DE1632155C - Verfahren zur Verformung kunst licher Tabakfohen - Google Patents
Verfahren zur Verformung kunst licher TabakfohenInfo
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Description
3 4
fen verdichtet und gedrückt wird, wobei die ur- Die Erfindung wird anschließend an Hand der
sprüngliche Dicke dieser verdichteten Streifen verrin- Zeichnung beschrieben.
gert wird, und daß die zwischen den verdichteten F i g. 1 ist eine Seitenansicht im Aufriß einer be-
Streifen liegende Bereiche der Tabakfolie ebenfalls vorzugten Ausführungsform der Apparatur, mit wel-
Streifen sind, die jedoch nicht verdichtet werden und 5 eher die künstlich zusammengesetzte Tabakfolie er-
keinen äußeren Kräften unterliegen, sondern ledig- findungsgemäß behandelt werden kann;
lieh durch die innerhalb der Tabakfolienebene ver- Fig.2 gibt eine Ansicht im Querschnitt durch das
laufende Querausdehnung der verdichteten Streifen biegsame Band wieder, welches in der Apparatur ge-
verformt werden, derart, daß die Oberfläche der maß F i g. 1 verwendet wird;
nicht verdichteten Streifen uneben und gewellt wird, io F i g. 3 ist eine teilweise Draufsicht in Längsrich-
und daß in der Tabakfolie zwischen den verdichteten tung einer künstlich zusammengesetzten Tabakfolie,
und nicht verdichteten Streifen Restspannungsdiffe- die mit der Apparatur gemäß F i g. 1 erfindungsgerenzen
auftreten, die beim Zerschnitzeln der Tabak- maß behandelt worden ist. Diese Figur zeigt die
folie zu Tabakschnitzel ein Kräuseln dieser Tabak- wechselnde Anordnung der zusammengedrückten
schnitzel hervorrufen, wobei jeder einzelne Tabak- 15 und nicht zusammengedrückten Streifen, die unschnitzel
mindestens einen Abschnitt eines verdichte- gleichmäßige in der Tabakfolie verbleibende Spanten
und eines nicht verdichteten Streifens aufweist. nungen und Verformungen und Dehnungen erzeugt,
Als Folge des erfindungsgemäßen Verfahrens wer- so daß die Füllkapazität der Folie bei ihrer Verwenden
nicht nur über die Breite der Tabakbahn unter- dung als Zigarettenfüllmaterial erhöht wird;
schiedliche Spannungsbereiche erzielt wie bei der 20 F i g. 4. ähnelt der F i g. 3 mit der Ausnahme, daß
kreppartigen Tabakfolie gemäß der deutschen Pa- die abwechselnd zusammengedrückten und nicht zutentschrift
121119, sondern die Spannungen in der sammengedrückten Streifen in der Tabakfolie in
Tabakbahn haben auch innerhalb der verschiedenen einem bestimmten Winkel zu der Längsachse der Fo-Längsbereiche
der Bahn unterschiedliche Größe, wo- lie gerichtet sind, wie dies dann der Fall ist, wenn die
durch ein erhöhter Kräuseleffekt erhalten wird. 25 Rippen und Furchen des endlosen Bandes derart an-Die
künstliche Tabakfolie kann unter Verwendung geordnet sind, daß sie sich in einem bestimmten Winverschiedener
Einrichtungen erhalten werden. Eine kel zu der Hauptachse des Bandes befinden;
bevorzugt verwendete Apparatur besteht aus einem Fig.5 ist eine teilweise Draufsicht in vergrößer-Paar
von Walzen, von denen eine aus einer erhitzten tem Maßstab eines Abschnitts einer behandelten
Walze mit einer glatten Oberfläche besteht, und 30 künstlich zusammengesetzten Tabakfolie, welche den
einem endlosen dicken Kautschukband, das auf einer Verlauf der Oberfläche zeigt, die durch das erfin-Seite
mit einer wechselnden Anordnung von Rippen dungsgemäße Verfahren in der Folie erzeugt wer-
und Furchen versehen ist, so daß das Band in Quer- den;
richtung eine diskontinuierliche Oberfläche besitzt. F i g. 6 ist ein Querschnitt längs der Linie VI-VI in
Das endlose Band wird in die Spalte zwischen den 35 Fig.5.
zwei Walzen eingeführt, wobei das Band jeweils an Die vorliegende Erfindung betrifft die Behandlung
einem Teil jeder Walze vorbeiläuft. Die Tabakfolie einer künstlich zusammengesetzten Tabakfolie, d.h.
wird ebenfalls in den Walzenspalt eingeführt, und einer Folie, die aus Tabakstengeln oder anderen Tazwar
gegen die diskontinuierlich ausgestaltete Ober- bakrückständen hergestellt worden ist, wobei die Fofläche
des endlosen Bandes, so daß eine Fläche der 4° lie durch Gießen nach einer Methode hergestellt
Folie mit der Bandoberfläche und die andere Fläche wird, wie sie im allgemeinen zur Papierherstellung
der Folie mit der glatten Oberfläche der erhitzten angewendet wird. Die vorliegende Erfindung sieht
Walze in Kontakt gelangt. Die Anordnung ist derar- vor, daß die feuchte Tabakfolie beim Verlassen der
tig, daß das endlose Band jeweils an einem Teil einer Gießeinrichtung, d. h. bei der Entfernung von dem
jeden Rolle vorbeigeführt wird, wobei die Spalte zwi- 45 aus einem Draht bestehenden Träger, etwas getrockschen
den Walzen einen Punkt bedeutet, an welchem net wird. Dies kann unter Verwendung von Saugkäder
Verlauf der mit der Folie in Kontakt stehenden sten, Trocknungseinheiten oder anderer üblicher
Fläche des endlosen Bandes von einer konvexen Trocknungsanlagen durchgeführt werden. Die Trock-Führung
auf der nicht erhitzten Walze zu einer kon- nung ist deshalb vorgesehen, um den Wassergehalt
kaven Führung auf der anderen oder erhitzten Walze 50 der feuchten Tabakfolie auf 12 bis 25 Gewichtsproübergeht.
Auf diese Weise wechselt die mit der Folie zent, vorzugsweise ungefähr . 15 Gewichtsprozent,
in Kontakt stehende diskontinuierliche Oberfläche herabzusetzen. Die Tabakfolie wird dann in die in
des endlosen Bandes von einem Zugspannungszu- F i g. 1 gezeigte Walzapparatur eingeleitet. Die Walzstand
in einen Druckspannungszustand. Das Material apparatur besteht aus einem Paar angetriebener Waldes
endlosen Bandes ist derart beschaffen, daß es in- 55 zen 11 und 12, wobei die Walze 12 aus einer erhitzten
folge von Reibung an der Tabakfolie haftet, so daß Walze besteht, die eine glatte Außenfläche besitzt,
die zusammengedrückte Fläche des Bandes einen welche gegenüber der Bewegung der Tabakfolie 10
Druck auf die Folie an den sich in Längsrichtung er- einen geringen Reibungswiderstand ausübt, wenn
streckenden, in Querrichtung angeordneten Flächen diese Folie in der nachfolgend noch beschriebenen
der Folie ausübt, so daß jede Erhöhung der Dicke 60 Weise mit dieser Walze in Kontakt gebracht wird,
der behandelten longirudinalen Streifen oder Flächen Zwischen die zwei Walzen 11 und 12 wird ein kontider
Tabakfolie vermieden wird, obwohl die ur- nuierliches Band 14 geführt, dessen äußere Obersprüngliche
Gesamtlänge der Streifen abnimmt. Die fläche 16 einen zusammenziehbaren Charakter be-Wirkung
der Walzen und des Kautschukbandes auf sitzt. Zu diesem Zweck besteht das Band 14 vorzugsdie
Tabakfolie ist daher derart, daß die relative An- 65 weise aus Kautschuk. Die Apparatur enthält ferner
Ordnung der Tabakbestandteile zueinander sowie de- eine zusätzliche Walze 17, um welche das Band
ren Menge umgelagert wird, so daß die Tabakstellen geführt wird. Die Walze 17 ist in einem genügenden
zwischen den Streifen gekreppt werden. Abstand von der Walzentrommel 12 angeordnet, da-
5 6
mit ein gerader Verlauf des Bandes beim Übergang handlung der Tabakfolie werden die ursprünglichen
von der Walze 12 zu der Walze 17 gewährleistet ist. Längen der zusammengedrückten Streifen 40 in zu-Eine
Führungswalze 18 ist ebenfalls vorgesehen. Die nehmendem Maße verkürzt, ohne daß dabei eine Eräußere
Oberfläche oder die Fläche 16 des Bandes, höhung der Dicke stattfindet. Dies wird durch die
d. h. die Fläche, welche mit der Tabakfolie in Kon- 5 Wirkung des Bandes 14 verhindert, indem die Folie
takt steht, ist, wie aus der Fig.2 hervorgeht, in in festem Kontakt mit der Walze 12 gehalten wird
Querrichtung diskontinuierlich ausgebildet. Diese und ein Druck auf die Tabakfolie in der Bewegungs-Fläche
besitzt eine Vielzahl von in Querrichtung an- richtung derselben ausgeübt wird. Die ursprünglichen
geordneten, sich in Längsrichtung erstreckenden Rip- Längen der nicht zusammengedrückten Streifen 41
pen 20, wobei sich Furchen 21 zwischen benachbar- io werden demgegenüber nicht verkürzt. Vielmehr werten
Rippen befinden. Gemäß einer bevorzugten Aus- den sie in einen wahllos gekräuselten Zustand überführungsform
des Bandes sollte die Breite der Rip- führt, und zwar durch die Verkürzung der zwei zupen
20 zwischen 2,5 und 25 mm schwanken, wobei sammengedrückten Streifen 40, die jeweils einem nicht
die bevorzugte Breite zwischen 6,3 und 9,5 mm liegt. zusammengedrückten Streifen 41 benachbart sind. Die-Es
hat sich herausgestellt, daß zur Verbesserung der 15 ser Zustand geht deutlicher aus Fig. 5 hervor, aus
Fülleigenschafen einer künstlich zusammengesetzten welcher zu ersehen ist, daß die zusammengedrückten
Tabakfolie die Anwendung der Druckkräfte auf die Streifen 40 & an beiden Seiten der Folie eine glatte
Folie längs relativ schmaler Streifen oder Flächen Oberfläche besitzen und die nicht zusammengedrückder
Folie durchgeführt werden muß. Daher liegen die ten Streifen 41 b eine wellenförmige Kontur 43 besit-Breiten
der Rippen in dem vorstehend angegebenen 20 zen, die charakteristisch für eine gekreppte Folie ist.
Bereich. Die Furchen 21 sollten wenigstens gleich Die Wirkung der Zusammendrückung der Tabakden
Breiten der Rippen sein, sie können jedoch auch folie nur längs longitudinal gerichteter, in Querrichetwas
größer ausgestaltet sein. Die Anordnung der tung angeordneter Streifen besteht darin, auf mecha-Walzen
11 und 12 ist derart, daß die Fläche 16 des nische Weise Spannungen und Dehnungen in der Fo-Bandes
14 (die aus den flachen Oberflächen der ent- 25 lie zu erzeugen, so daß der Folie wechselnde Eigensprechenden
Rippen 20 besteht und die Tabakfolie schäften verliehen werden. Die künstlich zusammenkontaktiert)
von einem konvexen Verlauf auf der gesetzte Folie, welche in der vorstehend beschriebe-Walze
11 zu einem konkaven Verlauf auf der erhitz- nen Weise behandelt wird, erlangt dabei einen unten
Walze 12 übergeht, wobei die Oberfläche 16 des gleichmäßigen Elastizitätsmodul. Dies geht aus
Bandes bei diesem Übergang verkürzt oder zusam- 30 Fig.6 hervor. Die zusammengedrückten Streifen
mengezogen wird. Als Folge wird die Tabakfolie 10, 40 b, welche gespannt worden sind, besitzen einen
welche zwischen der äußeren Oberfläche des Bandes flachen Querschnitt. Die nicht zusammengedrückten
14 und der glatten Oberfläche der erhitzten Walze 12 Streifen 41 b zeigen demgegenüber willkürlich anzugeführt
wird, fest von der in Querrichtung diskon- geordnete wellige Abschnitte 46. Wird daher die Fotinuierlich
ausgestalteten Oberfläche des Bandes er- 35 He längs der Scherebenen X-Y zur Herstellung von
faßt und wegen der Kontraktion des letzteren Druck- Füllmaterialien zerschnitzelt, dann bestehen die
kräften unterzogen, die parallel zu den Flächen der Schnitzel aus einem gespannten Abschnitt 47, der
Tabakfolie und entgegengesetzt zu der Richtung, in durch den zusammengedrückten Streifenteil der
welcher sich die Folie bewegt, ausgeübt werden, wo- Schnitzel wiedergegeben wird, und aus einem relativ
bei die Tabakbestandteile in der künstlich zusam- 40 wenig gespannten Abschnitt 46. Der Spannungsmengesetzten
Folie längs longitudinal gerichteter unterschied innerhalb der betreffenden Abschnitte
Streifen entsprechend der Anordnung der Rippen 20 eines jeden Schnitzels hat zur Folge, daß dieses sich
auf dem Band 14 verformt und verbogen werden. Es ringelt oder in Schleifen legt. Eine künstlich zusamist
darauf hinzuweisen, daß die Erscheinung des mengesetzte Tabakfolie, die gleichmäßig über ihre
»Verformens und Verbiegens« der Tabakbestand- 45 ganze. Breite hinweg behandelt worden ist anstatt in
teile tatsächlich eine Umlagerung der relativen Posi- einer wechselnden Streifenanordnung, besitzt antionen
der Pectine, Hemicellulosen, Galacturonsäu- dererseits einen gleichförmigen Elastizitätsmodul,
ren und anderer Bestandteile ist, die in einem künst- wobei Schnitzel, die aus einer derartigen Folie hergelich
zusammengesetzten Tabak enthalten sind. Die stellt werden, keinen Spannungsunterschied aufwei-Bestandteile
werden dabei in einer Richtung, welche 50 sen und sich daher auch nicht zu ringeln oder in
der Bewegungsrichtung der Folie entgegengesetzt ist, Schleifen zu legen vermögen. Dieser Unterschied ist
gestoßen oder zusammengemangt, wobei eine Ver- dann von Bedeutung, wenn die'entsprechenden Fokürzung
der natürlichen Folienlänge erfolgt. Man lien als Zigarettenfüllmaterial verwendet werden,
nimmt an, daß nur eine geringfügige oder überhaupt Wird ein gewöhnliche, nicht behandelte künstlich keine geometrische Verformung der Tabakbestand- 55 zusammengesetzte Tabakfolie für eine Verwendung teile erfolgt, da die Bestandteile der künstlich zusam- als Zigarettenfüllmaterial zerschnitzelt, dann legen mengesetzten Tabakfolie kaum Längen/Breitenver- sich die aus dem größtem Teil der Folie erzeugten hältnisse von mehr als 1:1 besitzen und als solche Schnitzel flach und nehmen weniger Raum ein als keiner physikalischen Verformung sowie Änderun- Schnitzel aus natürlichen Blättern. Andererseits ist gen der geometrsichen Konfiguration zugänglich 60 ein natürliches Tabakblatt gekräuselt und besitzt sind, wie dies bei faserartigen Materialien der Fall Spannungen und Dehnungen, die ihm während der ist, beispielsweise Papierfasern, deren Länge/ Verarbeitung durch ein Trocknen mit Wasserdampf Breite-Verhältnisse oberhalb 5:1 liegen. verliehen worden sind, so daß sich die Tabakschnit-Wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, besitzt die Ta- zel ringeln oder verdrehen, wenn das Blatt zerschnitbakfolie eine wechselnde Anordnung von zusammen- 65 zelt wird, so daß das Schüttgewicht oder die Füllkagepreßten Streifen 40 und nicht zusammengepreßten pazität des Blattes erhöht wird. Die in der vorstehend Streifen 41 entsprechend der Rippen-Fur- beschriebenen Weise behandelte künstlich zusamchen-Anordnung auf dem Band 14. Während der Be- mengesetzte Tabakfolie, d. h. eine Tabakfolie, die in
nimmt an, daß nur eine geringfügige oder überhaupt Wird ein gewöhnliche, nicht behandelte künstlich keine geometrische Verformung der Tabakbestand- 55 zusammengesetzte Tabakfolie für eine Verwendung teile erfolgt, da die Bestandteile der künstlich zusam- als Zigarettenfüllmaterial zerschnitzelt, dann legen mengesetzten Tabakfolie kaum Längen/Breitenver- sich die aus dem größtem Teil der Folie erzeugten hältnisse von mehr als 1:1 besitzen und als solche Schnitzel flach und nehmen weniger Raum ein als keiner physikalischen Verformung sowie Änderun- Schnitzel aus natürlichen Blättern. Andererseits ist gen der geometrsichen Konfiguration zugänglich 60 ein natürliches Tabakblatt gekräuselt und besitzt sind, wie dies bei faserartigen Materialien der Fall Spannungen und Dehnungen, die ihm während der ist, beispielsweise Papierfasern, deren Länge/ Verarbeitung durch ein Trocknen mit Wasserdampf Breite-Verhältnisse oberhalb 5:1 liegen. verliehen worden sind, so daß sich die Tabakschnit-Wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, besitzt die Ta- zel ringeln oder verdrehen, wenn das Blatt zerschnitbakfolie eine wechselnde Anordnung von zusammen- 65 zelt wird, so daß das Schüttgewicht oder die Füllkagepreßten Streifen 40 und nicht zusammengepreßten pazität des Blattes erhöht wird. Die in der vorstehend Streifen 41 entsprechend der Rippen-Fur- beschriebenen Weise behandelte künstlich zusamchen-Anordnung auf dem Band 14. Während der Be- mengesetzte Tabakfolie, d. h. eine Tabakfolie, die in
abwechselnden Streifen, welche sich in Längsrichtung der Folie erstrecken, zusammengedrückt sind,
besitzt nicht den Nachteil, daß sich die Schnitzel beim Zerschneiden flach ablegen, so daß die Schnitzel
ähnlich denen eines natürlichen Tabakblattes geringelt oder schleifenartig sind und ein Füllmaterial
mit einer erhöhten Schüttdichte ergeben.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Eine gegossene künstlich zusammengesetzte Tabakfolie, die bis auf einen Wassergehalt von ungefähr
15 Gewichtsprozent Wasser getrocknet worden ist, wird in -der vorstehend beschriebenen Weise unter
Verwendung der in Fig. 1 gezeigten Apparatur,
die ein Kautschukband besitzt, behandelt. Die behandelte Folie wird anschließend zur Herstellung eines
Zigarettenfüllmaterials zerschnitzelt.
Eine nicht behandelte künstlich zusammengesetzte Tabakfolie wird ebenfalls zur Herstellung eines Zigarettenfüllmaterials
zerschnitzelt, wobei die aus diesem Füllmaterial hergestellten Zigaretten als Vergleichsproben
dienen.
Beim Zerschnitzeln fallen von der erfindungsgemäß behandelten künstlich zusammengesetzten Tabakfolie
ungleichmäßige (geringelte oder schleifenartige) Schnitzel an, wobei sich die geringelten und ineinander
verschlungenen Schnitzel in einfacher Weise zur Herstellung von Zigaretten handhaben lassen.
Die flachen Schnitzel aus der nicht behandelten künstlich zusammengesetzten Tabakfolie waren wesentlich
schwieriger zu handhaben.
Aus den Füllmaterialien, die unter Verwendung der behandelten und nicht behandelten Tabakfolie
hergestellt worden sind, werden anschließend Zigaretten zur Untersuchung sowie zum Vergleich hergestellt.
Da das Füllvermögen schwierig zu definieren und zu bestimmen ist, ist es erforderlich, Variablen
auszuwählen, die in Beziehung zu dem Füllvermögen stehen. Es werden Zigaretten mit einem konstanten
Zugwiderstand, ausgedrückt in mm Wassersäule, hergestellt. Die Zugwiderstand-Werte sowohl der Vergleichszigaretten
als auch der untersuchten Zigaretten betragen 55 bis 66 mm Wassersäule.. Die Zigaretten
sind 65 mm lang und besitzen einen Umfang von 25,2 mm. Das Gewicht der Zigaretten aus dem behandelten
Füllmaterial beträgt 0,956 g/Zigarette. Aus 113,4 g des behandelten Füllstoffs werden 119
Zigaretten hergestellt. Demgegenüber lassen sich aus 113,4 g des Vergleichsmaterials 117 Zigaretten herstellen.
Da -die Zugwiderstand-Werte der Zigaretten konstant bleiben und mehr Zigaretten aus den 113,4 g
des Testfüllmaterials hergestellt werden, ist es offensichtlich, daß die Behandlung der künstlich zusammengesetzten
Tabakfolie gemäß vorliegender Erfindung die Schüttdichte des Füllmaterials erhöht, so
daß die behandelte Tabakfolie ein größeres Füllvermögen besitzt als die nicht behandelte Vergleichsfolie.
Nach der in Beispiel 1 beschriebenen Methode werden Vergleichs- und Testzigaretten hergestellt,
wobei die Zugwiderstand-Werte konstant auf 55 bis 66 mm Wassersäule gehalten werden. Die Zigaretten
sind 70 mm lang und besitzen einen Umfang von 25,2 mm. Die Testzigaretten werden mit 1,144 g/Zigarette
gefüllt, während die Füllmenge für die Vergleichszigaretten 1,216 g/Zigarette beträgt.
Aus 113,4g des.behandelten Füllmaterials lassen
sich 99 Zigaretten herstellen. Demgegenüber werden aus 113,4 g des nicht behandelten Füllmäterials nur
94 Zigaretten hergestellt. Es werden daher ungefähr 5 % mehr Zigaretten mit dem behandelten Füllmaterial
hergestellt als dies bei Verwendung der gleichen Gewichtsmenge des nicht behandelten Füllmaterials
ιό der Fall ist.
Bei einem ähnlichen Versuch zur Bestimmung des Füllvermögens von Test- und Versuchszigaretten
werden die Zigaretten auf einem konstanten Gewicht gehalten. Die Zigaretten unterscheiden sich von den
in den Beispielen 1 und 2 beschriebenen Zigaretten wie folgt: Die Zigaretten werden mit einem konstanten
Gewicht von 103 bis 107 Zigaretten pro 113,4 g des Füllmaterials hergestellt. Sie besitzen eine Länge
von 65 mm und einen Umfang von 25,2 mm. Die Vergleichszigaretten werden aus einer Mischung aus
einem überwiegenden Füllstoff aus natürlichen Blättern und einem zerschnitzelten Füllmaterial aus einer
nicht behandelten künstlich zusammengesetzten Tabakfolie hergestellt. Vergleiche des Füllvermögens
der Testzigaretten sowie der Vergleichszigaretten wurden durch Bestimmung ihrer Zugwiderstand-Werte,
die ein Maß für das Schüttgewicht der Zigaretten darstellt, durchgeführt. Die behandelten Zigaretten
besitzen einen Zugwiderstand-Wert von 76,2 mm. Die Vergleichszigaretten weisen einen Zugwiderstand-Wert
von 73,7 mm auf, woraus hervorgeht, daß die behandelten Zigaretten dichter gepackt
sind als die Vergleichszigaretten. Daraus geht das erhöhte Füllvermögen der erfindungsgemäß behandelten
künstlich zusammengesetzten Tabakfolie hervor.
Nach der in Beispiel 1 beschriebenen Methode werden Zigarettenfüllmaterialien für Testzigaretten
hergestellt. Die Vergleichszigaretten sind mit dem gleichen Füllmaterial wie die Vergleichszigaretten in
Beispiel 3 gefüllt. Die Test- und Vergleichszigaretten werden mit konstanten Zugwiderstand-Werten von
50,8 bis 55,9 mm Wassersäule hergestellt. Die Länge der Zigaretten beträgt 65 mm, während ihr Umfang
25,2 mm ausmacht. Aus 113,4 g des behandelten Füllmaterials werden 119 Zigaretten hergestellt.
Demgegenüber werden aus 113,4 g der für die Vergleichszigaretten
verwendeten Mischung nur 115 Zigaretten hergestellt. Die Erhöhung der Anzahl der
Zigaretten, welche aus dem behandelten Füllmaterial hergestellt werden, zeigt, daß das Füllvermögen des
behandelten Füllmaterials größer ist als dasjenige des gemischten Füllmaterials.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß erfindungsgemäß ein Zusammendrücken oder
Zusammenziehen einer künstlich zusammengesetzten Tabakfolie in engen, in Längsrichtung gerichteten, in
Querrichtung angeordneten Streifen zur Erzielung einer Verbesserung des Füllvermögens der Folie, sofern
diese als Zigarettenfüllmaterial verwendet wird, erforderlich ist. Wenn auch die Zusammendrückung
der Folie in wirksamer Weise mit der in F i g. 1 beschriebenen Apparatur durchgeführt wird, so liegt es
dennoch auf der Hand, daß auch eine andere Vorrichtung zur Erzielung des gleichen Effekts verwen-
1,632455
det werden kann.. Beispielsweise, kann ein Walzensatz
mit einem Geschwindigkeitsgefälle unter Verwendung einer diskontinuierlichen Oberfläche auf einer
der Walzen ebenfalls verwendet werden. Darüber hinaus kann die Konstruktion des Bandes 14 derartig
modifiziert werden, daß das Band mit Rippen versehen wird, die sich in einem Winkel zur Längsachse
des Bandes erstrecken, so daß zusammengedrückte Streifen 40 α sowie" nicht zusammengedrückte Streifen
41a erzeugt werden, die abwechselnd in der in F i g. 4 gezeigten Weise angeordnet sind.
Die vorliegende Erfindung schafft eine wirksame Methode, nach welcher die Fülleigenschaften einer
künstlich zusammengesetzten Tabakfolie verbessert
werden können, sofern diese als Zigarettenfüllmaterial
verwendet wird. Es ist möglich, aus einem gegebenen Gewicht der behandelten künstlich zusammengesetzten
Tabakfolie eine dichtere Zigarette herzustellen, als dies bei Verwendung einer gleichen Gewichtsmenge
einer nicht behandelten Folie der Fall ist. Es wird jedoch nicht nur das Schüttgewicht der
künstlich zusammengesetzten Folie bei der Behandlung gemäß "vorliegender Erfindung verbessert, son-
o dem auch eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen
Zug erzielt, wie aus Beispiel 3 zu ersehen ist. Außerdem lassen sich die Zigaretten unter Verwendung der
erfindungsgemäß behandelten künstlich zusammengesetzten Tabakfolie fester packen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (6)
1. Verfahren zur Verformung künstlicher Tabakfolien, das der Erhöhung der Sperrigkeit und 5
der Füllkapazität bei Verwendung als Zigaretten- ,
füllmaterial dient, bei welchem" die Tabakfolie
zwischen zwei Laufflächen hindurchtritt und verformt wird, wobei mindestens eine der zwei Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verfor-Laufflächen eine geriffelte, nicht ebenmäßige, io mung künstlicher Tabakfolien, das der Erhöhung der sondern abwechselnd mit Erhöhungen und Ver- Sperrigkeit und der Füllkapazität bei Verwendung tiefungen versehene Oberfläche aufweist, da- als Zigarettenfüllmaterial dient, bei welchem die Tadurch gekennzeichnet, daß die Tabak- bakfolie zwischen zwei Laufflächen hindurchtritt und folie mittels der Erhöhungen der einen elastisch verformt wird, wobei mindestens eine der zwei nachgiebig ausgebildeten Lauffläche, welche au- 15 Laufflächen eine geriffelte, nicht ebenmäßige, sonßere, senkrecht zur Ebene der Tabakfolie verlau- dem abwechselnd mit Erhöhungen und Vertiefungen fende Drücke hervorrufen, an mehreren in längli- versehene Oberfläche aufweist,
eher Erstreckung und in Querrichtung dazu mit Es ist bereits bekannt, Tabakblättern dadurch eine Abstand und parallel zueinander angeordneten erhöhte Sperrigkeit zu geben, daß die Tabakfolie Streifen (40, 40 a, 40 6, 47) verdichtet und ge- 20 zwischen zwei Laufflächen hindurchtritt und verdrückt wird, wobei die ursprüngliche Dicke die- formt wird, wobei mindestens eine der zwei Lauffläser verdichteten Streifen (40, 40 a, 40 6, 47) ver- chen eine geriffelte, nicht ebemmäßige, sondern abringert wird, und daß die zwischen den verdichte- wechselnd mit Erhöhungen und Vertiefungen verseten Streifen (40, 40 α, 40 b, 47) liegende Bereiche , hene Oberfläche aufweist (österreichische Patentder Tabakfolie ebenfalls Streifen (41, 41 a, 41 b, 25 schrift 142 938).
zwischen zwei Laufflächen hindurchtritt und verformt wird, wobei mindestens eine der zwei Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verfor-Laufflächen eine geriffelte, nicht ebenmäßige, io mung künstlicher Tabakfolien, das der Erhöhung der sondern abwechselnd mit Erhöhungen und Ver- Sperrigkeit und der Füllkapazität bei Verwendung tiefungen versehene Oberfläche aufweist, da- als Zigarettenfüllmaterial dient, bei welchem die Tadurch gekennzeichnet, daß die Tabak- bakfolie zwischen zwei Laufflächen hindurchtritt und folie mittels der Erhöhungen der einen elastisch verformt wird, wobei mindestens eine der zwei nachgiebig ausgebildeten Lauffläche, welche au- 15 Laufflächen eine geriffelte, nicht ebenmäßige, sonßere, senkrecht zur Ebene der Tabakfolie verlau- dem abwechselnd mit Erhöhungen und Vertiefungen fende Drücke hervorrufen, an mehreren in längli- versehene Oberfläche aufweist,
eher Erstreckung und in Querrichtung dazu mit Es ist bereits bekannt, Tabakblättern dadurch eine Abstand und parallel zueinander angeordneten erhöhte Sperrigkeit zu geben, daß die Tabakfolie Streifen (40, 40 a, 40 6, 47) verdichtet und ge- 20 zwischen zwei Laufflächen hindurchtritt und verdrückt wird, wobei die ursprüngliche Dicke die- formt wird, wobei mindestens eine der zwei Lauffläser verdichteten Streifen (40, 40 a, 40 6, 47) ver- chen eine geriffelte, nicht ebemmäßige, sondern abringert wird, und daß die zwischen den verdichte- wechselnd mit Erhöhungen und Vertiefungen verseten Streifen (40, 40 α, 40 b, 47) liegende Bereiche , hene Oberfläche aufweist (österreichische Patentder Tabakfolie ebenfalls Streifen (41, 41 a, 41 b, 25 schrift 142 938).
46) sind; die jedoch nicht verdichtet werden und Es ist ferner bekannt, eine künstliche Tabakfolie
keinen äußeren Kräften unterliegen, sondern Ie- aus Tabakabfällen herzustellen, so daß auch die
diglich durch die innerhalb der Tabakfolienebene Stengel und Rippen verwendet werden können, wo-
verlaufende Querausdehnung der verdichteten bei aus feingemahlenen Tabakteilen unter Zugabe
Streifen (40, 40 a, 40 b, 47) verformt werden, 30 von Flüssigkeit ein Brei hergestellt, in Folienform ge-
derart, daß die Oberfläche der nicht verdichteten bracht und getrocknet wird. Derartige Tabakfolien
Streifen (41, 41 a, 41 b, 46) uneben und gewellt werden als Zigarettenfüllmaterial oder Zigarettenum-
wird, und daß in der Tabakfolie zwischen den hüllung verwendet (schweizerische .Patentschrift
verdichteten (40, 40 a, 40 b, 47) und nicht ver- 358 732).
dichteten (41, 41 a, 41 b, 46) Streifen Restspan- .35 Bei Anwendung einer Temperaturbehandlung zwi-
nungsdifferenzen auftreten, die beim Zerschnit- sehen 110 bis 160° bleiben beim Schneiden einer
zein der Tabakfolie zu Tabakschnitzel ein Krau- derartigen künstlichen Tabakfolie, ohne daß beson-
seln dieser Tabakschnitzel hervorrufen, wobei je- dere chemische Bindemittel verwendet werden, EIa-
der einzelne Tabakschnitzel mindestens einen stizität und Kräuselzustand der Tabakteile, auch
Abschnitt eines verdichteten (40, 40 a, 40 6, 47) 40 beim Rauchen erhalten (deutsche Auslegeschrift
und eines nicht verdichteten (41, 41a, 416, 46) 1 164902).
Streifens aufweist. " Schließlich ist es bereits bekannt, die aus Tabak
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- oder Tabakabfällen hergestellten Bahnen oder Blätkennzeichnet,
daß die Folie aus künstlich zusam- ter im feuchten, halbtrockenen oder trockenen Zumengesetztem
Tabak der Einwirkung der Druck- 45 stand in ihrem Lauf der Einwirkung von Schabern
kräfte und dem gegenüber den Streifen in norma- auszusetzen, um ein gutes Belüften zu erzielen. Dabei
ler Richtung und gegen die Vorschubrichtung wird durch den Schaber oder die Schaber, welche die
ausgeübten Druck irr feuchtem Zustand mit Bahn von einer Trockenwalze lösen, der Bahn ein
einem Wassergehalt zwischen 12 bis 25%, bezo- runzliges Aussehen verliehen. Derartige Bahnen weigen
auf das Gewicht der Folie, unterzogen wird. 50 sen neben einer guten Belüftung auch einen guten
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch ge- Abbrand auf (deutsche Patentschrift 121 119). ·
kennzeichnet, daß die Folie den Druckkräften in Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in feuchtem Zustand mit einem Wassergehalt von einer künstlichen Tabakfolie in eng aufeinanderfol-15 Gewichtsprozent Wasser unterzogen wird. genden Längs- und Querbereichen unterschiedliche
kennzeichnet, daß die Folie den Druckkräften in Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in feuchtem Zustand mit einem Wassergehalt von einer künstlichen Tabakfolie in eng aufeinanderfol-15 Gewichtsprozent Wasser unterzogen wird. genden Längs- und Querbereichen unterschiedliche
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 55 Spannungen zu erzeugen, welche zur Folge haben,
kennzeichnet, daß die Breite der in Querrichtung daß sich die Folie und folglich die Tabakschnitzel,
angeordneten Srreifen, bei welchen die Druck- " die aus dieser Folie gebildet werden, in stärkerem
kräfte ausgeübt werden, zwischen 2,5 und Maße kräuseln und verdrehen, als dies bei dem be-25,4
mm liegt, wobei die Zwischenräume zwi- kannten Verfahren gemäß . der deutschen Patentschen
aufeinanderfolgenden Streifen wenigstens 60 schrift 121 119, erzielbar war, und auf diese Weise
die gleiche Breite wie die Streifen besitzen. das Schüttgewicht des Füllmaterials zu erhöhen.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch ge- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der in Querrichtung löst, daß die Tabakfolie mittels der Erhöhungen der
angeordneten Streifen, bei welchen die Druck- einen elastisch nachgiebig ausgebildeten Lauffläche,
kräfte ausgeübt werden, zwischen 6,3 und 65 welche äußere, senkrecht zur Ebene der Tabakfolie
9,5 mm liegt. verlaufende Drücke hervorrufen, an mehreren in
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- länglicher Erstreckung und in Querrichtung dazu mit
kennzeichnet, daß eine der Laufflächen beheizt Abstand und parallel zueinander angeordneten Strei-
Applications Claiming Priority (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US57667666A | 1966-09-01 | 1966-09-01 | |
US57667666 | 1966-09-01 | ||
DEM0075356 | 1967-08-30 |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1632155A1 DE1632155A1 (de) | 1972-03-02 |
DE1632155C true DE1632155C (de) | 1973-06-14 |
Family
ID=
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4218666C1 (de) * | 1992-06-05 | 1993-12-16 | Bat Cigarettenfab Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Strukturierung von Tabakmaterialien |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4218666C1 (de) * | 1992-06-05 | 1993-12-16 | Bat Cigarettenfab Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Strukturierung von Tabakmaterialien |
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