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DE1745050A1 - Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid

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Publication number
DE1745050A1
DE1745050A1 DE19671745050 DE1745050A DE1745050A1 DE 1745050 A1 DE1745050 A1 DE 1745050A1 DE 19671745050 DE19671745050 DE 19671745050 DE 1745050 A DE1745050 A DE 1745050A DE 1745050 A1 DE1745050 A1 DE 1745050A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polyvinyl chloride
chlorination
chlorinated
heat resistance
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671745050
Other languages
English (en)
Inventor
Yasuhiro Nojima
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kanegafuchi Chemical Industry Co Ltd
Original Assignee
Kanegafuchi Chemical Industry Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kanegafuchi Chemical Industry Co Ltd filed Critical Kanegafuchi Chemical Industry Co Ltd
Publication of DE1745050A1 publication Critical patent/DE1745050A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F8/00Chemical modification by after-treatment
    • C08F8/18Introducing halogen atoms or halogen-containing groups
    • C08F8/20Halogenation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid
Zusammenfassung:
Ein Verfahren zur Herstellung von ohloriertem Polyvinylchlorid, gekennzeichnet durch Chlorieren von Polyvinylchlorid, welches nach den Verfahren der Polymerisation in Masse, der Lösungspolymerisation oder der Suspensionspolymerisation unter Verwendung von Cellulosederivaten oder anorganischen feinkörnigen Substanzen als Dispergiermittel hergestellt wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid. Ziel der Erfindung ist ,die Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid mit hoher Wärmebeständigkeit in fortschrittlicher Weise und in industriellem Maßstäbe,
109887/U69
BAD ORIGINAL
Chloriertee Polyvinylchlorid, obwohl es hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit gegen Wärme und Chemikalien überlegen ist, besitzt Nachteile in Bezug auf Wärmebeständigkeit und hinsichtlich seiner Neigung zum Verfärben. Da chloriertes Polyvinylchlorid im allgemeinen Verunreinigungen enthält, die durch Wärme leicht zersetzt werden können, erleiden diese Verunreinigungen bei hohen Temperaturen der Formgebungsverfahren, wie z.B. beim Vorpressen, beim Druckverspritzen, beim Kalandern usw., eine Zersetzung durch Hitze, wobei wahrnehmbare Färbungen in der Harzmasse verursacht werden.
Bisher war die Verwendung verschiedener Wärmestabilisatoren zur Verhinderung dieser Verfärbung des Harzes ohne Erfolg, und die Wärmebeständigkeit des Harzes blieb sehr gering im Vergleich zu derjenigen eines Vinylchloridharzes. Aus diesem Grunde ist die Entwicklung von chloriertem Polyvinylchlorid mit hoher Wärmebeständigkeit «ehr erwünscht.
Bisher wurde chlorierte· Polyvinylchlorid erhalten durch Chlorierung von Polyvinylchlorid, das mittel« des Verfahrene der Suspensionspolymerisation erzeugt wurde, wobei Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon und Polymerisate von Maleinsäurederivaten hauptsächlich als Dispergiermittel verwendet wurden. Die Ursachen für die schleohte Wärmebeständigkeit dieser Produkte dürften
109887/U69 3^
BA ORIGINAL
sich aus den folgenden Faktoren ergeben. Bei der Herstellung des Polyvinylchlorid-Rohmaterials werden die oben genannten Dispergiermittel während der Polymerisationsreaktion in adsorbiertem oder gebundenem Zustand in das Produkt eingeschlossen. Diese Dispergiermittel haben die Neigung, bei dem Chlorierungsverfahren mitchloriert zu werden» Die Chloride dieser Dispergiermittel, die äußerst schlechte Wärmebeständigkeit besitzen, führen zur Bildung einer Carbonylgruppe oder zum Aufbrechen der Hauptketten der betreffenden Produkte, wenn diese erhitzt werden. Diese Verunreinigungen werden sämtlich in dem so gewonnenen chlorierten Polyvinylchlorid zurückgehalten. Dadurch wird die Wärmebeständigkeit von chloriertem Polyvinylchlorid zum Zeitpunkt seiner Verformung bei hoher Temperatur nachteilig beeinflußt, wobei Verfärbungen hervorgerufen werden.
Die Erfindung schlägt nun ein Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid mit hoher Wärmebeständigkeit vor· Die Erfindung beruht auf dem durch langwierige Untersuchungen aufgefundenen Gesichtspunkt, daß das Polyvinylchlorid-Rohmaterial niemals derartige Dispergiermittel enthalten solltef wie z.B.
Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon und Polymerisate von Maleinsäurederivaten.
109887/U60 —
BAD ORIGINAL
Das erfindungagemäß zu verwendende Polyvinylchlorid umfaßt PoIyvinylchloridhomopolymeriaate und -mischpolymerisate, die sich aus mehr als 95 Gew.-tfa Vinylchlorid und weniger als 5 3ew.-$ anderer äthylenisch ungesättigter Monomeren, die mit eraterem misohpolymerisierbar sind, zusammensetzen« Die miachpolymerisierbaren Monomere können z.B. sein: Vinylacetat, Acrylnitril, Styrol, Acrylsäureester, Methacrylsäureester und Vinylidenchlorid. Dieses Polyvinylchlorid sollte die vorstehend genannten polymeren Verunreinigungen zu keinem Zeitpunkt enthalten; es kann hergestellt werden durch verschiedene Verfahren, z.B. Polymerisation in der Masse, Lösungspolymerisation oder Suspensionspolymerisation, wobei Cellulosederivate und/oder anorganische feinkörnige Substanzen als Dispergiermittel verwendet werden«
Wenn das Polyvinylchlorid-Ausgangsmaterial durch Suspensionspolymerisation hergestellt wird, sind als organische, für die genannten Bedingungen geeignete Dispergiermittel solche Cellulosederivate, wie Methyloellulose oder Carboxymethylcellulose zu nennen. Bei dem Chlorierungeverfahren weisen die aus ihnen entstehenden Chloride gute Wärmebeständigkeit auf, und aus diesem Grunde beeinflussen sie die Wärmebeständigkeit des ohlorierten Polyvinylchlorids nicht nachteilig. Als Dispergiermittel aus anorganischen feinteiligen Körnern kann man feinkörnige Metallverbindungen verwenden, wie z.B. Magneeiumhydroxyd, Calciumhydroxyd,
109887/U69
Zinkhydroxyd, Bariumcarbonat, Bariumsulfat, Calciumcarbonat, Calciumphosphat, Calciummaleat, Galciumoxalat, Caliumtartrat, Benfconit oder Silicagele Falls Lichtdurchlässigkeit der fertigen Formkörper aus den erhaltenen Massen erforderlich ist, wird die Verwendung von Calciumcarbonat und Galciumoxalat unter den aufgezählten feinkörnigen Metallverbindungen bevorzugt; denn die ersten beiden Verbindungen werden leicht durch die während des Chlorierungsverfahrens als Nebenprodukt entstehende Salzsäure herausgelöste Selbst wenn die anorganischen Dispergiermittel ohne herausgelöst zu werden in dem Harz zurückbleiben, üben sie dennoch keinen nachteiligen Effekt auf die Wärmebeständigkeit des chlorierten Polyvinylchlorids aus. Im letzteren Falle kann man geringe Mengen oberflächenaktiver Mittel hinzufügen, wie Z0B. Schwefelsäureester höherer Alkohole oder Alkylarylsulfonate.
Die auf diese Weise hergestellten Harze werden unter Lichtbestrahlung oder in Gegenwart von Chlorierungshilfsmitteln chloriert, wobei sioh daa angestrebte chlorierte Polyvinylchlorid ergibt,
en
Alle diese hergestellten Harze, welohe keine Verunreinigung/ enthalten, die ihre Wärmebeständigkeit verschlechtern könnten, weisen ebenso gute Wärmebeständigkeit wie Polyvinylchlorid auf.
Die Chlorierungsumsetzung, durchgeführt auf naesem oder trockenem Wege, kann erreicht werden durch photochemische Reaktion unter Lichtbestrahlung oder durch Verwendung des Chlorierungshilfemit tels zusammen mit einem ttberaohufl an Chlorgas. Sie kann auch
109887/1469
erzielt BAD ORIGINAL
M 6 "
erzielt werden durch Anwendung des Chlorierungshilfsmittels in Verbindung mit einer Lichtbestrahlung, ßei der genannten photochemischen Reaktion können sichtbare oder UV-Strahlen in wirksamer Weise aus einer Quecksilberlampe, Bogenlampe, Glühlampe, Fluoreszenzlampe oder Kohlenbogenlampe usw. als Lichtquelle zur Anwendung gelangen. Eine derartige Lichtquelle wird an dem zu bestrahlenden Reaktionssystem so nah wie möglich angeordnet, und durch die Abstimmung der Liohtmenge und -einwirkungszeit kann man die Chlorierungsreaktion in geeigneter Weise beschleunigen.
Zu den Chlorierungshilfsmitteln gehören Titantetrachlorid, Antimonohlorid und Phosphorpentachlorid.
Herstellung von Polyvinylchlorid»
Bs wurden zusammen mit Wasser oder einem Lösungemittel sowie einem Katalysator usw., die in einen Autoklaven eingebracht worden sind, und nachdem die Luft aus dem System vertrieben wurde, Vinylchloridmonomere eingeführt, die bei einer Temperatur von 58° C polymerisiert wurden. Da» erhaltene Polymerisat wurde gewaschen, entwässert und getrocknet. Auf diese Weise wurde das Vinylchloridhomopolymerisat erzielt.
Die Herstellungsbedingungen gehen aus Tabelle 1 hervort
1Q9 8*77 U69
BAD ORIGINAL Tabelle 1
Versuch
Nr.
Polymerisations
verfahren
Monomer
(Gew.-Teile)
Wasser oder
Lösungsmittel
(Gew.-Teile)
0 verwendete Disper
giermittel, ihre
Art und die verwen
deten Mengen
Katalysa
tor
erfindungs-
gemäß
1 in Suspension 100 Wasser 300 Cyelo- 200
nexan
Calcium-
carbonat '
ABN*
Vergleiche
proben
2 Il H Il Il Wasser 300 CMC* 0,3 ABN
3 H ti 1« ti H W ■ MC* 0,5 ABN
4 in Masse M 0 LPO*
5 in Lösung M 0 ABN
6 in Suspension PVA* 0,15 ABN
7 Il PVP* 0,15 ABN
Bemerkungen» ABNt Azobiaisobutylonitril
LPOi Dilaurylperoxyd
PVA» Polyvinylalkohol
PVPi Polyvinylpyrrolidon
CMC: Carboxymethylcellulose
MC: Methylcellulose
cn ο cn ο
Beispiel 1
Sieben Sorten von Polyvinylchlorid, aufgeführt in Tabelle 1 (Versuchsnummern 1-7) wurden verwendet. 167 Teile Polyvinylchlorid und 1000 Teile destilliertes Wasser wurden in ein mit einer Rührvorrichtung ausgestattetes Umsetzungsgefäß eingebracht. Die Luft in dem System wurde völlig durch Stickstoffgas ersetzt. Das Polyvinylchlorid wurde in Wasser gut suspendiert, während die Flüssigkeitstemperatur unter Rühren bei 50 C gehalten wurde. Nachdem Chlor in dieser Suspension gut gelöst wurde und Chlorgas mit einer Geschwindigkeit von 2,5 l/min eingeblasen wurde, begann man mit der Bestrahlung durch eine 100-Watt-Quecksilberlampe} unter diesen Bedingungen wurde die Chlorierungsreaktion durchgeführt. Nachdem man die Reaktion 2 bis 3 Stunden aufrechterhalten hatte, wurde nichtumgesetztes Chlorgas mit Stickstoffgas ausgetrieben. Nach diesem Arbeitsgang wurde das Reaktionsprodukt herausgenommen, gewaschen, neutralisiert, nochmals gewaschen, entwässert und dann getrocknete Auf diese Weise wurde chloriertes Polyvinylchlorid erhalten.
Probestücke wurden erhalten durch Hinzufügen von 4 Teilen dreibasischen Bleisulfat und 0,5 Teilen Stearinsäure zu 100 Teilen jeder Sorte des chlorierten Polyvinylchlorids und anschließende gute Durchmischung mittels einer Walze. Die Versuchsresultate sind in Tabelle 2 aufgeführt.
Tabelle 2
109887/1469 bADor,g1NAl
Tabelle 2
Polyvinylchlorid Dispergier
mittel
chloriertes
Polyvinylchlorid
Chlorge
halt (1 )
W)
Polyvinylchlorid I.iessergebiiisEe Wärmebestän
digkeit (3)
(min.)
W ärrne verformung s-
temperatur (4)
(OC)
Versuch
Nr.
CaCO;, Chlorie
rungszeit
(Stdn.)
65,1 Verfärbung der
Folie nach dem
Walzen (2)
1 1 0 102
erfindungs
gemäß
D
D
. ι
1 CMC O Γ
C ψ J
' r- -^ hellgelb It ti
-* Vergleichs-
^* proben
7>
2 MC 2,5 c5,2 M It It
Bezugs-
substanz
5 keines
verwendet
2,5 65,2 It 115 103
4 ti 2,0 65,1 It 110 102
5 PVA 2,5 65,0 It 65 101
6 PVP 2,5 65,1 gelbbraun 60 102
7 3,0 π 5 78
neiigeib
Anmerkungen: (1) Der Chlorgehalt des chlorierten 1 olyvinylchiorids ist dcr :ia.ch der C^riu^-^lethode tcjtir;~»tfc wert.
(2) Die Verfärbung der Folien nach dem Vvalzen k^r^r: man mir, t.:ol-.em Auge an ..usseher. der nach 5-minütigem ■ Mischen aes Produkts bei einer vv'alztemperatur von 190^ 'J erhaltene:. Folien ernennen.
(3) Die WärmebestanaigKeit ist aer Wert, aen man eri.alt, wenn man aas Probenuster in den "Gear's"-Ofen
einbringt und die Zeix mißt, die verstreicht, bevor es Dei 200° C aunkelbraun wird. —*
> (4) Die Wärmeverformungstemperatur ist der Wert, den man bei der Messung nach ASTM D-6'43 mit einer .p*.
° Belastung (18,6 kg) erhält. CTl
Beispiel 2
6O Teile Polyvinylchlorid der Versuchsnummer 4 bzw. 6 aus Tabelle 1 und 2000 Teile Chloroform wurden zusammen in ein Umsetzungsgefäö eingebracht und unter der gleichen Bedingung wie in Beispiel 1 chloriert. Hierauf wurde nichtumgesetztes Gas mit Stickstoff ausgetrieben. Dann wurde daa Produkt mit einer 1$-igen alkoholischen Natriumhydroxydlösung ausgefällt, neutralisiert, gewaschen, entwässert und anschließend getrocknet. Auf diese Weise wurde chloriertes Polyvinylchlorid gewonnen. 1 Teil dieses Harzes, aufgelöst in 30 Teilen Tetrahydrofran, ließ man über eine in Quecksilber schwimmende Glasplatte fließen, wobei sich ein Film von 30 /i Stärke bildete. Nach Vakuumtrocknung wurde dieser Film weiterhin in Schwefelkohlenstoff getaucht, von Lösungsmittel völlig befreit und dann wieder getrocknet. In dieser Weise wurde der Film für die Prüfung erhalten. Wenn diese Filme zur Messung in den "Gear1s"-0fen bei 190 C gebracht wurden, so wurde das naoh dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Polyvinylchlorid (Nr. 4) i*1 etwa 110 min. dunkelbraun, während das bei dem Vergleiohsmueter (Nr. 6) schon naoh 60 min. der Fall war.
Beispiel 3
100 Teile Polyvinylchlorid der Vereuohsnummern 3, 4 und 6, aufgeführt in Tabelle 1, wurden in eine gläserne Pließ-Vorriohtung (fluid apparatus) gegeben. Während der Überflutung des Harzes
109887/1489 ^1
BAD ORIGINAL
17Λ5050
-li
mit Stickstoffgas wurde die Luft im Umsetzungsgefäß durch Stickstoff vollkommen ersetzte Chlorgas wurde mit einer Geschwindigkeit von 13 l/min eingeblasen. Die Chlorierung wurde durchgeführt, während das Reaktionssystem von außerhalb der Fließ-Vorrichtxmg mit einer 100 Watt Quecksilberlampe bestrahlt wurde. Diese Reaktion wurde eine Stunde lang fortgeführt, wobei die Temperatur auf etwa 90° C durch Abstimmung der Mischgeschwindigkeit von Chlor- und Stickstoffgas gehalten wurde. Dann wurde eine Nachbehandlung wie in Beispiel 1 vorgenommen«, Auf diese Weise wurde chloriertes Polyvinylchlorid gewonnen. Die Heßergebniese, erhalten nach den gleichen Methoden wie in Beispiel 1, sind aus Tabelle 3 ersichtlich.
Tabelle 3
Dispergier
mittel
Chlorge
halt
Färbung der
Folie nach
dem Walzen
Wärmebestän
digkeit
(min.)
Wärmeverfor-
mungstemperatur
(°G)
3 HC 65,0 hellgelb 110 102
4 keines ver
wendet
65,1 Il 120 103
6 PVA 65,1 gelbbraun 65 102
Beispiel 4
60 Teile Polyvinylchlorid der Vereuohsnummern 4 und 6 gemäß Tabelle 1 wurden in 2000 Teilen Tetrachlorkohlenstoff aufgelöst.
109887/ U69
Zu
ORIGINAL
Zu dieser Lösung wurden 2 Teile Antimonchlorid als Chlorierungshilfsmittel zugefügt. Dann wurde die Chlorierung bei der Reaktionstemperatur von 130 C durchgeführt und anschließend eine ähnliche Nachbehandlung wie in Beispiel 2 vorgenommen. Auf diese Weise wurde ohloriertes Polyvinylchlorid mit 64^-igem Chlorgehalt gewonnen. Bei den Versuohen, die unter den gleichen Wärme« beständigkeits-Prüfmethoden durchgeführt wurden wie in Beispiel.2 (mit der Abwandlung, daß der "Gear'β11-Ofen bei einer Temperatur von 180° C gehalten wurde), wurde dae Harz Nr« 4 in 100 min. dunkelbraun, während das bei dem Harz Nr„ 6 schon in 55 min. der Fall war.
Patentansprüche
1 0 υ 8 8 7 / U 6 9

Claims (2)

  1. Patentansprüche ι
    1β Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid hoher Wärmebeständigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß durch Suspensionspolymerisation gewonnenes Polyvinylchlorid verwendet wird, wobei Cellulosederivate oder anorganisches feinkörniges Material als Dispergiermittel Anwendung finden, und daß die Chlorierung des Polyvinylchlorids unter Lichtbestrahlung oder in Gegenwart einesChlorierungshilfsmittels durchgeführt wird.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid hoher Wärmebeständigkeit, dadurch gekennzeiohnet, daß durch Polymerisation in der Masse hergestelltes Polyvinylchlorid verwendet wird, und daß die Chlorierung des Polyvinylchloride unter Lichtbestrahlung oder in Gegenwart eines Chlorierungshilfsmittels durchgeführt wird.
    3, Verfahren zur Herstellung von ohloriertea Polyvinylchlorid hoher Wäraebeständigkeit, dadurch gekenn»eiohnet, daß durch Lösungspolymerisation gewonnene· Polyvinylchlorid verwendet wire, und daß die Chlorierung unter Lichtbestrahlung oder in Gegenwart •ine· Chlorierungshilfsaittels durchgeführt wird.
    I77e/li.-.u
DE19671745050 1967-10-27 1967-11-03 Verfahren zur Herstellung von chloriertem Polyvinylchlorid Pending DE1745050A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB48932/67A GB1202229A (en) 1967-10-27 1967-10-27 Improvements in and relating to the manufacture of chlorinated polyvinyl chloride
DEK0063777 1967-11-03
FR127073 1967-11-06

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