DE1774291B2 - Vorrichtung zur automatischen echtheitspruefung von banknoten - Google Patents
Vorrichtung zur automatischen echtheitspruefung von banknotenInfo
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- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D7/00—Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of valuable papers or for segregating those which are unacceptable, e.g. banknotes that are alien to a currency
- G07D7/06—Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of valuable papers or for segregating those which are unacceptable, e.g. banknotes that are alien to a currency using wave or particle radiation
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur automatischen Echtheitsprüfung von Banknoten
mit einer optischen Einrichtung, die wenigstens eine auf einen ausgewählten Bereich mit charakteristischer
Farbe der Banknote gerichtete Lichtquelle, ein photoelektrisches Detektorsystem, mit Detektoren, die
nur für jeweils einen bestimmten engen Wellenlängenbereich empfindlich sind und die das von dem beleuchteten Bereich der Banknote ausgehende Licht
empfangen, und die ein diesem Detektorsystem nachgeschaltetes Schwellwertsystem aufweist, welches bei
Überschreiten vorgegebener Schwellwerte anspricht.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art werden unterschiedliche Banknotenbereiche von je einer
Lampe beleuchtet und die Intensitäten des durch die Banknoten durchscheinenden Lichts auf der anderen
Banknotenseite mit je einem Photodetektor gemessen, wobei diese Photodetektoren, entsprechend den
Transparenzeigenschaften der abzutastenden Banknote nbereiche, in unterschiedlichen Spektralbereichen
des durchscheinenden Lichts empfindlich sind. Hierbei wird im wesentlichen der Grad der Transparenz
der verschiedenen Banknotenbereiche geprüft,
ίο und beim überschreiten bzw. Unterschreiten vorbestimmter
Intensitätswerte des durchscheinenden Lichts, welche als Sollwerte dienen, wird ein Fehlersignal
erzeugt.
Auch ist es bereits bekannt, die Helligkeit der von
der Banknoten reflektierten Strahlung zu messen und die so gewonnenen Helligkeitswerte mit Sollwerten
zur Ableitung eines Fehlersignals zu vergleichen.
Durch diese bekannten Vorrichtungen sind jedoch die bei Fälschungen in der Regel anzutreffenden,
mehr oder weniger kleinen Abweichungen von den für eine echte Banknote besonders charakteristische
Farbnuancen in einem ausgewählten Banknotenbereich, vor allem aber Abweichungen von dem jeweiligen
Anteil der eine bestimmte Farbkombination der echten Banknoten bildenden Farbkomponenten,
praktisch nicht zv erfassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Unterscheidungsvermögen
einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art hinsichtlich der Identifizierung
von Falschdrucken mit einfachen Mitteln zu erhöhen, derart, daß auch auf den ersten Blick nicht
als Fälschungen erkennbare Falschdrucke auf Grund von Unterschieden in den vorhandenen Farbkomponenten
mit der Vorrichtung ermittelt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß eine
optische Zerlegungseinrichtung zur Aussonderung mehrerer unterschiedlicher enger Wellenlängenbereiche
im Strahlengang des von ein und demselben ausgewählten beleuchteten Bereich ausgehenden
Lichts angeordnet ist und daß diese unterschiedlichen Wellenlängenbereiche durch das Detektorsystem getrennt
gemessen werden.
Auf diese Weise werden also an ein und demselben Bereich der Banknote durch eine getrennte Messung
mehrerer unterschiedlicher enger Wellenlängenbereiche des von dem Bereich reflektierten Lichts eine
Prüfung ier spektralen Verteilung des Lichts in einem ausgewählten Farbbereich der Banknote durchgeführt.
Dadurch ist eine außerordentlich zuverlässige Echtheitsprüfung der Banknote möglich. Bekanntlich
ist die Reproduktion einer bestimmten Farbe derart, daß das menschliche Auge keine Abweichungen gegenüber
dem Original feststellen kann, ziemlich leicht; wesentlich schwieriger ist es dagegen, eine Farbe mit
der genau gleichen spektralen Verteilung zu reproduzieren. Erfahrungsgemäß stimmen daher die spektralen
Verteilungen eines bestimmten Farbbereichs bei einer sonst dem Original sehr ähnlichen Fälschung
nicht mit denen des Originals überein. Dieses sehr scharfe Kriterium wird durch die Vorrichtung nach
der Erfindung auf einfache Weise ausgenützt.
Die optische Zerlegungseinrichtung kann entweder aus einem Prisma bestehen, wobei die unter bestimm
ten Ausfallwinkeln aus dem Prisma austretenden
Lichtstrahlenbündel auf je^einen Photodetektor fallen
und die Ausfallwinkel jeweils einer Wellenlänge zugeordnet sind, oder sie kann aus verschiedenen opti-
sehen Filtern im optisch geteilten Lichtstrahlenbündel
bestehen, wobei die einzelnen Lichtstrahlenbündel nach der optischen Teilung noch gleiche spektrale Zusammensetzung
haben und die optische Zerlegung erst durch die verschiedenen optischen Filter erfolgt,
welche jeweils nur einen ganz bestimmten engen Wellenlängenbereich durchlassen.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an zwei Ausfiihrungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eiie schematische Darstellung einer mit einem
Prisma als optische Zerlegungseinrichtung arbeitende Vorrichtung und
F i g. 2 eine schematische Darstellung einer mit optischen
Filtern als optische Zerlegungseinrichtung arbeitender. Vcr.-ichtung.
Nach Fig. 1 wird ein bestimmter Bereich einer auf
der Unterlage 1 in ihrer definierten Meßstellung befindlichen Banknote 2 durch eine Lampe 3 beleuchtet,
deren Lichtstrahlenbündel an einem Spiegel 4 ieflektiert und durch eine optische Bündelungseinrichtung 5 in Form eines Linsensystems auf die Banknote 2 geworfen wird. Das an der Barucnote 2
reflektierte LichtstrahJenbündel fällt durch die gleiche
optische Bündelungsvorrichtung 5 auf ein Prisma 6, durch welches das Lichtstrahlenbünde! in bekannter
Weise spektral zerlegt wird. Im betrachteten Ausfühningsbeispiel nach Fig. 1 sind drei photoelektrische
Detektoren des Detektorsystems Dl, Dl, D3 derart relativ zum Prisma 6 angeordnet, daß der Detektor
Dl nur die unter dem Ausfallwinke! al, der Detektor D2 nur die unter dem Ausfallwinkel al und der Detektor D3 nur die unter dem Ausfallwinkel o3 aus
dem Prisma austretenden Lichtstrahlen entsprechender Wellenlänge empfangen kann. Jedem Detektor
ist eine elektrische Schwellwertstufe Tl, Tl bzw. 73
nachgeschaltet, welche nur bei Überschreiten eines vorgebbaren Schwellwertes 51, 52 bzw. 53 anspricht.
Die Ausgangssignale der Schwellwertstufen gelangen in eine Auswertschaltung A.
Die auf F ig. 1 dargestellte Meßanordnung benötigt keine spezifischen Lichtquellen. Es genügt, mit einer
üblichen Lichtquelle, welche weißes Licht aussendet, zu arbeiten und Detektoren zu verwenden, die für diejenige Wellenlänge, die sie messen sollen, empfindlich
sind. Derjenige charakteristische Intensitätswert, welchen die Lichtstrahlen ausgewählter Wellenlänge
auf alle Fälle mindestens aufweisen müssen, läßt sich auf einfache Weise durch Vorgabe des betreffenden
Schwellwertes der Sci;wellwertsrufe einstellen. Durch
Erhöhung der Anzahl der Detektoren bis ».ur Anzahl
der in dem weißen Licht der Lichtquelle enthaltenen
diskreten Wellenlängenbereiche lassen sich die Toleranzbedingungen, welche der zu prüfende Banknotenbereich
hinsichtlich der spektralen Verteilung des von ihm reflektierten Lichts erfüllen muß, verschärfen.
Eine andere Möglichkeit, um die farblichen Toleranzbedingungen noch weiter einzuengen, besteht
darin, daß man den Ausgang jedes Detektors auf ein Schwellwertsystem gibt, welches nicht nur die Über
schreitung der erforderlichen minimalen Intensität der
ίο Lichtstrahlen ausgevählter Wellenlänge feststellt,
sondern auch die Überschreitung eines werteren vorgebbaren maximalen Schwellwertes, was bei Fälschungen
ohne weiteres möglich ist. Dann wird auch eine solche Banknote als falsch klassifiziert, bei wel-
] 5 eher eine ausgev/ahlte rarbnuance zu stark ausgefallen
ist.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird die auf der Unterlage 1 in ihrer Meßstellung befindliche
Banknote 2 durch eine Lichtquelle 3 über ein Ab lenkprisma 8 und den eine- Teil eines Linsensy
stems 7 beleuchtet. Das von der Banknote reflektierte Lichtstrahlenbündel gelangt über das Linsensystem 7
und nach einer optischen Teilung, die in Fig. 2 nicht
dargestellt ist und bei der noch keine Zerlegung des Lirhtstrahlenbündels in enge Wellenlängenbereiche
erfolgt, auf verschiedene optische Filter, die jeweils nur bestimmte enge Wellenlängenbereiche des Lichtstrahlenbündels ausfiltern und von denen in Fig. 2
nur ein optischer Filter 9 dargestellt ist. Die von jedem optischen Filter duxchgelassenen Lichtstrahlen fallen
auf einen Photodetektor D, welchem wiederum eine Schwellwertstufe T nachgeschaltet ist. Auch mit dieser Einrichtung ist eine Prüfung der spektralen Verteilung des von dem ausgewählten und beleuchteten
Farbbereich der Banknote reflektierten Lichtstrahlenbündels möglich, wobei wiederum die Toleranzbedingungen durch Wahl mehrerer verschiedener optischer Filter eingeengt werden können.
sich in beiden Ausführungsbeispielen Ausgänge der den Photodetektoren nachgeschalteten Schwellwertstufen derart auswerten, daß die Abgabe eines
»Falschgeldsignals« veranlaßt wird, wenn die Intensität des Lichts in einem der ausgesonderten Wellenlän-
genbereiche nicht innerhalb eines durch eine untere und obere Grenze vorgegebenen Toleranzbereichs
liegt.
Die Vorrichtung nach der Erfindung kann gegebenenfalls mit weiteren bekannten, andere Echtheitskn-
lerien einer Banknote prüfenden Meßvorrichtungen gemeinsam in einem automatischen Echtheitsprüfer
ve-wendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zur automatischen Echtheitsprüfung von Banknoten mit einer optischen Einrichtung,
die wenigstens eine auf einen ausgewählten Bereich mit charakteristischer Farbe der
Banknote gerichtete Lichtquelle, ein photoelektrisches Detektorsystem, mit Detektoren, die nur
für jeweils einen bestimmten engen Wellenlängenbereich empfindlich sind und die das von dem
beleuchteten Bereich der Banknote ausgehende Licht empfangen, und die ein diesem Detektorsystem
nachgeschaltetcs Schwellwertsystem aufweist, welches bei Überschreiten vorgegebener
Schwellwerte anspricht, dadurch gekennzeichnet,
daß eine optische Zerlegungseinrichtung (6; 9) zur Aussonderung mehrerer unterschiedlicher
enger Wellenlängenbereiche im Strahlengang des von ein und demselben ausgewählten
beleuchteten Bereich ausgehenden Lichts angeordnet ist und daß diese unterschiedlichen
Wellenlängenbereiche durch das Detektorsystem (Z)I, D2, D3; D) getrennt gemessen werden.
2 Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das von der Banknote ausgehende Licht mittels einer optischen Bündelungseinrichtung (5) gebündelt und mitteis eines die
optische Zerlegungseinrichrung (6) bildenden Prismas spek >al zerlegt wird und von mehreren
Detektoren des Detektorsy^ems (Dl, Dl, D3)
nur jeweils einer von einem unter einem bestimmten Ausfallwinkel (al, al, a"1) aus dem Prisma
austretenden Lichtstrahlbündel getroffen wird, wobei diese Ausfallwinkel jeweils einer Wellenlänge
zugeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Zerlegungseinrichtung
optische Filter (9) aufweist, die jeweils nur einen ausgewählten, charakteristischen Wellenlängenbereich
durchlassen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das dem photoelektrischen
Detektorsystem (Dl, Dl, D3; D) nachgeschaltete Schwellwertsystem (Tl, Tl, Tb;
T) anspricht und ein Falschgeldsignal abgibt, wenn die Intensität des Lichts in pinem der ausgesonderten
Wellenlängenbereiche nicht innerhalb eines durch eine untere und obere Grenze vorgegebenen
Toleranzbereichs liegt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| DE1774291A1 (de) | 1972-01-05 |
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