DE2017099C - Übergangsbrücke zum Verbinden eines Schwimmkörpers, z. B. einer Fähre, mit dem Ufer - Google Patents
Übergangsbrücke zum Verbinden eines Schwimmkörpers, z. B. einer Fähre, mit dem UferInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Übergangsbrücke zum Verbinden eines Schwimmkörpers, z. B. einer Fähre,
mit dem Ufer, die mit Kopplungsmitteln zum Anschließen an den Schwimmkörper sowie mindestens
einer den Spalt zwischen der Fahrbahn der Überfangsbrücke und dem Schwimmkörper überbrückenden
schwenkbaren Backe ausgestattet ist.
Zum Be- und Entladen von Schwimmkörpern, z. B. Fähren, ist es bekannt, durch Übergangsbrücken eine
Verbindung zwischen Schwimmkörper und Ufer herzustellen. Die Brücke ist in der Regel auf Lagern am
Ufer schwenkbar gelagert und mit ihrem wasserseitigen Ende auf Schwimmkörpern, wie Pontons od. dgl.. So
abgestützt. Für das Betreten oder Befahren ist die Brücke mit Fahrbahnplatten ausgestattet. Die wasserseitigen
Fahrbahnplatten werden mit der Decksbcplankung des Schwimmkörpers unmittelbar oder
mittelbar über Stützkonstruktionen verbunden. Der an der Verbindungsstelle der Fahrbahnplattcn der
Brücke mit der Decksbcplankung des Schwimmkörpers
sich befindende Spalt wird durch Fahrbahnabschnitte, sogenannte Backen, die über den Spalt
gelegt werden, überbrückt.
Eine bekannte Übergangsbrücke der eingangs genannten Art ist am wasserseitigen Ende mit einer
schwenkbaren Backe ausgestattet, die nach dem Anlegen des Schwimmkörpers an der Übergangsbrücke
mit dem Schwimmkörper biegesteif gekoppelt wird. Die Backe kann aus der zur Fahrbahn parallelen
Lage heraus sowohl nach oben als auch nach unten geschwenkt werden. Diese Schwenkmöglichkeit ist
deshalb erforderlich, weil sowohl große als auch k'eine, beladene oder leere oder teilbe.ladene
Schwimmkörper an der Brücke anlegen.
Um den im Fährbetrieb auftretenden Radlasten von Kraftfahrzeugen gerecht zu werden, muß die
Backe, die einen Teil der Fahrbahn darstellt, eine bestimmte Mindesthöhe haben. Da die Backe in ihre
Lage auf dem Deck des Schwimmkörpers geschwenkt werden muß, ist es erforderlich, den hinteren Bereich
der Backe um die Schwenkachse herum mit einem größeren Radius abzurunden. Dadurch entsteht zwischen
der Fahrbahn der Übergangsbrücke und der
Backe eine beträcht'iche Stoßstelle, so daß die Räder, insbesondere von kleineren Fahrzeugen, tief in die
Stoßstelle hineinsacken und Karosserieteile auf die Fahrbahn oder Backe aufschlagen können. Außerdem
können auch zu Fuß die Übergangsbrücke passierende Personen in den Spalt hineintreten umi
dadurch Verletzungen erleiden (deutsche Auslege schrift 1 161 576).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
Stoßstelle in der Fahrbahnebene so klein zu halten. daß sie sowohl von Fahrzeugen annähernd stoßfrei
befahren als auch von Passanten gefahrlos begangen werden kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer Übergangsbrücke der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß die Backe an einem sie parallel zu der
Fahrbahnebene aus dieser hebenden Jnd anschließend
schwenkenden Antrieb um eine zur Fahrbahnebene parallele Querachse gelenkig angeschlossen ist.
Durch diese Maßnahmen läßt sich der an der Stoßstelle
zwangsläufig vorhandene Spalt sehr klein halten, so daß das Fahren über die Stoßwelle wesentlich
angenehmer ist. Da keine starken Erschütterungen der Fahrzeuge an der Stoßstelle eintreten, können
du^ch sie auch keine am Fahrzeug hängenden Schmutzteile von diesem gelöst werden und in den
Spalt gelangen, so daß die Betriebssicherheit der Backe gewahrt bleibt. Ein weiterer Vorteil der Erfindung
besteht darin, daß wegen der Parallelführung der Backe zum Herausheben aus dem Verband keine
Abrundung an der Backe vorhanden zu sein braucht. Die Verkleinerung de" Spaltes hat weiterhin den Vorteil,
daß mangels Stauungen infolge langsamen Befahrens der herkömmlichen Stoßstelle ein zügiger
Verkehrsfluß von ur. J zum Schwimmkörper aufrechterhalten werden kann. Der kleinere Spalt ermöglicht
ferner ein gefahrloses Passieren der Stoßstelle durch Fußgänger, so da!3 auch diese nicht zu Schaden
kommen können.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Backe durch mindestens einen sie
stützenden Bock und ein Lenkerparallelogramm an der Tragkonstruktion der Übergangsbrücke angeschlossen
ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Lenker des Lenkerparallelogramms sowohl
am Bock als auch an der Tragkonstruktion schwenkbar angeschlossen sind und der Antrieb am Bock oder
an der Backe angreift.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen angegeben.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer Übergangsbrücke nach der Erfindung schematisch
dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf das wasserseitige Ende einer Übergangsbrücke mit einer durch ein Lenkerparallelogramm
an der Tragkonstruktion angeschlossenen Backe,
Fig. 2 einen Schnitt in der Ebene H-II in Fig. 1,
F i g. 3 die Draufsicht auf das wasserseitige Ende einer Übergangsbrücke mit einer durch einen Hebel
an der Tragkonstruktion angeschlossenen Backe und F i g. 4 einen Schnitt in der Ebene IV-IV in F i g. 3.
Die Übergangsbrücke 1 besteht im wesentlichen aus der Tragkonstruktion 2, die mit ihrem einen Ende
am Ufer und mit ihrem anderen Ende auf dem Schwimmkörper 4 abgestützt und mit Fahrbahnplatten
3 für das Betreten bzw. Befahren ausgestattet ist. Um Höhenunterschiede zwischen dem Schwimmkörper
4 und der Übergangsbrücke 1 ausgleichen zu können, ist das wasserseitige Ende der Übergang? brücke
auf dem Schwimmkörper abgestützt und ihr landseitiges Ende gelenkig mit dem Ufer verbunden.
Der Schwimmkörper 4, der Kopplungsmittel zum Verbinden mit der Tragkonstruktion 2 der Übergangsbrücke
1 aufweist, weist eine Decksbeplankung 5 auf, die nach Anschluß des Schwimmkörpers
an der Übergangsbrücke etwa in Höhe der Fahtbahnplatten 3 der Übergangsbrücke liegt. Da Schwimmkörper
und Übergangsbrücke vielfach nicht stoßfrei miteinander verbunden werden können, sondern zwischen
beiden ein Spalt vorhanden ist, ist am wasserseitigen Ende der Übergangsbrücke mindestens eine
den Spalt abdeckende Backe 6 schwenkbar angeschlossen, die von einem in der Zeichnung nicht
dargestellten Antrieb entsprechend gestellt werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und j. ist die Backe 6 an ihren beiden Enden durch
je ein Lenkerparaiielogramm 7 und einen Bock 8 an der Tragkonstruktion 2 der Übergangsbrücke 1
schwenkbar angeschlosser. Das Lenkerparallelogramm 7, das aus zwei Lenkern 9 besteht, erstreckt
sich zwischen einem vorzugsweise geknickten Joch 10 dtr Tragkonstruktion 2 der Übergangcbrücke
und dem Bock 8 und ist an diesen in Gelenken schwenkbar gelagert. Der Bock 8, an dem das
Schwenklager 11 für die Backe 6 angeordnet ist, ist ferner mit einem Anschlag 12 versehen, der unter der
Backe im Bereich des Schwenkwegs liegt und auf den sich die Backe in ihrer Betriebsstellung stützt. Der
Antrieb, der nicht dargestellt ist, greift entweder an der Backe 6 oder am Bock 8 an. Wegen der Anlenkung
der Backe an der Tragkonstruktion 2 wird die Backe mittels des Antriebs zuerst parallel zur
Spaltebene gehoben und nach Herausheben aus der Spaltebene um das Schwenklager 11 geschwenkt. Um
dabei eine optimale Stoßstelle zu schaffen, können die Backe 6 end der Bock 8 vertikal nur bis zu
einem Anschlag 13 gehoben werden, der an der Tragkonstruktion 2 der Übergangsbrücke 1 angeordnet
ist und von dem der vertikale Hubweg des Bocks begrenzt wird. Der Antrieb, der als hydraulischer
oder Spindelantrieb ausgeh" let sein kann, kann ohne Unterbrechung der Bewegung die Backe 6 aus dem
Spalt heben und anschließend um das Schwenklager 11 in die gewünschte Lage schwenken. In der Gebrauchsstellung
liegt die Backe 6 an der Decksbeplankung 5 des Schwimmkörpers 4 und an der Fahrbahnplatte 3 der Übergangsbrücke 1 annähernd
spaltfrei an.
Das Ausfuhrungsbeispiel gemäß den F i g. 3 und 4 unterscheidet sich von demjenigen nach F i g. 1 und 2
dadurch, daß die Backe 6 durch Hebel 14 mit einem Joch 10 der Tragkonstruktion 2 der Übergangsbrücke 1 schwenkbar verbunden ist. Der Hebel 14
bildet zugleich auch den Bock und weist an seinem
der Backe 6 zugewandten Ende einen dem Abstützen der Backen auf dem Hebel dienenden Anschlag 15
auf. Zum Begrenzen der Hubhöhe des Hebels 14 ist über diesem, wie beim Ausführun^sbeispiel nach
F i g. 1 und 2, ein Anschlag 16 angeordnet, der an der Tragkonstruktion 2 der Übergangsbrücke 1 angeschlossen
ist und der beim Heben des Hebels um den zulässigen Hubweg an einer Auflagefläche 17 des
Hebels 14 anliegt. Auch bei diesem Beispiel wird die Backe 6 mittels des nicht dargestellten Antriebs
vertikal aus dem Spalt gehoben und im gleichen Arbeitstakt, sofern das noch erforderlich ist, um sein
Schwenklager 11 am Hebel 14 geschwenkt. In der gezeichneten Stellung der Backe 6 liegt diese annähernd
spaltfrei an der Fahrbahnplatte 3 und an der Decksbeplankung 5 an, so daß \die Stoßstellen
annähernd stoßfrei überfahren werden können. Der verwendeten Antrieb kann, wie beim Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2, ein hydraulischer
oder mechanischer Antrieb sein, der in der Regel in der Tragkonstruktion 2 der Übergangsbrücke 1 untergebracht
werden kann.
Claims (7)
1. Übergangsbrücke zum Verbinden eines Schwimmkörpers, z. B. einer Fähre, mit dem
Ufer, die mit Kopplungsmitteln zum Anschließen an den Schwimmkörper sowie mindestens einer
den Spalt zwischen der Fahrbahn der Übergangsbrücke und dem Schwimmkörper überbrückenden
schwenkbaren Backe ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß. die Backe
(6) an einem sie parallel zu der Fahrbahnebene aus dieser hebenden und anschließend schwenkenden
Antrieb um eine zur Fahrbahnebene parallele Querachse gelenkig angeschlossen ist.
2. Übergangsbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Backe (6) durch mindestens
einen sie stützenden Bock (8) und ein Lenkerparallelogramm (7) an der Tragkonstruktion
(2) der Übergangsbrücke (1) angeschlos- ao sen ist.
3. Übergangsbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Backe (6) durch mindestens
einen Hebel (14) mit der Tragkonstruktion (2) der Übergangsbrücke verbunden ist.
4. Übergangsbrücke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Lenker (9) des Lenkerparallelogramms
(7) sowohl am Bock (8) als auch an der Tragkonsti ukhon (2, schwenkbar angeschlossen
sind und der Antrieb am Bock oder an der Backe (6) angreift.
5. Übergangsbrücke nach Anspruch 2 oder 4. dadu'ch gekennzeichnet, daß der Bock (8) einen
Anschlag (12) für die Backe (6) aufweist.
6. Übergangsbrücke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hebel (14) einen Anschlag
(15) für die Backe (6) aufweist.
7. Übergangsbrücke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Tragkonstruktion der Übergangsbrücke mindestens ein den Hubweg der Backe (6) und/oder
des Bocks (8) oder Hebels (14) begrenzender Anschlag (13 bzw. 16) angeordnet ist.
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