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DE1823854U - Ruebenertemaschine. - Google Patents

Ruebenertemaschine.

Info

Publication number
DE1823854U
DE1823854U DE1959M0030622 DEM0030622U DE1823854U DE 1823854 U DE1823854 U DE 1823854U DE 1959M0030622 DE1959M0030622 DE 1959M0030622 DE M0030622 U DEM0030622 U DE M0030622U DE 1823854 U DE1823854 U DE 1823854U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
wheel
row
tractor
beet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1959M0030622
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHMOTZER MASCHF
Original Assignee
SCHMOTZER MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHMOTZER MASCHF filed Critical SCHMOTZER MASCHF
Priority to DE1959M0030622 priority Critical patent/DE1823854U/de
Publication of DE1823854U publication Critical patent/DE1823854U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

  • Rühenerii'temaachiii. e
    Bei der Rübenvollernte, bei der bekanntlich im gleichen Arbeitsgang eine Reihe Rüben geköpft und eine Reihe Rüben ausgehoben werden, bereitet die Anordnung der Erntevorrichtung zu den Rädern des. Schleppers, und des Rübenroders, immer erhebliche Sorgen. Laufen diese. Räder zwischen den Rübenreihen, walzen sie das Erdreich so fest, daß besonders die Rüben in dem. im Herbst häufig anzutreffenden nassen Boden fest eingebacken, im Erdreich geradezu verkittet werden, was beim Ausheben der Rüben dann unvermeidliche Brüche der Knollenfrüchte und somit sehr erhebliche Ernteschäden zur Folge hat. Überdies muß beachtet werden, daß die Räder genügend weit vom Blattwerk entfernt sind, damit dieses von keinem Rad erfaßt wird. Bei Bauarten, bei denen der Schlepper über der zu rodenden Reihe fährt, die Rodegabeln also zwischen den Schlepperrädern arbeiten, liegt immer die Gefahr vor, daß die Schlepperräder das Erdreich zu fest an die Rüben anpressen. Deshalb ist man dazu übergegangen, außerhalb der Schlepperspur zu roden, wobei in einer Reihe hintereinander die Köpfeinrichtung und die Rodegabel angeordnet sind. Das rodeseitige Maschinenrad ließ man dann entweder außerhalb dieser Arbeitsspur, nämlich zwischen der gerade gerodeten und der benachbarten Reihe, laufen und damit so dicht am Blatt-werk dieser benachbarten Reihe, daß dieses von dem Maschinenrad erfaßt und
    niedergedrückt und somit auch der Gare-Zustand des Bodens beein-
    trächtigt wird, oderin der Ebene hinter der Rübenrodegabel.
  • Da angestrebt wird, das Ausheben im unbeeinflußten und somit ungedrückten Gare-Zustand durchzuführen, ist es in jedem Fall von Nachteil ; das rodeseitige Maschinenrad zwischen der gerade zu rodenden Reihe und der benachbarten, noch ungerodeten Reihe laufen zu lassen.
  • Ebenso wichtig ist aber auch der Abstand des in der Ebene hinter der Rübenrodegabel laufenden Maschinenrades zu dem auf der Rodeseite laufenden Schlepperrad.
  • Es ist bekannt, die Rübenerntemaschine so an einen Schlepper anzuhängen, daß das der Rodeseite zugekehrte Schlepperrad gegenüber dem rodeseitig laufenden Maschinenrad um einen unbestimmten, jedenfalls aber relativ großen Betrag versetzt ist. Dadurch erlangt die Maschine eine große Breite, was allein schon wegen des mit zunehmender Breite anwachsenden, durch die Rode-und Köpfvorrichtung verursachten Drehmomentes unerwünscht ist.
  • Diese Unvollkommenheiten werden bei einer Rübenerntemaschine mit einer außerhalb der Schlepperspur vorgesehenen, benachbarte Rübenreihen erfassenden Blattköpf- und Rodevorrichtung und mit einem in der Ebene hinter der Rübenrodegabel laufenden und gegenüber dem der Rodeseite zugekehrten Schlepperrad versetzten Maschinenrad dadurch behoben, daß gemäß der Neuerung das Maschinenrad gegenüber dem auf der Rodeseite laufenden Schlepperrad um eine Rübenreihenbreite versetzt ist. Schlepperrad ; Maschinenrad und Blattkopfeinrichtuhg sind hierbei jeweils um eine Rübenreihe seitlich versetzt. Sie laufen bzw. arbeiten also in einem Abstand von 40-50 cm voneinander* Gerade diese Entfernung gestattet nun die Erzielung außerordentlich günstiger Verhältnisse.
  • Da das Maschinenrad von der Köpfeinrichtung um Reihenbreite entfernt ist, besteht keine Gefahr, daß hierdurch das. Blattwerk niedergedrückt, verschmutzt oder gar abgerissen wird. Dieses Maschinenrad läuft in der gerodeten Spur.-Wenn nun der Abstand des rodeseitig laufenden Schlepperades vom"Maschinenrad gleich dem Reihenabstand der Rüben ist, wird nicht nur Erdreich nicht gegen die noch im Boden befindlichen Rüben angepresst, es bleibt also der günstige Gare-Zustand des Erdreiches beim Roden nicht
    nur erhalten, sondern beim nächsten Umlauf gelangt dann das rode-
    seitig laufende Schlepperrad in die zuvor gezogene Spur des Ma-
    schinenradest und dies ist so außerordentlich günstig. es wird
    nämlich auf diese Weise eine äußerst einfache sichere Spurhaltung erreicht, die das Steuern des Schleppers außerordentlich vereinfacht und die stets gewährleistet, daß der Abstand vom Schlepperrad zum Maschinenrad und damit zu der auszurodenden Rübenreihe, und ferner der Abstand vom Maschinenrad, zur Kopfeinrichtung eingehalten bleibt.
  • Befindet sich der Sitz für den Maschinenfahrer, wie an sich bekannt, etwa oberhalb des in der zu rodenden Reihe laufenden Maschinenrades oder auch dahinter, so hat der hier sitzende Bedienungsmann freien Blick auf Rodegabel und die zu rodende Rübenreihe, besonders dann, wenn die Köpfeinrichtung hinter der Rodegabel derart angeordnet ist, daß der Blattquerförderer'hinter dem Sitz oder unter ihm verläuft.
  • Auf diese Weise läßt sich die Rodeeinrichtung genauestens ansteuern, ohne Rücksichtnahme auf das verhältnismäßig breite Köpfmesser, wodurch etwaige Differenzen im Reihenabstand leichter überbrückt werden.
  • Der klopfer ist zur Rodeeinrichtung auf gegebenen Reihenabstand einstellbar. Ebenso ist durch entsprechende seitenverschobene Anhängung am Schlepper der Abstand der Rodeeinrichtung zum rodeseitig laufenden Schlepperrad einstellbar. Für Abweichungen innerhalb einer Rübenreihe ist eine in bekannter Weise vom Maschinenfahrersitz zu bedienende Feinsteuerung vorgesehen. Zweckmäßiges läuft auch das Maschinenrad auf der Ablegeseite in der zuvor gezogenen Spur, weshalb es axial ausziehbar angeordnet ist, so daß die Gesamtspurweite durch den gegebenen Reihenabstand teilbar ist.
  • In der Zeichnung ist die Neuerung an einem Beispiel einer Rübenvollerntemaschine im Grundriß dargestellt.
  • Der Masahinenrahmen 1 wird hinten durch die beiden Fahrräder 2 und 3 getragen. An seinem vorderen Ende ruht der Maschinenrahmen 1 mit Hilfe der schwenkbaren Zugvorrichtung 4 auf der Anhängeschiene 5 des Schleppers 6. An der Zugvorrichtung 4 greift eine am Rahmen 1 gelagerte Stellspindel 7 an, die von der Steuerradwelle 8 über ein Handrad 9 vom Fahrersitz 10 aus betätigt wird.
  • Der Rahmen 1 nimmt im Rahmenlager 11 durch Bolzen 12 die gesamte. um diesen Bolzen aus-und einschwenkbare Rode-und Siebgruppe auf. Diese besteht in der Hauptsache aus dem Schar-und Getriebeträger 13 mit Rodeschar 14, Siebstern 15 und Getriebe 16.
  • Zwei Führungskufen 17, die fest und einstellbar mit dem Getriebetragen 13 verbunden sind und sich an der geköpften Rübenreihe führen, begrenzen den Tiefgang des Rodeschares. Der Fahrersitz 10 befindet sich auf Abstand hinter der Rübenrodegabel 14 möglichst genau in Verlängerung der zu rodenden Rübenreihe.
  • Die vom Rodeschar 14 ausgehobenen. Rüben werden vom Siebstern 15 nach rückwärts zu dem nur schematisch gezeichneten Förderelevator 18 geführt, der sie dann schräg nach oben in den ebenfalls nicht näher dargestellten Sammelbunker 19 befördert. Der Antrieb der Sieb-und Förderorgane. erfolgt durch die Schlepper-Zapfwelle über die Gelenkwellen 20 und 21.
  • Das Köpfaggregat ist zum Rodeaggregat um eine Reihe versetzt und ist durch das Tragrohr 22 nach oben ausschwenkbar und auf gegebenen Reihenabstand einstellbar in der Lagerbüchse 23 des Rahmens 1 geführte Der Antrieb des Tastrades 24 erfolgt vom rodeseitig laufenden Fahrrad 2 des Maschinenrahmens über ein Kettenrad-Vorgelege 25 mit Hilfe der beiden. Antriebsketten 26.
    Die vom Köpfmesser 27 abgeschnittenen Rübenkopfe, gelangen über
    ein Führungsgitter mit Hilfe einer Umlenkvorrichtung 28 auf den vom Rahmen 1 getragenen, hinter dem Fahrersitz 10 angeordneten Blattquerförderer 29 zur seitlichen Ablage.
  • Das Fahrrad 2 sitzt genau hinter dem. Rodeschar 14 und läuft somit unmittelbar in der soeben gerodeten Furche 30, wogegen das linke Schlepperrad durch die Furche der zuvor gerodeten Reihe 31 fährt (siehe eingezeichnete Querschnitte).
  • Das Fahrrad 3 auf der Ablegeseite der Maschine ist in der Rohrachse des Rah@ens 1 ausziehbar befestigt, wodurch die Gesamtspurweite der Maschine, die zweckmäßigerweise durch den Reihenabstand teilbar sein soll, den gegebenen Verhältnissen angepasst werden kann. Schutzanspruche :-

Claims (2)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e : 1. Rübenerntemaschine mit einer außerhalb der Schlepperspur vorgesehenen, benachbarte Rübenreihen erfassenden Blattkopf-und Rodevorrichtung und mit einem in der Ebene hinter der Rübenrodegabel laufenden und gegenüber dem der Rodeseite zugekehrten Schlepperradversetzten Maschinenrad ; dadurch gekennzeichnete
    daß das Maschinenrad gegenüber dem auf der Rodeseite laufenden Schlepperrad um eine Rübenreihenbreite versetzt ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenfahrersitz in der Ebene der zu rodenden Reihe im Abstand hinter und mit freien Blick auf die Rübenrodegabel angeordnet ist und daß sich der Blattquerförderer in an sich bekannter Weise unter oder hinter diesem Sitz befindet.
DE1959M0030622 1959-01-22 1959-01-22 Ruebenertemaschine. Expired DE1823854U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1959M0030622 DE1823854U (de) 1959-01-22 1959-01-22 Ruebenertemaschine.

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1959M0030622 DE1823854U (de) 1959-01-22 1959-01-22 Ruebenertemaschine.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1823854U true DE1823854U (de) 1960-12-22

Family

ID=32939772

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1959M0030622 Expired DE1823854U (de) 1959-01-22 1959-01-22 Ruebenertemaschine.

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DE (1) DE1823854U (de)

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