DE1667475A1 - Verfahren zur Herstellung kristalliner Aluminosilicate - Google Patents
Verfahren zur Herstellung kristalliner AluminosilicateInfo
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- DE1667475A1 DE1667475A1 DE1967E0034433 DEE0034433A DE1667475A1 DE 1667475 A1 DE1667475 A1 DE 1667475A1 DE 1967E0034433 DE1967E0034433 DE 1967E0034433 DE E0034433 A DEE0034433 A DE E0034433A DE 1667475 A1 DE1667475 A1 DE 1667475A1
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- C01B33/2838—Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures of faujasite type, or type X or Y (UNION CARBIDE trade names; correspond to GRACE's types Z-14 and Z-14HS, respectively)
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Description
Verfahren zur Herstellung kristalliner Aluminosilicate
Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung kristalliner
Aluminosilicate, insbesondere ein Verfahren zur Herstellung solcher kristalliner Aluminosilicate, die als
Adeorbenzien» Katalysatoren, Katalysatorträger, beispielsweise für das Hydrocracken oder andere Reaktionen zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen, und als andere feste Behandlungsmittel oder Kontaktstoffe nützlich sind. Diese
kristallinen Aluminosilicate sind synthetische Faujasite; sie weisen ein Kieseleäure-~zu-»!Donerde-Molv«rhältni8 von
mindestens etwa 2:1 und verhältnismässig grosse Foren im
Bereich von 9 bis 15 Ä«Einheiten auf.
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Bis jetzt wurden schon verschiedene Verfahren zum Herstellen
von kristallinen Aluminosilicaten vorgeschlagen. Bine der am häufigsten beschriebenen Methoden zum Herstellen kristalliner Aluminosilicate umfasst ein zweistufiges Alterungsverfahren,
bei welchem ein aus einem Kieselsäuresol* Natrium« aluminat und Natriumhydroxid hergestelltes Gel eine Alterungs«
stufe bei niedriger Temperatur während etwa 24 Stunden und anschlieesend eine zweite Alterungs- oder Kristallisationsstufe während einer ähnlichen Zeitspanne bei einer höheren
Temperatur durchläuft· Dieses Verfahren ist jedoch mit vielen Mängeln behaftet, wie beispielsweise der Verwendung von
teuerem Kieselsäuresol, Kieselsäuregel oder amorpher, fester Kieselsäure als Hauptkieselsäurequelle„ Diese Methoden sind
auch deshalb nachteilig, weil es notwendig ist, die gesamte Reaktionsmasse der zweistufigen Alterungsbehandlung zu unter»
ziehen, was die Probleme nach sich zieht, dass grosse Materlalmengen
gehandhabt werden müssen und hohe Kapitalkosten entstehen.
Gemäss dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wurde eine
verbesserte, zweistufige Alterungsmethode zum Herstellen kristalliner Aluminosilicate mit einem KieseIsäure-zu-Tonerde-Molverhältnis von mindestens etwa 2:1 entwickelt, bei
welchem nur ein geringerer Teil des gesamten verwendeten
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kieselsäurehaltigen Materials beide Alterungsstufen durchlaufen muss. So wird eine Mischung, die aus wasserhaltiger
Kieselsäure, wie einen Kieselsäuresol oder einem Kieselsäuregel, Hatriumaluminat und Bariumhydroxid hergestellt
worden ist, gealtert. Das gealterte Material wird mit einem Gel vereinigt, das aus Hatriumsilicat und Hatriumaluminat
und gegebenenfalls Natriumhydroxid hergestellt worden ist. Die erhaltene Mischung durchläuft eine weitere Alterungsstufe
bei einer höheren Temperatur, als sie in der ersten Alterungsstufe angewandt wurde, und die erfindungsgemässett
Aluminosilicate werden während der zweiten Alterungsstufe kristallisiert. Ausser dem Vorteil, dass die gröeeere Menge
des kieselsäurehaltigen Materials hur eine einstige Alterungsstufe
zu durchlaufen braucht, ermöglicht das erfindungsge« masse Verfahren die Verwendung des verhältnismäseig billigen
Natriumsilicats als Hauptkieeelsäurequelle; das heisst bis
etwa 98 £ der gesamten Kieselsäure in dem kristallinen Aluminosilicat
können aus dem Hatriumsilicat stammen. Vorzugsweise leiten sich für reine Produkte etwa 90 bis 95 $ der
gesamten Kieselsäure vom Hatriumsilicat ab. So wurde, durch Verwendung einer wohlfeilen Kieselsäurequelle als kieselsäurehaltiger
Hauptbestandteil und durch Vermeidung der Alterungsstufe bei niedriger Temperatur für die grossere Menge
der kieselsäurehaltigen Reaktionsmasse ein kristallines
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Alumlnosilioat vom Faujasit-Typ hergestellt, wobei sudem
die hohen Kosten der herkömmlichen Verfahren vermieden wurden·
Bei dem erfindungsgemässen Verfahren kann das Material, das
die ffebenkieselsäurequelle liefert, derart hergestellt werden, dase eine wässrige Mischung, die durch Vereinigung von
wasserhaltiger Kieselsäure, Matriumalumlnat und Natriumhydroxid gebildet worden 1st, bei verhältnismässig niedriger
Temperatur gealtert wird· Dieses Altern wird bei einer Temperatur von etwa 25 bis 500C, vorsugswelse etwa 25 bis 400C,
während etwa 5 bis 50 Stunden, vorsugswelse etwa 15 bis 30
Stunden, durchgeführt· Die Kieselsäuremenge in der Mischung stellt, wie gesagt, die geringere Menge der gesamten Kieseleäurequelle
auf 81O2-BaBie dar, die bei dem Gesamtverfahren
verwendet wird. So umfasst die <3eeamtklesel8äureg.uelle das
während der Anfangsalterungsstufe vorhandene SlO2 plus dem
SlO2, das als latriumsilieat vor der «weiten Alterungestufe
bei höherer Temperatur eugeeetst wird·
Die geringere Kieselsäuremenge, welche bei der Anfangealterunge
stufe verwendet wird, kann auf verschiedenen Wegen erhalten werden· Zs kann ein kolloidales Kieselsäuresol oder
«gel gekauft werden, oder die wasserhaltige Kieselsäure kann
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beispielsweise hergestellt werden, indem eine Hatriumsilicatlösung
nit einer Mineralsäure, beispielsweise Chlorwasseret off säure, angesäuert, zur Entfernung der Anionen mit Wasser
gewaschen und dann teilweise getrocknet wird, u» beispielsweise ein Produkt sit etwa 40 bis 95 + Wasser su erhalten.
Eine sweokmässige Trocknungstemperatur liegt bei etwa 105
bis 1150C.
Das partiell gealterte Zwischenprodukt wird Bit einer
seren Menge, mehr als etwa 50 bis etwa 98 Jt, besogen auf die gesamte KLeselsaureauelle, eines Gtels vereinigt, das aus
einer wässrigen Mischung von Katriumsilieat und Vatriumalumlnat
hergestellt worden ist ι Bariumhydroxid kann zugegeben
werden, um das in der Mischung gewünschte ffagO/SlOg-Molverhältnie
zu erhalten« Dieses Gel kann mit dem Produkt aus der Anfangealterungsetufe unmittelbar nach der Herstellung des
OeIe oder auch etwas später vereinigt werden; das heisst,
dass irgendeine bedeutsame Alterung des QeIs nicht nötig ist.
Im technischen Massstab wird das OeI vorzugsweise innerhalb
von etwa 3 Stunden nach seiner Herstellung verwendet, damit die Bereitstellung einer ungebührlich grossen Lagerkapasität
vermieden wird. Die Vereinigung des Gels, das sich von dem Batriumeilioat herleitet, mit dem Produkt aus der Anfangsalterungsstufe ergibt eine Mischung, welch· bei einer fempe*
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ratur von etwa 80 bis 11O0C, vorzugsweise etwa 85 bis 98 C,
während einer ausreichend langen Zeit gealtert wird, um ein
kristallines Produkt su erhalten, das sich sum grösseren
Teil aus dem verhältnismässlg grossporigen kristallinen
Aluminoaillcat der vorliegenden Erfindung susaumensetzt. Die
Alterungseelt kann beispielsweise etwa 5 bis 50, vorzugsweise
etwa 15 bis 30 Stunden betragen. Im allgemeinen können niedrigere
Temperaturen bei längeren Verweileeiten verwendet
werden. Die Alterungeschritt· des erfindungsgemässen Verfahrens
werden unter Bedingungen durchgeführt, die für die Entstehung* des gewünschten kristallinen Aluminosilicate ausreichend ruhig
sind, übermässige Bewegung kann zur Bildung grösserer Mengen
an kleinporigen (ε.B. 5 £) Aluminosilicate führen, die für
viele Verwendungszwecke ungeeignet sind. Auch su kurze oder
BU lange Alterungeseiten ergeben nicht die grossporigen kristallinen
Aluminosilicate der Erfindung, und die Verwendung unkontrollierter Mengenverhältnisse der Seaktanten führt
nicht su den gewünschten Ergebnissen. Wenn kleinporige oder amorphe Produkte erwünscht sind, können natürlich die Reaktionsbedlngungen
so gewählt werden, dass solche Stoffe entstehen, lach der swelten Alterungsstufe des erfindungsgemässen
Verfahrens kann das kristalline Aluminosilloat-Produkt mit Wasser, beispielsweise bis auf einen pH-Wert von etwa
9 bis 10, gewaschen und getrocknet werden.
Die Mengen an wasserhaltiger Kieselsäure, Natriumalumin&t,
Natriumhydroxid, Wasser und an irgendwelchen anderen Stoffen, die zur Herstellung der Mischung verwendet werden, welche
die Alterungsstufe bei niedriger Tamperatur durchläuft,
werden derart gewählt, dass eine Mischung entsteht, die die nachstehenden molaren Verhältnisse aufweist ι
SiOoAl9O, etwa 2 ble 40:1, vorzugsweise etwa 2 bis
* * 15.&1.
Ha90/SiO9 etwa 0,2 bis 7:1« vorzugsweise etwa 0,3
d d bis 2:1.
H90/9a90 etwa 10 bis 90:1, vorzugsweise etwa 35 bis
* d 50:1.
Sie angegebenen Bestandteile können in ähnlichen Verhältnissen
bei der Herstellung des Geis vorliegen, das dem aus der Alterungsstufe bei der niedrigeren Temperatur erhaltenen Produkt
zugesetzt wird. Diese Mengenverhältnisse werden durch Kontrolle der Mengen an Hatriumsllloat, Vatrlumaluminat,
Natriumhydroxid, Wasser und irgendwelchen anderen verwendeten Bestandteilen eingehalten»
Obgleich Gesamtbereiche für die Mengenverhältnisse der während der AnfangsalterungSBtufe des erfindungsgemässen Verfahrens
vorhandenen Reaktionskomponenten angegeben worden sind, werden doch diese Mengenverhältnisse von der Art des herzu-
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stellenden Produktes zu einem gewissen Ausmass beeinflusst·
So können die Merkmale des Bndproduktes, das heisst das Kiesels
äure-zu-Tonerde~Mol verhältnis, in allgemeiner Weise denjenigen des bei der Anfangsalterungsstufe erhaltenen Produktes entsprechen, selbst wenn das letztere keine ausgeprägte
KriBtallinität zeigt (siehe das unten stehende Beispiel 1). Ein Typ des erfindungsgemässen, grossporigen, kristallinen
Aluminosilicate hat ein Kieselsäure-zu-Tonerde-Molverhältni©
von etwa 2 bis 5:1· Bei der Gewinnung solcher Stoffe kann
das Medium« das zur Herstellung der Mischung, welche der An» fangsalterung unterworfen wird, verwendet wird, die verschiedenen Bestandteile in solchen Mengen enthalten, dass sich die
nachstehenden MolVerhältnisse ergeben:
Venn gewünscht, kann das von NatriumsiIicat abgeleitete Gel
aus einer Mischung hergestellt werden, welche diese Verhält» nisse der angegebenen Bestandteile aufweist.
Bin bevorzugter Typ eines grossporigen, kristallinen Aluminosilicate
hat ein Kieselaäure-eu-Tonerde-Molverhältnis, das
grosser als 3d ist, beispielsweise etwa 3,5 bis 6,1 beträgt
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und vorzugsweise etwa 4 bis 5,511 betragt. Diese Produkte
seigen, insbesondere in der wasserstoff ausgetauschten Vorn,
im Vergleich alt ähnlichen Produkten» die niedrigere Kiesel»
säure-zu-Tonerde-Molverhältnisse und grössere Zellenaba.essungen
aufweisen» verbesserte Strukturstabilität bei erhöhten
Temperaturen. Bin besonders erwünschtes Produkt hat ein Kieeelsäure-zu-Tonerde-Molverhältnis von etwa 4,8:1.
Es ist wirklich sehr ungewöhnlich, dass es möglich ist, wie bei der vorliegenden Erfindung, die grosaporigen, kristallin
nen Aluminosilicate vom Fauja8it-*Typ, die ein Kieselsäure-su-Tonerde-Molverhältnis
von mindestens etwa 4:1 haben, unter Verwendung von latriumailicat als Hauptkieselsäurequelle herzustellen.
Bei der Herstellung derjenigen erfindungsgemässen Produkte
mit höherem lieseleäure-uu-Tonerde-MoXverhältnie können die
Bestandteile des der Anfangsalterung unterzogenen Mediums in solchen Mengen kombiniert werden, dass eine Mischung mit
nachfolgenden Verhältnissen entsteht ι
Ha90/8i09 etwa 0,2 bis 0,6«1, vorsugaweiee etwa 0,5
z z bie 0,5*1.
B90/fo20 etwa 25 bis 8OtI, Vorzug·wei·· etwa 35 bis
2 z 5OH.
- 9 - i
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Auch das von Hatriumeilicat abgeleitete Gel kann aus einer
Mischung hergestellt werden, welche diese Verhältnisse der angegebenen Bestandteile aufweist.
Wie früher angegeben, werden die Mengen des aus der Alte«
rungestufe bei niedrigerer Temperatur erhaltenen Produktes und des getrennt hergestellten Gels, die fur die Alterung bei
einer höheren Temperatur kombiniert werden, so kontrolliert, dass der Bauptkieselsäurebeitrag aus dem getrennt hergestellten,
Ton latriumsllioat abgeleiteten Gel und die geringere
Menge aus dem Produkt, das bei der Alterungsstufe bei der niedrigeren Temperatur erhalten wird, stammen. Im allgemeinen
kunnen in jedem besonderen VaIl je nach dem gewünschten Produkt ähnliche Verhältnisse von SiO2Al2O3, Ha20/SiO2 und
H20/Ia20 für das von latriomsilicat abgeleitete Gel wie auch
für das der Anfangealterung unterworfene Medium verwendet werden. Jedoch kann ein hoher Reinheitsgrad des gewünschten
Vaujaslt-Produktes auch dann erhalten werden, wenn die Verhältnis··
der Bestandteil· in dem von latriumsilioat abgeleiteten
Gel beträchtlich Ton den Verhältnissen der Bestandteile
in dem der Anfangaalterung unterworfenen Medium abwelohen.
Wenn gewünscht, können das getrennt hergestellt·, aus der '
Al'terunfsstufe bei der niedrigeren temperstur erhaltene Gel,
1I
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das andere aus Natriumeilicat hergeatellte Gel oder deren
Mischung gewisse geringere Mengen anderer Bestandteile enthalten, vorausgesetzt, dass die angegebenen molaren Verhältnisse
eingehalten werden und dass die Herstellung des gewünschten kristallinen Aluminosilicate nicht ungebührlich
nachteilig beeinflusst wird· Sie Poren der kristallinen Aluminosilicate sind gewöhnlich von verhältnismässig gleichmassiger
Grosse, und die kristallinen Aluminosilicat-Xeilchen
können oft kleiner als etwa 5 Mikron, vorzugsweise kleiner als etwa 3 Mikron sein. Nach einer sweckmässigen Methode
werden die Zellabmessungen der kristallinen Aluminosilicate durch die Gitterkonstante bezeichnet, welche durch Söntgenetrahlensprektren
bestimmt wird. So hat ein typisches, grossporiges, kristallines Aluminosilicat mit einem SiOg/AlgO«-
Molverhältnia von 2,7:1 eine Gitterkonstante von 24,92 kt
während ein ähnliches Produkt mit einem SiOg/Alg0,-Molverhältnis
von 4,8 eine Gitterkonetante von 24,68 £ beaitet.
Das Natrium der kristallinen Aluminosilicate der vorliegenden Erfindung kann durch sahlreiche andere Kationen ersetst werden.
Das heisst, dass die Natriumkationen sum Teil oder vollständig durch Ionenaustausch durch andere einwertige, sweiwertige
oder dreiwertige Kationen ersetzt werden können. Unter die herstellbaren Pormen der kristallinen Aluminosilicate
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fallen diejenigen, die durch Ionenaustausch mit solchen Stoffen»
wie beispielsweise Lithium, Kalium, Wässerstoff, Silber, Ammonium, Magnesium, Calcium, Zink, Barium, Aluminium, Mangan
und so weiter, erhalten werden. Biese Formen sind leicht aus den entsprechenden Natriumformen durch herkömmliche
IonenauBtauschmethoden erhältlich. So kann beispielsweise
das Calcium!on einen feil oder alle Natriumionen unter Bildung
der Calciumfom ersetzen; die'Natriumionen können auch
teilweise oder vollständig durch Ammoniumionen ersetzt werden, und das Aluminoailicat kann zur Herstellung der Wasβerst
of form calciniert werden. Es können auch andere Methoden zur Herstellung der Wasserstofform angewandt werden; der
Ammoniumaustausch 1st jedoch die üblichste Methode.
Die Wasserstoffora oder die mehrwertigen Metallformen der
erflndungsgemäeeen, kristallinen Aluminosilicate besitzen
die erforderliche Säurefunktion, um als Katalysatoren für verschiedene Kohlenwaeeerstoffumwandlungsreaktionen, beispielsweise
Cracken und Isomerisierung, zu dienen. Für die Zwecke des Hydrocrackene oder Hydroisomerielerens kann ein
geringerer Anteil eines geeigneten metallischen Hydrierung»· bestandteile, beispielsweise eines Metalle der 8. Gruppe,
dem kristallinen Aluminosilicat einverleibt werden. Di· bevorzugten Hydrierungemetalle umfassen die Edelmetalle der
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VIII. Gruppe, insbesondere Platin, Palladium oder Rhodium. Um diese Metalle durch Ionenaustausch einzuverleiben, können
die kristallinen Aluminosilicate mit einer wässrigen Lösung einer geeigneten Verbindung des gewünschten Metalle,
in welcher das Metall in der kationischen form vorliegt, dir·
gerlert werden, und anechliessend kann gegebenenfalls durch
Reduktion oder Calcinieren oder durch eine aufeinanderfolgende Kombination beider Massnahmen das freie Metall gebildet
werden.
Die nach den erfindungsgemässon Verfahren hergestellten kristallinen
Aluminosilicate sind für viele gewerbliche Anwendungen nutelich. Z.B. können sie als Adsorbeneien,zur Trennung
von Mischungen von Verbindungen oder eur Reinigung von Gasströmen und auch als Katalysatoren oder Katalysatorgrundlagen
verwendet werden« Spesifisoh geeignet sind diese kristallinen Aluminosilicate in ihrer Wasserstoffore oder In
ihrer mehrwertigen Metallform, wenn sie beispielsweise teilweise oder vollständig mit Magnesium ausgetauscht worden sind,
in Katalysatoren für Ieomerieierungen, für Crack- und insbesondere
für Hydrooraok-Vtrfahren, beispielsweise für das
Hydrocracken von Erdölfraktiontn, die hauptsächlich im Bereich
von stwfc 149 bis 53B0Q sieden.
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BAD
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Die nachfolgenden Beispiele veranschaulichen die Vorteile des erfindungsgemässen Verfahrens, sollen jedoch nicht als
begrenzend angesehen werden.
27,7 g IaAlO2 in 106 ca5 B2O wurden mit 27,4 g HaOH versetst.
Sie erhaltene Lösung wurde su 237 g Ludox (30 Gew.-* SiO2
als wässriges SiO2-SoI) gegsoen, und dl« Mischung wurde gerührt
Die Mischung blieb dann 24 Stunden lang bei 350C ruhig stehen
und wurde alt Wasser bis auf pH 10 gewaschen.. Das feste Produkt erwies sich« wenn es durch Röntgenetrahlenbeugung analysiert
wurde· amorph. Das Verfahren lieferte somit nicht
das erfindungsgeaäss* Produkt.
lla· latriuaaluainatlueung (56 »8 g IaAlO2. wurden su 168cb5
Wasser gegeben; 46,0 Oew.-jt Al2O,, 31,0 Gew.-J* lagO und
25fO Gew.-Jt B2O) wurde eu 560 g Natrluaellicatlösung gegeben
(Philadelphia Quarts, »8-35"-Sorte; latriuaeilicatlösung;
25,3 Gew.-* SiO2, 6,75 Gew.-* Ia2O und 67,95 Gew.-* B2O).
Baoh grUndllohea Mischen wurde das Präparat in ruhige« Zustand
24 Stunden lang bei 35°C und dann 24 Stunden lang bei 950O gealtert. Das fest« Produkt wurde alt entionisiertea
Wasser auf pH 10 gewasohen und 24 Stunden bei 1100O getrook-
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SAD
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net. Dae feste Produkt erwies sich als amorph und enthielt
eine geringe Menge eines kleinporigen, kristallinen Aluminosilicate,
wie die Analyse durch Röntgenstrahlenbeugung ergab. Das Verfahren lieferte also nicht das erfindungegemässe
Produkt.
29,4 g NaQH (98,7 gew»~£ige Reinheit) wurden in einer Natriumaluminatlösung
(27,9 g HaAlO2 und 106 car HgO) gelöst, und
die Mischung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. Die erhaltene Lösung wurde mit 257 g des Ludox des Beispiels t vermischt,
und danach wurde die Mischung 24 Stunden lang bei 350C in ruhigem Zustand gehalten und als Lösung A bezeichnet.
Ein Gel wurde getrennt hergestellt, indem eine Hatriumaluminat-Hatriumhydroxid-LÖaung
(27,9 g MaAlO2* 124 oar HgO und
1,02 g HaOH) mit 247 g Hatriumsilicatlösung Sorte NH%
Philadelphia Quarte, (28,7 0ew.-£ SiO2, 8,9 eew.-£ Ha2O und
62,4 Gew.-ji H2O), vermischt wurde. Das Produkt wurde als QeI
B bezeichnet. 40 g der Lösung A wurden mit 355 g des Gels B
vermischt, und die Mischung wurde 24 Stunden lang bei 880C
in ruhigem Zustand gehalten. Die erhaltenen Feststoffe wurden mit entionisiertem Wasser auf pH 10 gewaschen und dann
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24 Stunden lang bei 11O0C getrocknet. Bas Produkt war ein
grossporlges, kristallines Aluminosilicat vom Fau;jaeit~Typ
mit einem SiO2Al20,-Mol verhältnis von etwa 4,8:1 und einer
Gitterkonetanten von 24,70 + 0,02. Dieses Beispiel erläutert,
wie das erfindungsgemässe Verfahren bei der Herstellung eines bevorzugten, kristallinen Aluminiumsilicate vom Faujasit-Xyp
erfolgreich ist.
Die Herstellung des Beispiels 3 wurde zweimal wiederholt, nur daes in einem der zusätzlichen Versuche 40 g Lösung A
mit 360 g Sei Έ vermischt und im anderen zusätzlichen Versuch
20 g Lösung A mit 380 g Gel B vermischt wurden. Bei den zusätzlichen Herstellungen waren die Produkte kristalline Aluminosilicate
vom 7aujasit-»Typ mit einem SiO2Al2O5-Verbaltnis
von etwa 4,8s1 und Gitterkonstanten von 24,70 beziehungsweise
24,72.
26,2 g VaGH (98,7 gew.-jtige Reinheit) wurden in einer Natriumaluminatlösung
(28,0 g VaAlO9 und 106 cm* H9O) gelöst, und
die Mieohung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. Die erhaltene Lösung wurde mit 71 g des Ludox des Beispiels 1 vermischt,
und danach wurde die Mieohung 24 Stunden lang bei 350C in ruhigem Zustand gehalten. Die Mieohung wurde als Lösung
A bezeichnetο
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Bin Gel wurde getrennt hergestellt» indem eine Natriümaluainat-Natriumhydroxid-Lösung
(28,0 g HaAlO2 und 114 Ott* H2O)
mit 70,9 g Natriuasilicatlösung Sorte "H", Philadelphia Quarts
(28,7 Gew.-# SiO2, 8,9 GeWc-# Na2O und 62,4 Gew.-* Hg0) gemischt
wurde, die mit 2,18 ca5 konsentrierter BOl angesäuert worden
war. Das Produkt wurde als Gel B bezeichnet. 40 g der Lösung A wurden mit 360 g des Gels B vermischt, und die Mischung wurde 24 Stunden lang bei 920C in ruhigem Zustand gehalten. Die erhaltenen Feststoffe wurden ait entionisiertea
Wasser bis auf pH 10 gewaschen und dann 24 Stunden lang bei 1100C getrocknet» Bas Produkt war ein groasporiges, kristallines
Aluminosilioat vom Faujasit-Typ, das ein SiO2Al20,-Mol^erhältnis
von etwa 2,3t1 und eine Gitterkonstante von
24 97 + 0,02 aufwies. Dieses Beispiel veranschaulicht, dass dan erfindungsgemässe Verfahren bei der Herstellung eines
kristallinen Aluminosilicate vom Faujaslt-Xyp ait niedrigea
Kieaeisäure-zu-Tonerde-Molverhältnis erfolgreich ist.
4,9 g NaOH wurden in einer Natrlumaluminatlösung (28,7 g
NaAlO2 und 111 cm5 H2O) gelöst, und die Mischung wurde auf
Baumtemperatur abgekühlt. Diese Lösung wurde susammen mit
189 g Hatriumsilicat Sorte "N? (28,7 Gew.-* SiO2, 8,9 Gew.-Jl
tIa20 und 62,4 Gew.-* H2O) zu 59,6 g des Lud ο χ des Beispiele
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1 BAD ORJQINAL
gageben. Nach gründlichem Nieehen wurde das Präparat in ruhigen
Zustand 24 Stunden bei 270C und dann 24 Stunden bei 950C
gealtert. Die Feetatoffβ wurden mit entionisierten Waaaer
auf pH 10 gewaschen und 24 Stunden bei 1100C getrocknet. Dae
feste Produkt erwies sich nach der Analyse durch Röntgenstrahl θ nbeugung als amorph. Somit ergäbe» das Vermischen des
Ludox mit dem Natriumsilicat, beror irgendeine Alterung durchgeführt
wurde( und da· ansohliessende zweistufige Altern
nicht das erfindungsgemässe Produkt.
1,40 kg Natriumaluminat (62,17 % Al2O3) wurden in 5,29 kg
Wasser gelöst, und die Lösung wurde mit 1,31 kg BaOH versetzt. Die Mischung wurde auf Baumtemperatur abgekühlt und
unter lebhaftem Rühren, das 15 Minuten lang fortgesetzt wurde,
mit 3,55 kg Ludox (30 ^ SlO2) Tersetrt. Die erhaltene Mischung
lies· man in ruhigem Zustand 24 Stunden lang stehen.
Zu Beginn dieses Zeitraumes betrug die Temperatur der Mischung 350C, und während der ersten swsi Stunden stieg ei· auf 390O.
Die Temperatur blieb 2 Stunden lang bei diesem Wert. Danach
wurde ein Temperaturabfall beobachtet. Hach Ablauf der 24 Stunden
betrug die Temperatur 330C. Das gealterte Material wird
als Itfeung A bsseiohnet.
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109134/1491
BAD ORiGiNAL
166747S
31,90 kg der wässrigen Natriumsilicatlösung Sorte "H" (28,7 #
SiO2) wurde durch langsame Zugabe von 981,5 cm* konzentrierter HCl unter lebhaftem Rühren peptisiert. Während der späteren
Stadien der Säurezugabe trat ein erheblicher Visoositätsanstieg
ein, der das Mischen erschwerte. 12,6 kg Hatriuaaluminat
(62,17 # Al2O3) wurden in 51,31 kg Wasser gelöst,
und die Lösung wurde unter lebhafter Bewegung zu dem peptieierten Natriumsilicat gegeben. Ss wurda weiter bewegt, während
die Mischung auf 920C erhitzt wurde. Als diese !temperatur
erreicht war, wurde die Lösung A zugesetzt. Hach der Zugabe
wurde die Mischung 3 Minuten lang weiter bewegt und dann
in ruhigem Zustand 28 Stunden lang bei 920C gehalten. Zur
Bestimmung der Gitterkonstanten des hergestellten, kristallinen Aluminosilicate vom Fau^asit-Jtyp wurden nach 20, 22, 24,
26 und 28 Stunden Proben entnommen. Die Analyse der Proben durch Böntgenstrafclenbeugung ergab folgendes:
(Stunden) «_«__■■«„-■««,■««■«.
20 24?97 * 0,03
22 24*96 £ 0,03
24 24*96 t o»O3
26 24,94 Z 0,03
28 24995 £ 0,03
19 -
10982A/U91
Sie Feststoffe jeder Probe wurden durch Filtration abgetrennt
und nit entlonieierten Wasser auf einen pH-Wert von etwa
gewaschen. Das gewaschene Ifeterial wurde 16 Stunden lang bei
11O0C getrocknet. Das Produkt war ein erfindungsgemässeSj,
grossporiges* kristallines Aluminosilloat vom Faujasit-Iyp,
in welchem das Kieseleäure-zu-Tonerde-Molverhältnis etwa
2,4:1 betrug·
1,82 kg Hatriumaluminat (62,17 £ Al2O5) wurden in 7,36 kg
Wasser gelöst, und die Lösung wurde dann mit 1,70 kg NaOH versetet. Sie Mischung wurde auf 310C abgekühlt und unter
lebhaftem Rühren, das 15 Minuten lang fortgesetzt wurde,
mit 15»4 kg Ludox (30 £ SiO2) versetzt. Sie erhaltene Mischung Hess man in ruhigem Zustand 24 Stunden lang stehen.
Während der ersten 2,25 Stunden dieses Zeitraumes stieg die Temperatur auf 340C an, und die Mischung blieb bei dieser
Temperatur 2 Stunden lang. Danach wurde ein Temperaturabfall
beobachtet. Am Ende des Zeitraumes von 24 Stunden betrug die femperatur 320C. Sas gealterte Material wird als lösung
A bezeichnet.
144»5 kg wässrige latriumsilioatlösung Sorte "H" (28,7 * SiO2)
wurden durch langsame Zugabe (112,0 cm'/Minute) von 4,446 cm5
- 20 1Q9S24/U91
B-945 Ji
konzentrierter BCl unter lebhafter Bewegung peptisiert. Während
der späteren Stadien der Säurezugabe trat eine wesentliche
Viscositätserhöhung ein, welche das Mischen erschwerte,
16,38 kg Hatriumaluminat (62,17 1>
Al2O.) wurden in 66,24 kg
Wasser gelöst, und die Lösung wurde unter lebhaften Rühren zu dem peptisierten Natriumsilicat gegeben. Die Mischung
wurde weiter bewegt, während sie im Verlauf von 1,25 Stunden auf 920O erwärmt wurde. Zu dieser Zeit wurde die gealterte
Lösung A im Verlaufe von 3 Minuten unter minimaler Bewegung zugegeben. Die Mischung wurde dann 28 Stunden lang bei 920C
in ruhigem Zustand gehalten. Zur Bestimmung der Gitterkonstanten des hergestellten, kristallinen Aluminosilicate vom
Faujaeit-Typ wurden nach 20, 22, 24, 26 und 28 Stunden kleine Proben entnommen. Die Analyse der Proben durch Röntgenstrahlenbeugung
ergab folgendes!
(Stunden) __—_■———»■·
20 24,71
22 24,71
24 24,71
26 24,70
28 24,71
Das wässrige Material stand etwa 24 Stunden lang bei 300C.
Sie Yeststoffe jeder Erobe wurden dann durch filtration über
- 21 ·
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B-945 ^t
einen Zeitraum von 2 lagen abgetrennt und mit entionisiertem
Wasser bis auf einen pH-Wert von etwa 10 gewaschen. Das gewaschene Material wurde 16 Stunden lang bei 1100C getrocknet.
Das Produkt aetete sich «u mindestens 95 £ aus einem
erfindungsgemBesen, grossporigen, kristallinen Aluminosilicat
vom faujasit-Typ zusammen, in welchem das Kieselsäure-su-Tonerde-Molverhältnis
etwa 4,5 - 0,3*1 betrug. Die Ausbeute an diesem kristallinen Aluminosilicat betrug etwa 86 #, bezogen
auf die
- 22 -
108124/1491
Claims (21)
1. Verfahren sum Herstellen von kristallinen Aluminosilicate!!
vom Faujasit-Typ mit einem Kieselsäure-eu-Tonerde-Molverhältnis
von mindestens etwa 2t1» dadurch gekenneeichnet,
dass man eine erste wässrige Mischung von wasserhaltiger Kieselsäure, Natriumaluminat und Natriumhydroxid, welche
ein SiO2Al20,-Molverhältnie von etwa 2 bis 40:1, ein
Ha2O/SiOg-MoIverhältnis von etwa 0,2 bis 7:1 und ein
H20/Na2O-Molverhältnis von etwa 10 bis 90:1 aufweist, bei
einer Temperatur von etwa 25 bis 500C etwa 5 bis 50 Stunden lang altert, um ein Zwischenprodukt herzustellen, dieses
Zwischenprodukt mit einer grusseren Menge, besogen auf
die gesamte Kieselsäure in der erhaltenen Mischung, eines getrennt hergestellten Gels kombiniert, das aus einer sweiten
wässrigen Mischung von Natriumsilicat und Hatriumaluminat,
die ein SiO2Al2Os-MoIverhältnis von etwa 2 bis 4Ci 1,
ein HagO/SiOg-Molverhältnie von etwa 0,2 bis 7:1 und ein
H20/Na2O-MoIverhältnis von etwa 10 bis 90:1 aufweist, hergestellt
worden ist, und die kombinierte Mischung bei einer Temperatur von etwa 80 bis 1100C altert, i»m ein kristallines
Produkt herzustellen, das sich eum grösseren Teil aus
dem genannten kristallinen Aluminosilicat vom Faujaeit-Typ
susammensetet·
- 23 109I24/U91
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass
die Sauer der «weiten Alterungestufe etwa 15 bis 30 Stunden beträgt·
3· Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnett dass
die Sauer der ersten Alterungsstufe etwa 15 bis 30 Stunden
beträgt.
4· Verfahren nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet, dass nan das getrennt hergestellte OeI alt des Zwischenprodukt
aus der ersten Alterungestufe innerhalb von etwa 3 Stunden, nachdem das OeI hergestellt worden 1st, kombiniert.
5. Verfahren nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, dass die erste wässrige Mischung ein Si02/Al20,-Molverhlltnie
▼on etwa 2 bis 15«1, ein Ia20/SiO2-MoIverhält»!β von. etwa
0,3 bis 2:1 und ein HgO/fcagO-Molverhältnis von etwa 35 bis
50t1 aufweist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da··
die zweite wässrige Mischung ein SlO2Al2O5-MoIverhältnis
von etwa 2 bis 15(1, ein Ia20/Si O2-HoIverhältnis von etwa
0,3 bis CM und ein H2OAa2O-Molverhältnis von etwa 35 bis
JOJ1 aufweist.
- 24 1098*4/14*1
B-945
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenntelehnet, dass
die erste wässrige Mischung ein Si02/Al20,-Holverhältnis
Ton etwa 2,5 bis 5x1» ein Ha20/SiO2-MoIverhältnis von etwa
0,5 bis 2:1 und ein H20/Ha20-Molverhältnie von etwa 20 bis
60s1 aufweist.
8. 7erfahreη nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste wässrige Mischung ein SiOg/AlgO^-Molverhältnie
von etwa 8 bis 30s1, ein Ha20/SiO2-MoIverbaltniβ von etwa
0,2 bis 0,6:1 und ein HgQ/lfegO-Molverhältnis von etwa 25
bis 80x1 aufweist.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste wässrige Mischung ein Si O2AIgOi-MoI verhält nie
von etwa 8 bis 15sIf ein HagO/SiO2-Molverhältnis von etwa
0,3 bis 0,5»1 und ein H2OAa2O-MoIverhältnis von etwa 35
bis 50ι1 aufweist·
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die sweite wässrige Mischung ein SiO2/A12Oa-MoIverhältnis
von etwa 2 bis 15t1* eln Ha20/8102-Molverhttltni· von etwa
0,3 bis 2it und ein H2 0/Ya2 0^oI verhältnis von etwa 35
bis 50t1 aufweist.
- 25 -
ioim/uii
11* Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die aweite wässrige Mischung ein Si 02/Al20*-Mol verhältnis
von etwa 8 bis 15:1, ein Ha2O/SiOg-MoIverhältnis von etwa
0,3 bis 0,5(1 und ein H20/Na2O-HoIverhältnis von etwa
bis 50ι1 aufweist.
12. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite wässrige Mischung ein Si 02/Al20«-Molverhältnis
von etwa 8 bis 30 ti, ein Ma20/Si02-Molverhältnis von etwa
0,2 bis 0,6:1 und ein H20/Sa2O-MoIverhältnis von etwa
bis 80:1 aufweist.
13· Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite wässrige Mischung ein Si O2Al2 O^-Molver hält nie
von etwa 8 bis 15i1, ein. HagO/SiO2-MoIverhältnis von etwa
0,3 bis 0,5:1 und ein HgO/HagO-Molverhältnis von etwa
bis 50:1 aufweist.
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass etwa 50 bis 98 $>
der gesamten Kieselsäure sich von dem Hatriumsilicat ableiten.
15* Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
etwa 90 bis 95 £ der gesamten Kieselsäure sich von dem ffatrlumsilioat ableiten«
- 26 109824/1491
B-945 *?
16. Verfahren nach Anspruch T9 dadurch gekennzeichnet, dass
die Alterungedauer in jeder Alterungsstufe etwa 15 bis 30 Stunden beträgt.
17. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Alterung&dauer in jeder Alterungsstufe etwa 15 bis 30
Stunden beträgt.
18. Verfahren nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, aas
die Alterungsdauer in jeder Alterungsstufe etwa 15 bis 30 Stunden beträgt.
19· Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
die Alterungedauer in jeder Alterungsstufe etwa 15 bis 30 Stunden beträgt.
20. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass
die Alterungedauer in jeder Alterungestufe etwa 15 bis 30
Stunden beträgt.,
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass
man das getrennt hergestellte Sei mit dem Ewischenproöukt
aus der ersten Alterungsstufe innerhalb von etwa 3 Stunden,
nachdem das Gel hergestellt worden ist, kombiniert.
- 27 109824/1491
22· AlUMinoeilicate, wie vorstehend beschrieben«
- 28 10982A/U91
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- 1967-07-19 DE DE1967E0034433 patent/DE1667475B2/de active Granted
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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