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DE168325C - - Google Patents

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Publication number
DE168325C
DE168325C DENDAT168325D DE168325DA DE168325C DE 168325 C DE168325 C DE 168325C DE NDAT168325 D DENDAT168325 D DE NDAT168325D DE 168325D A DE168325D A DE 168325DA DE 168325 C DE168325 C DE 168325C
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DE
Germany
Prior art keywords
die
slider
heel
pressed
paragraph
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT168325D
Other languages
English (en)
Publication of DE168325C publication Critical patent/DE168325C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D83/00Heel-presses without nailing apparatus; Machines for pressing single lifts or punching holes for nailing

Landscapes

  • Forging (AREA)

Description

kaTserlTCHes-
PATENTAMT.
KLASSE 71c.
Die Erfindung bezieht sich auf Schuh- und Stiefelabsatz-Pressen mit auf- und abbewegtem Gesenkbalken und selbsttätiger Vorrichtung zum· Einführen des zu pressenden Absatzes in das Gesenk und zum Ausstoßen des fertig gepreßten Absatzes aus dem Gesenk, und sie besteht darin, daß die Absätze in einem Magazin bekannter Art zu einer Säule aufgeschichtet sind, deren jeweilig unterster Absatz durch einen Hebelarm entnommen und zwischen zwei in bekannter Weise den Absatz zeitweilig haltenden Klemmen eingeschoben wird, bis diese durch Finger eines gleichzeitig mit und entgegen dem Hebelarm bewegten Gleitstückes auseinander gespreizt werden und den Absatz auf dieses Gleitstück fallen lassen, auf welchem er zwischen den auf diesem verschieblichen Gesenkhälften gepreßt wird, worauf der fertig gepreßte Absatz beim Zurückgang des Gleitstückes aus dem Gesenk fällt und beim erneuten Vorgang des Gleitstückes von diesem aus der Maschine gestoßen wird.
Auf den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt der Maschine,
Fig. 2 einen Grundriß dazu ohne den den Stempel enthaltenden oberen Teil der Maschine,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den wesentlichen Teil der Maschine nach der Linie Y-Y in Fig. 2 in größerem Maßstabe, Fig. 4 dasselbe im Schnitt rechtwinklig zu
Fig. 3,
Fig. 5 und 6 dasselbe wie Fig. 3 in verschiedenen Arbeitslagen.
Zunächst soll die Maschine in ihrer bekannten Einrichtung beschrieben werden. In dem Maschinengestell befindet sich ein oberer Querbalken 1 und ein unterer Querbalken 2 (Fig. 1), die durch senkrechte Seitenstangen 3, 4 miteinander fest verbunden sind. Zwischen diesen beiden Balken 1 und 2 ist ein auf den Seitenstangen 3,4 auf- und niederbeweglicher Zwischenbalken 5 angeordnet, der mit den unteren Balken 2 durch ein Kniegelenk verbunden ist, welches aus zwei Hebeln 6, 7 besteht, die durch eine ihren Kniezapfen 8 mit der umlaufenden Kurbelwelle 10 verbindende Treibstange 9 bewegt werden können. Die Kurbelwelle 10 wird von der Hauptantriebswelle 13 aus durch Zahnräder 11, 12 in Umdrehung versetzt. Auf der Oberseite des Mittelbalkens 5 sind die beiden Hälften 14, 15 der Absatzform angeordnet, die längs paralleler, auf dem Mittelbalken 5 befestigter Führungen 16, 17 aufeinander zu- und voneinander abbewegt werden können. Diese beiden Formteile 14, 15'sind mit den Seitenstangen 3, 4 durch Arme 18, 19 verbunden (Fig. 4), welche durch Zapfen 20, 21 an Halsringen 22, 23 angelenkt sind, die behufs Einstellung auf den Seitenstangen 3, 4 verschiebbar sind. Wenn die Hebel 6, 7 durch die Treibstange 9 gespreizt werden, so wird der Zwischenbalken 5 mit den Gesenkhälften 14, 15 angehoben, was zur Folge hat, daß diese auf jenem gleitend einander näherrücken und der im Gesenk liegende Absatz gegen den Stempel 24 gepreßt wird.
Soweit ist die Sache bekannt; das Folgende bezieht sich auf die Neueinrichtung.
Der Zwischenbalken besitzt auf der Oberseite eine quer zum Hub der Presse gerichtete, Führungsnut 27 (Fig. 5) für das Gleitstück 28, welches eine auswechselbare, die der Abnutzung ausgesetzte Fläche bildende Platte 26 trägt, gegen welche der Absatz 25 angedrückt wird. Das Gleitstück 28 ist durch die Stange 30 mit dem oberen Ende der Schwinge 31 verbunden, die bei 32 am Maschinengestell angelenkt ist (Fig. 1) und durch eine auf der Kurbelwelle 10 sitzende Hubscheibe ^2i hin- und hergeschwungen wird, zu welchem Zweck der Hebel 31 eine auf der Hubfläche der Scheibe 33 laufende Rolle 34 besitzt. Dadurch wird er und damit das Gleitstück 28 zu gewissen Zeiten nach außen bewegt und hierauf vermöge einer Feder 35 wieder nach innen gezogen. An dem mittleren Querbalken 5 ist die Tischplatte 36 befestigt, die, nach der Vorderseite der Maschine vorragend, in einem Magazin 59,60 die Absätze aufeinander geschichtet aufnimmt; mit dieser Platte ist in 37 ein Hebelarm bezw. Zubringer 38 verbunden, der ebenfalls mit der Schwinge 31 in Verbindung steht, und zwar mittels des kurzen Hebels 39, der Stange 40, des in 42 drehbaren zweiarmigen Hebels 41, 44 (Fig. 2). Der andere Arm dieses zweiarmigen Hebels 41 ist bei 44 durch das Zwischenglied 45 mit der Triebstange 46, 47 verbunden. Diese besteht vorteilhaft aus zwei Teilen, die durch einen mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Spannwirbel 49 verbunden sind, so daß die Länge der Stange behufs Regelung des Hubes des Zubringarmes 38 schnell verändert werden kann. Die Triebstange 30 ist zweckmäßig gleichfalls zweiteilig hergestellt und mit einem Spannwirbel 50 versehen, so daß auch ihre Länge verändert werden kann, um den Hub des Gleitstückes 28 zu regeln.
Infolge der eben beschriebenen Verbindung wird der Zubringer 38, in den Schlitz 61 des Magazins eindringend, den untersten Absatz 25 durch die Seitenöffnung 62 des Magazins hinaus zwischen die an der Rückseite des Tisches 36 befestigten Federklemmen 51,52 schieben, die nun den Absatz so lange zwischen sich festhalten, bis das gleichzeitig dem Hebelarm 38 entgegen
sich bewegende Gleitstück 28 mit Fingern 64, 65 des Gleitstückvorsprunges 63 zwischen die Enden der Klemmen 51, 52 fährt und sie auseinander spreizt, so daß der Absatz auf die Bodenplatte 26 des Gleitstückes zwischen 55 die Halbformen 14, 15 fällt. Wenn nun bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Gesenkbalkens die Gesenkhälften gegeneinander vorrücken, so schließen sie den Absatz 25 ein, und dieser wird zwischen dem Stempel 24 60 und der Platte 26 zusammengepreßt. Gehen alsdann beim Niedergang des Gesenkbalkens die Gesenkhälften auseinander und das Gleitstück 28 zurück, so kommt der gepreßte Absatz 25 von dem Gleitstück direkt auf die 65 Oberseite des Gesenkbalkens 5 zu liegen (Fig. 1) und wird bei der erneuten Vorbewegung des Gleitstückes in die schräge Rinne 66 geschoben, in welcher er hinuntergleitet. Die Fig. 3, 5, 6 und 1 zeigen der 70 Reihe nach die aufeinander folgenden Arbeitslagen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schuh- und Stiefelabsatz - Presse mit auf- und abbewegtem Gesenkbalken und selbsttätiger Vorrichtung zum Einführen des zu pressenden Absatzes in das ■ Gesenk und zum Ausstoßen des fertig gepreßten Absatzes aus dem Gesenk, dadurch gekennzeichnet, daß die Absätze in einem Magazin bekannter Art zu einer Säule aufgeschichtet sind, deren jeweilig unterster Absatz durch einen Hebelarm (38) entnommen und zwischen zwei in bekannter Weise den Absatz zeitweilig haltende Klemmen (51, 52) eingeschoben wird, bis diese durch Finger (64, 65) eines gleichzeitig mit und entgegen dem Hebelarm (38) bewegten Gleitstückes (28) auseinander gespreizt werden und den Absatz auf dieses Gleitstück fallen lassen, auf welchem er zwischen den auf diesem verschieblichen Gesenkhälften (14, 15) gepreßt wird, worauf der fertig gepreßte Absatz beim Zurückgang des Gleitstückes (28) aus dem Gesenk fällt und beim erneuten Vorgang des Gleitstückes von diesem aus der Maschine gestoßen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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