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DE1927161C - Verfahren und Schaltungsvorrichtung zum Aussenden von Rundschreibnachrichten inFernschreibübertragungsanlagen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsvorrichtung zum Aussenden von Rundschreibnachrichten inFernschreibübertragungsanlagen

Info

Publication number
DE1927161C
DE1927161C DE1927161C DE 1927161 C DE1927161 C DE 1927161C DE 1927161 C DE1927161 C DE 1927161C
Authority
DE
Germany
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characters
telex
transmission
character
code
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Herman da Voortmrg Silva (Niederlande). H03k 23-04
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nederlanden Staat
Original Assignee
Nederlanden Staat
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Schaltungsvorrichtung zum Aussenden von Rundschreibnachrichten an mehrere zu beliebigen Zeitpunkten sich aufschaltende Empfangsstellen in Fernschreibübertragungsanlagen, insbesondere in Funkfernschreibübertragungsanlagen, in denen die einzelnen Fernschreibzeichen in einem fehleranzeigenden Code und zweimal hintereinander ausgesendet werden und die Fernschreibzeichen der zweiten Sendung mit den Fernschreibzeichen der ersten Sendung zeitlich ineinander verschachtelt und gegenüber diesen um ein vorgegebenes Intervall zeitlich verschoben sind.
Ein solches Verfahren ist aus den ausgelegten Unterlagen der niederländischen Patentanmeldung 6 604 449 des Erfinders an sich bekannt. Dieses Verfahren löst die Aufgabe, vor der Informationssendung den Gleichlauf zu bewirken.
Es kommt aber vor, daß ein Empfänger aufgeschaltet wird, wenn die Informationssendung bereits angefangen hat. Mit dem an sich bekannten Verfahren kann ein Empfänger während einer Informationssendung nicht in Gleichlauf kommen, weil er nicht weiß, welche der empfangenen Zeichen der ersten Sendung und weiche der zweiten Sendung entstammen.
Mit dem Verfahren nach der Erfindung ist dieses Problem gelöst. Ein Empfänger kann während der Informationssendung den Gleichlauf und das Einphasen jederzeit zustande bringen. Dies wird dadurch erreicht, daß in den Pausen vor bzw. zwischen den einzelnen Rundscheibnachrichten abwechselnd zwei unterschiedliche, nicht als Nachrichtenzeichen dienende Fernschreibzeichen ausgesendet werden, daß während einer Rundschreibnachricht die erste Sendung bei Auftreten eines ausgewählten Fernschreibzeichens und nur bei einer vorgeschriebenen Mindestlänge des Teiles der Rundschreibnachricht so lange unterbrochen wird, bis auch die /weite Sendung so weit erfolgt ist, daß danach eine Pause eingelegt wird, in der die beiden unterschiedlichen Fernschreibzeichen mindestens einmal abwechselnd ausgesendet werden, und daß danach die Sendungen der Rundschreibnachricht, anfangend mit dem obengenannten, ausgewählten Fernschreibzeichen bis zum erneuten Auftreten des ausgewählten Fernschreibzeichens, fortgesetzt werden.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand eines in ilen Zeichnungen dargestellten Ausfiihrungsbeispiels erläutert.
I'ig. I gibt ein Zettdiagramm der Vorgänge im Verfahren;
3 4
F i g. 2 zeigt ein Blockschaltbild des Senders; entsendet worden sind, erfolgt die Sendung des ZV-F i g. 3 gibt die Zeitpunkte an, in denert die in Zeichens. n F i g. 2 erwähnten Impulse auftreten, und F i g. 2 gibt ein Blockschaltbild des Senders, uper F i g. 4 erläutert die in Fig. 2 verwendeten Symbole. die Kontakte 1 bis 5 des Streifenlesers wird die ln.or-In Fig. 1 sind neben der Mittelspalte die dem 5 mation des fünflochigen Streifens in Form eines Plus-Sender nacheinander zugeführten Zeichen angegeben; potentials für ein 1-Bit und eines Minuspotentials tür die Zeit verläuft von oben nach unten. Die Zufuhr- ein O-Bit an die Tore 1 bis 5 geführt, die unter der geschwindigkeit ist 50 Baud, und die Übertragungs- Steuerung des PS-Impulses, dessen Auftnttsmomente »eschwindigkeit ist das Doppelte = 100 Baud; jedes in Fig. 3 angegeben sind, die Kippschaltungen A Zeichen wird in diesem Beispiel zweimal gesendet. io bis E je nach der ausgelesenen Information in die l-Iiings der Sendeachse (s. rechte Spalte) sind die zum oder in die O-Lage bringen. Ausgänge dieser Kipperstenmal entsendeten Zeichen (erste Sendung) auf schaltungen steuern den den Fünfercode in einen ikr linken Seite und die zum zweitenmal entsendeten fehleranzeigenden Siebenercode umwandelnden Codezeichen (zweite Sendung) auf der rechten Seite ange- umsetzerCC. Ausgänge dieses Codeumsetzers steuern geben; TD ist die Zeitdifferenz zwischen den beiden 15 über die vom P4-Impuls gesteuerten Tore 6 bis 1-Sendungen. Für die empfangenen Stationen ist es die Kippschaltungen 1/4 bis IG, und zwar derart, wichtig, daß sie nicht nur in der richtigen Zeichen- daß diese sieben Kippschaltungen die M -Kombinaphase, sondern auch in einer solchen Lage starten, tion des betreffenden 7-Bit-Zeichens mit konstantem daß die erste Sendung und die zweite Sendung an 0-!-Verhältnis aufweisen. Diese Kippschaltungen ihrer riciitigen Stelle in den Empfangsverteiler fallen, ao sind als Schieberegister geschaltet, so daß unter der Dieser Punkt ist von wesentlicher Bedeutung, da die Steuerung des siebenmal mit Zwischenräumen von Hmpfänger derart angeordnet sind, daß zuerst die 10 ms auftretenden Pl-Impulses die m I/l bis IO erste Sendung (links von der Sendeachse) geprüft und gespeicherte Information über die Tore 28 bis 33 und verworfen wird, wenn sie als falsch befunden wird, das ODER-Tor41 der TastkippschaltungZ weiteraber gespeichert wird, wenn sie sich als richtig er- as gegeben wird, welche also die erste Sendung der weist, um nach dem Empfang der zweiten Sendung 7-Bit-Information besorgt.
abgedruckt zu werden. Wenn die zweite Sendung ais Auf die sieben Pl-lmpulse folgen unmittelbar
richtig befunden ist, aber die < -ste Sendung nicht, so sieben P2-Impulse; diese Impulse haben dieselben
wird die zweite Sendung abgedruckt. Sind die beiden Zwischenräume wie die Pl-Impulse, und der P2/1-
Sendungen falsch, so ist keine Korrektur möglich. In 30 Impuls tritt 10 ms nach dem P 1/7-Impuls auf. Diese
diesem Falle wird ein Fehlersymbol abgedruckt. Eine und andere Impulsreaktionen sind in Fig. 3 dar-
Vertauschung der ersten und zweiten Sendung kann gestellt. Die P2-Impulse schieben nun über die Tore
katastrophal sein. Das Startzeichen sorgt dafür, daß 34 bis 40 die im Register UlA bis IHG vorhandene
beim Starten das I-Zeichen an der Stelle der ersten Information über das ODER-Tor 41 nach der Κφρ-
Scndung und das ^-Zeichen an der Stelle der zweiten 35 schaltung Z weiter. So tastet Z wechselweise ein Zei-
Sendung registriert wird. Die Empfänger sind dazu chen aus dem Register I und ein Zeichen aus dem
mit einem Empfangsschieberegister ausgestattet, wo- Register III. Die erste Sendung eines Zeichens er-
durch jedes empfangene Zeichen im Tempo von folgt aus dem Register I, die zweite aus dem Regi-
100 Baud durchgeschoben wird. Wird das Register ster III.
nun vom I-Zeichen belegt, so erfolgt ein vorläufiger 40 Nach der Sendung der Information aus dem Ke-
Start. Es wird geprüft, ob das nächste Zeichen ein gister I wird der Inhalt dieses Registers über die Tore
«-Zeichen ist. Wenn ja, so ist der Empfänger definitiv 13 bis 19 und unter der Steuerung des P4-Impulses
und richtig in Gang gesetzt worden; wenn nicht, so dem Register IT weitergegeben; zugleich wird der
gelit der Empfänger in die Ruhelage zurück. Die Inhalt des Registers II über die Tore 20 bis 26 und
Zeichen I-vI-x werden, wenn keine Informations- 45 gleichfalls unter der Steuerung des /M-Impulses an
Sendung stattfindet, in fortwährendem Wechsel ent- das Register IH geführt. Derselbe Impuls / 4 fuhrt
sendet, so daß jeder Empfänger reichlich die Gelegen- über die Tore 6 bis 12 neue Information vom C ode-
heit iiat, in Phase zu kommen. Trotzdem wird es ge- umsetzer ins Register I. Der /M-Impuls tritt einmal
legentlich vorkommen, daß erst Zeichen empfangen je 140 ms auf, so daß jeweils nach 140 ms die Inror-
wen.lt.Mi, wenn die Informationssendung bereits in 50 mation ins folgende Register geschoben wird. Hei der
Gang ist oder der Empfang aus der Phase gekommen Sendung der Information aus dem Register I wird
ist. In diesem Falle würden die gesamten weiteren unter der Steuerung der Pl-Impulsc ihe bei l/l ab-
Informutionen verlorengehen. Die Erfindung zielt gegebene Information wieder über das for 52 bei 10
darauf ab, das Startzeichen zu bestimmten Zeiten zu zurückgeschrieben, so daß nach sieben P 1-Impulsen
wiederholen. Als Kriterium ist die Zufuhr des Zci- 55 das Register I wieder die ursprüngliche Information
chens »ZEILENVORSCHUB« ZV gewählt worden. einhält. Das Register I ist ein Rucki<;:pp'""£sschicl)c-
Diese Kombination 01000 muß sich wenigstens ein- register.
mal je 64 Zeichen wiederholen. Im Sender ist nun Die Kippschaltung .V wird einmal je 140 ms tür
eine Einrichtung vorgesehen, die beim Feststellen der 20 ms in die I-Lage gesetzt, wodurch ein Relais
Zufuhr des ZV-Zeichens die Zufuhr für die Dauer von 60 erregt wird, das dadurch den Kontakt Λ fur Jims
vi.-r Zeichen unterbricht, was in Fig. 1 (in der linken schließt, um den i ransportmagnet A/ im Sireilen-
Spalte) durch Schraffierung längs der Zufuhrachse leser zu erregen und dadurch den Streilentiansport
angegeben ist. Dieses Unterbrechen der Informations- zu bewirken.
zufuhr führt zur viermaligen Sendung des Start- Wenn der Streifenleser ausgeschaltet und .011111 Uei
/ciclicns- von diesen vier Startzeichen werden die 65 Kontakt </ in 71W geölinet ist, wird über K6 ein nega-
ersten zwei I-Signale für die zweite Sendung benutzt lives Potential an die Umkehrschaltimg 44 gelcgi
(im Heispiel Ii und C), und dann werden die Zeichen I wodurch am ODER-Tor 43 ein positives l»£"t'»l
und \ abwechselnd gesendet. Nachdem vier I-Zeichen erscheint und unter der Steuerung eines / -/7-Im-
pulses am Tor 45 die Kippschaltung PD die 1-Lage annimmt. Diese Kippschaltung legt dann wieder ein positives Potential an das Tor 47, so daß dieses Tor unter der Steuerung des /'5-lmpulses die Kippschaltungen Iß, IC, IF und IG über die Dioden Dl, D4 in die 1-Lage und die Kippschaltungen \A bis ID und IZi über die Diode D 5, D 6 und D 7 in die O-Lage bringt. Ungeachtet der Lagen, die sie gerade durch den Codeumsetzer angenommen haben, werden die Kippschaltungen also mittels des Impulses P 5 in die Kombination des I-Zeichens gelegt. Mittels desselben P5-Impulses wird zugleich über das Tor 48 die Kippschaltung PK in die 1-Lage gelegt. Der nächste P4-Impuls besorgt die Übertragung des I-Zeichens vom Register I nach dem Register II. Da sich jetzt PR in der 1-Lage befindet, wird der dem P4-lmpuls direkt folgende PS-Irnpuls über die Dioden D 8, D 9, DlO und DIl die I-Kombination des «-Zeichens ändern. Diese Kombination wird dann wieder beim nächsten P4-Impuls in das Register III geführt, so daß, wenn dieses Register durch P2-Impulse ausgelesen wird, das Pausenzeichen α entsendet wird.
Wenn der Streifenleser TR dauernd abgeschaltet ist, bleiben die Kippschaltungen PD und PR in der 1-Lage. Die Sendung ist dann wie folgt: Zeichen I, Alpha, Zeichen I, Alpha usw. Durch Anschalten des Streifenlesers wird das negative Potential von der Umkehrschaltung weggenommen. Über diesen Stromkreis wird das Tor 45 unwirksam gemacht. Dahingegen wird das nun entstandene positive Potential dem Tor 46 zugeführt, so daß die Kippschaltung PD die O-Lage annimmt und beim nächsten P5-Impuls auch die Kippschaltung PiR in die O-Lage kommt. Der Inhalt der Register I und II wird nun nicht mehr in die Zeichen I und α geändert.
Wenn der Streifenleser das Zeichen ZELLENVORSCHUB ausliest, kommen die Kippschaltungen A,C, D und E in die O-Lage, während die Kippschaltung B die 1-Lage annimmt. Da, wie es sich später zeigen wird, das Potential an der Zählvorrichtung 7 07 (α) auch positiv ist, veranlaßt diese Kombination das vom P2/1 -Impuls gesteuerte Tor einen Impuls abzugeben, der die Zählvorrichtung Γ 07 am Eingang s in Gang setzt.
Wenn diese Zählschaltung also an s in Gang gesetzt ist, kann sie, unter der Steuerung des einmal je 140 ms auftretenden Pl/1-Impulses, die Lage 0 bis 7 durchlaufen.
Der Ausgang α ist in der O-Lage des Zählers positiv; das Tor 50 ist also nur in der Ruhelage des Zählers und beim Vorhandensein der ZV-Kombination leitend. Der Ausgang b ist in den Lagen 1, 2, 3 und 4 des Zählers positiv und bringt über das ODER-Tor 43 und das Tor 45 die Kippschaltung PD in die
ίο 1-Lage, gerade wie wenn der Streifenleser abgeschaltet wäre. Dieses positive f>-Potential wird über die Umkehrschaltung 51 dem Tor 46 als negatives Potential zugeführt, so daß dieses Tor gesperrt wird. Nach 4 140 ms wird die Kippschaltung PD wieder freigegeben und über den geschlossenen ^-Kontakt in die 0-Lage gesetzt. Während dieser vier Perioden (Zeichenzyklen) ist die Kippschaltung S durch das Tor 42 gesperrt, so daß viermal kein Transportimpuls auftritt. Nach einer Pause von vier Zeichenzyklen
ao wird der Verkehr wieder mit der Sendung des ZV-Zeichens fortgesetzt. Das Tor 50 kann aber noch vier Zeichenzyklen, d. h. bis die Zählvorrichtung Γ 07 ausgezählt hat, nicht wirksam werden. Etwaige weitere ZV-Kombinationen können also die Kippschal-
s5 tung PD nicht beeinflussen und folglich auch keine Pause verursachen, so daß nicht noch einmal ein Startzeichen entsendet wird. Ist infolge eines ZV-Zeichens der Zähler Γ 07 in Gang gesetzt worden und gehl demzufolge der Sendung des betreffenden ZV-Zeichens eine Pause voraus, so kann ein folgendes ZV-Zeichen den Zähler erst aufs neue in Gang setzen und wiederum eine Pause herbeiführen, wenn der Zähler ausgezählt hat und in die Ruhelage zurückgekehrt ist.
In F i g. 3 sind auf Zeitachsen die Zeitpunkte angegeben, in denen die verschiedenen in F i g. 2 erwähnten Impulse auftreten: das Relais S ist erregt, und der Relaiskontakt s ist geschlossen.
In F i g. 4 sind die in F i g. 2 verwendeten Symbole abgebildet, wobei angegeben ist, was jedes Symbol darstellt.
Mit dem Verfahren nach der Erfindung wird nun über einen Kanal eine möglichst zuverlässige Übertragung mit einer eindeutigen und schnellen Phasierung erzielt. Bei richtigem Empfang wird Phasierang in ungefähr 0,5 Sekunden erzieit.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Aussenden von Rundschreibnachrichten an mehrere zu beliebigen Zeitpunkten sich aufschaltende Empfangsstellen in Fernschreibübertragungsanlagen, insbesondere in Funkfernschreibübertragungsanlagen, in denen die einzelnen Fernschreibzeichen in einem fehleranzeigenden Code und zweimal hintereinander ausgesendet werden und die Fernschreibzeichen der zweiten Sendung mit den Fernschreibzeichen der ersten Sendung zeitlich ineinander verschachtelt und gegenüber diesen um ein vorgegebenes Intervall zeitlich verschoben sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den Pausen vor bzw. zwischen den einzelnen Rundschreibnachrichten abwechselnd zwei unterschiedliche, nicht als Nachrichtenzeichen dienende Fernschreibzeichen (51, \) ausgesendet werden, daß während einer Rundschreibnachricht die erste Sendung bei Auftreten eines ausgewählten Fernschreibzeichens (ZV) und nur bei einer vorgeschriebenen Mindestlänge des Teiles der Rundschreibnachricht so lange unterbrochen wird, bis auch die zweite Sendung so weit erfolgt ist, daß danach eine Pause eingelegt wird, in der die beiden unterschiedlichen Fernschreibzeichen (.VI, \) mindestens einmal abwechselnd ausgesendet werden, und daß danach die Sendungen der Rundschreibnachricht anfangend mit dem obengenannten, ausgewählten Fernschreibzeichen bis zum erneuten Auftreten des ausgewählten Fernschreibzeichens (ZV oder Schlußzeichen) fortgesetzt werden.
2. Schaltungsvorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, die als Voraussetzung für die zeitliche Verschachtelung der Fernschreibzeichen und zur Bestimmung der Größe des Intervalls der zeitlichen Verschiebung drei miteinander verbundene Schieberegister umfaßt und bei der die erste Sendung eines Zeichens vom ersten Schieberegister (Sl) und die zweite Sendung vom dritten Schieberegister (S3) aus stattfindet und die Eingänge des ersten Registers mit den Ausgängen eines die Fernschreibzeichen von einem Fünfercode in einen fehleranzeigenden Siebenercode umwandelnden Codeumsetzer verbunden sind, gekennzeichnet durch eine Zählschaltung (7"07), die in Abhängigkeit von dem F.inführen eines von einem Streifenleser kommenden ausgewählten Zeichens (z. B. ZElLENVOR-SCIIUB) in die dem Codeumsetzer (CC) vorgeschalteten Kippschaltungen (A bis /■.) entsperrbar ist und gekennzeichnet durch eine Potentiale liefernde Kippschaltung (/'/)), die unter der Steuerung von Taktimpulsen (R 1/1) wahrend vier Verteiler/yklen über die betreffenden Schieberegister (.Vl, .V2, ,V3) viermal nacheinander die Zuführung eines !-Zeichens im Wechsel mit einem \-Zeichen /um Sender veranlaßt, wonach das ausgewählte Zeichen (ZIiII .ENVORSCI Il Hl) entseiulbar ist, sowie gekennzeichnet duich eine Kippschaltung (.V), die während der obenerwähnten vier Verteilerzyklen mittels desselben Taktimpulses (/'1/I) die Sperrung des ,!reirenlesers veranlaßt.
.1. SilialtmigsvoijiJitimi.' nach Anspiuch 2, gekeiiM/eiclimri <!urdi eine solciie Ausbildung der Zählschaltung (Γ07), daß die Mindestzahl der Nachrichtenzeichen, die je Zeile nach der Sendung eines ausgewählten Zeichens (z.B. ZEILENVORSCHUB) am Eingang der Kippschaltung (A bis E) auftreten müssen, bevor die Zählschaltung bei einem nächsten ausgewählten Zeichen die viermalige Sendung von I- und -»-Zeichen veranlaßt, durch Einstellung der Höchstzähllage regelbar ist und die Mindestzahl der Zeichen je Zeile der Höchstzähllage minus vier gleich ist.

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