[go: up one dir, main page]

DE1773192U - Konvektions - radiator. - Google Patents

Konvektions - radiator.

Info

Publication number
DE1773192U
DE1773192U DE1956E0008863 DEE0008863U DE1773192U DE 1773192 U DE1773192 U DE 1773192U DE 1956E0008863 DE1956E0008863 DE 1956E0008863 DE E0008863 U DEE0008863 U DE E0008863U DE 1773192 U DE1773192 U DE 1773192U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radiator
air
convection
convector
heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1956E0008863
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Ende
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1956E0008863 priority Critical patent/DE1773192U/de
Publication of DE1773192U publication Critical patent/DE1773192U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Duct Arrangements (AREA)

Description

  • Anlage zur Patentanmeldung vom 5. September 1956.
  • Die bekannten Radiatoren, Plattenheizkörper und Rippenrohre wirken überwiegend durch Konvektion und nur zum geringen Teil durch Strahlung. Die an den Heizkörpern erwärmte Luft steigt nach oben und bildet dabei Konvektionsströme, die sich ungleichmässig in dem beheizten Raum verteilen. Da die Zirkulation der Raumluft bei normalen örtlichen Heizflächen sehr träge ist, stauen sich die wärmsten Luftmassen unterhalb der Decke, wo die Temperatur deshalb all-
    gemein höher ist als in Kopfhöhe und bedeutend hoher als über dem
    Fußboden. Die einzelnen Raumzonen Werden also nicht gleiohmässig
    erwärmt und an der Decke entstehen-wenn darüber ein kälterer
    Raum liegt - bedeutende Wärmeverluste.
  • Bei der heute üblichen Bauweise, die grosse, breite Fensterflächen mit geringen Brüstungshöhen vorzieht, ist es oft schwierig die not-
    t, ioncl, igen ileizf l ; tehi2n r u 4-3
    wendigeHeizflächan günstig und ohne Verletzung der Raumarchitek-
    tur oder Beeinträchtigung der Stellflächen, unterzubringen. Wo Radiatoren die Fensterbreite nicht ausfüllen, was immer unschön wirkt, können Plattenheizkörper meist nicht verwendet worden, weil ihre Wärmeabgabe oft zur Deckung der Wärmeverluste nicht ausreicht. Rippenrohre sehen in Wohnräume unvorteilhaft aus und zwischen den Rippen sammelt sich sehr rasch Schmutz und Staub an, die nicht
    leicht entfernt werden können.
    Die bekannten Konvektoren werden in besonderen Schächten oder
    Wandnischen eingebaut, die mit Verkleidungen versehen werden müs-
    sen. Die Raumluft tritt durch einen oberhalb des fußbodens befindlichen schlitz in den Schacht ein, streicht an dem Konvektor vorbei und strömt erwärmt, durch einen im oberen Teil des Schachtes befindlichen zweiten Schlitz in den Raum zurück.
  • Die Luftumwälzung im Raum ist, infolge des durch die Kaminwirkung im Schacht erzielten beschleunigten Aufriebes, bei der Konvektorenheisung etwas günstiger als bei anderen örtlichen Heizkörpern, wodurch auch die Temperaturunterschiede in den verschiedenen Höhenlagen weniger gross sind und die Wärmeverluste an der Decke geringer.
  • Da die üblichen Konvektoren-Modelle aus runden oder ovalen, mit Lamellen besetzten Heizrohren bestehen, muss die an dem Konvektor vorbeiströmende Luft er@ebliche Widerstände überwinden und ein grosser Teil der verfügbaren Auftriebshöhe wird bereits am Anfang des Weges, den die Luft zurücklegen muss, verbraucht.
  • Die Anfangsgeschwindikgeit, die zwischen den Lamellen noch ziemlieh gross ist, verringert sich aber bereits innerhalb des Schach-
    tester einen grossen Querschnitt haben muss. sehr stark und die
    Umwälzung der Luft im Raum ist weniger intensiv, als im Interesse
    einer gleichmässigenwarmeverteilungerwünscht wäre. Zwischen den
    Rippen des Konvektors und hinter seiner Verkleidung sammelt sich
    Staub an, der hygienische Nachteile mit sich bringt, wenn er nicht oft und gründlich beseitigt wird. Die Notwendigkeit den Konvektor hinter einer Verkleidung zu montieren, die zudem auch nicht zu
    niedrig sein darf, wenn eine günstige Wärmeleistung erzielt werden
    soll, erhöht die Erstellttnd3kosten für Zentralheizungsanlagen mit
    Konvektoren beträchtlich.
  • Es sind ferner bekannt Kombinationen aus Plattenheizkörpern mit dahintergebauten Konvektoren. Diese werden zwar ohne Verkleidung aufgestellt, doch ist hier die Wärmeabgabe des Konvektors gering, weil die Kaminwirkung fehlt. Durch die unbedeutende Heizfläche des Plattenheizkörpers wird dieser Mangel nicht behoben und die Raumluft zirkuliert so träge, das die mit Wärmeverlusten verbundene Stauung unterhalb der Decke nicht vermieden wird. Die Erwärmung des Raumes ist ungleich und der Strahlungsbereich vor dem Heizkörper wird unangenehm empfunden. Der Preis dieser kombinierten Heizkörper ist verhaltnismässig hoch und die Sauberhaltung des Konvektors sehr schwierig, weil der ihm vorgeschaltete Plattenkörper nicht, wie eine Konvektcrenverkleidung, entfernt werden kann.
  • Der Konvektions-Radiator nach der Erfindung verbindet die Vorteile des Radiators mit denen des Konvektors dadurch, dass dieser ausser der üblichen, eine zusätzliche Heizfläche in Form von Luftschächten von beliebigem Querschnitt besitzt und somit die Wirkung eines Radiators mit der eines Konvektors vereinigt.
  • Er kann genau wie der Radiator, in verschiedenen Bauhöhen und Bautiefen hergestellt und aus einzelnen Gliedern zu Körpern beliebiger Größe zusammengebaut werden. Die Gestalt dieser Glieder. die sozusagen eine aussere und eine innere Heizfläche besitzendie letztere in Form von einzelnen oder mehreren Luftschächtenist schlicht, formschön und in allen Teilen völlig glatt. Der Staubablagerung werden somit keine Möglichkeiten geboten. Während die äussere Heizfläche wie die eines normalen Radiators wirkt, wird mit Hilfe der Luftschchte eine beschleunigte Umwälzung der in diesen erwärmten Raumluft erhielt, die um ein Vielfaches besser ist als die mit Konvektoren erreichbare, weil in den Luftschächten keine besonderen Widerstände auftreten, wie sie z. B. die Heizrohre und Rippen eines Konvektors darstellen und weil die Erwärmung der Luft in den Schächten eine bessere ist als beim Konvektor, denn sie erfolgt nicht diesem, zum grossen Teil durch indirekte Heizflächen (Rippen) sondern direkt durch allseitig vom Heizmedium umgebener Wandungen der Luftschäehte. Die warme Luft wird damit sehr intensiv im ganzen Raum verteilt und jede Stauung unterhalb der Decke ist ausgeschlossen Die Luftschächte beschleunigen aber durch ihre ausgesprochene Kaminwirkung nicht nur den Luftumlauf, sie bilden gleichzeitig zusätzliche Heizflächen, durch die eine erhöhte Wärmeabgabe an den Raum erfolgt.
  • Nach sehr vorsichtiger Berechnung beträgt bei einem Glied von 500
    p
    mm Nabenabstand und 110 mm Bautiefe mit 0,21 m2 äußerer Heizfläche,
    wenn die mittlere Heizwassertemperatur mit + 80 C, die Raumtempera-
    tur mit +200 und k 7, 7 kcal/h m2 oe angenommen werden, rund 97'
    kcal/h (genau wie beim normalen Radiator). Dazu kommt aber die Wärmeabgabe der inneren Heizfläche mit rd. 70 kcal/h, das ist ein zusätzlicher Wärmegewinn von rd. 72 %. Diese Mehrleistung erhöht sich bei Gliedern mit grösseren Bautiefen und einer entsprechend grösseren Anzahl von Luftschächten.
  • Ein weiterer Vorteil des Konvektions-Radiators nach der Neuerung ist, dass die Form der Glieder es gestattet sie derart herzustellen, bzw. zu bearbeiten, dass sie wahlweise in Längs-und Querrichtung zusammengebaut werden können.
  • Diese Möglichkeit bietet keines der bisher auf dem Markt befindlichen Heizkörpermodelle. Sie gestattet es, den Konvektionsradiator allen räumlichen Verhältnissen anzupassen, denn seine Wärmeleistung ist auch bei flacher Anordnung bedeutend grösser, als die eines jeden anderen Zentralheizungskörpers, bei gleicher Raumbeanspruchung.
  • Sowohl die äusseren als auch die inneren Heizflächen können bequem sauber gehalten werden und die Herstellung des Konvektionsradiators ist unkompliziert und billig. In der Zeichnung ist der Konvektions-Radiator beispielsweise dargestellte Abb. 1 zeigt die Ansicht eines aus quergestellten Gliedern montierten Konvektions-Radiators, Abb. 2 die Draufsicht auf diesen,
    Abb. 3 die Ansicht eines solchen aus längsgestellten Gliedern,
    Abb. 4 deren Draufsicht,
    Abb. 5 einen Anschluss-bzw. Blindstopfen und Abb. 6 einen Durchgangs-bzw. Verbindungsnippel in Seiten-und Draufsicht.
  • Die Glieder 1 können beispielsweise mit den Verbindunssnippeln 3 mit ihren Breitseiten zueinander montiert, oder bei Bedarf in Längsrichtung mit den Nippeln 3 verbunden werden. Die Anschluss-oder Endstopfen sind mit 2 bezeichnet. Im Querschnitt (Abb, 2 und 4) ist die Anordnung der Luftschächte 5 sichtbar.
    4bezeichnet den mit dom Wrmeträger ausgefüllten Raum.
    ci

Claims (1)

  1. Schtzänssshs
    1.KonveMionsadiator mit edney Mstlichen eizfehe n om vonIfschchen Ton beiebgem essatde ssmi dia W ?- lang eines Radiators mit del*Jenigen eines Konvektoes vereinigt, dadurchgekenszeie'hs. edsss seine Glieder in Mngs-*-ode &spie& tu-ng montierbar eingerichtet sind.
DE1956E0008863 1956-09-06 1956-09-06 Konvektions - radiator. Expired DE1773192U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1956E0008863 DE1773192U (de) 1956-09-06 1956-09-06 Konvektions - radiator.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1956E0008863 DE1773192U (de) 1956-09-06 1956-09-06 Konvektions - radiator.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1773192U true DE1773192U (de) 1958-08-28

Family

ID=32833579

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1956E0008863 Expired DE1773192U (de) 1956-09-06 1956-09-06 Konvektions - radiator.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1773192U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3048007A1 (de) * 1980-12-19 1982-07-22 Estel Hoesch Werke Ag, 4600 Dortmund Umgebungsluft-waermeaustauscher

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3048007A1 (de) * 1980-12-19 1982-07-22 Estel Hoesch Werke Ag, 4600 Dortmund Umgebungsluft-waermeaustauscher

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2339013A1 (de) Radiatorelement
CH314251A (de) Einrichtung zur Temperaturbeeinflussung von Räumen
DE69416827T2 (de) Vorrichtung zum kühlen von raumluft
DE69102119T2 (de) Konvektionsstrahlungsheizgerät.
DE1773192U (de) Konvektions - radiator.
DE4038495C2 (de)
DE838647C (de) Heizkoerper
AT106546B (de) Wärmeaustauschvorrichtung.
DE884406C (de) Lufterhitzer, bestehend aus Geblaese und Waermeaustauscher
DE732629C (de) Anlage zur Raumheizung unter Verwendung einer zentralen Kesselanlage zur Erzeugung von Heisswasser oder Dampf
DE1604270C (de) Vorrichtung zur Beheizung bzw Kuh lung von Räumen mit Warm bzw Kaltluft, ins besondere Hochdruck Induktionsgerät
CH407480A (de) Mehrteiliges Gehäuse für Klima- und Lüftungsanlagen
DE102017125131A1 (de) Luftverteilvorrichtung sowie Verfahren zur Belüftung eines Raumes
DE2630300A1 (de) Konvektor-waermestrahler in blockkonstruktion
DE2144437A1 (de) Heizkoerperanordnung fuer heizkoerper von warmwasser- und dampfheizungen
DE961385C (de) Gliederheizkoerper fuer Warmwasser-Sammelheizungsanlagen
DE857682C (de) Warmwasserheizung
DE1934762U (de) Bandfoermiger heizkoerper.
AT159394B (de) Wärmeaustauscher.
DE491248C (de) Heizkoerperglied
DE6605738U (de) Radiator
DE1732055U (de) Rippenrohr.
DE2819145C2 (de) Kamineinsatz
CH642156A5 (en) Open fireplace insert
DE7143585U (de) Konvektionsheizkörper