parasitäre Kapazität in ihrer Auswirkung wesentlich verringert als es bei den bisherigen
Schalteranordnungen der Fall war. Der Grund hierfür liegt in dem niedrigeren Impedanzniveau im
Kathodenkreis, welches u. a. auf die Korrekturkapazität 40 zurückzuführen ist, welche eine optimale Frequenzgangskompensation
des Verstärkers bewirkt. Aus diesem Grund kann der Schalter räumlich relativ weit vom Videoverstärker entfernt angeordnet werden,
d. h. beispielsweise an der Rückfläche des Empfängers, da die Leitungslänge (Schaltkapazität) hierbei
nicht kritisch ist, sondern sich lediglich zur Kapazität des Kondensators 40 hinzuaddiert, welche
den Kathodenkreis der Röhre 31 für hohe Frequenzen überbrückt. Die zusätzliche Schaltkapazität kann
durch eine entsprechende Verringerung des Wertes des Kondensators 40 berücksichtigt werden. Ferner
werden sämtliche Vorspannungserfordernisse für die Bildröhre 21 für die Justiereinstellungen durch einen
einzigen zusätzlichen Widerstand 44 erfüllt, der überdies im normalen Empfangsbetrieb des Fernsehers
keine Energie verbraucht, sondern nur während der Justierienstellungen an Spannung liegt. Bei bekannten
Justierschaltungen ist dies nicht der Fall, sondern die für die Justiereinstellungen benötigten Bauelemente
führen auch im Normalbetrieb des Empfängers Strom. Ein weiterer Vorteil besteht darinn, daß durch die völlige
Abschaltung des Videokanals durch eine Unterbrechung des Gleichstromkreises der Endröhre 31
keinerlei Kopplung von Videosignalen oder Röhrenströmen auf die Bildröhre erfolgen kann, wenn der
Empfänger für die Justiereinstellungen umgeschaltet
ist. In dieser Einstellung entfällt somit auch der Stromverbrauch dieser Röhre.
I in folgenden sind einige Werte für die verwendeten
Bauelemente angegeben:
Widcs*'ände 32/1- 12 (K)O Ohm
33
35
36
41
35
36
41
4 400 Ohm 180 Ohm 5(K) Ohm 270 ÖJiifi
(Parallelspule 270 μΗ)
(einstellbar) Kondensatoren
Röhre
Schirmgiltcrspannung
Anodenspannung
Bildschirmanstellsnannung
Anodenspannung
Bildschirmanstellsnannung
44 37 40 42 31
- 22 000 Ohm
2(10 μ?
- 1 000 pF
(SSO pF
- 7KY(S
- V + 130 V
- U + - + 280 V
- E + - + 680 V
Hierzu! Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Serviceschaltung zur Einstellung der Sperrpunkte einer Mehrstrahl-Farbbildwiedergaberöhre
in einem Farbfernsehempfänger, deren Farbkathoden an die Endstufe des Videoverstärkers
angeschlossen sind, bei dem mittels eines Serviceschalters in der Justierstellung die Endstufe
des Videoverstärkers durch Widerstandserhöhung des Gleichstrompfades im Kathodenkreis gesperrt
wird und ein an den Abzweigpunkt für die Farbkathodenzuleitungen angeschlossener Ersatzwiderstand,
dessen Wert dem Endröhrenwiderstand beim Schwarzpegel entspricht, fußpunktseitig an
ein Bezugspotential gelegt wird und ferner durch Abschaltung der Vertikalablenkspannung auf dem
Bildschirm ein horizontaler Strich erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Justierstellung
des Serviceschaiters (32) der Kathodenwiderstand
(35) der Endröhre (31) unter Auftrennung des Ksthodengleichstrompfades an den
Fußpunkt des Ersatzwiderstandes (44) angeschaltet ist.
2. Serviceschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Serviceschalter (32) einen
ersten, als LJmschaitkontakt ausgebildeten Kontakt, dessen Festkontakte an den Kathodenkreis
der Endstufe (Röhre 31) bzw. an den Fußpunkt des Ersatzwiderstandes (44) und dessen beweglicher
Kontakt an den Kathodenwiderstand (36) angeschlossen sind, sowie einen zweiten Kontakt aufweist, über den in der Servicestellung
die Vertikalablenkspanwung g sperrt wird.
ic
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US85154569A | 1969-08-20 | 1969-08-20 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2041265A1 DE2041265A1 (de) | 1971-02-25 |
DE2041265B2 DE2041265B2 (de) | 1978-05-11 |
DE2041265C3 true DE2041265C3 (de) | 1979-01-04 |
Family
ID=25311029
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE2041265A Expired DE2041265C3 (de) | 1969-08-20 | 1970-08-19 | Serviceschaltung zur Einstellung der Sperrpunkte einer Mehrstrahl-Farbbildwiedergaberöhre |
Country Status (5)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US3612757A (de) |
JP (1) | JPS5417244B1 (de) |
DE (1) | DE2041265C3 (de) |
FR (1) | FR2058403B1 (de) |
GB (1) | GB1314603A (de) |
Families Citing this family (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4342048A (en) * | 1980-08-18 | 1982-07-27 | Zenith Radio Corporation | Automatic CRT tracking circuit |
US4309718A (en) * | 1980-09-22 | 1982-01-05 | Zenith Radio Corporation | Service switch arrangement for low level matrixing type television receiver |
US4694226A (en) * | 1986-08-29 | 1987-09-15 | Rca Corporation | Vertical deflection circuit with service mode operation |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3461225A (en) * | 1966-05-23 | 1969-08-12 | Rca Corp | Service aid for color television receiver |
-
1969
- 1969-08-20 US US851545A patent/US3612757A/en not_active Expired - Lifetime
-
1970
- 1970-08-18 GB GB3967770A patent/GB1314603A/en not_active Expired
- 1970-08-19 FR FR7030517A patent/FR2058403B1/fr not_active Expired
- 1970-08-19 DE DE2041265A patent/DE2041265C3/de not_active Expired
- 1970-08-19 JP JP7269570A patent/JPS5417244B1/ja active Pending
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB1314603A (en) | 1973-04-26 |
FR2058403B1 (de) | 1975-07-04 |
JPS5417244B1 (de) | 1979-06-28 |
DE2041265B2 (de) | 1978-05-11 |
DE2041265A1 (de) | 1971-02-25 |
FR2058403A1 (de) | 1971-05-28 |
US3612757A (en) | 1971-10-12 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE69513716T2 (de) | Fernsehempfänger mit Bild-in-Bild | |
DE2622829B2 (de) | Serviceschaltung für ein Farbfernsehgerät | |
DE3104248C2 (de) | Anordnung zum Einstellen einer Service-Betriebsart in einem Fernsehempfänger | |
DE2819773B2 (de) | Strahlstrombegrenzungsschaltung | |
DE2041265C3 (de) | Serviceschaltung zur Einstellung der Sperrpunkte einer Mehrstrahl-Farbbildwiedergaberöhre | |
DE1024561B (de) | Farbfernsehempfaenger | |
DE3103205C2 (de) | Schaltungsanordnung mit einem wahlweise als Signalausgang oder Signaleingang benutzbaren Doppelzweckanschluß | |
DE3146926C2 (de) | Farbfernsehempfänger | |
DE1762374C3 (de) | ||
DE2804120C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Einjustieren der Betriebsparameter einer Farbbildwiedergaberöhre | |
DE1762374A1 (de) | Service Hilfsschaltung fuer Farbfernsehempfaenger | |
DE3213305C2 (de) | Farbfernsehempfängersystem | |
DE2720706A1 (de) | Stoerunterdrueckungsschaltung | |
DE2820998C3 (de) | Serviceschaltung für eine Farbfernseh-Bildwiedergabeeinrichtung | |
DE1925710B2 (de) | Schaltungsanordnung fur einen Fernsehempfanger | |
DE1462921B2 (de) | FBAS-Signalverstärker für einen Farbfernsehempfänger | |
DE1925711C3 (de) | Viedeoverstärker für Farbfernsehempfänger | |
DE2906010C3 (de) | Schaltung zur Verarbeitung von Videosignalen mit einer Überlastschutzschaltung | |
DE1926021C3 (de) | Farbfernsehempfängerschaltung mit Synchronklemmung | |
DE945765C (de) | Schaltungsanordnung zur Steuerung der Schirmhelligkeit in der Bildroehre eines Fernsehempfaengers | |
DE1512426B2 (de) | Phasenschieberschaltung zur einstellung des farbtones fuer ntsc farbfernsehempfaenger | |
DE928475C (de) | Farbfernseh-UEberlagerungsempfaenger | |
DE1924510C3 (de) | Farbfernsehempfänger mit einer ersten und zweiten Videosignalverstärkerstufe | |
DE1924511C3 (de) | Videoschaltung für Fernsehempfänger | |
DE2407093C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Regelung der Strahlströme einer Mehrstrahlfarbbildröhre |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |