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Automatisch arbeitende Anlage zum Transportieren, Heben und Senken
der zu behandelnden Güter Die vorliegende Erfindung betrifft eine Transportanlage
mit einer Anordnung, durch die es ermöglicht wird, die Waren, die in dieser Anlage
im Takt und Impuls vorwärts transportiert werden sollen, heben und senken zu können.
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Dabei soll auch die Möglichkeit bestehen, daß gewünschtenfalls das
Senken der Waren durch Einstellung eines Hebels unterbleibt, somit ein Behandlungsprozeß
überflügelt wird und dieser Vorgang für jeden Transportwagen getrennt eingeschaltet
werden kann. Falls diese Einstellung zu spät erfolgen sollte, muß die Anordnung
derart beschaffen sein, daß eine Beschädigung der entsprechend wirkenden Organe
vermieden wird. Falls die Transportanlage für elektrochemische Zwecke benutzt werden
soll, muß weiterhin eine Möglichkeit vorhanden sein, jeden Transportwagen individuell
für sich durch Umstellung eines Stromkontaktes mit verschiedenen Stromspannungen
für die Behandlung der am Wagen befindlichen Gegenstände zu versehen.
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Die verschiedenen Behandlungsbehälter, in denen die Waren behandelt
werden sollen, stehen längs einer ge schlossenen Transportbahn. Durch diese Transportbahn
werden die Wagen, die die zu behandelnden Gegenstände tragen, mit Hilfe von Greiforganen
an einer längs der Bahn laufenden Transportkette vorwärts bewegt. Gewisse Behandlungsprozesse
erfordern jedoch eine bedeutend längere Behandlungszeit als andere. In gewissen
Fällen werden die Wagen von der Treibkette freigekoppelt und diese drücken sich
dann gegenseitig jedesmal um eine Wagenlänge vorwärts. Hierbei soll gewöhnlich keine
Überführung der Waren von einem Bad zum anderen erfolgen,
vielmehr
sollen in der Regel hier die Waren im Behandlungsbad eingetaucht bleiben.
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Die Waren, die behandelt werden sollen, werden an Hubarmen aufgehängt.
Diese Hubarme sitzen am einen Ende in einem vertikal beweglichen Wagen, der mittels
Lauf-und Steuerrollen in einer am Transportwagen befestigten, vertikal hängenden,
geschlossenen Bahn läuft. Am unteren Ende dieser vertikalen Hubbahn ist eine Laufrolle
angebracht, die horizontal gegen eine Bahn läuft und so den Seitendruck der angehängten
Waren aufnimmt. Oben läuft der Transportwagen mit Boggies versehen, die Lauf-und
Steuerrollen haben, in einer geschlossenen horizontalen Bahn. An diesem Transportwagen
ist die vertikal gehende Hubbahn mit dem Hubwagen und dem Hubarm angeschraubt.
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Unten am Ende der Hubbahn ist eine horizontal liegende Druckrolle
angebracht. Die Wagenkonstruktion ist also oben fest und unten lose, nach vorn abhebbar.
Dies ist ein Sicherheitsfaktor, der Bruch und Betriebsstörungen auf Grund von Kettenausdehnung
oder Nichtfunktionieren
eines Endlagestromschalters vermeidet. |
t |
Gemäß der Erfindung werden in einer Transportanlage der |
erwähnten Art an einer oder an mehreren Stellen, an denen |
die Hubarme mit den daran befindlichen Waren von einem Behandlungsbad in ein anderes
Bad transportiert werden sollen, je eine besondere Vorrichtung angebracht, die diesen
Transport durchzuführen vermag. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus
einer mehrteiligen Brücke, deren Mittelteil mit einer mechanisch oder hydraulisch
arbeitenden Hebeeinrichtung verbunden, in vertikaler Richtung beweglich, im übrigen
fest eingestellt ist und deren beide Seitenteile mit dem Mittelteil derart verbunden
sind, daß sie die vertikalen Bewegungen des Mittelteiles
automatisch
mit ausführen, im übrigen aber derart beweglich angeordnet und derart geformt sind,
daß der das Heben des Hubarmes ausführende Seitenteil beim Heruntergehen der Brücke
(vor dem Hebevorgang) an dem zu hebenden Hubarm vorbeigleiten kann, in der tiefsten
Lage von selbst in eine"Arbeitsposition"fällt, in der er den Hubarm beim Aufwärtsgehen
erfaßt und mitnimmt, während der das Senken des Hubarmes bewirkende andere Seitenteil
in der höchsten Lage durch eine entsprechende Führung unter den zu senkenden Hubarm
geleitet wird, diesen mit nach unten zu nehmen vermag und nach der Durchführung
des Senkvorganges von selbst in eine"Ruheposition"fällt, in der die Brücke wieder
gehoben werden kann, ohne daß dieser Seitenteil den Hubarm dabei erfaßt.
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Ein Heben oder Senken des Hubarmes soll nicht jedesmal erfolgen, wenn
ein Wagen vorwärts geschoben wird, sondern Brücken für den Hub und die Senkung sind
nur da angeordnet, wo innerhalb der Transportbahn die Ware am Hubarm von einem Behälter
in den nächsten befördert werden soll.
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In den Fällen, in denen die Arbeitsprozesse in den nebeneinander stehenden
Behältern so kurz sind, daß nur ein Takt für jede Behandlung erforderlich ist, ist
die Hubbrücke so angeordnet, daß gleichzeitig mehrere Hubarme gehoben und gesenkt
werden können, während in den Behältern, die eine verlängerte Behandlungszeit erfordern,
die Brücke und der Hubarm frei voneinander gehen müssen.
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Die Vorwärtsbewegung der Wagen längs der Transportbahn geschieht immer,
wenn die Brücke oben ist und die Hubarme mit den Waren sich in höchster Lage befinden.
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Das zu lösende Problem geht dahin, das innere Ende der Hubarme, wenn
sich diese in tiefster Lage befinden, auf die Brücke zu bekommen, damit ein Hub
stattfinden kann, und danach, wenn der Transport stattgefunden hat, die Brücke
wieder vom Ende des Hubarmes zu befreien, so daß dieser |
J |
wieder in tiefster Lage stehen bleiben kann, ohne wieder |
von der Brücke ergriffen zu werden. Man könnte die Brücke |
durch Kurven steuern, so daß die Brücke eine Bewegung z. B. nach links und später
nach rechts macht. Man könnte auch einen extra Takt wirken lassen, der den Wagen
mit dem Hubarm in tiefster Lage kurz auf oder von der Brücke drückt. Man hat auch
das Problem dadurch zu lösen versucht, daß die Brücke durch zusätzliche Schienen
verlängert resp. durch Einwirkung des einen Endes des Hubarmes verkürzt wurde. Hierbei
hat man jedoch nur begrenzte Möglichkeiten, die zu ernsten Betriebsstörungen führen
können. Teils benötigt man einen Federzug und teils muß man eine eventuelle Verschleißverlängerung
der Kette in Betracht ziehen, wodurch die Funktion gestört werden kann.
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Wenn eine solche Anordnung nicht wirkt, fällt der Hubarm mit den Waren
nach unten. Die Waren können zerstört und sogar das Bedienungspersonal beschädigt
werden.
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Die Anordnung gemäß der Erfindung vermeidet durch ihre einfache Funktion
alle diese Übelstände und garantiert absolute Sicherheit in allen vorkommenden Fällen
auch bei größter Überbelastung des Hubarmes. Die Hebe-und Senkbühne ist zweckmäßig..
in drei Teile geteilt, wobei die beiden äußeren Teile beweglich und so groß bemessen
sind, daß auch bei größter Verschleißverlängerung der Transportkette eine einwandfreie
Funktion gewährt ist. Der mittlere Teil der Bühne ist fest und mit der mechanisch
oder hydraulisch wirkenden Hebeeinrichtung verbunden.
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Die Brücke ist in ihrer Längsrichtung parallel zu der Transportbahn
eingestellt. Die obere Kante der Brücke ist horizontal eingestellt. Die Vorderseite
der Brücke, die mit dem inneren Ende des Hubarmes in Berührung kommt, besitzt zweckmäßig
die Form einer Gleitfläche. Hierunter
ist im Sinne der Erfindung
eine solche Gestaltung der Vorderseite der Brücke zu verstehen, daß das Ende des
Hubarmes, wo dieser sich auch an der Brücke befindet, immer auf die Lauf-und Hebefläche
der Brücke kommt und somit immer in Tätigkeit gesetzt werden kann.
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Wie schon vorher gesagt, geschieht die Vorwärtsbewegung der Wagen
längs der Transportbahn immer, wenn die Brücke oben ist und sich die Hubarme mit
den Wagen in höchster Lage befinden. Soll also die Brücke einen Hubarm aus seiner
tiefsten Lage heraufholen, muß sie zunächst das eine Ende des Hubarmes passieren
können. Die Brücke streicht also beim Heruntergehen an dem inneren Ende des Hubarmes
vorbei, wobei der bewegliche Teil der Brücke vom Hubarm durch Einwirkung auf die
Gleitfläche zurückgedrückt wird, um dann wieder nach vorn in die Hublage zu fallen,
wenn der Hubarm passiert ist. Sollte auf Grund einer Fehlfunktion der Wagen zu weit
nach vorn gekommen sein, so daß der Hubarm nicht auf den beweglichen Teil der Brücke
wirken kann, drückt die Gleitbahn des festen Teils der Brücke die Hubbahn des Wagens
nach vorn, da diese ja unten beweglich ist, so daß auch wieder das innere Ende des
Hubarmes in der Hublage auf die Laufbahn der Brücke rutscht.
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Das innere Ende des Hubarmes gelangt in der Höchstlage der Brücke
zum Endteil der Brücke. Wenn die Brücke in Tieflage gekommen ist, soll das innere
Ende des Hubarmes sich von der Brücke trennen, so daß der Hubarm in Tieflage stehen
bleibt, ohne wieder von der Brücke mitgenommen zu werden. Wie schon angedeutet,
ist auch dieses Ende der Brücke beweglich und so durch Federdruck oder Gewichte
gestellt, daß die Brücke an diesem Ende in Tieflage immer"offen"steht, also einen
Hubarm nicht mitnehmen kann. Die Brücke geht also nach oben und nimmt
dabei
einen Hubarm mit. Das Endteil der Brücke steht "offen". Hinter dem Endteil ist eine
Rolle angebracht.
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Diese Rolle läuft bei der Bewegung der Brücke nach oben gegen ein
gekurvtes Stück, das das Endteil gegen die Bahn der Brücke drückt, so daß der Hubarm
danach wieder auf die Bahn des Endteils auflaufen kann. Das Gewicht des Hubarmes
hält dann diesen Brückenteil in dieser Lage fest, bis die Brücke so weit nach unten
gesenkt worden ist, daß Hubarmende und Brückenteil voneiander frei werden. Das Brückenteil
klappt auf"offen"zurück und das Hubarmende steht unten frei von der Brücke, die
dann den Hubarm auf ihren Weg nach oben passieren kann, ohne ihn mitzunehmen.
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Bisher wurde beschrieben, daß das mitzunehmende Ende des Hubarmes
unbeweglich, die das Heben bzw. Senken des Hubarmes bewirkenden Seitenteile der
Brücke dagegen beweglich angeordnet sind, und daß die beiden Teile so zusammenarbeiten,
daß das Ende des Hubarmes beim Heben bzw. Senken gerade auf die Lauffläche der Brücke
zu liegen kommt. Man kann naturgemäß auch derart verfahren, daß man das Ende des
Hubarmes beweglich gestaltet und somit einen Teil der erwähnten Zusammenarbeit der
Elemente auf das Ende des Hubarmes überträgt. Wenn z. B. das Ende des Hubarmes beim
Vorbeigleiten der Brücke genügend weit zurückzugehen vermag und nach dem Vorbeigleiten
wieder von selbst in die Ausgangsstellung zurückgeht, kann das den Hebevorgang bewirkende
Seitenteil der Brücke auch unbeweglich angeordnet sein. Diese Ausführungsformen
werden als technische Äquivalente der in erster Linie hervorgehobenen Ausführungsform
der Erfindung betrachtet.
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In einer Transportanlage können Fälle vorkommen, in denen gewisse
Waren gewisse Behandlungsprozesse überflügeln oder überfahren sollen, d. h. die
Waren sollen an gewissen
Behandlungsprozessen nicht teilnehmen.
Für solche Fälle ist der Hubarm an dem : Endes an dem die Waren hängen, mit einem
Hebel versehen, der längs einer Bahn verschoben und in verschiedenen Vertiefungen
in Verbindung mit der Bahn festgesetzt werden kann. Durch Verschiebung dieses Hebels
horizontal nach dem Hubende des Hubarmes wird aus dem Hubende eine Verlängerungsachse
mit einer Rolle herausgeschoben. Diese Achse ist mit dem Hebel in Verbindung und
kann durch horizontale Verschiebung des Hebels kürzer oder länger aus dem Hubende
herausgeschoben werden.
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Der Hubarm wird dadurch an seinem Hubende verlängert, wenn ein oder
mehrere Arbeitsprozesse überfahren werden sollen. In der Mitte, in Höchstlage der
Hebe-und Senkbühne, über den Behältern, deren Behandlung überfahren werden soll,
werden an der Transportbahn kurze Schienenstücke angebracht, die mit ihrer oberen
Bahn parallel zur Laufbahn der Brücke liegen. Da der Vortransport im Takt geschieht,
fährt der verlängerte Teil des Hubarmes auf dieses Schien stück auf und bleibt dort
stehen. Der Hubarm nimmt dann nicht mehr an der Funktion der Brücke teil. Beim nächsten
Vortransport, der ja immer mit der Brücke in Höchstlage geschieht, verläßt der Hubarm
die Schiene und nimmt wieder an den Bewegungen der Brücke teil. hine Federanordnung
im Hubarm zieht den Verlängerungsteil wieder zurück, wenn der Hebel vorne am Arm
einen Wiederstand trifft, der ihn in die obere Gleitbahn drückt, d. h. aus den Arretierungsvertiefungen
herausgedrückt wird. Normalerweise kann das oben beschriebene Schienenstück fest
sein. Es ist aber von Vorteil, wenn es nach oben hin beweglich ist. Sollte nämlich
der Verlängerungsteil des Hubarmes gerade unter der Schiene beim Heraufgehen der
Bühne herausgedrückt werden, z. B. auf Grund einer Fehlhandlung des Bedienungspersonals,
vermeidet
man Bruch und Verbiegung der Achse. Die Schiene gibt dem Druck der heraufkommenden
verlängerten Achse nach, so daß die Achse passieren kann und somit auf die Bahn
der Schiene zu liegen kommt.
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Bei elektrolytischen Behandlungsprozessen kann es vorkommen, daß man
jeden Hubarm individuell, d. h. jeden Wagen im Transportsystem individuell mit verschiedenen
Spannungen zu versehen wünscht. Um dies zu ermöglichen, kann die Stromüberführung
am Wagen in Form von Gleitkontakten drehbar angeordnet werden, so daß verschiedene
übereinander liegende Stromschienen befahren werden können, und zwar im gleichen
Behandlungsprozeß. Je nachdem, ob die Stromüberführung nach oben oder unten gedreht
ist, erhält der entsprechende Wagen die Stromspannung für die Waren am Hubarm, für
die dieser von vornherein bei der Beschickung eingestellt worden ist.
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Die Erfindung wird durch die Zeichnungen I-VI näher erläutert.
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Zeichnung I zeigt einen Ausschnitt der Anlage in Seitenansicht und
außerdem die Wirkung der in verschiedene Lagen gedrehten Gleichstromkontakte im
Verhältnis zu zwei Stromschienen mit jeweils verschiedenen Spannungen.
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Zeichnung II zeigt die Funktion des beweglichen Teils der Hebe-und
Senkbühne beim Mitnehmen eines Hubarmes nach oben.
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Zeichnung III zeigt die Funktion des beweglichen Teils am Ende der
Hebe-und Senkbühne beim Abgeben eines Hubarmes, wenn dieser seine tiefste Lage erreicht
hat.
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Zeichnung IV zeigt, wie sich ein"Unglücksfall"automatisch beseitigt,
wenn das feste Mittelstück der Hebe-und Senkbühne einen Hubarm trifft.
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Zeichnung V zeigt in Vorderansicht die dreiteilige Hebe-und Senkbühne
in ihrer oberen und unteren Lage zur Transportbahn, Behandlungsbehälter und ein
Schienenstück hinter der Bühne in Oberlage über dem mittleren Behandlungbehälter,
wo ein Behandlungsprozeß überfahren werden soll. Eine Illustration in Seitenansicht
zeigt den Hubarm mit dem Einstellhebel zur Verlängerung der Hubarmachse der Gleitbahn
des Hebels und die Arretierungslöcher für den Hebel und wie die kurze Schiene an
der Wagenbahn befestigt ist, auf die die verlängerte Achse des Hubarmes beim Überfahren
eines Prozesses aufliegt.
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Zeichnung VI zeigt die Wirkung eines vermiedenen Unglücksfalles, wenn
die verlängerte Achse des Hubarmes die bewegliche Schiene von unten trifft.
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In den Zeichnungen bedeuten : 7 die Laufbahn der Transportbahn, über
die die Transportkette läuft, die Kette ist nicht gezeigt ; 8 der Wagenlfrper in
Boggieform, 10 das Kettenrad für die'Treibkette mit Mitnehmern, die auf die Wagen
einwirken ; die Kette ist, wie erwähnt, nicht gezeigt ; 13 die aus geschlossenen
Schienen bestehende Transportbahn, in der die Wagen (8) mit Lauf-und Steuerrädern
vorwärts bewegt werden ;
14 die am Wagenkörper (8) befestigten,
vertikal gehenden Hubschienen ; 15 der Hubarm, an dessen äußerem Ende die zu behandelnden
Waren befestigt sind ; 15a die Laufrolle des Hubarmes ; am inneren Ende des Hubarmes
(15) sieht man die aus dem Hubarm heraus zu verlängernde Achse (30) mit ihrer Laufrolle
(31), die auf das Schienenstück (32) beim Überfahren eines Behandlungsprozesses
einwirken kann ; 23 das den Hub bewirkende Seitenteil der Hebe-und Senkbühne, 24
das Mittelteil der Bühne, 25 das andere Seitenteil der Bühne, 29 der in den vertikalen
Schienen laufende Wagen, der mit Lauf-und Steuerrädern versehen ist und den Hubarm
(15) mit der Laufrolle (15a) trägt; 30 die zu verlängernde Achse des Hubarmes (siehe
bei
15a), |
31 die Laufrolle der zu verlängernden Achse (30) ; |
32 ein Schienenstück, auf das die Laufrolle (31) beim Überfahren eines Behandlungsprozesses
auffährt ; 33 die Rolle, die gemeinsam mit dem Führungsstück (34) das Bühnenteil
(25) in die Arbeitslage zur Bühne drückt ; 34 ein Führungsstück (siehe bei 33) ;
35 der Tragrahmen für die Bühne ; 36 der Antrieb der Bühne in Form eines motorgetriebenen
Schneckengetriebes ; 37 eine horizontal laufende Druckrolle, die gegen die Laufbahn
(43) rollt und den Druck der anhängenden Waren aufnimmt ; 39 ein drehbarer Gleitkontakt,
40 eine Stromschiene ; 41 eine andere Stromschiene,
42 der Excenterarm
des Schneckengetriebes ; 43 die Laufbahn, 44 zeigt die Gleitfläche der Bühnenteile
(23, 24, 25) zum Ende des Hubarmes (15a bzw. 31) ; 45 zeigt die Gleitbahn des Hebels
(46) mit den Arretierungseinschnitten a und b, und zwar in Lage b ; 46 ein Hebel
(siehe bei 45) ; 47 ein Behandlungsbehälter; 48 ein Behandlungsbehälter, 49 zeigt,
daß die Bühne austauschbar ist.
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Die Zeichnungen I-VI zeigen folgendes : Zeichnung I : Die aus geschlossenen
Schienen bestehende Transportbahn (13) 9 in der Wagen in Boggieform mit Lauf-und
Steuerrädern (8) vorwärts bewegt werden. Das Kettenrad (10) für die Treibkette mit
Mitnehmern, die auf die Wagen einwirken. Die Treibkette ist nicht gezeigt. Die Laufbahn
(7), über welche die Kette läuft. Die am Wagenkörper (8) befestigten vertikal gehenden
Hubschienen (14, in welchen der mit Lauf-und Steuerrädern versehene Wagen (29) auf
und ab laufen kann. Dieser Wagen (29) trägt den Hubarm (15) mit der Laufrolle (15a).
An diesen Hubarm werden nach außen zur Transportbahn die Waren angehängt.
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Am Ende zur Laufrolle (15a) sieht man die aus dem Hubarm (15) heraus
zu verlängernde Achse (30) mit ihrer Laufrolle (31), die auf das Schienenstück (3)
beim Überfahren eines Behandlungsprozesses einwirken kann. Am unteren Ende der vertikal
gehenden Hubschienen (14) sieht man die horizontal laufende Druckrolle (37), die
gegen die Laufbahn (43) rollt und den Druck der anhängenden Waren aufnimmt. Auf
der Laufbahn (43) sind isoliert Stromschienen (40,41) montiert, gegen welche der
drehbare Gleitkontakt
(39) individuell laufen kann. Fig. (36)
zeigt das Beispiel des Antriebes einer Hebe-und Senkvorrichtung in Form eines motorgetriebenen
Schneckengetriebes, dessen Excenterarm (42) in seine obere oder untere Lage gedreht
wird und somit eine Hebungoder Senkung des Tragrahmens (35) der Hebe-und Senkbühnen
(23, 24, 25) bewerkstelligt.
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Diese Hebe-und Senkbühnen können, wie (49) zeigt, ausgetauscht werden,
falls man andere Prozesse einführen will. Fig. (33) zeigt die Rolle des beweglichen
Endteiles (25) der Bühne (24) und Fig. (34) die Kurve, die dieses Bühnenteil (25)
in die Arbeitslage zur Bühne drückt. Fig. (44) zeigt die Gleitfläche der Bühnenteile
(23,24,25) zum Ende des Hubarmes (15a oder 31).
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Zeichnung 11 : zeigt die Arbeitsweise des beweglichen Teils (23)
der Bühne wie folgt : I : Die Bühne hat einen Hubarm nach oben gebracht, und dieser
ist durch den Kettentransport auf den festen Teil der Bühne (24) transportiert worden.
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II. Der bewegliche Bühnenteil (23) geht nun mit der Bühne nach unten
und passiert dabei den unten stehenden Hubarm.
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III : Der Bühnenteil (23) ist durch sein eigenes Gewicht wieder in
die Hublage unter den Hubarm (15) gefallen IV : zeigt den Hub nach oben, wieder
zur Ausgangslage I.
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Zeichnung III : zeigt die Arbeitsweise des beweglichen Teils (25)
der Bühne wie folgt : I : Auf das Ausgangsteil der Bühne (25) ist vom festen Teil
der Bühne (24) ein Hubarm aufgerollt. Die Kurve
(34) drückt durch die Rolle (33) die Bühne (25) |
in Arbeitslage. Beim Heruntergehen der Bühne hält |
die Rolle (19 ; des Hubarmes die Bühne (25) in ihrer |
Lage fest. |
II : Die unterste Lage ist erreicht, die Rolle (1) ist |
frei von der Bühne (25) und diese fällt durch Ge- |
wicht oder Federkraft nach hinten und öffnet die |
Bahn. Beim Heraufgehen behindert die Bühne die |
Rolle (197 nicht mehr. |
III : zeigt die Bühne (25) in freier Lage. |
IV : die Ausgangslage wie I ist wieder erreicht. |
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Zeichnung IV : Ein Wagen (8) mit Bahn (14) und Hubarm (15) ist auf
Grund eines Fehlimpulses zum festen Teil der Bühne (24) vortransportiert worden.
Die Bühne (24) ist auf dem Wege von ihrer Oberlage zur Unterlage. Der Wagen steht
in Lage A. Bei der Passage der Bühne von oben nach unten drückt die Gleitfläche
(44) der Bühne den Wagen in die Lage B und kann frei passieren, da der Wagen unten
lose durch die Rolle (37) gegen die Bahn (43) läuft und somit nach außen gedrückt
werden kann.
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Zeichnung V : Die dreiteilige Bühne (23924, 25) befindet sich in Oberlage.
Der Wagen (8) ist in Pfeilrichtung zur Schiene (32) vorgeschoben worden. Die Rolle
(15) des Hubarmes befindet sich über der Mitte des Behälters (47). Die Seitenansicht
zeigt, daß der Hebel (46) der Verlängerungsachse (30) mit der Rolle (31) des Hubarmes
sich in Lage B befindet. Die Rolle (31) befindet sich also auf der Schiene (32).
Senkt sich also die Bühne (23,24,25), bleibt der Hubarm auf der Schiene stehen und
die Waren am Hubarm
tauchen nicht in den Behälter (47). Beim nächsten
Vortransport in Pfeilrichtung auf 25 zu verläßt die Rolle (31) wieder die Schiene
(32) und nimmt der Hubarm wieder an der Bewegung der Bühne teil. Er taucht also
in Behälter (48). Fig. (45) zeigt die Gleitbahn des Hebels (46) mit den Arretierungseinschnitten
a und b, und zwar in Lage b. Trifft also der Hebel (46) mit seinem Knopf einen Widerstand
in Fahrrichtung, wird dieser hochgehoben und gleitet durch Federzug längs der Gleitbahn
(45) zurück in seine Nullage a.
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Zeichnung VI : zeigt die automatische Behebung eines Unglücksfalles,
wenn die Rolle (31) die Schiene (32) von unten treffen sollte.
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Is Die Bühne geht nach oben und nimmt den Hubarm (15) mit, wobei die
Rolle (31) in Arbeitslage zur Schiene steht, II ; Die Rolle (31) trifft die Schiene
(32) von unten, und wäre die Schiene nicht beweglich nach oben, würde der Hubarm
verbogen werden.
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III : Die Rolle hat die Schiene passiert und liegt auf der Schiene
in richtiger Lage.
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IV : Die Bühne ist wieder in die Unterlage gegangen, und
der Hubarm ist auf der schiene geblieben. |