DE1953214A1 - Vorrichtung fuer eine automatische stetige Brotherstellung - Google Patents
Vorrichtung fuer eine automatische stetige BrotherstellungInfo
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Description
Pierre WAMBERGUE, Chatou/Frankreich Joseph DELMOTTE/ Freneuse/Frankreich
Vorrichtung für eine automatische stetige Brotherstellung.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für eine
automatische stetige Brotherstellung, die vom Getreide in Körnerform ausgeht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der oben genannten Art zu schaffen, die erheblich billiger als die bestehenden Vorrichtungen hergestellt
werden kann und deren Einzelteile wesentlich einfacher aufgebaut sind.
Diese Aufgabe ist bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art gemäß der Erfindung durch die' folgenden
Merkmale gelöst:
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a) aufeinanderfolgend eine stetig arbeitende Einweich-
und Entwässerungsstation (A) für die ■Getreidekörner·,
eine stetig arbeitende Kleieabsonderungs- und Teigknetstation (B) für die stetig aus der Entwasserungsstation
angelieferten Getreidekörner,
- eine Einteilstation zur Einteilung des stetig aus
der Knetstation gelieferten Teiges in Einzelprotionen und eine Trocknungs- und Backstation (C)
für die aus der Einteilstation stammenden Einzelt portionen;
b) die Einweich- und Entwässerungsstation (A) weist als
erste Zone eine Einweichzone (N) mit einem wärme- ■ isolierten, langgestreckten und geneigt angeordneten
Einweichtrog (G) auf, der am unteren Ende mit einem
Einlaß für die Beschickung mit Getreidekörnern und am oberen Ende mit einem Auslaß für die eingeweichten
Getreidekörner sowie in der Höhe des Auslasses mit einem Einlaß (H) für eine Einweichflüssigkeit versehen
ist;
/auf die Einweichstation folgt als zweite Zone eine Entwässerungszone (H), die ebenfalls wärmeisoliert, langgestreckt und geneigt angeordnet ist und am unteren Ende mit einem Einlaß für die eingeweichten Getreidekörner und am oberen Ende mit einem Auslaß für die entwässerten Getreidekörner versehen ist; die Einweich- und Entwasserungsstation (A) weist außerdem Fördereinrichtungen (U, V ,E) auf, mittels derer die , Getreidekörner stetig vom Einlaß zum Auslaß der Einweichzone (N) , von da zum Einlaß der Entwässerungs-
/auf die Einweichstation folgt als zweite Zone eine Entwässerungszone (H), die ebenfalls wärmeisoliert, langgestreckt und geneigt angeordnet ist und am unteren Ende mit einem Einlaß für die eingeweichten Getreidekörner und am oberen Ende mit einem Auslaß für die entwässerten Getreidekörner versehen ist; die Einweich- und Entwasserungsstation (A) weist außerdem Fördereinrichtungen (U, V ,E) auf, mittels derer die , Getreidekörner stetig vom Einlaß zum Auslaß der Einweichzone (N) , von da zum Einlaß der Entwässerungs-
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zone (M) und von da zum Auslaß der Entwässcrungssone
befördert werden; .
c) die Kleieabsonderungs- und Teigknetstation. (B) weist
mindestens ein Paar Waisen (Fl1-Gl) auf, eine Mitnehruerwalze
(Fl) für den Teig .und eine Mitnehmerv.'alze (Gl)
für die Kleie, die unter Zwischenschaltung von Abstandshaltern
(B2,C2) zur' Einstellung ihres Abstandes nebeneinander liegen, und die so angeordnet sind, daß die
aufgequollenen Getreidekörner aus der Entwässerungs·-
station (A) oder der Teig aus einer vorangestellten Knetstation unter der Wirkung der Schwerkraft zuführbar
sind; die Kleieabsonderungs- und Teigknetstation weist
außerdem nahe bei den Walzen (Fl,Gl) angeordnete Schaber (Il,'Kl-,Ll,Pl) zum Ablösen des Teiges tew.-'der Kleie
sowie eine Hefe- und eine Salzlaltezuführe-inrichtung /
(R1,S1,T1,U1,V1,W1,X,Y,Z1) auf; ■ ■ ; ·
d) die Einteilstation ist versehen mit einer Fördereinrichtung
(C6,D6,G6) zum fortlaufenden Zuführet von Backformen
(!.1Il) zu der Station und zum Weiterbefördern dieser Backformen
zum Eingang (12) der Trocken- und Back station (C)
und mit einer Dosiereinrichtung (A3,B3,C3,D3) zum Füllen der Backformen (Ml) mit Teig aus der Knetstation unter
Zuhilfenahme der Schwerkraft,. wobei jedesmal nach Erreichen
einer bestimmten Teigmenge die weitere Teigzufuhr • zu einer Backform -unterbrechbar ist;
e) die Trocken- und Backstation (C) v/eist einen Trockenofen (Wl) und einen davon durch eine Trennv/and \(P2) getrennten
Backofen (12) auf, wobei der Trockenofen (Ml) in der der Trennwand (P2) gegenüberliegenden Stirnwand
mit einer Eintrittsöffnung (X2) für die Backformen (Ml) ,
die Trennwand (P2) mit einer Durchtrittsöffnung (Y2) für die Backformen (Ml) und der Backofen (M2) in der der
Trennwand (P2) gegenüberliegenden Stirnwand (02) mit einer
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Austrittsöffnung (Z2) für die Backformen (Ml) versehen
igt und wobei diese drei öffnungen miteinander fluchten;
f) der Trockenofen (Ml) und der Backofen (:12) we-i: -: je
ein um eine waagerechte und zueinander koaxial·-.: ;>chDC
(Ά6) drohbares Radgerüst (Q2) auf;
g) jedes Radgerüst (Q2) weist parallel zu seiner Drehachse
(H6) ausgerichtete und am Umfang seiner Räder verteilte, freischwingend aufgehängte Tunnelkörbe (V2) für die
Aufnahme der Backformen (141) auf, wobei die Tunnelkörbe ^
des "Trockenofens (IJl) und des Backofens (M2) in Längsrichtung einander gegenüberstehen;
h) in der Trocken- und Backstation (C) ist eine Fördereinrichtung (Il3,I3,J3,K3,L3,;i3,l\f3,O3,P3,Q3,S3) für die
Vorwärtsbewegung der Backformen (Ml) vom Eingang des
Trockenofens (Nl) bis1 zum Ausgang des Backofens (M2)
vorgesehen;
i) in der Trocken- und Backstation (C) ist eine Antriebseinrichtung
(E3,H6,J6) für eine synchrone Drehung der Radgerüste (Q2) vorgesehen, damit die Tunnelkörbe (V2)
jeweils an den öffnungen (X2,Y2,Z2) vorbeiwandern;
j) eine Steuereinrichtung für die Steuerung der Fördereinrichtung in Einklang mit der Antriebseinrichtung.
Durch den gegenüber den bisher bekannten Vorrichtungen dieser
Art wesentlich vereinfachten Aufbau der Vorrichtung sind deren Gestehungskosten erheblich niedriger und wegen der durch den
einfacheren Aufbau geringeren Störanfälligkeit ihrer Einzelteile auch deren Unterhaltskosten erheblich niedriger als bei
den bisher bekannten Vorrichtungen. Daraus ergibt sich wiederum eine beachtlich ^höhere Wirtschaftlichkeit der Vorrichtung.
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Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung anhand
eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische schematische Gesamtansicht einer Ausführungsform der
Vorrichtung;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht einer
stetig arbeitenden Einweichstation;
Fig. 3 eine teilweise"geschnittene vergrößerte
perspektivische Ansicht des Eintrittsendes der Einweichstation nach Fig. 2;
Fig. 4 und 5 eine perspektivische Vorder- bzw. Rückansicht
des Unterteils einer Knetstation;
Fig. 6 eine Stirnansicht des Unterteils einer Knetstation
nach Fig. 4 und 5;
Fig. 7 eine Unteransicht der Knetstation nach Fig. und 5?
Fig. 8 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines
Teils der Knetstation;
Fig. 9 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Baclcstation;
Fig. 10 eine Ansicht auf die^;Eintrittsstirnsei'te der
Backstation nach Fig. 9;
Fig. 11 und 12 Stirnansichten einer Backformenfördereinrichtuhg
der Backstation in zwei verschiedenen
Stellungen der Fördereinrichtung;
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Fig. 13,14 und 15 Seitenansichten der Backforcnenfördereinrichtung
nach Fig. 11 und 12 in drei ver- ' sohfedenen Stellungen?
Fig. 16 eine vergrößerte Ansicht einer Aufgabevorrichtung für die Backformen in der Backstation;
Fig. 17 eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer Regeleinrichtung für die Zufuhrgeschwindigkeit
der Backformen zur Backstation;
Fig. 18 eine Seitenansicht eines Gesperrerades der Re-™
geleinrichtung nach Fig. 17;
Fig. 19 eine Stirnansicht des Gesperrerades nach Fig. 18,
Die Vorrichtung für eine automatische stetige Brotherstellung,
die vom Getreide in Körnerform ausgeht, weist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, eine stetig arbeitende Einweich-
und Entwässerungsstatlon A, eine stetig arbeitende
Kleieabsonderungs- und Teigknetstation B und eine Trocknungs-
und Backstation C auf.
Die Einweich- und Entwä sserung s st at ion A ist für mehrere
Funktionen vorgesehen.Die Getreidekörner, die dort trocken
ankommen, werden zuerst gewaschen und gebürstet, abgespült, warm eingeweicht, entwässert und schließlich abgekühlt,
und zwar in stetig verlaufenden Arbeitsgängen.*
Diese" station weist, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich,
einen Trog D als Haupttrog und einen Trog G als Nebentrog auf. Der Trog D ist als langgestreckter Zylinder aus nicht
rostendem Stahl gestaltet, in dem sich eine Förderschnecke E dreht, die die Getreidekörner nach dem Auslaß F des Troges
mitnimmt. Die Getreidekörner treten in diesen Trog durch einen
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Kanal ein, der durch den Trog G gebildet wird, der ebenfalls
eine zylindrische' Gestalt aufweist. Wie aus den Fig.
1 und 3 ersichtlich ist, wird dieser Trog von einem Wasserst
rom H durchflossen.
Der Trog D ist- auf einem großen Teil seiner Oberfläche mittels einer Schicht I aus Glaswolle, Polystyrol oder aus
einem anderen Isolierstoff wärmeisoliert und mit einer als Schutzhülle "J dienenden Doppelwand versehen. Lediglich
eine Abkühlzone K ist nicht wärmeisoliert, aber sie ist
ebenfalls durch eine wasserdicht angeschlossene Zylinderwand L doppelwandig ausgeführt, was den Umlauf von Kühlwasser
zwischen D und L ermöglicht. Der wärmeisolierte Trog wird auf einer passenden Temperatur durch eine Zufuhr
warmen Wassers gehalten·, das außerdem dem Einweichen
und der Vervollständigung der Spülung der Getreidekörner
dient. Der Trog D ist um ein gewisses Maß geneigt angeordnet, so daß das Entwässern der Getreidekörner für die
erforderliche Zeitspanne in einer Entwässerungszone M
möglich» ist, nachdem die Getreidekörner in einer vorhergehenden Einweichzone N eingeweicht worden sind.
Diese Anordnung erlaubt während des Einweichens eine Belüftung in einem Bereich 0, der oberhalb der Einweichzone
gelegen ist. Warmes Wasser von höchstens 60° Celsius wird bei einem Wassereintritt P etwa in Höhe des Endes der Einweichzone
zugeführt. Eine durch einen Thermostaten R geregelte elektrische Widerstandsheizung Q ist zwischen der
Isolierung und dem Trog angeordnet, den sie umschlingt und den sie auf der richtigen Temperatur hält. Wenn am
Wassereintritt P kein warmes Wasser vorhanden ist, genügt
es beim Vorhandensein von kaltem Wasser, daß die elektrische Widerstandsheizung eine höhere Heizleistung erbringt. Der
Überschuß dgs Wassers, das nicht von den Getreidekörnern
aufgenommen worden ist, sowie das Wasser aus der Entwäs-
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■— R ·—
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serungszone vermischt sich mit dem Waschwasser, und das
ganze Wasser fließt durch ein kreisförmiges Sieb S ab, welches durch einige Schrauben in dem Trog G an seinem
Platz festgehalten ist und das mittels eines sich drehenden Schabers T ständig saubergehalten wird. Dieser Schaber ist
angeordnet
auf einer Welle U/, die das Sieb mittig durchdringt und weiter entfernt Schaufeln V trägt. Diese Schaufeln, deren Austrittskanten mit Borsten W in Gestalt von ausreichend starken Nylonfäden oder von Drähten aus nicht rostendem Stahl versehen sind, dienen als rotierende Bürsten, welche die Getreidekörner reinigen und entgegen dem Wasserstrom nach der Förderschnecke E hinbefördern.
auf einer Welle U/, die das Sieb mittig durchdringt und weiter entfernt Schaufeln V trägt. Diese Schaufeln, deren Austrittskanten mit Borsten W in Gestalt von ausreichend starken Nylonfäden oder von Drähten aus nicht rostendem Stahl versehen sind, dienen als rotierende Bürsten, welche die Getreidekörner reinigen und entgegen dem Wasserstrom nach der Förderschnecke E hinbefördern.
Die Welle der Förderschnecke E ist rohrförmig. Sie wird
raittig durch eine andere Welle X durchsetzt, welche Rühr-? .
. werkschaufeln Y antreibt, die dazu dienen,die Getreide-r;.
körner in der Kühl zone K umzurühren und um einen gleich·"
mäßigen Ablauf der Getreidekörner am Ende des Troges zu gewährleisten. Die Kühlwassermenge zwischen Doppelwandung
D und L wird dueh einen Thermostaten Z geregelt, der die
Öffnung eines Hahnes Al beeinflußt. Dieses Wasser, das nach dem Durchfluß erwärmt ist, wird dem Trog G als Waschwasser
H zugeführt, wo es einen Teil seiner Wärme zugunsten
der Getreidekörner abgibt. Thermometer Bl und Cl ermögj
liehen eine Überwachung der Temperaturen.
Einige akustische und optische Alarmanlagen erlauben die Überwachung der richtigen Arbeitsweise dieses Einweichtroges.
Eine Fotozelle Dl, welche Lichtstrahlen quer durch ein durchsichtiges Fallrohr einer Beschickungseinrichtung
empfängt, zeigt z.B. ein Ausbleiben der Getreidekörner an. Andererseits beeinflussen die Thermostaten R und Z über
die Aufzeichnung eines Temperaturbereiches der richtigen Arbeitsweise hinaus eine Hupe, deren Stromversorgung man
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unterbrechen kann.
Die Fördergeschwxndxgkeit der Schaufelbürsten V, der
Förderschnecke E und der Rührwerksschaufeln Y hängen
von ihren relativen Durchmessern, von der gewünschten
Durchlaufdauer der Getreidekörner durch den Trog und
von der zu erzielenden Leistung ab. Ihre Umdrehungen
sind mittels eines Zahnraduntersetzungsgetriebes El miteinander synchronisiert.
In der Knetstation B wird die Kleie von den Getreidekörnern abgesondert und der Kleber und die Stärke werden
mit Hefe oder mit Sauerteig und mit Salz vermischt, was einen Teig ergibt, der fertig zum Trocknen ;ist. Diese
Station ist mit einer Getreidereinigungsvorrichtung
versehen.
Wie in den herkömmlichen Maschinen gehen die eingeweichten
Getreidekörner zwischen zwei Walzen Fl,Gl hindurch, zwischen denen sie zerquetscht werden. Diese Walzen sondern
die Kleie durch Ablösen von dem Kleber und der Stärke
ab. Eine Besonderheit dieser Walzen ist, daß sie die Getreidekörner nur in einem ersten Abschnitt ihrer Länge,
in einer Beschickungszone Hl empfangen, nach welcher der
Teig auf der glatten Walze Fl durch einen schraubenförmig gewundenen Schaber Il aufgenommen wird, der den Teig zu
einem anderen Eintrittsabschnitt Jl befördert, wo er wieder zwischen den Walzen hindurch geht, um erneut von einem
Schaber Kl aufgenommen zn werden, der ihn zu dem folgenden Eintrittsabschnitt befördert und sofort, so viele
Male,wie nötig sind, um den Teig in einem Höchstmaße von
den Kleieanteilen zuwbefreien» Schließlich wird der Teig
durch einen parallel ausgerichteten Schaber Ll abgelöst
und er verläßt die Knetstation unter der Wirkung der Schwerkraft.
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Parallel zu diesem-Vorgang haben schraubenförmig gewundene Schaber 01 auf der Kleiemitnehmerwalze Gl die
gleiche Wirkung, und durch einen zweiten Durchgang der Kleie zwischen den Walzen gibt sie das Maximum an Teig
ab, das durch die Walze Fl aufgenommen wird. Dann wird
die Kleie mittels eines parallel zur Walze ausgerichteten Schabers Pl abgelöst, und sie fällt auf einen
metallenen Bandförderer Ql, der sie durch den Backofen M2 hindurch fördert ^ wo sie getrocknet wird, ehe sie
einer Lagerstation zugeführt oder in Säcke verpackt wird.
Eine Abdichtplatte W5 aus Bronze oder einem anderen
Lagerwarkstoff ist zwischen die Lager und die Walzen
eingefügt und gegen diese mittels Federn X5 angedrückt, um die seitliche Abdichtung zu gewährleisten.
In einer abgewandelten Ausführungsform ist vorgesehen,
daß die Walzen an jedem Ende mit einer abnehmbaren Scheibe Y5 gleichen Durchmessers versehen ist, die z.B.
aus Bronze bestehen und die an den Walzen mit einigen
Schrauben befestigt sind. Gegen diese Scheiben drücken
sich die Abdicht platten W5 an, die dann aus weniger
weichem Werkstoff, z.B. aus poliertem Stahl, bestehen.
Die eine der Walzen ist in Achslagern A2 gelagert, die auf einem Rahmen verschiebbar angeordnet sind. Diese
Walze wird eng gegen die andere Walze angedrückt gehalten
durch Federn B2, deren Spannung einstellbar und genügend groß ist, um die Getreidekörner zu zerdrücken,
die jedoch harte Teilchen, welche mit den Getreidekörnern vermengt sein können, ohne Schaden zwischen den Walzen
hindurchgehen läßt· Eine starke Anschlagschraube ermöglicht eine sehr genaue Einstellung des Spaltes zwischen ■
den zwei Walzen· Man kann diese Schraube auch durch sehr
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dünne .Einlagebleche C2 ersetzen, die zwischen den Achslagern
angeordnet sind.
Ein Schaber D2 zum Abscheiden von Steinen ist parallel
zur Teigmitnehmerwalze Fl in der Beschiclcungszone Hl
in einem der Dicke der Teigschicht entsprechenden Abstand zur Walze angeordnet, sodaß er diese swar hindurch läßt, aber alle Verunreinigungen abwirft, die daraus
hervorstehen wurden.
Die schraubenförmig gewundenen Schaber II,Kl,01 jeder
der beiden Walzen sind von unten an als Gerüste dienenden
Platten' E2 mittels Einstellschrauben F2 befestigt; die ·
in Gewindelöcher der Schaber eingreifen und'dort durch
Gegenmuttern G2 gesichert sind, jede der zwei Gruppen
von Schabern ist über ihre Platte E2 um eine Achse H2 drehbar gelagert, die parallel zu der Anordnung ausgerichtet
ist und an jedem Ende mit einer Rolle 12 versehen
ist. Diese Rollen können von oben nach unten in Schlitzen J2 gleiten. Falls notwendig, können die Platten
E2 zusätzlich belastet werden. Ihre Abwärtsbewegung wird durch Anschläge K2 begrenzt, die durch Exzenter
einstellbar und durch Gegenmuttern L2 gesichert sind.
Ein Bottich Rl in it konstantem Flüssigkeitsstand, der
aber durch entsprechende Einstellung eines Schwimmers Sl unter einer Gegendruckfeder Tl einstellbar ist, ist,
wie in Fig. 8 ersichtlich ist, oberhalb der Walzen Fl, Gl angeordnet. Er wird nach Belieben d,urch£ließendes
Wasser oder aus einem Vorratsbehälter Ul versorgt, der eine Mischung aus Wasser, Hefe und Salz oder eine andere
Flüssigkeit enthält. Eine Scheibe Vl, durch einen Riemen oder eine kleine Kette angetrieben, taucht je nach dem
eingestellten Flüssigkeitsstand mehr oder weniger tief;
in die Flüssigkeit des Bottichs Rl ein und benetzt sich
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damit. Die Flüssigkeit wird auf jeder Seite der Scheibe
Vl durch zwei Abstreifer Wl,Xl abgestreift, die sich in
Schläuche Yl fortsetzen, die am anderen Ende mit Federklemmen versehen sind, mittels derer sie je nach Erfordernis
auf eine oder mehrere Stellen auf den Walzen gerichtet werden. Die Abstreifer können einzeln benutzt v/erden.
Sie können auf ihren Trägern Zl verschoben werden und dadurch die Scheiben auf einem mehr oder minder großen
Teil eines Radius abwischen. Die Gesamtheit dieser Einstellungsmöglichkeiten erlaubt letzten Endes eine sehr
große Genauigkeit in der Einstellung der Flüssigkeitsmenge.
Die Trocken- und Backstation C weist einen Trockenofen Nl
und einen Backofen M2 auf. Die Beschickung mit den Broten
und deren Entnahme erfolgt automatisch. Darüber hinaus ist ihre Leistung einstellbar, und in dem Backofen ist eine
gewisse Fläche einer zusätzlichen Beschickung von Hand vorbehalten.
Diese Station weist ein Ofengestell N2 auf, vor dem ein
Teil wärmeisolierte Wände 02 des Backofens M2 trägt.
Der Backofen M2 ist von dem Trockenofen Nl durch eine
wärmeisolierte Trennwand P2 getrennt. In jedem der beiden
Teile, d.h. sowohl in dem Trockenofen, wie in dem Backofen, dreht sich ein großes Radgerüst Q2. Die zwei Räder
haben gleichen Durchmesser und ihre Umdrehungen sind streng synchronisiert. In diesen Radgerüsten Q2 sind freischwebend Tunnelkörbe V2 aufgehängt, die z.B. aus Blech
bestehen und deren Boden offen ist, wie aus Fig. 10 und
12 ersichtlich ist, wobei die Ränder V72 des Bodens bogenförmig ausgeschweift eingeschlagen sind, um als Sitz für
die Aufnahme von Brotbackformen Ml zu dienen. In der vorliegenden Ausführungsform trägt jedes Radgerüst ein
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Dutzend Tunnelkörbe an ihren Trägerachsen T5. Selbstverständlich
kann diese Anzahl der Tunnelkörbe nach Gutdünken des Konstrukteurs geändert werden.
Die Radgerüste Q2 werden in eine gesteuerte Drehbewegung
versetzt, damit die Tunnelkörbe V2 jeweils an den Ein-
und Ausgängen des Trockenofens und des Backofens vorbeiwandern.
Ein federbelasteter Halteriegel K6 hält die Radgerüste
jedesmal in der richtigen erforderlichen Stellung fest.
Die Radgerüste Q2 sind an jedem ihrer Enden beispielsweise
mittels je einer Blechscheibe L6 vollständig abgeschlossen, und sie werden von einer einzigen rohrförmigen
Achse M6 getragen, die über zwei drehbare Rohrkupplungen
N6 von einem Kühlwasserstrom durchflossen
werden kann. Dieses Wasser kann überdies nach seiner Erwärmung zu dem Einweichtrog hingeleitet werden.
Die Trocken- und Backstation C weist drei miteinander fluchtende Öffnungen auf, und zwar eine Eintrittsöffnung
X2 des Trockenofens Nl, eine Durchtrittsöffnung Y2 vom Trockenofen zum Backofen und eine Austrittsöffnung Z2
des Backofens M2.
In der vorliegenden Ausführungsform sind diese Öffnungen
im unteren Teil des Trocken- und des Backofens gelegen.
Die Trocken- und Backstation C weist einen Endlosförderer
auf, der den Trockenofen und den Backofen in Längsrichtung durchquert und dessen Betrieb in Abhängigkeit von
demjenigen der Radgerüste gesteuert ist, um die Einführung
einer Backform Ml in den Trockenofen Nl durch
seine Eintrittsöffnung X2 und das Einsetzen einer solchen Backform in einen der Tunnelkörbe V2 des Radgerüstes Q2
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des Trockenofens Nl, um die Entnahme einer Backform Ml aus
dem Radgerüst Q2 des Trockenofens Nl, die Weiterbeförderung einer solchen Backform Ml vom Trockenofen Nl zum Backofen
M2 durch die Durchtrittsöffnung Y2, und das Einsetzen dieser Backform in einen der Tunnelkörbe V2 des Backofens
M2,und um die Entnahme einer Backform Hl aus dem Radgerüst Q2 des Backofens M2 und den Abtransport einer
solchen Backform aus dem Backofen M2 durch seine Austrittsöffnung Z2 heraus sicherzustellen.
Eine in den Trockenofen Nl eingeführte Backform Ml wird vorzugsweise sofort in einen der Tunnelkörbe V2 seines
ψ Radgerüstes eingesetzt während die Durchtrittsöffnung Y2
vom Trocken- zum Backofen und die AustrittsÖffnung Z2
des Backofens M2 jeweils durch eine Backform Ml verschlossen sind, die in dem durch die Stärke der betreffenden
Wand P2,O2 gebildeten Zwischenraum zv/ischen zwei aufeinanderfolgenden
Arbeitsspielen der Fördereinrichtung verweilen.
Die Fördereinrichtung weist einen waagrecht liegenden Träger N3 in Gestalt zweier mittels Streben M3 miteinander
verbundener, parallel verlaufender Winkeleisen auf, der obenauf mit Vorsprüngen 03 versehen ist, die längs
des Trägers verteilt sind, um als Anschläge für die Mitnahme der Backformen M2 durch die Fördereinrichtung
zu dienen.
Diese Anschläge sind vorzugsweise so verteilt, das sie
den Boden der Backformen umranden.
Auf den Trägern N3 wirkt eine Antriebseinrichtung ein, die auf den Träger in einem Kreislauf eine Bewegung überträgt,
in deren Verlauf er nacheinander angehoben, in Richtung auf die Austrittsöffnung Z2 des Backofens M2
vorwärts bewegt, abgesenkt und in Richtung auf die Ein-
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trittsöffnung X2 des Trockenofens Nl wieder zurückbewegt
wird, wie aus den Fig. 9,13,14 und 15 ersichtlich
ist. Die Antriebseinrichtung weist unter dem Träger N3
einen auf Rollen J3 längs bewegbaren V7agen 13 auf, der
den Träger mittels Nocken an drei-eckförmigen Führungsschienen
K3 verschiebt, die an den Streben M3 des Trägers
N3 angreifen. Wenn der Träger eine hin— und hergehende Bewegung ausführt, veranlaßt er durch das Zusammenspiel
seiner Nocken mit den Streben M3 die erforderliche Bewegung des Trägers N3.
Die Trocken- und Backstation C weist eine Steuereinrichtung auf, die Bewegungen der Fördereinrichtungen
und der Radgerüste Q2 aufeinander abstimmt.
Diese Steuereinrichtung weist ein Rad G6 auf, das einerseits den Wagen 13 der Fördereinrichtung über eine Kurbelstange
H3 und andererseits die Achse der Radgerüste Q2 über eine Kurbel H6 und eine Schubstange J6 antreibt.
Das Rad G6 wird durch eine endlose Kette C6 gedreht,die
außerdem dazu dient, die leeren Backformen bis zu einem
Aufnahraeende der Fördereinrichtung mitzunehmen lind die
vollen Backformen außerhalb des Ofens zu entleeren, wie
aus Fig. 9 ersichtlich ist. Falls es erwünscht ist, kann diese Steuereinrichtung zweifach vorgesehen sein, d.h.,
die Vorrichtung weist dann parallel zu-einander zwei Radgerüste, zwei Ketten usw.. auf.
Die Backformen haften an der Kette durch Magnete D6, die
auf der Kette in regelmäßigen Abständen befestigt sind.
Die Steuereinrichtung weist außerdem Schaltelemente auf, welche die Fortbewegung der Kette zwischen dem Auslaß der
Knetstation B und der Eintrittsöffnung X2 des Trockenofens Nl der Trocken- und Backstation C in Abhängigkeit
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von der Füllung der Backformen mit der erforderlichen
Teigmenge auslösen.
Diese Schaltelemente gehören zu einer Dosiereinrichtung f
die eine Waage auf v/eist, von der in Fig. 16 ein Gabelende
A3 zu sehen ist und die vor der Eintrittsöffnung X2 des Trockenofens Nl der Reihe nach die Backformen
Ml während des Füllens wägt, die durch die Kette C6 ■bei deren aufeinanderfolgenden Arbeitsspielen der Waage
zugeführt v/erden. Wenn die gewogene Backform das erforderliche Gewicht erreicht hat, löst die Waage A3
einerseits die Verschiebung eines verschiebbaren Deckels P D3 aus, der sich zwischen die Backform Ml und die Auslaßöffnung
der Knetstation B schiebt, um das Füllen der Backform Ml durch den Teig zu unterbrechen, der weiterhin
aus der Knetstation B herabfällt, und sie löst andererseits eine Weiterbewegung der Kette C6 durch
die Betätigung eines Schalters aus, der mit dem Stromkreis eines Antriebsmotors der Kette C6 verbunden ist.
Das in Fig. 16 dargestellte Gabelende A3 der Waage der Dosiereinrichtung ist für die Aufnahme der Backformen
Ml mit einer passenden, erhöhten Randleiste ausgestattet, damit das Gabelende die Backformen von unten her erfas-L
sen kann.
Anhand der oben angeführten Hinweise auf die Arbeitsweise der Dosiereinrichtung ist jeder Fachmann in der
Lage, verschiedene Arten einer elektrischen Schaltung B3 zu entwerfen, die von dem Arbeitsspiel der Waage A3
ausgehend das Arbeitsspiel des Deckels D3 und das der Kette C6 steuert, überdies ist in Fig. 16 als Anleitung
durch gestrichelte Linien ein Teil der Leitungen dieses Stromkreises angedeutet, der einen Schalter mit
einem feststehenden und mit einem mit der Waage A3 be-
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weglichen Kontaktstück aufweist.
Im folgenden wird die allgemeine Arbeitsv/eise der
Trocknungs- und Backstation C beschrieben.
Sobald eine ausreichende Teigmenge in eine Backform unter™ halb der Knetstation B gefallen-ist, neigt die einstellbare
Waage A3 sich nach unten, sodaß die Backform Ml sich auf Winkeleisen der Eintrittsöffnung X2 des Trockenofens
Nl absetzen kann, und schließt einen Stromkreis B3, der durch Erregung eines Elektromagneten C3 den Deckel D3
über die Backform schiebt und einen Elektromotor E3 einschaltet. Dieser dreht eine Welle F3, die das Rad G6 mitnimmt,
an dem die Kurbelstange H3 angelenkt ist. Diese Kurbelstange verschiebt den Wagen 13 der Fördereinrichtung,
der in einem ersten Zeitabschnitt den Träger N3 über Laufrollen L3 senkrecht hochsteigen läßt, ..welche auf Achsen
M3 gelagert sind, die zugleich die Streben des Trägers
N3 bilden. Wenn der Träger N3 weiter hochsteigt, umgeben seine Vorsprünge 03 die Böden der Backformen Ml und heben
sie von ihren Sitzen auf den Böden der Tunnelkörbe V2 ab. In diesem Augenblick kommt der Träger N3 von einem
Anschlag P3 frei und er wird um eine Strecke von der Größe einer Backform durch Anschläge Q3 vorwärts bewegt, die
im Anschluß an die Rampen der dreieckförmigen Führungsschienen K3 vorgesehen sind. Da danach die Kurbelstange
H3 ihre rückwärtsbewegung beginnt, ist der Träger N3 gezwungen,
sich zuerst senkrecht nach unten abzusenken und dabei die Backformen Ml auf den jeweils folgenden Sitz
in den Tunnelkörben V2 abzusetzen, nachdem die Führungsschienen K3 sich genügend weit zurückgezogen haben. Ein
Halteriegel A6 hat sich zu diesem Zweck unter der Wirkung einer Feder B6 hinter eine der Rollen L3 abgesenkt. Der
Träger N3 kehrt alsdann, durch Anschläge S3 zurückgeführt,
in seine Ausgangsstellung zurück.
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Sobald die Backformen Ml in den Tunnelkörben V2 sitzen und die Rückw-.ärtsbewegung des Trägers N3 beginnt, dreht
die Kurbelstange J6 die Radgerüste um eine Zv7ölftel Um~
drehung v/eiter, die dadurch die nächsfolgenden Tunnelkörbe für das anschließende Arbeitsspiel bereit stellen.
Während dieses ganzen Vorganges hat eine volle Backform sich entleert und eine leere Backform ist zu ihrer Wiederauffüllung
auf ihren Platz auf der Waage befördert worden.
Die Vorrichtung v/ird normalervzeise so gesteuert, daß die
ψ beste Aufenthaltszeit für den Teig im Trockenofen und im
Backofen eingehalten v/ird. Wenn das Füllen der Backformen Ml an der Eintrittsöffnung X2 des Trockenofens Nl unregelmäßig
ist, ist das auch der Kreislauf der Arbeitsspiele der Fördereinrichtung und der Radgerüste Q2 und demnach
auch die Aufenthaltsdauer der Backformen Ml im Trockenofen Nl und im Backofen M2. Um diesem möglichen Nachteil
zu vermeiden, wird eine Regeleinrichtung zur Regelung der Zufuhrgeschwindigkeit der Backformen. Ml zum Trockenofen
Nl in Betrieb genommen.
Eine Aus führungs form dieser Regeleinrichtung wird im folgenden
unter Bezugnahme auf die Fig. 10, 17, 18 und 19 beschrieben.
Ein Gesperrerad A5, das elf Rasten B5 und eine die Stelle einer zwölften Raste einnehmende Bogenrundung C5 auf v/eist,
wird durch eine Welle D5 angetrieben, auf der ein Ritzel E5 jedesmal um eine Zahnteilung weiterrückt, wenn ein
einzelner Zahn F5 während einer Drehung des Rades G6 in
das Ritzel eingreift. Eine Klinke G5 greift dann in eine Raste B5 ein und verhindert eine Rückdrehung des unter
der Wirkung einer Spiralfeder H5 stehenden Gesperrerades
A5. Diese Spiralfeder kann auch durch ein Gegengewicht ersetzt.sein, das an einem um die Welle D5 herumgeschlungenen
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Seil befestigt ist, wenn bei der Drehung des Gesperrerades Λ5 die Bogenrundung C5 erscheint, läßt diese
die Klinke GS.nach hinten umschwenken, wo sie durch eine Feder 15 festgehalten wird, die das Zurückschnellen
der Klinke G5 verhindert, sodaß das auf diese
Weise freigegebene Gesperrerad Λ5 unter der Wirkung der Feder H5 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Diese
Rückdrehung des Gesperrerades Λ5 wird durch einen Anschlag J5 begrenzt, der aus dem Rad hervorsteht. Dieser
Anschlag berührt ein elektrisches Kontaktstück K5 und schaltet dadurch den Elektromotor E3 ein, der die Weiter"*·
bewegung der Kette C6 steuert. Gleichzeitig führt der Anschlag J5 über einen mit dem beweglichen Kontaktstück
verbundenen Haken die Klinke G5 wieder an das Gesperrerad heran, die damit erneut ihre Aufgabe erfüllen kann.
Der Anschlag J5 kann auf dem Gesperrerad 12 verschiedene Stellungen einnehmen. Er ist mit einem Ring L5 verbunden,
durch den er ganz hindurch geht. Dieser Ring ist beweglich auf der Welle D5 gelagert und wird durch eine Schraubendruckfeder
215 gegen das Gesperrerad gedrückt. Der auf der Seite des Gesperrerades aus dem Ring hervorstehende
TEiI des Anschlages J5 kann in eines von 12 für seine Aufnahme
auf dem Gesperrerad A5 vorgesehene Löcher N5 eingreifen. Je weiter der Anschfeg J5 von der Bogenrundung
C5 eingesetzt wird, desto größer ist die Anzahl der vol#-
len Backformen Ml, die in den Trockenofen Nl eintreten ehe eine leere Backform eingeführt wird. Wenn man den Anschlag
J5 in eines der in Fig. 17 mit "1+1", "2 + 1", "3 + 1" usw. bezeichnete Löcher einführt, dann vermögen
eine volle und eine leere, oder zwei volle und eine leere, oder drei volle und eine leere Backform usw. in den Trokkenofen
Nl einzutreten.
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Nachdem im Normalbetrieb nach dem Füllen, der ersten Backform
der Kontakt erstmals geschlossen worden und der Motor eingeschaltet worden ist, bleibt der Kontakt geschlossen,
bis das Arbeitsspiel beendet ist. Er wird erst am Ende des Arbeitsspieles geöffnet, wenn die Bogenrundung
den
C5/s£rom ausschaltet. Gelegentlich kommt es aber vor, daß der Anschlag J5 den Strom eingeschaltet hält und das Arbeitsspielt plötzlich von neuem beginnt. Dabei kann, wenn man den Anschlag in die Position 12 + 0 gebracht hat, die Klinke G5 nicht in ihre an dem Gesperrerad A5 anliegende Stellung zurückkehren, woran sie durch die Bogenrundung C5 gehindert wird, sodaß der Kontakt K5 sich nicht erneut schließen kann. Einzig ein neuer Wägevorgang kann den Motor wieder einschalten.
C5/s£rom ausschaltet. Gelegentlich kommt es aber vor, daß der Anschlag J5 den Strom eingeschaltet hält und das Arbeitsspielt plötzlich von neuem beginnt. Dabei kann, wenn man den Anschlag in die Position 12 + 0 gebracht hat, die Klinke G5 nicht in ihre an dem Gesperrerad A5 anliegende Stellung zurückkehren, woran sie durch die Bogenrundung C5 gehindert wird, sodaß der Kontakt K5 sich nicht erneut schließen kann. Einzig ein neuer Wägevorgang kann den Motor wieder einschalten.
Selbstverständlich kann diese Regeleinrichtung auch durch einen handbetätigten Schalter ersetzt werden. Ebenso
kann ein umlaufendes Schaltwerk die Fortbewegung der Backformen ermöglichen, selbst dann, wenn die Getreidekörner
oder der Teig ausbleiben.
Sobald der Stromkreis unterbrochen ist, gibt der Elektromagnet
C3 den Deckel D3 frei, der den Platz einer Backform verdeckt, sodaß der Teig, der sich dort angesammelt
hat, in die Backform fallen kann.
Eine um der Klarheit der Zeichnungen wegen nicht dargestellte
Wand Q5 schließt den Trockenofen Nl ab, der durch einen thermostatisch gesteuerten Ventilator und durch Entlüftungsklappen auf der richtigen Temperatur gehalten wird. Der
Backofen M2 kann elektrisch oder mittels öl beheizt werden, und die Temperatur kann durch einen Thermostaten geregelt
werden. Zwei öffnungen R5 erlauben die Beschickung
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des Ofens von Hemd mit zwei zu diesem Zweck vorgesehenen
Ofenplatten S5i.
Eine nicht dargestellte Abkühlstation für das Brot kann sich an den Backofen Ά2 anschließen. Sie v/eist ein Radgerüst
ähnlich den zwei anderen auf, das auf derselben Achse gelagert ist und das die den Backofen M2 verlassenden
Brote durch dieselbe Transporteinrichtung empfängt, die zu diesem Zwecke um die erforderliche Länge
verlängert ist. Ein Ventilator kann Luft durch diese Abteilung hindurch blasen,um die Abkühlung zu beschleunigen.
Am Ende dieser Abteilung können die Brote dann entweder unmittelbar verpackt oder geschnitten werden.
In einer abgewandelten Ausführungsform kann vorgesehen
sein, daß die Hefe am Anfang der Knetstation und die
Salzlake am Ende die-ser Station zugeführt wird, um auf diese Weise zu vermeiden, daß die Walzen Fi,Gl der korrodierenden
Wirkung der Salzlake ausgesetzt sind. Darüber hinaus gewinnt man dadurch noch den zusätzlichen Vorteil,
daß der Teig am Auslaß der*Knetstation flüssiger ist, weil
er gerade dort mit der Salzlake vermengt wird» In diesem Falle ist außerdem vorgesehen, anstelle der einfachen Zuleitung
zwei verschiedene Zuleitungen anzuordnen.
Bei einer weiteren Ausführungsform können die Haltemagnete
für die Backformen auf der Kette der Fördereinrichtung durch geeignete einziehbare Haken ersetzt sein, die in entsprechende Teile der Backformen eingreifen und die Backformen
gesteuert freigeben.
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Claims (26)
1. Vorrichtung für eine automatische stetige Brotherstellung,
die vom Getreide in Körnerform ausgeht, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
a) aufeinanderfolgend eine stetig arbeitende Einweich- und Entwässerungsstation (A) für die Getreidekörner,
eine stetig arbeitende Kleieabsonderungs- und Teigknetstation (B) für die stetig aus der Entwässerung
sstat ion angelieferten Getreidekörner, eine Einteilstation zur Einteilung des stetig aus
der Knetstation gelieferten Teiges in Einzelprotionen und eine Trocknungs- und Backstation (C)
für die aus der Einteilstation stammenden Einzelportionen;
b) die Einweich- und Entwässerungsstation (A) weist als
erste Zone eine Einweichzone (N) mit einem wärmeisolierten,
langgestreckten und geneigt angeordneten Einweichtrog (G) auf, der am unteren Ende mit einem
Einlaß für die Beschickung mit Getreidekörnern und am oberen Ende mit einem Auslaß für die eingeweichten
Getreidekörner sowie in der Höhe des Auslasses mit einem Einlaß (H) für eine Einweichflüssigkeit versehen
ist;
/auf die Einweichstation folgt als zweite Zone eine
/auf die Einweichstation folgt als zweite Zone eine
Entwässerungszone (M), die ebenfalls wärmeisoliert, _
langgestreckt und geneigt angeordnet ist und am unteren Ende mit einem Einlaß für die eingeweichten Getreidekörner
und am oberen Ende mit einem Auslaß für die entwässerten Getreidekörner versehen ist; die Einweich-
und Entwässerungsstation (A) weist außerdem Fördereinrichtungen (U,V,E) auf, mittels derer die
Getreidekörner stetig vom Einlaß zum Auslaß der Einweichzone (N), von da zum Einlaß der Entwässerungs-0 09823/0 132
AtIQm üA&
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.zone (rl) und von da zum Auslaß der Entwässerungszone
befördert werden;
c) die Kleicabsonderungs- und Teigkrietstation (B) wc.'
mindestens ein Paar Walzen (Fl,Gl) auf, eine Mifcn- '...^rwalze
(Fl) für den Teig und eine Mitnehmerwalze (Gl.) für die Kleie, die unter Zwischenschaltung von Abstandshaltern
(B2,C2) zur Einstellung ihres Abstandes nebeneinander
liegen, und die so angeordnet sind, daß die
aufgequollenen Getreidekörner aus der Entwässerungsstation (A) oder der Teig aus einer vorangestellten
Knetstation unter der Wirkung der Schwerkraft zuführbar sind; die Kleieabsonderungs- und Teigknetstation weist
außerdem nahe bei den Walzen (Pl,Gl) angeordnete Schaber (Il,Kl,LlrPl) zum Ablösen des Teiges bzw. der Kleie
sowie eine Hefe- und eine Salzlakezüführeinrichtung (Rl,Sl,Tl,Ul,Vl,WlfXfY,Zl) auf;
d) die Einteilstation ist versehen mit einer Fördereinrichtung
(C6,D6,G6) zum fortlaufenden Zuführen von Backformen
(Ml) zu der Station und zum Weiterbefördern dieser Backformen zum Eingang (12) der Trocken- und Backstation (C)
und mit einer Dosiereinrichtung (A3,B3,C3,D3) zum Füllen
der Backformen (Ml) mit Teig aus der Knetstat ion unter
Zuhilf enahme, der Schwerkraft, wobei jedesmal nach Erreichen
einer bestimmten Teigmenge die weitere Teigzufuhr zu einer Backform unterbrechbar ist;
e) die Trocken- und Backstation (C) weist einen Trockenofen
(Nl) und einen davon durch eine Trennwand (P2) getrennten
Backofen (M2) auf, wobei der Trockenofen (Nl) in der der Trennwand (P2) gegenüberliegenden Stirnwand
mit einer Eintrittsöffnung (X2) für die Bäckformen (Ml),
die Trennwand (P2) mit einer Durchtrittsöffnung (Y2) für die Backformen (:11) und der Backofen (1Ί2) in der der
Trennwand (P2) gegenüberliegenden Stirnwand (02) mit einer
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QRlGlNAt
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Austrittsöffnung (Z2) für die Backformen (Ml) versehen
ist und wobei diese drei Öffnungen miteinander fluchten;
f) der Trockenofen (Nl) und der Backofen (Il2) weisen ja
ein um eine waagerechte und zueinander koaxiale Achse
(M6) drehhares Radgerüst (Q2) auf;
g) jedes Radgerüst (Q2) weist parallel zu seiner Drehachse (M6) ausgerichtete und am Umfang seiner Räder verteilte,
freischwingend aufgehängte Tunnelkörbe (V2) für die Aufnahme der Backformen (Al) auf, wobei die Tunnelkörbe
des Trockenofens (Nl) und des Backofens (M2) in Längsrichtung einander gegenüberstehen;
h) in der Trocken- und Backstation (C) ist eine Fördereinrichtung (H3,I3,J3,K3,L3,M3,N3,O3,P3,Q3,S3) für die
Vorwärtsbewegung der Backformen (&1) vom Eingang des
Trockenofens (Nl) bis zum Ausgang des Backofens (M2) vorgesehen;
i) in der Trocken- und Backstation (C) ist eine Antriebseinrichtung
(£3,116,J6) für eine synchrone Drehung der
Radgerüste (Q2) vorgesehen, damit die Tunnelkörbe (V2) jeweils an den öffnungen (X2,Y2,Z2) vorbeiwandern;
j) eine Steuereinrichtung für die Steuerung der Fördereinrichtung
in Einklang mit der Antriebseinrichtung.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß
die Einweich- und Entwässerungsstation (A) oberhalb der Einweichzone eine Belüftungszone (0) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einweich- und Entwässerungsstation (A) hinter der
Entwässerungszone (M) eine mit einem Rührwerk (X,Y) ver-
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U8AD ORIGINAL
sehene Abkühlzone (K) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der "Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Einweicli- und Entwässerungsstation
(A) eine Burst- und Haschstation vorangesetzt ist, die einen
langgestreckten, rohrförmigen Trog (G) aufweist, dessen Auslaß mit der Einweichstation (A) in Verbindung steht
und der durch eine Einlaßöffnung die trockenen Getreidekörner empfängt und zwischen seiner Einlaßöffnung und
seinem Auslaß eine Burst- und Waschzone aufweist, die von einer mit Schaufeln (V) versehenen Welle (U) der Länge
nach durchsetzt wird, mittels derer die Getreidekörner gebürstet und entgegen einem Waschwasserstrom (H) zum
Auslaß des Troges (G) hin gefördert werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trog (G) in der Nähe seiner Einlaßöffnung ein
Sieb (S) auf v/eist, durch das das Waschwasser (H) abfließt und das mittels eines von der Welle (U) gedrehten Schabers
(T) saubergehalten wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abkühlzone (K) von einer durch eine Kühlflüssigkeit
durchflossenen Verkleidung umgeben ist. und daß eine
Verbindungsleitung zwischen der Abkühlzone (K) und der Burst- und Waschzone im Trog (G) vorgesehen ist, so daß
die Kühlflüssigkeit als Waschwasser verwendbar ist,
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einweichzone (N) und die Entwässerungszone
(M) aus zwei Abschnitten desselben Troges (D) gebildet sind. ,
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Fördereinrichtung der Einweichzone (N) und der
Entwässerungszone.(M) eine sich über die Länge deren Troges
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(D) erstreckende Förderschnecke (E) vorgesehen ist,
9. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 und 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle (U) im Trog (G) der Burst- und Waschzone, die Förderschnecke (E) -der Einweichsone
(N) und der Entwässerungszone (H) und das Rührwerk (X,Y) der Abkühlsone (K) koaxial zueinander angeordnet
und synchron angetrieben sind,
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kleieabsonderungs- und Teigknetstation
(B) ein Paar Walzen (F1,G1), Teigschaber (11,Kl),
™ - einen·Schaber (II) zum Abwerfen des Teiges und einen
Schaber (Pl) zum Abwerfen der Kleie aufweist, wobei das Walzenpaar (Fl,Gl) die Getreidekörner in einer an einem
seiner Enden gelegenen Beschickungszone (Hl) unter Zuhilfenahme
der Schwerkraft aus der Entwässerungsstation (A)
erhält, während es den erzeugten Teig an einer an seinem
anderen Ende gelegenen Abgabezone wiederum unter Zuhilfenahme der Schwerkraft abgibt, wobei weiterhin die Teigschaber
(11,Kl) schräg gewunden auf der Teigmitnehmerwalze
(Fl) über deren Länge verteilt reiten, um den Teig von der Beschickungszone ausgehend bis zur Abgabezone hin
mehrmals zurückzuwerfen, wobei außerdem der Schaber (Ll) zum Abwerfen des Teiges in der Abwurf zone längs einer
Mantellinie der Teigmitnehmerwalze (Fl) angeordnet ist und wobei schließlich der Schaber (Pl) zum Abwerfen der
Kleie längs eines Teils einer Mantellinie der Kleiemitnehmerwalze (Gl) angeordnet ist,
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
als Leitbleche für die Kleie dienende Schaber (01) schräg auf der Kleiemitnehmerwalze (Gl) reiten, mittels derer
die Kleie mindestens zweimal zwischen den Walzen (Fl,Gl) hindurchgeführt wird.
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12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die auf je einer Walze reitenden Schaber (Il,Kl,01) an je einein Gerüst (E2) befestigt sind, das
um eine zur Walzenachse parallele Achse drehbar gela«
gert oberhalb der Walze in einem einstellbaren Abstand
angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Schaber (D2) zum Abscheiden von
Steinen parallel zu einer Hantellinie der Teigmitnehmerwalze (Fl) in der Beschickungszone (Hl) der Station in
einem der Dicke der Teigschicht entsprechenden Abstand zur
Walze angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß senkrecht angeordnete Abdichtplatten
(W5) unmittelbar gegen die Endflächen^ der Walzen (Fl,Gl)
andrückbar sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ende jeder Walze (Fl,Gl) mit einer
abnehmbaren Scheibe (Y5) gleichen Durchmessers versehen ist, die sich gegen eine feststehende Platte (W5) aus.weniger
weichem Werkstoff andrückt,
16. Vorrichtung "nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Walzen (Fl,Gl) mit einer Flüssigkeit
befeuchtbar sind, die aus einem mit der erforderlichen Flüssigkeit gespeisten Bottich (Rl) mit einstellbarem
konstantem Flüssigkeitsstand stammt und die daraus mittels einer drehbaren, vertikal zum Teil in die Flüssigkeit des
Bottichs (R) eintauchenden Scheibe (Vl) und mittels eines
oder mehrerer an dem nicht eingetauchten Teil dieser
Scheibe die Flüssigkeit abstreifenden Abstreifern (Wl,Xl) entnehmbar und mittels eines Leitungssystems (Yl) fortleitbar
ist.
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17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Scheibe (Vl) synchron mit den Walzen (Fl,.Gl) drehbar
ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bin 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kleieabsonderungs- und Teigknetstation
(B) am Anfang eine Beschickuhgszone für die Hefe und am Ende eine BeSchickungszone für die Salzlake aufweist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch ψ gekennzeichnet, daß die Dosiereinrichtung (A3,B3,C3,D3)
der Einteilstat ion eine Waage (A3) auf v/eist, mittels derer
die Backformen (Ml) einzeln während des Füllens wägbar ist und mittels derer nach dem Erreichen eines bestirnten
Gewichtes zum Unterbrechen des Füllens der Backformen (Ml) ein Deckel (D3) verschiebbar ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (C6,D6,G6) der
Einteilstation eine endlose Kette (C6) aufweist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch
. gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (H3,I3,J3,K3,
L3,M3,N3,O3,P3,Q3,S3) einen mit Vorsprüngen (03) für die
Mitnahme der Backformen (Ml) versehenen Träger (N3) und
eine Antriebseinrichtung (E3,F3,H3,13,J3,K3) aufweist,
mittels derer auf den Träger (N3) in einem Kreislauf eine Bewegung übertragbar ist, in deren Verlauf er'angehoben,
in Richtung auf die Austrittsöffnung (Z2) des Backofens (M2) vorwärtsbewegt, abgesenkt und in Richtung auf die
Eintrittsoffnüng (X2) des Trockenofens (Nl) wieder zurückbewegt
wird.
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22«, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtu?ag (E3,F3,H3f
I3,J3,K3) der Trocken- und Backstation (C) unter dem
Träger (1Ί3) einen längsbewegbaren Wagen (13) auf v/eist,
der den Träger mittels Nocken verschiebt.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung der Trocken-
und Backstation (C) mindestens ein Rad (G6) aufweist,
das mittels Kurbelstangen (H3,J6tH6) mit dem Tragen (13)
bzw. mit den Radgerüsten (Q2) gekoppelt ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 20 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (G6) der Steuereinrichtung mittels
der endlosen Kette (C6) antreibbar ist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trocken- und Backstation (C) eine Regeleinrichtung (A5,B5,C5,D5,E5,F5,G5,
H5,I5,J5,K5,L5,M5,N5) zur Regelung der Zufuhrgeschwindigkeit der Backformen (Ml) zum Trockenofen (Nl) aufweist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (A5 bis N5) ein mit
Rasten (B5) und mit einer Bogenrundung (C5) versehenes Gesperrerad (A5) aufweist, das mit einer Klinke (G5)
derart zusammenwirkt, daß die Drehung des Gesperrerades den Lauf der Kette (C6) beeinflußt.
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DE102005050698A1 (de) * | 2005-10-18 | 2007-04-26 | Hauni Maschinenbau Ag | Reinigungsvorrichtung für Antriebs- und/oder Umlenkwalzen von Transportelementen |
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