DE1944185U - Verschluss fuer photographische objektive. - Google Patents
Verschluss fuer photographische objektive.Info
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
- G03B9/18—More than two members
- G03B9/22—More than two members each moving in one direction to open and then in opposite direction to close, e.g. iris type
-
- G—PHYSICS
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- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
- G03B7/087—Analogue circuits for control of both exposure time and aperture
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Shutters For Cameras (AREA)
Description
Anmelder: Kabushiki Kaisha Hattori Tokeiten, 6, 4-2,Ginza,
Chuo-ku, Tokio, Japan
= .§ a-31
ο — η» ei ro
Verschluß für photographische Objektive
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<° 3 j? 5,3·
S, B IO CT
Die Erfindung betrifft Verschlüsse von Objektiven für vollautomatische Kameras.
Gemäß der Erfindung wird zur Erzielung einer geeigneten
8 ?<§ ä Belichtung durch eine Anzahl von Sektoren sowohl die Belichtungs-
S η => (Λ
* 3 ο S-
<«.?"§. zeit als auch die Blendenöffnung gesteuert, wobei die Be-
tfr — Cl' 3
■ a^ 2, lichtungszeit und Blende durch programmierte Belichtungswerte
lila:
|γ>8·9: gegeben sind und zumindest der Schließvorgang der Sektoren durch
[t ffä einen Elektromagneten bewirkt wird.
Ein programmiertes Belichtungswertsystem gemäß der Erfindung ergibt den Vorteil, daß nur zwei Sektoren zur Steuerung
!·§·* der Belichtung erforderlich sind, die sowohl die Belichtungszeit
als auch die Blende steuern können, während bei bekannten Ein-
3S.?ä'i- richtungen vier Sektoren dieser Art erforderlich sind. Ferner
f I. Is. finden bei dem System gemäß der Erfindung zwei Glieder zur Be-
I. I
tätigung der Sektoren Verwendung, und zwar ein Öffnungsglied und
ein Verschlußglied, von denen jedes durch eine besondere Antriebskraft betätigt wird. Das Öffnungsglied gemäß der Erfindung
ist direkt oder indirekt mit dem mit verzögerter Wirkung arbeitenden Regler verbunden und betätigt die Sektoren beim Öffnen verhältnismäßig
langsam. Die bis zur vollständigen Öffnung erforderliche Zeit kann in an sich beliebiger Weise entsprechend der
betreffenden Verwendungsweise der Kamera gewählt werden, liegt
jedoch vorzugsweise bei etwa 60 Millisekunden bei üblichen Kameras für Amateuren Das durch eine spezielle Antriebskraft
bewegte Versehlußglied kann die Sektoren mit hoher Geschwindigkeit, im allgemeinen in weniger als 10 Millisekunden, schließen. Der
Beginn der Betätigung des Versehlußglieds wird durch einen Magneten gesteuert, der an eine Verzögerungsschaltung angeschlossen
ist, welche Photozellen (z.B. aus CdS), Widerstände, Kondensatoren
usw. aufweist, so daß sie entsprechend der Lichtintensität des zu photographierenden Objekts früher oder später automatisch
ausgelöst wird.
Beispielsweise im Falle einer Lichtintensität LVS wird bei Auslösung des Verschlusses angenommen, daß das Öffnungsglied dann den Sektor allmählich öffnet. Wenn die Blendenöffnung
F=2,8 in etwa 60 Millisekunden erreicht wird, wird das Versehlußglied
magnetisch ausgelöst, um die Sektoren in etwa 6 Millisekunden zur Beendigung der Belichtung zu schließen. In
diesem Falle dürfte eine geeignete Belichtung erzielt werden, da die Öffnungszeit der Sektoren etwa 66 Millisekunden, die Zeit
des vollständig geöffneten Zustande etwa einige Millisekunden,
die effektive Belichtungszeit T=33 Millisekunden (etwa I/30
Sekunde), F=2,8, und L . V = 8 beträgt. Bei einer Lichtintensität L . V = 17 wird das Versehlußglied bei einer Blende F=22
nach 7 Millisekunden in Gang gesetzt und schließt die Sektoren in 1 Millisekunde, so daß die effektive Belichtungszeit T=4
Millisekunden (etwa 1/250 Sekunde) bei F=22 beträgt. In dieser Weise kann die Verzögerungszeit bis zur Betätigung des Versehlußglieds
und zur Erzielung der Blendenöffnung der Sektoren einer
gewissen Beziehung zwischen der Öffnungszeit und der Blende
vom maximalen zum minimalen Betrag entsprechen, wobei diese
Zeit bis zur Betätigung des Verschlußglieds entsprechend der Lichtintensität des Objekts magnetisch gesteuert wird.
Gemäß den obigen Ausführungen ist es vor allem Aufgabe
der Erfindung, einen Verschluß für vollautomatische Kameras so auszubilden, daß sieh die Sektoren entsprechend einer
vorherbestimmten Beziehung zwischen Belichtungszeit und Blendenöffnung fortschreitend öffnen, und daß sie durch einen Magnet
automatisch geschlossen werden, der mit Photozellen und einer elektrischen Schaltung in Verbindung steht.
Ferner xvlrd gemäß der Erfindung eine Einrichtung zum Anschalten
einer Kontrollampe vorgesehen, um anzeigen zu können, daß eine ausreichende Belichtung nieht möglich ist, da zu wenig Licht
von dem Objekt auffällt. Bevor die Sektoren sieh zu öffnen beginnen,
schließt das Auslöseglied oder eine derartige Einrichtung einen Schalter der Kontrollampe, deren Licht zum Beispiel in dem
Sucher der Kamera sichtbar ist. Diese Schalteranordnung ist ebenfalls ein Merkmal der Erfindung.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in dem Magnetschalter für
die Verschlußsektoren zu sehen» Dieser Schalter wird durch das Öffnungsglied bei einem Beginn des Vorgangs geschlossen, wenn der
Verschluß ausgelöst wird- und das Glied zu arbeiten beginnt. Bei Betätigung des Magnetsehalters durch Bewegung des Öffnungsglieds
kann die Zeitspanne vom Schließen des Magnetsehalters zum Beginn des Öffnens der Sektoren konstant gehalten werden. Durch diese
Anordnung ist die Zeit vom Ansehalten des Magnets bis zum Beginn des Öffnens der Sektoren stets unabhängig von großen oder kleinen
Geschwindigkeiten der Auslösung des Verschlusses konstant, so daß
der Zeitbeginn der Betätigung des Verschlußglieds durch den
Magnet nur von der Lichtintensität des Objekts und nicht von irgend einem anderen Paktor abhängt.
Bin weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich bei der
Verwendung von Blitzlicht. Dieser Vorteil wird durch die Verwendung eines Steuerglieds erreicht, welches eine weitere Bewegung des Öffnungsglieds verhindert, wonach dasselbe Glied in
eine vorherbestimmte Lage verschoben wird und die Sektoren zu einer vorherbestimmten Blendengröße öffnet. Ferner kann sieh der
Verzögerungsregler, welcher mit dem Öffnungsglied verbunden ist, von dem Getriebe in der Mitte davon entfernen, so daß das Öffnungsglied sieh sehneil bewegen kann und anhält, sobald die Sektoren
sich zu der vorherbestimmten Blendengröße öffnen. Etwa 1/30
Sekunde nach der obigen Bewegung sehließt das Verschlußglied die
"j Sektoren, so daß eine vollständige Belichtung erzielt wird.
Bei Verwendung eines Blitzlichts wird das Sektor-Offnungs-
glied mit einem Steuerglied zur Auswahl der Blendenöffnung versehen,
sowie mit einer Einrichtung zur Entfernung des Reglers von der Mitte des Getriebes.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels der
Erfindung, wobei der Verschluß gespannt ist;
Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht, bei der sich die
Sektoren zu schließen beginnen und das Versehlußglied durch den Magneten ausgelöst wird, nachdem der Verschluß ausgelöst und
die Sektoren zu der vorherbestimmten Blendenöffnung in der vorherbestimmten
Zeit geöffnet worden waren;
Pig. 3 eine Teilansieht, wobei die Sektoren geschlossen sind und die Belichtung beendet ist;
Pig. % eine schematische Darstellung zur Erläuterung der
Betätigung zum Öffnen und Schließen der Sektoren;
Pig. 5 ein Schaltbild einer Schaltung für eine Vorrichtung
gemäß der Erfindung;
Fig. 6 eine Ansicht bei geschlossener Lage des Sehalters
der Kontrolleinrichtung;
Fig. 7 eine Ansieht zur Erläuterung des Zeitpunkts, in dem
sieh der Magnetschalter schließt; und
Fig. 8 ein anderes Ausführungsbeispiel, bei dem die Sektoren etwas geöffnet sind.
In Fig. 1 ist von einer Anzahl von Sektoren nur ein Sektor 1
dargestellt, welcher sowohl die Belichtungszeit als auch die Blendengröße bestimmt und an einem Stift 2 auf einem Sektor-ÖffnungsgÜed
3 angreift. Das Öffnungsglied 3 ist durch eine Feder im Gegenuhrzeigersinn und ein Verschlußglied 4 im Uhrzeigersinn
vorgespannt.
Ein Vorsprung 11 des Öffnungsglieds kann von einem Teil 12 des Verschlußglieds erforderlichenfalls berührt werden.
Ferner sind die beiden Glieder 3 und h um eine gemeinsame
Achse 9 angeordnet, wobei das eine Ende 5 des Verschlußglieds mit dem Sperrarm 6 und das andere Ende 7 mit dem Vorsprung 15a des
Verschluß-Spannglieds,15 in Singriff gebracht werden kann. Die
Vorrichtung wird dadurch gespannt, daß das Spannglied 15 im Uhrzeigersinne
um die Achse 13 bewegt wird.
Fig. 1 zeigt die Lage nach dem Spannen.
¥enn die äußere Kraft nicht mehr angreift, gelangt das Glied
15 in seine Ausgangslage 15b zurück. Die geänderte Lage ergibt sich
durch den Ansehlag des Glieds 15 gegen den Stift 18, Das erste
Zahnrad 10 ist auf der Achse 13 angeordnet und durch eine Feder im Gegenuhrzeigersinne vorgespannt. Wenn das Spannglied 15 gespannt
ist, drückt der Teil 16 des Glieds 15 auf den Stift 10c, während
das erste Zahnrad 10 im Uhrzeigersinne ^spannt wird, so daß das Zahnrad
10 durch den Sparrarm 17 arretiert ist und das Glied 15 für
sich allein zurückkehrt.
Der an der Achse 23 befestigte Sperrarm 17 ist durch eine Feder im Uhrzeigersinne vorgespannt und fällt in eine Klinke des
ersten Zahnrads 10, nachdem dieses gespannt ist. Das erste Zahnrad 10 ist mit verschiedenen Zahnrädern, einem Sternrad und einem
Anker gekoppelt. Ein Auslösearm 22 auf der Achse 23 ist ferner im Gegenuhrzeigersinne durch Federkraft vorgespannt. Auf den Teil 29
des Auslösearms kann die äußere Kraft zur Auslösung ausgeübt werden. Ein Stift 30 aus einem Isolator sitzt auf dem Arm 29 und
kann einen Kontakt 101 durch die Federkraft des Auslösearms 29 nach außen drücken.
Der Kontakt 101 weist eine nach innen gespannte Feder auf und kann mit einem Anschluß 104 berührt werden, wenn der Arm 29
herabgedrückt und der Stift 30 nach innen bewegt wird.
Der um die Achse 24b angeordnete Magnet-Schaltarm 24 ist ebenfalls durch Federkraft vorgespannt und im Gegenuhrzeigersinne
drehbar, so daß der Teil 16 des Spannglieds 15 den Stift 10c herabdrückt,
wenn das Spannglied gespannt wird. Auf dem Magnet-Schaltarm 24 sitzt ein Stift 35 aus einem Isolator. Beim Spannen des
Glieds 15 dreht sich der Magnet-Sehaltarm 24 zum Stift 10c, der Stift 35 bewegt sich nach innen, der Kontakt 100 und der Stift 35
werden voneinander getrennt, und der Anschluß 102 und der Kontakt 100 gelangen in Berührung. Die Kontakte 100, 101 und die Anschlüsse
102, 104 sind mit der Photozelle CdS 41, dem Magneten 50 und der
Verzögerungsschaltung elektrisch leitend verbunden. Der Magnet
besitzt ein Magnetj och 51 und einen Magnetanker 52.
Der Sperrarm 6 am Verschlußglied 4 ist dursrh eine Feder
im Uhrzeigersinne um die Achse 6b vorgespannt. Der Stift 6c
begrenzt den Drehwinkel des Arms 6. In der in Pig. I dargestellten
Lage verriegelt der Sperrarm 6 das Versehlußglied 4,
das zum Stift 6c gedreht ist. Der Teil ^h des Magnetankers 52
befindet sich in der gespannten Lage in einem kurzen Abstand von dem Sperrarm 6.
Wenn der Magnetanker von dem Magnet angezogen wird, trifft er beschleunigt auf den Arm 6 und löst das Versehlußglied aus«
Wie oben beschrieben wurde, zeigt Fig. 1 die gespannte Lage der Vorrichtung, während sieh in Fig. 2 die Sektoren zu sehließen
beginnen, wobei das Versehlußglied wegen der Betätigung des Magnets ausgelöst wird, nachdem die Sektoren zur vorherbestimmten
Größe geöffnet sind, falls der Verschluß ausgelöst wird.
Wenn der Teil 29 des Auslösearms 22 herabgedrückt wird, wird zuerst ein Kontrollschalter angeschaltet, der im folgenden noch
näher beschrieben werden soll. Der Auslösearm entfernt den Sperrarm 17 von dem ersten Zahnrad 10, indem der Teil 21 des Sperrarms
17 herabgedrückt wird. Das erste Zahnrad beginnt sich wegen seiner Feder im Gegenuhrzeigersinne verhältnismäßig langsam zu
drehen, da es mit anderen Zahnrädern gekoppelt ist.
Der Nockenteil 10b des ersten Zahnrads ist mit dem Stift gekoppelt, welcher entlang der Führungsfläche des Nockens 10b
entsprechend der Rotation des ersten Zahnrads 10 gleitet, wobei das Öffnungsglied allmählich die Sektoren 1 öffnet, die durch
die Feder 3b im Gegenuhrzeigersinne gedreht werden.
Die Zeitspanne, während der sich die Sektoren zu der vorgeschriebenen
Größe öffnen, muß entsprechend dem "betreffenden Verwendungszweck vorherbestimmt werden. Eine Beziehung zwischen
der Blendenöffnung und der Öffnungszeit ist in Fig. 4 sehematiseh
dargestellt.
Die Blende und die Belichtungszeit sind programmiert. Durch
Drehung des Sperrarms 6 des Versehlußglieds 4 durch den Magnet wird der Verschlußarm 4 ausgelöst und der Teil 12 davon bleibt in
Berührung mit dem Teil 11 des Öffnungsglieds 3, xirobei sich das
Verschlußglied 4 im Uhrzeigersinne zusammen mit dem Öffnungsglied
durch die von einer nicht dargestellten Feder ausgeübte Kraft dreht. Zum Sehließen der Sektο im 1 ist ferner eine Feder für das
Verschlußglied 4 vorgesehen, xielehe "neben der Feder 3b im Uhrzeigersinne
wirkt und ebenfalls nicht dargestellt ist.
In Fig. 3 werden die Sektoren geschlossen, wobei das
Öffnungsglied und das Versehlußglied sieh im Uhrzeigersinne drehen.
Aus dem Diagramm in Fig. 4 ist ersichtlich, daß es viele mögliche Kombinationen zwischen den effektiven Belichtungszeiten Tl, T2,
T3 .·· und den Blendengrößen Dl, D2, D3 ... gibt, zwischen denen
die Sektoren zu vorherbestimmter Größe geöffnet und durch Auslösung des Versehlußglieds geschlossen werden. Beispielswelse sind
T3 und D3 eine mögliche Kombination im Falle einer kleinen Lichtintensität, und Tl und Dl im Falle einer großen Lichtintensität.
In dem ersteren Falle gelangt viel Licht durch den Verschluß, während in dem letzten Falle wenig Licht durchtritt.
Fig. 5 zeigt ein Schaltbild einer elektrischen Schaltung für die Vorrichtung gemäß der Erfindung. Daraus ist die relative
Lage hinsichtlich der Kontakte 100, 101 des Verschlusses der Anschlüsse 102, 103, 104 des Magnets 50 und hinsichtlich der Kontrolllampe
1 gezeigt.
Fig. 6 zeigt eine Situation, in welcher der Schalter der Kontrollampe nach dem Auslösen anfänglich eingeschaltet
ist, wobei R4 so zu wählen ist, daß die Lampe 1 in Fig. 5 nur
dann leuchtet, wenn das Objekt zum Photographieren zu dunkel ist, indem der Anschluß 101 in Berührung mit dem Anschluß 104 gebracht
wird.
Fig. 7 zeigt eine Situation, in welcher der Magnetschalter nach dem Auslösen des Verschlusses eingeschaltet ist, wobei sieh
also der Kontakt 100 und der Anschluß 103 berühren, so daß die
in Fig. 5 dargestellte Schaltung geschlossen ist und Strom durch den Magnet 50 fließt.
In Fig. 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt, bei dem das Öffnungsglied und das Verschlußglied beide ringförmig ausgebildet sind. Jede Stütze der Sektoren 1
greift an beiden der oben erwähnten Glieder an, so daß sich die Sektoren allmählich öffnen und Kontakt mit dem Regler 10 nach dem
Auslösen des Öffnungsglieds halten.
Nach einer gewissen Zeit löst der Magnet das Verschlußglied aus. Dieses dreht sich schnell und sehließt die Sektoren,
wobei &in Kontakt mit dem Öffnungsglied verbleibt. Danach können
sieh die Sektoren zusammen mit beöen Gliedern je nach dem betreffenden
Fall drehen.
Zur Vereinfachung der Beschreibung und der Zeichnung sind
die meisten erwähnten Federn nicht dargestellt, sondern nur durch Pfeile hinsichtlich ihrer Wirkung gekennzeichnet.
Claims (7)
1. Steuerbarer Verschluß für Kameraobjektiv, gekennzeichnet durch eine über eine Photozelle die
Sektoren des Verschlusses und damit die Belichtung in Abhängigkeit
von der Intensität des vom Objekt auffallenden Lichts steuernde elektromagnetische Einrichtung.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiehn
e t , daß ein Öffnungsglied (3) zur fortschreitenden
Öffnung der Sektoren (l) durch einen Regler (lO) steuerbar ist,
daß die elektromagnetische Einrichtung ein Elektromagnet (50) ist, der durch eine Anordnung mit der Photozelle (41) und mit
einer Widerstände, Kondensatoren, Transistoren und dergleichen aufweisenden elektrischen Verzögerungsschaltung (Fig. 5) erregbar
ist, daß der Magnet nach einer in einer vorherbestimmten Zeit erfolgten vorherbestimmten Blendenöffnung der Sektoren
ein Verechlußglied (4) zum Schließen der Sektoren auslöst, so
daß eine der Intensität des vom Objekt auffallenden Lichts entsprechende, vollständige Belichtung erreicht wird, und daß
die Kombination von Blendenöffnung und Öffnungszeit der Sektoren
einstellbar ist*
3. Verschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet
, daß nur zwei Sektoren (l) vorhanden sind, daß das
Öffnungs (3)- und das Versehlußglied (4) jeweils eine ein Drehmoment
ausübende Feder (3b) haben, daß durch einen Spannhebel sowohl das Öffnungs- als auch das Versehlußglied zusammen mit
einem Verschluß-Spannglied (15) spannbar ist, daß das Öffnungsglied direkt oder indirekt an ein Getriebe (lO) gekuppelt ist,
und daß das Versehlußglied durch Erregung des Magnets (50) auslösbar ist.
-Ϋ * r ■
4. Verschluß nach Ansprueh 2,gekennzeichnet
durch einen Magnetschalter (22, 100, 102), der durch das
Öffnungsglied (3) zu ίBeginn der Verschlußauslösung geschlossen
wird, so daß das vom Schließen des Magnetschalters bis zum Beginn des Sektorenöffnens verstreichende Zeitintervall für
alle Belichtungszeiten konstant ist.
5. Verschluß nach Ansprueh 2, dadurch gekennzeichnet
, daß eine Kontrollvorrichtung (l) zut
Abgabe eines Warnsignals, falls wegen zu geringen Lichtauffalls
von dem Objekt eine geeignete Belichtung unmöglich ist, eingeschaltet wird, indem ein Auslöser (22) zu Beginn seiner Bewegung
einen Schalter (101, 10%) vor Auslösung des Öffnungsglieds sehließt.
6. Verschluß nach Ansprueh 2 mit einem Blitzlichtansehluß, d adurch
gekennzeichnet , daß ein Steuerglied eine x^eitere Bewegung des Öffnungsglieds (3) verhindert, wenn
dieses in eine vorherbestimmte Lage verschoben ist und die Sektoren (l) zu einer frei wählbaren, vorherbestimmten Blendenöffnung
geöffnet hat, und daß der an das Öffnungsglied angeschlossene Verzögerungsregler von der Mitte des Getriebes (1O)
auskuppelbar ist, so daß das Zeitintervall, während dem das
Öffnungsglied die Sektoren zu einer vorherbestimmten Blenden-Öffnung
öffnet, verkürzt werden kann.
7. Verschluß nach Ansprueh 2,gekennzeichnet durch ein zwischen dem Versehlußglied (4) und dem Magnetanker (52) befindliches Sperrglied (6), das das Versehlußglied
beim Spannen des Verschlusses arretiert und nicht direkt an dem Magnetanker angreift, indem ein bestimmter Spalt zwischen dem
Sperrglied und dem Anker vorhanden ist, so daß der durch den
Magneten angezogene Anker nach Durchlaufen des Spalts an dem
Sperrglied angreift.
Applications Claiming Priority (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP3482463 | 1963-07-03 | ||
JP39016091A JPS4811892B1 (de) | 1964-03-25 | 1964-03-25 | |
JP3162464 | 1964-06-05 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1944185U true DE1944185U (de) | 1966-08-11 |
Family
ID=27281248
Family Applications (2)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK53385A Pending DE1297462B (de) | 1963-07-03 | 1964-07-03 | Zentralverschluss fuer fotografische Objektive mit einer von der Lichtintensitaet abhaengigen elektrischen Verzoegerungsschaltung |
DEK48412U Expired DE1944185U (de) | 1963-07-03 | 1964-07-03 | Verschluss fuer photographische objektive. |
Family Applications Before (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK53385A Pending DE1297462B (de) | 1963-07-03 | 1964-07-03 | Zentralverschluss fuer fotografische Objektive mit einer von der Lichtintensitaet abhaengigen elektrischen Verzoegerungsschaltung |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
DE (2) | DE1297462B (de) |
GB (1) | GB1043814A (de) |
Families Citing this family (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
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DE2827857C2 (de) * | 1978-06-24 | 1983-01-20 | Prontor-Werk Alfred Gauthier Gmbh, 7547 Wildbad | Objektivverschluß zur Erzielung extrem kurzer Belichtungszeiten |
JPH077174B2 (ja) * | 1988-12-28 | 1995-01-30 | 旭光学工業株式会社 | レンズシャッタ機構 |
-
1964
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- 1964-07-03 DE DEK48412U patent/DE1944185U/de not_active Expired
- 1964-07-03 GB GB27613/64A patent/GB1043814A/en not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB1043814A (en) | 1966-09-28 |
DE1297462B (de) | 1969-06-12 |
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