DE1756318A1 - Sicherheitsvorrichtung fuer Hebetische u.dgl. - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung fuer Hebetische u.dgl.Info
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F7/00—Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
- B66F7/06—Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms supported by levers for vertical movement
- B66F7/065—Scissor linkages, i.e. X-configuration
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für Hebetische mit elektrisch betätigtem Antrieb, wie sie beispielsweise beim Ansetzen plattenförmiger Werkstücke an Bearbeitungsmaschinen, beim Stapeln von Transportgütern, beim Beladen von Fahrzeugen usw. verwandt werden.
Im praktischen Betrieb kommt es nicht selten vor, dass durch irgendein in den Weg der Tischplatte ragendes Hindernis unzulässig hohe Widerstände auftreten, die dazu führen, dass der Tisch zu Bruch geht. Unvorsichtiges Bedienungspersonal setzt immer wieder den Fuß auf den unteren Rahmen, was beim Herabfahren des Tisches zu schweren Verletzungen führen kann.
Um diese Gefahrenmomente auszuschalten, hat man bereits an dem oberen und/oder unteren Rahmen des Tisches eine starre Sicherheitsleiste gelenkig oder höhenverschieblich befestigt, die beim Anfahren gegen ein unvorhergesehenes Hindernis aus ihrer Ruhelage ausschwenkt oder sich in der Höhe verschiebt und dabei entweder direkt oder über
pneumatische Elemente einen Sicherheitsschalter betätigt, der den Tisch außer Betrieb setzt.
Bei einer solchen Sicherheitsleiste besteht die Gefahr, dass sie beim Anfahren an ein Hindernis in einer Richtung belastet wird, in der sie sich nicht bewegen kann, oder dass die Sicherheitsleiste verklemmt. Sie kann dann den Sicherheitsschalter nicht betätigten.
Um diese Gefahr zu beseitigen, wurde auch schon vorgeschlagen, als Sicherheitsleiste einen elastischen Schlauch mit geschlossenem Hohlraum zu verwenden, wobei letzterer bei Druckänderung über eine flexible Leitung mittels einer Membran oder eines Kolbens auf einen Ausschalter einwirkt. Berührt der Schlauch ein Hindernis, wird er zusammengedrückt; es entsteht im Inneren ein Überdruck, der sich durch die flexible Leitung auf den Kolben oder die Membran fortpflanzt und mittels dieser den Ausschalter betätigt. Die Tischbewegung wird damit unterbrochen.
Um zu vermeiden, dass bei jeder Berührung der Sicherheitsleiste der Sicherheitsschalter betätigt wird, was zu unliebsamen Arbeitsunterbrechungen führt, ist es erforderlich, diese Sicherheitsvorrichtung so einzustellen, dass sie erst bei einem Druck, der ernsthafte Schäden verursachen kann, den Ausschalter betätigt. Bereits geringe Schäden an der Sicherheitsvorrichtung, z.B. ein Schlauch mit porösen Wänden, leicht verbogene Sicherheitsleiste, usw., können dazu führen, dass dieser auf die Schaltelemente einwirkende Mindestdruck erst erreicht wird, wenn der Druck, den die Sicherheitsleiste auf das Hindernis ausübt, beträchtlich höher ist, ganz abgesehen davon, dass die Gefahr besteht, dass in solchen Fällen die Sicherheitsvorrichtung
überhaupt nicht anspricht. Geringfügige Schäden an der Sicherheitsvorrichtung können also bereits zu beträchtlichen Schäden am Tisch und zu ernsthaften Verletzungen führen.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine Sicherheitsvorrichtung für Hebetische mit elektrisch betätigtem Antrieb, bei der unterhalb des Tischplattenrahmens eine ganz oder teilweise umlaufende Sicherheitsleiste angeordnet ist, die beim Anfahren an ein Hindernis einen die Tischbewegung unterbrechenden Schalter betätigt, zu schaffen, die den Sicherheitsschalter betätigt und die Tischbewegung unterbricht, bevor vom Tisch auf das Hindernis ein Druck ausgeübt wird, der zu Schäden am Tisch und zu Verletzungen führen kann.
Diese Aufgabe wird im wesentlichen mit einer Sicherheitsvorrichtung gelöst, die aus einer Sicherheitsleiste besteht, aus einem Profil aus einem elastischen Stoff und einem unter diesem Profil angeordneten Kontaktschlauch aus elastischem Material, dessen über die ganze Länge des Schlauches reichenden innen an gegenüberliegenden Seiten angeordneten metallischen Kontaktdrähte übereinander liegen, und aus einem, der die Tischbewegung unterbrechenden Schalter betätigenden Schaltelement, das mit den Kontaktdrähten gekoppelt ist, und dessen Stromkreislauf bei Berührung der beiden Kontaktdrähte geschlossen ist.
Berührt diese Sicherheitsleiste beim Herunterfahren des Tisches ein Hindernis, wird der Kontaktschlauch zusammengedrückt. Sobald die beiden Drähte im Kontaktschlauch sich berühren, ist der Stromkreislauf des Schaltelementes geschlossen und wird der die Tischbewegung unterbrechende Schalter betätigt. Ein geringfügiges Nachlaufen des Tisches ist ohne Bedeutung,
weil dann das zusammendrückbare Profil aus elastischem Material zusammengedrückt wird.
Als Profil eignet sich insbesondere ein Vollprofil, und zwar ein solches aus elastischem Schaumstoff.
Der Kontaktschlauch besteht vorzugsweise aus gummi-elastischem Material, wobei die Kontaktdrähte zweckmäßig bei der Herstellung des Schlauches in diesem eingearbeitet sind.
Um sicherzustellen, dass der Kontaktschlauch vor dem Profil zusammengedrückt wird, soll der Kontaktschlauch aus nachgiebigerem Material bestehen als das Profil, z.B. der Kontaktschlauch aus Weichgummi und das Profil aus Schaumstoff.
Durch Art und Form eines Hindernisses bedingt, ist es möglich, dass der Kontaktschlauch beim Auffahren auf das Hindernis nicht senkrecht zusammengedrückt wird sondern schräg. Um sicherzustellen, dass auch in solchen Fällen die Kontaktdrähte im Kontaktschlauch sich ausreichend früh berühren, ist es vorteilhaft, wenn die Kontaktdrähte jeweils mehr als ¼ und weniger als ½ des inneren Schlauchumfanges bedecken und der Abstand zwischen den beiden Drähten an beiden Seiten gleich ist.
Um zu erreichen, dass der Stromkreislauf des den Ausschalter betätigenden Schaltelementes immer geschlossen ist, wenn die beiden Drähte sich an irgendeiner Stelle berühren, und zwar auch dann, wenn die Drähte an irgendeiner Stelle gebrochen sind, ist es zweckmäßig, die Kontaktdrähte an mehreren Stellen mit dem Schaltelement zu verbinden, z.B. an jeder Tischseite mindestens an einer Stelle.
In den Fig. 1 bis 3 ist die Erfindung an einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt die Seitenansicht eines handelsüblichen Hebetisches mit einer erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch eine unter der Tischkante befestigte erfindungsgemäße Sicherheitsvorrichtung und Fig. 3 einen Schnitt durch den Kontaktschlauch.
In den Figuren ist 1 der Grundrahmen und 2 die Tischplatte, die mittels Hebelscheren 3 und 3a geradegeführt wird. 4 ist der Tischplattenrahmen, unter dem mit der Außenkante bündig abschließend die Sicherheitsleiste 5 angeordnet ist. Diese Sicherheitsleiste 5 besteht aus dem Vollprofil 6 aus elastischem Schaumstoff und dem Kontaktschlauch 7, ebenfalls aus elastischem Material, z.B. aus Weichgummi. Profil 6 ist unter dem Tischrahmen 4 und Kontaktschlauch 7 ist unter dem Profil 6 in beliebiger Weise befestigt, z.B. angeklebt. 8 und 9 sind die beiden Kontaktdrähte im Kontaktschlauch 7. 10 ist ein an beliebiger Stelle am Tisch angeordnetes Schaltelement, welches über die Leitungen 11, 12 mit den beiden Drähten 8, 9 gekoppelt ist. Fährt beim Herablassen der Tisch 2 gegen ein Hindernis, wird der Schlauch 7 zusammmengedrückt bis die beiden Drähte 8, 9 sich berühren. Der Stromkreislauf des Schaltelementes 10 ist dann über die Leitungen 11, 12 geschlossen. Das Schaltelement 10 betätigt jetzt den nicht dargestellten Schalter des nicht dargestellten Antriebes, wodurch der Antrieb stillgesetzt und die Abwärtsbewegung der Tischplatte 2 unterbrochen wird.
Claims (8)
1.) Sicherheitsvorrichtung für Hebetische mit elektrisch betätigtem Antrieb, bei der seitlich unter dem Tischplattenrahmen eine ganz oder teilweise umlaufende Sicherheitsleiste angeordnet ist, die beim Anfahren an ein Hindernis einen die Tischbewegung unterbrechenden Schalter betätigt, gekennzeichnet durch eine Sicherheitsleiste (5) aus einem Profil (6) aus einem zusammendrückbaren elastischen Material und einem unter diesem Profil (6) angeordneten Kontaktschlauch (7) aus elastischem Material, dessen über die ganze Länge des Schlauches (7) reichenden, innen an gegenüberliegenden Seiten angeordneten, metallischen Kontaktdrähten (8, 9) übereinanderliegen, und die mit einem die Tischbewegung unterbrechenden Schalter betätigendes Schaltelement (10) gekoppelt sind, dessen Stromkreislauf bei Berührung der beiden Kontaktdrähte (8, 9) geschlossen ist.
2.) Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Vollprofil (6).
3.) Sicherheitsleiste nach Anspruch 1 und/oder 2, gekennzeichnet durch ein Profil (6) aus elastischem Material Schaumstoff.
4.) Sicherheitsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Kontaktschlauch (7) aus gummielastischem Material.
5.) Sicherheitsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Kontaktschlauch (7) aus nachgiebigerem Material als das Vollprofil (6), z.B. Weichgummi.
6.) Sicherheitsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch bei der Herstellung des Kontaktschlauches (7) eingearbeitete Kontaktdrähte (8, 9).
7.) Sicherheitsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Kontaktdrähte (8, 9), die jeweils mehr als ¼ und weniger als ½ des inneren Schlauchumfanges bedecken, wobei der Abstand zwischen den beiden Drähten (8, 9) an beiden Seiten gleich ist.
8.) Sicherheitsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktdrähte (8, 9) mit dem die Tischbewegung unterbrechenden Schalter betätigenden Schaltelement (10) an mehreren Stellen, vorzugsweise an jeder Seite des Tisches (2) mindestens einmal verbunden sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19681756318 DE1756318A1 (de) | 1968-05-06 | 1968-05-06 | Sicherheitsvorrichtung fuer Hebetische u.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19681756318 DE1756318A1 (de) | 1968-05-06 | 1968-05-06 | Sicherheitsvorrichtung fuer Hebetische u.dgl. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1756318A1 true DE1756318A1 (de) | 1970-04-30 |
Family
ID=5693945
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19681756318 Pending DE1756318A1 (de) | 1968-05-06 | 1968-05-06 | Sicherheitsvorrichtung fuer Hebetische u.dgl. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1756318A1 (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4311425A (en) * | 1978-11-06 | 1982-01-19 | Vanguard Machinery Corp. | Stacking of materials |
DE3308611A1 (de) * | 1983-03-11 | 1984-09-13 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren und vorrichtung zum waschen von textilien |
US5379655A (en) * | 1993-10-20 | 1995-01-10 | Vestil Manufacturing Company | Obstruction sensing guard for vertically moving table |
EP3636103A1 (de) * | 2018-10-09 | 2020-04-15 | Translyft A/S | Hubtisch und verfahren zum betreiben und reinigen eines hubtisches |
-
1968
- 1968-05-06 DE DE19681756318 patent/DE1756318A1/de active Pending
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