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DE181986C - - Google Patents

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Publication number
DE181986C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fibers
impregnated
liquids
spinning
yarns
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT181986D
Other languages
English (en)
Publication of DE181986C publication Critical patent/DE181986C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/25Sizing, starching or impregnating warp yarns; Making glazed yarn; Drying sized warp yarns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

•»■WiintiTCCTHaamw
«WMwieBj^rjiij,.
fWMbwc&i
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JiS 181986-KLASSE Sa. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Oktober 1905 ab.
Es ist bekannt, daß es beim Färben von Baumwolle, insbesondere in Kops- oder Spulenform, nur unsicher gelingt, alle Teile des Kötzers bezw. der Spule usw. gleichmäßig mit der Färb- usw. Flüssigkeit zu benetzen, so daß oft entweder ungleiche Färbungen oder undurchgefärbte Stellen entstehen.
Dieser Fehler, welcher dadurch entsteht, daß die Baumwollfaser eine nur geringe Netzfähigkeit für Flüssigkeiten besitzt, ließe sich leicht dadurch umgehen, daß man die Fasern, aus welchen das Gespinst hergestellt wird, vor dem Verspinnen mit einem der bekannten Netzmittel, ζ. Β. Türkischrotölen-, Seifen-, Zucker- und Glyzerinlösungen usw. tränkt, wodurch alle Teile der fertigen, zum Färben usw. gelangenden Spulen leicht netzfähig gemacht werden und gleichmäßigen Ausfall der Färbung usw. zeigen müssen.
Dieses Verfahren ist aber in der Baumwollfeinspinnerei ganz ausgeschlossen, da geölte Fasern nicht versponnen werden können. Überdies würden die hohen Kosten die Anwendung dieses Verfahrens in der Praxis ausschließen.
Es hat sich nun die überraschende Tatsache ergeben, daß nicht nur bezüglich der Spinnfähigkeit, sondern auch bezüglich der Annetzbarkeit beste Resultate erzielt werden, wenn nur ein Teil der Fasern mit einem der bekannten Netzmittel imprägniert und sodann mit rohen, nicht vorbehandelten Fasern versponnen und in Kops- bezw. Spulenform gebracht oder weiter zu Garnen, Geweben usw. verarbeitet wird.
Die ungestörte Spinnfähigkeit erklärt sich dadurch, daß die beigemengten rohen Fasern die schädliche Wirkung des Ölgehaltes der imprägnierten Fasern vollständig beheben, und die dem ganzen Garnkörper erteilte leichte Annetzbarkeit findet darin ihre Erklärung, daß das Öl bei der Berührung mit Flüssigkeiten nicht nur die imprägnierten Fasern benetzt, sondern auch in die mit diesen während des Spinnprozesses innigst gemengten rohen Fasern sich einsaugt und derart die rasche gleichmäßige Durchnetzung des ganzen Fadens bewirkt. Ein großer ökonomischer Vorteil dieser Arbeitsweise liegt darin, daß nur ein kleiner Teil der im Faden vorhandenen Fasern eine Vorbehandlung erfährt, wodurch wesentlich geringere Herstellungs-, Trocken- und Materialkosten entstehen, als wenn alle Fasern imprägniert werden müßten. Die Ausführung des Verfahrens ist eine beliebige; sie kann entweder in der Weise erfolgen, daß der zu tränkende Teil der Fasern für sich imprägniert oder auch der ganze Baumwollhaufen unter gleichzeitigem Wenden derart mit der Netzbrühe besprengt wird, daß in Wirklichkeit nur ein Teil der Fasern imprägniert wird.
Bei Verwendung der nach dem beschriebenen Verfahren hergestellten Garne kann in der Färberei, Bleicherei usw. wohl keine wesentliche Operation wegfallen, es wird aber
erreicht, daß die Garne sich sogar in kalten Flüssigkeiten sehr rasch netzen, so daß das sonst nötige Auskochen vor dem Behandeln mit den Färb- usw. Lösungen vollständig entfallen kann. Solche Garne können auch mit kalten Lösungen leicht und vollständig gleichmäßig durchtränkt und es kann die Dauer der Bauch-, Bleich- und Färbe- usw. Operationen wesentlich verkürzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung leicht Flüssigkeit aufnehmender Gespinste, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil der zu verspinnenden Fasern mit den bekannten, die Netzung der Gespinste mit Bleich-, Färb- und dergleichen Flüssigkeiten erleichternden Mitteln getränkt wird.
DENDAT181986D Active DE181986C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE181986C true DE181986C (de)

Family

ID=446118

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT181986D Active DE181986C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE181986C (de)

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