DE1800579C3 - Fernsehsignal-Schaltungsanordnung zur Wiedereinführung der Gleichstromkomponente - Google Patents
Fernsehsignal-Schaltungsanordnung zur Wiedereinführung der GleichstromkomponenteInfo
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- H04N5/18—Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level by means of "clamp" circuit operated by switching circuit
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung, bei der ein Fernsehsignal ohne Gleichstromkomponente
einem Gleichstromverstärker zugeführt und die Gleichstromkomponente dadurch wenigstens annähernd
hergestellt wird, daß durch Abtastung eines Bezugswertes des Ausgangssignals des Verstärkers ein
Regclsignal gebildet und über eine Längsimpedanz einem Speicherkondensator zugeleitet wird, dessen
Spannung den Spannungs-Arbeitspunkt des Gleichstromverstärkers steuert.
Bei einer derartigen, als Klemmregelung bezeichneten Anordnung muß das den Bezügswert z. B. impulsförmige
abtastende Signal, das meist eine beträchtliche Amplitude aufweist, vom Regelkreis ferngehalten werden.
Schaltet man dazu ein aus einem Längswiderstand und einem Querkondensator bestehedes Glättungsglied
ein, so kann man mit einem Kondensator geeigneter Größe eine ausreichende Siebung erhalten, wenn der
Widerstand groß genug gewählt wird. Inbesondere in einem nicht nur eine Regelspannung, sondern auch
einen Regelstrom führenden Kreis, z. B. mit Transistoren, tritt an dem Längswiderstand auch ein Spannungsabfall
der Regelgröße auf, derart, daß die Regelsteilheit vermindert wird. Dies äußert sich in einer ungenügenden
Stabilisierung des Schwarzwertes und damit in einem merklichen Schwarzwertfehler. Außerdem wird
durch einen großen Längswiderstand auch die Regelzeitkonstante vergrößert. Diese unerwünschten Einflüsse
können verhindert werden dadurch, daß der Längswiderstand kleiner gemacht wird; dann muß der
im Querzweig liegende Kondensator entsprechend größer sein. Ein großer (Elektrolyt-)Kondensator bedeutet
aber nicht nur einen höheren Kostenaufwand, sondern er weist meist auch einen merklichen Leckstrom
auf, derart, daß dadurch wieder die Regelwirkung verschlechtert wird.
Bei einer Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art werden diese Nachteile vermieden und
eine gute und ausreichend schnell ansprechende Schwarzwerthaltung wird erzielt, wenn gemäß der Er
findung die Längsimpedanz eine außerhalb des Tastintervalles leitende Diode ist, deren Durchlaßwiderstand
klein im Vergleich zum Innenwiderstand der Tastschaltung ist und deren Sperrwiderstand groß ist
im Vergleich zu dem den Kondensator umladenden bzw. entladenden Widerstand.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert
Ein übliches Fernsehsignal, in dem — etwa durch Kondensator-Kopplung — die Gleichstromkomponente
verlorengegangen ist, z. B. ein durch Kombination aus dem Helligkeitssignal und dem Farbdifferenzsignal
erhaltenes Farbfernsehsignal, wird von der Klemme 1 über einen Trennkondensator 2 einem Gleichstromverstärker
3 zugeführt, dessen Ausgang einen npn-Transistor 4 an der Basis steuert. Sein Emitter ist über einen
Widerstand 5 von 100 Ohm an Erde angeschlossen, und
zo der Kollektor liegt über einen Widerstand 6 von eiwa
4,5 kOhm an einer gegen Erde positiven Speisespannung + . Insbesondere, wenn diese einen hohen Wert
hat, kann es zweckmäßig sein, durch einen zwischen Kollektor und Erde eingeschalteten Widerstand 7 einen
Spannungsteiler zu bilden; wenn dann der Widerstand 6 einen Wert von 5,6 kOhm und der Widerstand 7 einen
Wert von 22 kOhm hat, ergibt sich etwa die gleiche effektive Kollektorimpedanz.
An der Klemme 8 kann vom Kollektor das verstärk-
jo te und durch die noch zu beschreibende Schaltung auf
konstanten Schwarzpegel geregelte Signal entnommen werden.
Von einer Klemme 9 werden über einen Trennkondensator 10 von etwa 1000 pF positive Tastimpulse 11
mit einem Spitzenwert von einigen hundert Volt zugeführt. Durch diese wird eine zwischen dem Kondensator
10 und dem Kollektor des Transistors 4 eingeschaltete Diode !2 leitend derart, daß der Kondensator 10
auf die Spannungsdifferenz zwischen dem Impulsscheitel und dem am Kollektor des Transistors 4 auftretendenden
Bezugspege! im Tastzeitpunkt aufgeladen wird. Für eine einwandfreie Funktion kann es zweckmäßig
sein, die Impulse auf einen definierten Amplitudenwert, z. B. mittels einer Schwellwertschaltung, exakt zu begrenzen.
Außerhalb der positiv gerichteten Teile der Impulsspannung 11 ist die Diode 12 gesperrt, und am
Verbindungspunkt A des Kondensators 10 und der Diode 12 tritt eine Spannung auf, die negativ gerichtet
ist und um den Impulsspannungs-Spitzenwert Umm negativer
ist als die Spannung des abgetasteten Referenzpegels der Kollektorspannung. Diese negativ gerichtete
Spannung öffnet eine Diode 13 und wird auf einen gegen Erde eingeschalteten Kondensator 14 übertragen.
Die so erhaltene Regelspannung, die im praktisehen Betrieb in der Größenordnung von einigen Volt
liegen kann, wird dem Gleichstromverstärker 3 zur Arbeitspunkteinstellung zugeführt.
Wenn der Bezugspegel am Kollektor des Transistors 4 negativer (weniger positiv) wird, wird auch die Span-Go
nung am Punkt A außerhalb der Tastintervalle negativer, der Kondensator 14 wird über die Diode 13 umgeladen,
und der Verstärker 3 ist so geschaltet und angeschlossen, daß eine negativere Regelspannung die Basis
des Transistors 4 negativer steuert, so daß dessen KoI-
6<; lektorstrom sinkt und die Kollektorspannung positiver
wird.
Da die Regelspannung für den Verstärker 3 einen positiven Absolutwert aufweisen soll, wird dem Kon-
densator 14 von der Speisequelle über einen großen
Widerstand 15 von einigen hundert kOhm ein positiver
Strom in der Größenordnung von 10 μΑ bis 20 μΑ zugeführt.
Die Kondensatorspannung nimiwt somit ständig zu und wird durch die Wirkung der Tastschaltung
auf den in der beschriebenen Weise mit der Kollektorspannung des Transistors 4 zusammenhängenden niedrigen
positiven Wert eingestellt
Die Zeitkonstante der Einstellung auf diesen Wert über die leitende Diode 13 wird im wesentlichen bedingt
durch den Innenwiderstand der Tastimpulsquelle und der Impedanz am Punkt 8 und die Größe des Kondensators
14. Bei der bekannten Schaltung, in der an Stelle der Diode 13 ein großer Längswiderstand eingeschaltet
ist, ist die Umladung auch noch abhängig von der Größe dieses Längswiderstandes und gegebenenfalls
des Widerstandes 16, der am Regelspannungseingdng des Verstärkers 3 gegen Erde bzw. einen anderen
Punkt der Speisequelle wirksam ist. Diese Zeitkonstan-Ie ist somit beim Anmeldungsgegenstand wesentlich
geringer.
Wenn der Bezugspegel am Kollektor des Transistors 4 positiver wird, wird auch die Spannung am Punkt A
außerhalb der Tastintervalle positiver, so daß die Diode 13 gegenüber der negativeren Spannung des Kondensators
14 zunächst nicht mehr geöffnet wird. Dann fließt über den Widerstand 15 dem Kondensator 14 ein
positiver Strom zu so lange, bis die Diode 13 wieder öffnet und ein weiteres Ansteigen der Kondensatorspannung
verhindert. Die Zeitkonstantc in dieser Regelungsrichtung wird durch den Kondensator 14 und den
Ladewiderstand 15 sowie insbesondere den Regelleitungs-Eingangswiderstand 16 des Verstärkers 3 bedingt,
der im allgemeinen klein ist gegenüber dem Widerstand 15. Der noch wesentlich höhere Sperrwiderstand
der Diode 13 kann hierbei vernachlässigt werden.
Üa beim Anmeldungsgegenstand die durch Tastung erhaltene Regelspannung am Punkt A praktisch ohne
Verlust auf den Kondensator 14 und die Regelleitung übertragen wird, ergibt sich eine optimal genaue Festlegung
des Schwarzwertes in dem an der Klemme 8 auftretenden Fernsehsignal.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung, bei der ein Fernsehsignal ohne Gleichstromkomponente einem Gleichstromverstärker
zugeführt und die Gleichstromkomponente dadurch wenigstens annähernd wieder hergestellt wird, daß durch Abtastung eines Bezugswenes
des Ausgangssignals des Verstärkers ein Regelsignal gebildet und über eine Längsimpedanz
einem Speicherkondensator zugeleitet wird, dessen Spannung den Spannungs-Arbeitspunkt des Gleichstormverstärkers
steuert, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsimpedanz eine außerhalb des Tastintervalls leitende Diode (13) ist, deren
Durchlaßwiderstand klein im Vergleich zum Innenwiderstand der Tastschaltung ist und deren Sperrwiderstand
groß ist im Vergleich zu dem den Kondensator (14) umladenden bzw. entladenden Widersland
(15, 16).
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kondensator (14)
über einen großen Widerstand (15) von der Speisequellc ein Strom zugeführt wird, der die Kondensatorspannung
in Richtung auf eine Öffnung der Diode (13) verändert.
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