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DE2017099C - Übergangsbrücke zum Verbinden eines Schwimmkörpers, z. B. einer Fähre, mit dem Ufer - Google Patents

Übergangsbrücke zum Verbinden eines Schwimmkörpers, z. B. einer Fähre, mit dem Ufer

Info

Publication number
DE2017099C
DE2017099C DE2017099C DE 2017099 C DE2017099 C DE 2017099C DE 2017099 C DE2017099 C DE 2017099C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaw
transition bridge
transition
floating body
supporting structure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Dipl.-Ing.; Sedlacek Gerhard Dr.-Ing.; 6095 Gustavsburg Siedenburg
Original Assignee
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, Zweigniederl. Nürnberg, 8500 Nürnberg
Publication date

Links

Description

45
Die Erfindung betrifft eine Übergangsbrücke zum Verbinden eines Schwimmkörpers, z. B. einer Fähre, mit dem Ufer, die mit Kopplungsmitteln zum Anschließen an den Schwimmkörper sowie mindestens einer den Spalt zwischen der Fahrbahn der Überfangsbrücke und dem Schwimmkörper überbrückenden schwenkbaren Backe ausgestattet ist.
Zum Be- und Entladen von Schwimmkörpern, z. B. Fähren, ist es bekannt, durch Übergangsbrücken eine Verbindung zwischen Schwimmkörper und Ufer herzustellen. Die Brücke ist in der Regel auf Lagern am Ufer schwenkbar gelagert und mit ihrem wasserseitigen Ende auf Schwimmkörpern, wie Pontons od. dgl.. So abgestützt. Für das Betreten oder Befahren ist die Brücke mit Fahrbahnplatten ausgestattet. Die wasserseitigen Fahrbahnplatten werden mit der Decksbcplankung des Schwimmkörpers unmittelbar oder mittelbar über Stützkonstruktionen verbunden. Der an der Verbindungsstelle der Fahrbahnplattcn der Brücke mit der Decksbcplankung des Schwimmkörpers sich befindende Spalt wird durch Fahrbahnabschnitte, sogenannte Backen, die über den Spalt gelegt werden, überbrückt.
Eine bekannte Übergangsbrücke der eingangs genannten Art ist am wasserseitigen Ende mit einer schwenkbaren Backe ausgestattet, die nach dem Anlegen des Schwimmkörpers an der Übergangsbrücke mit dem Schwimmkörper biegesteif gekoppelt wird. Die Backe kann aus der zur Fahrbahn parallelen Lage heraus sowohl nach oben als auch nach unten geschwenkt werden. Diese Schwenkmöglichkeit ist deshalb erforderlich, weil sowohl große als auch k'eine, beladene oder leere oder teilbe.ladene Schwimmkörper an der Brücke anlegen.
Um den im Fährbetrieb auftretenden Radlasten von Kraftfahrzeugen gerecht zu werden, muß die Backe, die einen Teil der Fahrbahn darstellt, eine bestimmte Mindesthöhe haben. Da die Backe in ihre Lage auf dem Deck des Schwimmkörpers geschwenkt werden muß, ist es erforderlich, den hinteren Bereich der Backe um die Schwenkachse herum mit einem größeren Radius abzurunden. Dadurch entsteht zwischen der Fahrbahn der Übergangsbrücke und der Backe eine beträcht'iche Stoßstelle, so daß die Räder, insbesondere von kleineren Fahrzeugen, tief in die Stoßstelle hineinsacken und Karosserieteile auf die Fahrbahn oder Backe aufschlagen können. Außerdem können auch zu Fuß die Übergangsbrücke passierende Personen in den Spalt hineintreten umi dadurch Verletzungen erleiden (deutsche Auslege schrift 1 161 576).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Stoßstelle in der Fahrbahnebene so klein zu halten. daß sie sowohl von Fahrzeugen annähernd stoßfrei befahren als auch von Passanten gefahrlos begangen werden kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer Übergangsbrücke der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Backe an einem sie parallel zu der Fahrbahnebene aus dieser hebenden Jnd anschließend schwenkenden Antrieb um eine zur Fahrbahnebene parallele Querachse gelenkig angeschlossen ist.
Durch diese Maßnahmen läßt sich der an der Stoßstelle zwangsläufig vorhandene Spalt sehr klein halten, so daß das Fahren über die Stoßwelle wesentlich angenehmer ist. Da keine starken Erschütterungen der Fahrzeuge an der Stoßstelle eintreten, können du^ch sie auch keine am Fahrzeug hängenden Schmutzteile von diesem gelöst werden und in den Spalt gelangen, so daß die Betriebssicherheit der Backe gewahrt bleibt. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß wegen der Parallelführung der Backe zum Herausheben aus dem Verband keine Abrundung an der Backe vorhanden zu sein braucht. Die Verkleinerung de" Spaltes hat weiterhin den Vorteil, daß mangels Stauungen infolge langsamen Befahrens der herkömmlichen Stoßstelle ein zügiger Verkehrsfluß von ur. J zum Schwimmkörper aufrechterhalten werden kann. Der kleinere Spalt ermöglicht ferner ein gefahrloses Passieren der Stoßstelle durch Fußgänger, so da!3 auch diese nicht zu Schaden kommen können.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Backe durch mindestens einen sie stützenden Bock und ein Lenkerparallelogramm an der Tragkonstruktion der Übergangsbrücke angeschlossen ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Lenker des Lenkerparallelogramms sowohl
am Bock als auch an der Tragkonstruktion schwenkbar angeschlossen sind und der Antrieb am Bock oder an der Backe angreift.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen angegeben.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer Übergangsbrücke nach der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf das wasserseitige Ende einer Übergangsbrücke mit einer durch ein Lenkerparallelogramm an der Tragkonstruktion angeschlossenen Backe,
Fig. 2 einen Schnitt in der Ebene H-II in Fig. 1, F i g. 3 die Draufsicht auf das wasserseitige Ende einer Übergangsbrücke mit einer durch einen Hebel an der Tragkonstruktion angeschlossenen Backe und F i g. 4 einen Schnitt in der Ebene IV-IV in F i g. 3. Die Übergangsbrücke 1 besteht im wesentlichen aus der Tragkonstruktion 2, die mit ihrem einen Ende am Ufer und mit ihrem anderen Ende auf dem Schwimmkörper 4 abgestützt und mit Fahrbahnplatten 3 für das Betreten bzw. Befahren ausgestattet ist. Um Höhenunterschiede zwischen dem Schwimmkörper 4 und der Übergangsbrücke 1 ausgleichen zu können, ist das wasserseitige Ende der Übergang? brücke auf dem Schwimmkörper abgestützt und ihr landseitiges Ende gelenkig mit dem Ufer verbunden. Der Schwimmkörper 4, der Kopplungsmittel zum Verbinden mit der Tragkonstruktion 2 der Übergangsbrücke 1 aufweist, weist eine Decksbeplankung 5 auf, die nach Anschluß des Schwimmkörpers an der Übergangsbrücke etwa in Höhe der Fahtbahnplatten 3 der Übergangsbrücke liegt. Da Schwimmkörper und Übergangsbrücke vielfach nicht stoßfrei miteinander verbunden werden können, sondern zwischen beiden ein Spalt vorhanden ist, ist am wasserseitigen Ende der Übergangsbrücke mindestens eine den Spalt abdeckende Backe 6 schwenkbar angeschlossen, die von einem in der Zeichnung nicht dargestellten Antrieb entsprechend gestellt werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und j. ist die Backe 6 an ihren beiden Enden durch je ein Lenkerparaiielogramm 7 und einen Bock 8 an der Tragkonstruktion 2 der Übergangsbrücke 1 schwenkbar angeschlosser. Das Lenkerparallelogramm 7, das aus zwei Lenkern 9 besteht, erstreckt sich zwischen einem vorzugsweise geknickten Joch 10 dtr Tragkonstruktion 2 der Übergangcbrücke und dem Bock 8 und ist an diesen in Gelenken schwenkbar gelagert. Der Bock 8, an dem das Schwenklager 11 für die Backe 6 angeordnet ist, ist ferner mit einem Anschlag 12 versehen, der unter der Backe im Bereich des Schwenkwegs liegt und auf den sich die Backe in ihrer Betriebsstellung stützt. Der Antrieb, der nicht dargestellt ist, greift entweder an der Backe 6 oder am Bock 8 an. Wegen der Anlenkung der Backe an der Tragkonstruktion 2 wird die Backe mittels des Antriebs zuerst parallel zur Spaltebene gehoben und nach Herausheben aus der Spaltebene um das Schwenklager 11 geschwenkt. Um dabei eine optimale Stoßstelle zu schaffen, können die Backe 6 end der Bock 8 vertikal nur bis zu einem Anschlag 13 gehoben werden, der an der Tragkonstruktion 2 der Übergangsbrücke 1 angeordnet ist und von dem der vertikale Hubweg des Bocks begrenzt wird. Der Antrieb, der als hydraulischer oder Spindelantrieb ausgeh" let sein kann, kann ohne Unterbrechung der Bewegung die Backe 6 aus dem Spalt heben und anschließend um das Schwenklager 11 in die gewünschte Lage schwenken. In der Gebrauchsstellung liegt die Backe 6 an der Decksbeplankung 5 des Schwimmkörpers 4 und an der Fahrbahnplatte 3 der Übergangsbrücke 1 annähernd spaltfrei an.
Das Ausfuhrungsbeispiel gemäß den F i g. 3 und 4 unterscheidet sich von demjenigen nach F i g. 1 und 2 dadurch, daß die Backe 6 durch Hebel 14 mit einem Joch 10 der Tragkonstruktion 2 der Übergangsbrücke 1 schwenkbar verbunden ist. Der Hebel 14 bildet zugleich auch den Bock und weist an seinem der Backe 6 zugewandten Ende einen dem Abstützen der Backen auf dem Hebel dienenden Anschlag 15 auf. Zum Begrenzen der Hubhöhe des Hebels 14 ist über diesem, wie beim Ausführun^sbeispiel nach F i g. 1 und 2, ein Anschlag 16 angeordnet, der an der Tragkonstruktion 2 der Übergangsbrücke 1 angeschlossen ist und der beim Heben des Hebels um den zulässigen Hubweg an einer Auflagefläche 17 des Hebels 14 anliegt. Auch bei diesem Beispiel wird die Backe 6 mittels des nicht dargestellten Antriebs vertikal aus dem Spalt gehoben und im gleichen Arbeitstakt, sofern das noch erforderlich ist, um sein Schwenklager 11 am Hebel 14 geschwenkt. In der gezeichneten Stellung der Backe 6 liegt diese annähernd spaltfrei an der Fahrbahnplatte 3 und an der Decksbeplankung 5 an, so daß \die Stoßstellen annähernd stoßfrei überfahren werden können. Der verwendeten Antrieb kann, wie beim Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2, ein hydraulischer oder mechanischer Antrieb sein, der in der Regel in der Tragkonstruktion 2 der Übergangsbrücke 1 untergebracht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Übergangsbrücke zum Verbinden eines Schwimmkörpers, z. B. einer Fähre, mit dem Ufer, die mit Kopplungsmitteln zum Anschließen an den Schwimmkörper sowie mindestens einer den Spalt zwischen der Fahrbahn der Übergangsbrücke und dem Schwimmkörper überbrückenden schwenkbaren Backe ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß. die Backe (6) an einem sie parallel zu der Fahrbahnebene aus dieser hebenden und anschließend schwenkenden Antrieb um eine zur Fahrbahnebene parallele Querachse gelenkig angeschlossen ist.
2. Übergangsbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Backe (6) durch mindestens einen sie stützenden Bock (8) und ein Lenkerparallelogramm (7) an der Tragkonstruktion (2) der Übergangsbrücke (1) angeschlos- ao sen ist.
3. Übergangsbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Backe (6) durch mindestens einen Hebel (14) mit der Tragkonstruktion (2) der Übergangsbrücke verbunden ist.
4. Übergangsbrücke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Lenker (9) des Lenkerparallelogramms (7) sowohl am Bock (8) als auch an der Tragkonsti ukhon (2, schwenkbar angeschlossen sind und der Antrieb am Bock oder an der Backe (6) angreift.
5. Übergangsbrücke nach Anspruch 2 oder 4. dadu'ch gekennzeichnet, daß der Bock (8) einen Anschlag (12) für die Backe (6) aufweist.
6. Übergangsbrücke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hebel (14) einen Anschlag (15) für die Backe (6) aufweist.
7. Übergangsbrücke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tragkonstruktion der Übergangsbrücke mindestens ein den Hubweg der Backe (6) und/oder des Bocks (8) oder Hebels (14) begrenzender Anschlag (13 bzw. 16) angeordnet ist.

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