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DE200468C - - Google Patents

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Publication number
DE200468C
DE200468C DENDAT200468D DE200468DA DE200468C DE 200468 C DE200468 C DE 200468C DE NDAT200468 D DENDAT200468 D DE NDAT200468D DE 200468D A DE200468D A DE 200468DA DE 200468 C DE200468 C DE 200468C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
hair
lever
closed
idling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT200468D
Other languages
English (en)
Publication of DE200468C publication Critical patent/DE200468C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/02Making hat-bats; Bat-forming machines; Conical bat machines; Bat-forming tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
i 200468 KLASSE 41 a. GRUPPE
für Haarhutfachmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Selbstaufleger mit Wage für Haarhutfachmaschinen, bei welchen nach Vorwiegen einer bestimmten Menge Haare die Haarzufuhr durch Vorlegen einer Klappe unterbrochen wird, bis eine Entleerung der Wiegeschale erfolgt ist. Ihr Zweck ist, das Leerlaufen der Selbstaufleger selbsttätig anzuzeigen. Es sind zwar Selbstaufleger für Spinnereivorbereitungsmaschinen, bei denen das Leerlaufen selbsttätig angezeigt wird, bereits bekannt, doch wird bisher diese Aufgabe auf rein mechanischem Wege gelöst, wie auch die Selbstaufleger selbst rein mechanisch betrieben werden. Bei der vorliegenden Erfindung indessen , welche sich auf Selbstaufleger mit elektrischer Einrichtung bezieht, soll die Vorrichtung zum Anzeigen des Leerlaufens ebenfalls elektrisch betrieben werden. Dies wird dadurch erreicht, daß in einen elektrischen Stromkreis außer einer Meldevorrichtung zwei Stromschlußvorrichtungen eingeschaltet sind, von denen die eine sich schließt, nachdem die andere zuvor durch Vorlegen der die Zuführung von Faserstoff unterbrechenden Klappe sich geöffnet hat, die aber geschlossen bleibt, wenn die Klappe infolge Leerlaufens sich nicht verlegen kann, so daß der geschlossene Stromkreis die Meldevorrichtung in Tätigkeit setzt.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, welche durch die Fig. ι und 2 einen Selbstaufleger mit Wage in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen sehematisch darstellen.
Der Selbstaufleger besteht bekanntlich in der Hauptsache aus einer Wiegeschale, einer Vorrichtung zur Zuführung des Faserstoffes zur Wiegeschale und einer diese Zuführung selbsttätig unterbrechenden Kl'appe.
Die Wiegeschale d, welche an dem Wagebalken ι aufgehängt ist, hat einen aufklappbaren Boden ρ, welcher den einen Hebelarm eines zweiarmigen Hebels bildet. Dieser Boden wird ohne Belastung, d. h. wenn die Wiegeschale leer ist, durch das Gegengewicht^ selbsttätig geschlossen und bis zur Entleerung der Wiegeschale durch einen in der Zeichnung nicht sichtbaren federnden Haken geschlossen gehalten, der gleichzeitig den Anker eines Elektromagneten χ bildet. Letzterer ist in den Stromkreis 3, 3,, 8, 9, Winkel r, Blattfeder t (in der Zeichnung nur in der Stirnansicht sichtbar), 10, Stift s, Blattfeder u, 11, Schalthebel 6, 7 eingeschaltet, in welchem r, t und s, u zwei Stromschlußvorrichtungen sind, welche durch einen mit einem stetig angetriebenen Schnurwirtel 0 verbundenen Schalthebel \ betätigt werden.
Zur Speisung der Wiegeschale mit Faserstoff dient ein in dem Behälter c angeordnetes Nadelfördertuch b und eine Bürstenwalze a, welche die von ,dem Nadelfördertuch b herausgenommenen Haare herunterstreicht.
Die Unterbrechung ■ der Faserstoffzufuhr wird durch eine Klappe / bewirkt, die einen Arm eines zweiarmigen Hebels bildet und
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durch ein Gegengewicht 2 selbsttätig geschlossen bzw. gegen den oberen Rand C1 des Faserstoffbehälters c angelegt wird. Ihre Offenlage wird durch ihren Eingriff mit einem federnden Haken k aufrechterhalten, der den Anker eines Elektromagneten i bildet. Letzterer ist in den Stromkreis 3, 31; 32, 4, Blattfeder e, Stift g, 5, Schalthebel 6, 7 eingeschaltet, in welchem e, g eine später zu
to erläuternde Stromschlußvorrichtung bildet.
Die Vorrichtung zum selbsttätigen Anzeigen des Leerlaufens des Selbstauflegers besteht aus einem Stromkreis 3, 12, Hebel m, Winkel v, 13, 14, Glocke G, 15, 16, Stift«, Blattfedern, 17, Schalthebel 6, 7, in welchem m, ν und n, n> zwei Stromschlußvorrichtungen sind, welche durch den oben erwähnten Schalthebel ^ betätigt werden.
Die Wirkungsweise des Erfindungsgegen-Standes ist folgende:
Beim Beginn der Füllung der Wiegeschale d (Fig. 1) nimmt der Schalthebel ^ die punktierte Lage ^1 ein. Ist das bestimmte Gewicht erreicht, so drückt die mit einem Anschlag / versehene Wiegeschale d auf die Feder e und diese auf den von ihr isoliert gelagerten Stift g (Fig. .2). Durch die letztere Berührung wird der elektrische Stromkreis 3, 3j, 32> Elektromagnet i, 4, e, g, 5, 6, 7 geschlossen. Der Haken k wird vom Elektromagneten i angezogen und die Klappe/ durch das Gegengewicht 2 geschlossen, d. h. an den Rand C1 des Faserstoffbehälters angelegt, so daß die Faserstoffzufuhr nach der Wiegeschale aufhört. Durch Schließen der Klappe / wird der durch einen Draht mit der Klappe verbundene zweiarmige Hebel m, der auf dem Winkel ν aufliegt, angehoben und die nach der Glocke G führende Stromleitung 3, m, v, 13, 14, G, 15 unterbrochen. Schließt nun der Schalthebel ■{, welcher inzwischen etwa eine Dreiviertelumdrehung gemacht hat, die Stromleitung bei η durch Andrücken der Feder w an den Stift η (Fig. 1), so kann, da der Stromkreis bei m, ν unterbrochen ist, die Glocke nicht ertönen. Durch Weiterdrehen des Schnurwirteis ο bzw. des Schalthebels \ wird dann die Bodenklappe ρ der Wiegeschale d elektrisch ausgelöst (Fig. 2). Dadurch fällt das Fasergut auf den Fördertisch q. Die Auslösung der Bodenklappe ρ geschieht in folgender Weise: Durch Anheben des Hebels m ist, wie bereits oben erwähnt wurde, die Verbindung nach der Glocke G unterbrochen worden. Gleichzeitig aber ist durch Andrücken des an entsprechender Stelle mit einer Isolation versehenen Hebels m gegen den Winkel r die zwischen beiden angeordnete, mit der Stromleitung verbundene, aber von dem Winkel r isoliert gelagerte Blattfeder t in leitende Verbindung mit dem Winkel r gebracht worden, welcher seinerseits in dem Stromkreis liegt, in welchen der Elektromagnet χ eingeschaltet ist. Erreicht nun der Schalthebel \ die Blattfeder u und wird diese gegen den von ihr isoliert gelagerten Kontaktstift s angedrückt, so wird der genannte Stromkreis geschlossen und die durch den Anker des Elektromagneten χ geschlossene Klappe ρ ausgelöst. Ist der Inhalt des Kastens d entleert, so wird die Klappe ρ durch das Gegengewichty wieder selbsttätig geschlossen (Fig. 1).
Inzwischen ist auch der Schalthebel \ weiter gedreht worden und hat den Hebel m von r wieder heruntergedrückt und damit die mit ihm verbundene Klappe / geöffnet, so daß die Haare wieder in die Wiegeschale fallen können. Jetzt liegt der Hebel m wieder auf dem Winkel v, so daß die eine Stromverbindung nach der Glocke G wiederhergestellt ist.
Ist nun im Behälter c kein Fasergut mehr vorhanden und folglich das zum Senken der Wiegeschale nötige Gewicht noch nicht erreicht, so wird der Strom zwischen g und h nicht geschlossen, die Klappe / durch den Elektromagneten i nicht , freigemacht, der Hebel in nicht angehoben, und die Stromleitung nach der Glocke bleibt geschlossen (Fig. 1). Schließt jetzt der Schalthebel ^, der inzwischen etwa eine Dreiviertelumdrehung zurückgelegt hat, den nach der Glocke führenden Strom bei n, so ertönt die Glocke so oft, als der Schalthebel \ die Stromunterbrechung bei η passiert und noch nicht genügend Fasergut vorhanden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbsttätigen Anzeigen des Leerlaufens von Selbstauflegern mit Wage für Haarhutfachmaschinen, bei welchen nach Vorwiegen einer bestimmten Menge Haare die Haarzufuhr durch Vorlegen einer Klappe unterbrochen wird, bis eine Entleerung der Wiegeschale erfolgt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einen elektrischen Stromkreis außer einer Meldevorrichtung (G) zwei Stromschlußvorrichtungen eingeschaltet sind, von denen die eine (n, w) sich schließt, nachdem sich die andere (m, 0) zuvor durch Vorlegen der Klappe (I) geöffnet hat, die aber geschlossen bleibt, wenn die Klappe (I) infolge Leerlaufens sich nicht vorlegen kann, so daß der gescblc>ssene Stromkreis die Meldevorrichtung (G) in Tätigkeit setzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT200468D Active DE200468C (de)

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