DE1745050A1 - Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von chloriertem PolyvinylchloridInfo
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- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
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Description
Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid
Ein Verfahren zur Herstellung von ohloriertem Polyvinylchlorid,
gekennzeichnet durch Chlorieren von Polyvinylchlorid, welches nach den Verfahren der Polymerisation in Masse, der Lösungspolymerisation
oder der Suspensionspolymerisation unter Verwendung von Cellulosederivaten oder anorganischen feinkörnigen
Substanzen als Dispergiermittel hergestellt wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
chloriertem Polyvinylchlorid. Ziel der Erfindung ist ,die Herstellung
von chloriertem Polyvinylchlorid mit hoher Wärmebeständigkeit
in fortschrittlicher Weise und in industriellem Maßstäbe,
109887/U69
BAD ORIGINAL
Chloriertee Polyvinylchlorid, obwohl es hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit gegen Wärme und Chemikalien überlegen ist,
besitzt Nachteile in Bezug auf Wärmebeständigkeit und hinsichtlich seiner Neigung zum Verfärben. Da chloriertes Polyvinylchlorid im allgemeinen Verunreinigungen enthält, die durch
Wärme leicht zersetzt werden können, erleiden diese Verunreinigungen bei hohen Temperaturen der Formgebungsverfahren, wie
z.B. beim Vorpressen, beim Druckverspritzen, beim Kalandern usw., eine Zersetzung durch Hitze, wobei wahrnehmbare Färbungen in
der Harzmasse verursacht werden.
Bisher war die Verwendung verschiedener Wärmestabilisatoren zur
Verhinderung dieser Verfärbung des Harzes ohne Erfolg, und die Wärmebeständigkeit des Harzes blieb sehr gering im Vergleich zu
derjenigen eines Vinylchloridharzes. Aus diesem Grunde ist die Entwicklung von chloriertem Polyvinylchlorid mit hoher Wärmebeständigkeit «ehr erwünscht.
Bisher wurde chlorierte· Polyvinylchlorid erhalten durch Chlorierung von Polyvinylchlorid, das mittel« des Verfahrene der Suspensionspolymerisation erzeugt wurde, wobei Polyvinylalkohol,
Polyvinylpyrrolidon und Polymerisate von Maleinsäurederivaten hauptsächlich als Dispergiermittel verwendet wurden. Die Ursachen
für die schleohte Wärmebeständigkeit dieser Produkte dürften
109887/U69 3^
sich aus den folgenden Faktoren ergeben. Bei der Herstellung des Polyvinylchlorid-Rohmaterials werden die oben genannten
Dispergiermittel während der Polymerisationsreaktion in adsorbiertem oder gebundenem Zustand in das Produkt eingeschlossen. Diese
Dispergiermittel haben die Neigung, bei dem Chlorierungsverfahren mitchloriert zu werden» Die Chloride dieser Dispergiermittel,
die äußerst schlechte Wärmebeständigkeit besitzen, führen zur Bildung einer Carbonylgruppe oder zum Aufbrechen der Hauptketten
der betreffenden Produkte, wenn diese erhitzt werden. Diese Verunreinigungen werden sämtlich in dem so gewonnenen chlorierten
Polyvinylchlorid zurückgehalten. Dadurch wird die Wärmebeständigkeit von chloriertem Polyvinylchlorid zum Zeitpunkt seiner Verformung
bei hoher Temperatur nachteilig beeinflußt, wobei Verfärbungen hervorgerufen werden.
Die Erfindung schlägt nun ein Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid mit hoher Wärmebeständigkeit vor·
Die Erfindung beruht auf dem durch langwierige Untersuchungen aufgefundenen Gesichtspunkt, daß das Polyvinylchlorid-Rohmaterial
niemals derartige Dispergiermittel enthalten solltef wie z.B.
Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon und Polymerisate von Maleinsäurederivaten.
109887/U60 —
BAD ORIGINAL
Das erfindungagemäß zu verwendende Polyvinylchlorid umfaßt PoIyvinylchloridhomopolymeriaate
und -mischpolymerisate, die sich aus mehr als 95 Gew.-tfa Vinylchlorid und weniger als 5 3ew.-$
anderer äthylenisch ungesättigter Monomeren, die mit eraterem
misohpolymerisierbar sind, zusammensetzen« Die miachpolymerisierbaren
Monomere können z.B. sein: Vinylacetat, Acrylnitril, Styrol, Acrylsäureester, Methacrylsäureester und Vinylidenchlorid. Dieses
Polyvinylchlorid sollte die vorstehend genannten polymeren Verunreinigungen
zu keinem Zeitpunkt enthalten; es kann hergestellt werden durch verschiedene Verfahren, z.B. Polymerisation in der
Masse, Lösungspolymerisation oder Suspensionspolymerisation, wobei Cellulosederivate und/oder anorganische feinkörnige Substanzen
als Dispergiermittel verwendet werden«
Wenn das Polyvinylchlorid-Ausgangsmaterial durch Suspensionspolymerisation
hergestellt wird, sind als organische, für die genannten Bedingungen geeignete Dispergiermittel solche Cellulosederivate,
wie Methyloellulose oder Carboxymethylcellulose zu nennen. Bei dem Chlorierungeverfahren weisen die aus ihnen
entstehenden Chloride gute Wärmebeständigkeit auf, und aus diesem Grunde beeinflussen sie die Wärmebeständigkeit des ohlorierten
Polyvinylchlorids nicht nachteilig. Als Dispergiermittel aus anorganischen
feinteiligen Körnern kann man feinkörnige Metallverbindungen verwenden, wie z.B. Magneeiumhydroxyd, Calciumhydroxyd,
109887/U69
Zinkhydroxyd, Bariumcarbonat, Bariumsulfat, Calciumcarbonat, Calciumphosphat, Calciummaleat, Galciumoxalat, Caliumtartrat,
Benfconit oder Silicagele Falls Lichtdurchlässigkeit der fertigen
Formkörper aus den erhaltenen Massen erforderlich ist, wird die Verwendung von Calciumcarbonat und Galciumoxalat unter den aufgezählten
feinkörnigen Metallverbindungen bevorzugt; denn die ersten beiden Verbindungen werden leicht durch die während des
Chlorierungsverfahrens als Nebenprodukt entstehende Salzsäure herausgelöste Selbst wenn die anorganischen Dispergiermittel
ohne herausgelöst zu werden in dem Harz zurückbleiben, üben sie dennoch keinen nachteiligen Effekt auf die Wärmebeständigkeit
des chlorierten Polyvinylchlorids aus. Im letzteren Falle kann man geringe Mengen oberflächenaktiver Mittel hinzufügen, wie
Z0B. Schwefelsäureester höherer Alkohole oder Alkylarylsulfonate.
Die auf diese Weise hergestellten Harze werden unter Lichtbestrahlung
oder in Gegenwart von Chlorierungshilfsmitteln chloriert, wobei sioh daa angestrebte chlorierte Polyvinylchlorid ergibt,
en
Alle diese hergestellten Harze, welohe keine Verunreinigung/ enthalten, die ihre Wärmebeständigkeit verschlechtern könnten, weisen
ebenso gute Wärmebeständigkeit wie Polyvinylchlorid auf.
Die Chlorierungsumsetzung, durchgeführt auf naesem oder trockenem
Wege, kann erreicht werden durch photochemische Reaktion unter
Lichtbestrahlung oder durch Verwendung des Chlorierungshilfemit
tels zusammen mit einem ttberaohufl an Chlorgas. Sie kann auch
109887/1469
erzielt BAD ORIGINAL
M 6 "
erzielt werden durch Anwendung des Chlorierungshilfsmittels in Verbindung mit einer Lichtbestrahlung, ßei der genannten photochemischen Reaktion können sichtbare oder UV-Strahlen in wirksamer Weise aus einer Quecksilberlampe, Bogenlampe, Glühlampe,
Fluoreszenzlampe oder Kohlenbogenlampe usw. als Lichtquelle zur Anwendung gelangen. Eine derartige Lichtquelle wird an dem zu
bestrahlenden Reaktionssystem so nah wie möglich angeordnet, und
durch die Abstimmung der Liohtmenge und -einwirkungszeit kann man die Chlorierungsreaktion in geeigneter Weise beschleunigen.
Zu den Chlorierungshilfsmitteln gehören Titantetrachlorid, Antimonohlorid und Phosphorpentachlorid.
Bs wurden zusammen mit Wasser oder einem Lösungemittel sowie
einem Katalysator usw., die in einen Autoklaven eingebracht worden sind, und nachdem die Luft aus dem System vertrieben wurde,
Vinylchloridmonomere eingeführt, die bei einer Temperatur von 58° C polymerisiert wurden. Da» erhaltene Polymerisat wurde gewaschen, entwässert und getrocknet. Auf diese Weise wurde das
Vinylchloridhomopolymerisat erzielt.
1Q9 8*77 U69
Versuch Nr. |
Polymerisations verfahren |
Monomer (Gew.-Teile) |
Wasser oder Lösungsmittel (Gew.-Teile) |
0 | verwendete Disper giermittel, ihre Art und die verwen deten Mengen |
Katalysa tor |
|
erfindungs- gemäß |
1 | in Suspension | 100 | Wasser 300 | Cyelo- 200 nexan |
Calcium- carbonat ' |
ABN* |
Vergleiche
proben |
2 | Il | H | Il Il | Wasser 300 | CMC* 0,3 | ABN |
3 | H | ti | 1« ti | H W | ■ MC* 0,5 | ABN | |
4 | in Masse | M | 0 | LPO* | |||
5 | in Lösung | M | 0 | ABN | |||
6 | in Suspension | I» | PVA* 0,15 | ABN | |||
7 | Il | PVP* 0,15 | ABN |
Bemerkungen» ABNt Azobiaisobutylonitril
LPOi Dilaurylperoxyd
PVA» Polyvinylalkohol
PVPi Polyvinylpyrrolidon
CMC: Carboxymethylcellulose
MC: Methylcellulose
cn ο cn ο
Sieben Sorten von Polyvinylchlorid, aufgeführt in Tabelle 1 (Versuchsnummern 1-7) wurden verwendet. 167 Teile Polyvinylchlorid
und 1000 Teile destilliertes Wasser wurden in ein mit einer Rührvorrichtung ausgestattetes Umsetzungsgefäß eingebracht.
Die Luft in dem System wurde völlig durch Stickstoffgas ersetzt. Das Polyvinylchlorid wurde in Wasser gut suspendiert, während
die Flüssigkeitstemperatur unter Rühren bei 50 C gehalten wurde.
Nachdem Chlor in dieser Suspension gut gelöst wurde und Chlorgas mit einer Geschwindigkeit von 2,5 l/min eingeblasen wurde, begann
man mit der Bestrahlung durch eine 100-Watt-Quecksilberlampe}
unter diesen Bedingungen wurde die Chlorierungsreaktion durchgeführt. Nachdem man die Reaktion 2 bis 3 Stunden aufrechterhalten
hatte, wurde nichtumgesetztes Chlorgas mit Stickstoffgas ausgetrieben. Nach diesem Arbeitsgang wurde das Reaktionsprodukt
herausgenommen, gewaschen, neutralisiert, nochmals gewaschen, entwässert und dann getrocknete Auf diese Weise wurde chloriertes
Polyvinylchlorid erhalten.
Probestücke wurden erhalten durch Hinzufügen von 4 Teilen dreibasischen
Bleisulfat und 0,5 Teilen Stearinsäure zu 100 Teilen jeder Sorte des chlorierten Polyvinylchlorids und anschließende gute
Durchmischung mittels einer Walze. Die Versuchsresultate sind in Tabelle 2 aufgeführt.
109887/1469 bADor,g1NAl
Polyvinylchlorid | Dispergier mittel |
chloriertes Polyvinylchlorid |
Chlorge halt (1 ) W) |
Polyvinylchlorid | I.iessergebiiisEe | Wärmebestän digkeit (3) (min.) |
W ärrne verformung s- temperatur (4) (OC) |
|
Versuch Nr. |
CaCO;, | Chlorie rungszeit (Stdn.) |
65,1 | Verfärbung der Folie nach dem Walzen (2) |
1 1 0 | 102 | ||
erfindungs gemäß D D . ι |
1 | CMC | O Γ C ψ J |
' r- -^ | hellgelb | It | ti | |
-* Vergleichs- ^* proben 7> |
2 | MC | 2,5 | c5,2 | M | It | It | |
Bezugs-
substanz |
5 | keines verwendet |
2,5 | 65,2 | It | 115 | 103 | |
4 | ti | 2,0 | 65,1 | It | 110 | 102 | ||
5 | PVA | 2,5 | 65,0 | It | 65 | 101 | ||
6 | PVP | 2,5 | 65,1 | gelbbraun | 60 | 102 | ||
7 | 3,0 | π 5 | 78 | |||||
neiigeib |
Anmerkungen: (1) Der Chlorgehalt des chlorierten 1 olyvinylchiorids ist dcr :ia.ch der C^riu^-^lethode tcjtir;~»tfc wert.
(2) Die Verfärbung der Folien nach dem Vvalzen k^r^r: man mir, t.:ol-.em Auge an ..usseher. der nach 5-minütigem
■ Mischen aes Produkts bei einer vv'alztemperatur von 190^ 'J erhaltene:. Folien ernennen.
(3) Die WärmebestanaigKeit ist aer Wert, aen man eri.alt, wenn man aas Probenuster in den "Gear's"-Ofen
einbringt und die Zeix mißt, die verstreicht, bevor es Dei 200° C aunkelbraun wird. —*
einbringt und die Zeix mißt, die verstreicht, bevor es Dei 200° C aunkelbraun wird. —*
> (4) Die Wärmeverformungstemperatur ist der Wert, den man bei der Messung nach ASTM D-6'43 mit einer .p*.
° Belastung (18,6 kg) erhält. CTl
6O Teile Polyvinylchlorid der Versuchsnummer 4 bzw. 6 aus Tabelle
1 und 2000 Teile Chloroform wurden zusammen in ein Umsetzungsgefäö
eingebracht und unter der gleichen Bedingung wie in Beispiel 1 chloriert. Hierauf wurde nichtumgesetztes Gas mit
Stickstoff ausgetrieben. Dann wurde daa Produkt mit einer
1$-igen alkoholischen Natriumhydroxydlösung ausgefällt, neutralisiert,
gewaschen, entwässert und anschließend getrocknet. Auf diese Weise wurde chloriertes Polyvinylchlorid gewonnen. 1 Teil
dieses Harzes, aufgelöst in 30 Teilen Tetrahydrofran, ließ man
über eine in Quecksilber schwimmende Glasplatte fließen, wobei sich ein Film von 30 /i Stärke bildete. Nach Vakuumtrocknung
wurde dieser Film weiterhin in Schwefelkohlenstoff getaucht, von Lösungsmittel völlig befreit und dann wieder getrocknet. In
dieser Weise wurde der Film für die Prüfung erhalten. Wenn diese Filme zur Messung in den "Gear1s"-0fen bei 190 C gebracht wurden,
so wurde das naoh dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Polyvinylchlorid (Nr. 4) i*1 etwa 110 min. dunkelbraun, während
das bei dem Vergleiohsmueter (Nr. 6) schon naoh 60 min. der Fall
war.
100 Teile Polyvinylchlorid der Vereuohsnummern 3, 4 und 6, aufgeführt
in Tabelle 1, wurden in eine gläserne Pließ-Vorriohtung
(fluid apparatus) gegeben. Während der Überflutung des Harzes
109887/1489 ^1
BAD ORIGINAL
17Λ5050
-li
mit Stickstoffgas wurde die Luft im Umsetzungsgefäß durch Stickstoff
vollkommen ersetzte Chlorgas wurde mit einer Geschwindigkeit von 13 l/min eingeblasen. Die Chlorierung wurde durchgeführt,
während das Reaktionssystem von außerhalb der Fließ-Vorrichtxmg
mit einer 100 Watt Quecksilberlampe bestrahlt wurde.
Diese Reaktion wurde eine Stunde lang fortgeführt, wobei die Temperatur auf etwa 90° C durch Abstimmung der Mischgeschwindigkeit
von Chlor- und Stickstoffgas gehalten wurde. Dann wurde eine Nachbehandlung wie in Beispiel 1 vorgenommen«, Auf diese Weise
wurde chloriertes Polyvinylchlorid gewonnen. Die Heßergebniese,
erhalten nach den gleichen Methoden wie in Beispiel 1, sind aus Tabelle 3 ersichtlich.
Dispergier mittel |
Chlorge halt |
Färbung der Folie nach dem Walzen |
Wärmebestän digkeit (min.) |
Wärmeverfor- mungstemperatur (°G) |
|
3 | HC | 65,0 | hellgelb | 110 | 102 |
4 | keines ver wendet |
65,1 | Il | 120 | 103 |
6 | PVA | 65,1 | gelbbraun | 65 | 102 |
60 Teile Polyvinylchlorid der Vereuohsnummern 4 und 6 gemäß Tabelle
1 wurden in 2000 Teilen Tetrachlorkohlenstoff aufgelöst.
109887/ U69
Zu
ORIGINAL
Zu dieser Lösung wurden 2 Teile Antimonchlorid als Chlorierungshilfsmittel zugefügt. Dann wurde die Chlorierung bei der Reaktionstemperatur
von 130 C durchgeführt und anschließend eine
ähnliche Nachbehandlung wie in Beispiel 2 vorgenommen. Auf diese Weise wurde ohloriertes Polyvinylchlorid mit 64^-igem Chlorgehalt
gewonnen. Bei den Versuohen, die unter den gleichen Wärme« beständigkeits-Prüfmethoden durchgeführt wurden wie in Beispiel.2
(mit der Abwandlung, daß der "Gear'β11-Ofen bei einer Temperatur
von 180° C gehalten wurde), wurde dae Harz Nr« 4 in 100 min.
dunkelbraun, während das bei dem Harz Nr„ 6 schon in 55 min.
der Fall war.
1 0 υ 8 8 7 / U 6 9
Claims (2)
- Patentansprüche ι1β Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid hoher Wärmebeständigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß durch Suspensionspolymerisation gewonnenes Polyvinylchlorid verwendet wird, wobei Cellulosederivate oder anorganisches feinkörniges Material als Dispergiermittel Anwendung finden, und daß die Chlorierung des Polyvinylchlorids unter Lichtbestrahlung oder in Gegenwart einesChlorierungshilfsmittels durchgeführt wird.
- 2. Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid hoher Wärmebeständigkeit, dadurch gekennzeiohnet, daß durch Polymerisation in der Masse hergestelltes Polyvinylchlorid verwendet wird, und daß die Chlorierung des Polyvinylchloride unter Lichtbestrahlung oder in Gegenwart eines Chlorierungshilfsmittels durchgeführt wird.3, Verfahren zur Herstellung von ohloriertea Polyvinylchlorid hoher Wäraebeständigkeit, dadurch gekenn»eiohnet, daß durch Lösungspolymerisation gewonnene· Polyvinylchlorid verwendet wire, und daß die Chlorierung unter Lichtbestrahlung oder in Gegenwart •ine· Chlorierungshilfsaittels durchgeführt wird.I77e/li.-.u
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