[go: up one dir, main page]

DE1798441A1 - Verfahren und vorrichtung zum pruefen von zigaretten auf undichtigkeiten der huelle - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum pruefen von zigaretten auf undichtigkeiten der huelle

Info

Publication number
DE1798441A1
DE1798441A1 DE19631798441 DE1798441A DE1798441A1 DE 1798441 A1 DE1798441 A1 DE 1798441A1 DE 19631798441 DE19631798441 DE 19631798441 DE 1798441 A DE1798441 A DE 1798441A DE 1798441 A1 DE1798441 A1 DE 1798441A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cigarette
cigarettes
envelope
pressure
testing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19631798441
Other languages
English (en)
Other versions
DE1798441C3 (de
DE1798441B2 (de
Inventor
David Theodore Nels Williamson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mpac Group PLC
Original Assignee
Molins Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Molins Ltd filed Critical Molins Ltd
Priority to DE19631798441 priority Critical patent/DE1798441C3/de
Publication of DE1798441A1 publication Critical patent/DE1798441A1/de
Publication of DE1798441B2 publication Critical patent/DE1798441B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1798441C3 publication Critical patent/DE1798441C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/26Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/26Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors
    • G01M3/32Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for containers, e.g. radiators

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Verwahren und Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten auf Undichtigkeiten der Hulle Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen Zum vorzugsweise kontinuierlichen Prüfen einer Folge von Zigaretten oder ähnlichen umhüllten Gegenständen auf Undichtigkeiten der Hülle, insbesondere bei der Massenherstellung von Zigaretten oder ähnlichen Gegenständen.
  • Allgemein kann es sich bei den zu prüfenden Gegenständen um umhüllte Stränge mit nicht umhüllten Endflächen handeln. Der Ausdruck "umhüllter Stranges soll einen Gegenstand bezeichnen, der eine rohrförmige Hülle hat, die eine luitdurchlässige Füllung urngibt und an den Enden offen ist, so daß die Endflächen der Hülle freiliegen. Bin Beispiel eines urShüllten Stranges ist eine Zigarette, die im ganzen aus einer Papierhülle und oiner Tabakfüllung bestehen oder auch ein Mundstückteil, z.B. einen Filterstoplen an einem Ende, aufweisen kann, wobei der Mundstückteil mit dem Tabak in einer gemeinsamen Hülle enthalten oder mit dem den Tabak enthaltenden Teil der Zigarette durch ein Vereinigungsband verbunden sein kann, das um das Mundstückteil und das den Tabak enthaltenden Teil herumgeschlungen ist. Gin weiteres Beispiel eines uinhüllten Styanges ist eine Gruppe von zwei Zigarettenteilen und einem doppelt langen zwischen ihnen liegenden Mundstückteil, das mit ihnen verbunden ist. Solch eine Gruppe wird häufig als Zwischenprodukt beim Herstellen von Mundstückzigaretten verwendet; sie wird danach durch Durchschneiden des mittleren Mundstückteils unterteilt. Bin weiteres Beispiel eines -umhüllten Stranges ist ein Mundstückmaterialteil, das aus einer Füllung aus luftdurchlässigem Material beste'nt, wie es häufig auch als Rauchfilter benutzt wird, und in eine Hülle eingeschlossen ist.
  • Ein Tabak- oder Mundsttickmaterial enthaltender Strang wird gewöhnlich in eine Papierumhüllung eingeschlagen, die üblicherweise durch eine in Längsrichtung des Stranges verlaufende Klebenaht geschlossen wird. Die Naht kann auch durch andere Verfahren als durch Kleben gebildet werden, z.B. durch Kräuseln oder Fälteln. Ein Verbindungsband, das zum Verbinden eines Mundstückteils mit einem Zigarettenteil verwendet wird, kann auch aus Papier oder aus antren geeigneten Materialien hergestellt werden, und auch solch ein Verenigungsband wird gewöhnlich durch eine Klebnaht verschlossen.-Der Ausdruck Hülle soll also nicht nur eine einzelne Hülle bedeuten, die die ganze Füllung, etwa eine Tabikfüllung oder eine Füllung von Mundstückmaterial umschließt oder aus je einem Teil dieser beiden Materialien besteht, sondern auch ein Vereinigungsband, das ein Mundstückteil mit einen oder mehreren Zigarettenteilen oder umhüllten Tabakfüllungen verbindet.
  • Alle solche Hüllen können aus einem Werkstoff bestehen, der gewöhnlich einen gewissen Grad von Porosität aufweist und infolgedessen in einem gewissen Grade luftdurchlässig ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf das Offen von übermäßiger Luftdurchlässigkeit der Hülle eines Stranges.
  • Eine solche übermäßige Luftdurchlässigkeit kann die Folge eines Loches in der Hülle sein oder einer Lücke zwischen zwei sich überlappenden Endteilen der Hülle, die eine Naht bilden, wobei eine solche Lücke dadurch entstehen kann, daß diese Teile nicht vollständig aneinander haften. Auch bei Strängen, die aus mit ihren Stirnseiten aneinanderstoßenden Teilen bestehen und durch ein Vereinigungsband miteinander verbunden sind, wofür ein übliches Beispiel eine Mundstückzigarette ist, die aus einem mit einem Mundstückteil verbundenen Zigarettenteil besteht, kommt es mitunter vor, daß die beiden aneinander anliegenden Teile sich nicht vollständig abdecken, etwa einen etwas verschiedenen Durchmesser haben, so daß das Vereinigungsband an einem der Teile unvollständig befestigt ist und eine Lücke freiläßt, durch die Luft hindurchströmen kann. Bei einer Mundstückzigarette kann beigielsweise das Mundstückteil einen etwas größeren Querschnitt haben als das Zigarettenteil, und dies kann ein unvollständiges Anhaften des Vereinigungsbandes an dem Zigarettenteil zur Folge haben, so daß das Vereinigungsband an einer oder mehreren Stellen um den Umfang des Zigarettenteils herum nicht festgeklebt ist und Luft zwischen dem Vereinigungsband und der Hülle des Zigarettenteils hindurchgehen und so in die Zigarette eintreten kann.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung zur Dichtigkeitsprüfung von Zigarettenhüllen (US-PS 2 951 564) wird die zu prüfende Folge von Zigaretten queraxial auf einem Förderer durch eine Prüfstation bewegt. Die einzelnen Zigaretten liegen zwischen Anschlußelementen, die im Bereich der Prüfstation durch eine Kurvensteuerung axial anale Enden der Zigaretten angedrückt werden. Die auf der einen Seite liegenden Anschlußelemente sind durchweg mit je einem Druckanzeiger, insbesondere einem aufblasbaren Ballon, versehen, und die auf der anderen Seite liegenden Anschlußelemente werden beim Durchgang durch die Prüfstation über eine Gleitdichtung an eine stationäre ttberdrudkquelle ageschlossen. Ist die jeweils geprüfte Zigarettenhülle genügend dicht, so baut sich am Druckanzeiger bis zu einer vorbestimmten Prüfstelle der PxuS-station ein entsprechend hohes Anzeigesignal auf; wenn dies es Anzeigesignal in der Prüfstelle zu klein ist und dadurch das Vorliegen eines Lecks anzeigt, wird ein Aussonderungssignal ausgelöst.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung ist es schwierig, die Anschlußelemente so an die Enden der Zigarette Anzudrükken, daß zwar ein genügend dichter Abschluß erfolgt, eine Beschädigung der Zigarette jedoch vermieden wird. Diese Schwierigkeit tritt verstärkt in Erscheinung, wenn verhältnismäßig hohe Uberdrücke angewendet werden, die an sich zum Ausgleich der an den Anschlußelementen auftretenden Leckverluste vorzuziehen wären; es müssen nämlich dann auch entsprechend höhere Anpreßdrücke verwendet werden, um zu verhindern, daß der hohe Austrittsdruck das Zigarettenende von dem Anschlußelement wegdrückt. Ferner ist bei dieser bekannten Vorrichtung eine Vielzahl von Druckanzeigern erforderlich, und der Anschluß der Überdruckquelle über die Gleitdichtung an die einzelnen Anschlußelemente bringt konstruktive und funktionelle Probleme mit sich.
  • Die Gleitdichtung wie auch die Kurvensteuerungen sind für Förderer-Transportgeschwindigkeiten, wie sie bei modernen Zigarettenmaschinen erforderlich sind, wenig geeignet.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung (DT-PS 1 025 173) ist lediglich beabsichtigt, die Dichtigkeit der Klebverbindung zwischen der Zigarettenhülle und einem daran angesetzten Filter zu prüfen. Zu diesem Zweck sind zwei dünne mit Abstand Membranen/parallel zueinander angeordnet und mit aufeinander ausgerichteten Löchern versehen, die etwas kleiner sind als der Durchmesser der zu prüfenden Zigarette. Die zu prübis zu einem Anschlag fende Zigarette wird durch beide Löcher/so weit vorgeschoben, daß die Klebestelle zwischen beiden Membranen liegt. Der Raum zwischen den Membranen ist über ein Ventil an die Außenluft angeschlossen. Man legt Unterdruck an das Mundstück der Zigarette und mißt den Strömungswiderstand der Zigarette sowohl bei geschlossenem als auch bei geöffnetem Ventil; tritt ein Unterschied auf, so ist die Klebnaht zwischen Hülle und Filter undicht. Diese bekannte Vorrichtung ist wegen der Notwendigkeit, die zu prüfende Zigarette durch die Löcher der beiden Membranen zu stoßen und nach beendeter Prüfung wieder herauszuziehen, sowie wegen der Notwendigkeit, zwei Prüfvorgänge auszuführen und deren Ergebnisse miteinander zu vergleichen, für eine rasche und kontinuierliche Arbeitsweise nicht geeignet. Auch würden dabei die Ränder der Membranlöcher sehr bald verschleißen.
  • Angesichts dieses Standes der Technik geht die Erfindung von der Aufgabe aus, eine Folge von Zigaretten in möglichst einfacher Weise rasch, zuverlässig und schonend einzeln auf Dichtiglieit der Hülle zu prüfen.
  • Nach der Erfindung dient zur Lösung dieser Aufgabe das in Anspruch 1 angegebene Verfahren sowie die Anspruch 5 angegebene Vorrichtung.
  • Das Bilden der Dichtungen durch jeweils aufeinander zu bewegte konkave Diditungsteile, die sich um den Umfang der Zigarette herum zusammenschließen, bietet bedeutsame Vorteile im Sinne der Erfindungsaufgabe. Im Gegensatz zu den bekannten Dichtungen, die axial auf die Enden der Zigarette aufgedrückt werden, wird auch bei raschem Zusammenschließen der Dichtungsteile kein übermäßiger Druck auf die Zigarette ausgeübt, da die Endlagen der-Dichtungsteile im zusammengeschlossenen Zustand nicht durch Anschlag an der Zigarette, sondern durch gegenseitigen Anschlag bestimmt sind, und die sich um den Umfang der Zigarette erstreckende Dichtungsfläche kann verhältnismäßig groß gemacht werden; dadurch ergibt sich-bei kleiner spezifischer Pressung eine gute Dichtwirkung.
  • Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Relativbewegung der Dichtungsteile mit der Bewegung der prüfenden Zigaretten zur Prüfstation koordiniert oder kombiniert wird; zu diesem Zweck können in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zum Bilden der Dichtungen jeweils zwei sich zu einer Dichtung ergänzende konkave Dichtungsteile durch zwei sich mit gleichen Geschwindigkeiten bewegende getrennte Förderer aufeinaderzu zu einer Prüfstation bewegt werden, und besonders einfache Verhältnisse ergeben sich, -wenn in weiterer Ausgestaltung der erfindung die Zigaretten mit dem einen der beiden Förderer transportiert werden und die beiden Förderer derart zur Zusammenwirkung gebracht werden, daß an jeder Zigarette die Dichtungen in der Prüfstation gebildet werden. Dabei kann durch entsprechende Gestitung der Förderer ohne weiteres auch erreicht werden, daß sie in der Prüfstation den zur Prüfung benötigten Raum außerhalb der Zigarettenhülle bilden; dementsprechend ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die beiden Förderer zur Bildung einer zwischen ihnen die jeweils zu prüfende Zigarette in der Prüfen station ringförmig umschließenden Kammer zusammengeführt werden und daß diese Kammer in der Prüfstation mit einer Unterdruckquelle verbunden wird. Die Verwendung von Unterdruck in der die Zigarette umschließenden Kammer zur Erzeugung der Druckdifferenz bietet unter anderem den Vorteil, daß die Zigarettenhülle sich enger an die den Umfang der Zigarette um schließenden Dichtungen anlegt, so daß die Dichtwirkung verbessert wird. Ebenfalls zur Verbesserung der Dichtwirkung trägt es bei, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die konkaven Dichtungsteile etwa halbkreisförmige Kissen aus weichem, luftundurchlässigem Material sind, die zur Bildung der Dichtung miteinander zur Deckung kommen; Eine baulich besonders zweckmäßige und platzsparende AusführLmgsform, die auch für hohe Arbeitsgeschwindigkeiten brauchbar ist, ist in weiterer Ausgestaltung der Brfindung dadurch gekennzeichnet, daß der die Zigaretten tragende und durch die Prüfstation befördernde Förderer eine Trommel aufweist.
  • Zur Schonung der Zigaretten und zur Steigerung der anwendbaren Arbeitsgeschwindigkeit ist es weiter außerordentlich vorteilhaft, wenn die Füllmittel hoch-em-pfindlich sind und rasch ansprechen. Diese Vorzüge bi gleichzeitiger baulicher BinSachheit und Robustheit werden erfindungsgemäß erzielt-bei einer Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von Zigaretten mit einer Prüfeinrichtung zur Einzelprüfung von aufeinanderfolgenden Zigaretten an einer Prüfstation, wobei die Prüfeinrichtung einen Förderer aufweist, mit dem die Zigaretten getrennt durch die Prüfstation bewegt werden, sowie Mittel zur Erzeugung einer Druckdifferenz zwischen dem Inneren und dem Äußeren jeder Zigarette in der Prüfstation, und Fühlmittel zum Erfassen eines von der Druckdifferenz hervorgerufenen zu großen Luftstromes durch die Zigarettenhülle, wobei diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß die Fühlmittel einen stationären Membran-Drucksignalgeber aufweisen, der an eine Stege der Prüfeinrichtung angeschlosen ist, wo innige eines bei der jeweils geprüften speziellen Zigarette von der Druckdifferenz hervorgerufenen Luftstromes durch die Hülle eine Druckänderung auftritt.
  • Membran-Drucksignalgeber sind robust und können dennoch wegen der geringen bewegten Massen ohne weiteres hohe Ansprechempfindlichkeiten und Ansprechgeschwindigkeiten aufweisen. Ein weiterer Vorzug der beschriebenen erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß nur ein einziger Drucksignalgeber erforderlich ist; dies stellt im Vergleich zu der eingangs beschriebenen bekannten Vorrichtung, bei der eine ganze Reihe von Drucksignalgebern, vorzugsweise in Form von Ballons, vorgesehen war, eine beträchtliche Vereinfachung dar. Für Membran-Drucksignalgeber sind zahlreiche Ausführungsmöglichkeiten bekannt. Besonders empfindlich und schaltungstechnisch einfach ist die Aus-Führung als Druck-Kapazitäts-WAndler.
  • Für eine rasche und deutliche Anzeige einer unerwünschten Undichtigkeit der Hülle ist es bedeutungsvoll, an welcher Stelle der Fühler angeschlossen wird und wie diese Stelle beschaffen ist. Besonders vorteilhaft ist es, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung in der Prüfeinrichtung zwischen einem an ein Ende der zu prüfenden Zigarette anschließenden Raum und einem die Hülle der zu prüfenden Zigarette umgebenden Raum eine einem direkten Luftstrom zwischen diesen Räumen entgegenwirkende Abschlußeinrichtrmg vorgesehen und an den die Hülle umgebenden Raum eine Unterdruckquelle angeschlossen ist, so daß der Druck in dem an das Zigarettenende anschließenden Raum durch einen infolge des angelegten Unterdrucks erzeugten Luftstrom, der durch das Zigarettenende in das Innere der Zigarette und mater durch die Zigarettenhülle nach außen geht, beeinflußt wird. Allgemein ist es günstig, wenn der Drucksignalgeber an einen Prüfraum angeschlossen ist, der mit einem Ende der jeweils in der Prüfstation zur Prüfung vorgesehenen Zigarette in Verbindung steht.
  • Um die Ansprechzeit zu verkürzen, was insbesondere bei besonders langen Prüfobjekten, etwa den eingangs erwähnten Zigaretten-Zwischenprodukten mit doppelter Zigarettenränge, für die Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit wichtig sein kann, können in weiterer Ausgestaltung der Erfindung bei einem erfindungsgemäßen Verfahren, bei dem nacheinander bei jeder Zigarette eine Druckdifferenz zwischen Räumen innerhalb. und außerhalb der Hülle erzeugt und das Vorliegen eines zu großen durch die Hülle gehenden Luftstromes erfaßt wird, die innerhalb der Zigarette an deren Enden herrschenden Drücke getrennt erfaßt werden, so daß die Anwesenheit eines Lecks in der Zigarettenhülle in der Nähe eines Endes der Zigarette von der jeweils dafür am günstigsten gelegenen Druckerfasstzgsstelle erfaßt werden kann. Vorrichtungsmäßig kann dies dadurch errecht werden, daß die Fühlmittel zwei druckempfindliche Einrichtungen aufweisen, die getrennt auf die innerhalb der Zigarette an entgegengesetzten Enden der Zigarette hrschenden Drücke ansprechen, so daß die Anwesenheit eines Lecks in der Zigarettenhülle nahe einem Ende der Zigarette von der dafür am günstigsten gelegenen druckempfindlichen Einrichtung angezeigt wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Endansicht einer Baurt, Fig. 2 einen Schnitt durch Fig. 1 in Richtung der Linie II-II, Fig. 3 eine Endansicht einer abgeänderten Ausführungsform, Fig. 4 einen Schnitt in Richtung der Linie IV-IV durch Fig.3.
  • Fig. 5 eine Endansicht einer weiteren abgeänderten Ausführungsform, Fig. 6 einen Schnitt durch Fig. 5 in Richtung der Linie IV-IV, Fig. 7 eine schematische Darstellung einer Einrichtung für das Ausscheiden fehlerhafter Stränge, und Fig. 8 eine abgeänderte Ausscheideeinrichtüng.
  • Gemäß Fig. 1 und 2 werden Zigaretten C queraxial auf einem bewegbaren Förderband 1 gefördert, das über eine umlaufende Scheibe 2 läuft. Das Band ist-aus biegsamem Material hergestellt und mit Nuten 3 versehen, in denen die Zigaretten getragen werden, wobei jede Nut zwei etvJa halbkreisförmige Kissen 4 aufweist, auf denen je eine Zigarette aufruht. Die Kissen 4 sind aus weichem, luftundurchlässigem Gummi hergestellt und liegen neben den beiden Enden der in der Nut ruhenden Zigarette (Fig. 2).
  • Die Teile des Bandes 1 zwischen den Nuten 3 sind mit Schlitzen 5 versehen, so daß diese Teile des Bandes aus einem später noch anzugebenden Grunde verformt werden können.
  • Oberhalb des Bandes 1 liegt eine Trommel 6, die auf einer umlaufenden Welle 7 angeordnet und am Umfang mit Nuten 8 versehen ist, die in der Längsrichtung der Trommel verlaufen. Wenn die Trommel 6 umläuft, kommen die Nuten 8 der Reihe nach an einer am untersten Teil des Trommelumfangs gelegenen Prüfstelle zur Deckung mit einer Nut 3 an dem Band 1. In jeder Nut 8 sind zwei den Kissen 4 in den Nuten 3 ähnliche halbkreisförmige Kissen9 vorgesehen, die mit den Kissen 4 zur Deckung kommen. Von den einzelnen Nuten 8 gebt ein Loch 10 in radialer Richtung der Trommel 6 aus, das in Verbindung mit einem nach einer Endfläche der Trommel hinführenden Längsloch 11 (Fig.2) steht.
  • Wie aus Fig. 2 zu ersehen, ist die Welle 7 in einem Rahmen 13 mit Hilfe von Lagern 12 drehbar gelagert. Ein feststehender Kohlering 14 wird durch Bedern 15 gegen die Trommel gedrückt. In dem unteren Teil des Ringes 14 ist ein bogenförmiger Schlitz 16 (Fig.2) vorgesehen, mit dem sich die Löcher 11 decken können.
  • Eine Leitung 17 verbindet den Schlitz 16 über ein Loch 18 in dem Rahmen 13 mit einer nicht dargestellten Unterdruckquelle, die mit dem Loch t8 über ein Rohr 19 verbunden ist.
  • Die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel 6 ist gleich der Geschwindigkeit des Börderbandes 1, und wenn die einzelnen Zigaretten 10, die in je einer Nut 3 liegen, unter der Trommel 6 vorbeigehen, kommt eine Nut 8 mit einer Nut 3 zur Deckung, und die Zigarette wird zwischen den in den beiden sich deckenden Nuten befindlichenKissen 9 bzw. 4 gehalten. Die Kissen 9 und 4 verformen sich so, daß sie den Strang umschließen und dessen äußere Form annehmen, wobei sie luftdichte Abschlüsse neben den beiden Enden der Zigaretten bilden und die Außenseite der Hülle gegenüber den nicht abgedeckten Enden des Stranges abdichten. Es wird auf diese Weise rund um die Außenseite der Hülle der Zigarette a eine luftdicht abgeschlossene Kammer 19 gebildet (Fig.2). lurch das Loch 10 wird Unterdruck nach der Kammer geleitet, während das Loch 11 in Deckung mit dem Schlitz 16 ist, so daß ein Druckunterschied zwischen der Luft in dem Inneren des Stranges und der Rammer entsteht, und wenn die Zigarette C fehlerhaft ist, d.h., wenn Luft durch die Hülle hindurchgehen kann, wird infolge der Verringerung des Luftdruckes in der Kammer Luft durch die freien Enden der Füllung und durch den Fehler in der Hülle, etwa einer Lücke in der Naht der Hülle, hindurch in die Kammer 19 fließen.
  • Wenn andererseits eine Zigarette in dieser Beziehung fehlerlos ist, kann keine Luft oder keine in Betracht kommene Luftmenge in die Kammer 19 fließen, wenn das Umhüllungsmaterial verhältnismäßig luftundurchlässig ist.
  • Die Teile des Bandes 1 zwischen den Nuten 3 wirken mit den Umfangsteilen der Trommel 6 zwischen den Nuten 8 zusammen und helfen, die Kammer 19 abzudichten, da zwischen diesen Teilen Ausgleichsräume, nämlich Schlitze 5 vorhanden sind, die es diesen Teilen des Bandes ermöglichen, sich ZU verformen und diese Ausgleichsräume auszufüllen.
  • Gemäß Fig. 2 sind an den Enden der Zigarette in der Prüfstslluag Kondensatoren vorgesehen, die aus je einer festen Platte 20 und einer bei 22 gelenkig gelagerten Platte 21 bestehen. Wenn die geprüfte Zigarette fehlerhaft ist, -bewirkt der durch das freie Ende der Füllung fließende Luftstrom eine Bewegung der Platten 21 nach den Zigaretten zu. Diese Bewegung bewirkt eine Änderung der Kapazität des Kondensators, die dazu verwendet wird, eine benötigte Ausscheidevorrichtung für die fehlerhafte Zigarette zu betätigen.
  • Bei der dargestellten Bauart sind die Zigaretten a Mundstdck-Zigaretten, die je' ein Mundstückt;eil 23 haben, das mit einem Zigarettenteil 24 durcb ein herumgelegtes Vereinigungsband 25 verbunden ist, wobei das Band so rund um das Mundstückteil geschlungen ist, daß das Ende des Zigarettenteils, an dem das Mundstückteil anliegt, überlappt wird. Wenn nun das Mundstückteil nicht richtig mit dem ZigaretteniEl verbunden ist, etwa der überlappende Teil des Vereinigungsbandes 25 nicht richtig abschließt und sich eine Lücke bildet, kann Luft durch die Lücke hindurchfließen und die Zigarette wird ausgeschieden. Es sei indessen bemerkt, daß diese Einrichtung auch bei Zigaretten Verwendung finden kann, die kein Mundstückteil haben, z. B. zum Prüfen von Zigaretten, bei denen die Naht der Zigarettenpapierbülle nicht richtig dicht ist oder die Hülle aus irgend einem anderen Grunde luftdurchlässig ist.
  • Fernerhin kann die Erfindung auch zum Prüfen von Verbundzigaretten verwendet werden, die aus zwei Zigarettenteilen und einem zwischen ihnen und mit ihnen in Anlage befindlichen doppelten Mundstückteil bestehen, wobei die Zigarettenteile und das Mundstückteil durch ein sie umschließendes Vereinigungsband verbunden sind, das das Mundstückteil vollständigund die Endstücke der Zigarettenteile umgibt, oder aber die Teile durch zwei verhältnismäßig schmale Vereinigungsbänder verbunden sind, die die beiden benachbarten Endteile des Mundstückes und der Zigarettenteile miteinander verbinden.
  • Wenn es in dem letzterwähnten Falle nur erwünscht ist, die Naht der umgelegten Vereinigungsbänder zu prüfen, kann die Einrichtung so abgeändert werden, daß die Kissen 4 und 9 nur die Vereinigungsbänder an der Kammer 19 abschließen.
  • Eine abweichende Ausführungsform ist in Fig. 3 und 4 dargestellt.
  • Gemäß Fig.3 werden die Zigaretten queraxial auf einer bewegbaren ununterbrochenen Fördervorrichtung gefördert, die aus einem biegsamen Band 30 und mit Nuten versehenen Metallteilen 31 besteht, in denen je eine Zigarette liegt. Die durch ein umlaufendes Rad 32 geführte Fördervorrichtung läuft um einen Teil des Umfanges einer umlaufenden Trommel 33 mit in der Längsrichtung verlaufenden Nuten 34, die noch später genauer beschrieben werden. Die Abstände zwischen den Nuten 34 rund um die Trommel entsprechen den Abständen der Teile 31 auf dem Band 30, und die Trommel 33 läuft mit einer Umfangsgeschwindigkeit um, die etwa der linearen Geschwindigkeit des Bandes gleich ist, so daß die beiden Teile sich in zeitlicher Übereinstimmung so bewegen, daß aufeinanderfolgende Nuten 34 mit aufeinanderfolgenden Teilen 31 zur Deckung kommen ui zusammen die in den Teilen 31 liegenden Zigaretten in einer nunmehr zu beschreibenden Weise umschließen.
  • Gemäß Fig.4 weist jedes Teil 31 Endstücke 35 und 36 auf, deren Entfernung voneinander ein wenig größer ist als die Länge einer Zigarette, und gegen eines, 36, dieser Endstücke legt sich das eine Ende der von dem Teil 31 getragenen Zigarette so, daß zwischen dem anderen Ende der Zigarette und dem Endstücke 35 ein kleiner Raum frei bleibt. Der genutete Teil der einzelnen Teile 31 trägt einen nach innen ragenden Ringteil 37, 38, 39 und 40, auf dem die Zigarette aufruht. Die Nuten 34 in der Trommel 35 entsprechen den Teilen 31, und jede Nut 34 weist Endteile 41 und 42 auf, die sich mit den Endteilen 35 und 36 decken, sowie nach innen ragende Ringteile 43, 44, 45 und 46, die sich mit den Ringteilen 37, 38, 39 und 40 decken.
  • Wenn eine Nut 34 sich mit einem Teil 31 deckt, wird die in dem Teil 31 gehaltene Zigarette eingeschlossen, und die Ringteile an den beiden Teilen decken sich und bilden einen etwa luftdichten Abschluß um den Umfang der Zigarette, und die Endteile 35 und 41 bzw. 36 und 42 decken sich und bilden etwa luftdichte Abschlüsse gegenüber den Enden der Zigarette. Wie am besten aufs Fig. 4 zu ersehen, wird um die Zigaretten zwischen den Ringteilen 38 und 44 bzw. 39 und 45 eine etwa luftdichte Kammer 47 gebildet. Die Ringteile 40 und 46 und die Endteile 36 und 42 umschließen das Ende der Zigarette, das in Anlage an den Endteilen ist, und die Ringteile 37 und 43 und die Endteile 35 und 41 umschließen das andere Ende der Zigarette, wobei zwischen dem Ende der Zigarette und den Endteilen ein kleiner Zwischenraum 48 gebildet wird.
  • Zwischen den Ringteilen 37 und 38 bzw. 39 und 40 sind in den beiden Teilen 31 Einlässe 37a und 39a vorgesehen, und zwischen den Ringteilen 43 und 44 bzw. 45 und 46 der Nuten 34 sind entsprechende ringsherum laufende Nuten 43a und 45a rund um die Trommel 33 angeordnet. Diese Einlässe und Nuten ermöglichen es, daß diejenigen Teile des Zigarettenumfangs, die sich mit den Nuten und den Einlässen decken, nach der Atmosphäre hin offen sind, wenn die Zigarette in der oben beschriebenen Weise umschlossen ist. Der Zweck dieser Maßnahme wird später erläutert.
  • Die Zigaretten a sind bei der dargestellten Ausfiihrungsform Mundstückzigaretten, die einen eingehüllten Tabakteil aufweisen, der mit einem Mundstückteil durch ein an beiden Teilen anhaftendes Vereinigungsband verbunden ist.
  • Die Trommel 39 ist auf einer umlaufenden Well 49 angebracht. Von jeder Nut 34 geht an einer Stelle zwischen den Ringteilen 44 und 45 ein radial zu der Trommel gerichtetes Loch 50 aus, das mit einem Längsloch 51 in Verbindung steht, das nach der einen Endfläche 52 der Trommel führt. Ferner geht von jeder Nut 34 aus an einer Stelle zwischen dem Ringteil 43 und dem Endteil 41 ein zweites radiales Loch 53 aus, das in Verbindung mit einem zweiten Längsloch 54 steht, das nach der einen Endfläche 52 der Trommel führt. Die Löcher 53 und 54 bilden zusammen mit dem Raum 48 einen Teil der Prüfkammer.
  • Die Welle 49 läuft in Lagern 55, die von einem Rahmen 56 getragen werden. Ein ortsfester Kohlering 57 wird durch Federn 58 gegen die Endfläche 52 der Trommel 33 gedrückt; die Federn 58 liegen in Vertiefungen des Rahmens 56..In dem Ring 57 ist ein bogenförmiger Schlitz 59 (Fig. 3) vorgesehen, mit dem die Löcher 51 zur Deckung kommen können, und es ist ein weiterer bogenförmiger Schlitz 60 in dem Ring angebracht, mit dem die Löcher 54 zur Deckung kommen können. Eine Leitung 61 verbindet den Schlitz 59 über ein Loch 62 in dem Rahmen 56 mit einem Rohr 63, das zu einer nicht dargestellten Unterdruckquelle führt, und der Schlitz 60 ist über ein durch ein Loch 65 in dem Rahmen 56 hindurchgehendes Rohr 64 mit einem Rohr 66 verbunden, das nach der Prüfvorrichtung 67 hin f-ührt.
  • Die Prüfvorrichtung 67 besteht aus einem Wandler bekannter Art mit einer Membran, die sich entsprechend einem Druckabfall in der Kammer in dem Wandler bewegt, und aus einem Anker, der mit der Membran verbunden ist und sich während der Bewegung der Membran in einer Spule bewegt und dadurch in bekannter Weise ein elektrisches Signal erzeugt.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende : Zigaretten C werden der Reihe nach queraxial in Fig.3 nach links, in die Teile 31 auf dem Band gefördert, und wenn eine Zigarette die Stelle unmittelbar unter der Welle 49 erreicht, deckt sich eine Nut 34 der Trommel 3 mit dem die Zigarette tragenden Teil 31 und umschließt letztere in der vorher beschriebenen Weise. Etwa zu der gleichen Zeit deckt sich das mit der Nut 34 verbundene loch 51 mit dem Schlitz 59, und es wird der Kammer 47 rund um die Zigarette Saugzug zugeführt. Der Saugzug wirkt weiter, während die umschlossene Zigarette zwischen der Trommel 33 und dem Band 30 gefördert wird, und das Loch 54 kommt dann zur Deckung mit dem Schlitz 60, so daß die zweite Kammer, d.h. die die Innenseite der Zigarette und den Raum 48 enthaltende Kammer, dUrch das Rohr 66 mit der Prüfvorrichtung 67 verbunden ist. Au9 diese Weise wird zwischen der Kammer 54 und der PrüSkammer, von der der Raum 48 einen Teil bildet, ein Luftdruckunterschied hergestellt.
  • Wenn die Zigarette insofern fehlerhaft ist, als Luft durch die Hülle eindringen kann, etwa durch ein Loch in der HÜlle oder durch eine Lücke in der Naht der den Tabak umschließenden Hülle oder des Vereinigungsbandes, bewirkt die Zufuhr'uns von Unterdruck zur Kammer 47 eine Luft strömung durch den fehlerhaften Teil von der Innenseite der Zigarette in die Kammer, und dieser Luftstrom wird in folgender Weise festgestellt. Der Luftstrom durch die Hülle in die Kammer 47, der sich aus der Bildung des oben genannten Druckunterschiedes ergibt, veranlaßt einen Luftfluß durch das offene Ende der Zigarette neben dem Raum 48 und ergibt einen Druckabfall in der zweiten Kammer, der als Druckabnahme in dem Raum 48 in Erscheinung tritt, der, wie oben erwähnt, einen Teil einer Prüfkammer bildet. Wenn der Raum 48 durch das Decken des Loches 54 mit dem Schlitz 60 mit der Prüfvorrichtung 67 verbunden ist, wird ein solcher Druckabfall auf die Prüfvorrichtung übertragen und verursacht ein elektrisebes Signal.
  • Wenn andererseits die Zigarette in dieser Beziehung nicht fehlerhaft ist, wird die Luftmenge, die durch die Hülle in die Kammer 47 fließt, von der Porosität der Hülle abhängen, und die Vorrichtung ist so gebaut, daß ein solcher Luftfluß nicht ausreicht, einen hinreichend großen Druckabfall in dem Raum 48 zu bewirken und. die Prüfvorrichtung 67 zur Abgabe eines Signals zu veranlassen.
  • Die Verbindun zwischen dem Raum 48 und der Prufvorricbtung und zwischen der Kammer 47 und der Saugquelle werden geschlossen, wenn die löcher 51 und 54 außer Deckung mit den Schl tsen 59 bzw. 60 gelangen, und die geprägte Zigarette wird, wie in Fig. 1 gezeigt, von dem Teil 31 der Trommel 33 auf das Band 30 gefördert.
  • Auf diese Weise werden Zigaretten der Reihe nach gefördert und geprüft, und das beim Feststellen einer fehlerhaften Zigarette erzeugte Signal wird dazu benutzt, die Zigarette zu einem späteren Zeitpunkt auszuscheiden.
  • Es hat sich Ge@eigt, daß oft Schwierigkeiten bei dem Herstellen solch vollständiger Nähte auftreten, daß die rund um die Zigarette gebildete Kammer vollkommen luftdicht ist, und die Erfindung sieht ein Verfahren und eine Vorrichtung vor, die eine wirksame Prüfung der Zigaretten erreichen lassen, auch wenn die Kammer nicht vollständig dicht abgeschlossen ist. Wenn also der Abschluß durch die Ringteile 38 und 44 bzw. 39 und 45 nicht vollständig ist, so daß eine kleine Undichtheit zwischen den Ringteilen und den Zigaretten eintreten kann, kann der Druck in der Kammer 47 gewöhnlich ausreichend niedrig gemacht werden, um einen Luftfluß durch eine fehlerhafte Stelle in der Hülle zu veranlassen, unter der Voraussetzung, daß diese Undichtheit genügend Bein ist. Ebenso wird, wenn die Abd chtungen r aer ten Kammer unvollständig sind, eine Undichtheit nach dieser Kammer hin nur auftreten, wenn der Druck in der Kammer niedriger ist als derjenige in der umgebenden Atmosphäre, und ein solch niedriger Druck in dem Raum 48 kann gewöhnlich durch die Prüfvorrichtung festgestellt werden, vorausgesetzt, daß die Abdichtung innerhalb vernünftiger Grenzen wirksam ist. Ferner werden durch die Anordnung der Nuten 43a und 45a rund um die Trommel 33 und durch die Einlässe 37a und 39a in den Teilen 31 besondere Abdichtungen hergestellt, um die erste und die zweite Kammer, im wesentlichen von der Atmosphäre abzuschließen. Der Zweck davon ist es, irgend eine Möglichkeit einer unmittelbaren Verbindung zwischen den beiden Kammern, außer einer Verbindung durch die Zigarettenhulle hindurch, auszuschließen, wenn eine der Abdichtungen unvollständig ist, damit der Durchfluß von Luft durch die unvollständige Dichtung in eine Kammer nicht unmittelbar den Luftdruck in der anderen Kammer beeinflußt.
  • Wenn also insbesondere, ke am besten aus Fig. 2 zu ersehen ist, die Abdichtung durch die Ringteile 38 und 44 rund um die Zigarette unvollständig sein sollte, kann Luft aus der Atmosphäre über die Abdichtung nach der Kammer 47 hin in die Nut 43a einsickern, wenn letzterer Unterdruck zugeführt wird. Wenn jedoch die Nut. 43a fortgelassen würde, so daß eine einzige Dichtung die Kammer 47 von dem Raum 48 trennte, dann könnte, wenn die Abdichtung unvollständig wäre, so daß Luft von dem Raum 48 durch die Dichtung in die Kammer 47 eintreten könnte, wenn letztere unter Saugzug steht, diese allein einen Druckabfall in dem Raum 48 ergeben, der die Abgabe eines Signals durch die Prüfvorrichtung 67 veranlaßt und dadurch die Möglichkeit acbaffen5 daß eine gute Zigarette ausgeschieden wird.
  • Falls gewünscht, können die Teile 31 und die Nuten 34 der beschriebenen.Vorrichtung so ausgebildet sein, daß sie neben beiden Enden der Zigarette einen freien Raum schaffen, wenn letztere umschlossen ist, und die Prüfvorrichtung kann so arbeiten, daß sie auf einen Druckabfall in einem Raum oder beiden Räumen anspricht.
  • Es sei ferner bemerkt, daß erforderlichenfalls die beschriebene Vorrichtung so abgeändert werden kann, daß dem Raum 48 Saugzug etwa durch Verbindung des Rohres 66 mit einer Saugquelle zugeführt werden kann, und es könnte eine Prüfvorrichtung, etwa wie die oben beschriebene, mit der Kammer 47 so verbunden sein, daß ein Luftstrom von der Kammer 47 durch die Hülle in den Raum 48 durch Prüfen eines sich ergebenden Druckabfalls in der. Kammer 47 festgestellt wird.
  • Fig. 5 und 6 zeigen eine abgeänderte Ausführung der unter Bezugnahme auf Fig. 3 und 4 beschriebenen, und zustäzlich zeigt Fig. 5 ein Mittel zum Ausscheiden fehlerhafter Zigaretten. Bei dieser Ausführung werden die zu prüfenden Zigaretten durch eine mit Nuten versehene Fördervorrichtung 101 in die Nuten 102 einer Trommel 103 gefördert, an welcher sie durch Saugzug gehalten werden, während sie sich abwärts an eine Stelle bewegen, wo sich die Nuten 102 mit den genuteten Teilen 104 an einer biegsamen Fördervorrichtung 105 decken. Die Fördervorrichtung 105 geht über an einem bewegbaren Rahmen 106 angebrachte Scheiben. Der Rahmer ist um 107 schwenkbar gelagert und wird durch eine leichte Zugfeder 108 aufwärts gedrückt, so daß die Teile 104 nachgiebig gegen die Nuten der Trommel gedrückt werden. Die AuSwärtsbewegung des Rahmens wird durch einen exzentrischen Anschlagstift 109 begrenzt.
  • Die Trommel 103 ist auf einer Welle 110 befestigt und hat einen hohlen Innenraum 111, der über Löcher 112 mit den Nuten 102 in Verbindung steht. Innerhalb dieses Hohlraums 111 ist ein feststehender Deckel 113 angebracht, um den die Trommel umläuft.
  • Der Deckel hat die aus Fig. 5 ersichtliche Form, so daß Teile desselben die Löcher 112 abdecken und dadurch diese von dem Raum 111 abtrennen. Dem Raum 111 wird mittels eines Saugrohres 114, das mit einer Kammer 115 innerhalb eines nicht umlaufenden Teils 116 in Verbindung steht, Saugzug zugeführt. Zwischen dem Teil 116 und der umlaufenden Trommel liegt ein Ring 117, der durch nicht dargestellte Federn gegen die Endfläche der Trommel gedrückt wird und mit einem ringförmigen Kanal 118 versehen ist, der mit einem ähnlichen Kanal 119 in der Trommel in Verbindung steht, wobei der Kanal 119 selbst in Verbindung mit dem Raum 111 ist.
  • Es ist aus Fig. 5 ersichtlich, daß der Deckel 113 so geformt ist, daß ein Saugzug in dem Raum 111 durch die Löcher 112 auf die Nuten 102 übertragen wird, und zwar während der ganzen Zeit, während der die Nuten 102 mit dem genuteten Teil 104 zusammenarbeiten, also während der Zeit, in der der Prüfvorgang in der in Bezug auf Fig. 3 und 4 beschriebenen Weise stattfindet.
  • Bei der gegenwärtig beschriebenen Ausfahrungsform werden die Zigaretten C so in den Nuten 102 gelagert, daß, wenn eine Nut 102 sich mit einem genuteten Element 104 deckt und eine luftdichX Eammer 120 bildet, die eine Zigarette einschließt, ein Raum 121 (Fig.6) neben dem einen Ende der Zigarette vorhanden. ist, der den Raum 48 bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungs entspricht. Ein radiales Loch 122 führt von dem Raum 121 zu einem Loch 123, das mittels eines Schlitzes 124 in dem Ring 117 mit einem Loch 125 in dem Teil 116 in Verbindung steht das selbst mit einem Wandler 126 verbunden ist, der mit dem Wandler 67 ü-bereinstimmt, der in Verbindung mit Fig. 3 und 4 beschrieben wurde.
  • Der Deckel 113 istso geformt, daß die Löcher 112 in Verbindung mit dem Raum 111 stehen, ihnen also während des größeren Teils ihrer Bewegung rund um die Achse dr Trommel 103 Saugzug zugeführt wird. Bevor eine Zigarette eine Stelle erreicht, an der sie durch das Decken ihrer Nut 102 mit einer solchen des genuteten'. Teiles 104 eingeschlossen wird, dient der Saugzug im wesentlichen zum Halten der Zigarette in der Nut. Nach der Ausfahrung des Prüfvorganges und nachdem sich das betreffende Teil 104 von der Nut 102 fortbewegt hat, dient der Saugzug wiederum zum Halten der Zigarette an der Nut 102, wenn sie sich aufwärts bewegt.
  • Links von der Trommel 103 in Sig. 5 liegt eine Aussondertrommel 130 mit Nuten 131, von denen sich radial mach dem Inneren der Trommel zu gerichtete Löcher 132 in Querlöcher 133 hinein erstrecken. Die Löcher 133 kommen mit einer Saugkammer 134 in und außer Verbindung, der in dem Augenblick des Ansprechens auf ein Signal, das anzeigt, daß eine fehlerhafte Zigarette sich mit der Nut deckt, die in diesem Augenblick in Verbindung mit der Saugkammer steht, ein starker Saugzug zugeführt wird. Dieser Vorgang soll kurz mit Bezug auf Fig. 7 erläutert werden. Mit Bezug auf Fig. 5 sei ferner bemerkt, daß an einer unmittelbar der Aussondertrommel 130 Rgegenüberliegenden Stelle der Deckel 113 die Löcher 112 abdeckt ; so daß in den Nuten 102 an dieser Stelle liegende Zigaretten an den Nuten nur durch den statischen Saugzug gehalten werden. Wenn also ein starker Saugzug der Kammer 134 zugeführt wird, wird sie eine Zigarette auf ihrer Nut 102 in eine Nut 131 ziehen und veranlassen, daß diese mit der Trommel 103 mitgenommen wird. Zusätzliche Löcher 135 stehen mit den Nuten 131 und auch mit der Saugkammer 136 in Verbindung, denen verhältnismäßig schwacher Saugz#g ständig zugefitirt wird. Es wird dadurch jede Zigarette, die in der beschriebenen-Weise in eine Nut 131 hineingezogen ist, durch den forgesetzten Saugzug in dieser Nut gehalten und rund um die Ausscheidetrommel 130 mitgenommen, um dann in einen geeigneten Behälter oder auf eine nicht dargestellte Pördervorrichtung abgelegt zu werden.
  • Zigarette4 die nicht als unbrauchbar befunden werden, werden durch die Trommel 103 aufwärts mitgenommen und in Nuten 137 einer weiteren Saugtrommel 138 übertragen, die sie auf einördervörrichtung 109 niederlegt. Der Deckel 111 stellt den Saugzug nach den Nuten 103 ab und ermöglicht die Ubetragung.
  • Fig 7 zeigt schematisch eine Anordnung zum Auswerfen fehlerhafter Zigaretten. Der Wandler 126 (s. auch Fig. 5 und 6) überträgt ein elektrisches Signal zu einem "Schreibkopf" 140 einer Verzögerung. qtrommel 141. Diese Trommel trägt eine Reihe von Metallstiften 142, die bewegbar so angeordnet sind, daß sie durch den Schreibkopf 140 in eine Arbeitsstellung bewegt werden können, so daß sie mit Verzögerung, einen "Lesekopf" 143 betätigen, d.h. nach Ablauf der Zeit, die der Stift braucht, um den Weg zwischen den beiden Köpfen zurückzulegen. Der "Lesekopf" betätigt ein Solenoid 144, das für einen Augenblick ein Ventil 145 öffnet und dabei ein Rohr 146 mit einem weiteren an eine Saugpumpe angeschlossenen Rohr 147 verbindet. Das Rohr 146 steht mit der Saugkammer 134 (Fig.5) in Verbindung, so daß ein Saugzug auf die fehlerhafte Zigarette ausgeübt und diese auf die Ausscheidetrommel 130 gezogen wird. Ein "LöschkopP" 148 bringt den Stift in seine unwirksame Lage zurück.
  • Gemäß Fig. 5 und 6 ist in dem Deckel 113 ein Loch 148 vorgesehen, das mit einem der Loh"er 112 in den einzelnen Nuten 102 und auch mit einem Rohr 149 in Verbindung ist, durch das Luft geblasen wird, um die Nut von etwaigem Tabakstaub oder kurzen Gabakteilen, die sich darauf abgesetzt haben können, zu reinigen. Ein ähnlich wirkendes Loch 150 steht mit einem Rohr 151 für den gleichen Zweck in Verbindung.
  • Fig. 8 zeigt eine abgeänderte Ausführung zum Ausscheiden fehlerhafter Zigaretten. Bei dieser Anordnung ist die Ausscheidetrommel 130 foXgefallen, und alle Zigaretten werden auf die Trommel 138 übertragen, die sie auf ein Paar von Förderer bändern 152 bringt. Über ein Ventil 154 wird eine Luftdüse 153 mit einer nicht dargestellten Luftpumpe verbunden, durch aie, wenn das Ventil offen ist, ein kurzer Luftstoß durch die Düse 193 geblasen wird. Das Ventil wird durch ein Solenoid 144 bedient, das in der mit Bezug auf Fig. 7 beschriebenen Weise erregt wird. Auf diese Weise wird eine fehlerhafte Zigarette in der Längsrichtung von den Förderbändern 152 fortgeblasen.

Claims (16)

  1. Ansprüche : 1. Verfahren zum Prüfen der Hüllen einer Folge von Zigaretten oder ähnlichen Gegenständen, wobei nacheinander bei jeder Zigarette eine Druckdifferenz zwischen Räumen innerhalb und außerhalb der Hülle erzeugt, währenddessen die über die Enden der irJille führenden Verbindungen zwischen diesen Räumen durch Anbringen von Dichtungen an den inden der Zigarette blockiert und das Vorliegen einer sich aufgrund der Druckdifferenz ergebenden Luftströmung durch die Hülle erfaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anbringen der Dichtungen an den Enden der Zigarette jeweils konkave Dichtungsteile aufeinander zu bewegt und in einem Endabschnitt der Zigarette zu einer den Umfang der Zigarette umschließenden Dichtung aneinandergefügt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bilden der Dichtungen jeweils zwei sich zu einer Dichtung ergänzende kol£ve Dichtungsteile durch zwei sich mit gleichen Geschwindigkoiten bewegende getrennte Förderer aufeinander zu zu einer Prüfstation bewegt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gelLennzeic'met, daß die Zigaretten mit dem einen der beiden Förderer transportiert werden und die beiden Förderer derart zur Zusarnmenwirkung gebracht werden, daß an jeder Zigarette die Dichtungen in der Prüf station gebildet werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Förderer zur Bildung einer zwischen ihnen die jeweils zu prüfende Zigarette in der Prüfstation ringförmig umschließenden Kammer zusammengeführt werden und daß diese Kammer in der Prüfstation mit einer Unterdruckquelle verbunden wird.
  5. 5. Vorrichtung zum Prüfen der Hüllen einer Folge von Zigaretten oder ähnlichen Gegenständen insbesondere nach dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit an den Enden einer zu prüfenden Zigarette aufbringbaren Dichtungen, die Räume innerhalb und außerhalb der Hülle gegeneinander abgrenzen und die über die Enden der Hülle führenden Verbindungen zwischen diesen Räumen blockieren, Mittel zur Erzeugung einer Druckdifferenz zwischen den Räumen, und Fühlmittel zum Erfassen einer sich aufgrund der Druckdifferenz ergebenden Lufstmsung durch die Hülle, dadurch zeichnet, daß zur Bildung jeder Dichtung relativ bewegbare konkave Dicltungsteile (4, 9; 38, 39, 44, 45; 102, 104) vorgesehen und derart aufeinander zu bewegbar sind, daß sie eine in einem Endabschnitt der Zigarette (C) den Umfang der Zigarette umschließende Dichtung bilden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die konkaven Dichtungsteile (4, 9; 38, 39, 44, 45) der Dichtungen von getrennten Förderern (1,2;;6;;30, 31, 33;; 105 ; 103) getragen sind, die mit dergleichen Geschwindigkeit bewegbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Förderer (1, 2;; 30, 31;; 103) zum Tragen der Zigaretten eingerichtet ist und der andere Förderer (6) mit dem ersten Förderer an einer Prüfstation zur Bildung der erforderlichen Dichtungen um die Endabschnitte der Zigaretten zusammenwirkt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Förderer in der Prüfstation zwischen sich eine Kammer (19;; 47;; 120) bilden, die die in der Prüfstation befindliche Zigarette ringförmig umgibt, und daß Einrichtungen (10, 11, 16, 17, 19a;; 50, 51, 59, 61, 62, 63 ; ; 111, 112, 114, 115, 118, 119) vorgesehen sind, um über einen der Förderer Unterdruck. an die Kammer zu legen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zigaretten tragende und durch die Prüfstation befördernde Förderer (103) eine Trommel aufweist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die konkaven Dichtungsteile etwa halbkreisförmige Kissen aus weichem, luftundurchlässigem Material sind, die zur Bildung der Dichtung miteinander zur Deckung kommen.
  11. 11. Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von Zigaretten, insbesondere nach einem der Ansprüche 5 bis 10, /mit einer Prüfeinrichtung zur Einzelprüfung von aufeinanderfolgenden Zigaretten an einer Prüfstation, wobei die Prüfeinrichtung einen Förderer aufweist, mit dem die Zigaretten getrennt durch die Prüfstation' bewegt werden, sowie Mittel zur Erzeugung einer Druckdifferenz zwischen dem Inneren und dem Äußeren jeder Zigarette in der Prüfstation, und Fühlmittel zum Erfassen eines von der Druckdifferenz hervorgerufenen zu großen Luftstromes durch die Zigarettenhülle, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlmittel einen stationären Membran-Drucksignalgeber (20-22; 67; 126) aufweisen, der an eine Stelle der Prüfeinrichtung angeschlossen ist, wo infolge eines bei der jeweils geprüften speziellen Zigarette von der Druckdifferenz hervorgerufenen Luftstromes durch die Hülle eine Druckänderung auftritt.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucksignalgeber ein Druck-Kapazitiats-Wandler ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß in der Prüfeinrichtung zwischen einem an ein Ende der zu prüfenden Zigarette anschlidinden Raum (48) und einem die Hülle der zu prüfenden Zigarette umgebenden Raum (47) eine einem direkten Luftstrom zwischen diesen Räumen entgegenwirkende Abschlußeinrichtung (37, 38, 43, 44) vorgesehen ist und daß an den die Hülle umgebenden Raum eine Unterdruckquelle (63) angeschlossen ist, so daß der Druck in dem an das Zigarettenende anschließenden Raum (48) durch einen infolge des angelegten Unterdrucks erzeugten Luftstrom, der durch das Zigarettenende in das Innere der Zigarette und weiter durch die Zigarettenhülle nach außen geht, beeinflußt wird.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucksignalgeber (126) an einen Prüfraum (121) angeschlossen ist, der mit einem Ende der jeweils in der Prüfstation zur Prüfung vorgesehenen Zigarette in Verbindung steht.
  15. 15. Verfahren zum Prüfen der Hüllen einer Folge von Zigaretten insbesondere nach einem-der Ansprüche 1 bis 4z oder dergleichen,/bei dem nacheinander bei jeder Zigarette eine Druckdifferenz zwischen Räumen innerhalb und außerhalb der Hülle erzeugt und das Vorliegen eines zu gro#en durch die Hülle gehenden Luftstromes erfaßt wird, dadurch geiLennzeicHme, daß die innerhalb der Zigarette an deren Enden herrschenden Drücke getrennt erfaßt werden, so daß die Anwesenheit eines Lecks in der Zigarettenhülle in der Nähe eines Endes der Zigarette von der jeweils dafür an günstigsten gelegenen-Druckerfassungsstelle erfaßt werden kann.
  16. 16. Vorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 5 bis 14, zum Prüfen der Hülle einer Zigarette oder dergleichen, insbesondere nach dem Verfahren nach Anspruch 15, mit Mitteln zur Erzeugung einer Druckdifferenz zwischen Räumen innerhalb und außerhalb der Hülle,und Fühlmittel zum Erfassen einer sich aufgrund der Druckdifferenz ergebenden Luftströmung durch die Hülle, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlmittel zwei druckempfindliche Einrichtungen (21) aufweisen, die getrennt auf die innerhalb der Zigarette an entgegengesetzten Enden der Zigarette herrschenden Drücke ansprechen, so daß die Anwesenheit eines Lecks in der Zigarettenhülle nahe einem Ende der Zigarette von der dafür am günstigsten gelegenen druckempfindlichen Einrichtung (21) angezeigt wird.
DE19631798441 1963-01-14 1963-07-05 Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten auf Undichtigkeiten der Hülle Expired DE1798441C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19631798441 DE1798441C3 (de) 1963-01-14 1963-07-05 Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten auf Undichtigkeiten der Hülle

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB158863 1963-01-14
DE19631798441 DE1798441C3 (de) 1963-01-14 1963-07-05 Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten auf Undichtigkeiten der Hülle

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1798441A1 true DE1798441A1 (de) 1973-10-18
DE1798441B2 DE1798441B2 (de) 1974-04-11
DE1798441C3 DE1798441C3 (de) 1984-08-09

Family

ID=25756183

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19631798441 Expired DE1798441C3 (de) 1963-01-14 1963-07-05 Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten auf Undichtigkeiten der Hülle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1798441C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2022057251A1 (zh) * 2020-09-16 2022-03-24 中国烟草总公司郑州烟草研究院 用于在线检测卷烟小盒的包装密封度的系统

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005046584A1 (de) * 2005-09-28 2007-03-29 Hauni Maschinenbau Ag Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Dichtigkeitsgrads oder des Ventilationsgrads von stabförmigen Artikeln

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE620105C (de) * 1931-12-24 1935-10-14 Gerd Nickel Dr Dichtheitspruefer fuer Gefaesse
US2951364A (en) * 1956-04-19 1960-09-06 Reynolds Tobacco Co R Apparatus for testing cigarettes
US2952262A (en) * 1957-01-30 1960-09-13 Molins Machine Co Ltd Manufacture of cigarettes
DE1828247U (de) * 1960-11-16 1961-03-16 Kurt A Koerber Pruefgeraet zum messen des zugwiderstandes von zigaretten.
DE1133577B (de) * 1958-05-08 1962-07-19 Metal Box Co Ltd Maschine zum Pruefen von Behaeltern, z. B. Blechdosen, auf Undichtigkeiten

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE620105C (de) * 1931-12-24 1935-10-14 Gerd Nickel Dr Dichtheitspruefer fuer Gefaesse
US2951364A (en) * 1956-04-19 1960-09-06 Reynolds Tobacco Co R Apparatus for testing cigarettes
US2952262A (en) * 1957-01-30 1960-09-13 Molins Machine Co Ltd Manufacture of cigarettes
DE1133577B (de) * 1958-05-08 1962-07-19 Metal Box Co Ltd Maschine zum Pruefen von Behaeltern, z. B. Blechdosen, auf Undichtigkeiten
DE1828247U (de) * 1960-11-16 1961-03-16 Kurt A Koerber Pruefgeraet zum messen des zugwiderstandes von zigaretten.

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
GB 869 126 (DE-AS 11 33 577), ZA 60/4031 *

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2022057251A1 (zh) * 2020-09-16 2022-03-24 中国烟草总公司郑州烟草研究院 用于在线检测卷烟小盒的包装密封度的系统
CN114264436A (zh) * 2020-09-16 2022-04-01 中国烟草总公司郑州烟草研究院 用于在线检测卷烟小盒的包装密封度的系统
EP4215892A4 (de) * 2020-09-16 2024-10-02 Zhengzhou Tobacco Research Institute of CNTC System zur online-prüfung der verpackungsdichtigkeit von zigarettenschachteln

Also Published As

Publication number Publication date
DE1798441C3 (de) 1984-08-09
DE1798441B2 (de) 1974-04-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1295443B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Feststellen von Fehlern in der Fuellung und der Umhuellung von Zigaretten oder anderen stabfoermigen Gegenstaenden
DE2842461A1 (de) Verfahren und anordnung zum erkennen und lokalisieren von fehlfunktionen an stabfoermige rauchartikel herstellenden maschinen
DE2234094C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen der Umhüllung von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie
DE2324055A1 (de) Vorrichtung zum pruefen von stabfoermigen artikeln der tabakverarbeitenden industrie
EP0630585A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen des Zugwiderstandes von Filterstäben
DE2813315A1 (de) Vorrichtung zum pruefen des zugwiderstandes von stabfoermigen artikeln der tabakverarbeitenden industrie
DE2653734A1 (de) Verfahren und anordnung zum pruefen stabfoermiger rauchartikel auf fehlerhafte umhuellungen
DE2317295C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen des Umhüllungsmaterials von queraxial geförderten stabförmigen Artikeln
DE3517155C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten
DE1473435B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten
DE1798441A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum pruefen von zigaretten auf undichtigkeiten der huelle
DE69323132T2 (de) Vorrichtung zum Anwenden von Druckluft in einem stabförmigen Artikel durch welchen Luft strömen kann
DE2422275A1 (de) Pruefvorrichtung fuer zigaretten
DE2403072A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum pruefen des zugwiderstandes von zigaretten oder dergleichen stabfoermigen artikeln
DE2911283A1 (de) Verfahren zum elektropneumatischen testen der verbundhuelle von filterzigaretten
DE2442962C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten oder anderen stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie auf fehlerhafte Umhüllungen
DE2734716A1 (de) Geraet und verfahren zum kalibrieren einer zigaretten-pruefvorrichtung
DE2121366A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von queraxial geförderten stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie
DE2653735A1 (de) Verfahren und anordnung zum pruefen von stabfoermigen rauchartikeln auf fehlerhafte umhuellungen
DE2444708C2 (de)
DE1473527C (de) Vorrichtung zur Dichtigkeitsprufung der Hülle einer Zigarette oder eines an deren derartigen Gegenstandes
DE2648773B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen von fertiggestellten Zigaretten oder ähnlichen Produkten
EP0601435A1 (de) Dichtelement zum Leiten von Prüfluft
DE1473527B1 (de) Vorrichtung zur Dichtigkeitspruefung der Huelle einer Zigarette oder eines anderen derartigen Gegenstandes
DE2711649B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von kegelförmigen Tuben

Legal Events

Date Code Title Description
8263 Opposition against grant of a patent
8281 Inventor (new situation)

Free format text: WILLIAMSON, DAVID THEODORE NELSON, LONDON, GB

C3 Grant after two publication steps (3rd publication)