DE1773148B2 - Gerät zum Prüfen der Dichtigkeit eines Behälters - Google Patents
Gerät zum Prüfen der Dichtigkeit eines BehältersInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Gerät zum Prüfen der Dichtigkeit eines Behälters bezüglich eines Mediums,
enthaltend einen in einer ersten Leitung zwischen einer Mediumquelle zur Erzeugung eines Prüfdruckes
des Mediums und einem mit dem zu prüfenden Behälter verbindbaren Anschluß angeordneten Strömungsdetektor
mit mindestens einem thermischen Strömungsfühler für das Medium, eine parallel zum Strömungsdetektor
angeordnete Umgehungsleitung und mindestens ein in der Umgehungsleitung angeordnetes Ventil.
Ein solches Gerät ist aus der GB-PS 8 35 057 bekannt und gehört einer Gattung von Leckprüfgeräten an, die
von einem Strömungsmesser Gebrauch machen. Ein vorhandenes Leck wird daher unmittelbar angezeigt,
und zwar in Form einer dem Leck proportionalen Größe, nämlich dem durch das Leck verursachten
Fluiddurchfluß durch den Strömungsmesser. Bei dem aus der GB-PS 8 35 057 bekannten Leckprüfgerät weist
der Strömungsdetektor einen einzigen thermischen Strömungsfühler auf, der als Thermoelement ausgebildet
ist.
Bei einem aus der US-PS 26 45 117 bekannten Leckprüfgerät für Konservenbüchsen u. dgl. ist in dem
von der Leckströmung durchsetzten Meßkanal ein erster Thermistor und in einer von dem Meßkanal
getrennten Kammer ein zweiter Thermistor vorgesehen, der als Bezugselement dient. Um eine hohe
Anzeigeempfindlichkeit zu erreichen, liegen die beiden Thermistoren in verschiedenen Zweigen einer Wheatstone-Brücke
und werden von einem so hohen Ruhestrom durchflossen, daß sie gegenüber der Umgebung aufgeheizt sind, beispielsweise auf eine
Temperatur von 225° C. Bei einer vorhandenen Leckströmung tritt dann an dem in dem Meßkanal
befindlichen direkt geheizten Thermistor ein Temperaturabfall auf, der das Brückengleichgewicht stört und
folglich erfaßt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Empfindlichkeit und Anzeigegenauigkeit von mit einem
Strömungsmesser ausgerüsteten Leckpriifguräten noch weiter zu erhöhen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs beschriebene Gerät zum Prüfen der Dichtigkeit eines
Behälters nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsdetektor zwei thermische Strömungsfühler
und ein auf die beiden thermischen Strömungsfühler wärmemäßig einwirkendes Heizelement
aufweist.
Die erfindungsgemäßen Maßnahmen gestatten die Schaffung eines Leckprüfgerätes, das eine etwa
dreißigmal höhere Meßempfindlichkeit als die Leckprüfanordnung nach der US-PS 26 45 117 hat. Ein
weiterer Vorteil besteht darin, daß bei dem erfindungsgemäßen Gerät nicht nur beide Strömungsfühler der
Leckströmung ausgesetzt sind, sondern darüber hinaus die Aufheizung der Strömungsfühler indirekt durch ein
zusätzliches Heizelement erfolgt, so daß ein die thermischen Strömungsfühler durchfließender Ruhestrom
unabhängig von ihrer Heiztemperatur gewählt werden kanq.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand einer Zeichnung erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Geräts zum Prüfen der Dichtigkeit eines Behälters,
F i g. 2 bis 4 Längsschnitte durch Strömungskammern mit thermischen Strömungsfühlern für das Gerät der
Fig. 1,
F i g. 5 ein Schaltbild einer Anzeige-Schaltungsanordnung für das Gerät der F i g. 1,
F i g. 6 ein Schaltbild einer Anzeige-Schaltungsanordnung
mit drei Thermistoren für das Gerät der F i g. 1.
F i g. 1 zeigt in Blockdarsteilung ein Gerät zum Prüfen
der Dichtigkeit eines Behälters für ein flüssiges oder gasförmiges Medium. Eine Druckquelle, die einen
Luftkompressor 1 und einen Druckregler 2 enthält, ist über einen thermischen Strömungsdetektor 3 mittels
einer Leitung 5 mit einem Anschluß 4 verbunden.
Ein Behälter 9, dessen Dichtigkeit gemessen werden soll, ist an den Anschluß 4 angeschlossen und erhält von
der Druckquelle Luft bei einem Prüfdruck. Der Strömungsdetektor 3 kann durch eine Umgehungsleitung
6, in welcher ein erstes Ventil 7 angeordnet ist, überbrückt werden. Ein zweites Ventil 8 ist in Reihe zum
Strömungsdetektor 3 in der Leitung 5 angeordnet, um eine Luftströmung durch den Strömungsdetektor zu
erlauben oder zu verhindern. Ein drittes Ventil 10, ein Auslaßventil, ist in einer Leitung 11 angeordnet, deren
eines Ende zwischen dem Ventil 8 und dem Anschluß 4 mit der Leitung 5 verbunden ist und deren anderes Ende
zur Umgebungsatmosphäre offen ist. Ein weiteres Ventil 12 ist in Reihe zum ersten Ventil in der
Umgehungsleitung 6 angeordnet.
Die Ventile 10 und 12 sind von einem handbetätigbaren Umschaltorgan 13 gesteuert. In der einen
Schaltstellung des Umschaltorgans 13 ist das Ventil 10 geöffnet und das Ventil 12 geschlossen und in seiner
anderen Schaltstellung ist das Ventil 12 geöffnst und das Ventil 10 geschlossen.
Die Ventile 7 und 8 sind von einem automatisch betätigbaren Umschaltorgan 14 gesteuert. In der einen
Schaltstellung des Umschaltorgans 14 ist das Ventil 7 geöffnet und das Ventil 8 geschlossen und in seiner
anderen Schaltstellung ist das Ventil 8 geöffnet und das Ventil 7 geschlossen. Die Schaltstellungen des automatischen
Umschaltorgans 14 werden durch eine Betätigungsvorrichtung 15 gesteuert, welche an einer eine
Kammer 17 in zwei Abteile 18 und 19 teilenden Membran 16 befestigt ist. Die Betätigungsvorrichtung
15 weist die Form einer Stange auf, die durch eine öffnung in der Kammerwand geführt ist und einen nicht
dargestellten Dichtring trägt, um das Entweichen von Luft durch die öffnung zu vermeiden.
Die Abteile 18 und 19 sind an die Druckquelle und den Anschluß 4 über Leitungen 20' und 21' und über die
Leitung 5 angeschlossen.
Die Lage der Membran 16 ist durch die Druckdifferenz zwischen der Druckquelle und dem Anschluß 4
bestimmt. Die Membran 16 bestimmt ihrerseits die Lage der Betätigungsvorrichtung 15 und dadurch die
Schaltstellung des Umschaltorgans 14.
Wenn der Druck der Druckquelle gleich ist demjenigen am Anschluß 4, ist die Lage der Membran
16 diejenige, bei welcher das Ventil 7 geschlossen und das Ventil 8 geöffnet ist Wenn der Druck der
Druckquelle größer als der Druck am Anschluß 4 ist, wird das Ventil 7 geöffnet und das Ventil 8 geschlossen.
Demnach bilden die Kammer 17 und das Umschaltorgan 14 einen Differentialdruckschalter.
Die Ventile 7,8,10 und 12 sind bekannte Servoventile
und werden durch Druckluft betätigt Der Luftdruck, der in den Leitungen vorherrscht, über welche die Ventile
die Luftströmung steuern, hält die Ventile offen. Nur wenn die Ventile einem höheren Druck als dem
Prüfdruck ausgesetzt werden, schließen sie.
Ein Druck, der höher als der Prüfdruck ist, wird durch
einen zweiten Druckregler 26', der an den Luftkompressor 1 angeschlossen ist, geliefert. Vom Druckregler 26'
ist Druckluft über Leitungen 28' und 27' an das automatische Umschaltorgan 14 und an das handbetätigbare
Umschaltorgan 13 geführt.
Die Umschaltorgane 13 und 14 enthalten Zweiwegventile, welche die Druckluft der Leitungen 28' und 27'
selektiv an die Ventile 7 oder 8 bzw. die Ventile 10 oder 12 über Leitungen 22' oder 23' bzw. 24' oder 25' leiten.
Um eine Prüfmessung durchzuführen, wird der Luftkompressor 1 eingeschaltet und der Behälter 9 wird
mit dem Anschluß 4 verbunden, wobei das handbetätigbare Umschaltorgan 13 in diejenige Schaltlage gebracht
wird, bei der das Ventil 10 geöffnet und das Ventil 12 geschlossen ist. Das Ventil 7 ist geöffnet und das Ventil 8
ist geschlossen, da der Luftdruck am Kompressor 1 größer ist als am Anschluß 4. Hierauf wird das
handbetätigbare Umschaltorgan 13 in seine andere Schaltstellung gebracht, so daß die vom Druckregler 26'
über die Leitung 27' erfolgende Druckluftzuführung von der Leitung 25' auf die Leitung 24' umgeschaltet und
dadurch das Ventil 10 geschlossen wird, während das Ventil 12 geöffnet wird. Bei dieser Schaltstellung sind
die Ventile 7 und 12 offen, so daß Luft durch die Umgehungsleitung 6 zum Behälter 9 strömt und diesen
auf den Prüfdruck bringt. Sobald der Druck 12 der Druckquelle und im Behälter gleich groß ist, ist auch der
Druck im Abteil 18 der Kammer 17 gleich dem Druck im Abteil 19. Dadurch wird das Umschaltorgan 14 durch
die Betätigungsvorrichtung 15 in diejenige Schaltstellung gebracht, bei welcher das Ventil 7 geschlossen und
das Ventil 8 geöffnet ist. Die Luft kann nun nicht mehr durch die Umgehungsleitung 6 strömen. Wenn der
Behälter 9 aber eine Undichtigkeit aufweist, strömt Luft von der Druckquelle zur Ergänzung der durch die
Undichtigkeit verlorenen Luftmenge durch den Strömungsdetektor 3, da das Ventil 8 geöffnet ist Der
Strömungsdetektor 3 ist ein thermischer Strömungsdetektor, der demnach bei einer Undichtigkeit des
Behälters augenblicklich anspricht.
Nach Beendigung der Prüfung wird das Hand-Umschaltorgan
13 erneut betätigt, um das Ventil 10 zu öffnen und das Ventil 12 zu schließen. Der Behälter 9
entleert sich hierbei über die Leitung U; sobald eine wesentliche Druckdifferenz zwischen dem Behälter und
der Druckquelle eingetreten ist, tritt das automatische Umschaltorgan 14 in Funktion, schließt das Ventil 8 und
öffnet das Ventil 7. Da sowohl die Leitung 5 als auch die Leitung 6 abgesperrt sind, kann keine Luft vom
Druckregler 2 zur Atmosphäre strömen. Wenn der Druck im Behälter den Atmosphärendruck erreicht.
kann er vom Anschluß 4 getrennt werden, worauf ein weiterer Behälter in der beschriebenen Weise geprüft
werden kann.
In Fig.2 ist ein Ausführungsbeispiel eines thermischen
Strömungsdetektors mit zwei Thermistoren als Strömungsfühler dargestellt. Der Strömungsdetektor
weist eine Kammer 20 mit einer Einlaßöffnung 21 und einer Auslaßöffnung 22 auf. Ein als Meßfühler
vorgesehener Thermistor 23 ist in der Kammer 20 in der Verbindungsgeraden der beiden öffnungen 21, 22
angeordnet. Ein Referenz-Thermistor 24 ist in einer Ecke der Kammer außerhalb des die Kammer
durchsetzenden Luftstromes angeordnet. Die Widerstände der Thermistoren sind temperaturabhängig; ein
die Kammer durchsetzender Luftstrom kühlt vorwiegend den Thermistor 23. Die differentielle Widerstandsänderung
der Thermistoren 23 und 24 wird dazu benützt, eine Luftströmung zur Anzeige zu bringen;
diese Anzeige hängt von der Durchströmungsmenge ab.
In Fig.3 ist ein Ausführungsbeispiel eines Strömungsdetektors
mit drei Thermistoren dargestellt. Zwei der Thermistoren werden als thermische Strömungsfühler
eingesetzt, und der dritte dient als Heizelement.
Ein Gehäuse 25 bildet eine Strömungskammer mit zwei Abteilen 26 und 27, die durch eine Durchlaßöffnung
28 miteinander verbunden sind. Drei Thermistoren 29,30 und 31 sind in der Kammer längs einer Geraden
angeordnet. Der Thermistor 30 ist in der Durchlaßöffnung 28 und die beiden anderen Thermistoren 29 und 31
sind in gleichen Abständen vom Thermistor 30 in den Abteilen 26 und 27 angeordnet. Gegenüber den
Thermistoren 29 und 31 sind öffnungen 32 und 33 in der Wand des Gehäuses vorgesehen; an diese öffnungen ist
die Leitung 5 der F i g. 1 angeschlossen. Die Thermistoren 29 und 31 weisen gleiche Abstände von den
zugehörigen öffnungen 32 bzw. 33 auf; zudem sind sie an Stellen angeordnet, an welchen der die Kammer von
einer öffnung zur anderen durchsetzende Luftstrom die größte Geschwindigkeit aufweist.
Der Thermistor 30 ist als Heizelement vorgesehen. Bei ruhender Luft wird die von ihm erzeugte Wärme
gleichmäßig an die Thermistoren 29 und 31 übertragen. Bei strömender Luft wird dagegen mehr Luft an den
stromabwärts liegenden Thermistor als an den stromaufwärts liegenden Thermistor übertragen. Zudem
überträgt der Luftstrom Wärme vom stromaufwärts liegenden Thermistor an den stromabwärts liegenden
Thermistor. Deshalb ist bei Anwesenheit eines Luftstromes einer der beiden Thermistoren 29,31 kühler als der
andere, wobei die damit zusammenhängende differentielle Widerstandsänderung zur Anzeige der Luftströmung
benutzt wird.
Die Ausführungsformen der Kammern gemäß F i g. 3 und 4 unterscheiden sich in der Anordnung der Einlaß-
und Auslaßöffnungen. In die Kammern durch die öffnungen 32 eintretende Luft trifft auf den Thermistor
29 auf, und zwar in einer Richtung, die senkrecht zur Linie der hintereinander angeordneten Thermistoren
29, 30, 31 ist. Hier strömt die Luft durch die Durchlaßöffnung 28 längs der Linie der Thermistoren
In der Ausführungsform der Fig.3 verläßt der Luftstrom hierauf die Kammer in der gleichen Richtung
wie bei seinem Eintritt, während er in der Ausführungsform der F i g. 4 in entgegengesetzter Richtung aus der
Kammer tritt.
In Fig.5 ist ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung
zur Anzeige der Luftströmung dargestellt, wie sie vom beschriebenen Strömungsdetektor
aufgenommen worden ist.
Zwei als Strömungsfühler vorgesehene Thermistoren 34 und 35 sind in Zweige 36 und 37 einer Widerstandsbrücke 38 geschaltet. Das Ausgangssignal der Brücke wird durch einen mit einem stabilisierenden Gegenkopplungszweig 39' versehenen Verstärker 39 verstärkt. Das Ausgangssignal des Verstärkers 39 ist einem Galvanometer 40 zugeführt, das eine Meßanzeige für Änderungen des differentiellen Widerstandes der Thermistoren 34 und 35 des Strömungsdetektors und dadurch eine Meßanzeige der durch den Detektor strömenden Luftmenge liefert.
Zwei als Strömungsfühler vorgesehene Thermistoren 34 und 35 sind in Zweige 36 und 37 einer Widerstandsbrücke 38 geschaltet. Das Ausgangssignal der Brücke wird durch einen mit einem stabilisierenden Gegenkopplungszweig 39' versehenen Verstärker 39 verstärkt. Das Ausgangssignal des Verstärkers 39 ist einem Galvanometer 40 zugeführt, das eine Meßanzeige für Änderungen des differentiellen Widerstandes der Thermistoren 34 und 35 des Strömungsdetektors und dadurch eine Meßanzeige der durch den Detektor strömenden Luftmenge liefert.
In Fig.6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung zur Anzeige der Luftströmung im
Strömungsdetektor dargestellt. Diese Schaltungsanordnung ist für Strömungsdetektoren mit einem Heizelement
geeignet.
Ein Speisegleichstrom wird über Leitungen 41 und 42 zugeführt. Als Strömungsfühler vorgesehene Thermistoren
43 und 44 bilden die Widerstände in zwei Zweigen 45 und 46 einer Widerstandsbrücke 47. Ein als
Heizelement vorgesehener Thermistor 48 ist an die Speiseleitungen 41, 42 angeschlossen. Das Ausgangssignal
der Brücke ist über einen von zwei Bereichswiderständen 50,51 einem Galvanometer 49 zugeführt.
Die Widerstände 50, 51 können wahlweise durch einen Mehrfachschalter zugeschaltet werden. Der Mehrfachschalter
weist drei gemeinsam betätigbare Teile MSi, MS2 und MSi auf. Der Schalter hat vier Stellungen Pl,
Pl, P3 und P4. In der Stellung Pi ist die Schaltungsanordnung
zur Prüfung der Speisespannung (z. B. einer Batteriespannung) ausgelegt. In der Stellung Pl ist die
Speiseleitung 41 unterbrochen und das Galvanometer 49 von den übrigen Schaltungsteilen getrennt. In der
Stellung Pi ist der Widerstand 50 in Reihe zum Galvanometer 49 geschaltet, während in der Stellung P4
der Widerstand 51 anstelle des Widerstandes 50 in Reihe zum Galvanometer 49 geschaltet ist.
Das vorliegende Gerät ist als Gerät zum Prüfen der Dichtigkeit von Behältern mit Aufdrucken, die höher
sind als der Atmosphärendruck, beschrieben worden. Solche Prüfungen können aber auch bei unterhalb des
Atmosphärendrucks liegenden Prüfdrücken durchgeführt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Gerät zum Prüfen der Dichtigkeit eines Behälters bezüglich eines Mediums, enthaltend einen
in einer ersten Leitung zwischen einer Mediumquel-Ie zur Erzeugung eines Prüfdruckes des Mediums
und einem mit dem zu prüfenden Behälter verbindbaren Anschluß angeordneten Strömungsdetektor
mit mindestens einem thermischen Strömungsfühler für das Medium, eine parallel zum to
Strömungsdetektor angeordnete Umgehungsleitung und mindestens ein in der Umgehungsleitung
angeordnetes Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsdetektor (3) zwei thermische
Strömungsfühler (29,31; 34, 35; 43,44) und ein
auf die beiden thermischen Strömungsfühler wärmemäßig einwirkendes Heizelement (30; 48) aufweist.
2. Gerät Dach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsfühler als Thermistoren
ausgebildet sind.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Thermistoren als differentiell wirkende
Elemente in eine Anzeigeschaltung (38; 47) einbezogen sind.
4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement ebenfalls ein
Thermistor ist und daß dieser Heizthermistor (30; 48) in bezug auf die Fühlerthermistoren (29, 31; 34,
35; 43, 44) derart ungeordnet ist, daß er bei Abwesenheit einer Strömung des Mediums die
beiden Fühlerthermistoren gleichmäßig und bei Anwesenheit einer Strömung des Mediums ungleichmäßig
erwärmt.
5. Gerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeschaltung eine
Brückenschaltung (38; 47) enthält und daß in zwei Zweige (36,37; 45,46) der Brücke jeweils einer der
beiden Fühlerthermistoren (34,35; 43,44) geschaltet ist.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang der Brückenschaltung (38;
47) ein Meßinstrument (40; 49) zur Messung der Menge des durch den Strömungsdetektor (3)
strömenden Mediums angeschlossen ist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein zwischen dem Anschluß
(4) für den zu prüfenden Behälter (9) und der Mediumquelle (1,2) angeordnetes Differentialdruck-Schaltorgan
(14), das mit dem Ventil (7) verbunden ist, derart, daß das Differentialdruck-Schaltorgan
(14) das Ventil (7) öffnet, wenn zwischen dem Anschluß (4) und der Mediumquelle (1, 2) eine
vorbestimmte Druckdifferenz vorliegt, und das Ventil (7) schließt, wenn am Anschluß (4) und an der
Mediumquelle (1,2) mindestens angenähert gleicher Druck des Mediums herrscht.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Ventil (8) in Reihe zum
Strömungsdetektor (3) angeordnet und derart mit dem Differentialdruck-Schaltorgan (14) wirkverbunden
ist, daß das zweite Ventil (8) öffnet, wenn das erste Ventil (7) schließt, und umgekehrt.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Leitung (U)
zwischen dem Anschluß (4) für den zu prüfenden Behälter (9) und der Atmosphäre ein drittes Ventil
(10) und in Reihe mit dem ersten Ventil (7) ein viertes Ventil (12) angeordnet sind, wobei das dritte Ventil
(10) und das vierte Ventil (12) zur gleichzeitigen Handbetätigung ausgebildet sind, derart, daß das
eine Ventil (10) schließt, wenn das andere (Ϊ2) öffnet, und umgekehrt
10. Gerät nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Differentialdruck-Schakorgan
eine durch eine Membran (16) in zwei Abteile (18,19) getrennte Kammer (17) aufweist, wobei das
eine Abteil (18) über eine Leitung (20') mit der Mediumquelle (1,2), das andere Abteil (19) über eine
Leitung (2Γ) mit dem Anschluß (4) verbunden ist und die Membran (16) mit einem Schaltorgan (14)
gekuppelt ist, um das erste Ventil (17) und, gegebenenfalls das zweite Ventil (8) zu steuern.
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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BHV | Refusal |