DE1909744A1 - Sicherheitssprengstoffmassen - Google Patents
SicherheitssprengstoffmassenInfo
- Publication number
- DE1909744A1 DE1909744A1 DE19691909744 DE1909744A DE1909744A1 DE 1909744 A1 DE1909744 A1 DE 1909744A1 DE 19691909744 DE19691909744 DE 19691909744 DE 1909744 A DE1909744 A DE 1909744A DE 1909744 A1 DE1909744 A1 DE 1909744A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- security
- weight
- mass according
- explosive mass
- explosive
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06B—EXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
- C06B23/00—Compositions characterised by non-explosive or non-thermic constituents
- C06B23/04—Compositions characterised by non-explosive or non-thermic constituents for cooling the explosion gases including antifouling and flash suppressing agents
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Air Bags (AREA)
- Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
Description
Die Priorität der Anmeldung in Grossbritannien vom 26.2.1968
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft eine Abwandlung der Erfindung nach der britischen Patentschrift 1 016 462 und bezieht sich auf verbesserte
Sicherheitssprengstoffmassen für Schlagwettergruben.
In der britischen Patentschrift 1 016 462 sind Sicherheitssprengstoffe beschrieben und beansprucht, die aus 7 bis 12
Gew% an selbstexplodoerbarer sensibilisierender Komponente
und ausserdem Brennstoff, Oxydierungssalz und Flammenlöschungsstoff
in solchen Konzentrationen bestehen, dass die Massen eine Sprengkraft besitzen, die gewichtsmässig der einer
30 bis 45Sk-ieen Sprenggelatine entspricht, wobei der Brennstoff
aus einem Metallformiat besteht und frei von faserigem Cellulosestoff ist. Diese Sprengstoffe waren sehr sicher
in Kohlengruben , wo die Gefahr des Anzündens von Grubengas bestand, und waren besonders vorteilhaft unter solchen
Bedingungen, bei denen die Gefahr gegeben war, dass sich mit Gas gefüllte Spalten quer über die Sprenglocher verlaufen
oder sich dort bilden. Sie hatten den weiteren Vorteil, dass sie unter Atmospharendruck nicht brennen konnten und in
einem Bohrloch durch die Detonation einer benachbarten Patrone nicht zum Brennen gebracht werden konnten.
009809/0241
Eine Abwandlung der obengenannten Erfindung ist in der britischen Patentschrift 1 098 107 beschrieben und beansprucht
und betrifft empfindlichere Sprengstoffmassen, die für das
Sprengen von festen Kohlenstossen geeignet sind aber in Schlagwettern etwas weniger sicher sind. Die in der britischen
Patentschrift 1 098 107 beanspruchten Massen bestehen aus
12 bis 25 Gew% an selbstexplodierender sensibilisierender
Komponente, Brennstoff, Oxydierungssalz und !"lammenlöschungsstoff
in derartigen Konzentrationen, dass die Masse eine Sprengkraft besitzt, die gewichtsmässig der einer 30 bis 5O#-
igen Sprenggelatine entspricht, wobei der Brennstoff aus einem Metallformiat besteht und frei von faserigem Cellulosestoff
gehalten wird. Auch diese Sprengstoffe konnten unter Atmosphärendruck nicht brennen, und ihre Tendenz, Grubengas anzuzünden,
war geringer als die von entsprechenden Sprengstoffen mit faserigem Cellulosebrennstoff.
Die obengenannten Massen waren sehr erfolgreich bei Kohlensprengarbeiten.
Es wurde aber gefunden, dass die Detonationsgase beim Zünden unter schlechtem Einschluss eine unerwünschte
Menge Ammoniak enthielten. Es hat sich nun herausgestellt, dass die Menge des Ammoniaks und auch die Menge von Kohlenoxyd
und Oxyden des Stickstoffs in den nach der Detonation anfallenden Gasen erheblich verringert werden kann, wenn das
Oxydierungssalz in feinverteilterer Form als bisher üblich verwendet wird. Das herkömmliche Oxydierungssalz hatte eine
solche Korngrosse, dass etwa 95 GewSfc durch ein 30er BS-itufsieb
durchgehen und etwa 70 Gew# von einem 100er BS-Früfsieb zurückgehalten
werden. Eine bedeutende Verbesserung der nach der Detonation anfallenden Gase wird erreicht, wenn das Oxydierungs-
009809/0241 - 3 -
salz eine solche Korngrösse hat, dass mindestens 40 Gew%
durch ein 100er BS-Prüfsieb durchgehen. Die Verwendung
eines feiner verteilten Oxydierungssalz hat den weiteren Vorteil, dass die Sprengstoffmasse inniger gemischt werden
kann, so dass die Fortpflanzung der Detonation verbessert, und dadurch die Verwendung von weniger kräftigen Sprengstoffen
erlaubt wird, die dabei eine überraschend gute Sprengleistung haben.
Gemäss der vorliegenden Erfindung besteht eine Sicherheitssprengstoffmasse
aus 4 bis 25 Gew% an selbstexplodierbarer sensibilisierender Komponente, Brennstoff, Oxydierungssalz
und Flammenlöschungsstoff in solchen Konzentrationen, dass die Masse eine Sprengkraft besitzt, die gewichtsmässig der
einer 15 bis 50%-igen Sprenggelatine entspricht, wobei der
Brennstoff aus einem Metallformiat besteht und frei von
faserigem Cellulosestoff gehalten ist, und wobei das Oxydierungssalz
so beschaffen ist, dass es zu mindestens 40% durch ein 100er BS-Prüfsieb durchgeht. Mit zunehmenden Konzentrationen
des Flammenlöschungsstoffs nimmt die Sprengkraft ab, und mit zunehmenden Konzentrationen der "Reaktivkomponenten",
d.h. der sensibilisierenden Komponente, des Oxydierungssalzes und des Brennstoffs, wird die Sprengkraft erhöht. Der zur
Verfugung stehende Sauerstoff des Oxydierungssalzes kann im wesentlichen durch das Formiat ausgeglichen werden. Vorzugsweise
ist das Oxydierungssalz so beschaffen, dass es zu mindestens 75% durch ein 100er BS-Prüfsieb durchgeht, und
es wird weiter bevorzugt, dass es zu mindestens 25% durch ein 200er BS-Prüfsieb durchgehen kann. Als selbstexplodierbare
009809/Q2AS ~4~
_4_ 190974/.
sensibilisierende Komponente kann man einen flüssigen Salpetersäureester
wählen, wie z.B. Nitroglycerin oder Nitroglykol, wobei diese Komponente zweckmässig mit einer Menge Nitrocellulose
gelatiniert werden kann. Diese Komponente kann aber auch aus nitrierten Kohlenwasserstoffen, wie z.B.
Nitrotoluol, bestehen. Die Masse kann zweckmässig einen
Gehalt am Metallformiat von 4 "bis 40 Gew% haben, wobei dies
im wesentlichen den Gesamtbrennstoffgehalt der Masse darstellen kann. Als Metallformiat kann man vorteilhaft Natrium-,
Kalium-, Calcium-, Magnesium-, Barium- oder Bleiformiat wählen. Es wird aber vorzugsweise Calciumformiat verwendet, weil
dieses in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht und schwerlöslich, nicht hygroskopisch sowie nicht giftig ist.
Eine explosive Masse nach der Erfindung, die einen solchen Sicherheitsgrad bei Grubengas aufweist, dass sie auch dann
verwendet werden kann, wenn die Gefahr besteht, dass sich mit Gas gefüllte Spalten während einer Explosion quer über
das Sprengloch verlaufen oder sich dort bilden können, besteht vorzugsweise aus 4 bis 12 Gew% flüssigem Salpetersäureester,
25 bis 50 Gew# Ammoniumnitrat, .14 bis 55% Natrium- oder
Ammoniuachlorid und 5 his 30 Gew% Metallformiat. Ein entsprechender
Sicherheitssprengstoff mit ausgetauschten Ionen, bei dem die Oxydierungskomponente mindestens zum Teil aus
Natriumnitrat und der Flammenlöschungsstoff mindestens zum
Teil aus Ammoniumchlorid besteht, besteht vorzugsweise aus 7 bis 12 Gew% flüssigem Salpetersäureester, 4 bis 20 Gew%
Ammoniumnitrat, 20 bis 40 Gew% Ammoniumchlorid, 25 bis 45 Natriumnitrat und 5 his 20 Gew% Metallformiat.
009809/0245
Eine empfindlicher Sprengstoffmasse, die weniger sicher bei
Verwendung in Grubengas ist aber für das Sprengen von festen Kohlenstossen in Schlagwettergruben geeignet ist,
besteht vorzugsweise aus 13 bis 20 Gew% flüssigem Salpetersäureester,
25 bis 50 Gew% Ammoniumnitrat, 10 bis 45 Gew# Natrium- oder Ammoniumchlorid und 10 bis 30 Gew% Metallformiat.
Ein entsprechend empfindlicher Sprengstoff mit ausgetauschten Ionen besteht vorzugsweise aus 13 bis 20 Gew% flussigem
Salpetersäureester, 5 bis 20 Gew# Ammoniumnitrat, 20 bis 30
Gew# Ammoniumchlorid, 25 bis 40 Gew% Natriumnitrat und 5 bis
20 Gew# Metallformiat.
Gewünschtenfalls können die erfindungsgemassen Hassen bis
zu etwa 6% aus anderen Flammenlöschungsstoffen als Chloriden,
z.B. Kaolin bestehen, und sie können vorteilhaft auch bis zu etwa 2JlS wasserabweisenden Stoff j z.B. Guar Gum und/oder
Calciumstearat, enthalten.
Bei den Hassen, in denen Ammoniumnitrat als Oxydierungssalz
verwendet wird, wird dieses vorteilhaft mit 0,005 bis 0,1 Gew# eines normalen aliphatischen Primäramins mit mindestens 12
C-Atomen, z.B. Octadecylamin, oder eines Salzes eines solchen Amins behandelt.
Die Erfindung ist im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei alle angegebenen Mengen auf das Gewicht
bezogen sind.
Angaben über die Zusammensetzung und Eigenschaften von Beispielen
009809/024$ _ 6 -
19097U
fib? Sprengstoffmassen nach der Erfindung sind der nachstehenden
Tabelle zu entnehmen.
— 7 _
00 9809/0245
Beispiel Nitroglycerin/Nitroglykol
80:20 | 20,0 | :2)Nr.1 | 15,0 | 12,0 | 15,0 | 38 | 8,0 | 27 | 8,0 | 21 | 6,0 | 24 | 4,0 | 19 | 9,0 | 31 | |
Nitrocellulose | 0,4 | keins | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 1,27 | 0,1 | 1,40 | 0,1 | 1,36 | — | 1,30 | — | 1,30 " | 0,1 | 1,27 | |
Ammoniumnitrat (behandelt mit 0,05% Octadecylamin) |
28,7 | nein | 30,0 | 29,7 | 9,5 | 2,3 | 39,0 | 2,3 | 32,0 | 2,2 | 40,0 | 2,0 | 42,0 | 1,9 | 16,0 | 1,8 | |
Natriumchlorid | 29,2 | 32,9 | 36,0 | - | 12,7 - 15,2 cm |
35,9 | 10,2 - 12,7 cm |
46,4 | 5,1 - 7,6 cm |
36,0 | 5,1 - 7,6 cm |
36,0 | 2,5 - 5,1 cm |
- | 2,5 - 5,1cm |
||
Ammoniumchlorid | — | - | - | 23,4 | Nr. 1 | - | Nr. 1 | - | Nr. 1 | Nr. 1 | - | Nr.2 | 33,0 | Nr. 1 | |||
O O |
Natriumnitrat Oalciumformiat |
16,2 | 18,4 | 17,6 | 35,3 15,1 |
keins | 16,5 | keins | 12,0 | keins | 16,5 | keins | 16,5 | keins | 35,9 5,0 |
keins _ | |
CO OO |
Calciumstearat | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | nein | 0,5 | nein | 0,5 | nein | 0,5 | nein | 0,5 | nein | 0,5, | nein c | |
O (O |
Guar Gum | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 *3 | |||||||
Kaolin | 4,0 | 2,0 | 4,0 | —' | - | - | - | — | - I | ||||||||
O KJ *-■ |
Sprengkraft mit bezug auf Sprenggelatine (Jo) |
35 | 31 | 27 | |||||||||||||
cn | Dichte (g/cm5) | 1,58 | 1,45 | 1,40 | |||||||||||||
Detonationsgeschwindigkeit (Durchmesser 31,75 mm; km/s |
3,3 | 2,7 | 2,4 | ||||||||||||||
Portpflanzungsprobe (Durch- 25,4 - messer 31,75; Länge 76,2 mm)27,9 om |
35,6 - 38,1 cm |
12,7 - 15,2 cm |
|||||||||||||||
Kleinster Initiator (Knall- quecksilber/Kaliumchlorat 8: |
Nr. 1 | Nr. 1 | |||||||||||||||
I | Ammoniak im Nachrauch | keins | keins | ||||||||||||||
Brennorobe | nein | nein |
19097U
Die Zusammensetzungen der Sprengstoffe nach den Beispielen
iind die Sprengkraft und Detonationsgeschwindigkeit wurden
nach bekannten Methoden ermittelt. Bei der Propagationsprobe wurde jeweils der Höchstabstand für End-zu Endfortpflanzung
der Detonation über einen Luftspalt zwischen einer zur Detonation gebrachten Patrone und einer Rezeptorpatrone festgestellt.
Als Mass für den kleinsten Initiator diente der niedrigste Standardsprengzünder aus Knallquecksilber und
Chlorat, der die Masse zur Detonation bringen konnte.
Bei der Brennprobe wurde jeweils eine Patrone mit Durchmesser
36,51 nun senkrecht auf die Erde gestellt, und es wurden
10 g einer Deflagrationsmasse in das offene Ende der Patrone eingegossen und mittels einer Zündschnur angezündet. Die
Aussage "nein" bedeutet, dass die Sprengstoffmasse dabei nicht brannte. Die Deflagrationsmasse bestand aus 30% Cuprioxyd,
60% Calciumsilicid und 10% rotem Eisenocker.
In jedem Beispiel konnte man im Nachrauch, d.h. in den nach der
Detonation anfallenden Gasen, kein oder höchstens nmr einer sehr
geringe Spur Ammoniak feststellen.
Die Sprengladungen gemäss den Beispielen 5 bis einschliesslich
9 erwiesen sich als sicher bei einer Brandgas-Zündprobe, die den gefahrlichen Zustand einer sich über ein Sprengloch verlaufenden, mit Gas gefüllten Spalte wiedergab.
009809/0245 " 9 "
Claims (15)
- Patentansprüche(^'Abwandlung der Sicherheitssprengstoffniasse nach britischer Patentschrift 1 016 462, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus 4 bis 25 Gew% selbstexplodierender sensibilisierender Komponente, Brennstoff, Oxydierungssalz und Flammenlöschungsstoff in solchen Konzentrationen besteht, dass die Masse eine Sprengkraft besitzt, die gewichtsmässig der einer 15 bis 50%-igen Sprenggelatine entspricht, wobei der Brennstoff aus einem Metallformiat besteht und frei von faserigem Cellulosestoff gehalten ist, und wobei das Oxydierungssalz so beschaffen ist, dass es zu mindestens 40% durch ein 100er BS-Prüfsieb durchgeht.
- 2. Sicherheitssprengstoffmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Oxydierungssalz so beschaffen ist, dass es zu mindestens 75# durch ein 100er BS-Prüfsieb durchgehen kann.
- J. Sicherheitssprengstoffmasse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Oxydierungssalz zu mindestens 25% durch ein 200er BS-Prüfsieb durchzugehen vermag.
- 4. Sicherheitssprengstoffmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass als selbstexplodierbare sensibilisierende Komponente ein flüssiger Salpetersäureester oder nitrierter Kohlenwasserstoff gewählt wird.
- 5. Sicherheitssprengstoffmasse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie 4 bis 40 Gew% Metallformiat enthalt.009809/0245 -10-
- 6. Sicherheitssprengstoffmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass sie 4 bis 40% Metallformiat enthält.
- 7· Sicherheitssprengstoffmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Metallformiat Natrium—, Kalium-, Calcium-, Magnesium-, Barium- oder Bleiformiat verwendet wird.
- 8. Sicherheitssprengstoffmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, dass sie 4 bis 12 Gew# flüssigen Salpetersäureester, 25 "bis 50 Gew% Ammoniumnitrat, 14 bis55 Gew% Natrium- oder Ammoniumchlorid und 5 bis 30 Gew% Metallformiat enthält.
- 9. Sicherheitssprengstoffmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, dass sie 7 bis 12 Gew# flüssigen Salpetersäureester, 4 bis 20 Gew% Ammoniumnitrat, 20 bis 40 Gew% Ammoniumchlorid, 25 bis 45 Gew% Natriumnitrat und 5 bis 20 Gew# Metallformiat enthält,
- 10. Sicherheitssprengstoffmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, dass sie 13 bis 20 Gew% flüssigen Salpetersäureester, 25 bis 50 Gew% Ammoniumnitrat, 10 bis45 Gew% Natrium- oder Ammoniumchlorid und 10 bis 30 öew# Metallformiat enthält.
- 11. Sicherheitssprengstoff masse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie 13 bis 20 Gew# flüssigen009809/02A5 H- τ, - T9097USalpetersäureester, 5 bis 20 Gew% Ammoniumnitrat, 20 bis 30
Gew% Ammoniumchlorid, 25 bis 40 Gew% Natriumnitrat und 5 his
20 Gew/ö Iletallformiat enthält. - 12. Sicherheitssprengstoffmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie bis zu 6% Kaolin enthält.
- 13. Sicherheitssprengstoffmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie bis zu 2% Guar Gum oder
Calciumstearat enthält. - 14. Sicherheitssprengstoffmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie Ammoniumnitrat enthält, das
mit 0,005 his 0,1 Gew% eines normalen aliphatischen Primäramin mit mindestens 12 -C-Atomen oder eines Salzes eines solchen
Amins behandelt wurde. - 15. Sicherheitssprengstoffmasse nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, dass das Ammoniumnitrat mit Octadecylamin
behandelt wurde.PATENIAKWJHTf•R.-IN· H FINCK! DlPL-INCRtOiM DlPL-UiS i. STASGHl009809/0245
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB920568 | 1968-02-26 | ||
GB920568A GB1173887A (en) | 1968-02-26 | 1968-02-26 | Safety Explosive |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1909744A1 true DE1909744A1 (de) | 1970-02-26 |
DE1909744B2 DE1909744B2 (de) | 1975-09-25 |
DE1909744C3 DE1909744C3 (de) | 1976-05-20 |
Family
ID=
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR2002646A6 (de) | 1969-10-31 |
DE1909744B2 (de) | 1975-09-25 |
GB1173887A (en) | 1969-12-10 |
BE728721A (de) | 1969-08-20 |
ES364131A1 (es) | 1971-02-16 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE952234C (de) | Gasdruck erzeugende Ladung | |
DE69815223T2 (de) | Verfahren zur Verhinderung einer Sulfidstaubexplosion beim Sprengen | |
DE1900146A1 (de) | Sprengverfahren,Verbundladung und explosive Zusatzladung dafuer | |
DE1909744C3 (de) | Salzpaar-Wetter-Sprengstoff | |
DE1909744A1 (de) | Sicherheitssprengstoffmassen | |
DE1195213B (de) | Zuendladung fuer zuendunwillige Sprengstoffe | |
CH647220A5 (de) | Sicherheitssprengstoff. | |
US2063761A (en) | Coal mining | |
DE1077589B (de) | Ammoniumnitratsprengstoffe hoher Sensibilitaet | |
DE631543C (de) | Sicherheitssprengpatrone | |
US1743172A (en) | Low-velocity ammonia dynamite | |
DE1239967B (de) | Salzpaar-Wettersprengstoff | |
DE938596C (de) | Verfahren zur Herstellung von Wettersprengstoffen mit erhoehter Leistung | |
DE854769C (de) | Sicherheitssprengstoff mit geringer Kraftwirkung | |
DE1571237A1 (de) | Verfahren zur Herstellung neuer Explosivstoffe | |
DE2553055C3 (de) | Sicherheitssprengstoff | |
DE2023055C3 (de) | Schlagwettersichere Sprengpatrone und ihre Verwendung | |
DE1571217C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Zweikomponentenexplosivstoffladung | |
DE945496C (de) | Sicherheits-Knallzuendschnur | |
AT226580B (de) | Ammoniumnitratsprengstoffe hoher Sensibilität | |
DE2605632C3 (de) | Ammonsalpetersprengstoff | |
DE2054981C3 (de) | Flüssiger, selbstdetonierfähiger Sprengstoff | |
DE1273394B (de) | Wettersprengstoffe mit hoher Deflagrationssicherheit und Energie | |
DE882825C (de) | Ladung fuer Sprengpatronen | |
DE379940C (de) | Zuender fuer mit verfluessigten Gasen gesaettigte Patronen |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |