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DE2017138A1 - Vorrichtung zur automatischen Aufnah me von Spektren - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Aufnah me von Spektren

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DE2017138A1
DE2017138A1 DE19702017138 DE2017138A DE2017138A1 DE 2017138 A1 DE2017138 A1 DE 2017138A1 DE 19702017138 DE19702017138 DE 19702017138 DE 2017138 A DE2017138 A DE 2017138A DE 2017138 A1 DE2017138 A1 DE 2017138A1
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spectrum
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Description

Anmelder: Stuttgart, den 16. Februar 1970
Professor P 2040 S/kg
Dr« Günther Eudi Laukien
Forchheim ^.Karlsruhe .
Am Sirberstreif en ■
Vorrichtung zur automatischen Aufnahme von Spektren Zusatz zu Patent 1 806 615
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur auto- ™ matischen Aufnahme von Spektren, insbesondere von Kernresonanzspektren, mit einer Einrichtung zur mehrfachen Wiederholung der Aufnahme-ausgewählter Bereiche des Spektrums und Mittelung der erzielten Meßwerte, die nach Patent 1 806 615 mindestens einen ersten Schwellenwertdiskriminator, in dem die Signalamplitude mit einem ersten vorgegebenen Schwellenwert verglichen wird und der Steuersignale erzeugt, die die interessierenden Bereiche, in denen die Signalamplitude den ersten Schwellen-
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wert überschreitet, abgrenzen, und eine auf die Steuersignale ansprechende Steueranordnung aufweist, die eine Wiederholung der Spektrenaufnahme in diesen interessierenden Bereichen veranlaßt«
Bei der im Hauptpatent beschriebenen Vorrichtung werden die Steuersignale des ersten Schwellenwertdiskriminators ohne Verzögerung v/irksam, so daß das Gesamtspektruia nur ein einziges Mal durchlaufen wird und die Wiederholung ■■ der interessierenden Bereiche jeweils sofort stattfindet, wenn beim Durchlaufen des Spektrums ein solcher Bereich angetroffen wird« Diese Arbeitsweise ermöglicht zwar prinzipiell die Aufnahme eines Spektrums mit der not- ; wendigen Wiederholung interessierender Bereiche in der kür-zestmöglichen Zeit, 'jjeä°ch nur dann, wenn eine Wiederholung der Aufnahme interessierender Bereiche ohne Verzögerung möglich ist» Es kann Jedoch sein, daß in manchen Fällen, wie beispielsweise bei der Aufnahme von Kernresonanzspektren, zunächst das Abklingen der bei der Spektrenaufnahme hervorgerufenen Störungen abgewartet : werden muß (Relaxation), bevor die Abtastung wiederholt werden kann· Da Kernresonanzön eine erhebliche Relaxations zeit haben können, wird durch die dadurch bedingten Wartezeiten die zur Aufnahme der Spektren benötigte Zeit erheblich verlängert, wenn die interessierenden Bereiche unmittelbar mehrfach hintereinander aufgenommen werden, weil diese Wartezeit nicht für andere Zwecke ausgenutzt werden kann«»
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung nach dem Hauptpatent so auszugestalten, daß in den Fällen,'
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in denen wegen langsamer Relaxation des gemessenen Spinsystems die interessierenden Bereiche nicht unmittelbar nacheinander abgetastet werden-..können-, die zwischen den aufeinanderfolgenden Abtastungen des interessierenden Eereiches benötigten Wartezeiten nicht als Meßzeit verlorcn-
- gehen,
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Steueranordnung bewirkt, daß bei jeder Ab-*- tastung das ganze Spektrum durchlaufen wird, aber nur die interessierenden Bereiche mit einer optimalen Abtastgeschwindigkeit durchlaufen werden,, während die übrigen, nicht interessierenden Bereiche mit einer erhöhten Geschwindigkeit durchlaufen oder übersprungen werdenο
Auch bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird also vermieden, daß die nicht interessierenden Bereiche des Spektrums mehrfach mit der zur Spektrenaufnahme erforderlichen geringen Geschwindigkeit abgetastet werden und dadurch erhebliche Zeit vergeudet wird« Andererseits geht aber auch keine Zeit für das Abwarten einer Relaxation verloren, weil eine nach dem Anregen einer Resonanzlinie abzuwartende Relaxationszeit dazu ausgenützt wird, um andere interessierende Bereiche abzutasten. Der Übergang von dem einen interessierenden Bereich zum anderen erfolgt jedoch mit einer gegenüber der Normalabtastung bedeutend erhöhten Geschwindigkeit oder sogar sprunghaft, so daß die hierfür benötigte Zeit vernachlässigbar klein wird. Daher macht es die Erfindung möglich, ein Spektrum mit der gewünschten Genauigkeit mit einem Minimum an Zeitaufwand oder, bei
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vorgegebener Zeit, mit maximal möglicher Empfindlichkeit aufzunehmen. Bei der Aufnahme von Spinresonanzspektren kann während des Überganges van einem interessierenden Resonanzbereich zum anderen die Amplitude des zum Anregen der Spinresonanzen erforderlichen Signales reduziert werden, um Störungen von Resonanzstellen, zu. vermeiden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beschränkt die Steueranordnung erst nach einer oder mehreren einleitenden Abtastungen des Gesamtspektrums bei danach folgenden Wiederholungen die Abtastung mit optimaler Geschwindigkeit auf die interessierenden Bereiche. Diese Maßnahme ermöglicht es also, zunächst das Gesamtspektrum aufzunehmen und gegebenenfalls durch eine mehrfache Aufnahme des Gesamtspektrums und die Mittelung der erzielten Meßwerte die interessierenden Bereiche genauer zu bestimmen« Außerdem kann bei Bedarf nach manueller Auswertung des aufgenommenen Spektrums in die Aufnahmeautomatik eingegriffen werden, damit zusätzliche Bereiche, in denen bisher kein Signal aufgetreten ist, mehrfach abgetastet oder andere, trotz Vorliegens eines Signales nicht interessierende Bereiche bei den folgenden Wiederholungen ausgelassen werden« Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt also auch die bewußte Vorwahl oder die Ausfspaltung zu wiederholender !Teilbereiche.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Vorrichtung einen zweiten Schwellenwertdiskriminator umfassen, in dem die Signalamplitude mit einem zweiten,
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vorgegebenen Schwellenwert, der höher gewählt ist als der erste, verglichen wird und der Steuersignale erzeugt, die bewirken, .daß bei folgenden Wiederholungen der Abtastung diejenigen der bisher interessierenden Bereiche, in denen die Signalamplitude .den zweiten Schv/ellenwert überschreitet, ebenfalls mit erhöhter Geschwindigkeit durchlaufen oder übersprungen, werden. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß die Wiederholung der Messung interessierender Bereiche auch dann abgebrochen wird, wenn die Signalamplitude ein ausreichendes Maß erreicht hat. Ist von vornherein die Signalamplitude ausreichend hoch., so wird überhaupt eine Wiederholung dieses Bereiches vermieden. Diese Maßnahme ,dient also ebenfalls dazu, die zur Aufnahme eines Spektrums benötigte Meßzeit auf das absolut notwendige Minimum zu verkürzen. :
In dem zweiten Schwellenwertdiskriminator werden die gemittelten Signalamplituden mit dem zweiten Schwellenwert verglichen,. Unter gemittelten Signalamplituden werden die aufsummierten und gegebenenfalls durch' einen geeigneten Paktor dividierten Signalamplituden verstanden. Dabei kann auch, insbesondere wenn auf eine Division der auf ,gummi er ten Signalamplituden verzichtet; wird, mit einem von Abtastung zu Abtastung wachsenden Schv/ellenwert gearbeitet werden. Die Art der Mittelung und/oder des Anwachsens, des Schwellenwert;es wird zweckmäßig sp gev/ählt, daß die Anzahl der Abtastungen, die erforderlich istt damit die gemittelte Signal amplitude den Schv/ellenwer-t erreicht!) ein direktes. Maß für die Signalamplitude ist. Es genügt dann^ für- jeden interess.ierend.eri Bereich die Anzahl der Wiede.rhQlu.ngen, die in diesem, Bereich zum Erreichen des zweiten, Schwellenwertes, durch die Signal·,·
■ ■ ■ ' .Λ.'"
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amplitude erforderlich sind, zur Anzeige zu bringen, um eine zusätzliche Aussage über die absolute Größe der Qignalamplitude zu erhalten.
Es ist denkbar, daß bei der vorher beschriebenen Ar-" beitsvyeise die Anzahl «der im Spektrum .intepessierenden 'Bereiche fortlaufend abnimmt, weil die Anzahl der ursprünglich, interessierenden Bereiche, in denen die -£emittelten Signalamplituden den Schwellenwert erreichen und die daher bei weiteren -Abtastungen des Spektrums \ schnell durchlaufen oder übersprungen werden, mit zunehmender Anzahl der· Abtastungen zunimmt s Da bei abnehmender .Anzahl interessierender Bereiche auch die zur Abtastimg des Spektrums benötigte; Zeit abnimmt, kann es. sein, daß diese Zeit kleiner, wird als die Relgxatiojaszeit;, der bei der Abtastung; angeregten Vorgänge . Ilajnit in federn i'all die' Kglaxation solcher Vorgänge W?? der nächsten Abtastung getyahrleiste-t ist,, sieiif &Miß Au^fuh^uns^form dßr Erfijidung eine; tung ^§33, iliP§]s i|i§ %ine Wiederholung der !jeweils §q, lange 'V'ö^zögert wird, daß zwischen ander folgenden Abtjaistuiigen eineg gleichen d§n Sgr.fiphe^ eine ge|ts,panne fliegt, die zumindest sq groß i?t? wie die gelaxsttißnszeit dgr- in diesem Ee?eigh bei d§£ Abitagtlung ange^gten Vorgänge, gu diesem Zwe§k
IrI1 daß
in
als
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung umfaßt einen Rechner zur Steuerung einer schrittweisen Abtastung des Spektrums und.zur Speicherung der durch, die Abtastung erhaltenen Signalamplituden an Adressen, die aufeinanderfolgenden Frequenzen des Spektrums zugeordnet sind, und zwei mit dem Rechner gekoppelte Adressenspeicher, von denen.auf das Steuersignal des ersten Schwellenwert-diskriminators hin der erste Adressenspeicher die vom Rechner gelieferte Adresse der Frequenz speichert, bei der die Signalamplitude den ersten Schwellenwert erreicht, wogegen der zweite Adressenspeicher die Adressen derjenigen Frequenz speichert, bei der die Signalamplitude den ersten Sdhwellenwert wieder unterschreitet* Hierbei ist die Steueranordnung mit diesen beiden Adressenspeichern verbunden, so daß
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sie die Abtastung der interessierenden Bereiche mit optimaler Arbeitsgeschwindigkeit in Abhängigkeit von den in diesen Adressenspeichern enthaltenen Adressen steuert· Um eine unnötige Wiederholung derjenigen interessierenden Bereiche zu verhindern, in denen die Signalamplitude bereits einen ausreichend großen Wert erreicht hat, ist dann bei dieser Vorrichtung ein zweiter Vergleicher vorgesehen, in dem die Signalamplitude mit einem zweiten, höheren Schwellenwert verglichen wird und der bei Überschreiten des'Schwellenwertes ein Löschen der Adressen im ersten Acteessen-P speicher, veranlaßt. ■ --ΐΛί
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert wird· Die Zeichnung zeigt das Blockschaltbild einer Vorrichtung nach der Erfindung.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung umfaßt einen Rechner 1, der in an sich bekannter Weise mit einem Spektrometer gekoppelt ist und das Spektrometer ^ veranlaßt, das zu untersuchende Spektrum schrittweiäe abzutasten. Beispielsweise kann der Rechner 1 bei einem Kernresonanz-Spektrometer eine schrittweise Verstellung der Anregungsfrequenz veran]assen und jeder einzelnen Frequenz eine Adresse zuorduen, an der dann das vom Spektrometer aufgenommene Signal gespeichert wirdo Der Rechner .kann weiterhin in an sich bekannter und
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daher nicht näher erläuterter Weise eine Anordnung zur Mittelwertbildung enthalten, mit deren Hilfe bei einer wiederholten Abtastung des Spektrums die der gleichen Adresse zugeordneten Signale addiert und auf beliebige Weise normiert werden, beispielsweise durch Bildung des arithmetischen oder geometrischen Mittelwertes«
Mit dem Rechner sind zwei Adressenspeicher 3 und 4 und ein erster Vergleicher 5 verbunden» Dem Vergleicher , werden die Signalamplituden zugeführt, die den Adressen zugeordnet sind, die den Adressenspeichern 3 und 4 zugeführt werden. Im Vergleicher 5 wird die Signalamplitude mit einem ersten Schwellenwert verglichen, der von einem Schwellenwerterzeuger 6 geliefert wird. Dieser Schwellenwert ist einstellbar und wird in der Eegel so gewählt, daß er über dem mittleren Rauschpegel .. ■■ liegt. Wenn die Signalamplitude den im Schwellenwerterzeuger 6 voreingestellten Schwellenwert erreicht, liefert der Vergleicher 5 ein Signal an eine Steuerung 7» die den ersten Adressenspeicher 3 veranlaßt, die Adresse zu speichern, die dem Ort zugeordnet ist, an dem die Signalamplitude den vpreingesteilten Schwellenwert . (|
erreicht hat« Wenn danach die'Signalamplitude wieder unter den voreingestellten Schwellenwert absinkt, was mit Hilfe des Vergleichers 5 festgestellt wird, liefert die an den Vergleicher angeschlossene Steuerung 7 ein weiteres Signal, das den zv/eiten Adressenspeicher 4 veranlaßt, die Adresse des Signales zu speichern, an dem die Signalamplitude den am Schwellenwerterzeuger 6 voreingestellten Schwellenwert wieder unterschritten hat.
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Mit Hilfβ der beiden Adressenspeicher 3 und 4 wurden -" demnach automatisch die Grenzen eines Teilbereiches des Spektrums festgelegt, an denen die Signalamplitude einen vorbestimmten Schwellenwert überschreitet und wieder unterschreitet und der mehrfach abgetastet werden soll, um festzustellen, ob sich hier ein echtes Signal befindet oder nicht <>.
Um zu verhindern, daß eine wiederholte Abtastung eines Teilbereiches stattfindet, wenn die Signalaaplitude zwischen den in.den beiden Adresserispelchern 3 und 4 enthaltenen Adressen einen hohen Signalwert annimmt, der ::.: eine weitere wiederholte. Abtastung des Spektrums an .,,: . ■ dieser Stelle unnötig macht, ist ein zweiter Vergleicher ,...,,. 11 vorgesehen, dem vom ßechner 1 die gemittelte Signal- :- amplitude und von einem zweiten „Schwellenwerterzeu.prer 12 ein Schwellenwert zugeführt wird, der hoher ist als der die Grenzen des zu wiederholenden- Bereiches bestimmende Schwellenwert. Erreicht die im, Rechner 1 gemittelte und dem; zweiten Vergleicher' ΛΛ zugeführte Signalamplitude die vom zweiten Schv/ellenwerterz euger 12. an den .Vergleicher 11 gelieferten Sehwellenwert,, so führt der -Vergleicher dem ersten Adressenspeicher 3 und der damit verbundenen Steuerung 7 öin Signal zu, das beide Bauteile auf Null zurückstellt. Es kann durch eine nicht näher dargestellte, einfache Zählschaltung dafür Sorge getragen werden, daß ein Zurückstellen des Adressenspeichers 3 und der Steuerung 7 durch den zweiten Vergleicher 11 nicht mehr möglich ist, wenn zwischen der im ersten Adressenspeicher 3 " enthaltenen Adresse.und der Adresse, an der der- zweite . .Vergleicher 11. ein Signal liefert, ein zu ...·■■
■■■■■■"■■■■■■■■■ -"■ ·■- ■" ■■'■-.:. ;" "■;'' - . ./.
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großer Abstand besteht. Weiterhin könnte das Signal des zweiten Vergleichers 1-1 in diesem Falle dazu benutzt werden, eine mehrfache Abtastung des Bereiches zwischen der im ersten Adressenspeicher 3 enthaltenen Adresse und den Ansprechen- des zweiten Vergleichers 11 zu veranlassen.
Unter gemittelter Signalamplitude ist die bei η Abtastungen aufsummierte und ggf. durch einen geeigneten Faktor dividier te Signalamplitude zu verstehen. Bei einer Division der . Signalamplitude durch η bleibt die mittlere Signalhöhe konstant, während der Rauschpegel abnimmt. Besonders geeignet ist die Division der aufsummierten Signalamplitude mit dem Faktor Yir, weil dann bei zunehmender Signalamplitude der · Rauschpegel konstant bleibt. V/ird auf eine Division der aufsummierten Signalamplitude verzichtet, so kann auch mit einem von· Abtastung zu Abtastung zunehmenden, vorzugsweise proportional zum Faktor -fS anwachsenden· Schwellenwert für den zweiten Vergleicher gearbeitet werden.
Die vorstehend beschriebenen Vorgänge.erfolgen bei der ersten Abtastung oder der letzten von mehreren.einleitenden Abtastungen des Spektrums, bei der bzw. denen das Gesamtspektrum mit normaler Abtastgeschwindigkeit durchlaufen wird und1 durch die Speicherung der Adressen in den·' Adressenspeichern 3 und 4 die interessierenden Bereiche festgelegt werden. Bei weiteren, vom Rechner 1 veranlaßten Wiederholungen der Abtastung, deren Anzahl von einem mit dem Rechner 1 und der Steuerung 7 verbundenen Abtastzähler 9 registriert wird, bewirkt die Steuerung 7» daß jeweils der Abschnitt eines Spektrums bis zu einer im ersten Adressenspeicher 3 enthal-· tenen Adresse sehr schnell durchlaufen oder sogar bei reduzierter oder unterdrückter Senderainplitüde übersprungen wird, während die interessierenden Bereiche zwischen den im ersten Adressenspeicher 3 gespeicherten Adressen und den die sen Adressen zugeordneten, im zweiten Adressenspeicher 4 gespeicherten
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Adressen, mit-normaler Abtastgeschwindigkeit durchlaufen werden, so daß in den interessierenden Bereichen eine Aufnahme des Spektrums erfolgt, während die dazwischenliegenden, nicht interessierenden Bereiche mit einer so hohen Geschwindigkeit durchlaufen werden, .daß die hierfür.benötigte Zeit vernachlässigbar klein ist. Daher werden die im Gesamtspektrum aufeinanderfolgenden interessierenden Bereiche ohne nennenswerten Zeitverlust hintereinander aufgenommen und es hat doch Jeder Bereich ausreichend Zeit für eine !Relaxation, weil zwischen aufeinanderfolgenden Abtastungen des gleichen Bereiches die Zeit liegt, die zum Abtasten anderer Bereiche benötigt wird.
Der Abtastzähler 9 kann entweder bei Erreichen einer bestimmten Anzahl von Abtastungen dem Rechner 1 ein steuersignal zuführen, durch das die Spoktrenaufnahme beendet wird, oder aber, wenn die'Abtastung eines Bereiches bei Erreichen einer bestimmten oignaiarnplituae durch ein Steuersignal des zweiten Vergleichers 11 beendet wird, die,Anzahl der in diesem Bereich erXolgten Abtastungen zur Anzeige bringen und insbesondere das · Ausdrucken dieser Anzahl veranlassen.
In dem Fall, daß im Spektrum nur wenige abzutastende Bereiche vorliegen, kann es vorkommen, daß die zur Abtastung des Ge samt Spektrum s benötigte Zeit geringer. ist, als die Relaxationszeit,- der bei der Abtastung ■ angeregten Vorgänge. Um Störungen zu vermeiden, die durch eine Abtastung vor beendeter Relaxation bedingt sein könnet, kann beispielsweise durch eine entsprechende Takteinrichtung im Rechner dafür Sorge getragen sein, daß zwischen aufeinanderfolgenden Abtastungen des Gesamtspektrums eine Zeitspanne liegt, die mindestens so groß, wie die Relaxationszeit ist.
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Es ist ersichtlich, daß durch die Erfindung eine sehr einfache Vorrichtung zur rationellen Aufnahme von Spektren geschaffen wird. Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung beschränkt ist, sondern Abweichungen davon möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen» Es ist eine- Vielzahl von logischen Schaltungen denkbar, mit denen die erfindungs- ■■ gemäße' Vorrichtung verwirklicht werden kann«, Weiterhin könnte die dargestellte Schaltung noch Bauteile enthalten, die es ermöglichen, die mit normaler Abtastgeschwindigkeit zu durchlaufenden Teilbereiche beliebig vorzuwählen« Y/eiterhin ist es denkbar, statt der als Ausführungsbeispiel dargestellten digitalen Anordnung eine analog arbeitende Anordnung vorzusehen, wenn das Spektrometer eine kontinuierliche Abtastung lies Spektrums bewirkt.
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Claims (1)

  1. ■ Patentansprüche ·. · . ■ - . * ·
    ί 1J Vorrichtung zur automatischen Aufnahme von Spektren» ^ insbesondere Kern- und Elektronenresonanzspektren, mit; einer Einrichtung zur mehrfachen Wiederholung der Aufnahme ausgewählter Bereiche des Spektrums · und Mittelung der erzielten ließwerte■, die nach Patent Λ 806 615 mindestens einen ersten Schwellenwert diskriminator, in dem die Signalaraplitude mit einem ersten vorgegebenen Schwellenwert verglichen" viird und der Steuersignale erzeugt, die die interessierenden Bereiche, in denen die Signalamplitude den ersten Sehwellenwert überschreitet, abgrenzen, land eine auf die Steuersignale ansprechende Steueranordnung aufweist, die eine Wied-erholung der Spektrenaufnahme in diesen interessierenden Bereichen veranlaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die. Steueranordnung (7, 9) bewirkt, daß bei leder Abtastung das ganise Spektrum durciilauf en ■ v/ird, aber.pufi? die ■-interessierenden Bereiche mit einer optimalen 'S-e- scnwindigkeit ^urciblaufen werden," igährend dale iXbplgen, 3a.icht interessierendeii Bereiche :mit einer er-M3:hten iiQSCnwindigkeii; dairchXaufeix oder werden« ' "■; - -
    2« ITorrichtung aiaeh. ABspmeh 1-, dadurch gekennzeichnet, daß die eteueranordniangi?« 9) erst nach einer oder mehreren einleitenden Abtastungen des Qesamtspektrums laei danach f olgendea Siiederholungen die Abtastung mit fiesöhwindigkeit auf die intereasierendiesp.
    Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen zweiten Schwellenwertdiskriminator (11, 12) umfaßt, in dem die. Signalamplitude · mit einem zweiten, vorgegebenen Schwellenwert, der höher gewählt ist als der erste, verglichen wird, und der Steuersignale erzeugt, die bewirken, daß bei folgenden Y/iederholungen der Abtastung diejenigen der bisher interessierenden Bereiche-, in denen die Signalamplitude den zweiten Schwellenwert überschreitet, ebenfalls mit erhöhter Geschwindigkeit durchlaufen oder übersprungen werden.
    4. "Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zweiten Schwellenwertdiskriminator (11,12) die bei mehreren Abtastungen rremitte.lten oignalanplituden mit dem zweiten »Schwellenwert verglichen werden. . .
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, . daß sie einen Abtastzähler (9) aufweist, der für jeden interessierenden 3ereich die Anzahl der i'iederholungen die in diesem Bereich zum Erreichen des zweiten Schwellenwertes durch die.oignalanplitude. erforderlich sind, feststellt und zur' Anzeige bringt.
    6. Vorrichtung nach einem der verhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie'eine Sinricntung).enthält, die eine 'Wiederholung der Abtastung jeweils so lange verzögert, daß zwischen aufeinanderfolgenden Abtastungen eines gleichen interessierenden Eereiches eine Zeitspanne liegt, die.mindestens so groß ist ■ wie die Relaxationszeit der in diesem Bereich bei ' der Abtastung angeregten Vorgänge.
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    7· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Hechner (1) ~ zur Steuerung einer schrittweisen Abtastung des Spektrums und zur --Speicherung der durch die Abtastung erhaltenen. Signalamplitude an Adressen, die aufein- - . anderfolgenden Frequenzen des" Spektrums zugeordnet. sind, und ztirei mit dem Sechner (1) gekoppelte Adressenspeicher (3)·und-'(A) -umfaßt,- von denen auf das Steuersignal des ersten. SchwellenwertdiskriKiinators (556) hin der. erste Adressenspeicher (J) die vom Rechner (1) gelieferte Adresse der Frequenz speichert, bei der die Signalamplitude den ersten.Schrellenv/ert erreicht, wogegen der zweite Adressen speicher (4-) die . Adressen derjenigen frequenz speichert, bei der die Signalamplitude den ersten Schwellenwert v/ieder •unterschreitet, und daß die Steueranordnung (7,9) mit diesen beiden Adressenspeichern (3 und 4-) verbunden ist. '
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, ' daß ein zweiter Vergleicher (11) vorgesehen ist,; in*
    - dein die Signalamplitude mit einem zweiten.', höheren Schwellenwert verglichen wird und der bei Über-
    . schreiten des Schwellenwertes ein Löschen de-r-·Adresse im ersten Adressenspeicher (3) veranlaßt. ■- ^-.riv ■
    10.9843 Π 548.
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