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DE1800579C3 - Fernsehsignal-Schaltungsanordnung zur Wiedereinführung der Gleichstromkomponente - Google Patents

Fernsehsignal-Schaltungsanordnung zur Wiedereinführung der Gleichstromkomponente

Info

Publication number
DE1800579C3
DE1800579C3 DE19681800579 DE1800579A DE1800579C3 DE 1800579 C3 DE1800579 C3 DE 1800579C3 DE 19681800579 DE19681800579 DE 19681800579 DE 1800579 A DE1800579 A DE 1800579A DE 1800579 C3 DE1800579 C3 DE 1800579C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
voltage
direct current
amplifier
current component
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681800579
Other languages
English (en)
Other versions
DE1800579B2 (de
DE1800579A1 (de
Inventor
Joerg 2000 Hamburg Woelber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DE19681800579 priority Critical patent/DE1800579C3/de
Priority to ES372056A priority patent/ES372056A1/es
Priority to GB4799769A priority patent/GB1274093A/en
Priority to AT922269A priority patent/AT289221B/de
Priority to FR6933603A priority patent/FR2019700A1/fr
Publication of DE1800579A1 publication Critical patent/DE1800579A1/de
Publication of DE1800579B2 publication Critical patent/DE1800579B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1800579C3 publication Critical patent/DE1800579C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/14Picture signal circuitry for video frequency region
    • H04N5/16Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level
    • H04N5/18Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level by means of "clamp" circuit operated by switching circuit
    • H04N5/185Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level by means of "clamp" circuit operated by switching circuit for the black level

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung, bei der ein Fernsehsignal ohne Gleichstromkomponente einem Gleichstromverstärker zugeführt und die Gleichstromkomponente dadurch wenigstens annähernd hergestellt wird, daß durch Abtastung eines Bezugswertes des Ausgangssignals des Verstärkers ein Regclsignal gebildet und über eine Längsimpedanz einem Speicherkondensator zugeleitet wird, dessen Spannung den Spannungs-Arbeitspunkt des Gleichstromverstärkers steuert.
Bei einer derartigen, als Klemmregelung bezeichneten Anordnung muß das den Bezügswert z. B. impulsförmige abtastende Signal, das meist eine beträchtliche Amplitude aufweist, vom Regelkreis ferngehalten werden. Schaltet man dazu ein aus einem Längswiderstand und einem Querkondensator bestehedes Glättungsglied ein, so kann man mit einem Kondensator geeigneter Größe eine ausreichende Siebung erhalten, wenn der Widerstand groß genug gewählt wird. Inbesondere in einem nicht nur eine Regelspannung, sondern auch einen Regelstrom führenden Kreis, z. B. mit Transistoren, tritt an dem Längswiderstand auch ein Spannungsabfall der Regelgröße auf, derart, daß die Regelsteilheit vermindert wird. Dies äußert sich in einer ungenügenden Stabilisierung des Schwarzwertes und damit in einem merklichen Schwarzwertfehler. Außerdem wird durch einen großen Längswiderstand auch die Regelzeitkonstante vergrößert. Diese unerwünschten Einflüsse können verhindert werden dadurch, daß der Längswiderstand kleiner gemacht wird; dann muß der im Querzweig liegende Kondensator entsprechend größer sein. Ein großer (Elektrolyt-)Kondensator bedeutet aber nicht nur einen höheren Kostenaufwand, sondern er weist meist auch einen merklichen Leckstrom auf, derart, daß dadurch wieder die Regelwirkung verschlechtert wird.
Bei einer Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art werden diese Nachteile vermieden und eine gute und ausreichend schnell ansprechende Schwarzwerthaltung wird erzielt, wenn gemäß der Er findung die Längsimpedanz eine außerhalb des Tastintervalles leitende Diode ist, deren Durchlaßwiderstand klein im Vergleich zum Innenwiderstand der Tastschaltung ist und deren Sperrwiderstand groß ist im Vergleich zu dem den Kondensator umladenden bzw. entladenden Widerstand.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert
Ein übliches Fernsehsignal, in dem — etwa durch Kondensator-Kopplung — die Gleichstromkomponente verlorengegangen ist, z. B. ein durch Kombination aus dem Helligkeitssignal und dem Farbdifferenzsignal erhaltenes Farbfernsehsignal, wird von der Klemme 1 über einen Trennkondensator 2 einem Gleichstromverstärker 3 zugeführt, dessen Ausgang einen npn-Transistor 4 an der Basis steuert. Sein Emitter ist über einen Widerstand 5 von 100 Ohm an Erde angeschlossen, und
zo der Kollektor liegt über einen Widerstand 6 von eiwa 4,5 kOhm an einer gegen Erde positiven Speisespannung + . Insbesondere, wenn diese einen hohen Wert hat, kann es zweckmäßig sein, durch einen zwischen Kollektor und Erde eingeschalteten Widerstand 7 einen Spannungsteiler zu bilden; wenn dann der Widerstand 6 einen Wert von 5,6 kOhm und der Widerstand 7 einen Wert von 22 kOhm hat, ergibt sich etwa die gleiche effektive Kollektorimpedanz.
An der Klemme 8 kann vom Kollektor das verstärk-
jo te und durch die noch zu beschreibende Schaltung auf konstanten Schwarzpegel geregelte Signal entnommen werden.
Von einer Klemme 9 werden über einen Trennkondensator 10 von etwa 1000 pF positive Tastimpulse 11 mit einem Spitzenwert von einigen hundert Volt zugeführt. Durch diese wird eine zwischen dem Kondensator 10 und dem Kollektor des Transistors 4 eingeschaltete Diode !2 leitend derart, daß der Kondensator 10 auf die Spannungsdifferenz zwischen dem Impulsscheitel und dem am Kollektor des Transistors 4 auftretendenden Bezugspege! im Tastzeitpunkt aufgeladen wird. Für eine einwandfreie Funktion kann es zweckmäßig sein, die Impulse auf einen definierten Amplitudenwert, z. B. mittels einer Schwellwertschaltung, exakt zu begrenzen. Außerhalb der positiv gerichteten Teile der Impulsspannung 11 ist die Diode 12 gesperrt, und am Verbindungspunkt A des Kondensators 10 und der Diode 12 tritt eine Spannung auf, die negativ gerichtet ist und um den Impulsspannungs-Spitzenwert Umm negativer ist als die Spannung des abgetasteten Referenzpegels der Kollektorspannung. Diese negativ gerichtete Spannung öffnet eine Diode 13 und wird auf einen gegen Erde eingeschalteten Kondensator 14 übertragen. Die so erhaltene Regelspannung, die im praktisehen Betrieb in der Größenordnung von einigen Volt liegen kann, wird dem Gleichstromverstärker 3 zur Arbeitspunkteinstellung zugeführt.
Wenn der Bezugspegel am Kollektor des Transistors 4 negativer (weniger positiv) wird, wird auch die Span-Go nung am Punkt A außerhalb der Tastintervalle negativer, der Kondensator 14 wird über die Diode 13 umgeladen, und der Verstärker 3 ist so geschaltet und angeschlossen, daß eine negativere Regelspannung die Basis des Transistors 4 negativer steuert, so daß dessen KoI-
6<; lektorstrom sinkt und die Kollektorspannung positiver wird.
Da die Regelspannung für den Verstärker 3 einen positiven Absolutwert aufweisen soll, wird dem Kon-
densator 14 von der Speisequelle über einen großen Widerstand 15 von einigen hundert kOhm ein positiver Strom in der Größenordnung von 10 μΑ bis 20 μΑ zugeführt. Die Kondensatorspannung nimiwt somit ständig zu und wird durch die Wirkung der Tastschaltung auf den in der beschriebenen Weise mit der Kollektorspannung des Transistors 4 zusammenhängenden niedrigen positiven Wert eingestellt
Die Zeitkonstante der Einstellung auf diesen Wert über die leitende Diode 13 wird im wesentlichen bedingt durch den Innenwiderstand der Tastimpulsquelle und der Impedanz am Punkt 8 und die Größe des Kondensators 14. Bei der bekannten Schaltung, in der an Stelle der Diode 13 ein großer Längswiderstand eingeschaltet ist, ist die Umladung auch noch abhängig von der Größe dieses Längswiderstandes und gegebenenfalls des Widerstandes 16, der am Regelspannungseingdng des Verstärkers 3 gegen Erde bzw. einen anderen Punkt der Speisequelle wirksam ist. Diese Zeitkonstan-Ie ist somit beim Anmeldungsgegenstand wesentlich geringer.
Wenn der Bezugspegel am Kollektor des Transistors 4 positiver wird, wird auch die Spannung am Punkt A außerhalb der Tastintervalle positiver, so daß die Diode 13 gegenüber der negativeren Spannung des Kondensators 14 zunächst nicht mehr geöffnet wird. Dann fließt über den Widerstand 15 dem Kondensator 14 ein positiver Strom zu so lange, bis die Diode 13 wieder öffnet und ein weiteres Ansteigen der Kondensatorspannung verhindert. Die Zeitkonstantc in dieser Regelungsrichtung wird durch den Kondensator 14 und den Ladewiderstand 15 sowie insbesondere den Regelleitungs-Eingangswiderstand 16 des Verstärkers 3 bedingt, der im allgemeinen klein ist gegenüber dem Widerstand 15. Der noch wesentlich höhere Sperrwiderstand der Diode 13 kann hierbei vernachlässigt werden.
Üa beim Anmeldungsgegenstand die durch Tastung erhaltene Regelspannung am Punkt A praktisch ohne Verlust auf den Kondensator 14 und die Regelleitung übertragen wird, ergibt sich eine optimal genaue Festlegung des Schwarzwertes in dem an der Klemme 8 auftretenden Fernsehsignal.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung, bei der ein Fernsehsignal ohne Gleichstromkomponente einem Gleichstromverstärker zugeführt und die Gleichstromkomponente dadurch wenigstens annähernd wieder hergestellt wird, daß durch Abtastung eines Bezugswenes des Ausgangssignals des Verstärkers ein Regelsignal gebildet und über eine Längsimpedanz einem Speicherkondensator zugeleitet wird, dessen Spannung den Spannungs-Arbeitspunkt des Gleichstormverstärkers steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsimpedanz eine außerhalb des Tastintervalls leitende Diode (13) ist, deren Durchlaßwiderstand klein im Vergleich zum Innenwiderstand der Tastschaltung ist und deren Sperrwiderstand groß ist im Vergleich zu dem den Kondensator (14) umladenden bzw. entladenden Widersland (15, 16).
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kondensator (14) über einen großen Widerstand (15) von der Speisequellc ein Strom zugeführt wird, der die Kondensatorspannung in Richtung auf eine Öffnung der Diode (13) verändert.
DE19681800579 1968-10-02 1968-10-02 Fernsehsignal-Schaltungsanordnung zur Wiedereinführung der Gleichstromkomponente Expired DE1800579C3 (de)

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DE19681800579 DE1800579C3 (de) 1968-10-02 1968-10-02 Fernsehsignal-Schaltungsanordnung zur Wiedereinführung der Gleichstromkomponente
ES372056A ES372056A1 (es) 1968-10-02 1969-09-30 Una disposicion de circuito de la limitacion de amplitud.
GB4799769A GB1274093A (en) 1968-10-02 1969-09-30 D.c. clamping circuits
AT922269A AT289221B (de) 1968-10-02 1969-09-30 Klemmregelschaltung
FR6933603A FR2019700A1 (de) 1968-10-02 1969-10-02

Applications Claiming Priority (1)

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DE19681800579 DE1800579C3 (de) 1968-10-02 1968-10-02 Fernsehsignal-Schaltungsanordnung zur Wiedereinführung der Gleichstromkomponente

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1800579A1 DE1800579A1 (de) 1970-06-25
DE1800579B2 DE1800579B2 (de) 1976-01-08
DE1800579C3 true DE1800579C3 (de) 1980-06-12

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681800579 Expired DE1800579C3 (de) 1968-10-02 1968-10-02 Fernsehsignal-Schaltungsanordnung zur Wiedereinführung der Gleichstromkomponente

Country Status (5)

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AT (1) AT289221B (de)
DE (1) DE1800579C3 (de)
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FR (1) FR2019700A1 (de)
GB (1) GB1274093A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR2019700A1 (de) 1970-07-03
AT289221B (de) 1971-04-13
ES372056A1 (es) 1971-09-01
DE1800579B2 (de) 1976-01-08
GB1274093A (en) 1972-05-10
DE1800579A1 (de) 1970-06-25

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