DE1704659C3 - Verfahren zur Herstellung von Formkörpern aus Schaumkunststoff - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Formkörpern aus SchaumkunststoffInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Formkörpern aus Schaumkunststoff durch Verschweißen
von Hohlperlen aus Copolymerisaten des Vinylchlorids mit Äthylen und gegebenenfalls Propylen
oder Isobutylen als weiteres Monomeres.
Es ist bekannt. Schaumstoffe auf Basis von Polymerisationsprodukten
unter Verwendung der verschiedensten Treibmittel herzustellen. Man verwendet in
der Regel als Treibmittel Verbindungen, die beim Erwärmen auf bestimmte Temperaturen Gase abspalten
und den Kunststoff im thermoplastischen Zustand aufblähen. Weiterhin ist für die Herstellung derartiger
Schaumstoffe ein Treibverfahren bekannt, wonach in das Monomere vor der Polymerisation eine niedrig
siedende Flüssigkeit eingebracht wird, die im resultierenden Polymerisat noch vorhanden ist und dieses
beim Erwärmen aufbläht. Im Einzelfall können auch Polymerisationsprodukte im gelförmigen Zustand
durch Einschlagen von Luft kurz vor Einsetzung des Aushärtevorgangs aufgeschäumt werden.
Es ist weiterhin bekannt, Schaumstoffe von niedrigem Raumgewicht auf Basis von Polymerisationsprodukten,
vor allem auf Basis von Polystyrol, in Verbindung mit dem oben skizzierten Treibverfahren in zwei
Stufen herzustellen. In der ersten Stufe wird nach der Polymerisation das treibmittelhaltige Granulat durch
einen Hitzestoß durch die Ausdehnung des Treibmittels vorgebläht. Um aus diesen vorgeblähten Partikeln
einen Formkörper herzustellen, füllt man eine entsprechende Form und verschweißt die Partikeln durch einen
erneuten Hitzestoß miteinander, wobei gleichzeitig unter weiterer Expansion der Partikeln die zwischen
den meist kugelförmigen Gebilden liegenden Hohlräume vollständig ausgefüllt werden. Da dieser zweite
Treibprozeß in der Praxis immer an die Gegenwart von Wasserdampf gebunden ist, fallen Schaumstoffe auf
Polystyrol-Basis nach diesem Verfahren stets mit einem Gehalt an Wasser an, das für viele Anwendungen
durch Trocknen beseitigt werden muß. Von erheblichem Nachteil ist die leichte Entflammbarkeit des
Polystyrols; ein für manche Zwecke ausreichender Flammschutz wird nur mit Spezialtypen erreicht. Zwischen
den beiden Stufen des Arbeitsprozesses — Vorschäumen der Partikeln und Verschweißen in der
Form — muß eine zeitraubende Ablagerung des vorgeblähten Granulats erfolgen.
Schließlich ist es aus der FR-PS 14 37 113 bekannt, vorgeschäumte und gealterte Teilchen aus einer thermoplastischen
Masse mit einem Durchmesser von 0,15 bis 5 mm in eine Form einzubringen und kurzzeitig auf
120 bis 1600C zu erhitzen, wobei ein oberflächliches Schmelzen der Teilchen erfolgt. Durch Anwendung
von Druck (0,1 bis 1 kg/cm3) werden die Teilchen dann zusammengepreßt, wodurch die Formung zu porösen
Massen oder Körpern geringer Dichte stattfindet.
Unter thermoplastischen Massen werden Polystyrol oder Copolymerisate mit mindestens 50 Gewichtsprozent
an einpolymerisiertem Styrol verstanden. IEi η Nachteil dieser Schaumkunststoffe liegt in ihrer relativ
leichten Entflammbarkeit, in der relativ hohen Wassernahme, bedingt durch die Porosität der vorgeschäumten
Ausgangsteilchen, und in der oft nicht ausreichenden Weichheit und Elastizität des Schaumes.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zur Herstellung von Formkörpern aus Schaumstoffkunststoffen durch Verschweißen von Hohlperlen
bereitzustellen, bei dem die erhaltenen Schaumstoffformkörper schwer brennbar sind, aber gleichzeitig ein
geringes spezifisches Gewicht besitzen und eine gegenüber Polystyrolschäumen verbesserte Lösungsmittelbeständigkeit
aufweisen. Sie sollen ferner eine hohe Elastizität auch in dünnen Schichten besitzen und eine
gegenüber Polystyrolschäumen verringerte Wasseraufnahme. Schließlich sollen die Schaumstoffkunststoffe
bei gleicher Verfahrensweise auch bei niedrigeren Temperaturen hergestellt werden können.
Ausgehend von einem Verfahren zum Herstellen von Formkörpern aus Schaumkunststoff durch Einbringen
von thermoplastischen, gegebenenfalls mit einem oberflächlich anlösenden, aber nicht auflösenden
Mtdium behandelten Hohlperlen mit einem Durchmesser von 0,01 bis 3 mm in eine Vorrichtung, Verminderung
des Schüttvolumens durch Komprimieren und Verschweißen der Hohlperlen durch Wärmeeinwirkung,
wobei die Wärmeeinwirkung gegebenenfalls vor dem Verschweißen erfolgen kann, soll diese Aufgabe
erfindungsgemäß dadurch gelöst werden, daß Hohlperlen aus Mischpolymerisaten aus 70 bis 92 Gewichtsprozent
Vinylchlorid und 30 bis 8 Gewichtsprozent Äthylen, Äthylen und Propylen oder Äthylen und Isobutylen
verwendet werden, wobei der Anteil an Propylen oder Isobutylen bis zu 50 Gewichtsprozent
des Äthylens betragen kann.
Vorzugsweise bestehen die Hohlperlen aus Copolymerisaten
80 bis 90 Gewichtsprozent Vinylchlorid und
20 bis 10 Gewichtsprozent der vorgenannten polymerisierbaren ungesättigten Kohlenwasserstoffe.
20 bis 10 Gewichtsprozent der vorgenannten polymerisierbaren ungesättigten Kohlenwasserstoffe.
Die besten Ergebnisse werden erhalten, wenn Hohlperlen von Copolymerisaten aus Vinylchlorid und
Äthylen verwendet werden.
Die Herstellung der Hohlperlen aus den Copolymerisaten der vorstehenden Monomeren kann nach
dem Verfahren der DT-AS 16 94 070 erfolgen.
Ein besonderer Vorzug der den Hohlperlen zugrunde liegenden Copolymerisate liegt in den für einen Preß-
und Verschwei ßungsvorgang vorteilhaften Erweichungstemperaturen von etwa 60 bis etwa 100° C. Sie
lassen sich besonders leicht zu Schaumstofflcörpern
verarbeiten. Die Hohlperlen selbst sollen Durchmesser von etwa 10 μ bis 3 mm, vorzugsweise 0,1 bis
1,5 rom, besitzen. Das Schüttgewicht der Hohlperlen beträgt 3 bis 40 g/l je nach Teilchendurchmesser, wobei
Hohlperlen mit kleinerem Durchmesser ein höheres Schüttgewicht besitzen.
Die Erfindung wird an Hand eines Beispiels näher erläutert:
In eine geeignete Vorrichtung werden Hohlperlen des thermoplastischen Materials eingebracht. Sodann
vrird das Schüttvolumen der Hohlperlen vermindert. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß das in
einer Form (B) (s. Skizze, Zahlenangaben in Millimeter) befindliche Schüttgut mit Hilfe eines beheizbaren
Deckels (A) (O1 Heizflüssigkeitseinlauf, o2 Heizflüssigkeitsauslauf),
der nach Art eines Stempels in die Form (B) eingefahren wird, zusammengedrückt wird,
und zwar so weit, wie der gewünschten Dicke des verschweißten Formkörpers entspricht. Während des
IComprimierens entweicht die zwischen den Hohlperlen
befindliche Luft. Die Hohlperlen selbst können ihre meist kugelförmige Form zwar verändern, platzen
im wesentlichen jedoch nicht auf. Nun erfolgt das Verschweißen der Zellwände der Hohlkörper durch Einwirkung
von Wärme, etwa dadurch, daß die Form (B) mit Deckel (A) in ein Heizbad (C) (C1 Heizflüssigkeiteinlauf,
C2 Heizflüssigkeitauslauf, C3 Heizung) eingebracht
wird. Selbstverständlich kann sich die Form (B) bereits vor dem Komprimieren in dem Heizbad befinden.
Es ist weiter ohne weiteres möglich, bereits vorgewärmte Hohlperlen vor der Kompression in die Vorrichtung
einzubringen. Das Komprimieren kann auch mit Förderschnecken an Stelle des beweglichen
Deckels oder Stempels vorgenommen werden.
Ähnlich wie die beschriebenen platten- oder blockförmigen
Schaumstoffkörper können auch Formteile mit fast beliebigen Konturen in einer geeigneten Vorrichtung
hergestellt werden. So lassen sich z. B. Verpackungsformteile, Rohrschalen, Isolierkörper für
Kühlschränke, Sitzschalen usw. auf diese Weise produzieren.
Auch die kontinuierliche Fertigung von Platten und Blöcken ist möglich, indem die Hohlperlen z. B. durch
vier beheizte fortlaufende Bänder, die im Querschnitt ein Rechteck bilden, transportiert werden. In den
Bändern erfolgt die Zusammendrückung und Verschweißung
der Partikeln in geeigneter Weise. Die Bänder erfüllen in diesem Fall die Aufgabe einer Form.
Als Verschweißungstemperaturen können Temperaturen bis in die Nähe des Erweichungspunktes des thermoplastischen
Materials gewählt werden. Zweckmäßig liegen diese Temperaturen zwischen etwa 45 und 1000C,
vorzugsweise zwischen 55 und 70" C.
Die Hohlperlen können vor der Verminderung des Schüttgewichts mit einem Lösungsmittel, welches das
thermoplastische Material z. B. als Copolymerisat nur oberflächlich anlöst, aber nicht auflöst, behandelt
werden. Beispielsweise ist ein Acelon/Wassergemiscb (Gewichtsverhältnis 1: 9) hierfür geeignet. Hierdurch
kann in manchen Fällen die Qualität der Verschweißung verbessert werden. Auch ist es möglich, die Hohlperlen vor dem Verpressen mit einem Bindemittel wie
beispielsweise einer klebefähigen Polymerisatemulsion wie beispielsweise auf der Basis von Polychloropren zu
behandeln. In beiden letzteren Fällen kann das Vernressen und Verschweißen sogar in nassem Zustand
erfolgen. Auf diese Weise erhält man besonders elastische Schaumstoffe.
Die erhaltenen Schaumstoffe zeigen auf Grund ihres hohen Chlorgehalts von etwa 35 bis 51 Gewichtsprozent
ein sehr günstiges Brandverhalten. Ihre Härte
reicht von weichelastisch bis zähhart.
Sie können unter Belastung bis auf etwa 60 % ihres Volumens zusammengedrückt werden, ohne daß das
Zellgerüst zusammenbricht. Nach Entlastung geht der
ίο Schaumstoff praktisch wieder in den Ausgangszustand
zurück. Die Zellen sind weitgehend geschlossen, weshalb auch die Wasseraufnahme außerordentlich
niedrig ist. Die Wärmeleitzahl liegt bei etwa 0,025 kcal/ mhgrd (mittlere Meßtemperatur 100C). Die mechani-
1-5 sehen Eigenschaften hängen, wie allgemein bei Schaumstoffen,
vom Raumgewicht ab, höhere Dichten führen zu einer verbesserten Festigkeit.
Es ist auch möglich, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Schaumstoffe nach kurzzeitigem
Erwärmen auf eine Temperatur in der Nähe des Erweichungspunktes weiter zu verformen. Nach
dem Abkühlen behält der Schaumstoff seine vorgegebene Kontur. Besonders einfach können auf diese
Weise beispielsweise Rohrschalen gewonnen werden oder sogar Rohre an Ort und Stelle mit Schaumstoff
ummantelt werden.
Die erhaltenen Produkte können vielseitige Anwendung finden, wie z. B. als Polstermaterial und als Isolierstoff.
Von besonderem Interesse sind sie für den Einsatz im Bauwesen, wo ein günstiges Brandverhalten
besonders wichtig ist. Der halbharte Charakter des Schaumstoffes ermöglicht auch die Herstellung von
dünnen rollbaren Bahnen, wie sie zum Auskleiden von Räumen verwendet werden.
Die in der Skizze abgebildete Form (B) wird mit trockenen Hohlperlen auf Basis eines Copolymerisates
aus 85 Gewichtsprozent Vinylchlorid und 15 Gewichtsprozent Äthylen vom Teilchendurchmesser 0,5 bis
1,5 mm gefüllt, wobei sich die Füllmenge nach dem gewünschten Raumgewicht, der Plattenstärke und dem
Schüttgewicht der Hohlperlen richtet. Der Formendeckel (A) wird nach dem Füllen so weit in die Form
eingepreßt, wie es der gewünschten Plattenstärke in Spalte 3 der folgenden Tabellen entspricht:
Hohlperlen mit einem Schüttgewicht von etwa 3,5 g/l als Ausgangsprodukt
Raumgewicht
kg/m3
kg/m3
Füllmenge
in g
in g
Plattenstärke in cm
13 | 39 | 3,7 |
15 | 31 | 2,7 |
15 | 25 | 2,0 |
Hohlperlen mit einem Schüttgewicht von etwa 5 g/l als Ausgangsprodukt
Raumgewicht
kg/m3
kg/m3
Füllmenge
in g
in g
Plattenstärke in cm
17 | 55 | 4 |
18 | 45 | 3 |
19 | 35 | 2 |
Hohlperlen mit einem Schüttgewicht von etwa 12 g/l als Ausgangsprodukt
kg/m* in g in cm
26 | 104 | 4,7 |
31 | 90 | 3,5 |
34 | 85 | 3,0 |
Die Formentemperatur wird durch Eintauchen in ein Wasserbad (C) auf 55°C gehalten; die Preßzeit beträgt
10 Min. Nach dem Entfernen des Deckels erhält man Schaumstoffplatten mit den. in der Spalte 1 aufgeführten
Raumgewichten. Der Zusammenhang zwischen Schüttgewicht, Raumgewicht, Füllmenge und
Plattenstärke geht aus den vorangehenden Tabellen hervor.
B e i s ρ i e I 2
70 g Hohlperlen vom ungefähren Schüttgewichi 8,5 g/l werden gleichmäßig mit 30 g eines Aceton-Wassergemisches
(Gewichtsverhältnis 1: 9) versetzt und bei 6O0C Formentemperatur 5 Minuten in der
ίο Form, die in der Anlage beschrieben ist, verschweißt.
Die resultierende Schaumstoffplatte weist bei einer Schaumstoffstärke von 2,7 cm ein ungefähres Raumgewicht
von 31 kg/m3 auf.
Der verbesserte Verschweißungsgrad zeigt sich in der verminderten Wasseraufnahme und den verbesserten mechanischen Werten.
Der verbesserte Verschweißungsgrad zeigt sich in der verminderten Wasseraufnahme und den verbesserten mechanischen Werten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Herstellen von Formkörpern aus Schaumkunststoff durch Einbringen von thermoplastischen, gegebenenfalls mit einem oberflächlich anlösenden, aber nicht auflösenden Medium behandelten Hohlperlen mit einem Durchmesser von 0,01 bis 3 mm in eine Vorrichtung, Verminderung des SchJttvolumens durch Komprimieren und Ver- "> schweißen der Hohlperlen durch Wärmeeinwirkung, wobei die Wärmeeinwirkung gegebenenfalls vor dem Verschweißen erfolgen kann, dadurch gekennzeichnet, daß Hohlperlen aus Mischpolymerisaten aus 70 bis 92 Gewichtsprozent Vinylchlorid und 30 bis 8 Gewichtsprozent Äthylen, Äthylen und Propylen oder Äthylen und Isobutylen verwendet werden, wobei der Anteil an Propylen oder Isobutylen bis zu 50 Gewichtsprozent des Äthylens betragen kann. ao
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DEF0054086 | 1967-11-21 | ||
DEF0054086 | 1967-11-21 |
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DE1704659B2 DE1704659B2 (de) | 1975-08-21 |
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