DE1688644U - Vorrichtung zum richten von draht und stangen, insbesondere als einfuehrvorrichtung von be- und verarbeitungsmaschinen, wie z. b. bolzenprossen. - Google Patents
Vorrichtung zum richten von draht und stangen, insbesondere als einfuehrvorrichtung von be- und verarbeitungsmaschinen, wie z. b. bolzenprossen.Info
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- DE1688644U DE1688644U DE1952SC008104 DESC008104U DE1688644U DE 1688644 U DE1688644 U DE 1688644U DE 1952SC008104 DE1952SC008104 DE 1952SC008104 DE SC008104 U DESC008104 U DE SC008104U DE 1688644 U DE1688644 U DE 1688644U
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Description
. SO -
Schmaag Sch.umach.er Metallwerke AJctiengesellscliaf t in Aachen.
Gebrauciismuater-Amaelduxtg Sch. 8104/491 Gm
Torrichtung zum Richten von Draht und Stangen>
insbesondere als Einfüllvorrichtung von Be- and Yerarbeitungaiaaschinen, wie
3» B« Bolzenpressen.
Vorrichtungen zum Höhten von Draht und Stangen bestellen
in der Eegel· aus einer Anzahl von Biehtrollen, die auf ent«
gegengesetzten Seiten der Bewegungslinie des zu richtenden
Materials versetzt zueinander angeordnet sind* Die Hichtrollen
werden entweder angetrieben and bewirken dann auch die Fortbewegung
des Materials ©der letzteres wird durch andere.Jüttel
durch Eiohtrollen hindurchgeaogen,. die in diesem Fall lose
drehbar sind und mit umlaufen·
Biese lichtrarriehtungen sind in vielen Fällen, besonders
weaasiems vielfach üblich gleichzeitig die Sinfuhrungsvor-
- richtungen.von Draht» und Stangenbe« oder verarbeitungsmaschi-
nen,, wie s»B. Eolzenpr essen t bilden* nicht auf riedenstellend,
Ter allen Singen ist es iamier sehKierig das Material in die
ί Biehtvorriektung ein^ufÖhren» besonders-wenn die Oberfläche
J €m& Materials durch Sehmiejaalttel, Me fette unä. Seifen^ glatt
J 4SJI and daher nur schwer von den llchtrelleii erfajBst wird·
einaiehr eder weniger langes Stileic des Drahtes,
icosaaeai'/*$*£& geMöfflstt Isf, eder eiuäi -der1 aiehr
@der «eniger ^rfflamen Stange vw dem Einführen geradegebogeil,
damit das Üaterial beim linschieben in Me Vorrichtung mögliehst
von säsitlichen Hollen erfasst wird. Babei setzt aber
auch ein gerade gerichtetes Inde dem Einführen noch einen erheblichen
Widerstand entgegen, der bei dickeren Stangen so gross ist, dass das Einführen nur mit mehreren Leuten vorgenommen
werden icann. itir manche Arbeiten ist es notwendig, dass
der jeweils neti eingeführte Bingdraht den vorauf gegangenen
einholen muss, damit keine Zwischenräume entstehen, die z.B.
in Pressen durch, zu kurzes Fassen des Drahtes zu Beschädigung
der Werkzeuge führen. Gegebenenfalls lauss dann die Be- oder
Terarbeitungsmaschine stillgesetzt werden, bis der Anschluss
der Drähte erreicht ist. Ein weiterer Nachteil ist auch der, dass bei Arbeitsmaschinen mit eigenem TorSchubmechanismus
dieser durch den Widerstand in der Richtvorrichtung gegebenenfalls
überlastet wird.
Gegenstand des Gebrauchsmusters ist eine Vorrichtung zum Sichten von Draht und Stangen, insbesondere als Einführvorricht
von Be- und Terarbeitungsmaschinen, bei dar die vorstehend genannten
Schwierigkeiten nicht mehr auftreten»
Bei der Torrichtung gemäss dem Gebrauchsmuster ist ä&n
Richtrollen wenigstens am Sintrittgeade ein Paar von angetrisba
nan Kneif rollen zugeordnet,, die Draht und Stangen, ohne dass da
vordere Stück derselben geradegebogen werden müsste, erfassen und durch die Eiehtrollan vertreiben, die ihrerseits lose
drehbar oder angetrieben sind· Die sicher® lin- und Durchführung
von angerichtetem Material ist dadurch unabhängig von der Förderwirkung der Bientrollen.
Hierbei ist für die Kneif*· uad Bientrollen sin
mit veränderlicher Geschwindigkeit vorgesehen, der z.B. aus
aus einem Elektromotor mit regelbarer Drehzahl bestellt. Hier·»
durch ist as möglich, immer den Anschluss aufeinander folgender
Drähte oder Stangen zu sichern.
Die angetriebenen Kneif- and Hichtrollen besitzen er»
findungsgemäss einen Rollenring, der durch bekannte Freilaufgetriebe
mit den Rollenwellen verbunden und selbst in Wälzlagern mit geringster Reibung gelagert ist» Dies ist vor allem
dann vorteilhaft, wenn die Arbeitsmaschine, wie z»S* eine
Bolzenpresse, einen eigenen Tor Schubmechanismus hat, der den
Draht oder die Stange durch die Richtvorrichtung zieht. Durch diese Ifreilaufausbildung ist es möglich, den Tor zugswi der stand
des Drahtes durch die Richtroll©n zu verringern. Anderseits
hat man es durch den regelbaren Antrieb der Kneif- und Hichtrollen in der Hand, den Drahtvorzug der Arbeitsmaschine zu
unter stützen s d.h.· deren Torschubmechanismus au entlasten·
Seiaäss dem Gebrauchsmuster ist auch, eine der ISneifrollen zur
anderen zwecks Anpassung an den Draht- oder Stangenquerschnitt
mittels einer Stellspindel verstellbar und diese in einer
s-sreiten. Stellspindel gelagert, die durch ein Hebelgestänge
zwecks Ausübung eines zusätzlichen Anpressdruckes durch, die
versteilbare Kneifrolle gedreht werden kann. Dieser zusätzliche
Anpressdruck kann Jeweils ausgeübt werden* wenn bei diesem
oder jenem Material ein besonders hoher Vorschub-Widerstand oder Sei&tpf in der Eicht vor richtung auftritt.
Schliesslieh ist insofern noch ©ine Yerbesserung der
Sichtvorrichtung vorgesehen, als die auf einer Seite der Fortbewegangslixii©
des Drahtes oder der Stange liegenden Bichtr oll en mittels Stellspindeln einzeln oder durch sin zwischen
letzteres, vorgesehenes ausschaltbarss Zahagstriebe gemeinsamauch
-Jährend des Betriebes - verstellbar sind, mn dadurch die
das Geradrickten des Materials bewirkenden Durchbiegungen.
zwischen, den Richtrollen zvl regeln und su erreisiies., dass das
Material die Torrichtung einwandfrei gerichtet verlässt»
/ In der Zeichnung ist sin. Axtsführungsbei spiel einer Sichtvorrichtung
gemäss dem Gebrauchsmuster in Abb. 1 in einer
Seitenansicht und in Abb* 2 in Draufsicht dargestellt» /
Sin Motor a, vorzugsweise ein Elektromotor- ait regelbarer
Drehzahl- treibt über eiaen MessfcLeb b zwei asu lintrittsende
angeordnete Sneif rollen cuad dL sowie di® Eich trollen, e,
tt &t kan« Sie Hjaeifrolle d ist 2ur Eneifrolle e mittels
einer Gewiadespiadel i verstellbar * an der eitt Hebel Ic angreift
und die in einem Körper % geführt ist« In der Gewindespindel i
ist eine zweite-- Geisindespindel m angeordnet, die mit dem nicht
gezeichneten Halter der Eneifroll© d verbunden, ist» Die Spindel
m dient zur Einstellung der Kneifrolle d zur Anpassimg an den
Querschnitt des einzuführenden. Drahtes bzw* der einzuführenden
Stange. Die Terstellung der Holle d mittels der Spindel i erfolgt
in denjenigen oben angeführten !Fällen, in welchen ein erhöhter
Anpressdruck des Hol leap aares c, & erforderlich, ist.
Zur Durchführung dieser Terstellung ist ein Hebelgestänge o, p.,-q
vorgesehen, welches einerseits- mit dsm Hebel k verbunden und
anderseits mit einem Fusshebel τ versehen ist»
Zur Verstellung der Richtrollen f,g,h sind Handspindeln
s,t,u vorgesehen. Durch diese Spindeln kann jede der Rollen
einzeln verstellt werden. Ea ist aber auch eine Möglichkeit
für eine gemeinsame Verstellung der Rollen f,g,h vorgesehen· Zu diesem gweck sitzen auf den Spindeln a, t,u Zahnräder w,
die durch Zwischenräder ν in Singriff miteinander gehalten werden können· Ben 3wischenrädern ν sind Sperrschieber χ zugeordnet, durch die die Bäder ν auf ihren Achsen so gehalten werden
können, dass ihr Eingriff mit den Rädern w gesichert ist. Nach Lösen der Sperrschieber χ können die Bäder ν jedoch auf
ihren Achsen soweit verschoben werden, dass sie ausser Eingriff mit den Bädern w treten. Stehen die Räder ν mit den Rädern w
in S&griff, so genügt es, an dem Handrad einer der Spindeln
s,t,u zu drehen, um die Richtrollen f,g,h gemeinsam zu verstellen.
An das Austrittsende der Richtvorrichtung schliesst sich
ein Eofar 7 mit Si chtlöciiern ζ aa, das ä&& Draht aur Bearbeitungsmaschine
führt und das Nebeneinander sch! eben zweier
Drahtenden verhindert.
Im Betrieb wird das Ends eines beispielsweise von ©ines
Hing kommendes Drahtes von Hand swisehen waagerecht angeordnete
Führungsrollen hindurch in das Sneifrollenpaar c, d eingeführt.
Bisses erfasst den Draht und treibt ihn durch die Richtrollen vor. Sofern erheblicher Widerstand oder Schlupf auftritt,
wird durch Betätigung des Gestänges rtq,p,o,k die
Spindel i derart verstellt, dass der Anpressdruck der Kneifrollea
d,«, erhöht wird·
Von dem Motor a aus, dessen Drehzahl mittels Druckknopf en
geregelt werden kann, erfolgt der Antrieb der Kneifrollen
und der Hiehtrollen mit gewünschter Geschwindigkeit.
Wie sehon erwähnt, besitzen die Kneif- und Richtrollen
einen Rollenring, der durch bekannte Freilaufgetriebe mit dsn
Rollenwellen verbunden und selbst in "Wälzlagern mit geringster Reibung gelagert ist, Biese Freilauf- und Wälslagerung ermöglicht
es, den TorZugswiderstand des Drahtes durch die Rieht-
Claims (5)
1. Torrichtung zum Sichten von Draht und Stangen, insbesondere als EInführvorrichtiing Ton Be- ana Terarbextungsisasehi^nsn,
wie a. B. Bolaenpressen, dadursh gefeeanseichaet, dass
den Riehtrollert (e»f, φί) wenigaisas am SiÄtrittsende ein ^aar
Ton angetriebenes liaeifrollen (ö^d) augöoraaet ist, die uage·
richtedfeea Draht und Stangen erfassen und durch die Hiohtrollen
, die ihrerseits lose drehbar odsr angetrieben sind.
2· Torrichtung nach iinsprtich 1, dadurch gekennseichnst,
dass die angetriebenes Sneif- und Bishtrollan (δ»4; β,Γ,^,ίι)
.einen BoXXenring besitaan, der durch be^aante ^reilaufgetriabe
mit des* Bollenwellea. verbunden und selbst in Wälslagerii att
geringster Beibusg gelagert ist«
3* Torrichturtg naeh ^asprueh Ί oder 2, daatirch gelEean«·
zeichaet, dass eine der Eaeifrollen ic^d) zur anderen zwecks
Anpassung an den Draht- oder Stangenquerschnitt mittels einer
Stellspin&el-. (m) rerstellbar und diese in einör zweiten Stellspindel
{i} gelagert ist, die durch einHebelgestänge (k,o,pt
q.fr} zwecks Ausübung eines ztisätzlicherL Anpressdruckes durch
di© verstellbare Kneifrolle (&} gedreht werden kann.
4. Vorrichtung nach dea Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die auf einer Seite der Fortbewegungslinie
des Drahtes oder der Stange liegenden Sichtrollen (f,g,
h) mittels Stellspindeln (s,t,u) einzeln oder durch ein
zwischen letzteren vorgesehenes ausschaltbares Zahngetriebe (v,w) gemeinsam - auch während des Betriebes -■ verstellbar
sind.
5. vOrrichtangnach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekannzeichnet,
dass die Kneif- und
einen Antrieb mit veränderlicher Geschwindigkeit haben, der
z.B. aus einem Elektromotor (a) mit regelbarer Drehzahl be-,st
ent.
Aachen t den 4. August 1954
fürt Schumag 3_chusÄOii.e.s--2f&-taiiiiire"rS
Aktiengesellschaft
JL,
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1952SC008104 DE1688644U (de) | 1952-12-24 | 1952-12-24 | Vorrichtung zum richten von draht und stangen, insbesondere als einfuehrvorrichtung von be- und verarbeitungsmaschinen, wie z. b. bolzenprossen. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1952SC008104 DE1688644U (de) | 1952-12-24 | 1952-12-24 | Vorrichtung zum richten von draht und stangen, insbesondere als einfuehrvorrichtung von be- und verarbeitungsmaschinen, wie z. b. bolzenprossen. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1688644U true DE1688644U (de) | 1954-12-09 |
Family
ID=32113976
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1952SC008104 Expired DE1688644U (de) | 1952-12-24 | 1952-12-24 | Vorrichtung zum richten von draht und stangen, insbesondere als einfuehrvorrichtung von be- und verarbeitungsmaschinen, wie z. b. bolzenprossen. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1688644U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1222008B (de) * | 1961-11-04 | 1966-08-04 | Schumag Schumacher Metallwerke | Vorrichtung zum Einfuehren eines in einem Bund starken Drahtes unregelmaessig liegenden Drahtanfanges in ein Richtsystem |
-
1952
- 1952-12-24 DE DE1952SC008104 patent/DE1688644U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1222008B (de) * | 1961-11-04 | 1966-08-04 | Schumag Schumacher Metallwerke | Vorrichtung zum Einfuehren eines in einem Bund starken Drahtes unregelmaessig liegenden Drahtanfanges in ein Richtsystem |
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