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DE1852713U - Vorrichtung zum toeten von kleintieren. - Google Patents

Vorrichtung zum toeten von kleintieren.

Info

Publication number
DE1852713U
DE1852713U DEB48377U DEB0048377U DE1852713U DE 1852713 U DE1852713 U DE 1852713U DE B48377 U DEB48377 U DE B48377U DE B0048377 U DEB0048377 U DE B0048377U DE 1852713 U DE1852713 U DE 1852713U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
firing pin
pin
locking
spring
firing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB48377U
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Baloun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB48377U priority Critical patent/DE1852713U/de
Publication of DE1852713U publication Critical patent/DE1852713U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B3/00Slaughtering or stunning

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • "Vorrichtung zum Töten von Kleintierenlt Zum Töten von Schlachtvieh werden heute regelmäßig Geräte mit einem Schießbolzen verwendet, der durch eine Sprengstoffladung aus seiner Führung herausgetrieben wird. Ein solches Gerät ist jedoch für Kleintiere wie Hasen od. dgl. ungeeignet und zu aufwendig. Andererseits wird durch ein Schießbolzengerät das Töten der Tiere auf schnellste und schmerzloseste Ueise erzielt.
  • Die Neuerung bezweckt eine Einrichtung, welche sich auch für Kleintiere eignet, ohne daß jedoch eine Sprengstoffladung benötigt wird, und besteht im wesentlichen darin, daß der Schießbolzen unter der Vorspannung einer ihn in Schußrichtung belastenden Feder steht und eine von Hand auslösbare Sperrvorrichtung vorgesehen ist, die den Schießbolzen in zurückgeschobener Lage unter Federvorspannung hält bzw. zum Vorschnellen durch Auslösen freigibt.
  • Als Sperrvorrichtung kann ein in einfachster Weise in einer'uerbohrung des Schießbolzens untergebrachter,
    federbelasteter Sperrstift vorgesehen sein, der bei zu-
    rückgeschobenem Schießbolzen, also bei gespannter, den
    Schießbolzen auf Vorschnellen belastender Feder, in eine
    Ausnehmung in dem den Schießbolzen aufnehmenden Zylinder-
    gehäuse einrastet und durch einen am Zylindergehäuse angebrachten, z.B. mit dem Finger auszulösenden federbelasteten Druckstift zur Freigabe des Schießbolzens entsperrt werden kann.
  • Zum Zurückziehen und Spannen des Schießbolzens ist dieser vorzugsweise mit einem einen Handgriff aufweisenden, ein rückwärtiges Verschlußstück des Zylindergehäuses durch-oder einer Griffstange setzenden Schaft/versehen, wobei das Verschlußstück zweckmäßigerweise gleichzeitig einerseits zur Abstützung der den Schießbolzen belastenden Feder und andererseits im Zusammenwirken mit einem am Schaft bzw. am Handgriff angeordneten Anschlag zur Begrenzung des Schießhubes des Schießbolzens dient.
  • Ein Gerät gemäß der Neuerung zeichnet sich durch einfache Konstruktion und billige Herstellung aus. Das Gerät ist jederzeit verwendungsbereit und benötigt keine besonderen Materialien, um das Schießen auszulösen.
    Weitere Einzelheiten und Verteilte der Neuerung sind der
    nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles zu
    entnehmen. Hierbei zeigen :
    Fig. 1 einen Axialschnitt durch ein neuerungsgemäßes Gerät bei entspanntem Schießbolzen, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Sperr-und Auslösevorrichtung, und zwar bei gespanntem Schießbolzen.
  • In dem mit einer Hülse 10a aus Gummi, Kunststoff od. dgl. überzogenen rohrförmigen Zylindergehäuse 10 ist verschiebbar der Schießbolzen 11 eingesetzt, der vorn einen Schlagstift 12 und an seinem rückwärtigen Ende einen Ansatz 13 trägt. Der Ansatz 13 ist mit einer Bohrung 14 versehen, in welche der Kopf 15 einer Griffstange 16 eingreift.
  • Diese durchsetzt ein mit dem Zylindergehäuse 10 unverschiebbar verbundenes Verschlußstück 17 und trägt einen aufgesetzten, z. B. als Kugelkopf ausgebildeten Handgriff 18, der z. B. auf das Ende der Griffstange 16 aufgeschraubt und durch Muttern 18a gesichert ist. Zur Sicherung des Griffstangenkopfes 15 gegen Herausgleiten aus der Bohrung 14 ist auf den Ansatz 13 eine Überwurfmutter 19 aufgeschraubt, gegen die sich der Kopf 15 von vorn her anlegt.
  • Zwischen dem Schießbolzen 11 und dem Verschlußstück 17 des Zylindergehäuses 10 ist die Schießfeder 20 eingesetzt, die sich mit ihrem vorderen Ende gegen den kolbenartig verbreiterten Teil des Schießbolzens und mit ihrem hinteren Ende gegen das Verschlußstück 17 abstützt. In eine Querbohrung 21 des Schießbolzens ist des weiteren
    ein Sperrstift 22 eingesetzt, der unter der Wirkung einer
    n
    Feder 23 nach außen gedrückt wird, so daß sein auf kleineren
    Durchmesser abgesetzter Zapfen 24 in eine Längsnut 25 im
    Zylindergehäuse eingreift. Um einen Betrag H in Achsrichtung des Schießbolzens hierzu versetzt ist die von Hand bzw. durch einen Finger zu betätigende Auslösevorrichtung 26 angeordnet, die in Fig. 2 in größerem Maßstabe dargestellt ist. Diese besteht aus einer in das Zylindergehäuse 10 nippelartig eingeschraubten Buchse 27 mit einem Mutterteil 28, in der ein auslöse-oder Druckstift 29 gleitet. Der Auslösestift 29 weist einen oberen Druckknopf 30 auf, gegen den sich eine Feder 31 abstützt, dessen unteres Ende auf dem Mutterstüok 28 aufruht. Ein Sicherungsring 32 verhindert, daß der Auslösestift 29 unter dem Druck der Feder 31 aus dem Mutterstück 28 herausgedrückt wird. Durch die Rastbohrung 33 ist das Innere der Buchse 27 mit der Längsnute 25 im Zylindergehäuse verbunden.
  • In Fig. 1 ist die Vorrichtung bei teilweise entspannter Schießfeder 2 dargestellt. Der Schießbolzen 11 ist nach rechts gedrückt, so daß sein Schlagstift 12 aus dem Zylindergehäuse 10 herausragt. Seine Stellung im Gehäuse wird dadurch bestimmt, daß unter der Wirkung der Feder 20 die Mutter 19 den Kopf 15 der Griffstange 16 in Federungsrichtung mitnimmt, bis die als Anschlag dienenden Muttern 18a am Verschlußstück 17 anliegen. Der Sperrstift 22 ist um den Hub H von der Auslösevorrichtung 26 entfernt.
  • Zum Spannen der Vorrichtung wird der Handgriff 18 nach links herausgezogen, wobei der Kopf 15 mittels der Überwurfmutter 19 den Schießbolzen 11 gegen die Wirkung der Feder 20 verschiebt und dadurch letztere spannt, bis nach einem Hub H der in der Längsnute 25 geführte Sperrstift 22 unter der Wirkung der Feder 23 in die Rastbohrung 33 eingreift und dadurch den Schießbolzen 11 gegen weitere Bewegung in der einen oder anderen Richtung sperrt (Fig. 2). Der herausgezogene Handgriff 18 kann nunmehr losgelassen und wieder in das Zylindergehäuse eingeschoben werden, was dadurch möglich ist, daß der Kopf 15 in der Bohrung 14 mindestens um den Hub H frei nach vorn gleiten kann, bis die Muttern 18a wieder am Verschlußstück 17 anliegen.
  • Zum auslösen des Schießbolzens 11 wird der Auslösestift 29 durch Druck des Fingers auf den Kopf 30 gegen die Wirkung der Feder 31 einwärtsgedrückt, wodurch der Sperrstift 22 aus der Rastbohrung 33 herausgedrückt wird. In dem Augenblick, in welchem der Zapfen 24 des Sperrstiftes 22 die Rastbohrung 33 verläßt, wird der Schießbolzen 11 unter der Wirkung der zuvor gespannten Schießfeder 20 nach vorn geschnellt, wobei der Schlagstift 12 aus dem Gehäuse 10 heraustritt, bis er wieder die in Fig. 1 gezeichnete Lage einnimmt.

Claims (1)

  1. A n s p r ü c h e 1.) Vorrichtung zum Töten von Kleintieren od. dgl. mit einem Schießbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schießbolzen (11) unter der Vorspannung einer ihn in Schußrichtung belastenden Feder (20) steht und eine von Hand auslösbare Sperrvorrichtung (22, 23) vorgesehen ist, die den Schießbolzen in zurückgeschobener age unter Federvorspannung hält bzw. bei auslösung zum Vorschnellen freigibt.
    2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem in einer Querbohrung (21) des Schießbolzens (11) untergebrachten, federbelasteten Sperrstift (22) besteht, der bei zurückgeschobenem Schießbolzen in eine Rastausnehmung (33) in dem den Schießbolzen (11) aufnehmenden Zylindergehäuse (10) einrastet und eine an der Ausnehmung angeordnete auslösevorrichtung (26) vorgesehen ist, geeignet, den in die Rastausnehmung (33) eingerasteten Sperrstift (22) aus derselben herauszudrücken.
    3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Auslösevorrichtung (26) ein in auswärtsrichtung federbelasteter Druckstift (29) vorgesehen ist, der in einer in eine Bohrung des Zylindergehäuses (10) eingesetzten Büchse (27) gleitet und durch Einwärtsdrüoken gegen die Wirkung der Federkraft (31) die Sperrvorrichtung, z. B. durch Herausdrücken eines Sperrstiftes (22) aus einer Rastbohrung (53) 9 zum Auslösen bringt.
    4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schießbolzen (11) mit einer einen Handgriff (18) aufweisenden, ein rückwärtiges Verschlußstück des Zylindergehäuses durchsetzenden Griffstange (16) versehen ist und das Verschlußstück (17) vorzugsweise einerseits zur Abstützung der den Schießbolzen (11) belastenden Feder (20) und andererseits im Zusammenwirken mit einem an der Griffstange bzw. am Handgriff angeordneten Anschlag (18a) zur Begrenzung des Schießhubes (H) des Schießbolzens dient.
    5.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Handgriff (18) versehene Griffstange (16) des Schießbolzens ein dem Hub (H) des Schießbolzens entsprechendes axiales Spiel relativ zum Schießbolzen (11) aufweist, derart, daß bei zurückgeschobenem Schießbolzen und gespannter Feder (20) die Griffstange bzw. der handgriff bereits ihre durch einen Anschlag (18a) begrenzte Endlage einnehmen kann. 6.) Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffstange (16) mittels eines Kopfes (15) in einer Axialbohrung (14) des Schießbolzens (11) gleitet und durch eine auf den Schießbolzen aufgeschraubte Überwurfmutter (19) oder ähnliche Mittel gegen Herausgleiten aus der Axialbohrung (14) gesichert ist.
    7.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Zylindergehäuse (10) durch eine Hülse (10a) oder einen Überzug aus Gummi, Kunststoff oder einem ähnlichen nichtmetallischen Material umschlossen ist.
DEB48377U 1962-03-06 1962-03-06 Vorrichtung zum toeten von kleintieren. Expired DE1852713U (de)

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DE1852713U true DE1852713U (de) 1962-05-30

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DEB48377U Expired DE1852713U (de) 1962-03-06 1962-03-06 Vorrichtung zum toeten von kleintieren.

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