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DE1935323U - Kinematografische kamera mit zaehlwerk. - Google Patents

Kinematografische kamera mit zaehlwerk.

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Publication number
DE1935323U
DE1935323U DE1964A0022848 DEA0022848U DE1935323U DE 1935323 U DE1935323 U DE 1935323U DE 1964A0022848 DE1964A0022848 DE 1964A0022848 DE A0022848 U DEA0022848 U DE A0022848U DE 1935323 U DE1935323 U DE 1935323U
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DE
Germany
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counter
counting
numerical values
disks
counter according
Prior art date
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Expired
Application number
DE1964A0022848
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE1964A0022848 priority Critical patent/DE1935323U/de
Publication of DE1935323U publication Critical patent/DE1935323U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description

Zählwerk für kinematografisoke Kameras
Die Erfindung betrifft ein Zählwerk für kinematografieehe Kameras, vorzugsweise für Kameras für EinreiheBijelichtuag«
Bei Kinokameras für Zweireihenbeliehtung und IiIb umfaßt das FiImzählwerk gewöhnlich eine , welche sowohl beim ersten als auch beim zweites lilmäurehlauf von O nt bis 7>5 m oäer umgekehrt zählt« Eine Einzelbildzählung, wie sie sowohl bei Verwendung der Kamera Einzelbildaufnahmen als auch bei Überblendungen derlich wäre, ist bei diesen Zählwerken niojat m Noch ungünstiger wirkt sich die Ungenauigkeit soldier Zählwerke bei Schmalfilmkameras für Einreihenbeliohtung und etwa 15 bis 20 m langen Sehmalfilm aus.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Zählwerk zu schaffen, bei welchem die Länge des belichteten oder des nooh zu belichtenden Films; nicht nur nach Metern oder anderen groben Bruchteilen der gesamten Filmlänge, sondern auch nach Einzelbildern oder nach Dezimetern ab—' lesbar ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwei gegeneinander untersetzte Zählseheiben vorgesehen sind, wobei die Zahlenwerte beider Zählseheiben in einem oder mehreren Fenstern ablesbar sein können. Besonders vorteilhaft ist die Anordnung, wenn die Zahlenwerte beider Zähl— scheiben in einem Fenster derart nebeneinander vercärehbar sind, daß die einen Zahlenwerte als Dezimalstellen zu den anderen Zahlenwerten erscheinen* Hierzu ist es zweckmäßig, daß eine Zählseheibe aus durchsichtigem Material besteht und durch sie hindurch auch die Za&lenwerte der anderen Zählseheibe ablesbar sind.
Zur Erzielung einer ausreichenden Untersetzung zwischen äen beiden Zählseheiben und dem. Kameragetriebe wird vorgesehlagen, daß mindestens eine Untersetzungsstufe des Zählwerkgetriebes als Einzahlgetriebe ausgebildet ist. Weiterhin
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ist es günstig, wenn in an sich bekannter Weise bei der Zählwerkfortschaltung eine Rückstellfeder gespannt wird, wobei eine einseitig wirkende F@derraste vorgesehen ist, die von Hand oder beim Öffnen des- Kameradeekels mit einer der Zählscheiben außer Eingriff bringbar ist und die Zählscheiben zum Rücklauf unter der Wirkung der Rückstellfeder freisetzt* Um zu verhindern, daß beim Zurücklaufen des Zählwerks das ganze Kameragetriebe mitlaufen muß, kuppelt eine Vorrichtung zum Ausheben der Federraste gleichzeitig die Zählscheiben vom übrigen Zählwerksgetriebe ab. Diese Vorrichtung besteht dabei zweekmäßigerweise aus einem verschwenkbaren, unter Federwirkung stehenden Hebel, auf welchem mindestens eine der Zählscheiben gelagert ist und welcher die Federraste steuert.
Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen näher erläutert. Die Figuren 1 bis 4 zeigen vier verschiedene Ausgestaltungen eines erfindungsgemäßen Zählwerks für eine Kinokamera.
In den Figuren sind das Gehäuse einer kinematografisehen Kamera mit 1, eine Antriebsachse des Eameragetriebes mit 2, ein darauf angeordnetes Ritzel mit 3, ein mit diesem in
_ 4 —
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Eingriff stehendes Zahnrad mit 4, dessen Welle mit 5 ein auf der Welle 5 gelagertes Schneckenrad mit 6 bezeichnet. Mit eiern Schneekenrad 6 ist ein Zahnrad 7 in Eingriff, welches über entsprechende UntersetzungsstufeB mit zwei ZählscheibeB 8, 9 zusammenwirkt.
Gemäß den Figuren 1 und 2 ist das Zahnrad 7 ^m die Achse drehbar, während die Zählseheiben 8, 9 auf einem um die Achse 11 drehbaren Hebel 12 gelagert sind, welcher unter der Wirkung einer Feder Ij5 an einen Anschlag 14 gezogen wird. Dabei ist die Zahnscheibe 9 um die Achse 11 uni die Zählscheibe δ um die Achse I5 drehbar. Auf dem Hebel 12 ist eine Rastfeder 16 befestigt, welche in dem in den Figuren gezeigten Ruhezustand mit einer Hastverzahnung der Zählscheibe 8 in Eingriff steht. Sie liegt dabei an einem gehäusefesten Anschlag I7 an.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 ist zwisöh&n dem Zahnrad 7 und der Zählscheibe 8 ein Einzahngetriebe 18, I9 "vorgesehen, so daß bei einer Umdrehung des Zahnrades 7 das Zählrad 8 nur um einen Zahn I9 weitergedreht wird. Das Zählrad 8 weist eine Skala 20 auf, von der je ein Zahlenwert in
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einem Betrachtungsfenster 21 des Kameragehäuses l sichtbar ist. Über das um die Welle I5 drehbare Ritzel 22 wird die zweite Zählscheibe 9 angetrieben. Die auf ihr aufgetragenen Zahlenwerte 23, welche in einem Fenster 24 sichtbar werden, stehen zu der Skala 20 in einem bestimmten Verhältnis, so daß die Werte der Skala 20 beispielsweise die abgelaufene oder noch vorhandene Filmlänge in Dezimetern anzeigt und die Zahlenwerte 2J> der zweiten Zählseheibe 9 et ie Meterzahl angeben. Die in den Fenstern 21, 24 der Figur 1 sichtbaren Zahlenwerte besagen also beispielsweise, daß noch 15,7 m unbelichteter Film vorhanden ist. Es wäre aber auch möglich, daß das Zählwerk den belichteten Film mißt; dann wären gemäß Fig. 1 bereits 15,7 m Film belichtet.
Die Ausgestaltung nach Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 dadurch, daß die über der Zählseheibe 9 liegende Zählseheibe 8 durchsichtig ausgebildet ist und daß nur ein Betrachtungsfenster 25 vorgesehen ist. Außerdem ist zwischen der Zählseheibe 8 und der Zählscheibe 9 wiederum ein Einzahngetriebe 26, 27 angeordnet, so daß einer Umdrehung der Zählscheibe 8 eine Drehung der Zählscheibe 9 um einen Zahn 27 entspricht. Ia Betrachtungsfenster 25 erscheinen an erster Stelle die die Meterzahl angebendes
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Zahlenwerte 23> dann ein gehäusefestes Komma oder ein Punkt und anschließend die die: Bezimeterzahl angebenden Zahlenwerte 20 der Zählsoheibe 8. Bei dieser Anordnung kann also die Filmlänge in Metern auf einen Dezimeter genau im Fenster 25 abgelesen werden.
Ist ein ganzer Film belichtet und wird der Kameradeckel zum Entnehmen desselben ge©ffnet> so kann über nicht dargestellte Mittel oder von Hand der Hebel 12 in Richtung des Pfeiles 28 entgegen der Wirkung der Feder 13 verschwenkt werden* Dabei wird die Rastfeder 16 durch den gehäusefesten Stift 17 von der lastverzahnung der Zählscheibe 8 abgehoben. Außerdem werden die Getriebeteile 18, I9 außer Eingriff gebracht. Während der Fortschaltung des Zählwerks bei der Filmablängung wurde eine an sich bekannte und deshalb nicht dargestellte Feder gespannt» Diese kann sich nun entspannen und die Zählscheiben 8, 9 in ihre Ausgangslage zurückdrehen.
Bei den Anordnungen nach den Figuren 3 und 4 is^ nur die Zählscheibe 9 auf dem Hebel 12 gelagert, wobei die Rastfeder 16 mit dem Zählrad 9 in Eingriff steht. Der Hebel ist dabei um die Achse 29 drehbar* Zwisehen Zaimxael 7 und dem Zählrad 8 ist eine Zahnraduntersetzung J>Q vorzusehen,
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während zwischen den-beiden Zählrädern-.8,9 ein EinzahHigetriebe 26, 27 angeordnet ist* .Die Wirkungsweise; der Anordnung nach Fig. 3 Q^tspricht im übrigen völlig der nach Fig. 1, .. wobei die Zahlenwerte, der. Skala 20.nicht unbedingt Dezimeter, sondern auch die Zahlenwerte der Einzelbilder darstellen, können* Letzteres ist- besonders vorteilhaft, wenn es.sich um; " eine. Kamera mit .Einzel- und Reihenbildsehaltung.und einer Vorrichtung zur Überblendung handelt*. Bein.Entnehmen des Filmes und Verschwenken des Hebels 12 in.Riehtung-. des .Pfeiles 28 wird genauso wie bei denVorrichtungen nach den:Figuren ,1 und 2 auch bei den Anordnungen nach den Figuren 3 und 4 über den Stift Y] die Rastfeder 16 von de.*· Zählscheibe abgehoben. Außerdem wird hierbei die Zählscheibe 9 außer Eingriff mit der Zählscheibe 8 gebracht, Zweekmäßigerweise besitzt dabei jede der Zählscheiben 8, 9 eine eigene Rückstellfeder, die. beim Ablauf des Kamerage trieb es gespannt, wird. -.
Die Vorrichtung nach.Fig. 4 unterscheidet, sich; von der nach Fig. 3.dadurch, daß im Betrachtungsfenster 24 für die Zählseheibe 9 feststehende Marken J>1-tux die volle, halbe 9 viertelte Filmlänge usw. vorgesehen sind* Auf der Zählsoheibe 9 ist eine Anzeigekurve 32 vorgesehen, die sieh bei .Drehung der Zähischelbe 9 durch die Zählseheibe 8 gegenüber den Marken 31 verschiebt und so die grobe Ablesung der Filmlänge ermöglicht, während die Zahlenwerte auf der Scheibe 8 die genaue Filmlänge abzulesen gestatten.

Claims (8)

RA. 835 ~ 8 - -.' "-■-■■■■■ ■■■■-■." PK 236/MK 4-57 Patentanspräche
1. Zählwerk für kinematogra.fi sehe. Kameras, vorzugsweise für Mnreihenbeliehtungy dadurch gekenBzeiehnetj daß zwei gegeneinander untersetzte Zählseheiben (8, 9) vorgesehen sind*
2* Zählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß· ■ die Zahlenwerte (20, 23) beider Zählscheiben (8^ 9). in einem oder mehreren Fenstern (21Λ 24; .25) abiesbar sind. . " -' -" : " ._ - :
3* Zählwerk nach Anspruch 1 und 2t- dadurch gekennzeichnet^ daß die Zahlenwerte (20, 23) beider Zählseheiben (8, 9) in einem Fenster (25)" derart nebeneinander Terdrehbar sind, daß die einen Zahlenwerte (20} als Dezimalstellen zu den anderen Zahlenwerten (2J) erscheinen.
4. Zählwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zählseheibe (8) aus durchsichtigem Material besteht und durch sie hindureh auch die Zahlenwerte (23) eEer. anderen Zähl sehe ibe (9) ablesbar sind.
- 9 PK 236AK 457
5· Zählwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Unter— setzungsstufe (18, 19; 26, 27) des Zählwerkgetriebes (6,bis 9) als Einzahngetriebe ausgebildet ist.
6* Zählwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in .an sich bekannter Weise bei der Zählwerkfortschaltung eine Rückstellfeder gespannt wird.
7. Zählwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dal eine einseitig wirkende !Federraste (l6) vorgesehen ist, die von Hand oder beim Öffnen des Kameradeckels oder beim Herausnehmen einer Kassette mit einer der Zählscheiben (8, 9) außer Eingriff bringbar ist und die Zählscheiben (8, 9) zum Rücklauf unter der Wirkung der Rückstellfeder freisetzt.
8. Zählwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zum Ausheben der Federraste (16) gleichzeitig die Zählscheiben (8, 9) vom übrigen Zählwerksgetriebe (7> 8) abkuppelt.
9· Zählwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Zählscheiben (8, 9) auf einem versehwenkbaren, unter Pederwirkung stellenden Hebel (12) gelagert ist, welcher die Federraste (16) steuert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1964A0022848 1964-11-27 1964-11-27 Kinematografische kamera mit zaehlwerk. Expired DE1935323U (de)

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Publication Number Publication Date
DE1935323U true DE1935323U (de) 1966-03-24

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