DE2034922A1 - Di-(3.3 5 trimethylcyclohexyl) peroxydicarbonate - Google Patents
Di-(3.3 5 trimethylcyclohexyl) peroxydicarbonateInfo
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Description
LEW
PATfNTANWALT
»München 2! . Gotfwnbtr. 8! 6179 - IIl/R
»München 2! . Gotfwnbtr. 8! 6179 - IIl/R
Telf 561762
Telefon 561762
Pennwalt Corporation, Three Penn Center Plaza
Philadelphia 2, Pennsylvania, V0St.A,
(3.3·5-trimethylcyclohexyl)-peroxy-»
dicarbonate
USA-Priorität vom 15. Juli 1969 aus der
USA-Patentanmeldung 841 998
Diese Erfindung bezieht sich auf Di-(cis-3o3.5»triiBethyl~
cyclohexyl)-peroxy-dicarbonate und auf bestimmte cis-trans-Peroxydicarbonate
sowie auf die Verwendung derselben als Initiatoren für die Polymerisation von Monomeren, welche
äthylenisch ungesättigte Bindungen enthalten, zu festen Polymeren.
Dialkyl-peroxydicarbonate wie Diisopropyl-peroxydicarbonat
und Di-n-butyl-peroxydicarbonat; Di-cyeloalkyl-peroxydicarbonat^
wie Di-cyclohexyl-peroxydicarbonat; und Di-aralkyl-peroxydicarbonate
wie Dibenzyl-peroxydicarbonat sind bekannt. Viele solcher Verbindungen und Methoden ihrer Herstellung sind bekannt.
Hierzu sei auf die USA-Patentschriften 2 370 588 und 2 464 062 sowie auf J.Am. Chem. Soc. Jl 1254 (1950) verwiesen.
-2-
009885/2261
2U3A922
Ein schwerwiegender Nachteil für den allgemeinen Gebrauch
der Dialkyl-peroxydicarbonate und des Dicyclohexyl-peroxydicarbonats
besteht darin, daß diese Verbindungen unter Kühlung gehandhabt, transportiert und gelagert werden müssen.
Diese Verbindungen zersetzen sich rasch bei normalen Raumtemperaturen und zerfallen oft explosiv, was auf die exotherme
Natur der Zersetzung zurückzuführen ist. Um die Gefahren des Verwendens dieser Verbindungen herabzumindern, hat man sie in
Lösung in aromatischen lösungsmitteln und Cycloalkanlösungsmitteln
oder in Verbindung mit Freiradikalsperren wie Jod, Phenol und Nitrobenzol angewandt.
Die kanadische Patentschrift 765 844 beschreibt die Verbindung Di-(3.3.5-trimethylcyclohexyl)'-peroxydicarbonat und
gibt deren Lagerstabilität bei 30° C als "vollständige Zersetzung innerhalb von zwei1' Tagen" an« Diese Verbindung ist in
der kanadischen Patentschrift in keiner Weise charakterisiert, mit Ausnahme dieses Lagertests» Die dort gegebenen Daten legen
dar, daß diese "kanadische" Verbindung das trans-Isomere ist, d.h. das Di-(trans-3·3»5~trimethylcyclohexyl)-peroxydicarbonato
Nunmehr wurde festgestellt, daß im wesentlichen reines Di-(ciB-3»3o5-trimethylcyclohexyl)-peroxydicarbonat und feste
Di-(cis-trans-3.3.5-trimethylcyclohexyl)-peroxydlcarbonate,
welche mindestens 70 c/o an 3„3.5-Trimethylcycl0hexylradikalen
in der cis-3?orm aufweisen^ viel stabiler sind als das trans-Isomere.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind wirksame Initiatoren
für die Polymerisation von äthylenisch ungesättigte Bindungen
enthaltenden Monomeren, welche durch die Anwendung von Peroxydicarbonat-Initiatoren
polymerisierbar sind, zu festen Polymeren, Unter Berücksichtigung des Wirksamkeitsunterschiedes
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können die erfindungsgemäßen Verbindungen bzw. Gemische an-Htelle
der Peroxydiearbonate eingesetzt werden, welche gegenwärtig bei diesen Polymerisationen Verwendung finden. (Der
Ausdruck "Polymerisation", wie er hier gebraucht wird, umfaßt
selbstverständlich auch die Copolymerisation und ähnliche Reaktionen.)
Im wesentlichen reines Di-(cis-3.3.5-trimethylcyclohexyl)-peroxydicarbonat
ist ein kristalliner Feststoff, welcher bei t31 bis 82° G schmilzt. Festes cis-Peroxydicarbonat, welches
bei 70 bis 72° C schmilzt, besitzt eine Lagerstabilität bei 30° C von mindestens 30 Tagen.
Di-(trane-3.3.5-triraethylcyclohexyl)-peroxydicarbonat ist
bei normaler Raumtemperatur eine Flüssigkeit. trans-Peroxydicarbonat
mit einer Reinheit von 86 υ,Ό durch Bewertung aktiven
Sauerstoffs zersetzt sich beim Lagern bei 30° C in weniger als 46 Stunden vollständig.
Jedoch wird eine annehmbare Lagerstabilität geboten durch
Zubereitungen bzw. Verbindungen, welche sowohl die eis- ale
auch die trans-Form des 3.3.5-Trimethylhexylradikals enthalten,
wenn die cis-Form bis zu einem Ausmaß von mindestens 70 "£ anwesend
ist. Das cis-trans-Peroxydicarbonat kann ein physikalisches Gemisdi des cis-Isomeren und des trans-Isomeren sein
oder es kann ein "Verbundgemisch" des reinen cis-Isomeren,
des reinen trans-Isomeren und des cis-trans-Isomeren sein, d.h.
ein'Molekül mit einem cis-Radikal und einem trans-Radikal.
Im Falle der cis-trans-Peroxydicarbonatzubereitungen ist es
bevorzugt, daß die Zubereitung mindestens etwa 80 i» an eis«
Isomerem enthält. .
009885/2261
Die erfindungsgemäßen Peroxydicarbonate sind Peststoffe,
welche in gesättigten Kohlenwasserstofflösungsmitteln löslich' sind, was ein Erfordernis für die Äthylenpolymerisation ist.
Sie sind nicht stoßempfindlich und können bei atmosphärischen
Temperaturen über ausgedehnte Zeitspannen ohne wesentlichen Verlust an aktivem Sauerstoff gehandhabt, transportiert und
gelagert werden.
Die erfindungsgemäßen Peroxydicarbonate sind brauchbar beim '
Bleichen von Mehl, als Oxydationsmittel, als Trockner für Leinöl, Tungöl und Sojabohnenöl und als Quellen für freie Radikale.
Eine Brauchbarkeit von besonderem Interesse ist diejenige beim Polymerisieren von äthylenisch ungesättigte Bindungen
enthaltenden Monomeren zu festen Polymeren, einschließlich des Härtens von Gemischen aus ungesättigtem Polyesterharz und
Vlnylmonomerem.
Veranschaulichend für solche äthylenischen Monomeren sindi
Äthylen, Propylen, Butadien und Isopren; Vinylmonomere wie Tlnylchlorid, Vinylacetat, Vinylstearat, Äthylacrylat und
andere Acrylate, Methyl-methacrylat und andere Methacrylate, Acry!nitrile und Methacrylnitril, Axylamid und N-substituierte
Acrylamide, Vinylidenchlorid, Divinylsuccinat und Divinyladipat; und Verbindungen, welche Allylgruppen enthalten
wie Allylphthalat, Allylacetat und Allylcarbonat. Selbstverständlich
trägt die obige Aufzählung lediglich beispielhaften Charakter, denn die erfindungsgemäßen Peroxydicarbonate
können als Initiatoren für solche äthylenischen Verbindungen verwendet werden, welche durch Anwendung von Peroxydicarbonatinitiatoren
polymerisierbar sind.
-5-
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Beispiel 1 ·
Herstellung von Di-(ci8--3»3.§-trimethylcyclohexyl)- ■
peroxydioarbonat
33,7 g (0,49 Mol) 50 ^iges Wasserstoffperoxyd werden auf
etwa +5° C abgekühlt. Zu dem Wasserstoffperoxyd setzt man
198,0 g (0,99 Mol) 20 $iges wäßriges Natriumhydroxyd langsam
unter Rühren hinzu, wobei man die Temperatur auf etwa +10° G hält. Dann werden 144,0 g Wasser und 0,1 g des oberflächenaktiven
Mittels Alkyl-aryl-polyäthylenglycol (Aquet, Manostat
Corp.) in wäßriger Lösung hinzugesetzt. Danach gibt man 191,0 g (0,90 Mol) 96,5 $iges eis^^^-Trimethylcyclöhexylchlorformiat
mit solcher Geschwindigkeit unter Rühren hinzu, daß das Reaktionsgemisch, bei etwa 10° C gehalten wird» Unter
30 Minuten andauerndem Rühren läßt man die Temperatur auf
24° G. st<
gerührt.
gerührt.
24° C.steigen. Dann wird das Gemisch 6 Stunden bei etwa 40° C
Dann wird das Reaktionsproduktgemisch auf etwa 10° G abgekühlt und man gewinnt einen Feststoff durch Abfiltrieren,
Neutralwaschen mit Wasser und Trocknen an der Luft. Der Feststoff
wird in 93 $iger Ausbeute erhalten,besitzt eine Aktivsauers
toff bewertung von 95 i» und einen Schmelzpunkt von
62 bis 65° G.
Das rohe Peroxydicarbonat wird aus Pentan umkristallisiert
und man erhält einen kristallinen Feststoff, welcher bei 77 bis 79° 0 schmilzt.
Herstellung von Di-(trans-3.3.5-trimethylcyclohe3cyl)-peroxydicarbonat
Unter Anwendung des Arbeitsganges von Beispiel 1 mit der
Ausnahme, daß trans-3.3.5-Trimethylcyclohexyl-chlorformiat als
-6-
009885/2261
Reaktionsteilnehmer verwendet wird, erhält man das trans«
Isomere. Dieses ist eine flüssige Substanz, Das Produkt besitzt
einen Reinheitsgrad von 86 $e
Physikalische Gemisch des
^ und träns^Isomeren
Abgewogene Mengen der Isomeren von Beispiel 1 und 2 werden in Pentan aufgelöst und dann als Peststoffgemisch gewonnen.
Nach dieser Technik gewinnt man die folgenden Gemische:
eis-Isomeres % | 1. | 90 | trans-Isomeres f° |
2. | 80 | 10 | |
5. | 70 | 20 | |
4. | 50 | 30 | |
Beispiel 4 | 50 | ||
Lagerstabilität bei +?0° G und | |||
Bestimmung der Halbwertzeit |
Die Halbwertzeitbestimmungen werden nach der Arbeitsweise von Doehnert und Mageli, Modern Plastics, 36, 1®. 6, Seite
142 (Februar 1959) durchgeführt. Diese Bestimmungen erfolgen
in Testbenzinlösung bei 50 I angegeben!
C. Die Ergebnisse sind in Tabelle
003885/226 1
ΰί-n-peroxydicarbonat
Isopropyl
n-Butyl
Cyclohexyl
cis-Isomeres(2)
90/10 (3)
80/20 (3) ■
70/30 (3)
50/50 (3)
j trans (4)
n-Butyl
Cyclohexyl
cis-Isomeres(2)
90/10 (3)
80/20 (3) ■
70/30 (3)
50/50 (3)
j trans (4)
HalbwertzeA.Std.(5)
5,4 3,9 2,7 5,3
Bewertung am ...ten Tag Beginn 1 2 7
28
Explosive Zersetzung in 1/4 Std.
Explosive Zersetzung in 1/4 Std. TOO #ige Zersetzung in 2 Tagen (1)
5,3
95 95 95 92 90 86
95
94
89
39
26
94
89
39
26
95 95 95 83 23 4
95 94
91 20
94 83 84
94
(1) aus der kanadischen Patentschrift 765 844 entnommen
(2) 3.3.5-Trimethylcyclohexyl wie in Beispiel 1 bereitet
(3) (J em is ehe aus Beispiele
(4) 3.3.5-Trimethyloyclohexyl wie in Beispiel 2 bereitet
(5) bestimmt in Testbenzin bei 50° C
Die Halbwertzeit wird in der Praxis ale Maß der wahrscheinlichen
Zersetzungsgeschwindigkeit von organischen Peroxyden und Peroxycarbonaten verwendet. Die obigen Daten der Halbwertzeit
sind mit den erzielten lagerstabilifcaten deutlich unverträglich.
Bei der gleichen Halbwertzeit ist die weitgehende Differenz zwischen dem cis-Isomeren und dem trans-Isomeren
erstaunlich. Das trans-Isomere ist nicht besser als die
Gyclohexylverbindung, trotz der günstigen längeren Halbwertszeit.
-8-
009885/2261
Suspensionspolymerisation von Vinylchlorid
Die folgenden Ausführungsbeispiele und Vergleichstests
beziehen sich auf die Suspensionspolymerisation von Vinylchloridmonomerem zur Gewinnung von festem Homopolymer en» Selbst·*-: verständlich tragen diese Beispiele lediglich veranschaulichen-' den Charakter.
beziehen sich auf die Suspensionspolymerisation von Vinylchloridmonomerem zur Gewinnung von festem Homopolymer en» Selbst·*-: verständlich tragen diese Beispiele lediglich veranschaulichen-' den Charakter.
Es wird der folgende. Standardarbeitsgang angewandt: Als
Reaktionsgefäße verwendet man klare "Knallflaschen" ("pop"- ; bottles) mit 325 ecm Fassungsvermögen. Der Test beginnt mit
dem Zusetzen von wäßrigem Suspensionsmedium zur Flasche, Das
Standardmedium besitzt die folgende Zusammensetzung! :
Reaktionsgefäße verwendet man klare "Knallflaschen" ("pop"- ; bottles) mit 325 ecm Fassungsvermögen. Der Test beginnt mit
dem Zusetzen von wäßrigem Suspensionsmedium zur Flasche, Das
Standardmedium besitzt die folgende Zusammensetzung! :
destilliertes Wasser 210 ecm
Methylcellulose, 1 folge wäßr* Lösung 20 ecm
Sorbitan-monostearat, 1 °/o wäßrige ι
Lösung 10 ecm ι
Polyoxyäthylen-sorbJtanmonostearat , j
$ wäßrige Lösung 10 ecm j
Die Flasche wird mit dem Medium beechickt und bei »-20° C j
gehalten bis der Inhalt gefroren ist. Dann wird die gewünschte ·
Menge an Peroxydicarbonat der Flasche zugesetzt. 100 g Vinyl- >
chloridmonomeres gibt man daraufhin bei etwa -15° C hinzu. An- j
schließend wird die Flasche mit einer Kronenkappe unter Verwen-j
dung einer inerten Dichtung verschlossen. Die verschlossene
Flasche schließt man in einen Sicherheitskäfig ein. Falls die !
Polymerisation nicht unmittelbar begonnen wird, lagert man die j
Flasche bei niedriger Temperatur, um eine Polymerisation zu !
verhindern, i
-9-
009885/2261
Die flasehe in ihrem Sieherheitskäfig wird in eine Stürzvorrichtung
gebracht, welche in ein Bad mit konstanter Temperatur eingetaucht ist. Die Flasche stürzt man während der gesamten
Reaktionszeit mit 25 U/min. Dann wird die I1IaSChB aus dem Bad
und aus dem Käfig entfernt. Man hält sie bei etwa O0 G, während
man das Monomere mittels einer hypodermischen Injektionsspritzennadel
durch die Kappe hindurch abbläst.
Der Standardarbeitsgang -wurde für eine Hasche >esehrieben,
■Jedoch'werden bei Jedem Test eine Anzahl-von Flaschen vorbereitet,
um Duplikate zur "Verfügung zu haben und um das Verfolge^
des Reaktionsablaufes durch Entfernen einer Hasche zu bestimm- \
ten Zeiten während der Gesamtreaktionszeit zu gestatten. Alle hier angegebenen Tests werden 8 Stunden be-i +5-0° C gefahren.
Die Anzahl Mole des bestimmten Peroxydicarbonats, welche'
erforderlich sind, um eine 90 5&ige Umwandlung der Vinylchloridbeschickung
zu ergeben, wird ausgehend von festgelegten Er- .
gebnissen verschiedener Probeflaschen berechnet. Tabelle II gibt die erforderlichen Mole für 90 $ige Umwandlung in 8 Stunden
bei +50° 0 für die getesteten Peroxydicarhonate wieder:
Di-H-peroxy- erforderlicher Initiator
dioarbonat Mol χ ΙΟ"4· _
IsopropyJ; ' 1,7
jj-Butylcyclohexyl 1,6
cis-J.^.S-Trimethylcyclohexyl 1,4
cis-trans 70/30 · 1»6
trans-5.3.5-Trimethylcyolohexyl 1,8
-10-
099885/2281
Diese Ergebnisse zeigen, daß das eis-Isomere und das 70/30-Gemisch
besser sind als die gewerbsmäßig verwendete Isopropylverbindung
und dae bekannte trans-Isomere,
- Patentansprüche - -
00383872261
Claims (4)
- Opi-lng Oip».o*c.publ. IT _DIETRICH LEWINSKY R JuIS 197®PATcNIANWALT 6179 - Hl/E München 21 - .GotöenUr. ηTelefon 561762Pennv/alt Corporation, Three Penn Center PlazaPhiladelphia 2, Pennsylvania, V.St.A.Di-(3.>.5-trimethylcyelohexyl)-peroxyd!carbonatePatentansprüche i ■Γ 1. l'este Di-(3.'i.5-trin!ethylc;,'-clohexyl)-peroxydicarbonat-A—"verbindung bzw. -zubereitung, gekennzeichnet durch einen cis-uehalt von mindestens 70 £..
- 2. Verbindung bzw. Zubereitung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen cis-Gehalt von mindestens 80 ^.
- 3. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie im wesentlichen reines Di-(cis-3.3.5-triinethylcyclohexyl)-peroxydicarbonat ist.
- 4. Zubereitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, ; daß sie ein Gemisch aus Di-(cis-3.3.5-trimethylcyclohexyl)-, ΐ peroxydicarbonat und Di-(trans-3.3.5-trimethylcyclohexyl)-peroxydicarbonat und/oder Dl-(cis-trans-3.3.5-trimethylcyclohexyl)-peroxydicarbonat ist.BAD ORIGINAL009885/2261
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DE2034922B2 DE2034922B2 (de) | 1979-03-29 |
DE2034922C3 DE2034922C3 (de) | 1979-11-29 |
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Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE2034922A Expired DE2034922C3 (de) | 1969-07-15 | 1970-07-14 | hexyl)-peroxydicarbonat und mindestens 70% cis-Isomeres enthaltende Di-(3.3.5trimethyl-cyclohexyO-peroxydiarbonat-Isomerengemische |
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US4359427A (en) * | 1981-07-27 | 1982-11-16 | The B. F. Goodrich Company | Process for producing peroxydicarbonates |
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