DE1728443U - Zwangsmischer mit ringfoermigem mischraum. - Google Patents
Zwangsmischer mit ringfoermigem mischraum.Info
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
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Description
Friedrich WiIh. Schwing Wanne-Eickel, den 28.2.1956
Wanne-Eiekel /
Dorstener Str. 424 sC/
G-ebrauchsmust eranmeldung. Zwangsmischer mit ringförmigem Misehraum.
Zwangsmischer mit flachem Mischboden können den mittleren Teil des
Bodens nur mit großem Aufwand an technischen Mitteln zur Mischung heranziehen, wie es bei Mischern mit einem oder mehreren Mischsternen
der lall ist, bei denen nicht nur der Mischbehälter und die Mischsterne umlaufen, sondern innerhalb des Sternes die Schaufeln
selbst noch eine Eigendrehung machen. Bei einer anderen Bauart ist der mittlere Teil des Misehbodens durch einen zylindrischen
Einsatz ausgefüllt, in welchem der Antriebsmotor untergebracht ist.
Der so gebildete ringförmige Misehraum hat jedoch eine schlechte Zugänglichkeit des Motors und der Triebteile und ebenfalls einen
erheblichen Aufwand zur Folge.
Der Zwangsmischer naeh vorliegender Erfindung verbindet den Vorteil
des ringförmigen Mischraumes mit einfacherem Aufbau und wesentlich vermindertem Verschleiß des Behälters und des Rührwerkes.
Die Schaufeln sind vorzugsweise paarig angeordnet, so daß ein Msicher
der erfindungsgemäßen Bauart z.B. 2 äußere Abstreifer, 2 Leitschaufeln
und 2 innere Abstreifer besitzt, wobei jedoch je naeh Mischergröße auch andere Anordnungen bestehen können.
Die Misehschaufein können in an sich bekannter Weise federnd gelagert
sein. Jedoch ist es ein Erfindungsmerkmal, daß die Schaufeln
in beliebiger Kombination jeöefür sich um eine senkrechte, waagerechte
oder schiefe Achse schwenkbar ausgebildet sind. Letztere Anordnung hat den Vorteil, daß sich die betreffende Schaufel nicht ·
nur von einem, der Wandteile, sondern sich gleichzeitig z.B. vom Umfang
und vorm Boden abhebt, wenn durch Klemmungen die Schaufel ausweichen muß. Als weiteres Erfindungsmerkmal ist die zwangsweise Bewegung
der Schaufeln zum Abheben von der Behälterwand vorgesehen, so daß etwa eingeklemmte Mischgutteile wieder freiwerden. Innerhalb
einer Schaufelgruppe gleicher Art, z.B. Außenabstreifer, werden
zweckmäßig die Schaufeln so abgehoben, daß ihre in Wandnähe verlaufenden
Wegstrecken sieh auf der ?/and überschneiden,derart, daß
die nachfolgende Schaufel erst innerhalb der Wegstrecke der vorauf-
Blatt - 2 - 4
zur Gebrauehsmusteranmeldung "Zwangsmischer mit ringförmigem ^
Mischraum" vom 28. 2. 1956
gellenden Schaufel die Wand erreicht.
Die Leitvorrichtungen zum Abheben der umlaufenden Schaufeln können
an den Umfangen des Behälters angebracht sein, wobei aber die Schleifstrecke jeder Schaufel immer die gleiche Steiles der Behälterwand
treffen und diese ungleichmäßig abnützen würde.
Zweckmäßiger ist es, die Leitvorrichtungen erfindungsgemäß als Nocken
oder dergleichen an einem umlaufenden Teil anzubringen, der gegenüber dem Schaufelträger eine Eelativgeschwindigkeit hat, also gegenüber
diesem vor- oder nacheilt, sodaß die Wegstrecken der der Wand genäherten Schaufeln an dem Umfang des Behälters sich übersehneidend
wandern.
Einweiteres Erfindungsmerkmal ist die Ausnutzung des Mittelteiles des Behälters als Verschlußorgan der dann zentralen Entleerungsöffnung,
wodurch im Gegensatz zum Flachschieber in der Kingzone große
Unempfindliehkeit gegen Verschwenken erreicht ist. Das Öffnen der
mittleren Entleerungsöffnung kann auch durch Senken des Behälters gegenüber dem Mittelteil, oder durch gegenläufiges Heben und Senken
dieser Teile bewirkt werden.
Weiter ist gemäß der Erfindung der Mischer für besondere Gegebenheiten
mit kegeligem Boden und zylindrischem oder kegeligem Mittelteil ausführbar, um teils eine bessere Baumausnutzung zu erreichen, teils
ohne großen Aufwand an Schaufeln eine leichte Entleerung des lischgutes
zu erzielen.
Die Zeichnungen geben Ausführungsbeispiele wieder.
Die bezüglich des Erfindungsgedankens nebensächlichen Bauteile eines
Mischers, wie Besehickervorrichtung und fahrwerk, sind dabei fortgelassen.
Figur 1 ist eine Draufsicht und Figur 2 ein Querschnitt durch einen
Mischer gemäß der Erfindung. Darin ist 1 die äußere land des lischbehält ers mit dem Boden 2 und dem inneren runden Einsatz 3. Der
Motor 4 treibt, gegebenenfalls über ein Getriebe, den Schaufelträger
mit den Abstreiferschaufeln 6,7 und 8,9, sowie den Leitsehaufein
10,11. Diese Schaufeln sind je nach gewollter Wirkung um vertikale
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zur Grebrauchsmusteranmeldung "Zwangsmischer mit ringförmigem Mischraum" vom 28.2.1956
Achsen 12, schräge Achsen 12f oder waagerechte Achsen 13 schwenkbar
gelagert und nach Bedarfmit Rückstellfedern versehen.
Figur 3 zeigt als Draufsicht und Figur 4 als Querschnitt den Mischbehälter
mit Außenwand 1, Boden 2 und Innenteil 3, der Einfachheit
halber nur mit 2 Schaufeln zur beispielsweisen Deutliehmachung des Erfindungsgedankens» Oberhalb des Schaufelträgers 5 ist das Antriebsrad
14 auf der Antriebswelle des Schaufelsträgers befestigt.
Das Rad 14 treibt über die Zwischenwelle 15 mit den Rädern 16, 17
das Rad 18 am lockenträger 19 mit den lochen 20 für die Bewegung der Schaufelarme 21 und der Hocken 22 für die Bewegung der Schaufelarme 23.
Die Übersetzung des Antriebes des Uockenträgers 19 ist so gewählt,
daß letzterer schneller oder langsamer als der Schaufelträger 5
umläuft, so daß die locHen 20,22 während eines Schaufelumlaufes die
Schaufeln mindestens einmal oder mehrmals von der Wand und vom Boden abheben, um verklemmte Steine freizugeben* Es kann daher nicht
vorkommen, daß verklemmte Steine die Wandungen auf dem vollen Umfang angreifen.
In Figur 5 ist die erfindungsgemäße Ausbildung des Mittelteiles des
Mischbehälters als Entleerungsvorrichtung dargestellt. Der Mittelteil
24 ist mittels des Ritzels 25, das in die Achse 26 eingreift, in den Führungan der Mischerteile 27 heb- und senkbar. Zum leichteren
Einführen in die zentrale EntleerungsÖffnung im Boden 2 ist der
untere Rand von 24 leicht verjüngt oder abgeschrägt. Unterhalb des
Bodens 2 kann, wie gestrichelt angedeutet, eine weitere Führung der
Achse 26 bzw. des Mittelteiles 24 vorgesehen sein. Es ist ohne
weitere Erläuterung verständlich, daß das öffnen und Schließen auch
durch Senken des Mischbehälters: oder durch Gegenläufigkeit zwischen
Außenteil und Mittelteil des Mischbehälters erreicht werden kann.
Figur 6 zeigt als weiteres Beispiel den Mischbehälter mit kegeligem.
Boden, wobei das Mittelteil zylindrisch oder ebenfalls kegelig sein kann·
Claims (8)
1) Zwangsmischer mit ringförmigem Mischraum, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mischschaufeln um senkrechte, waagerechte und schiefe lchsen in beliebiger Kombination je für sich schwenkbar sind.
2) Zwangsmischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln oder einige derselben durch !leitvorrichtungen, Kurven
oder Nocken, während eines Teiles ihres Umlaufes von den Behälter-Wandungen
abgehoben werden.
3) Zwangsmischer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln durch an den Umfangen des Mischbehälters
angebrachte Leitvorrichtungen (z.B. SOeken) abgelenkt werden.
4) Zwangsmischer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die in Wandnähe verlaufenden Teilwege gleichartiger Schaufeln
sich überschneiden, derart, daß die nachfolgende Schaufel die Wandung innerhalb des von der voraufgehenden Schaufel bestrichenen
Wandteiles erreicht.
5) Zwangsmischer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hocken oder Kurven aur Schaufelablenkung an einem
lenkerträger angeordnet sind, der mit einer Relativgeschwindigkeit
zum Schaufelträger, vorlaufend oder nacheilend, umläuft.
6) Zwangsmischer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil, des Mischbehälters als heb- und senkbare
Glocke zum Öffnen und Schließen der zentralen Entleerungsöffnung im Mischerboden ausgebildet ist.
Sehutzansprüehe (Blatt 2
)
zur Gebrauchsmusteranmeldung "Zwangsmischer mit ringförmigem
Mischraum'» vom 28. 2. 1956.
7) Zwangsmischer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der äußere, den Boden "bildende Teil des Mischt) ehält er s
allein oder gegenläufig zum dann ebenfalls bewegbaren Mittelteil zum öffnen und Schließen der Entleerungsöffnung heb- und
senkbar ist.
8) Zwangsmischer nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden des Mischbehälters und/oder der Mittelteil kegelig ausgebildet sind.
FRIEDRlCHWiL
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESC17086U DE1728443U (de) | 1956-03-12 | 1956-03-12 | Zwangsmischer mit ringfoermigem mischraum. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESC17086U DE1728443U (de) | 1956-03-12 | 1956-03-12 | Zwangsmischer mit ringfoermigem mischraum. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1728443U true DE1728443U (de) | 1956-08-23 |
Family
ID=32692757
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DESC17086U Expired DE1728443U (de) | 1956-03-12 | 1956-03-12 | Zwangsmischer mit ringfoermigem mischraum. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1728443U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1292136B (de) * | 1963-07-09 | 1969-04-10 | Klauert Kurt | Zwangsmischer |
-
1956
- 1956-03-12 DE DESC17086U patent/DE1728443U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1292136B (de) * | 1963-07-09 | 1969-04-10 | Klauert Kurt | Zwangsmischer |
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