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DE1769823B2 - Farbstabilisierte Polycarbonatmassen - Google Patents

Farbstabilisierte Polycarbonatmassen

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DE1769823B2
DE1769823B2 DE1769823A DE1769823A DE1769823B2 DE 1769823 B2 DE1769823 B2 DE 1769823B2 DE 1769823 A DE1769823 A DE 1769823A DE 1769823 A DE1769823 A DE 1769823A DE 1769823 B2 DE1769823 B2 DE 1769823B2
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DE
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dimethyl
dioxaphosphorinane
phenoxy
color
polycarbonate
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DE1769823A
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Herbert L. New Martinsville W.Va. Rawlings (V.St.A.)
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Bayer Corp
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Mobay Corp
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Publication date
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Publication of DE1769823B2 publication Critical patent/DE1769823B2/de
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Publication of DE1769823C3 publication Critical patent/DE1769823C3/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/49Phosphorus-containing compounds
    • C08K5/51Phosphorus bound to oxygen
    • C08K5/52Phosphorus bound to oxygen only
    • C08K5/527Cyclic esters

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  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Polyesters Or Polycarbonates (AREA)

Description

CU, - C)
P — O X
H,C
CH1-O
worin X Wasserstoff, einen gegebenenfalls substituierten Aryl-, Alkyl- oder Cycloalkylrest bedeutet, als Stabilisator ueucn Verfa'rbunu in der Wärme.
Die Erfindung betrifft farbstabilisierte ungefärbte und gefärbte Polycarbonate.
Eine der wichtigen Eigenschaften der Polycarbonate ist die Lichtdurchlässigkeit. Diese Eigenschaft wird beeinträchtigt, wenn man das Polymere Hitze oder Licht aussetzt, wobei das Ausmaßder Beeinträchtigung von der Stabilität des Polymeren abhängig ist. Da eine solche Beeinträchtigung häufig ein Vergilben des Polymeren zur Folge hat, ist es bei der Herstellung von zur Verformung geeigneten Polycarbonaten wichtig, ein Hitze- und/oder Farbstabilisierungsmittel in das Polymere einzubauen; dadurch erhält man einen Kunststoff, dessen Farbe beständig bleibt.
Man hatte angenommen, daß die Beeinträchtigung der Farbe eines Polymeren durch Zugabe geringer Mengen eines blauen Pigments oder Farbstoffes zum polymeren Stoff verhindert werden kann. Pigmente und Farbstoffe neigen jedoch dazu, die Unbeständigkeit von Polymeren zu erhöhen, da sie im allgemeinen Gruppierungen enthalten, die den Abbau fördern, insbesondere die Oxidation eines Polymeren; solche Gruppen sind z. B. Hydroxylgruppen, Aminogruppen, aktive Wasserstoffatome und Metallatome, ferner Wasser, das auf der Oberfläche der Pigment- oder Farbstoffteilchen absorbiert ist, und verschiedene andere organische und anorganische Stoffe, die die Beständigkeit der Polycarbonatmoleküle nachteilig beeinflussen. So hat dieses Mittel zur Vermeidung der Beeinträchtigung wünschenswerter Polycarbonateigenschaften das Problem nur noch kompliziert.
Die gleichen Bedenken gelten auch für UV-Absorptionsmittel, die man in der Technik zur Erzielung von Lichtstabilität in Polycarbonaten verwendet. Ferner haben sich bei der Herstellung gefärbter oder getönter Polycarbonate, wobei Pigmente und Farbstoffe dem polymeren Polycarbonatmaterial notwendigerweise zugesetzt werden, die Probleme, die mit der Stabilisierung des Produktes verbunden sind, als nahezu überwindbar erwiesen.
Zur Herstellung von Polycarbonaten, die sich in der Kunststoffindustrie unter Ausnutzung ihrer sämtlichen Eigenschaften verwenden lassen, ist es unbedingt erforderlich. Hitze- und Farbstabilisierungsmittel zuzusetzen, die die physischen und mechanischen Eigenschaftendes Polycarbonates sowie dessen Helligkeit bzw. Fähigkeit, Licht zu reflektieren, und Klarheit, nicht herabsetzen. Diese Voraussetzungen haben insbesondere Bedeutung bei der Herstellung gefärbter Polycarbonate, in denen das ganze Polycarbonatsystem weniger beständig ist als bei klaren oder ungefärbten Polycarbonaten.
Unter besonderer Berücksichtigung der Helligkeit von Polycarbonaten im allgemeinen und gefärbten Polycarbonaten im besonderen verwendet man bei , der technischen Herstellung Stoffe, wie Titandioxid, als ein Mittel zur Erhaltung der Helligkeit der Polycarbonate. Insbesondere bei der Herstellung von gefärbten Polycarbonaten müssen jedoch große Mengen dieser Stoffe zugesetzt werden. Da die Verwendung ι große Mengen dieser Stoffe zugesetzt werden. Da die Verwendung großer Mengen dieser Stoffe selbst den Abbau der Polycarbonate verursacht, entsteht ein weiteres Problem in der Stabilisierung von Polycarbonaten, die solche Stoffe enthalten. So hat man , bei der Zugabe von Stoffen, wie Titandioxid, gefunden, daß es fast unmöglch ist, im technischen Maßstab Polycarbonate mit dem gleichen Helligkeitsgrad herzustellen, wie das Standardstück, das als Norm für Helligkeit und für die Farbe benutzt wird. Außerdem ι verursacht die Zugabe von Titandioxid eine Verminderung der physikalischen und mechanischen Eigenschaften des Polycarbonate, insbesondere der Schlagfestigkeit. Da solche Stoffe nicht so wärmebeständig sind, wie sie sein sollten, verursacht das Zusammcn-, treffen der hohen Temperatur und der Scherspannungen, denen die Polycarbonate im Herstellungsverfahren unterworfen werden, den Abbau des Polymeren sowie die Entstehung schwarzer Flecke, Verfärbungen und Schlieren.
ι Ein zusätzliches Stabilisierungsproblem besteht bei der Weiterverarbeitung der Polycarbonate; im allgemeinen wird ein Polycarbonat hergestellt und zur Gewinnung von Granulaten extrudiert; diese Granulate werden dann an Hersteller versandt, die das Mahlen der Granulate, das Wiederextrudieren, das Verformen, das nochmalige Mahlen, das nochmalige Verformen usw. besorgen. Die Hitzebeständigkeit sowie die mechanischen Eigenschaften und die Farbbeständigkeit des polymeren Produktes sollen aber auch unter diesen Bedingungen, insbesondere bei der hohen Temperatur und den hohen Scherkräften, denen das Polymere bei jedem zusätzlichen Verfahrensschritt unterworfen wird, erhalten bleiben. Hieraus folgt, daß das Problem der Stabilisierung von Polycarbonaten unter dem Gesichtspunkt gelöst werden muß, daß die wünschenswerten physikalischen und mechanischen Eigenschaften sowie die Helligkeit, das Reflexionsvermögen, die Färb-, Hitze- und Lichtbeständigkeit, Weitcrverarbeitbarkeit, allgemeine Beständigkeit gegenüber Abbau, Lichtdurchlässigkeit usw. beibehalten werden, insbesondere auch, wenn die Polycarbonate Farbstoffe, Pigmente und UV-Absorptionsmittel und dergleichen enthalten.
Erfindungsgemäß wurJe nun gefunden, daß man stabilisierte Polycarbonate mit einem hohen Grad an Helligkeit, Farbbeständigkeit, Lichtreflexionsvermögen, Lichtbeständigkeit, Lichtdurchlässigkeii, Hitzebeständigkeit, Weiterverarbcitbarkeit sowie Bestän-
digkeit gegenüber Scherspannungen und dem Abbau der physikalischen und mechanischen Eigenschaften erhält, wenn man als Stabilisierungsmittel eine wirksame Menge eines S.S-Dimethyl-l^-Dioxaphosphorinans verwendet. Gegenstand der Erfindung sind daher Polycarbonate mit einem entsprechenden Gehalt an einem 5,5-Dimethyl-l,3,2-dioxaphosphorinan, vorzugsweise Phenylneopentylphosphit.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, daß die erfindungsgemäß zu verwendenden Stabilisierungsmittel den bisher bekannten Stabilisierungsmittcln einschließlich der bekannten phosphorigen Stabilisierungsmittel weit überlegen sind. Mit den erfindungsgemäßen Stabilsierungsmitteln erhält man nicht nur Polycarbonate, sowohl gefärbte als aucii ungefärbte, mit unverminderten physikalischen und mechanischen Eigenschaften, z. B. Kerbzähigkeit, sondern auch solche mit Farbbeständigkeii, Hitzebeständigkeit, Lichtbeständigkeit, Weiterverarbcitbarkeit, Beständigkeit gegen Scherspannungen, allgemeine Beständigkeit gegen Abbau, wodurch daraus resultierende schwarze Flecke und Schlieren nicht auftreten, Lichtdurchlässigkeit bzw., falls gewünscht, Opaliszenz, Helligkeit, Reflexionsvermögen usw. während des ganzen Verarbeitungsvorganges und der endgültigen Verwendung. Man hat insbesondere im Hinblick auf die Helligkeit und das Reflexionsvermögen von Polycarbonaten gefunden, daß es bei Verwendung der erfindungsgemäßen Stabilisierungsmittel nicht mehr erforderlich ist, den Polycarbonaten überschüssige Mengen von Stoffen, wie Titandioxid, zuzusetzen, um dadurch zu versuchen, einen hohen Grad an Helligkeit, auch bei gefärbten Polymeren, zu erzielen; die erfindungsgemäßen Stabilisierungsmittel sind allein in der Lage, die Helligkeit und Farbe pigmentierter Polycarbonate aufrechtzuerhalten, wodurch bei der technischen Herstellung keine Schwierigkeit besteht, standardisierte Farbe und Helligkeit zu erreichen. Das Messen der Farbe und der Helligkeit mit Hilfe eines Standards ist z. B. in ASTM D 307-44 ausführlich beschrieben.
Der hohe Grad an Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Stabilisierungsmittel ist im Hinblick auf die Tatsache, daß die S.S-Dimethyl^-aryloxy-l.S^-dioxaphosphorinane im allgemeinen weniger hydrolytisch und thermisch beständig sind als z. B. acyclische Phosphite, vollkommen überraschend. Obwohl die bei der praktischen Durchführung dieser Erfindung zu beobachtenden Erscheinungen nicht vollkommen geklärt sind und eine Beschränkung der Erfindung auf eine Verfahrenstheorie nicht erwünscht ist, kann man unterstellen, daß die erfindungsgemäß zu verwendenden Phosphorinane hydrolysieren, wodurch 2-hydroxy-substituiertes Phosphorinan entsteht, das den eigentlichen Wirkstoff durstellt. Das Polymere wird dann durch den sauren Wasserstoff des Hydrolyseproduktes gepuffert, was eine wirksame Ausnutzung des Chelierungsvermögens des Phosphors zur Folge hat; durch die einzigartige Kombination der Ringstruktur der erfindungsgemäß enthaltenen Phosphorinane sowie deren thermische und hydrolytische Unbeständigkeit machen die erfindungsgemäßen Stabilisierungsmittel daher gleichzeitig Wasser, Metallionen und Sauerstoff unschädlich.
Die erfindungsgemäß eingesetzten 5,5-Dimethyl-1,3,2-dioxyphosphorinane können nach jedem geeigneten Verfahren hergestellt werden, z. B. nach den in den US-Patentschriften 30 56 824 und 28 34 798 beschriebenen Methoden, und entsprechend der Formel
H1C CH,- O
C Ρ —Ο —Χ
H.,C CH2-O
In dieser Formel steht X für Wasserstoff, einen Aryl-, Alkyl- oder Cycloalkylrest; der Aryl- oder Alkylrest kann unsubstituiert oder gegebenenfalls mit irgendeinem Substituenten substituiert sein, der gegenüber den Polycarbonat-Formmassen und deren Ausganggsstoffen indifferent ist. Einige dieser geeigneten Substituenten sind z. B. Halogenatome, wie Chlor, Brom, Jod und Fluor, Nitrogruppen, Alkoxyreste, wie z. B. Methoxy, Äthoxy, Propoxy, Butoxy, Pentoxy und dergleichen; Cycloalkoxyreste, wie beispielsweise Cyclohexoxy, Cyclopentoxy, Cyclobutoxy und dergleichen; Carbalkoxygruppen, wie z. B. Carbmethoxy, Carbäthoxy, Carbpropoxy usw.; Dialkylaminogruppen, wie z. B. Dimethylamine, Dipropylamino, Methyläthylamino usw.; Mercapto, Phosphonyl, Alkyl, die forzugsweise 1 bis 20 Kohlenstoffatome besitzen, wie z. B. Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl; Cycloalkyl, wie z. B. Cyclopentyl, Cyclohexyl und dergleichen.
Einige geeignete Arylreste, die für X stehen können, sind z. B. Phenyl, Naphthyl und dergleichen, die ihrerseits ebenfalls, wie oben erwähnt, substituiert sin können.
Im folgenden sind einige bestimmte Phosphorinane aufgezählt, die zur Durchführung der Erfindung geeignet sind.
2-Phenoxy-5,5-dimethyl-l,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2-Chlor)-phenoxy-5,5-dimelhyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(3-Chlor)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(4-Chlor)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2,3-Dichlor)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2,4-Dibrom)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2,5-Dijod)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(3-Brom)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2,3,4,5,6-Pentachlor)phenoxy-5,5-dimelhyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(4-Jod)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2-Fluor)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2-Chlor-4-brom)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2-Nonyl)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2-Methyl)phenoxy-5,5-dimehyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(3-Äthyl)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(4-Butyl)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(3,5-Dimethyl)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphsphorinan, 2-(2-Hexyl)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-CycJohexyl)phenoxy-5,5-dimelhyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(4-Ovtyl)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(3-Isobutyl)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2,3,4,5,6-pentamethyl)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(4-Dodecyl)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-tert.Butyl)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-sec.Butyl)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphsphorinan.
2-(2-Nitro)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(3-Nitro)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-Methoxy)phenoxy-5,5-dimelhyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(4-Äthoxy)phenoxy-5,5-dimelhyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-Hexoxy)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-Cyclohexoxy)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2,3,4,5,6-Pentamethoxy)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(3-Isobutoxy)-phenoxy-5,5-dimethyI-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(4-Dodecoxy)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-MethyI-4-Athyl)-phenoxy-5,5-dimcthyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(3,5-Dipropy])-phenoxy-5,5-dimcthyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-Dimethylamino)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(3-Dipropylamino)phenoxy-5,5-dimcthyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(4-Methyläthylamino)phenoxy-5,5-dimcthyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-Methyldodecylamino)phenoxy-5,5-dimcthyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2,4-Didodecylamino)phenoxy-5,5-dimcthyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(3-Carbmethoxy)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(4-Carbhexoxy)penoxy-5,5-dimethyI-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2-Phosphonyl)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(3-Phosphonyl)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-Methoxy-4-carbmethoxy)-phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-Dimethylamino-4-mcthyl)phenoxy-5,5-dimcthyl-l,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(3-Nitro-5-brom)phenoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan
und die entsprechenden 2-Naphthoxy-5,5-dimemethyl-l,3,2-dioxaphosphorinane.
Unter den nicht substituierten und substiluiertLMi Alkyl- und C'ycloalkylrcsten sind diejenigen mit bis 18 Kohlenstoffatomen bevorzugt.
Einige besondere Beispiele für geeignete Alkoxyphosphorinanc sind:
2-Methoxy-5,5-dimethyl-l,3,2-dioxaphosphorinan,
2-Äthoxy-5,5-dimethyl-l.3,2-dioxaphosphorinan.
2-Propoxy-5,5-dimethyl-l,3,2-dioxaphosphorinan.
2-Bitoxy-5,5-dimet hyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-Pentoxy-S^-dimethyl-l.3,2-dioxaphosphorinan,
2-Hcxoxy-5,5-dimethyi-l, 3,2-dioxaphosphorinan.
2-Heptoxy-5,5-dimethyl-l,3.2-dioxaphosphorinan,
2-Octoxy-5,5-dimcthyl-l,3,2-dioxaphosphorinan,
^-Nonoxy-S.S-dimethyl-1.3,2-dioxaphosphorinan,
2-Cyclopentoxy-5,5-dimethyl-1,3.2-dicxaphosphorinan.
2-Decoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-Dodccoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan.
2-Undecoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-Cyclohexoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-Pentadecoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-Eicosanoxy-5.5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinanc, 2-Isopropoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-tert.-Butoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan und einige andere Isomere von einigen vorgenannten Alkoxyphosphorinanen und ähnlichen:
2-(5-Jod)cyclohexoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-Chlor)propoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2(3-Chlor)-cyclohexoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(4-Chlor)decoxy-5,5-dimelhyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-Chlor-4-jod)cyclopentoxy-5.5-dimelhyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2,3,5-Tribrom)hexoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(3-Fluor)cycloheptoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-Chlor-3-brom)octoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2,3,4,5,6-Pentachlor)cyclohexoxy-5,5-dimethyl-l,3,2-dioxaphosphorinan, "!-^O-Nitroleicosanoxy-S.S-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(3-Methoxy)pentoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan. ■, 2-(2,4-Diisopropoxy)cyclohexoxy-
5,5-dimethyl-l,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(3,3-Dimethoxy)propoxy-5,5-dimclhyl-1,3,2-dioxaphosphorinan.
2-(2,3,4,5,6-Penlamelhoxy)cyclohexoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(5-Pcnloxy-10-buloxy)decoxy-5,5-dimelhyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(3-Äthoxy-5-butoxy)cyclopentoxy-5,5-dimcthyl-l,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(4-Dimcthylamino)butoxy-5,5-dimcthyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(4-Carbmcthoxy)butoxy-5,5-dimelhyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(3,5-Dibutoxy)pcntoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(4-Carbpropoxy-6-carbbutoxy)cyclohexoxy-5,5-dimclhyl-l,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2-phosphonyl)propoxy-5,5-dimethyI-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-( 10,1 5-Diphosphonyl)-pentadecoxy-5,5-dimelhyl-l,3,2-dioxaphosphorinan, 2-(2,4,6-Trimclhyl)cyclohcxoxy-5,5-dimcthyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(3-Propyl-5-pcntyl)dekoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2,3,4-Trimethyl)cyclobuloxy-5,5-dimelhyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(5-Dccyl)dckoxy-5,5-dimcthyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(3-cyclopentyl)propoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(6-CycIohcxyl)hcxoxy-5,5-dimcthyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2-Phcnyl)äthoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(3-Chlor-5-nilro)pcntoxy-5,5-dimelhyl-1,3,2-dioxaphosphorinan,
2-(2-mcthoxy-4-carbbutoxy)butoxy-5,5-dimcthyl-1,3,2-dioxaphosphorinan und
2-(3-Brom-5-phenyl)cyclopentoxy-5,5-dimethyl-1,3,2-dioxaphosphorinan und deren Isomere und insbesondere Ncopentylglykolphosphit.
Die erfindungsgemäßen Dioxaphosphorinanestcllcn Phosphite dar und können als Stabilisierungsmittel für alle Arten von nach den verschiedensten Verfahren erhaltenen Polycarbonatzusammensetzungen verwendet werden. Das Polycarbonat kann z. B. aus einem Dihydroxydiarylalkan und Phosgen oder aus einem Kohlensäuredicscr hergestellt werden, wie dies z. B. in den canadischen Patentschriften 5 78 885, 5 78 975, 94 805 und den US-Patentschriften 30 28 365 und 99 835 beschrieben ist. Weitere erfindungsgemäß zu stabilisierende Polycarbonate sind in »Polycarbonates« von William F. Christopher und Daniel W. Fox sowie in den US-Patentschriften 99 846, 3153 008, 32 15 668, 3187 065, 29 70131, 64 794, 29 91 273 und 30 14 891 beschrieben.
Die zu verwendende Menge an 5,5-Dimethyl-1,3,2-dioxyphosphorinanen hängt von dem betreffenden Polycarbonat, den Zusatzstoffen, die in der Formmasse enthalten sind, usw. ab. Es ist verhältnismäßig einfach, durch Versuche die geeignete Menge Stabilisierungsmittel zu bestimmen, die in einem bestimmten Falle zugegeben werden soll. Man kann z. B. dem Polycarbonat das Stabilisierungsmittel in sehr kleinen Mengen zugeben und diese Menge allmählich erhöhen, bis der gewünschte Grad an Stabilisierung erreicht ist. Im allgemeinen ist es zweckmäßig, das
Stabilisierungsmittel in einer Menge von 0,025— 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Polycarbonate, zuzusetzen; in gewissen Fällen können gegebenenfalls aber auch geringere Mengen als 0,001 Gewichtsprozent bzw. größere Mengen als 2,5 Gewichtsprozent zugegeben werden. Mit Mengen unter 0,001 Gewichtsprozent erzielt man im allgemeinen jedoch keine ausreichende Stabilisierungswirkung mehr, während mehr als etwa 2,5 Gewichtsprozent im allgcmincn kaum noch eine wesentliche Erhöhung des Grades an Stabilisierung ergeben; die Verwendung von mehr als etwa 5 Gewichtsprozent ist darüber hinaus unwirtschaftlich.
Das Stabilisierungsmittel kann dem Polycarbonat auf verschiedene Weise zugegeben werden; so können z. B. Polycarbonate pulverförmig oder in Granulatform mit dem Stabilisierungsmittel vermischt werden; danach wird die Mischung in Granulate extrudiert oder in irgendeine andere gewünschte Form gebracht bzw. durch Vergießen oder nach dem Spritzguß-Verfahren verformt. Ferner kann man das Stabilisierungsmittel einer Lösung des Polycarbonats während dessen Herstellung zugegeben oder der PoIycarbonatschmelze. Das Stabilisierungsmittel kann auch den Komponenten zugesetzt werden, aus denen dann das Polycarbonat hergestellt wird, oder zu irgendeiner späteren Zeit, insbesondere da die erfindungsgemäßen Stabilisierungsmittel in Polycarbonat löslich sind.
Die auf Grund des erfindungsgemäßen Verfahrens stabilisierten Polycarbonate können entsprechende Mengen geeigneter Zusatzstoffe enthalten, Farbstoffe, Pigmente, Füllstoffe, Titandioxid und andere, zweckmäßigerweise von etwa 0,01 bis etwa 5 Gewichtsprozent. Einige solcher Pigmente, die verwendet werden können, sind z. B. weiße, lichtundurchlässige Pigmente, wie Blei-, Zink-, Titan- und Antimonoxidpigmente, rote Marron- und braune anorganische Pigmente, die sich aus verschiedenen Eisenoxiden zusammensetzen, Cadmium-Gelb, Cadmium-Rot, Cadmium-Marron, wie Sulfoselenidc u. ä., Grünpigmente, wie Chromgrün, Chromoxid und hydrierte Chromoxide; blaue Pigmente wie Eisenblau und Ultramarinblau; Rußschwarz, Eisenoxidschwarz u.a.
Besondere Beispiele geeigneter Pigmente sind CI. 74 160 (blau), C. I. 60 725 (violett), C. I. 77 199 (gelb), C. 1. 88 196, Phthalocyaninpigmente, wie z. B. Kupfer-Phthalocyanin, chlorierte Kupfer-Phthalocyanine, sulfonicrte Kupfer-Phthalocyanine, metallfreie Phthalocyanine und Phthalocyaninderivate, bei denen ein oder mehrere Wasserstoffatome durch andere Gruppen, wie Halogen, Alkyl, Aryl, Amino, Nitro, substituierte Amino, Sulfo, Carboxy, Alkoxy-Aryloxy, Thiocyano und ähnliche, ersetzt sind.
Als Folge des Stabilisierungsvermögens der erfindungsgemäß eingesetzten Phosphorinane und der Kombination der vorteilhaften Auswirkungen, die sie auf Polycarbonate im allgemeinen und aufgefärbte Polycarbonate im besonderen ausüben, sind die stabilisierten Polycarbonate außerordentlich geeignet für die Verwendung auf allen Polycarbonatanwendungsgebieten. Die erfindungsgemäß stabilisierten Polycarbonate können z. B. zur Herstellung von Masken, Helmen, Wandverkleidungen, Fenstern, Golfbällen, Skiern und Golfschlägern und dergleichen verwendet werden.
Die Erfindung wird in den den folgenden Beispielen, in denen alle Teile Gcwichtstcilc und uilc Prozent-
zahlen Gewichtsprozente sind, falls nicht anders angegeben, weiter beschrieben.
Beispiele
(A) Herstellung des Polycarbonats
Etwa 450 Teile 4,4'-Dihydroxydiphcnyl-2,2-propan und etwa 9,5 Teile p-tert.-Butylphenol werden in circa 1,5 I Wasser suspendiert. In einem mit einem Rührer und einer Gaszuführungsleitung ausgestatteten Dreihalskolben vertreibt man aus der Mischung den Sauerstoff, indem man unter Rühren circa 15 Minuten lang Stickstoff durchbläst. Dann gibt man circa 355 Teile einer 45%igen Natronlauge und circa 1000 Teile Methylenchlorid zu. Die Mischung wird dann auf circa 25"C abgekühlt. Während man diese Temperatur durch Kühlen aufrechterhält, leitet man circa 237 Teile Phosgen gleichmäßig während eines Zeitraums von 120 Minuten ein. Weitere circa 75 Teile einer 45%igen Natriumhydroxidlösung werden jeweils nach etwa 15 bzw. etwa 30 Minuten nach der ersten Zugabe des Phosgens zugesetzt. Zu der erhaltenen Lösung gibt man 1,6 Teile Triäthylamin und rührt die Mischung noch 15 Minuten. Es entsteht eine hochviskose Lösung, deren Viskosität durch Zugabe von Methylenchlorid eingestellt wird; die wäßrige Phase wird abgetrennt, die organische Phase wäscht man mit Wasser salz- und alkalifrei. Das Polycarbonat wird aus der Waschlösung abgetrennt und getrocknet. Das Polycarbonat besitzt eine relative Viskosität von 1,32, die man an einer 0,5%igen Lösung in Methylenchlorid bei 20"C mißt; dies entspricht einem Molekulargewicht von ungefähr 34 000.
Das Polycarbonat wird dann zu Granulat extrudiert. das man durch Trudeln einer entsprechenden Menge eines flüssigen Phosphitstabilisierungsmiltels in einem aus rostfreiem Stahl bestehenden Behälter mischt. Sofern feste Zusatzstoffe, z. B. Pigmente, Farbstoffe oder weitere Stabilisierungsmittel, Komponenten der Zusammensetzung bilden, werden diese Zusatzstoffe der Mischung aus Harz und Phosphit zugegeben, und die erhaltene Lösung wird in einem zweiten Trudelvorgang gemischt. Die endgültige Polymer-Zusatzmischung wird durch Schmelzen und Mischen in einem 3,8-cm-Einschneckenextruder, der mit einem Siebpaket und einer Strangpresse ausgestattet ist, homogenisiert. Die extrudierten Stränge werden gekühlt und zu Granulat zerhackt, das sich zur Verformung zu Teststücken oder zum Testen im nicht verformten Zustand eignet.
(B) Tests für die Bewertung der Stabilität
des Polycarbonats
(1) Granulat
(a) Der Spritzgußstabilitätstesl
Die Spritzgußmaschine wird so auf einen Spritzzyklus eingestellt, daß man Teststücke von 5,1 cm Durchmesser und 0,32 cm Stärke erhält. Die ersten wenigen Formstücke werden verworfen, bis die Maschine die richtige Kalibrierung erreicht hat; die Temperatur des Behälters wird auf 320° C eingestellt und der Spritzzyklus für einen Zeitraum von 10 Minuten unterbrochen. Die Verformung wird dann wieder aufgenommen; das erste Formstück nach Wiederaufnahme des Vorgangs wird als Teststück verwendet und mit einem Slandard-Formstück auf Abweichungen in den Farbwerten und der äußeren Erscheinung, z. B. das Vorhandensein von Fehlern auf der Oberfläche, Flecken, Blüten usw., verglichen.
(b) Spiralformtest (Van Dorn-Spritzgußmaschine)
Die Teststücke werden in einer Kolbenspritzmaschine bei einer Standardtrommeltcmperatur von circa 340"C in der rückwärtigen Zone und 320' C in der vorderen Zone in einem Gesamtspritzzyklus von
in 46 Sekunden verformt. Das Polymere wird im Behälter geschmolzen, und nach Ingangsetzung drückt der Kolben die Schmelze aus dem Behälter in eine Form. Es handelt sich hierbei um einen zeitlich gesteuerten Vorgang, wobei die Gesamtzeit in diesem
ι. Falle 46 Sekunden pro Folge beträgt.
Bei diesem Test wird das Versuchsprodukt hohen thermischen und Scherspannungen unterworfen; es handelt sich hierbei um einen Test auf Farbbeständigkeit, strukturelle Stabilität und Verformbarkeit. Man
.'" prüft die Teststücke auf 1. Vergilben, 2. das Vorhandensein dunkler Schlieren oder Flecke und 3. Fehler auf der Oberfläche des Formstückes. Die visuelle Bestimmung der Stabilität der Schmelze, verglichen mit dem Standardstück, läßt sich in eine zahlenmäßige Be-
j-< Wertung umwandeln, in dem man den Schmelzen Werte bis 15 beimißt, entsprechend dem Grad an Stabilität des Teststückes in jedem der vorhin genannten drei Kategorien.
"' (C) Schmelzfarbstabilität bei 300°C
Das Polycarbonatgranulat trocknet man im Vakuum bei circa 150° C eine l/2 Stunde in einem Testrohr aus Glas, schmilzt dann bei 300°C auf und hält in
;-) einer Atmosphäre aus Luft und Stickstoff (IVoI. :2Vol.) circa 23'/2 Stunden lang. Die Schmelze vergleicht man mit einer Standardschmelze und beobachtet sie auf Farbabweichungen sowie die Entwicklung dunkler Schlieren des abgebauten Polymeren. Die wieder
•κι erstarrte Schmelze kann man auch unterteilen und einen Teil spectrophotometrisch prüfen, zwecks Bestimmung der CIE-Farbwerte (Commission Internationale de l'Eclairage).
2. Verformte Stücke
(a) Hitzealterung bei 1300C
Ein Teststück mit einem Durchmesser von 5,1 cm
-,(ι und einer Länge von 0,32 cm wird aus dem Granulat des Polycarbonats verformt und der Atmosphäre einer umlaufenden Ofenluft ausgesetzt, die bei einer Temperatur von 130° C gehalten wird. Das Teststück prüft man spectrophotometrische auf Abweichungen
Γ) der Farbwerte im Vergleich zum Standardstück nach 7 Tagen und dann wieder nach weitren 14 Tagen.
(C) Berechnungen
h" 1) Gelbindex (Yl)
Der Gelbindcx ist ein bequemes Mittel, die Farbe eines fast weißen oder fast farblosen Kunststoffs als einzelne Zahl zu erfassen. Dieser Zahl liegen die von hi der CIE definierten Tristimulus Values zugrunde, die sich auf die 3 Grundfarben bezichen, die von einem durch die ClE im Jahre 1931 definierten Standardbeobachtcr beobachtet werden: d.h. Rot
(mit X bezeichnet), Grün (mit Y bezeichnet), Blau (mit Z bezeichnet) nach folgender Gleichung:
Yl =
KM) (1,28 X - 1,06 Z)
Je größer der YI-Wert ist, um so gelber erscheint das Muster. Ein Vcrgleichswert zeigt ein blaues Aussehen.
(2) Der Gelbfaktor (YF) ist eine NEMA-SPI Konvention, um die Farbabweichung eines Musters auszudrücken, das einer Farbänderungsbehandlung unterworfen wurde, z. B. Hitze, und die auf der Lichtdurchlässigkeit bei drei verschiedenen Wellenlängen (bei 420, 560 und 680 nm) nach der Gleichung:
YF =
100-(τ·,, 420 - 7,-42O) - (r„ 680 - τ, 680)
r„560
beruht. T0 stellt die Durchlässigkeit des ursprünglichen Musters dar vor der Behandlung, während τ,- die Durchlässigkeit darstellt, nachdem man das Muster einer Farbänderungsbehandlung unterzogen hat.
Beispiele I und 2, Vergleichsversuche a—e
Ein Polycarbonat, das man, wie unter A beschrieben, erhält, das jedoch eine rel. Viskosität von circa 1,3 und ein Molekulargewicht von circa 32 000 besitzt, wird, wie unter A beschrieben, mit circa 0,1 g/kg Ultramarinviolett, circa 0,02 g/kg Ultramarinblau und ca. 3,5 g/kg 2-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)-benztriazol gemischt. Man nimmt 7 Proben des beschriebenen Polycarbonate und gibt 6 Proben davon Phosphit zu, wobei die Menge der zugegebenen Phosphite so variiert wird, daß ca. 50 Gewichtsteile Phosphor pro Million in jede Probe eingearbeitet werden, wobei die Molekularstuktur des Phosphits die einzige unabhängige Variable in jeder Probe darstellt. Jede Mischung wird dann in Stränge extrudiert, die anschließend gekühlt und in Granulat zerhackt werden. Nachstehende Tabelle I zeigt die Ergebnisse der Durchführbarkeit einer der unter A beschriebenen Farbstabilitätstests für jede der Proben, die, wie in der Tabelle I beschrieben, stabilisiert sind. Wie aus den angegebenen Zahlen hervorgeht, sind die cyclischen Stabilisierungsmittel gemäß vorliegender Erfindung ausgezeichnete Stabilisierungsmittel für Polycarbonate, und das bevorzugte Stabilisierungsmittel der vorliegenden Erfindung, Phenylneopentylphosphit, ist ein besonders hervorragendes Stabilisierungsmittel.
Tabelle I
Bei- Stabilisator
spiel.
Versuch
Kon/.
l!il/caltciui:y bei 130 C
Sprilzgußstabilitütstcst
τ,, 420nm YF- YF Yl Yl
Tage 7 Tage 14 Tage Orig. Test
Obcrllächen-
fehler
Luft
Schmclzfarbslabilität
bei 300 C
sichtbar Yl
Phenylneopentylphosphit
Neopentylphosphit
Trisfgemischtes Mono-
und binonylphenyl)-phosphit
Triphenylphosphit
Tridecylphosphit
Phenyldidecylphosphite
0,025 75,0 0,7 2,4 -0,49 0,66
0,025
0,07
0,03
0,05
0,045
74,4
71,1
73,0
74,8
73,9
67,6
1,8 0,7
5,4
2,5
0,8
3,5
2,9
15
6,7
8,8
0,69
0,32
2,09
3,47
2,44 6,77
-0,27 2,77
-0,78 4,85
1,16 3,79
"I Blau + = unveränderte Farbe; Blau - = neutral; Blau liegt zwischen Blau - und Blau +.
50
5
30
65
Blau+ 1,7
Blau+ 2,4
Blau- 5,6
Blau
Gelb
Violett
Blau- 6,2
Beispiele 3 und 4, Vergleichsversuche f—i
Man nimmt 6 Proben der in den Beispielen 1 und 2 bzw. a—d beschriebenen Polycarbonatzusammensetzungen, die kein Phosphit enthalten. Zu der 1. und 4. Probe gibt man circa 0,025 Gewichtsprozent Phenylneopentylphosphit, wie unter A beschrieben. Zu der 2. und 5. Probe gibt man circa 0,07 Gewichtsprozent Tri-(mono- und dinonyl)phcnylphosphit zu. Die 3. und 6. Probe dient als Kontrolle. Wie in Tabelle II gezeigt, unterwirft man die drei ersten Proben einem Spiralen Fließtest und bestimmt die Änderung der rel. Viskosität, des Gelbindex des Gelbfaktors sowie der Schmelzfarbstabilität für jede Probe. Wie die Ergebnisse des entscheidenden Fließtestes zeigen [die Beibehaltung der Blaufarbe während der Verformung (Gclbindcx), während der Alterung bei circa 130"C (Gclbfaktor) und während der Alterung in der Schmelze], ist Phenylneopentylphosphit ein vortreffliches Stabilisierungsmittel für Polycarbonate. Dieselben Ergebnisse erzielt man mit Proben nach mehrfacher Extrudicrung (siehe Tabelle II, Beispiele 4, h, i).
Tabelle II Slabilisalor Verbindung Spirale Spiraler RcI. Vis IGeIb (iclb Schmcl/- 1. Extrusion
Bei FHcIi- IHeIi- kosita'ΓΊ Index") Faklor'l farhstabili-
spiel. Kon/.. lcst länge IcM ΐίίΙ'Ί 2 Extrusion
Ver Phenylncopentyl- 3. Extrusion
such % phosphit cm
0,025 Tris(gcmischtes Mono- 31,5 45 0,020 -2,7 7,4 Blau 1. Extrusion
3 und Dinonylphenyl)- -> Extrusion
0,07 phosphit 32,5 35 0,036 -0,4 14,0 Blau- 3. Extrusion
f
Phcnylneopcntyl-
0 phosphit 42,5 20 0,066 6,5 Blau
g 0,025 Phcnylneopentyl-
phosphit
31,2 35 0,022 -2,3 10,0 Blau- 1. Extrusion
4 Phenylncopentyl- 2, Extrusion
0,025 phosphit 31,5 35 0,016 -2,0 7,7 Blau V Extrusion
4' 0,025 Tris(gem. Mono- Di- 32,0 40 0,018 -2,1 12,2 Blau +
4" nonylphenylj-phosphil
0,07 Tris(gem. Mono- u. Di- 32,5 35 0,036 0,2 14,0 Blau-
h nonylphenyl)-phosphit 34,3 35 0,007 1,0 13,0 Blau
h' Tris(gem. Mono- u. Di- 34,0 30 0,028 1.4 15,0 Blau
h" nonylphenylj-phosphit
0 42,7 20 0,039 13,1 Blau
i 0 43,4 20 0,049 11,5
i' 0 42,7 5 0,055 11,0 Gelb
i"
") Veränderung in der relativen Viskosität, Granulate Spiralform.
b) Veränderung im Gelbindcx (Gelbindcx der Versuchsprobc minus Gelbindex der Konlrollprobc). Gelbindcx ist Y. 1. = [(1.28X.--1.06Z)-Y] ■ KX).
c) Gelbfaktor nach UTagenbci 130 C; Gclbfaktor ist Y. F. = = ['( Ιτ420ηηι- Ir68()nm|: Ir 560 nm] ■ HK).
d) Sichtbare Farbe nach 24 Stunden bei 3(X) C; Blau + ist unveränderte Farbe: Ulan - ist neutral.
Beispiel 5, Vergleichsversuche j—1
Man stellt, wie unter A beschrieben, ein PoIycarbonat her, gibt jedoch circa 0,32 Gewichtsprozent eines trifunktionellen Phenols zu dem Umesterungsgemisch. Das erhaltene Polycarbonat hat eine ungewöhnlich geringe Lichtdurchlässigkeit bei 400 nm (61,7%) und ein Molekulargewicht von circa 40 800. Wegen seiner starken Ausgangsfarbe prüft man Phosphitstabilisierungsmittel in diesem Harz, um zu sehen, ob sie beim Wiederextrudieren eine weitere Verfärbung verhindern. Nach dem unter A beschriebenen Trockenmischextrudierverfahren werden circa 0,05 Gewichtsteile Tri-p-nonylphenylphosphit pro 100 Gewichtsteile in ein Teststück eingearbeitet und circa 0,05 Gewichtsteile Phenylneopentylphosphit pro 100 Gewichtsteile in ein anderes Teststück. Man nimmt 2 weitere Teststücke, die kein Stabilisierungsmittel enthalten, zur Kontrolle. Eines dieser Teststücke hat man wieder cxtrudicrt, während es sich bei dem anderen um ungebrauchtes Polycarbonatharz handelt. Die Werte in Tabelle V zeigen die ausgezeichnete Stabilisicrungswirkung des Phenylncopcntylphosphits, insbesondere im Vergleich mit Tri-p-nonylphenylphosphit und den Kontrollproben. Die Tabellen III und IV zeigen ferner, daß die Verwendung von Phcnylneopcntyiphosphit nach dem Extrudieren ein Produkt mit einem viel kräftigeren Blauton und größerer Helligkeit ergibt als die Kontrollproben der mit Tri-p-nonylphenylphosphit stabilisierten Zusammensetzung. Die anfänglichen Lichtdurchlässigkeitswerte bei 400 nm (wie in Tabelle III gezeigt ist) sind besonders bemerkenswert, da aus ihnen hervorgeht, daß Phenylneopentylphosphit nicht nur die Farbbildung bei der Hitzebehandlung (Wiederextrudicrung) verhindert, sondern eine Farbrückbildung verursacht, die sogar besser ist, als die des ungebrauchten Harzes. Ferner beweisen die in Tabelle V angegebenen Werte, daß die farbstabilisierendc Wirkung des Phenylncopentylphosphits auf dem Harz sclbsl beruht und nicht das Ergebnis einer Wirkung zwischen dem Phenylneopentylphosphit und den Farbstoffen, Pigmenten oder anderen Komponenten des Polycarbonamides ist.
Tabelle III
Beispiel,
Versuch
Stabilisator Kon/. Farbe des FormstÜLks Y%>, Yl Tn 40
pph X1I y") 80,3 14,2 57,0
kein Wiederextrudieren 0,3230 0,3313 74,8 13,9 56,0
Tris(gcmischtes Mono- und 0,05 0,3231 0,3301
Dinonylphenyl)-phosphit 82,9 9,8 68,0
Phenylneopentylphosphit 0,05 0,3181 0,3254 61,7
keiner
") χ oder ν = (X oder Y)/(X -(Y + Z); X. Y, Z = CIE Tristimulus-Werte.
b) Y ist herkömmlicherwcisc auch ein Index für die totale Transmission oder die Helligkeit der Proben.
Beispiele 6 und 7, Vergleichs versuche m—ρ
Ein wie unter A beschrieben hergestelltes PoIycarbonat, d. h. ein Polycarbonat ohne Tönung oder Zusatzstoffe, das eine relative Viskosität von circa 1,32 und ein Molekulargewicht von 34000 hat, teilt man in Teststücke, von denen jedes, wie unter A beschrieben, mit einem der in der Tabelle IV angegebenen Stabilisierungsmittel vermischt wird. Man prüft die Farbbeständigkeit des natürlichen Polycarbonatharzes durch Alterung im Ofen bei circa 130° C und durch den bei 3000C durchgerührten Schmelztest. Die in Tabelle IV zusammengefaßten Ergebnisse zeigen, daß das
natürliche Polycarbonat nach dem Extrudieren um 2(i Stabilisierung mit Neopentylphosphit eine bessert Klarheit aufweist als das ungebrauchte und unbehan delte Harz. Die in der Tabelle IV wiedergegebener Werte beweisen ferner, daß das Neopentylphosphi der Schmelze und den geformten Mustern, die 14 Tag< r> der Luft bei Temperaturen von 1300C ausgesetz waren, höhere Farbbeständigkeit verleiht. Die in dei Tabelle IV wiedergegebenen negativen Gelbfaktorer zeigen, daß die behandelten Proben weniger gelb sine als die unbehandelte Probe.
Tabelle IV
Beispiel Stabilisator Konz. Hitzealterung bei 130 C YF Schmelzfarb
14 Tage stabilität
T0 420 nm YF -0,95 bei 3000C
% 7 Tage 3,5 APHA
m keiner 79,2 -1,5 -2,0 150
η keine Wiederextrudieren 77,8 1,5 1,1 350
6 Phenylneopentylphosphite 0,025 78,5 2,7 1,3 100
7 Neopentylphosphite 0,025 80,7 0,5 100
O Tris(gemischtes Mono- und 0,05 79,5 0 9,2 150
Dinonylphenyl)-phosphit
P Tris(cyclohexylphenyl)-phosphit 0,09 79,6 4,8 150
809 516/35

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Thermoplastische Polycarbonat-Formmassen, die gegebenenfalls übliche geeignete Zusatzstoffe enthalten, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem 5,5-Dimethyl-l,3,2-dioxaphosphorinon der Formel
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