DE1956618U - Heizflaeche fuer dampfkessel, insbesondere abhitzdampfkessel mit heizflaechenschutz. - Google Patents
Heizflaeche fuer dampfkessel, insbesondere abhitzdampfkessel mit heizflaechenschutz.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/10—Water tubes; Accessories therefor
- F22B37/107—Protection of water tubes
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Description
Patentanwalt
Dr. Andrejewski
43Essen,KettwigerStr.36
Dr. Andrejewski
43Essen,KettwigerStr.36
(Am Hauptbahnhoi · Liciitburg)
Telefon 225802
Telefon 225802
Gebrauchsmusteranmeldung 28.7.19ββ
der Firma Oschatz GmbH / pg «11/Na+")
Essen, Westendhof 1o
Heizfläche für Dampfkessel, insbesondere Abhitzedampfkessel
mit Heizflächenschutz.
Heizflächen für Dampfkessel, insbesondere Abhitzdampfkessel, sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt und bestehen im
allgemeinen aus nebeneinander angeordneten, endseitig miteinander verbundenen Rohren, die als zusammenhängendes Rohrsystem in
den Kesselzügen angeordnet sind. Die Heizflächen werden aussen
von den durch die Kesselzüge streichenden Heizgasen beaufschlagt, im Inneren von einem die Wärme aus den Heizgasen aufnehmenden
Wasser-Dampfgemisch durchströmt.
In den Heizgasen sind, insbesondere wenn es sich um Abgase handelt,
häufig Verschmutzungen und Stäube enthalten, die u.U. aus sehr harten Bestandteilen bestehen können und an exponierten
Stellen der Heizflächen Zerstörungen durch Erosion hervorrufen. Exponierte Stellen sind dabei vor allem solche Bereiche
der Heizflächen, in welchen der Abgasstrom quer zur Heizfläche umgelenkt wird, also im wesentlichen die - bezogen auf die Richtung
des Kesselzuges - oberen und unteren Ränder der Heizfläche
.
Zur Vermeidung dieser Erosionserscheinungen hat man schon vorgeschlagen,
vor bzw. hinter den Heizflächen lange gerade Anströmstrecken vorzusehen, um ein gerades Anströmen der
Heizflächen durch die Abgase zu gewährleisten, jedoch sind derartige Massnahmen räumlich und baulich aufwendig und daher
sehr unwirtschaftlich. Auch ist es bekannt, die Heizflächen
an den gefährdeten Stellen mit Stiften zu besetzen und mit keramischen Massen, insbesondere Schamotte, auszustampfen.
Weiter ist es bekannt, die Heizflächen an den exponierten Stellen mit besonderen Abdeckblechen zu versehen, jedoch verhindern
diese Bleche bei den bekannten Ausführungsformen nicht das Eindringen des Staubes in die Zwischenräume zwischen den
Rohren einerseits und den Rohren und Blechen andererseits. Der sich in diesen Zwischenräumen absetzende Staub hat beim Stillsetzen
der Anlage Korrosionserscheinungen zur Folge, die mit der Zelt zur Rohrzerstörung führen. Der Staub ist nämlich hygroskopisch
und nimmt in den Betriebspausen Feuchtigkeit auf, die wegen der sauren Eigenschaften des Staubes ausserordentlich
aggressiv auf die Rohre wirkt.
Die Erfindung betrifft eine Heizfläche für Dampfkessel, insbesondere
Abhitzedampfkessel, bestehend aus nebeneinander angeordneten Rohren und einem randseitigen Heizflächenschutz
aus auf die Heizfläche aufgebrachten Blechabdeckungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Blechabdeckungen
so auszubilden, dass einerseits ein sicherer Erosionsschutz erreicht wird, andererseits der Staub nicht unter
die Abdeckbleche in die Zwischenräume zwischen den Blechen und den Rohren und zwischen den Rohren selbst eindringen und
dort zu chemischen Korrmsionserscheinungen führen kann.
— "3 —
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Rohre im Bereich der Blechabdeckungen im Durchmesser
um die Dicke der beidseits aufgebrachten Abdeckbleche verjüngt und einzeln durch angepasste Bohrungen einer Dichtleiste
geführt sind, an welche die Abdeckbleche dicht anschliessen, und dass die Abdeckbleche um den Rand der Heizfläche
herumgezogen und dicht miteinander verschweisst sind.
Im Ergebnis wird durch die Erfindung ein allseitig dichter Abschluss der Abdeckbleche gegenüber der Heizfläche erreicht,
so dass für das Eindringen von im Abgas mitgeführtem Staub keine Möglichkeit besteht. Zum anderen werden
durch die Verjüngung der Rohre Stufen oder Kanten, die der Erosion besonders ausgesetzt wären, im Übergang von den Rohren
zu der Blechabdeckung vermieden.
Im einzelnen kann die Erfindung auf verschiedene Meise verwirklicht
werden. In bevorzugter Ausführungsform erfolgt der Übergang vom grösseren zum kleineren Rohrdurchmesser
konisch und ist die Dichtleiste mit entsprechend konischen Bohrungen im Bereich dieses Überganges angeordnet. Dabei
empfiehlt sich nach der Erfindung eine Anordnung, bei der die Dichtleiste lose auf die Heizfläche aufgesetzt ist
und mit angepassten Kanten auf den abgeschrägten Rändern der Abdeckbleche ruht. Um möglichst geringe Anströmwiderstände
zu verwirklichen, kann in vorteilhafter Ausführungsform die Dichtleiste an den freien Kanten bis zwischen die
Bohrungen reichende schragverlaufende Ausnehmungen aufweisen.
Die Halterung der Abdeckbleche an der Heizfläche kann verschiedenartig
gestaltet sein. Eine Ausführungsform, die sich besonders bewährt hat., ist dadurch gekennzeichnet, dass
zur Befestigung der Abdeckbleche zwischen die Rohre Vierkanteisen geschweisst sind., auf die beidseits aus der Heizfläche
herausragende Placheisen gelegt sind, welche die Abdeckbleche
in Ausnehmungen durchstossen und dort mit den Abdeckblechen verschweisst sind. Zur zusätzlichen Befestigung können
die Abdeckbleche durch Bolzen, beispielsweise eingeschweisste Rundeisen, verbunden sein, die durch die Zwischenräume zwischen
den Rohren geführt sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert;
es zeigen:
Pig. 1 eine Seitenansicht des unteren Teiles einer erfindungsgemässen
Heizfläche, teilweise mit weggebrochenem Abdeckblech,
Fig. 2 einen Schnitt in Richtung H-II durch die Heizfläche nach Pig. 1,
Fig. J5 einen Schnitt in Richtung III-III durch die Heizfläche
nach Pig. 1.
Die in den Figuren dargesü eilte Heizfläche für Dampfkessel,
insbesondere Abhitzedampfkessel, besteht aus nebeneinander angeordneten Rohren 1, die am unteren Ende durch Rohrkrümmer
miteinander verbunden sind und im ganzen ein zusammenhängendes Rohrsystem bilden. Am in den Figuren dargestellten unteren
Ende besitzt die Heizfläche einen randseitigen Heizfläohenschutz
aus auf die Heizfläche aufgebrachten Blechabdeckungen 3 ·
Selbstverständlich kann ein solcher Heizflächenschutz auch
am in den Figuren nicht dargestellten oberen Heizflächenrand verwirklicht werden.
Die Rohre 1*2 sind im Bereich der Blechabdeckungen 3 im Durchmesser
um die Dicke der beidseits aufgebrachten Abdeckbleche verjüngt. Sie sind weiter einzeln durch angepasste Bohrungen
einer Dichtleiste 5 geführt., an welche die Abdeckbleche 3 dicht
anschliessen. Die Abdeckbleche selbst sind unten um den Rand der Heizfläche herumgezogen und bei β dicht miteinander verschweisst,
Der Übergang vom grösseren zum kleineren Rohrdurchmesser erfolgt konisch. Die Dichtleiste 5 ist mit entsprechend konischen
Bohrungen 4 im Bereich dieses Überganges angeordnet, und zwar derart, dass sie lose auf die Heizfläche aufgesetzt ist und
mit angepassten Kanten auf den abgeschrägten Rändern 7 der Abdeckbleche 3 ruht. An den oberen freien Kanten besitzt die
Dichtleiste 5 his zwischen die Bohrungen 4 reichende schrägverlaufende
Ausnehmungen 8, um die Anströmwiderstände möglichst niedrig
zu halten. Zur Befestigung der Abdeckbleche 3 sind zwischen die Rohre Vierkanteisen 9 geschweisst., auf die beidseits aus
der Heizfläche herausragende Flacheisen 1o gelegt sind. Diese
Flacheisen durchstossen die Abdeckbleche 3 in Ausnehmungen
und sind dort bei 12 mit den Abdeckblechen verschweisst. Zur weiteren Befestigung dienen den Zwischenraum zwischen den Rohren
1 oder 2 durchsetzende Rundeisen 13* die beidseits mit den Abdeckblechen
3 hei 14 verschweisst sind.
Wie insbesondere Fig. 2 erkennen lässt, entsteht wegen der
der Dicke der Abdeckbleehe angepassten Rohrverjüngung nirgends an der Heizfläche eine Kante oder Stufe, die der Erosion besonders
ausgesetzt wäre. Andererseits ist der von den Abdeckblechen 3 und der Dichtleiste 5 umfasste Raum nach aussen völlig
dicht äJgeschlossen , so dass auch kein Staub in diesen Raum
eindringen und sich dort ablagern kann. Die Abdeckbleche 3 können im übrigen leicht ausgetauscht werden, wozu es lediglich
erforderlich ist, die Schweissverbindungen zwischen den Abdeckblechen und den Flacheisen 1o, bzw. gegebenenfalls
den Rundeisen 13 zu lösen, woraufhin die Abdeckbleche nach
unten von der Heizfläche abgezogen werden können.
Ansprüche
Claims (1)
- Ansprüche1. Heizfläche für Dampfkessel, insbesondere Abhitzedampfkessel., bestehend aus nebeneinander angeordneten Rohren und einem randsei tigen Heizflächenschutz aus auf die Heizfläche aufgebrachten Blechabdeckungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (1,2) im Bereich der Blechabdeckungen im Durchmesser um die Dicke der beidseits aufgebrachten Abdeckbleche (j5) verjüngt und einzeln durch angepasste Bohrungen (4) einer Dichtleiste (5) geführt sind, an welche die Abdeckbleche dicht anschliessen, und dass die Abdeckbleche um den Rand der Heizfläche herumgezogen und dicht miteinander verschweisst sind.2. Heizfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang vom grösseren zum kleineren Rohrdurchmesser konisch erfolgt und die Dichtleiste (5) mit entsprechend konischen Bohrungen (4) im Bereich dieses Überganges angeordnet ist5. Heizfläche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtleiste (5) lose auf die Heizfläche aufgesetzt ist und mit angepassten Kanten auf den abgeschrägten Rändern (7) der Abdeckbleche (j5) ruht.4. Heizfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtleiste (5) an den freien Kanten bis zwischen die Bohrungen (4) reichende schrägverlaufende Ausnehmungen (8) aufweist.-2-5. Heizfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Abdeckbleche (3)
zwischen die Rohre (1) Vierkanteisen (9) geschweisst sind,
auf die beidseits aus der Heizfläche herausragende Flacheisen(10) gelegt sind, welche die Abdeckbleche (jü>) in Ausnehmungen(11) durchstossen und dort mit den Abdeckblechen verschweisst sind.Patentanwalt Dr.Andrejewski
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEO8964U DE1956618U (de) | 1966-08-24 | 1966-08-24 | Heizflaeche fuer dampfkessel, insbesondere abhitzdampfkessel mit heizflaechenschutz. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEO8964U DE1956618U (de) | 1966-08-24 | 1966-08-24 | Heizflaeche fuer dampfkessel, insbesondere abhitzdampfkessel mit heizflaechenschutz. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1956618U true DE1956618U (de) | 1967-03-09 |
Family
ID=33365048
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEO8964U Expired DE1956618U (de) | 1966-08-24 | 1966-08-24 | Heizflaeche fuer dampfkessel, insbesondere abhitzdampfkessel mit heizflaechenschutz. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1956618U (de) |
-
1966
- 1966-08-24 DE DEO8964U patent/DE1956618U/de not_active Expired
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