DE177469C - - Google Patents
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- DE177469C DE177469C DENDAT177469D DE177469DA DE177469C DE 177469 C DE177469 C DE 177469C DE NDAT177469 D DENDAT177469 D DE NDAT177469D DE 177469D A DE177469D A DE 177469DA DE 177469 C DE177469 C DE 177469C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D3/00—Steering gears
- B62D3/02—Steering gears mechanical
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Controls (AREA)
Description
tö'vnqefiiql· bat. Sa/vww\Xi,w%q
3 13 J
3 13 J
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in BAGNOLET, Frankr.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 7. September 1904 anerkannt.
die Priorität
Selbstsperrende Lenkvorrichtungen für Selbstfahrer sind bereits bekannt, bei denen
eine Scheibe mit Spiralzahn zur Übertragung der Lenkbewegung, beispielsweise mittels
Zahnradsektors, unmittelbar mit der das Lenkhandrad tragenden Spindel verbunden
ist. Gefördert durch die Erschütterungen bei der Fahrt, findet bei der fortgesetzten
Lenkbewegung eine nicht unerhebliche Ab-• 10 nutzung der ineinander greifenden Teile statt.
Dies aber ist mit dem Übelstand verbunden, daß die Zähne zu schlagen anfangen, dadurch
auf das Handrad stärkere Erschütterungen übertragen und das Lenken unsicher
und lästig machen.
Mit dem Gegenstand der Erfindung wird die Vermeidung dieses Übelstandes angestrebt.
Zu diesem Zweck ist die Spiralzahnscheibe über einem zur Vermittelung der Lenkbe-
ao wegung dienenden Zahnradsektor achsial verschiebbar
gelagert, so daß durch den Druck der Hände des Fahrers trotz fortschreitender Abnutzung paarschlüssiger Eingriff der Verzahnung
herbeigeführt wird.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt
der selbstsperrenden Lenkvorrichtung nach Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 2 eine Ansicht mit Schnitt nach Linie C-D von Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ansicht der Spiralzahnscheibe gegen E-F der Fig. 1.
Die Vorrichtung ist in einem aus drei durch Bolzen zusammengehaltenen Teilen bestehenden
Gehäuse 1 angeordnet. Die Scheibe 2, die auf ihrer unteren Seite einen in der Mitte
anfangenden und nach dem Rande hin verlaufenden Spiralzahn 3 trägt, ist mit einer
Hohlwelle 4 fest verbunden, die in einem Lagerfutter 5 drehbar ist. Das Lagerfutter
ist in eine mit dem Gehäuse 1 ein Ganzes bildende Hülse 6 eingeschraubt. Ein Zahnradsektor
7, der in einer die Ebene der Scheibe rechtwinklig schneidenden senkrechten
Ebene liegt, ist mit einem oder zwei seiner Zähne im Eingriff mit dem Zahn der Scheibe.
Dieser Zahnradsektor ist auf eine in dem Gehäuse 1 gelagerte Welle 8 aufgekeilt,
deren eines Ende 9 in der einen Seitenwandung des Gehäuses gelagert ist. An der Stelle, wo die Welle durch die andere Seitenwandung
des Gehäuses hindurch tritt, ist sie mit einem Bund 10 versehen, der in einer
Ringnut 11 des Gehäuses liegt und achsiale Verschiebung verhindert. Auf das andere
Ende der Welle 8 ist der Hebel 12 auf gekeilt, der auf die an den Gabeln der beiden
Achsschenkel angreifende Stange einwirkt. Die Welle 4. der Scheibe 2 ist direkt mit
der Spindel des Lenkhandrades verbunden. Bei einer Drehung des letzteren macht auch
die Scheibe 2 eine Drehung, wobei je nach dem Sinne der Drehung der mit der Scheibe
in Eingriff stehende Zahnradsektor 7 um einen Gang entweder gegen die Mitte der
Scheibe oder gegen deren Rand hin gedreht wird. Einem bestimmten Drehungswinkel der Scheibe 2 entspricht ein bestimmter
ίο Drehungswinkel des Hebels 12. Je nach der
Steigung des Spiralzahns erhält man einen anderen Drehungswinkel des Hebels bei einer
Drehung der Scheibe 2. Die Größe des Hebelausschlags kann man aber auch von der Länge des Hebels je nach Wunsch abhängig
.machen.
Die Scheibe 2 wird gegen den Flansch •am unteren Ende des Lagerfutters 5 mittels
einer Feder 13 gedrückt, die sich unten gegen das Lagerfutter und oben gegen eine oberhalb
des Lagerfutters 5 auf die Welle 4 aufgeschraubte Mutter 14 stützt. Durch den
Druck der Hände des Fahrers kann bei solcher Ausführung paarschlüssiger Eingriff
der Verzahnung erzielt werden, auch wenn zwischen Scheibe und Sektor Spielraum durch
Abnutzung entsteht.
Für den Fall stärkerer Abnutzung der Verzahnungen kann man guten Eingriff dadurch
wieder herstellen, daß man die Scheibe 2 durch einfaches Voranschrauben des Lagerfutters
5 in seiner Lagerhülse dem Zahnradsektor nähert. Hierzu hat man nur die
Mutter 15 zu lösen und das Lagerfutter in dem geeigneten Sinne mit Hilfe eines in die
Löcher 16 einzusteckenden Schlüssels zu drehen und dann' die Mutter 15 wieder festzuziehen.
Die Mutter ist zweckmäßig mit Löchern für einen Steckschlüssel zu versehen. Der Zahnradsektor 7 ist mit einem
mehrkantigen Loch versehen, um ihn auf einem mehrkantigen Bund 20 der Welle 8
befestigen zu können. Man kann bei dieser Einrichtung den Zahnradsektor auch leicht
unter anderem Winkel auf der Welle befestigen, um einen anderen Teil seiner Verzahnung
in Eingriff mit der gezahnten Scheibe 2 bringen zu können.
Die ganze Vorrichtung ist an dem Rahmen 17 des Wagens mittels des mit der
Hülse 6 ein Ganzes bildenden Tragflansches 18 durch Bolzen 19 befestigt.
Statt, wie dargestellt, mit einem Spiralzahn könnte auch die Scheibe 2 mit zwei
oder mehr einander umschließenden Spiralzähnen versehen sein. Auch könnte statt der Hohlwelle der Scheibe eine Vollwelle
gewählt werden, eine Hohlwelle ist aber vorzuziehen, um verschiedene Leitungen, z. B.
für die Zündung, aufnehmen zu können. Dann ist natürlich der Zahnradsektor so anzuordnen,
daß er die Mitte der Scheibe nicht verdeckt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:.Selbstsperrende Lenkvorrichtung für Motorfahrzeuge, bei der eine Scheibe mit Spiralzahn zur Übertragung der Lenkbewegung unmittelbar mit der das Lenkhandrad tragenden Spindel verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralzahnscheibe über einem Zahnradsektor derart achsial verschiebbar gelagert ist, daß durch den Druck der Hände des Fahrers paarschlüssiger Eingriff der Verzahnung trotz fortschreitender Abnutzung erreichbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE177469T |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE177469C true DE177469C (de) |
Family
ID=5702233
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT177469D Active DE177469C (de) |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE177469C (de) |
FR (2) | FR346110A (de) |
-
0
- DE DENDAT177469D patent/DE177469C/de active Active
- FR FR5144A patent/FR5144E/fr not_active Expired
-
1904
- 1904-09-07 FR FR346110A patent/FR346110A/fr not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR5144E (fr) | 1905-12-29 |
FR346110A (fr) | 1905-01-05 |
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