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Friedrich Sommer in Dietachdorf bei Steyr, Oberösterreich Kesselherd
mit zwei im Abstand übereinanderliegenden Rosten.
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Es sind bereits Kesselherde mit zwei im Abstand übereinanderliegenden
Rosten bekannt, von welchen der obere oder auch beide, verschiebbar ausgebildet
sind.
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Gemäß dem Gebrauchsmuster werden derartige Kesselherde dadurch wesentlich
verbessert, daß der obere Rost auf eine Schräge obere Begrenzungswand des doppelwandigen
Kessels aufschiebbar ist. In der zur Seite geschobenen Lage ist der obere Rost dann
nicht nur der Feuerzone entrückt, sondern er liegt auch über einer, an ihrer Unterseite
wassergekühlten Fläche, kann also nicht verbrennen. Ausserdem wird dadurch, daß
der Rost in eine Schräglage kommt, gegenüber einer gewöhnlichen seitlichen Horizontalverschiebung
an Raum gespart, da der schräg liegende Rost eine geringere Horizontalerstreokung
hat.
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Gegenstand des Gebrauchsmusters ist ausserdem, daß bei waagrechter
Lage des oberen Rostes zwischen diesem und den die schräge obere Begrenzungswand
aufweisenden Kesselteil ein größerer Luftspalt freigelassen ist.
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Durch diesen kann Luft hindurchtreten, was eine vollständige Verbrennung
und damit bessere Ausnützung des Brennstoffes zur Folge hat.
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Einen weiteren Gegenstand des Gebrauchsmusters bildet, daß bei einem
Kesselherd, bei welchem von den Heizgasen durchzogen, die Stirnwände des Kessels
verbindende Lamellen vorgesehen sind und der Raum zwischen den Lamellen und der
diese
seitlich umgebende Raum des Kessels von dem zu erwärmenden Wasser durchströmt ist,
die Stirnwände waagrecht liegen und die Lamellen daher von oben nach unten verlaufen,
so daß auch die Heizgase in im wesentlichen lotrechter Richtung durch die Lamellen
hindurchziehen.
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In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungform des Gegenstandes
des Gebrauchsmusters dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt nach Linie 1-1 der
Fig. 2, während Fig. 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, veranschaulicht.
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Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie III-III und Fig. 4 ein Schnitt nach
Linie IV-IV der Fig. 1. In den Fig. 5 bis 7 ist der Rost in größerem Maßstab ersichtlich
und zwar entspricht die Fig. 5 dem oberen Teil der Fig. 4. Fig. 6 zeigt eine Draufsicht
hiezu und Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 5.
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Der Haupt teil 1 des Kessels ist oben und unten durch Stirnwände
2 bzw. 3 abgeschlossen, in welche die Enden der Lamellen 4 eingeschweisst sind.
An den Hauptteil 1 schließen die den Feuerraum 5 umgebenden doppelwandigen Kesselteile
6,7 und 8 an. Im Feuerraum liegen die verschiebbaren Roste 9 und 10. Der Rost 9
ist auf Konsolen 11 gelagert, welche entlang der den Kesselteil 6 begrenzenden schrägen
Wand 12 nach aufwärts geführt sind. Durch Einstecken eines Hakens in das Loch 13
des oberen Rostes kann dieser in die in Fig. 4 und 5 strichpunktiert angedeutete
schräge Lage vexschoeben werden, welche durch Anschläge 14 gesichert ist. Während
der Raum vor dem Rost 9-durch die Platte 15 abgedeckt ist, bleibt bei waagrecht
liegendem Rost zwischen diesem und der schrägen
Wand 12 ein Spalt
16 frei. Der Rost 9 kann durch die Feuertüre 17 und der Rost 10 durch die Feuertüre
18 beschickt werden. Unterhalb des waagrecht verschiebbaren Rostes 10 befindet sich
der Aschenraum 19 mit der Aschentüre 20. An dem Behälter 7 sind der Vorlauf 21 und
der Retourlauf 22 ausgeschlossen.
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Neben dem Hauptteil 1 des Kessels befindet sich der Raum 23, der
oben durch eine Platte 24, sowie eine verschiebbare Klappe 25 und unten durch eine
verschwenkbare Klappe 26 abgeschlossen ist. Die Kachelummantelung 27 des Kesselherds
trägt die Herdplatte 28.
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In Fig. 1 ist die obere Klappe 25 geschlossen und die untere Klappe
26 geöffnet dargestellt. Die Heizgase streichen dann durch den Raum 29 unter der
Herdplatte zu den Lamellen 4 und durchströmen diese von oben nach unten. Sie gelangen
dann über den Raum 3D in den Raum 23 und von diesem in den Rauchabzug. Bei geöffneter
Klappe 25 und geschlossener Klappe 26 streichen die Heizgase unmittelbar aus dem
Raum 29 in den Raum 23 und aus diesem in den Abzug.
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Beim Heizen auf dem unteren Rost 10 wird der obere Rost 9 in die
Schräglage über der Wand 12 geschoben. Es werden dann größere Partien der den Feuerraum
umgebenden Kesselteile erwärmte