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DE182679C - - Google Patents

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Publication number
DE182679C
DE182679C DENDAT182679D DE182679DA DE182679C DE 182679 C DE182679 C DE 182679C DE NDAT182679 D DENDAT182679 D DE NDAT182679D DE 182679D A DE182679D A DE 182679DA DE 182679 C DE182679 C DE 182679C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
sole
carrier
rod
pressure lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT182679D
Other languages
English (en)
Publication of DE182679C publication Critical patent/DE182679C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/22Skates with special foot-plates of the boot

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182679 ■-KLASSE 77h. GRUPPE
Zusammenlegbarer Schlittschuh. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1905 ab.
Die Erfindung betrifft einen zusammenlegbaren Schlittschuh und besteht darin, daß der Sohlenträger aus zwei unmittelbar miteinander drehbar verbundenen Stangen besteht, von denen die eine drehbar am Laufe befestigt ist, während die andere eine Gleit-' bewegung zum Laufe ausführen kann und mit einem Druckhebel verbunden ist, dessen Bewegung in der einen Richtung gegen den
ίο Lauf hin den Sohlenträger in die geschlossene Stellung führt. Der Absatzträger besteht aus einer Stange, die auf dem Laufe entlang gleitet und mit dem Druckhebel des Sohlenträgers durch eine Spindel verbunden ist, so daß bei der Bewegung des Druckhebels in der einen Richtung gegen den Lauf gleichzeitig Sohlen- und Absatzträger in die geschlossene Stellung gebracht werden. Die Stange des Sohlenträgers und der Druckhebel sind um einen und denselben rittlings auf dem Laufe sitzenden Gleitblock drehbar, und der Druckhebel umfaßt die den Absatzträger beeinflussende Stange. Die Stange des Sohlenträgers, die das Gewicht des Läufers aufnimmt, ist zu ihrer Verstärkung mit abwärts gerichteten Flanschen versehen, deren untere Enden unter dem oberen Teile des Laufes wagerecht umgebogen sind, wobei diese wagerechten Enden sich um denselben auf dem Laufe gleitenden Bolzen wie die Stange des Sohlenträgers drehen können.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt sie Fig. 1 im Aufriß bei zusammengelegten Teilen, Fig. 2 im Grundriß zu Fig. ι; Fig. 3 stellt den Schlittschuh im Aufriß bei geöffneten Teilen, wenn er am Stiefel befestigt werden soll, Fig. 4 im Grundriß zu Fig. 3 und Fig. 5 im Grundriß am Stiefel befestigt dar; Fig. 6 bis 10 veranschaulichen Einzelheiten, wobei Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie y-y der Fig. I ist.
Der Lauf 3 des Schlittschuhs ist beliebig geformt, z. B. so, daß der obere Teil 4 vom unteren durch Schlitze getrennt ist. Der Teil, auf dem die Sohle des Stiefels ruht, wenn der Schlittschuh befestigt ist, soll als »Sohlenträger«, und der Teil, auf dem der Absatz ruht, als »Absatzträger« bezeichnet werden. Am oberen Teile 4 des Laufes ist bei 6 eine Stange 5 drehbar befestigt, die an dem einen Ende zu einer Klaue 7 ausgebildet ist, während das andere Ende bei 5* mit einer anderen Stange 8 drehbar verbunden ist, die ebenfalls an dem einen Ende eine Klaue 9 erhält; diese Klauen 7, 9 dienen zum Eingreifen in die Sohlenkante. Die Stange 8 ist mit einem Gleitstück 10 gelenkig verbunden, das auf dem oberen Teile 4 des Laufes hin-, und herbewegt wird, um den Sohlenträger aus der zusammengelegten Stellung (Fig. 1 und 2) in die geöffnete (Fig. 3 und 4) zu bringen.
Der Absatzträger wird von einer Stange 11 gebildet, die an einem zweiten Gleitstück 13 drehbar befestigt ist und an beiden Enden Klauen 12 zum Erfassen des Absatzes trägt. Das Gleitstück 13 bewegt sich ebenfalls auf dem oberen Teile 4 des Laufes hin und her. Die bevorzugte Form des Gleitblocks besteht
aus einem geschlitzten Bolzen, der auf dem oberen Teile 4 des Laufes rittlings sitzt; an dem Bolzen werden zwei Führungen 15 (Fig. 9) befestigt, die gegen den oberen Laufteil 4 anliegen und das Gleitstück in seiner Lage sichern. An dem Gleitstück 13 des Absatzträgers ist unten das eine Ende einer Stange 16 drehbar befestigt, deren anderes Ende mit Schraubengewinde, aber lose durch das Loch eines Blocks 17 geführt ist, der mit dem einen Ende des Druckhebels 18 drehbar verbunden ist. Zwischen seinen Enden ist der Druckhebel 18 mit dem Gleitstück 10 drehbar verbunden. Auf dem Gewindeteil derStange 16 wird eine Mutter 19 geführt, die die Bewegung des Gleitblocks 17 begrenzt und zur Einstellung des Schlittschuhs auf verschiedene Stiefelgrößen dient.
Am Laufe ist eine Klaue 20 befestigt, gegen die der Absatz gedrückt wird.
Bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten zusammengelegten Stellung sind die beiden Stangen 5 und 8 des Sohlenträgers im wesentlichen parallel zueinander und zum Laufe, der Absatzträger ist ebenfalls parallel zum Laufe. Beim Öffnen des Schlittschuhs wird der Absatzträger in eine Querlage, in der er die hinterste Stellung einnimmt (Fig. 4), und der Druckhebel 18 in die Offenstellung gebracht. Bei dieser Bewegung schwingt das das Gleitstück 17 tragende Ende des Hebels 18 gegen den Absatz; das Gleitstück 10 kann dann mit der Hand auf der Kante des Laufes nach vorn bewegt werden, wobei der Sohlenträger geöffnet wird.
Wenn die Teile die Stellung der Fig. 4 einnehmen, kann der Schlittschuh am Stiefel befestigt werden; der Schlittschuh wird an den Stiefel gelegt und der Klemmhebel 18 aus der Stellung Fig. 4 in die gemäß Fig. 5 gebracht. Während des ersten Teils der Bewegung des Hebels 18 stößt das Gleitstück 17 an die Mutter 19, die entsprechend der Größe des Stiefels auf der Stange 16 eingestellt worden ist; wenn dann der Hebel 18 um das Gleitstück 10 weiter schwingt, zieht er durch die Stange 16 den Absatzträger nach vorn, bis die Klauen 12 den Absatz erfassen (Fig. 5). Während des Restes seiner Schwingung dreht sich der Hebel 18 auf dem Gleitstück 17 als Drehpunkt, so daß das Gleitstück 10 zurückgezogen wird, und die Klauen 7 und 9 erfassen den Sohlenrand.
Um den Sohlenträger, der zur Ermöglichung des Zusammenlegens des Schlittschuhs nur sehr schmal sein kann, in seiner offenen Stellung zu versteifen, erhält die Stange 5 abwärts gerichtete Flanschen 22 (Fig. 8), deren untere Enden 23 wagerecht unter die obere Schiene 4 des Laufes gebogen sind, so daß die wagerechten Teile das untere Ende des Bolzens 6 umfassen und sich um diesen drehen. Der Bolzen 6 ist zweckmäßig geschlitzt, so daß er rittlings auf dem oberen Teil 4 des Laufes sitzt. Die weitere Befestigung erfolgt dann in beliebiger Weise, z. B. durch einen Stift 24.
Wenn die Stange 5 rechtwinklig zum Laufe steht, stoßen die senkrechten Kanten 25 (Fig. 3) der Flanschen an die Seiten des Laufes, Die nach innen gerichteten Fußteile 23 der Flanschen dienen, da sie sich unter dem oberen Teile des Laufes gegen den Bolzen 6 legen, gleichfalls zur Versteifung und Verstärkung.
Eine ähnliche Befestigung wird für den Absatzträger benutzt, bei dem die verstärkenden Flanschen 26 an ihren unteren Enden bei 27 wagerecht zu den Fußteilen umgebogen sind, die das untere Ende des Drehzapfens des Gleitstücks 13 umfassen. Wenn der Absatzträger in seine offene Stellung gezwängt wird (Fig. 4 und 5), dann liegen die senkrechten Kanten 28 der "Flanschen 26 (Fig. 1) an den Seitenflächen des Laufes an, so daß der Absatzträger ebenso versteift ist wie der Sohlenträger.
Der Schlittschuh gemäß der Erfindung kann schnell und leicht am Stiefel befestigt werden und hat außerdem den Vorteil, daß die Sohlen- und Absatzträger so zusammengelegt werden können, daß sie beim Tragen in der Hand wenig mehr Raum einnehmen als der Lauf allein.

Claims (4)

Pate nt-An Sprüche:
1. Zusammenlegbarer Schlittschuh, dadurch gekennzeichnet, daß der Sohlenträger aus zwei miteinander verbundenen Stangen (5, 8) besteht, von denen die eine (5) am Laufe drehbar befestigt ist, während die andere (8) eine Gleitbewegung zum Laufe ausführt und mit einem Druckhebel (18) verbunden ist, dessen Bewegung in der einen Richtung gegen den Lauf hin den Sohlenträger in die geschlossene Stellung führt. '
2. Schlittschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Absatzträger aus einer Stange (11) besteht, die no auf dem Laufe gleitet und mit dem Druckhebel (18) des Sohlenträgers durch eine Stange (16) verbunden ist, so daß bei der Bewegung des Druckhebels (18) in der einen Richtung gegen den Lauf gleichzeitig Sohlen- und Absatzträger in die geschlossene Stellung gebracht werden.
3. Schlittschuh nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (8) des Sohlenträgers und der Druckhebel (18) um einen und denselben Gleitblock (10), der rittlings und verschiebbar auf dem
Laufe sitzt, drehbar sind, und daß der Druckhebel (i8) die den Absatzträger (ii) beeinflussende Stange (16) lose umfaßt.
4. Schlittschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wegen der Zusammenlegbarkeit nur schmal ausführbare Stange (5) des Sohlenträgers mit abwärts gerichteten und sich gegen den Drehbolzen (6) stützenden Flanschen (22) versehen ist, deren untere Enden unter dem oberen Teile (4) des Laufes wagerecht umgebogen sind, wobei sich diese wagerechten Enden um den auf dem Laufe befestigten Bolzen (6) drehen und, sich gegen ihn stützend, ebenfalls zur Versteifung des Sohlenträgers dienen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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