DE200468C - - Google Patents
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- DE200468C DE200468C DENDAT200468D DE200468DA DE200468C DE 200468 C DE200468 C DE 200468C DE NDAT200468 D DENDAT200468 D DE NDAT200468D DE 200468D A DE200468D A DE 200468DA DE 200468 C DE200468 C DE 200468C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
- A42C1/00—Manufacturing hats
- A42C1/02—Making hat-bats; Bat-forming machines; Conical bat machines; Bat-forming tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
i 200468 KLASSE 41 a. GRUPPE
für Haarhutfachmaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf Selbstaufleger mit Wage für Haarhutfachmaschinen,
bei welchen nach Vorwiegen einer bestimmten Menge Haare die Haarzufuhr durch Vorlegen
einer Klappe unterbrochen wird, bis eine Entleerung der Wiegeschale erfolgt ist.
Ihr Zweck ist, das Leerlaufen der Selbstaufleger selbsttätig anzuzeigen. Es sind zwar
Selbstaufleger für Spinnereivorbereitungsmaschinen, bei denen das Leerlaufen selbsttätig
angezeigt wird, bereits bekannt, doch wird bisher diese Aufgabe auf rein mechanischem
Wege gelöst, wie auch die Selbstaufleger selbst rein mechanisch betrieben werden. Bei der vorliegenden Erfindung indessen
, welche sich auf Selbstaufleger mit elektrischer Einrichtung bezieht, soll die Vorrichtung
zum Anzeigen des Leerlaufens ebenfalls elektrisch betrieben werden. Dies wird dadurch erreicht, daß in einen elektrischen
Stromkreis außer einer Meldevorrichtung zwei Stromschlußvorrichtungen eingeschaltet sind,
von denen die eine sich schließt, nachdem die andere zuvor durch Vorlegen der die
Zuführung von Faserstoff unterbrechenden Klappe sich geöffnet hat, die aber geschlossen
bleibt, wenn die Klappe infolge Leerlaufens sich nicht verlegen kann, so daß der geschlossene Stromkreis die Meldevorrichtung
in Tätigkeit setzt.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in den beiliegenden Zeichnungen
veranschaulicht, welche durch die Fig. ι und 2 einen Selbstaufleger mit Wage
in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen sehematisch darstellen.
Der Selbstaufleger besteht bekanntlich in der Hauptsache aus einer Wiegeschale, einer
Vorrichtung zur Zuführung des Faserstoffes zur Wiegeschale und einer diese Zuführung
selbsttätig unterbrechenden Kl'appe.
Die Wiegeschale d, welche an dem Wagebalken ι aufgehängt ist, hat einen aufklappbaren
Boden ρ, welcher den einen Hebelarm eines zweiarmigen Hebels bildet. Dieser
Boden wird ohne Belastung, d. h. wenn die Wiegeschale leer ist, durch das Gegengewicht^
selbsttätig geschlossen und bis zur Entleerung der Wiegeschale durch einen in der
Zeichnung nicht sichtbaren federnden Haken geschlossen gehalten, der gleichzeitig den
Anker eines Elektromagneten χ bildet. Letzterer ist in den Stromkreis 3, 3,, 8, 9,
Winkel r, Blattfeder t (in der Zeichnung nur in der Stirnansicht sichtbar), 10, Stift s, Blattfeder
u, 11, Schalthebel 6, 7 eingeschaltet, in welchem r, t und s, u zwei Stromschlußvorrichtungen
sind, welche durch einen mit einem stetig angetriebenen Schnurwirtel 0 verbundenen Schalthebel \ betätigt werden.
Zur Speisung der Wiegeschale mit Faserstoff dient ein in dem Behälter c angeordnetes
Nadelfördertuch b und eine Bürstenwalze a, welche die von ,dem Nadelfördertuch b herausgenommenen
Haare herunterstreicht.
Die Unterbrechung ■ der Faserstoffzufuhr wird durch eine Klappe / bewirkt, die einen
Arm eines zweiarmigen Hebels bildet und
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durch ein Gegengewicht 2 selbsttätig geschlossen bzw. gegen den oberen Rand C1 des
Faserstoffbehälters c angelegt wird. Ihre Offenlage wird durch ihren Eingriff mit
einem federnden Haken k aufrechterhalten, der den Anker eines Elektromagneten i bildet.
Letzterer ist in den Stromkreis 3, 31; 32, 4,
Blattfeder e, Stift g, 5, Schalthebel 6, 7 eingeschaltet, in welchem e, g eine später zu
to erläuternde Stromschlußvorrichtung bildet.
Die Vorrichtung zum selbsttätigen Anzeigen des Leerlaufens des Selbstauflegers besteht
aus einem Stromkreis 3, 12, Hebel m, Winkel v,
13, 14, Glocke G, 15, 16, Stift«, Blattfedern,
17, Schalthebel 6, 7, in welchem m, ν und n, n>
zwei Stromschlußvorrichtungen sind, welche durch den oben erwähnten Schalthebel ^ betätigt
werden.
Die Wirkungsweise des Erfindungsgegen-Standes ist folgende:
Beim Beginn der Füllung der Wiegeschale d (Fig. 1) nimmt der Schalthebel ^ die
punktierte Lage ^1 ein. Ist das bestimmte
Gewicht erreicht, so drückt die mit einem Anschlag / versehene Wiegeschale d auf die
Feder e und diese auf den von ihr isoliert gelagerten Stift g (Fig. .2). Durch die letztere
Berührung wird der elektrische Stromkreis 3, 3j, 32>
Elektromagnet i, 4, e, g, 5, 6, 7 geschlossen. Der Haken k wird vom Elektromagneten
i angezogen und die Klappe/ durch das Gegengewicht 2 geschlossen, d. h. an den
Rand C1 des Faserstoffbehälters angelegt, so daß die Faserstoffzufuhr nach der Wiegeschale
aufhört. Durch Schließen der Klappe / wird der durch einen Draht mit der Klappe verbundene zweiarmige Hebel m, der auf dem
Winkel ν aufliegt, angehoben und die nach der Glocke G führende Stromleitung 3, m, v,
13, 14, G, 15 unterbrochen. Schließt nun der
Schalthebel ■{, welcher inzwischen etwa eine
Dreiviertelumdrehung gemacht hat, die Stromleitung bei η durch Andrücken der Feder w
an den Stift η (Fig. 1), so kann, da der
Stromkreis bei m, ν unterbrochen ist, die Glocke nicht ertönen. Durch Weiterdrehen
des Schnurwirteis ο bzw. des Schalthebels \ wird dann die Bodenklappe ρ der Wiegeschale
d elektrisch ausgelöst (Fig. 2). Dadurch fällt das Fasergut auf den Fördertisch
q. Die Auslösung der Bodenklappe ρ geschieht in folgender Weise: Durch Anheben
des Hebels m ist, wie bereits oben erwähnt wurde, die Verbindung nach der
Glocke G unterbrochen worden. Gleichzeitig aber ist durch Andrücken des an entsprechender
Stelle mit einer Isolation versehenen Hebels m gegen den Winkel r die zwischen
beiden angeordnete, mit der Stromleitung verbundene, aber von dem Winkel r isoliert gelagerte
Blattfeder t in leitende Verbindung mit dem Winkel r gebracht worden, welcher
seinerseits in dem Stromkreis liegt, in welchen der Elektromagnet χ eingeschaltet ist.
Erreicht nun der Schalthebel \ die Blattfeder u und wird diese gegen den von ihr isoliert
gelagerten Kontaktstift s angedrückt, so wird der genannte Stromkreis geschlossen und die
durch den Anker des Elektromagneten χ geschlossene Klappe ρ ausgelöst. Ist der Inhalt
des Kastens d entleert, so wird die Klappe ρ durch das Gegengewichty wieder selbsttätig
geschlossen (Fig. 1).
Inzwischen ist auch der Schalthebel \ weiter gedreht worden und hat den Hebel m von r
wieder heruntergedrückt und damit die mit ihm verbundene Klappe / geöffnet, so daß die
Haare wieder in die Wiegeschale fallen können. Jetzt liegt der Hebel m wieder auf
dem Winkel v, so daß die eine Stromverbindung nach der Glocke G wiederhergestellt ist.
Ist nun im Behälter c kein Fasergut mehr vorhanden und folglich das zum Senken der
Wiegeschale nötige Gewicht noch nicht erreicht, so wird der Strom zwischen g und h
nicht geschlossen, die Klappe / durch den Elektromagneten i nicht , freigemacht, der
Hebel in nicht angehoben, und die Stromleitung nach der Glocke bleibt geschlossen
(Fig. 1). Schließt jetzt der Schalthebel ^, der
inzwischen etwa eine Dreiviertelumdrehung zurückgelegt hat, den nach der Glocke führenden
Strom bei n, so ertönt die Glocke so oft, als der Schalthebel \ die Stromunterbrechung
bei η passiert und noch nicht genügend Fasergut vorhanden ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum selbsttätigen Anzeigen des Leerlaufens von Selbstauflegern mit Wage für Haarhutfachmaschinen, bei welchen nach Vorwiegen einer bestimmten Menge Haare die Haarzufuhr durch Vorlegen einer Klappe unterbrochen wird, bis eine Entleerung der Wiegeschale erfolgt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einen elektrischen Stromkreis außer einer Meldevorrichtung (G) zwei Stromschlußvorrichtungen eingeschaltet sind, von denen die eine (n, w) sich schließt, nachdem sich die andere (m, 0) zuvor durch Vorlegen der Klappe (I) geöffnet hat, die aber geschlossen bleibt, wenn die Klappe (I) infolge Leerlaufens sich nicht vorlegen kann, so daß der gescblc>ssene Stromkreis die Meldevorrichtung (G) in Tätigkeit setzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE200468C true DE200468C (de) |
Family
ID=463098
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT200468D Active DE200468C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE200468C (de) |
-
0
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