DE1927671C - Vorrichtung zur Entleerung eines Silos - Google Patents
Vorrichtung zur Entleerung eines SilosInfo
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Description
1 927 67i
Die Erfindung betrilfi eine Vurrichlung zur lim- Lebensdauer auiweisl. Es besteht keine Schwiengkeii
leerung eines Silos mit zylindrischer Außenwand und für das Austragen von Silogütern, die einen hohen
einem eine MitielölTnung aufweisenden ringförmigen Widerstand haben. Da zwei Exzenteranl.riehe, die im
Boden mit einer im Bereich der Mittelolfnung um- übrigen wesentlich robuster und billiger sind als
laufenden Halte-rung für einen über den ringförmigen 5 Zahnraduntersetzungsgetriebe, hintereinandergeschal-
Boden ragenden Fräsarrn und mit einem im Bereich tet werden, kann also praktisch eine beliebig hohe
der MiitelolTnung angeordneten feststehenden Zahn- Untersetzung erreicht werden, so daß es ohne weite-
kranz, wobei ein Antrieb für die umlaufende Halte- res möglich ist, die Halterung mit dem Fräsarm
rung vorgesehen ist, der mit einem Exzenter und mit od. dgl. mit der erforderlichen niedrigen Vorsclnib-
einem Hebel versehen ist. io geschwindigkeit in Drehung zu versetzen, wobei von
Bei der vorgenannten, durch die amerikanische der Drehung bzw. der Drehzahl des Fräsarmes bzw.
Patentschrift 3 050 201 bekannten Vorrichtung ist der Fräskette desselben ausgegangen wird, so daß
am Ende einer Förderschnecke ein Vorscliubhebel nur ein einziger Antrieb für den Umlauf der Fräsexzentrisch
angeordnet, der mit seinem Zahnstangen- kette sowie für ihren Vorschub benötigt wird,
»rtig ausgebildeten Ende mit der Verzahnung eines 15 Es ist in diesem Zusammenhang von Interesse, daü Zahnki.mzes in Eingriff steht. Die Drehgeschwindig- bei manchen sehr festen Silogütern mit hohem Widerlceit der Förderschnecke wird somit unter nur ein stand die Umlaufgeschwindigkeit des Fräsarmes so maliger Untersetzung für die Vorschubgeschwindig- niedrig sein muß, daß ein einziger Umlauf des Fräskeit benutzt. Die derart erzielbare Untersuchung ergibt armes 1 Stunde dauert. Ein weiterer Vorteil der Er- »ber für feste Silogüter, die eine relativ hohe Festig- 20 findung gegenüber der bekannten Vorrichtung, bei keil aufweisen und der Entnahme einen ziemlich hohen der ebenfalls ein Exzenterhebel benutzt wird, besteht Widerstand entgegensehen, eine zu hohe Vorschub- darin, daß das drehbare Element mit dem Doppelgeschwindigkeit für die Umlauf bewegung der Halte- exzenter über einen Freilauf durch den weiteren rung und der Förderschnecke. Die bekannte Förder- Hebel angetrieben wird. Hierdurch wird ei reicht, daß schnecke ist demzufolge allenfalls für lose Schutt- 25 das drehbare Element sich ständig in ein und dergüter ehsatzfähig, nicht aber für Silogüter mit höhe- selben Richtung dreh» und hierbei eine volle Umrem Widerstand, z. B. für Grüngut-Silos. Ein weite- drehung nach der anderen ausführt. Es ist somit mögrer Naihteil der bekannten Vorrichtung besteht lieh, daß der jeweils gerade im Eingriff mit dem darin, daß zu befurchten is·., daß der Verschleiß rela- Zahnrad stehende Vorschubhebel relativ lange, z. B. iw hoch is.t. 30 längs eines Weges von etwa 4 cm, in Eingriff mit den
»rtig ausgebildeten Ende mit der Verzahnung eines 15 Es ist in diesem Zusammenhang von Interesse, daü Zahnki.mzes in Eingriff steht. Die Drehgeschwindig- bei manchen sehr festen Silogütern mit hohem Widerlceit der Förderschnecke wird somit unter nur ein stand die Umlaufgeschwindigkeit des Fräsarmes so maliger Untersetzung für die Vorschubgeschwindig- niedrig sein muß, daß ein einziger Umlauf des Fräskeit benutzt. Die derart erzielbare Untersuchung ergibt armes 1 Stunde dauert. Ein weiterer Vorteil der Er- »ber für feste Silogüter, die eine relativ hohe Festig- 20 findung gegenüber der bekannten Vorrichtung, bei keil aufweisen und der Entnahme einen ziemlich hohen der ebenfalls ein Exzenterhebel benutzt wird, besteht Widerstand entgegensehen, eine zu hohe Vorschub- darin, daß das drehbare Element mit dem Doppelgeschwindigkeit für die Umlauf bewegung der Halte- exzenter über einen Freilauf durch den weiteren rung und der Förderschnecke. Die bekannte Förder- Hebel angetrieben wird. Hierdurch wird ei reicht, daß schnecke ist demzufolge allenfalls für lose Schutt- 25 das drehbare Element sich ständig in ein und dergüter ehsatzfähig, nicht aber für Silogüter mit höhe- selben Richtung dreh» und hierbei eine volle Umrem Widerstand, z. B. für Grüngut-Silos. Ein weite- drehung nach der anderen ausführt. Es ist somit mögrer Naihteil der bekannten Vorrichtung besteht lieh, daß der jeweils gerade im Eingriff mit dem darin, daß zu befurchten is·., daß der Verschleiß rela- Zahnrad stehende Vorschubhebel relativ lange, z. B. iw hoch is.t. 30 längs eines Weges von etwa 4 cm, in Eingriff mit den
Durch die deutsche Auslegeschrift 1 257 680 ist Zähnen des Zahnkranzes bleibt. Dies ermöglicht eine
eine weitere Vorrichtung zur Entleerung eines Silos relativ große Teilung der Zähne des Zahnkranzes, die
für Gärfutter und dergleichen bekannt, bei der eine deshalb auch relativ groß ausgebildet werden können
zentrale Austragöffnung innerhalb des trichterför- und somit eine große Festigkeit haben. Im Gegensatz
migen Silobodens vorgesehen ist, sowie ein um die 35 hierzu wird der bekannte Vorschubhebel ständig hin-Siloachse
schwenkbarer Fräsarm mit durch die Aus- und herbewegt und e:, ergeben sich wesentlich kürzere
tiagöftnung angetriebenen Fräswerkzeug^, der auf EingrifTszeitun und Eingriffswege. Auf Grund des
einem am öffnungsrand angeordneten Drehkranz häufigeren Eingriffs ist ein höherer Verschleiß unverumläuft.
Im Gegensatz zu der durch die amerika- meidbar. Außerdem muß eine relativ kleine Zahnnische
Patentschrift 3 050 201 bekannten Anordnung 40 teilung bei der bekannten Vorrichtung vorgesehen
kann bei dieser Vorrichtung eine relativ hohe Unter- werden, weshalb die Zähne wesentlich schwächer sind,
setzung erreicht werden, so daß auch Schüttgüter mit was festigkeitsmäßig naturgemäß sehr ungünstig ist.
hoher Widerstandsfähigkeit entleert werden können. Durch die Anordnung von zwei an Stelle von nur
Nachteilig bei dieser bekannten Vorrichtung ist je- einem Vorschutthebel ergibt sich ferner der Vorteil,
doch, daß sie sehr teuer in der Herstellung ist, was 45 daß praktisch während des gesamten Weges einer
darauf zurückzuführen ist, da^ die Untersetzung mit- jeden Umdrehung des drehbaren Elementes eins Vortek
eines Zahnraduntersetzungsgetriebes erzielt wird. Schubbewegung für den Umlauf der Halterung er-
Ausgehend von dem vorgenannten Stand der Tech- zeugt wird. Bei nur einem Vorschubhebel wäre nur
nik ist es nun Aufgabe der Erfindung, eine verbes- die Hälfte der Drehbewegung des drehbarer. EIe-
scrte Vorrichtung zur Entleerung eines Silos in Vor- 50 men;es für die Vorschubbewegung nutzbar,
schlag zu bringen, wobei insbesondere der Antrieb Gernäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das
für die umlaufende Halterung verbessert werden soll. drehbare Element mit einem zweiten Freilauf ver-
Dieser Antrieb soll möglichst einfach, billig und ro- bunden, dessen Klemmrichtung in bezug auf die
bust sein und insbesondere eine hohe Lebensdauer Drehung des drehbaren Elementes entgegengesetzt zu
aufweisen. 55 der des ersten Freilaufs ist.
Diese Aufgabe wird erflndungsgemäß dadurch ge- Von Bedeutung ist ferner, daß der Hub der jeweils
löst, daß bei dem bekannten Antrieb für die um- mit dem Zahnkranz in Eingriff stehenden Vorschublaufende
Halterung, der mit einem Exzenter und hebel größer ist als die Zahnteilung. Hierdurch ist
einem Hebel versehen ist, der von dem Exzenter an- nämlich gewährleistet, daß beim Wechsel von dem
getriebene Hebel über einen weiteren Hebel und 60 einen zum anderen Vorschubhebel ein kurzer Zeiteinen
Freilauf mit einem drehbaren Element verbun- raum entsteht, in dem die Vorschubbewegung unterden
ist, in dem exzentrisch zu seiner Drehachse zwei brachen wird, so daß der Fräsarm während dieser
Vorschubhebel gelagert sind, die mit ihren freien kurzen Zeit nicht gegen das Silogut angedrückt wird,
Enden mit dem Zahnkranz zusammenarbeiten und sondern hiermit nur mehr oder weniger lose zusamdie
Halterung in Umlauf setzen. 65 menarbeitet. Hierdurch wird ein etwaiges Verklem-
Wie ohne weiteres ersichtlich, weist dieser erfin- men des Fräsarmes mit Sicherheit verhindert,
dungsgemäßc Antrieb den Vorteil auf, daß er sehr tn den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiei
einfach, billig und robust ist und eine sehr hohe dargestellt. Es zeigt
I ι g. I «.tic Draufsidu auf eine bevorzugte Ausiiihrungsfonn
der Erfindung vom Inneren des Silos her
l'i g. 2 eine bevorzugte Ausfülinungsform des drehbaren
Elementes and des seinem Antrieb dienenden Schaltfreilaufs.
In F ig. ι trägt der Boden des Silos das Bezugs-
?eiciien i. im Siloboden ist eine Miltelüllnung ausgespart,
deren Rand durch eine Schiene begrenzt ist, in der die umlaufende Halterung läuft, was beispiels- ig
ueisj über geeignete Rollen oder Kugellager erfolgen
kanu. Wie die Lagerung der umlaufenden Halterung
i:i der Mittelöllnung im einzelnen erfolgt, i>t jedoch
liidii Gegenstand der vorliegenden Erfindung und
braucht somit auch nicht näher erläutert werden. Neben der Laufschiene ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ein Zahnkranz 2 vorgesehen, üher den der Antrieb der umlaufenden Halterung 3 erfolgt.
Wie man F i g. 1 der Zeichnung entnimmt, ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel nu' ein einziges
Antriebsaggregat vorgesehen, von dem jedoch nur die angetriebene Welle 4 dargestellt ist. Auf
dieser Welle sitzt einerseits ein Zahnrad 5, das in an sich bekannt r Weise dem Antrieb der nur schematisch
angedeuteten Fräskette 6 des Fräsarmes 7 dient, der etwa von der Mitte der umlaufenden Halterung 3
bis zum äußersten Rand des Silobodens 1 auskragt. Mit der Welle 4 des Antriebsaggregate*, das sich normalerweise
außerhalb des Silos befindet, ist ferner eine 1 xzenterscheibe 8 verb'unden, die einen Hebel 9
trägt. Der Hebel 9 weist an seinem der Exzenterscheibe 8 abgewandten Ende ein Langloch 10 auf, in
das ein Stift 11 eines Hebels 12 hineinragt, dessen anderes Ende mit dem Außenmantel eines Schaltfreilaufs
13 verbunden ist. Die Funktion des mit einer Rücklaufsperre kombinierten Schaltfreilaufs soll
nachstehend an Hand der Fig. 2 der Zeichnung näher erläutert werden.
F i g. 2 zeigt einen Querschnitt durch den Freilauf parallel zu der Achse desselben. Wie man der Zeichnung
entnimmt, ist die Achse 14 des Freiiaufs 13 beispielsweise
mittels eines Kugellager* 15 in einer Grundplatte 16 drehbar gelagert. Ai. ihrem in der
Zeichnung oberen Ende trägt die Achse 14 ein drehbares Element 17, auf dem eine Exzenterkurbel mit
den Lagerflächen 18 und 19 befestigt ist. Auf den Lagerflächen 18 und 19 sind Hebel ^O und 21 angeordnet,
von denen z. B. der Hebel 20 als Vorschubhebel dient und die Drehung der umlaufenden Halterung
3 durch Eingriff in den Zahnkranz 2 bewirkt. Der /weite Hebel 21 dient ebenfalls als Vorschubhcbel
und greift während der Zeiten in den Zahnkranz 2 ein, in denen der erste Vorschubhebel 20 frei
zurückläuft. Auf diese Weise wird trotz des Exzenterantricbs eine kontinuierliche Vorschubbewegung erreicht.
Außerdem wird das Zurücklaufen der umlaufenden Halterung bei der Rückwärtsbewegung der
Vorschubhebel jeweils durch den anderen Vorschubiir
Sei verhindert. Zu diesem Zweck sind die Vorschubhcbel
20 und 21 in verschiedenen Höhen angeordnet, so daß sie sich gegenseitig bei Drehung der
A.iise 14 des Freilaufs nicht behindern.
Der Antrieb des Schaltfreilaufs 13 erfolgt über den Hebel 12, der seinerseits von der Motorwelle 4 über
die Exzenterscheibe 8, den Hebel 9, das Langloch 10 und den Stift 11 zu einer hin und her gehenden Bewegung
angetrieben wird. Der Hebel 12 ist an seinem vorderen Ende mit dem Mantel eines obucn Kanu,
rings22 des Schaltfreilaufs fest verbunden, lliciduich
wird erreicht, daß sich die Achse 14 bei Drehbewegung des Hebels 12 in der einen lliduung um cincii
bestimmten Betrag dreht, während in der Gegenrichtung der Hebel 12 frei zurücklaufen kann, da dann
die Sperrung aufgehoben ist. Während des !';■·■: ic η
Rücklauies des Hebels 12 wird durch den /v.eilen
unteren Käfigring 23 des Freilaufs eine Rückwärts
drehung der Achse 14 verhindert, da bei diesei Dreh
richtung der Achse die Sperrwirkimg der Walzen des Käfigrings 23 einsetzt, der mit der Grundplatte 16
fest verbunden ist.
Ausgehend von dieser Funktion des Schaluieilauf·.
ergibt sich für den Antrieb der erfinduiigsgeinaücii
Vorrichtung -vie sie in F i g. 1 dargestellt ist. folgende
Arbeite.veise. Sobald das Antriebsaggregat in Betrieb genommen wird und die Welle 4 sich zu drehen
beginnt, wird die Fräskette 6 des Fräsarme■>
7 in Bewegung gesetzt und der Fördervorgang eingeleitet. Gleichzeitig erfolgt über das beschriebene Gestänge
der Antrieb der Achse 14 des Schaltfreüaufs, and die umlaufende Halterung wird schrittweise durch Iangriff
der Vorschubhebel 20 und 21 in den Zahnkranz 2 im Uhrzeigersinn gedreht. Da der Schaltfreilauf nut
einer Rücklaufsperre kombiniert ist, ist sichergestellt, daß trotz der Reversierbewegung des Hebels 12 die
umlaufende Halterung 3 ihre einmal erreichte Lage beibehält, da die Achse gegen eine Rückwärtsdrehung
durch den Käfigring 23 gesperrt wird. Ein Zurücklaufen der umlaufenden Halterung könnte ersi eintreten,
wenn der Vorschubhebel 20 nach Erreichen semer tiefsten Stellung durch den nächsten Zahn des
Zahnkranzes2 außer Eingriff gebracht wird und seine Rücklaufbewegung einsetzt. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Vorschub nunmehr jedoch von dem zweiten Vorschubhebel 21 übernommen, der gerade seine
Rücklaufbewegung beendet hat.
lim einfachsten Fall kann ein Rücklaufen der umlaufenden
Halterung auch mit nur einem Vorschubhebel erreicht werden, und zwar durch eine f-der
belastete Sperrklinke 24, die in Fig. 1 angedeute' ist
Bei geeigneter gegenseitiger Winkellage der I agerflächen 18 und 19 auf dem drehbaren Element 17
verhindert jedoch der Hebel 21 während des Rückläufen*
des Vorschubhebels 20 ein Rücklaufen der umlaufenden Halterung, und umgekehrt, und es wird
jeweils bei erneutem Eingreifen eines der Vorschubhebel 20, 21 hinter dem nächsten Zahn des Zahnkranzes
2 der zuvr,.· wirksame Vorschubhebel wieder außei Eingriff gebracht.
I'm den Hebel 12 in einer definierten Lage zu halten,
ist einerseits eine Feder 25 vorgesehen, die den Hebel an seinem vorderen Ende nach außen, d. h. in
radialer Richtung zieht, und ist ferner ein Anschlag 26 vorgesehen, gegen den sich der Hebel 12 unter dem
Zug der Feder 25 anlegt. Die Lage des Anschlages 26 ist, wie die Zeichnung zeigt, über ein Gewinde
und eine diesem zugeordnete Mutter einstellbar und dient der Einstellung der Vorschubgeschwindigkeit.
Eine weitere Möglichkeit zur Regulierung der Vorschubgeschwindigkeit auf die im Einzelfall gewünschten
Werte besteht darin, für den Stift 11 an dem Hebel 12 verschiedene Aufnahmen 27 vorzusehen und
auf diese Weise den Hub pro Umdrehung der Motor welle 4 einzustellen.
Wie die vorstehenden Erläuterungen zeigen, gelinßt
es also mit dem erfindungsgemäßen Antrieb mit
Claims (5)
- mir einem Antriebsaggregat auszukommen und gleichzeitig die Belastung dieses Antriebsaggregates unabhängig von der jeweiligen Stellung der umlaufenden Halterung in bezug auf das Silo zu gestalten. Gleichzeitig wird durch die bevorzugte Gestaltung des Antriebs mit Hilfe eines einen Exzenter enthaltenden Gestänges die Belastung des Motors infolge der Hebelwirkung auf ein Minimum herabgedriickt. Daneben hat sich, wie oben ausgeführt, das Gestänge als geeignet erwiesen, den Vorschub der umlaufenden Halterung nahezu unabhängig von der für den Antrieb der Fräskette erforderlichen Geschwindigkeit zu gestalten.Ferner bietet die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung den Vorteil, daß durch einfaches Umlegen der Vorschubhebel 20, 21 die Antriebsrichtung für die umlaufende Halterung geändert werden kann. Dies ist insbesondere dann von Interesse, wenn die Vorrichtung zur Entleerung des Silos längere Zeit. beispielsweise mehrere Tage, nicht in Betrieb war und sich das Lagergut sehr stark festgesetzt hat. In diesen Fällen kann es sich nämlich als erforderlich erweisen, die umlaufende Halterung zunächst einmal entgegen dem üblichen Drehsinn in Betrieb zu nehme:- ■'- "*>-yvr1l-;ir hinter dem Fräsarm, d.h. an der Stelle, an der zuletzt Lagergut entnommen wurde, die Verdichtung stets am geringsten ist. Sobald dann die Vorrichtung beim Rückwärtslauf wieder einwandfrei arbeitet, kann durch erneutes Umlegen des bzw. der Vorschubhebel die normale Umlaufrichtung für die umlaufende Halterung wieder eingestellt werden.Wie die vorstehende Beschreibung deutlich macht, sind die Vorteile der Erfindung unabhängig von der Art des im Einzelfall verwendeten Förderelementes und kommen beispielsweise bei Vervsndung einer Förderschnecke ebenso zum Tragen wie bei dem im Ausführunesheispiel angenommenen Fräsarm.Abschließend soll noch auf einen weiteren entscheidenden Vortei! der Vorrichtung hingewiesen werden. Wie vorstehend ausgeführt, sind bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Vorschubhebel auf den Lagerflächen einer Exzenterkurbel gelagert. Durch geeignete Wahl der Winkellage der Längsachsen der Lagerflächen bzw. der die l.agerflachen bildenden zylindrischen Kurbelwellenteile kann nun erreicht werden, daß der Vorschub der umlaufenden Halterung intermittierend erfolgt, so daß jeweils auf einen Vorschubtakt eine kürzere oder Hingere Periode des Stillstands der umlaufenden Halterung eintritt. In dieser Zeit befreit sich nun die Fräskette von dem anhaftenden Fördergut und ist somit bei erneutem Vorrücken der umlaufenden Halterung frei von Fördergut und kann entsprechend wirksam in das ab/.ufrasende Fördergut eingreifen. Insbesondere bei sehr festem Fördergut, das unter hohem Druck steht, kann auf diese Weise ein Verklemmen des Fräsarms wirksam verhindert werden, wobei die Menge des geförderten Gutes höher ist als bei kontinuierlichem Antrieb der umlaufenden Halterung.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19691927671 DE1927671C (de) | 1969-05-30 | Vorrichtung zur Entleerung eines Silos | |
AT442670A AT305145B (de) | 1969-05-30 | 1970-05-15 | Vorrichtung zur Entleerung eines Silos |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19691927671 DE1927671C (de) | 1969-05-30 | Vorrichtung zur Entleerung eines Silos |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1927671A1 DE1927671A1 (de) | 1971-04-29 |
DE1927671C true DE1927671C (de) | 1972-03-09 |
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