DE175112C - - Google Patents
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- DE175112C DE175112C DENDAT175112D DE175112DA DE175112C DE 175112 C DE175112 C DE 175112C DE NDAT175112 D DENDAT175112 D DE NDAT175112D DE 175112D A DE175112D A DE 175112DA DE 175112 C DE175112 C DE 175112C
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- 210000001847 Jaw Anatomy 0.000 claims description 7
- 230000001429 stepping Effects 0.000 claims description 2
- 210000000080 chela (arthropods) Anatomy 0.000 claims 2
- 210000001513 Elbow Anatomy 0.000 claims 1
- 210000003414 Extremities Anatomy 0.000 description 2
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H7/00—Brakes with braking members co-operating with the track
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-.Λ*175112
KLASSE 20/. GRUPPE
HEINRICH KARL in MÜNCHEN.
Zangenbremse für Eisenbahnfahrzeuge.
Gegenstand der Erfindung ist eine Zangenbremse, die vorzugsweise am Zugende angebracht
werden soll, um den Zug auf Gefällen zu bremsen und gestreckt zu erhalten.
Sie wird zwecks Bremsens auf die Schienen gesenkt, wobei die Zangenbacken durch ein
zwischen sie tretendes Fahrzeuglaufrad gegen den Schienenkopf gepreßt werden. Zu diesem
Zwecke sind die Zangenbacken mit keilförmigen, in der Richtung des Gleises verlaufenden
Fortsätzen versehen, zwischen die das Fahrzeugrad tritt.
Die Fig. ι und 2 zeigen Vorderansichten der heruntergelassenen Zangenbremse in der
Löse- und Bremsstellung der Zangenbacken, Fig. 3 veranschaulicht die Oberansicht der
Zange in der Lösestellung und Fig. 4 eine Seitenansicht.
Die Zangenbacken a, die gegen den Schienenkopf
B gepreßt werden, sind auf den beiden Schenkeln i des Bügels b (Fig. 3)
drehbar gelagert. Die freien Enden der Bügelschenkel i sind zweckmäßig durch die
Lasche g (Fig. 3) verbunden, um Deformationen des Bügels zu verhindern. Die Zangenbacken
α sind mit je einem oberen in der Richtung der Schiene verlaufenden, keilförmigen
Fortsatz h versehen (Fig. 3 und 4). Zwischen diese Fortsätze h tritt der Radreifen
des der Bremse folgenden Fahrzeuge laüfrades, so daß die Backen α gegen den
Schienenkopf gepreßt werden.
An dem Bügel b ist ferner die Öse k angebracht,
die zur Führung der Bremsbacken mittels der winkelförmigen, am Fahrzeuguntergestell
e gelagerten Stange d dient. Bei Nichtgebrauch können die beiden Bremsbacken
durch die Kette m vom Führer oder von sonst geeigneter Stelle gehoben und beim
Gebrauch vor die Räder auf die Schienen niedergelassen werden. Werden die Ketten m
nachgelassen, so führt die Stange d die Zangenbremse unmittelbar vor die Wagenräder
auf die Schiene (Fig. 1 und 3), auf der die
Zangenbremse zunächst liegen bleibt, wobei die Stange d infolge Fortbewegung des Zuges
in der Pfeilrichtung aus der punktiert angedeuteten in die ausgezogene Stellung (Fig. 4)
geführt wird. Infolge der nunmehr steileren Lage wird sich der Führungswinkel oben
bei e in dem zu diesem Zwecke vorgesehenen Längsschlitz entsprechend heben. Zweckmäßig
wird am Bügel b bezw. an der Lasche g noch eine Platte / befestigt (Fig. 3), die bei
niedergelassenen Bremsbacken auf die Schiene bezw. unter das Fahrzeuglaufrad zu liegen
kommt, um so die Zangenbremse festzuhalten (Fig. 4).
In der Bremsstellung werden hierbei die Ketten m durch die auseinander gedrängten 6p
oberen Zangenschenkel h gespreizt (Fig. 2), während beim Senken oder Aufheben der
Zangenbremse die Ketten die oberen Zangenschenkel h wieder zusammen führen (Fig. 1).
Um die Bremse zu lösen, muß das Fahrzeuglaufrad aus den Fortsätzen h durch
Rückwärtsfahren des Zuges entfernt werden, worauf mittels der Ketten die Bremsbacken
gehoben werden können. Zweckmäßig wird der innere Fortsatz h mit Rücksicht auf den
Claims (2)
- Radflansch kurzer ausgebildet als der äußere (Fig. 3).Pate ν τ-Α ν Sprüche:i. Zangenbremse für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Zangenschenkel mit keilförmigen, in der Richtung des Gleises verlaufenden Fortsätzen (h) versehen sind, ίο · die in der Bremsstellung der verschiebbar aufgehängten Zange durch das zwischen die Fortsätze tretende Laufrad zum Festklemmen der Zange auseinander gedrängt werden. ■ · ■
- 2. Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenbacken (a) um die geneigt zueinander liegenden Schenkel (i) eines wagerecht angeordneten Bügels (b) drehbar sind und mittels einer Kette (m) und eines am Fahrzeuguntergestell drehbaren und in senkrechter Richtung verschiebbaren Winkelstückes (d) auf die Schiene gesenkt und vor das Rad geschoben werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE175112C true DE175112C (de) |
Family
ID=439793
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT175112D Active DE175112C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE175112C (de) |
-
0
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