DE1897985U - Mehrpoliger oelarmer schalter. - Google Patents
Mehrpoliger oelarmer schalter.Info
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/022—Details particular to three-phase circuit breakers
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- H—ELECTRICITY
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- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B11/00—Switchgear having carriage withdrawable for isolation
- H02B11/12—Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by horizontal withdrawal
- H02B11/167—Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by horizontal withdrawal truck type
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- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B13/00—Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
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- H02B13/035—Gas-insulated switchgear
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- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
430 670*tae.fii76/68 V
Wei/fz
Aktiengesellschaft Brovm, Boveri & Cie., Baden (Schweiz)
Mehrpoliger ölarmer Schalter.
Die Erfindung betrifft einen mehrpoligen ölarmen Schalter mit
getrennten Polen und einer diesen gemeinsamen Antriebseinrichtung, wobei jeder Pol feststehende Kontaktstücke, sowie mindestens
einen gleitend geführten , beweglichen Schaltstift und eine Löschkammer enthält.
Bei mehrpoligen oelarmen Schaltern, bei welchen ein gleitend geführter Schaltstift das bewegliche Schaltstück bildet, das
jeweils zwei feststehende Kontakte eines Poles verbindet,erfolgt·
die Lichtbogenlöschung in einer geeigneten Löschkammer unter der Einwirkung eines isolierenden Plüssigkeitsstrahles,
der unter starkem Druck den Lichtbogen bespült. Dieser Druck wird entweder durch den Lichtbogen selbst, oder durch einen Kolben,
bzw. eine geeignete Pumpeinrichtung erzeugt und kann ge-
gebenenfalls den Wert von 100 kg/cm überschreiten.
Die Löschkammer und die spannungführenden Teile eines jeden Poles sind in einer äusseren isolierenden Hülle angeordnet, wobei
die beweglichen Schaltstücke im allgemeinen mit einer ge-
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meinsainen Antriebseinrichtung des Schalters verbunden sind.
Die im Moment des Ausschaltens entstehenden hohen Drücke erfordern
demzufolge, dass die Teile, die diesen Drücken angesetzt sind, entsprechend-dimensioniert werden müssen, was zu
relativ schweren und teuren Geräten führt.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist,die Wirkung der hohen
Drücke bei solchen Schaltern mit getrennten Polen zu verringern und damit deren Konstruktion zu verbilligen.
Erfindungsgemäss wird deshalb vorgeschlagen, dass dl* Pole an
ihren oberen Enden mit der Atmosphäre in Verbindung stehen, hingegen mit ihren unteren Enden mit einem gemeinsamen Oelbehälter
verbunden sind, welcher gleichzeitig als Tragteil für die Pole dient.
Bei einer einpoligen Abschaltung bildet sich der Lichtbogen in
dem stromdurchflossenen Pol aus. Die Hochdruckwelle, welche dabei entsteht, breitet sich nach unten aus, indem sie der Bewegung
des beweglichen Schaltstückes folgt,und dringt in den gemeinsamen
Oelbehälter ein, von wo aus sie sich anschliessend auf die anderen Pole verteilt. Die Druckwelle wird dabei zuerst durch das
OeI des gemeinsamen Oelbehälters aufgefangen und gelangt dann durch die Verbindungsöffnungen zu den anderen Polen, deren obere
Teile mit der Atmosphäre in Verbindung stehen.
Statt dass sich der Druck nur auf einen einzigen Pol auswirkt, wird er also teilweise durch den Oelbehälter aufgenommen und
verteilt sich sozusagen auf die Gesamtheit der Polsäulen, welche
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den Schalter bilden.
Die Verhinderung der mechanischen Beanspruchungen, welche sich daraus
ergeben, gestatten eine leichtere und billigere Bauweise, einerseits des Behälters^ welcher dann praktisch aus gewöhnlichem
Blech bestehen kann, und andererseits eines jeden der Pole, deren Dimensionen damit reduziert werden können«
Im Falle einer dreipoligen Abschaltung , wo sich infolge der zeitlichen
Verschiebung zwischen den Strömen in den Phasen sich diese, und damit auch die durch den Lichtbogen hervorgerufenen
Drücke in verschiedenen Momenten aufheben, verläuft der Vorgang
der Druckverminderung entsprechend wie vorhergehend beschrieben.
Infolge des gemeinsamen Oelbehälters reduziert sich ausserdem die Anzahl gewisser Bauteile, wie z.B. die der Auffüll- oder
Entleerungs-Stutzen für die Isolierflüssigkeit, der Oelstandszeiger, sowie die der öldichten DurchfUhrungsetellen der Antriebswelle.
Der gemeinsame Oelbehälter dient in einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung gleichzeitig als Gehäuse für die Antriebseinrichtung des Schalters, wobei auch für den Fall, dass der
Schalter als fahrbare Schaltwageneinheit verwendet wird, ein
besonderes Fahrgestell eingespart wird.
Weitere Einzelheiten, gehen aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispieles hervor, für welches ein dreipoliger Schalter entsprechend der beiliegenden Zeichnung gewählt wurde.
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Pig. 1 zeigt ein Schnittbild des Schalters gemäss der in Fig.
angegebenen Schnittlinie I - I.
Fig. 2 zeigt ein Schnittbild gemäss der in Fig. 1 angegebenen
Schnittlinie II - II.
· 3 gibt ein weiteres AusfUhrungsbeispiel des Schalters wieder.
In den Figuren 1 und 2 besteht jeder Pol des Schalters aus einem isolierenden Rohr 1, welches die äussere Hülle bildet und in
dessen Inneren sich die Löschkammer 2, die festen Kontakte 3 und 4, sowie ein gleitend geführter Schaft 5 befinden, wobei
letzterer das bewegliche Schaltstück bildet.
Die Susseren Anschlüsse 6 des Schalters sind durch Kappen 7 aus Iso
lierrohr geschützt.
Die drei Pole sind auf dem Deckel 8 eines gemeinsamen metallischen
Behälters 9 befestigt, der als Oelbehälter dient, und stehen mit letzterem über durchlässige Trennwände 10 in Verbindung,
welche dazu bestimmt sind, die in der Isolierflüssigkeit auftretende Druckwelle abzudämmen.
Die Abdichtung zwischen Deckel und Behälter geschieht mittels einer gemeinsamen Dichtung 11.
Die oberen Enden der Pole sind mit der Atmosphäre verbunden,
und zwar entweder direkt durch die Auspuffrohre 12, welche den Deckel 1? oder die Wand des Rohres 1 durchsetzen, oder über ein
gemeinsames Rohrsystem 14, das die einzelnen Pole miteinander verbindet, bzw. durch einen weiteren gemeinsamen, darüber gelegenen,
nicht gezeichneten Behälter, der dann, anstelle des Rohr-
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systems 14 tritt.
Wenn der Schalter für eine fabrikfertige Schaltanlage oder
Schaltschränke bestimmt ist, kann man ihn ohne weiteres fahrbar
gestalten durch das Anbringen von Rädern 15 am Behälter 9, wobei an diesem geeignete Plansche für die Befestigung der Radachsen,
oder andere geeignete Einrichtungen., vorgesehen sind.
Der Schalter kann leicht für Ausfahrfelder ausgeführt werden, indem die gusseren Anschlüsse 6 als Stecker oder Kontakttulpen
ausgebildet werden, welche mit den entsprechenden Organen an den Sammelschienen der Schaltfelder in Eingriff kommen.
In der Fig. 3, welche ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäss der
-1
Erfindung darstellt, sind die Pole des Schalters mit einem gemeinsamen,
jedoch unterteilten Behälter verbunden, wobei die Abteilungen des Behälters dann durch ein gemeinsames Rohrsystem 17
untereinander verbunden sind.
Die vorliegende Erfindung kann ausser bei Leistungsschaltern auch bei Schaltgeräten anderer Art verwendet werden, desgleichen
bei Sehaltern, bei denen anstelle von OeI eine andere Isolierflüssigkeit
benutzt wird.
Dabei kann die Form des gemeinsamen Behälters, sowie die Anordnung
der Pole anders als bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel getroffen werden.
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Claims (1)
- 670.18.SchutaanaprücheMehrpoliger tttaraer Schalter nit getrennten Polen und einer neinaamen Antriebeeinrichtung, wobei jadex PoX feat· Kontaktstucke, sowie mindestens einen gleitend gefUhreewegliohen Sohaltetift und eine Löschkammer enthmt, dadurch Lohnet, dass dia PoXa an loran oberem Boden ait Aar At-In Verbindung atehen, hingegen mit ihren unteren Indan einen gemeinsamen Oelbehälter verbunden aind, welcher gleiohale !Pragteil für Al· Pol·Mehrpoliger ölarmer Schalter naoh Anspruch X9 dadurch gekenn-ϊ, dass die PoXe unmittelbar mit den Oelbehälter über In den Befestisungsteilen verbunden sind»Mehrpoliger ^lftOiwn* Schalter Twoh Anopruoh X und 2«Lohnet, daes der Oelbehttlter aus Metall beeteht und SxA*Mehrpoliger iSlanaer Schalter naoh Anspruch X bis 3, dadurch daae der Oelbehölter unterteilt iet, wobei dl· Lungen untereinander durch «In gemeinsames Rohrsystem versind·Mehrpoliger tilarmer Schalter naoh Anspruch X bis 4, dadurch !, dass dl« oberen Enden der PoXe Bit dar Atmosüber ein gemeinsames Rohrsystem, btsvr.Uber einen gemein-Behttter verbunden sind.Mahrsoliger ölanner Schalter naoh Anspruch X bis 5· dadurhb.;, dass dar Oelbehfilter als Gehäuse fur dl· Antriebs-des SohaXters dient·AktiengasaUsohaft Brown·: Boverio A 01·
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR881682A FR1307830A (fr) | 1961-12-12 | 1961-12-12 | Perfectionnement aux disjoncteurs multipolaires à faible volume d'huile |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1897985U true DE1897985U (de) | 1964-08-06 |
Family
ID=8768530
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1962A0019266 Expired DE1897985U (de) | 1961-12-12 | 1962-12-11 | Mehrpoliger oelarmer schalter. |
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FR (1) | FR1307830A (de) |
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0
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- 1961-12-12 FR FR881682A patent/FR1307830A/fr not_active Expired
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1962
- 1962-12-10 CH CH1445762A patent/CH398744A/de unknown
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Also Published As
Publication number | Publication date |
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CH398744A (de) | 1966-03-15 |
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