DE1921931B2 - Kommutatorloser gleichstrommotor - Google Patents
Kommutatorloser gleichstrommotorInfo
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- H02K29/00—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices
- H02K29/06—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with position sensing devices
- H02K29/12—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with position sensing devices using detecting coils using the machine windings as detecting coil
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen kommutatorlosen Gleichstrommotor, dessen Läufer aus zwei
senkrecht zur Läuferwelle mit Abstand voneinander befestigten, scheibenförmigen Jochen besteht, an
welchen in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilte, paarweise einander gegenüberliegende, entgegengesetzt
polarisierte Dauermagnete befestigt sind, zwischen denen sich eine eisenlose Antriebsspulenanordnung
mit gegenüber der Anzahl der Dauermagnetpaare halber Antriebsspulenzahl befindet, der
eine abhängig von der Drehwinkellage des Läufers gesteuerte Detektoranordnung mit einer der Antriebsspulenzahl
entsprechenden Anzahl von Detektoren zugeordnet ist.
Solche z.B. aus der USA.-Patentschrift 3 184 623 bekannten kommutatorlosen Gleichstrommotoren
haben den Vorteil, daß jedem Magnetpolpaar des Läufers ein antriebswirksamer Statorspulenzweig zugeordnet
ist, d.h. die Zahl der Antriebsspulen verhält sich zur Zahl der Läuferpolpaare wie 1:2. Mit
einer solchen Zuordnung von Antriebspulenzahl zu Läuferpolpaarzahl ist die grundsätzliche Voraussetzung
gegeben, die Zahl der stromdurchflossenen antriebswirksamen Spulenzweige optimal auszunutzen
und ein entsprechend über die Läuferumdrehung gesehen gleichbleibend hohes Drehmoment
zu erzielen. Bekannte Ausführungen mit nur einer Antriebsspule zeigen darüber hinaus bereits den Vorteil,
durch möglichst flache Ausbildung der Antriebsspulenanordnung den Luftspalt zwischen den Läuferdauermagiieten
klein zu halten. Auch sind diese Antriebsspulenanordnungen bereits eisenlos ausgeführt,
so daß Hystereseverluste vermieden werden (britische Patentschrift 874 795).
Der entscheidende Nachteil dieser bekannten Motoren mit halb so viel Statorantriebsspulen wie
Läuferdauermagnetpolpaaren ist darin zu sehen, daß ein Selbstanlauf nicht aus jeder Läuferverdrehlage
heraus möglich ist. Der Läufer muß durch fremden Einfluß angeworfen werden; seine Drehrichtung ist
beliebig. Aus der Gesamtheit der Verdrehstellungen heraus, aus der der Läufer selbsttätig anlaufen kann,
ist eine bestimmte Drehrichtung nicht gegeben.
Es gibt bereits kommutatorlose Gleichstrommotoren, deren Läufer aus jeder beliebigen Verdrehstellung
heraus selbsttätig anläuft. Das wird dadurch erreicht, daß sich die Polpaarzahl des als Dauermagnet
ausgebildeten Läufers zur Zahl der Statorantriebsspulen nicht wie 1:2 verhält, sondern ein
ungeradzahligcs Verhältnis ist. Dem diagonal polarisierten Dauermagnetläufer der bekanntgewordenen
Motorausführung sind drei Statorpole zugeordnet, die durch drei Spulen erregt werden, so daß neben hohen
Hystereseverlusten nur ein dem höheren Zahlenverhältnis von Antriebsspulen zu Läuferpolpaaren geringeres
Drehmoment erreicht weiden kann. Der Vorteil der Selbslanlaufcigenschaft wird also mit einem
hohen Verlust an Wirkungsgrad erkauft.
Im Zusammenhang mit der insoweit veralteten Läufer-Stator-Ausbildung der zuletzt geschilderten
3 4
Motorart ist bereits eine Detektoreinrichtung zur sondere Anordnung der Antriebsspulen erreicht, gg
Feststellung der Verdrehlage des Läufers bekannt- maß der wenigstens ein antnebswirksamer^^Puleme"
geworden, bei der eine mit einer umfangsseitigen sich in jeder beliebigen Drehwinkellage a«J-*
Ausnehmung versehene Abschirmscheibe verwendet zwischen den Polen zweier einander ^Benuoer
wird, die vom Läufer gedreht wird und die in ihrem 5 liegender Dauermagnete benndet, aer oei />"
Umfangsbereich vorgesehene Spulenpaare hinsieht- durchgang ein Drehmoment in einer De*""\.
lieh deren elektromagnetischer Kopplung beeinflußt. Richtung erzeugt. Das wird durch em · SegenuDe
Befindet sich ein im Umfangsbereich liegender Teil der Anordnung der Läuferd^e™3^^,^™55™
des elektrisch leitenden Abschirmscheibenwerkstoffs metrische Anordnung der Statorantnebsspuien er
zwischen einem Spulenpaar, so wird eine elektrische io reicht. . . *
Schwingung in der einen Spule nicht auf die andere In bevorzugter Ausführung der Erfindung; wira aer
Spule übertragen; ist die Abschirmscheibe dagegen Motor derart ausgebildet, daß bei einem mn w
derart verdreht, daß die umfangsseitige Ausnehmung Dauermagnetpaaren ausgerüsteten Lauier uie
der Abschirmscheibe zwischen den Spulen dieses triebsspulen vorgesesen sind, die in oezug aui
Spulenpaares auftritt, so setzt die elektromagnetische 15 Mittellinien unter einem winkel von iw
Kopplung ein, und die Schwingung der einen Spule Drehachse der Läuferwelle herum eegenanander
wird auf die andere übertragen. Dadmch erreicht versetzt angeordnet sind. Insbesondere.werden dabei
man ein drehwinkelabhängiges Steuersignal, das hin- die den drei Antnebsspulen zugeor^te° °™
sichtlich der über den Umfang gleichmäßig verteilt Steuerspulenpaare wechselseitig umι einen _m
angeordneten drei Spulenpaaren bei einer umfangs- 20 von etwa 40° um die Drehachse derr LauferweUe
zeitigen, sich über einen Winkelbereich von 120^ er- herum gegeneinander versetzt angeordnei>
^i
treckenden Ausnehmung der Abschirmscheibe bei diesen Steuerspulenpaaren als mit ■d^ ^" "gf
umlaufendem Läufer zur Bildung eines Drehfeldes rendes Teil eine mit der LauferweHe fest verbundene
in den den Steuerspulenpaaren zugeordneten An- Abschirmscheibe zugeordnet ist dieι anjhraa um
triebsspulen bzw. Statorpolen führt. Diese Steuerung ,3 ^g mit drei rotationssymmetrisch ™8eontoeten
mit Hilfe der mit einer Ausnehmung versehenen Ab- Ausnehmungen versehen ist, de^öffnu^weitem
schirmscheibe und den zugeordneten Steuerspur- Umfangsrichtung einen Winkelbereich von etwa
paaren hat allerdings für die Selbstanlaufeigen- einschließt. Ao„,„„ ^h der Selbst-
sehaft des Motors keine Bedeutung; diese beruht aus- Die aufgabengemaße Förderung nach der beU)st
schließlich auf dem ungeradzahligen, wirtschaftlich 30 anlauffähigkeit kann um so leichte^: J· J; ™* ™~
ungünstigem Verhältnis zwischen den Statorpolen geringerer Verzermng der SpulMano^ungrad/oder
und den Läuferpolen (USA.-Patentschrift 3 339133). unter um so geringerem EnergieaufwandMhw. hohe
Aufgabe der Erfindung ist es, einen kommutator- rem Wirkungsgrad erreicht werden, jt^ gernga^to
losen Gleichstrommotor, bei dem sich die Stator- Trägheitsmoment des Laufers und der mit.diesem
antriebsstrahl zur Läuferpolpaarzahl wie 1:2 33 angetriebenen Teile ist und ,e kleiner der Energie
verhält, zu schaffen, der in vorbestimmter Drehrich- bedarf insgesamt gehalten
des Läufers her-
D se r'gab w,rd bei einem kommutatorlosen leichte'n Werkstoff hoher
Gleichstrommotor der eingangs genannten Art erfin- 40 z.B. auf der Basis ™
dungsgemäß dadurch gelöst, daß bei überlappungs- Weiterhin werden ^{
frei angeordneten Antriebsspulen mindestens eine in den Basis- und de η Kolle n
Antrieblspule in Umfangsrichtung gegenüber den Transistors emgeschaltetdessen^^u^« «her «n«i
anderen Antriebsspulen derart versetzt angeordnet Gleichrichter an den Eingang eines zwe stungen ira
ist, daß bei jeder Drehlage des Läufers mindestens 45 sistorverstarkers angescMossen is, m.t dessen Aus
ein Teil einer Antriebsspule immer zwischen jeweils gang die Antriebspule in^"Ä^·^
ist, daß bei jeder Drehlage des Läufers mindestens 45 sistorverstarke g
ein Teil einer Antriebsspule immer zwischen jeweils gang die Antriebspule in. ^Ä^^
zwei einander gegenüberliegenden Dauermagneten Motor wird daher auch noch bei seh klenemdurcn
liegt, und daß als Detektoren Paare von Steuer- das Steuerspulenpaar in Abhängig*:eit von acr
spulen, deren räumliche Anordung bei jeder Läufer- Läuferlage^ erzeug em Ste^ggn^ve
lage die Beeinflussung mindestens eines Paares in 50 steuert. Die ADscnirmscnci
Abhängigkeit von einem mit dem Läufer rotierenden sprechend dunr,^ bzw p wld^"t^u f Ä
Teil ermöglicht, verwendet sind. werden; die der Eingangss euersP«le ^getunrte
Der Motor nach der Erfindung zeigt die mit dem Schwingungsleistung kann außerordentlich gering
zuerst geschilderten Stand der Technik, von dem die sein . , nanprmaeneten des
erfindungsgemäße Lösung ausgeht, bereits bekannt- 55 Um den Spalt zwischen d.e". ^™ag X^
gewordenen Vorteile auf. Durch die einander nicht Läufers möglichst gering ™hal
d Ad d Stttibspulen um vorteilhaft auf den
gewordenen Vorteile auf. Durch die einander nicht Läu g gg p5f S
überlappende Anordnung der Statorantriebsspulen um vorteilhaft auf den Energie bedarf^ ™kt
kann der Luftspalt zwischen den Läuferdauermagne- werden d.e Statorantnebsspuien ^orzug weis ^ an
ten klein schallen werden. Durch die cisenlose Aus- einer Grundplatte befestigt D.ese Grundplatte^kann
führune ier Statorantriebsspulen werden Hysterese- 60 schmaler gehalten werden als eme 4^™
Verluste vermieden. Durch die Zuordnung von je fassende Halterung. Emc sehn ale Aus un™"fc ««
einem antriebswirksamen Spulenteil zu einem Ma- Anlriebsspulenanordnung crg b sich 'Jjbaonde^
unetpolpaar des Läufers wird eine optimale Aus- dann, wenn d.e Antnebsspulen 111 be>.orzug er
gangsleistung erreicht. Im Gegensatz zu dem ein- Weiterbildung der Erfindung in die Grundplatte un
lianes genannten Stand der Technik weist der Motor 65 gedruckt sind. Zcichnunc
eeniän der Erfindung aber den besonderen Vorteil Die Erfindung WIrd an Hand des in der Zeichnung
au!"aus jeder VeSlage des Läufers heraus selbst- dargestellten Ausführungsbeispiels naher erläutert,
tätig anlaufen zu können. Dies wird durch eine be- Es zeigt
Fig. IA einen Querschnitt nach der LinieA'-A' sistorschaltung abgegebenen Schwingungen werden
in F i g. 1 B, die ein Ausführungsbeispiel des erfin- durch eine Diode 36 gleichgerichtet und einer Ver-
dungsgemäßen Gleichstrommotors darstellt, Stärkerschaltung mit zwei Transistoren 37 und 38 zu-
Fig. IB einen Längsschnitt durch dieses Aus- geführt, die den Antriebsstrom für die Antriebsspule
führungsbeispiel, 5 17 schalten.
Fig. IC eine Draufsicht auf ein Ausführungsbei- Unter Zugrundelegung des Schaltschemas gemäß
spiel einer Abschirmscheibe zur kommutatorlosen Fi g. 2 soll nunmehr der Antrieb für die Steuerspulen
Steuerung des Motors, 25 und 26 beschrieben werden. Es sei angenommen,
Fig. 2 das Schaltbild eines Ausführungsbeispiels daß sich die Ausnehmungen der Abschirmscheibe 31
eines elektronischen Steuerschaltkreises zur kommu- io in der Relativlage bezüglich der einzelnen Steuer-
tatorlosen Steuerung des Gleichstrommotors, spulenpaare befinden, die in F i g. 1 C dargestellt ist.
Fig. 3 einige Diagramme zur Erläuterung der Das Steuerspulenpaar25, 26 liegt also im Bereich
Steuerung des Motors. der einen Ausnehmung. Wird der Strom angeschal-
In F i g. 1 bezeichnet 1 die Welle des Läufers eines tet, dann beginnt der in F i g. 2 gezeigte Stromkreis
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen korn- l5 zu schwingen, wobei der Kollektor des Transistors
mutatorlosen Gleichstrommotors, der im Rahmen der 35 eine Wellenform führt, welche in F i g. 3 a mit der
Beschreibung kurz »Motor« genannt wird. Mit dieser Impulsbreite T1 angedeutet ist. Der so von dem Tran-Läufcrwclle
1 sind zwei scheibenförmige Joche 2 sistor 35 abgegebene Strom wird durch die Diode 36
und 3 koaxial fest verbunden, und zwar mit einem gleichgerichtet, wodurch bei 39 eine Wellenform aufaxialen
Abstand, so daß zwischen beiden ein Luft- *° tritt, die in F i g. 3 b gezeigt ist. Der aus dieser
spalt gebildet wird. Jedes Joch trägt in radialer An- Wellenform hervorgehende verstärkte Antriebsstrom,
Ordnung fächerförmig verteilt jeweils sechs Dauer- welcher die Antriebsspulen durchfließt, behält seine
magnete 4 bis 9 bzw. 10 bis 15, welche einander Wellenform so lange bei, bis die Abschirmscheibe in
paarweise zugeordnet sind, wie dies insbesondere den Luftspalt zwischen den Steuerspulen 25 und 26
Fig. IB zeigt. Die Nordpole jeweils dreier Ma- 25 eintritt, während dieser Zeit werden die Transistoren
gneten zeigen nach oben, während bei den zwischen- 37 und 38 durchgeschaltet, und der Antriebsstrom
liegenden Magneten die Südpole nach unten gerich- fließt durch die Antriebsspule 17. Das diesem Antet
sind. Quer über den Luftspalt gesehen sind die triebsstrom entsprechende Spulenmagnetfeld über-PoIe
der einzelnen Dauermagnetpaare einander ent- lagert das Magnetfeld der an den Jochen 2 und 3 begegengesetzt.
3° festigten Dauermagnete, wodurch auf den Läufer ein
In dem Luftspalt 16 zwischen den Magneten der Drehmoment ausgeübt wird.
einzelnen Dauermagnetpaare sind Antriebsspulen 17, Wenn die Abschirmscheibe 31 mit ihrem nicht mit
18 und 19 angeordnet, welche die Form flacher einer Ausnehmung versehenen Umfangsbereich in
Trapezoide aufweisen. Die Mittellinien dieser An- den Luftspalt zwischen den Steuerspulen 25 und 26
triebsspulen sind mit 20, 21 und 22 bezeichnet, die 35 eintritt, dann bremst sie die durch diese Spulen erMittellinien
20 und 21 bzw. 20 und 22 schließen je- zeugten Schwingungen ab und unterbricht die elekweils
einen Winkel von 100° mit der Drehachse der tromagnetische Verbindung. Dies ist darauf zurück-Läuferwelle
1 als Mittelpunkt ein. Mit den Bezugs- zuführen, daß die Abschirmscheibe aus stromleitenziffern
23 und 24 sind die antriebswirksamen Spulen- dem Aluminium hergestellt ist. Die Schwingungsteile
bezeichnet, die derart angeordnet sind, daß sie 40 dauer ist in Fig. 3a mit der Impulsbreite T2 angeständig
den benachbarten Dauermagneten gegenüber- deutet. Als Folge unterbrechen die Transistoren 37
liegen. und 38 den Antriebsstrom und damit das von der
In Fig. 1 bezeichnen weiterhin die Bezugsziffern zugeordneten Antriebsspule ausgehende Dreh-25
bis 30 Steuerspulen, die die Form kleiner moment Im Laufe der weiteren Drehung der AbScheiben
aufweisen. Diese Steuerspulen sind paar- 45 schirmscheibe kommt dann wieder eine Ausnehmung
weise angeordnet wobei jeweils die beiden Spulen, in den Bereich der Steuerspuien 25 und 26, so daß
die ein Paar bilden, voneinander beabstandet sind, sich der beschriebene Vorgang wiederholen kann. Es
so daß zwischen ihren einander zugewandten Stirn- ist zu vermerken, daß die Impulsbreite T1 einer
flächen ein Luftspalt frei bleibt. Die Steuerspulen- Drehung der Abschirmscheibe um etwa 40° und die
paare 25, 26 und 27, 28 bzw. 25, 26 und 29, 30 sind 5«>
Impulsbreite T2 einer Drehung der Abschirmscheibe
jeweils unter einem Winkel von 40° mit der Achse um etwa 80° entspricht.
der Läuferwelle 1 als Mittelpunkt zueinander ange- Für die in der Zeichnung dargestellte und oben
ordnet 31 bezeichnet schließlich noch eine Ab- beschriebene Ausführungsform des erfindungsgeschirmscheibe,
die mit der Läuferwelle 1 fest ver- mäßen Motors sind drei Steuerspulenpaare vorgebunden
ist und mit ihrem Umfangsbereich in den 55 sehen, die — wie erwähnt — wechselseitig einen
Luftspalt zwischen den Steuerspulen hineinragt Diese Winkel von etwa 40° einschließen. Für jedes dieser
Abschirmscheibe ist an ihrem Umfang mit drei Aus- Spulenpaare ist ein Schaltkreis gemäß Fig. 2 vorgenehmungen
versehen, die voneinander in Umfangs- sehen- Als Folge erhält man drei Phasen für den
richtung einen gleichen Abstand einhalten und je- Antriebsstrom; die Wellenformen in ihrer wechselweils
einen öffnungswinkel von 40° umfassen. Die 60 seitigen Beziehung sind in F i g. 3 (1 bis 3) angedeu-Abschirmscheibe
31 ist aus Aluminium mit einem tet. Wegen der relativen Anordnung von Steuerniedrigen elektrischen Widerstandswert hergestellt spulen, Antriebsspulen, Magnetpolen der Dauer-
F i g. 2 zeigt einen Teil des Steuerschaltkreises magnete und der Abschirmscheibe ist immer sicherfür
den dargestellten Motor gemäß der Erfindung gestellt, daß der Läufer in der erwünschten Richmit
einem einem Oszillatorkreis zuzuordnenden 65 tung beim Starten des Motors dreht Da mindestens
Transistor 35, an dessen Basis bzw. Kollektor die eines von den drei Steuerspulenpaaren einer Auseinem
Steuerspulenpaar zugehörigen Steuerspulen 26 nehmung der Abschirmscheibe gegenüberliegt, ist
bzw. 25 angeschlossen sind. Die von dieser Tran- sichergestellt, daß der an dieses Spulenpaar ange-
2449
<0
legte Strom schwingen und der erzeugte Antriebsstrom die Antriebsspule beaufschlagen kann, so daß
der Motor augenblicklich zu starten vermag. Wären die Antriebsspulen bezüglich der Läuferwelle symmetrisch
angeordnet und würden sie unmittelbar den Polen der ebenfalls rotationssymmetrisch angeordneten
Dauermagnete gegenüberliegen, dann könnte auf den Läufer kein Drehmoment ausgeübt werden;
ein selbsttätiges Anlaufen aus allen beliebigen Drehstellungen heraus wäre also nicht möglich. Es muß
demnach sichergestellt sein, daß wenigstens eine Antriebsspule von der jedem Pol der Dauermagnete entsprechenden
fluchtenden Stellung versetzt angeordnet liegt. Mit anderen Worten, es muß gewährleistet
sein, daß wenigstens ein antriebswirksamer Teil einer der Antriebsspulen nicht mit den Polen der Dauermagneten
ausgerichtet ist, in welcher Drehstellung der Läufer sich auch immer befinden mag. Es muß
weiterhin gewährleistet sein, daß die Relativlage einer Ausnehmung der Abschirmscheibe und dei
Steuerspule so gewählt ist, daß sie mit der Lage dei Antriebsspule übereinstimmt, welche nicht mit der
Polen der Dauermagnete ausgerichtet ist. Der Motoi kann dann in jeder beliebigen Lage des abgestoppter
Läufers wieder selbsttätig anlaufen.
Wenngleich für die beschriebene und in der Zeich nung dargestellte Ausführungsform sechs Dauer
ίο magnetpaare, drei Antriebsspulen, drei Steuerspulen
paare und drei Ausnehmungen in der Abschirm scheibe vorgesehen sind, läßt sich der Motor mit eine
beliebigen Anzahl von Spulen und Ausnehmungei ausführen. Es muß in jedem Falle jedoch eine solchi
Ausführung gewählt werden, daß bei einer gerad zahligen Anzahl η von Dauermagnetenpaaren n/2 Ai
triebsspulen, n/2 Steuerspulen und n/2 Ausnehmun
gen in der Abschirmscheibe vorgesehen sind.
309530/:
2449
Claims (7)
1. Kommutatorloser Gleichstrommotor, dessen Läufer aus zwei senkrecht zur Läuferwelle mit
Abstand voneinander befestigten, scheibenförmigen Jochen besteht, an welchen in Umfangsrichtung
gleichmäßig verteilte, paarweise einander gegenüberliegende, entgegengesetzt polarisierte
Dauermagnete befestigt sind, zwischen denen sich eine eisen lose Antriebsspulenanordnung mit gegenüber
der Anzahl der Dauermagnetpaare halber Antriebsspulenzahl befindet, der eine abhängig
von der Drehwinkellage des Läufers gesteuerte Detektoranordnung mit einer der Antriebsspulenzahl
entsprechenden Anzahl von Detektoren zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß bei überlappungsfrei angeordneten Antriebsspulen (17,18,19) mindestens eine Antriebsspule
in Umfangsrichtung gegenüber den anderen Antriebsspulen derart versetzt angeordnet ist, daß bei
jeder Drehlage des Läufers mindestens ein Teil einer Antriebsspule immer zwischen jeweils zwei
einander gegenüberliegenden Dauermagneten (4, 10; 5, 11; 7, 13) liegt, und daß als Detektoren
Paare von Steuerspulen (25, 26; 27, 28; 29, 30), deren räumliche Anordnung bei jeder Läuferlage
die Beeinflussung mindestens eines Paares in Abhängigkeit von einem mit dem Läufer rotierenden
Teil ermöglicht, verwendet sind.
2. Gleichstrommotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem mit sechs
Dauermagnetpaaren (4, 10; 5, 11; ... 9, IS) ausgerüsteten
Läufer drei Antriebsspulen (17,18,19) vorgesehen sind, die in bezug auf ihre Mittellinien
(20, 21. 22) unter einem Winkel von 100° um die Drehachse der Läuferwelle (1) herum gegeneinander
versetzt angeordnet sind.
3. Gleichstrommotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den drei Antriebsspulen
(17, 18, 19) zugeordneten drei Steuerspulenpaare (25, 26; 27, 28; 29, 30) wechselseitig einen
Winkel von etwa 40° mit der Drehachse der Läuferwelle (1) einschließen und daß diesen
Steuerspulenpaaren als mit dem Läufer rotie- *5 rendes Teil eine mit der Läuferwelle fest verbundene
Abschirmscheibe (31) zugeordnet ist, die an ihrem Umfang mit drei rotationssymmetrischen
Ausnehmungen versehen ist, deren umfängliche Öffnungsweite einen Winkelbereich von etwa 40°
einschließt.
4. Gleichstrommotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmscheibe
(31) aus einem spezifisch leichten Werkstoff mit hohem elektrischem Leitwert hergestellt ist.
5. Gleichstrommotor nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß
SlcLicrspulen (25. 26) jeweils in den Basis- und den Kolicktorschaltkreis eines Transistors (35)
eingeschaltet sind, dessen Ausgang über einen Gleichrichter (36) an den Eingang eines zweistufigen
Transistorverstärkers (37. 38) angeschlossen ist. mit dessen Ausgang die Anlriebsspule
(17) in Verbindung stellt.
6. Gleichstrommotor nach einem der An-Sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebsspulcn (17, 18, 19) an einer Grundplatte
befestigt sind.
7. Gleichstrommotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsspulen
(17, 18, 19) in die Grundplatte eingedrückt sind.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP43028686A JPS4844288B1 (de) | 1968-04-30 | 1968-04-30 | |
JP2868668 | 1968-04-30 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1921931A1 DE1921931A1 (de) | 1969-11-06 |
DE1921931B2 true DE1921931B2 (de) | 1972-07-20 |
DE1921931C DE1921931C (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2225442A1 (de) * | 1972-05-25 | 1973-12-06 | Papst Motoren Kg | Kollektorloser gleichstrom-motor |
DE3345554A1 (de) * | 1983-12-16 | 1985-08-29 | Teldix Gmbh, 6900 Heidelberg | Kollektorloser gleichstrommotor zum antrieb eines optischen deflektors |
DE3930958A1 (de) * | 1989-09-16 | 1991-03-28 | Pfeiffer Vakuumtechnik | Positionssensor |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2225442A1 (de) * | 1972-05-25 | 1973-12-06 | Papst Motoren Kg | Kollektorloser gleichstrom-motor |
DE3345554A1 (de) * | 1983-12-16 | 1985-08-29 | Teldix Gmbh, 6900 Heidelberg | Kollektorloser gleichstrommotor zum antrieb eines optischen deflektors |
DE3930958A1 (de) * | 1989-09-16 | 1991-03-28 | Pfeiffer Vakuumtechnik | Positionssensor |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
JPS4844288B1 (de) | 1973-12-24 |
DE1921931A1 (de) | 1969-11-06 |
US3599050A (en) | 1971-08-10 |
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