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DE195921C - - Google Patents

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Publication number
DE195921C
DE195921C DENDAT195921D DE195921DA DE195921C DE 195921 C DE195921 C DE 195921C DE NDAT195921 D DENDAT195921 D DE NDAT195921D DE 195921D A DE195921D A DE 195921DA DE 195921 C DE195921 C DE 195921C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
clips
nibs
grinding wheel
disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT195921D
Other languages
English (en)
Publication of DE195921C publication Critical patent/DE195921C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B27/00Other grinding machines or devices
    • B24B27/0069Other grinding machines or devices with means for feeding the work-pieces to the grinding tool, e.g. turntables, transfer means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/16Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding sharp-pointed workpieces, e.g. needles, pens, fish hooks, tweezers or record player styli

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 195921 -*; KLASSE 67«. GRUPPE
Firma F. SOENNECKEN in BONN.
für die Federn.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1907 ab.
Die Erzeugung des Längs- und Querschliffes wird in der Praxis zumeist von Hand vorgenommen, indem .die Federn auf ein geeignetes Holz gelegt und mit diesem teils quer, teils längs auf ein Schleifband oder eine Schleifscheibe gedrückt werden. Das Schleifen muß von geübten Arbeitern vorgenommen werden, es ist aber dennoch mit Sicherheit ein gleichmäßiger Schliff nicht zu
ίο erzielen. Diese Handbearbeitung hat sich in der Praxis erhalten, trotzdem mehrfach Vorschläge für ein mechanisches Schleifen gemacht worden sind.
So ist versucht worden, rotierende Scheiben anzuwenden, an welchen die Federn in der Querlage befestigt und dann an der Schleifscheibe vorbeibewegt wurden.
Umständliche Anordnungen waren hierbei notwendig, um ein gegenseitiges Ausweichen zwischen Federn und Schleifmittel bzw. um ein gegenseitiges Anschmiegen der Teile in der Weise herbeizuführen, daß der Querschliff sich von der einen Kante der F"eder über die gekrümmte Fläche hinweg zur zweiten Kante gleichmäßig erstreckte. Auch die Vorrichtungen zum Festhalten der Federn an den rotierenden Scheiben waren primitiv und erforderten eine umständliche Hand-
. habung.
Es ist nun weiter schon vorgeschlagen, Haltekluppen für die zu schleifenden Federn anzuwenden, welche durch die Maschine mittels geeigneter Anschläge selbst geöffnet - wurden, so daß die geschliffenen Federn herausfielen und neu zu schleifende in die offenen Kluppen bequem einzuführen waren.
Diese Haltekluppen wurden von einem 45
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endlosen, über Führungsscheiben laufenden Riemen getragen, wodurch eine gewisse Nachgiebigkeit in der Lagerung der Federn erzielt wurde. Das Vorbeiführen der Federn an der Schleifscheibe ließ sich mit der erforderlichen Exaktheit durch den Riemen allein aber nicht erzielen, sondern man brauchte hierzu besondere Führungsschienen, welche die durch den Riemen gebotene Nachgiebigkeit zum Teil wieder aufhoben. Die Einrichtung wurde kompliziert und umständlich in Handhabung und Wartung, und es gelang im übrigen nicht, den Querschliff in einem Arbeitsgang auf die Feder zu bringen, jede Feder wurde vielmehr nacheinander an zwei verschiedenen Schleifscheiben vorbeigeführt.
Die vorliegende Erfindung benutzt zum Halten der zu schleifenden Federn eine rotierende Scheibe, an der Haltekluppen für die Federn angeordnet sind. . Jede Kluppe ist nun an der Scheibe um ein Gelenk drehbar befestigt und wird in der Ruhelage durch eine Feder gegen einen Anschlag gehalten, kann aber beim Schleifen, also wenn die Schreibfedern an die Schleifscheibe gelangen, unter Überwindung der Federkraft um ihr Gelenk schwingen, also nachgeben, um das zur Erzielung eines guten gleichmäßigen Schliffes erforderliche Anschmiegen der Feder an das Schleifmittel zu ermöglichen.
Infolge der beweglichen, ein Ausweichen der Feder gestattenden Lagerung der Haltekluppen können diese so eingerichtet werden, daß sie die Feder sowohl in der Quer- wie in der Längsrichtung zu halten vermögen, so daß jede Feder mit der neuen Vorrichtung nicht nur den Quer-, sondern auch den
Längsschliff erhalten kann. Bei Benutzung nur einer Schleifscheibe ist diese dann so quer verschiebbar anzuordnen, daß sie entweder in die Bahn der quer oder der längs in die Kluppen eingesetzten Federn kommt. Es lassen sich aber auch zwei verschiedene Schleifscheiben anwenden, die so zu lagern sind, daß die eine die quer, die andere die längs in die Kluppen gesetzten Federn bearbeitet.
ίο Ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. ι zeigt einen Aufriß, Fig. 2 einen Grundriß. In Fig. 3 und 4 ist eine Kluppe herausgezeichnet.
Die Haltevorrichtung für die Federn besteht aus einer Scheibe a, die mit ihrer Welle k1 in dem Bocke k2 gelagert ist. Die Scheibe wird angetrieben durch ein Schneckengetriebe b. Die Schneckenwelle bl erhält ihre Drehung von der Hauptwelle c aus durch Vermittelung eines Schraubenradgetriebes cl. Auf der Welle c sitzt die Antriebsriemenscheibe c2. Ferner trägt die Welle c noch eine Scheibe d, die mittels Riemens dl die Welle e1 der Schleifscheibe e antreibt. Die Scheibe e is.t zweckmäßig auf ihrer Welle e1 um einen gewissen Betrag quer verschiebbar. Der Lagerbock e2 ist in dem Bock e3 in der Höhenrichtung verstellbar befestigt.
Auf der Umfläche der Scheibe α ist eine Anzahl von Kluppen befestigt, deren jede aus einem stabförmigen Stücke f und einer Blattfeder f1 besteht. Unter dem vorderen Ende der Blattfeder befindet sich ein Formstück /2, welches der Form und Größe der Feder entspricht, und welches daher zweckmäßig auswechselbar ist. Es empfiehlt sich, den Kluppenkörper f noch mit einem Längsschlitz von der Stirnseite her auszurüsten, so daß das Stück f'2 auch in der Längsrichtung eingesetzt werden kann, wie das Fig. 4 zeigt. Jede Kluppe ist mittels Zapfens/3 beweglich in Lagern al der Scheibe a gelagert. An dem einen Ende der Kluppe ist eine Stellschraube g vorgesehen, die durch eine am anderen Ende des Zapfens f3 wirksame Feder ^1 gegen den Umfang der Scheibe α gedrückt wird. An den Blattfedern fl sind mittels der Arme i Rollen P gelagert, die in der Ebene einer am Bocke h befestigten, zentrisch zur Scheibe α angeordneten Ringschiene h1 liegen. Die Einrichtung wirkt wie folgt:
Von der Hauptwelle c aus werden die Schleifscheibe e und die Haltescheibe a in Umdrehung versetzt. Bei der Anordnung der Kluppen nach Fig. 1 werden die zu schleifenden Federn in die Kluppen eingesetzt, bevor diese die Schleifscheibe e erreichen. Die quer eingesetzten Federn werden dann bei Weiterdrehung der Scheibe a an der Schleifscheibe e entlang geführt, und zwar trifft die Scheibe e zunächst die Kante jeder Feder; beim Vorbeigang setzt sich die Schleifvvirkung aber über die ganze Breite der Feder fort. Jede Kluppe schwingt nämlich unter Zusammendrückung ihrer Feder gl beim Vorbeigang der Feder an der Schleifscheibee aus, und nach dem' Vorbeigang drückt die Feder gl die Kluppe wieder in ihre Ruhelage, die durch die Stellschraube g bestimmt wird, zurück.
Bei der Weiterdrehung der Scheibe α laufen die Rollen i- auf die Schiene hl auf; dadurch werden die Blattfedern f1 von den Formstücken f% abgehoben werden, ■ so daß die Federn aus den Kluppen herausfallen.
Um die Federn mit Längsschliff zu versehen, werden dieselben an der Stirnseite jeder Kluppe eingesteckt, wobei das Formstück f'2 sich naturgemäß an der Stirnseite der Kluppe befinden muß (Fig. 4). Die Schleifscheibe e ist dann mit ihrer Welle e1 so weit im Bock e2 zu verschieben, daß sie die von der Haltevorrichtung a herumgeführten Federn trifft. Zweckmäßig wird man zum Längsschleifen eine auf dem Umfang entsprechend ausgehöhlte Schleifscheibe verwenden, damit die gebogene Feder in ihrer ganzen Breite bearbeitet wird..

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Maschine zum Schleifen von Schreibfedern mit Haltekluppen und Tragscheibe für die Federn, dadurch gekennzeichnet, daß eine Scheibe (a) mit Kluppen (f,fl) für die Schreibfedern versehen ist, welche gegen die Wirkung von Federn (gl) derart beweglich sind, daß die von ihnen gehaltenen Schreibfedern beim ' Vorbeigang an der Schleifscheibe (e) ausweichen können.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kluppen ff, /1J das zur Lagerung der Schreibfedern dienende Formstück ff*2} derart verstellbar angeordnet ist, daß die Schreibfedern sowohl in der Quer-, wie auch in der Längsrichtung eingesetzt werden können. ■
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe (e) quer verschiebbar angeordnet ist, um sowohl die in der Quer-, wie auch die in der Längsrichtung in den Kluppen (f,fx) gehaltenen Federn schleifen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT195921D Active DE195921C (de)

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