DE1850476U - Muffenhuelse zum formen von giessharzfuellmassen, insbesondere fuer muffen von elektrischen leitungen und kabeln. - Google Patents
Muffenhuelse zum formen von giessharzfuellmassen, insbesondere fuer muffen von elektrischen leitungen und kabeln.Info
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C33/00—Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
- B29C33/0011—Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor thin-walled moulds
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
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Description
- Muffenhülse zum Formen von Giessharzfüllmassen, insbes. für Muffen von elektrischen Leitungen und Kabeln.
- Bekanntlich werden zur Herstellung elektrischer Leitungsverbindungen sogenannte Muffen verwandt, die zur Erzielung der notwendigen mechanischen und elektrischen Festigkeit mit Füllmasse wie Giessharz unter Zusatz von bestimmten Füllstoffen ausgegossen werden. Damit diese flüssigen Giessharzfüllmassen nach dem Erkalten der Gussmasse eine vorbestimmte Form erhalten, werden sie in eine Muffenhülse eingegossen, die die zu verbindenden Kabelenden. umschliesst. Diese Muffenhülsen besitzen häufig einen Einguss, der aus trichterförmigen Einfüllstützen oder in einfachster Weise aus einem Langloch besteht.
- Bei Verwendung dieser Muffenhülsen ergeben sich in der Praxis mehrere Nachteile. So ist man gezwungen, den Schwund des Giessharzes, der beim Erstarren der flüssigen Masse entsteht, durch fortdauerndes Nachgiessen neuer flüssiger Füllmasse auszugleichen.
- Abgesehen davon, dass u. U. neue flüssige Füllmasse angerührt werden muss, liegt der entscheidende Nachteil in der langen Wartezeit, die zum Nachgiessen des letzten Schwundausgleiches unbedingt abgewartet werden muss und je nach der Zusammensetzung der dem Giessharz beigefügten Zusatzstoffe mehrere Stunden dauern kann. Erhöhte Montagekosten und längere Ausfallzeiten der Stromlieferungen sind die unerwünschten Folgen. Die Praxis hat weiter gezeigt, dass die vielfach im Lohnakkord arbeitende Montagetruppe die erforderliche Wartezeit nicht abwartet, sondern das Muffenloch mit Erdreich wieder zuwirft, bevor die in der Muffenhülse eingegossene Giessmasse restlos erstarrt ist. Durch den Druck des oberhalb der Muffe liegenden Erdreiches dringt dann mehr oder weniger Sand in die noch nicht vollständig erhärtete Füllmasse ein. Dadurch wird eine Verbindung zwischen den stromführenden Leitern in der Muffe und dem Erdreich hergestellt. Ein Erdschluss mit erneuten Stromunterbrechungen und neuer Arbeit an der Muffe sind kostspielig, unerwünschte Folgen.
- Gemäss der Neuerung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass der parallel zur Längsachse der Muffenhülse liegende, über die ganze Muffenlänge geführte Eingusschlitz an seinen beiden Seiten mit in vorbestimmter Höhe hochgezogenen Stegen versehen ist und durch einen, der Schlitzlänge-und-breite entsprechend geformten Deckel mit seitlich an diesem angeordneten, den Steghöhen des Eingusschlitzes entsprechenden, herabgezogenen Deckelstegen abdeckbar ist.
- Die Höhe der Stege am Eingusschlitz ist so bemessen, dass eine für den Schwundausgleich ausreichende Menge der Giessharzfüllmasse gleich beim ersten Einguss eingegossen werden kann.
- Dadurch fallen das Nachgiessen neuer Giessharzfüllmassen und die Wartezeit bis zum Erstarren der Gussmasse fort. Der Deckel kann sofort nach dem Eingiessen auf den Eingusschlitz aufgesetzt oder je nach der Ausführungsform, auch aufgeschoben werden. Sobald der Deckel aufgesetzt ist, kann sofort mit dem Zuwerfen des Muffenloches begonnen werden, obgleich die in der Muffenhülse eingegossene Füllmasse noch nicht erstarrt ist. Erheblich verkürzte Montagezeiten, nur kurzzeitige Stromunterbrechungen, Senkung der Montagekosten, Senkung der Stromverluste sind beachtliche Vorteile.
- Eine beispielsweise angegebene Ausführungsform dieser Neuerung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt.
- Es zeigen : Fig. 1 eine Muffenhülse mit durchschnittenem Deckel in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 einen Querschnitt durch Muffenhülse und Deckel gemäss der Schnittlinie II-II nach Fig. 1 und Fig. 3 einen gleichen Querschnitt wie Fig. 2, jedoch mit geneigt angeordneten Stegen.
- Länge, Durchmesser und Wandstärke der vorzugsweise aus PVC-Material gefertigten Muffenlülse 1 haben vorbestimmte Abmessungen, deren Masse von dem Verwendungszweck der Hülse abhängig sind. Aus wirtschaftlichen Gründen, um die Verwendung des verhältnismässig teuren Giessharzes weitestgehend einzusparen, werden diese Abmessungen möglichst klein gehalten, wobei sich die Längen solcher Huffenhülsen in Grössenordnungen von 20 cm bis 50 cm bewegen. An den beiden Enden dieser Hülse sind zur AbdichtungSdsjmstoffringe 2 eingelegt, die zum Umlegen um die vorbereiteten Kabelenden an ihren Schnittstellen in gleicher Weise auseinandergezogen werden wie die Muffenhülse an ihrem Eingusschlitz 3, so dass das Kabel von der Schaumstoffmitte 8 eng umschlossen wird. Bis zu diesem Punkte sind auch die bisherigen Ausführungsformen bekannt. Gemäss der Neuerung erhält nunmehr der parallel zur Längsachse liegende, über die ganze Muffenlänge geführte Eingusschlitz 3 an beiden Seiten Stege 4, die in vorbestimmter Höhe hochgezogen sind. Diese Höhe ist so bemessen, dass die zum Schwundausgleich erforderliche Giessharzmenge gleich beim ersten Einguss eingegeben werden kann.
- Sofort nach dem Einguss wird der Eingusschlitz 3 durch einen Dekkel 5, der mit herabgezogenen Stegen 6 versehen ist, abgedeckt.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die Stege 4 und 6 der Muffenhülse 1 und des Deckels 5 senkrecht zur Mittelachse stehend angeordnet, so dass der Deckel aufsetzbar und abnehmbar ist.
- Bei einer anderen Ausführungsform, nach Fig. 3, die man vorzugweise bei sehr rauhem Betrieb verwenden würde, sind die Stege 4a und 6a der Muffenhülse 1 und des Deckels 5 in geneigter Stellung zur Mittelachse angeordnet, so dass der Deckel aufschiebbar ist und durch das Aufwerfen von groben Erdschollen und Steinbrocken nicht vom Eingusschlitz abgeworfen werden kann.
- Die Anordnung zum Haftenbleiben des Deckels auf dem Eingusschlitz ist nicht auf diese beiden, nur beispielsweise angegebenen Ausführungsformen nach Fig. 2 und Fig. 3 beschränkt.
Claims (3)
- S c hut z ans p rüoh e 1) Muffenhülse zum Formen von Giessharzfüllmassen, insbesondere zur Herstellung von Verbindungs-und Abzwe : gungsmuffen an unterirdisch verlegten, der elektrischen Energieübertragung, der elektrischen Fernmeldung, der elektrischen Signalübertragung oder ähnlichen Zwecken dienenden elektrischen Leitungen und Kabel, dadurch gekennzeichnet, dass der parallel zur Längsachse liegende, über die ganze Muffenlänge geführte Eingussschlitz 3 an seinen beiden Seiten mit in vorbestimmter Höhe hochgezogenen Stegen 4 versehen ist und durch einen, der Schlitzlänge-und-breite entsprechend geformten Deckel 5 mit seitlich an diesem angeordneten, den Steghöhen 4 entsprechenden, herabgezogenen Deckelstegen 6 abdeckbar ist.
- 2) Muffenhülse nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel 5 auf den Stegen 4 des Eingusschlitzes 3 entweder aufsetzbar Fig. 2 oder aufschiebbar Fig. 3 ist und dementsprechend die Stege 4 und 6 senkrecht zur Mittelachse der Muffenhülse 1, oder diese Stege 4a und 6a in zur Mittelachse der Muffenhülse 1 geneigter Stellung angeordnet sind und/oder ein loses Haftenbleiben des Deckels 5 auf den Stegen 4 durch Anordnung von Nieten, Federn, Nocken, Rillen oder ähnlichen, dem Verschluss dienenden Bauelementen erfolgt.
- 3) Muffenhülse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffenhülse 1 und der Deckel 5 aus gleichem Material, vorzugsweise Kunststoff P V 0-Material, Plastik oder ähnlichen Stoffen bestehen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1962T0014295 DE1850476U (de) | 1962-02-03 | 1962-02-03 | Muffenhuelse zum formen von giessharzfuellmassen, insbesondere fuer muffen von elektrischen leitungen und kabeln. |
Applications Claiming Priority (1)
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DE1962T0014295 DE1850476U (de) | 1962-02-03 | 1962-02-03 | Muffenhuelse zum formen von giessharzfuellmassen, insbesondere fuer muffen von elektrischen leitungen und kabeln. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1850476U true DE1850476U (de) | 1962-04-26 |
Family
ID=33013889
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE1962T0014295 Expired DE1850476U (de) | 1962-02-03 | 1962-02-03 | Muffenhuelse zum formen von giessharzfuellmassen, insbesondere fuer muffen von elektrischen leitungen und kabeln. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1850476U (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2332672A1 (de) * | 1973-06-25 | 1975-01-09 | Siemens Ag | Form zur herstellung von kunststoffformkoerpern und verfahren zur herstellung von kunststoff-formkoerpern unter verwendung dieser form |
DE2434600A1 (de) * | 1973-11-23 | 1975-05-28 | Gillemot George W | Kabelmuffe fuer spleissverbindungen |
EP0384176A2 (de) * | 1989-02-22 | 1990-08-29 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Metallische innere Umhüllung für eine elektrische Kabelverbindung |
DE10255564A1 (de) * | 2002-09-30 | 2004-04-08 | Siemens Ag | Gießform für zylindrische Gießharzspulen |
-
1962
- 1962-02-03 DE DE1962T0014295 patent/DE1850476U/de not_active Expired
Cited By (6)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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EP0384176A3 (de) * | 1989-02-22 | 1991-07-10 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Metallische innere Umhüllung für eine elektrische Kabelverbindung |
DE10255564A1 (de) * | 2002-09-30 | 2004-04-08 | Siemens Ag | Gießform für zylindrische Gießharzspulen |
DE10255564B4 (de) * | 2002-09-30 | 2005-10-27 | Siemens Ag | Gießform für zylindrische Gießharzspulen |
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