DE1906567A1 - Musterapparat fuer Rundwirkmaschinen - Google Patents
Musterapparat fuer RundwirkmaschinenInfo
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- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/66—Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements
- D04B15/68—Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements characterised by the knitting instruments used
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Description
8 MÜNCHEN 2,
-* UNSER ZEICHEN! "] j 850
THE BENTLET UAGHINE DEVELOPMENT 0OMPABfY LIMITED Leicester, England
Musterapparat für Bundwirkmasohinen
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Musterapparaten
für Strick- bzw. Wirkmaschinenen, und sie betrifft insbesondere eine Vorrichtung, wie sie bei Rundwirkmaschinen,
ZoB, bei den zur Herstellung von Damenstrümpfen dienenden Maschienen
verwendet wird* - -
Ein bekannter Musterapparat, der bei Maschinen zum Wirken
von Damenstrümpfen verwendet wird, umfaßt eine Musterbildungstrommel, auf deren Umfangsflache nach einem vorbestimmten
Muster Reihen von Stiften oder Musterbildungsteilen angeordnet sind, mittels deren die dem Nadelzylinder zugeordneten
Musterbildungshebel gesteuert werden, wobei die Musterbildungstrommel während des Betriebs der Maschine durch eine
geeignete Vorrichtung veranlaßt wird, Indexbewegungen auszuführen.
Diese _.bekannten Must er apparate eignen sich nicht in
j jeder Beziehung zur Verwendung bei Maschinen, die mit einer.
! hohen Geschwindigkeit arbeiten, denn es würde erforderlich
. sein, die Indexbeweguiigen schnell aufeinander folgen zu lassen,
und hierbei würden erhebliche Reaktioiiskräfte auftreten, durch
die die möglicheArbeitsgeschwindigkeit der Maschine begrenzt
■' w4-rd. Wenn auf ein anderes Muster übergegangen werden soll,
" ist es außerdem erforderlich, die Stifte oder Musterbildungsteile
auf der Trommel neu zu verteilen, und hierbei handelt es sich um einen zeitraubenden Arbeitsgang. Wenn man mehrere
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Musterbildungsanordnungen in verschiedenen Höhen senkrecht;
.übereinander vorsieht, wie es bei Maschinen zur Herstel;lijn{|
von Damens trumpf en häufig geschieht, ist es bis Jetzt' e3?fbiw
derliöht dafür zu sorgen, daß Jeder Satz von Musterbildungf- i
hebeln gesondert gesteuert werden' kanny so' daß die niolvfer be~
nötigten Sätze von Hebeln wirkungslos bleiben. Die; Aufgabe/
der Erfindung besteht nunmehr darin, einen Musterapparat zu ·
schaffen, der insbesondere geeignet ist, bei mit höhet Geschwindigkeit arbeitenden Maschinen verwendet zu werdeii^ und
bei dem einige der vorstehend erwähnten Nachteile Oder gämt~
liehe genannten Nachteile weitgehend oder vollständig vermieden
sind, ; . :
Genauer gesagt sieht die Erfindung zu Verwendung bei ·
einer Rundwirkmaschine einen Musterapparat vor,; der ein Sreh-»
bares Musterbildungs- bzw. Steuerteil umfaßt, das mit auswechselbaren Musterbildungsteilen versehen ist, ferner eine
Vorrichtung, mittels deren das drehbare üteuerteil zusammen ^
mit den Musterbildungsteilen mit einer auf die Rundwirkge·»
sehwindigkeit abgestimmten konstanten Drehzahl angetrieben werden kann, den Musterbildungsteilen des Steuerteilsι zugeord-«
nete Wählhebel, die mit Fortsätzen von den Nadeln zugeordneten
Bauteilen zusammenarbeiten, sowie eine Vorrichtung, durch die
verschiedene Gruppen von Wählhebeln nach Bedarf wirkungslos' · gemacht werden können, wobei diese Vorrichtung in geeigneten
Zeitpunkten mit'Hilfe einer Folgesteuervorrichtung, z.B. einer
Steuertrommel oder Kette der Maschine, selektiv betätigt·wer-den
kann. Somit sieht die Erfindung eine Anordnung vor^ bei
der die Musterbildungsvorrichtung kontinuierlich gedreht wird
und daher für den Betrieb mit einer hohen Arbeitsgeschwindig- keit
geeignet wird;· hierbei braucht die Vorrichtung zürn wahl~: "
weisen Ausschalten von Wählhebeln nur in relativ großen ^Zeιΐ- ■
abständen betätigt zu werden. · ' ""' ■ ■ : ;
Es ist zweckmäßig, den Musterapparat "auf dem drehbaren
Bauteil in Form einer baugruppe auszubilden,7 die auswöchsel—■"' "
bare, übereinander angeordnete: jitosterbirduiagsscheiben umfaßt,"
von denen je,de_ an geeigneten Punkten .ihres Randes mit Votsprüngen
versehen isto Die vV'ählhebel können. .J.ew.eils mit zs54.r....
"""" "*■ '"""■' ": ■'_". 909846/0492 ^ \ ;'■ - ;: -"' ?""
■ ;■'.:.■■ ■'■: -5- " ■ -
unttr einem Winkel gegeneinander versetzten, ale Folgegliedifc
frirkenden Abschnitten versehen sein, von denen einer mit
der zugehörigen Musterbildungsscheibe zusammenarbeitet, wähfrand
der andere durch die Abschaltvorrichtung betätigt werden kann· Hierbei kann die Anordnung derart sein, daß die Be-[
tätigung jedes Wählhebels durch einen Vorsprung der zugehörij
gen Musterbildungsscheibe bewirkt, daß der Wählhebel entgegen der Kraft einer Bückführfeder so bewegt wird, daß er nicht
mehr mit auf .gleicher Höhe mit ihm angeordneten Betätigungsteilen
zusammenarbeiten kann· Wenn die Ausschaltvorrichtung
einen Wählhebel betätigt, wird dieser Hebel auf ähnliche weise außer Eingriff mit der zugehörigen Musterbildungsscheibe gebracht»
Bei einer Ausführungsform umfaßt die Ausschaltvorrichtung eine !Trommel, die mit sich in der Längsrichtung erstreckenden
Platten oder Leisten versehen ist, welche mit Fortsätzen
der Wählhebel zusammenarbeiten, um die betreffenden Hebel wirkungslos
zu machen bzw· auszuschalten} diese Platten oder lieitten sind jeweils auf der Höhe derjenigen Wählhebel mit
Ausschnitten versehen, die nicht ausgeschaltet zu werden brauchen,
wenn die betreffende Platte oder Leiste in die Stellung gebracht wird, in der sie mit den Wählhebeln zusammenarbeitet.
Die diese Platten oder Leisten tragende Trommel kann mit
einer Indexvorrichtung oder dergleichen, versehen sein, die
Ton einer Hauptsteuervorrichtung der Maschine aus in geeigneten Zeitpunkten, wenn eine Änderung der Musterwahl erforderlieh
1st, betätigt, d.h. wirkungslos gemacht oder zur Wirkung
gebracht wird. JEs ist jedoch auch möglich, Ausschaltvorrichtungeri.
von anderer Art zu verwenden, z.B. elektronisch zu betätigende
Vorrichtung, die dazu dienen können, auf die Wähl τ hebel auf eine geeignete Weise einzuwirken.
Die folgende Beschreibung bezieht sich auf die Anwendung der Erfindung bei einer Einzylinder-Wirkmaschine der zur Her-
- stellung von Damenstrümpfen geeigneten Bauart. <
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung
werden im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an
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BADORlQtNAL
einem Ausführungsbeispiel näher erläutert»
Fig. 1 zeigt im Grundriß und in teilweise weggebroche- ner
Darstellung einen erfindungsgemäßen Musterapparat in sei- ,-ner
Betriebsstellung in der Nähe des Nadelzylinders einer Wirkmaschine. ■ ■"."...■:"
Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie II-IΓ inFig« 1»
Fig. 3 zeigt in einer Abwicklung· einen Teil des Nadelzylinders und veranschaulicht eine typische Anordnung von
Wählgliedern. . —' :-■ ■ :-' ■■-'
Figo 4 zeigt schematisch im Grundriß eine abgeänderte? .-■"-...
Ausführungsform der Erfindung. ■ -
Bei Einzylinderwirkmaschinen zum Wirken von Strümpfen
dient der Musterapparat dazu, bestimmte Nadeln -zu. veranlassen,"
sich längs bestimmter Bahnen zu bewegen, so daß sie gewöhn-; liehe Maschen oder Fangmaschen erzeugen oder eine Flottung '
bewirken. Eine solche Wahl von Nadeln dient nicht nur zur Erzeugung einer Musterung, sondern auch zur Durchführung bestimmter
grundsätzlicher Arbeitsschritte, z.B„ zum Wählen der
Nadeln für die Anschlagmaschenreihen oder zur. Erzeugung eines Picot-Kandes am Doppelrand eines Strumpfes. Bei der Herstellung eines -Strumpfes kann es erforderlich sein, eine Nadel— .
wahl zum. Anschlagen, eine weitere Kadelwahl zur Herstellung;
eines Ficot-Jiandes, eine weitere Isadelwahl für einen den-Strumpf
am Bein festhaltenden Abschnitt und schließlich eine
Nadelwahl durchzuführen, die bewirkt, daß ein sogenannter-Micromesh-Strumpf
entsteht, oder daß ein anderes dekoratives
Gewirk erzeugt vd.rd, Sas z.B. Fangmaschen. oder Flottungen ■
umfaßt. " '_' ■ -
Eine typische Anordnung von zur iiadelwahl dienenden
Fortsätzen ist in Fig« 3 in einer Abwicklung dargestellt. Die
beiden Heihen D1 und D2 sind für die Herstellung eines den
Strumpf am Bein festhaltenden Abschnitts vorgesehene Die; Wahlförtsätze
.E, die in Form einer einzigen Reihe angeordnet sind,*
bewirken, dass benachbarte G-arnenden miteinander verschlungen
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...■" ■"■■■-- Ä«^^ um -.. ■"-" . . . - - : -BAD ORIGINAL :.
• werden, wenn ein Garnwechsel vorgenommen wird. Die Reihen F1
und F2 sind für Micromesh-Muster vorgesehen, und die einzige
Reihe G von Fortsätzen dient "beim Anschlagen zum Wählen jeder
zweiten Nadel während des Wirkvorgangsβ Ferner zeigt Fig,- 3
j weitere Reihen von Fortsätzen oder Vorsprängen, die dazu diej
nen, bestimmte Effekte hervorzurufen, die hier nicht im einzelnen
beschrieben zu werden brauchen0
Es sei bemerkt, daß die Reihen D1 und D2 gegeneinander versetzt sind, so daß sich der Halbkreis, auf dem die Fortsätze D2 angeordnet sind, über den halben Umfang des Zylinders
erstreckt, der in Fig. 3 durch die Strecke B repräsentiert
ist, und zwar auf einem anderen Niveau als der die Fortsätze D1 umfassende Halbkreis, der sich über die mit 0 bezeichnete
andere Hälfte des Zylinders erstreckt» Entsprechend sind die Reihen von Fortsätzen F1 und F2 gegeneinander versetzt. Diese
versetzte Anordnung ermöglicht es, auf dem Zylinder freie Räume vorzusehen, innerhalb deren keine Fortsätze angeordnet
sind, so daß die Wählhebel eingeführt und zurückgezogen werden können. Außerdem ermöglicht es die beschriebene Anordnung der
Fortsätze, Muster an einer vorbestimmten Nadel beginnen und enden zu lassen.
Damit die erwähnten Fortsätze oder i'iadelfüße niedergedrückt
werden können, um eine Maschenbildung zu verhindern, oder damit die iiadeifüße in ihrer Laee gehalten werden können,
so daß sie an der nächsten "Wirkstation Maschen oder Flottungen erzeugen, sind gemäß Fig. 1 wählhebel 12 vorgesehen, die mit
als Folgeglieder zur Wirkung kommenden Fortsätzen 12b und 12c versehen sind. Diese Wählhebel sind zu einem Stapel vereinigt
und so angeordnet, daß jeweils ein Wählhebel auf gleicher Hohe mit jeweils einer iteihe von Fortsätzen an den die Nadelwahl
bewirkenden Bauteilen, angeordnet sind. Die Fortsätze 12c der Wählhebel τ/erden durch .Musterbildungsscaeiben 11a betätigt,
. .die zu einem Stapel vereinigt und gemäß Fi^0 2 so miteinander
verspannt sind, daß sie eine Trommel 11 bilden, die in zeitlicher
Abstimmung auf die Drehung des EadelZylinders über ein
Zahnradgetriebe angetrieben werden kann-«Die anderen Fortsätze
12b der Wählhebel werden betätigt, wenn, einige Wählhebel oder
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alle Wählhebel wirkungslos gemacht werden sollen· Die Vorrichtung zum Ausschalten der Wählhebel umfaßt eine klein©,. . ;
in senkrechter Richtung geschlitzte zylindrische» mit Hilfe einer Zahnstange antreibbare Trommel 15ι in deren senkrechte
Schlitze geeignete Ausschaltleisten 14 fest· eingebaut sind»
Die Trommel beginnt und beendet ihre Indexbewegung, wenn ihr
geeignete Steuersignale von der Hauptsteuertrommel oder Kette
der Maschine aus zugeführt werden»
Die Wählhebel 12 werden somit durch zwei Trommeln gesteuert, und zwar durch die Trommel 11, die an die Stelle der
sonst gebräuchlichen Stifttrommel tritt, und durch die Trom- ' mel 15, die gegenüber den Wählhebeln vorherrschend zur wirkung
kommt, um bestimmte Abschnitte der Trommel 11 wirkungslos
zu machen. Wenn man gemäßFig. 2 in die Schlitze der Trommel
15 auf geeignete weise zugeschnittene Ausschaltleisten:14
einbaut, ist es möglich, die Gruppen oder Sätze von Wählhebeln, die auf nicht benötigte Reihen von Fortsätzen ausgerichtet sind, z.B, die Fortsätze D1, D2-, E1 G usw. in einem
Abstand von den zugehörigen Musterscheiben 11a zu halten,
so daß nur die Scheiben, welche die Hebel 12 steuern, die auf
die Fortsätze F1 und F2 ausgerichtet sind, auf die Fortsätze
12c der Wählhebel wirken.
Die Musterwählvorrichtung ist auf einer an der Gruhdplatte
2 der Maschine befestigten Unterstützung 1 angeordnete Der Nadelzylinder 3 ist in der üblichen Weise mit Mädeln und
Nadelwählteilen versehen;, die Nadelwählteile sind so ausgebildet und angeordnet, daß sie dann, wenn sie in die Zylindernuten
hineingedrückt werden, bewirken, daß die zugehörigen Nadeln keine Maschen erzeugen; verbleiben die Nadeln in ihrer
nicht nach innen gedrückten Stellung, erzeugen sie in der gewünschten
Weise gewöhnliche Maschen oder Fangmaschen. Die Na-?
delwähler sind mit in unterschiedlicher Höhe angeordneten Fortsätzen 4 versehen, und je nach dem Muster, das das zu
wirkende Erzeugnis erhalten soll,· werden bestimmte Fortsätze
abgebrochen. In Fig. 1 sind nur die Fortsätze dargestellt, die
"bei einem bestimmten Muster auf der gleichen Höhe angeordnet-..
sind. ·■..;.■.:.= "■■■
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Λ-7-
■"■""■· Gemäß Fig* 1 und 2 sind die Wählhebel 12 auf einer
Achse 25 drehbar gelagert, während die Trommeln 11 und 15
Äfef Säulenteilen 26 und 27 drehbar gelagert sind; alle drei
öäulenteile 25, 26 und 27 sind mit ihren unteren Enden fest
in die Tragplatte 1 eingebaut.
. Nahe dem unteren Ende des Nadelzylinders 3 ist ein den
Nadelzylinder umschließendes Zahnrad 5 angeordnet, mittels dessen die Musterscheibenbaugruppe über mehrere Zahnräder 6,
7» 8» 9 und IO angetrieben wird. Die Musterbildungsscheiben
11a heben einzelne Wählhebel 12 gemäß Fig· 1 in ihre mit gestrichelten
Linien angedeutete wirkungslose Stellung oder lassen- sie in ihre mit Vollinien wiedergegebene Arbeitsstellung
herabfallen. Die Wählhebel werden durch federn 25 und
2Ja in Richtung auf ihre Arbeitsstellung in einem kleinen Abstand
vom Nadelzylinder vorgespannt und werden außer Eingriff
mit dem Nadelzylinder durch eine verstellbare Anschlagplatte 15 festgehalten, die mit zu diesem Zweck an den Wählhebeln
vorgesehenen Flächen 12a zusammenarbeitet. Die Federn 23 wir- ken auf jeden zweiten Wählhebel in Stellungen, in denen diese
Wählhebel in einer Richtung gegenüber dem Säulenteil 25 gedreht sind, während die ledern 2Ja auf die zwischen den erwähnten tfählhebeln liegenden Wählhebel wirken, die gegenüber
dem Säulenteil 25 in der entgegengesetzten Richtung geschwenkt worden sind. Die Federn 23 und 23a sind an in die Tragplatte
eingebauten Säulenteilen 28 bzw. 29 verankert. Diese Anordnung, bei der sich die Federn abwechselnd in entgegenoesetzten
Richtungen erstrecken, ermöglicht es, die Wählhebel in den erforderlichen kleinen Abstänäen'voneinander anzuordnen.
Auf die Fortsätze 12b der wählhebel wirken die in senkrechten
Schlitzen der Trommel 15 angeordneten Ausschaltleisten, mittels deren entweder Gruppen von Wählhebeln 12 aus ihrer
Betriebsstellung heraus geschwenkt werden, oder die zulassen, daß vorb es timrote Gruppen von Wählhebeln' unter der Wirkung der
zugehörigen Federn ihre Arbeitsstellung einnehmen.
Am unteren Ende der Ausschalttrommel· I5 ist ein Indexräd
16 befestigt, das schrittweise durch einen "Indexhebel 17
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.■ ' -8- .' - '■-■....-;■■■■■*
gedreht werden kann, auf den eine Feder 30 wirkt9 und der mit
Hilfe einer eine· Schulter aufweisenden Schraube 18 auf einem '
weiteren-.Hebel 19 drehbar gelagert ist. Der Hebel 19 trägt eine Fase 19a, die durch eine leder 20 in Anlage an eineiä 0ae» ''
ζentrisehen Nocken 21 gehalten wird, der mit den Zahnräderü '
6 und 7 verstellbar verbunden ist. '-.^
Mit Hilfe eines Seils 24, das mit der Hauptsteuertroin* ·
mel oder -kette der Maschine verbunden ist, kann eine Ausschal tplatte 22 betätigt werden, die in zwei verschieden hohe
Ausschaltstellungen gebracht werden kann. Wird die Ausschaltplatte 22 vollständig geschwenkt, so daß sie die in Fig» 1 bei
22a angedeutete Stellung einnimmt, wird das Indexrad 16 so- ·'-fort
zum Stillstand gebracht; befindet sich die Ausschaltplatte
in ihrer in Fig. 1 bei 22b angedeuteten tiefsten Stellung, kann das. Indexrad kontinuierlich Indexbewegungen aus- führen»
Wird die Ausschaltplatte 22 in ihre in Figo 1 bei 22c
angedeutete mittlere Stellung gebracht, kann das Indexrad seine
Bewegung nut bis zu einer vorbestimmten Stellung fortsetzen, d.h.* bis zum Ende einer Arbeitsfolge zum Erzeugen eines Munsters, wobei diese Stellung bei dem betreffenden Erzeugnis
durch einen besonders tief eingeschnittenen Zahn 16a des Indexrades bestimmt ist.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß
die Erfindung bei dem soeben beschriebenen Ausführungsbeispiel einen oder mehrere Musterapparäte vorsieht, die einen
Satz von Musterscheiben umfassen, welche kontinuierlich synchron mit der Drehung des Nadelzylinders angetrieben werden;
ferner ist eine intermittierende Indexbewegung ausführende
Ausschalttrommel vorgesehen, und die beiden genannten Aggregate steuern die Wählhebel, die bestimmen, welche Fädeln zur
Wirkung kommen und welche*Nadeln stillgesetzt bleiben. Man
kann mehrere Musteranordnungen übereinander mit Hilfe der λ ·-
Wälalfortsätze des Nadel Zylinders und der diesen zugeordneten '.
Musterscheiben einstellen, und eine. Ausschaltleiste wird in die Ausschalttromiael an einer geeigneten Stelle eingebaut,
und die Länge der Aussehaltleiste wird so gewählt, daß diejenigen
Teile der Musteranordnungen wirkungslos bleiben, die
SÄD
^ewaila in einem bestimmten Zeitfunkt nicht benötigt werden.
Die Indexbewegung der Ausschal ttroinmel wird durch eine Kur-
venbahn oder dergleichen der Hauptsteuertrommel oder mit Hilfe
der erwähnten Kette gesteuert.
Da der Musterapparat auf der Wirkmaschine leicht zugänglich
ist, kann ein Musterwechsel leicht und schnell durchgeführt werden, indem man die Musterscheiben und Ausschaltleisten
auswechselt» Ferner ist zu bemerken, daß die Musterscheiben
11a mit mehreren. Keilnuten versehen sind, so daß'man
in den verschiedenen Höhen gleichartige Musterscheiben verwenden kann, die in verschiedenen Winkelstellungen zueinander
angeordnet werden.
Anstelle der Ausschalttrommel· Ip könnte man einen
Quadranten oder Sektor einer Trommel vorsehen der die Aussclialtleisten
14 trägt und z.B. mit hilfe eines Seils 24 in
seine verschiedenen Arbeitestellungen. gedreht werden kann, wobei
das Seil durch ein Folgeglied betätigt wird, das mit auf der Hauptsteuertrommel in verschiedenen Höhen angeordneten
Nocken oder Exzentern zusammenarbeitete '
Fig. 4 zeigt eine solche abgeänderte anordnung mit
einem irommelsektor 31» der an die Stelle der Aus schal ttroinmel
15 tritt und sieben Ausschaltleisten 14 tragt ,''die mit
den Hebeln 12 zusammenarbeiten können. Der '.Trommel sekt or 31
ist auf dem Säulenteil 17 drehbar gelagert und trägt einen Betätigungsarm 32, der mit Hilfe einer Verankerung 33 mit
einem Ende eines Bowdenzüges. 34 mit einer Umhüllung 35 verbunden
ist. Das andere Ende des Seils 34 ist an.einer Verankerung
36. mit einem Arm 37 eines zweiarmigen Hebels 37» 38
befestigt, der auf einem ortsfesten Säulenteil 39 gelagert ist. Der andere Arm ideses Hebels bildet ein Folgeglied, das
mit isio.cken- 40a, 40b und 40c von unterschiedlicher Höhe zusammenarbeitet,
die auf einer Hauptsteuertrommel 41 angeordnet
sind. Eine an dem Arm 32: angreifende Zugfeder 42 hält das
Seil 34 gespannt, so daß der Hebelarm bzw. das Folgeglied 38 in Anlage an den Nocken gehalten wird. ■ ·
• ■ '■"' - " Patentansprüche:
909846/0492
OFiIQiHAL
Claims (2)
- PAT EJ 0? % NSPRtfGHE "Γ ^'ν Λ{Musterapparat für eine Rundwirkmaschine, g e 1Iz ^e11Ki'W'·-zeichnet durch ein drehbares Musterbildungsgl^ä' das mit auswechselbaren Musterbildungsteilen (Ha) versehen ist, eine Vorrichtung, mittels deren das drehbare Musterbildungsglied und die zugehörigen Musterbildungsteile, mit einer auf geeignete siieise auf die Drehgeschwindigkeit beim Rundwipken abgestimmten konstanten Drehgeschwindigkeit angetrieben, werden, Wählhebel (12), die den Musterbildungsteilen des drehbaren Musterbildungsgliedes zugeordnet sind und mit Fortsätzen (Fig» 3 von den Nadeln zugeordneten bauteilen zusammenarbei- ; ten und sie betätigen, sowie durch eine Vorrichtung (15, 14-)» mittels-" deren verschiedene Gruppen von "wählhebeln nach Bedarf wirkungslos gemacht werden können, wobei die zuletzt genannte Yorrichtung so ausgebildet ist, daß sie in geeigneten Zeitpunkten durch eine Folgesteuervorrichtung, z,Bo, eine Steuertrommel oder Kette der Wirkmaschine, selektiv betätigt.werden kann. . -
- 2. Musterapparat nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η-. — zeichnet, daß die Musterbildungsteile auf dem drehbaren Musterbildungsglied (11) eine Baugruppe bilden, die sich aus auswechselbaren, aufeinander angeordneten Musterbildungsscheiben (lla) zusammensetzt, von denen jede an geeigneten Punkten ihres äußeren Bandes mit Yorsprühgen versehen ist. " - " · ■■:-_.;""■..-'""' " ■ -.3ο Musterapparat nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n— zeichnet, daß jeder der Wählhebel (12) mit zwei unter einem Winkel gegeneinander versetzten Folgegliedabschnitten (12b, 12c) versehen ist, von denen der eine mit der zugehörigen Musterbildungsscheibe Zusammenarbeitet und der. : andere durch die Ausschaltvorrichtung betätigt" werden kahne4o Musterapparat nach Anspruch 2 oder 3-« dadurch g e: - .~_':. k e η η. ζ e i c h. η et, daß die Betätigung.jedes Wähl τ . hebeis durch einen Fortsatz der zugehörigen Musterbildungsscheibe (lla) bewirkt, daß 'der betreffende Wahlhebel entgegen der Kraft einer Rückführfeder so bewegt wird, daß er nicht Φ.mm8AÖHit den auf gleicher Höhe mit diesem Hebel angeordneten Üorteäteen von Bauteilen zum Beeinflußen von Nadeln zusammenarbeitet.5* liusterapparat nach Anspruch 4·, dadurch g e k e η ni e i c h η e t , daß die Ausschaltvorrichtung auf diejenigen Wählhebel, welche ausgeschaltet werden sollen, dadurch Wirkt, daß sie diese Hebel entgegen der Kraft von Federn aus derjenigen Stellung heraus schwenkt, in welcher sie mit den ihnen zugeordneten Portsätzen von Bauteilen zum Betätigen von Nadeln zusammenarbeiten würden.6· Musterapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschaltvorrichtung •ine Trommel (15) umfaßt, die mit sieh in der Längsrichtung erstreckenden Hatten bzw· Leisten (14) versehen ist, welche Äit den Wählhebeln zusammenarbeiten, um die betreffenden .Wählhebei wirkungslos zu machen, und daß diese Platten oder Lei-, sten auf der Höhe derjenigen Wählhebel mit Ausschnitten versehen Bind, welche nicht wirkungslos gemacht werden müssen, wenn die betreffenden Platten oder Leisten in eine Stellung gebracht werden, in der sie mit den Wählhebeln zusammenarbeiten·7· Musterapparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die die Hatten oder Leisten tragende Trommel mit einer Vorrichtung (16) zum erzeugen von Indexbewegungen versehen ist, die von einer Hauptsteuervorrichtung der Wirkmaschine aus dann, wenn ein Musterwechsel erforderlich ist, in geeigneten Zeitpunkten so gesteuert wird, daß sie entweder wirkungslos gemacht oder zur Wirkung gebracht wird.8» Musterapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die Ausschaltvorrichtung einen Trommelsektor (31) umfaßt, der mit sich in der Längsrichtung erstreckenden ausschaltplatten bzw. Ausschaltleisten > versehen ist, die mit den Fählhebeln (12)"zusammenarbeiten,90984670492sowie eine Vorrichtung (Fig. 4-), mittels deren der Trommelsektor jeweils in der einen oder anderen Richtung gedreht ' werden, kann, um ihn nacheinander in verschiedene Stellungen zu bringen, bei denen sich verschiedene Aüssehaltplatten bzw« Ausschaltleisten in einer Stellung befinden, in_der sie mit:■ den zugehörigen Wählhebelh" zusammenarbeiten·90984 6/0482L e e r s e i t e
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