DE162297C - Kurbel-Kontroll- und Registrierkasse mit Rückgabevorrichtung. - Google Patents
Kurbel-Kontroll- und Registrierkasse mit Rückgabevorrichtung.Info
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- G07G1/00—Cash registers
- G07G1/10—Cash registers mechanically operated
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Sia&nfaitn
rüqt be
(ät-M-ppc S)TPx..
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JV* 162297 -KLASSE
43«.
Bei der mit Rückgabevorrichtung versehenen Registrierkasse des Hauptpatentes sind die
Kraftwerke zur Vor- und Rückwärtsdrehung der Staffelscheiben beständig gespannt. Dies
ist insofern ein Übelstand, als die die Kraftwerke bildenden Federn mit der Zeit ihre
Spannkraft verlieren tind die sichere Wirkung der Kasse dadurch in Frage gestellt wird.
Nach vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß die Kraftwerke nicht beständig gespannt sind, sondern ihre jeweilige Spannung gleichzeitig und gemeinsam erst beim Beginn der Kurbeldrehung erhalten.
Nach vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß die Kraftwerke nicht beständig gespannt sind, sondern ihre jeweilige Spannung gleichzeitig und gemeinsam erst beim Beginn der Kurbeldrehung erhalten.
Bei der in folgendem beschriebenen Ausführungsform wird die jeweilige Spannung
der Kraftwerke durch eine Welle bewirkt, auf welcher gleichzeitig die Mittel zum Bedrucken
und zur fortschaltung des Schreibstreifens,
ao zum Anlegen der die Gleitstücke für die Bewegung
der Münzenaus werf er tragenden Einstellhebel an die Staffelscheiben, zur Verschie-.
bung jener Gleitstücke auf den Einstellhebeln, sowie die Kurvenscheiben zur Regelung des
Ablaufes der Kraftwerke angeordnet sind.
Diese Welle, von welcher aus auch die Rückführung sämtlicher Mechanismen in die Anfangsstellung
erfolgt, erhält durch die Kurbeldrehung je eine vollkommene Umdrehung vor- und rückwärts.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein senkrechter Querschnitt, Fig. 2 eine Einzelheit,
Fig. 3 ein senkrechter Längsschnitt der Kasse. Fig. 4 ist eine Vorderansicht, Fig. 5 eine
Seitenansicht des Kurbelantriebes und Fig. 6 endlich eine Ansicht der Druckvorrichtung.
Die die Kraftwerke bildenden Federn 8,9 sind nicht, wie bisher, an einem Ende an festen
Punkten, sondern mittels Zugbänder 6j, 68 auf dem Umfange der Naben von Zahnbögen 71
befestigt, welche sich lose drehbar auf einer der Welle 5 für die Staffelscheibengruppen
parallelen Welle 70 befinden. Die Zahnbögen 71 entsprechen Verzahnungen 72 von nur teilweise
verzahnten Scheiben 73 auf der Welle 99, welche in noch zu beschreibender Weise durch
die Kurbel je eine Umdrehung vor- und rückwärts erhält, und in deren Ruhestellung sich
die Verzahnungen 72 mit den Zahnbögen 71 im Eingriff befinden, so daß zunächst bei Beginn
der Drehung der Welle 99 das Aufziehen der Federn 8, 9 erfolgt, indem die Naben der
Zahnbögen 71 eine entsprechende Teildrehung erhalten.
Während der übrigen Umdrehung der Scheibe 73 wird die Rückdrehung der Zahnbögen
71 und damit der Ablauf der Kraftwerke verhindert, indem die Zahnbögen 71 auf dem
glatten Teile des Umfanges der Scheiben 73 schleifen. Die Kraftwerke 8, 9 sind damit im
aufgezogenen Zustande gesperrt und vermögen erst in Tätigkeit zu treten, nachdem gemäß
*) Früheres Zusatzpatent: 160253.
dem Hauptpatent ihre Sperrhebel 15, 16 ausgelöst
worden sind.
. Diese Auslösung der Sperrhebel 15, 16 erfolgt
durch das Zurückschieben der Riegel 27, 28 vermittels der Sperrbögen 17, 18, welch
letztere zu dem Zwecke Anlaufflächen besitzen, die bei der Bewegung der Sperrbögen im Sinne
des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles auf Stifte oder Vorsprünge an den Riegeln 27, 28 derart
einwirken, daß sie dieselben entgegen dem Einflüsse ihrer Federn 24 zurückbewegen. Die
Bewegung der Sperrbögen 17, 18 erfolgt durch Niederdrücken der Tasten 6, 7, die mit ihren
unteren Enden auf an den Sperrbögen angeordnete keilförmige Nasen 19 wirken. Letztere
dienen, indem sie in Kerben 22 der niedergedrückten Tasten 6,7 eintreten, gleichzeitig
zur -Sperrung, der Tasten in der Arbeitsstellung.
Durch die Kraftwerke 8,9 wird stets die ganze zugehörige Staffelscheibengruppe vor-
oder rückwärts gedreht. Die Federn 8, 9 wirken auf mit den Sperrhebeln 15 bezw. 16 fest
verbundene Zahnbögen 29 bezw. 30, welche in Zahnräder 31 bezw. 32 eingreifen, die fest
mit der Welle 5 der zugehörigen Staffelscheibengruppe verbunden sind.
In der Nullstellung werden die Staffelscheibengruppen durch Sperrarme 37 festgehalten,
deren Nase in eine Kerbe 38 am Umfange einer ebenfalls fest auf der Welle 5 angeordneten Scheibe 39 eingreift.
Die Sperrarme 37 sitzen lose drehbar, achsial aber unverschiebbar auf einer Spindel 40,
welche der Welle 5 parallel angeordnet ist, und stehen unter der Einwirkung von Federn
41. Ferner sind auf der Welle 40 Arme 42 drehbar, deren freie, nach unten gerichtete
Enden 42" in die Mitnehmerösen 43 der Münzenauswerfschieber 6a, Θ' usw. eingreifen,
sobald mehrere der letzteren für einen Münzbehälter angeordnet sind.
Die Münzenauswerfschieber sind im unteren Teile der Münzbehälter 105 verschiebbar gelagert
und besitzen unterhalb des Münzbehälters der Größe der Münzen entsprechende Ausschnitte 44, in welche die Münzen aus dem
Münzbehälter niederfallen.
In den Fällen, wo nur ein einziger Münzenauswerfschieber vorhanden ist, entfällt der
Hebelarm 42, denn derselbe dient nur dazu, die obersten Münzenauswerfschieber gegen Mit-•
nähme durch die unteren zu sichern, wenn nur einer oder mehrere der darunter liegenden
Münzenauswerfschieber betätigt werden sollen.
Für die Münzenauswerfschieber 6°, 6δ jedes
Münzbehälters ist ein Gleitstück 45 auf einem Hebel 46 vorgesehen, welcher um eine feste
Spindel 165 schwingen kann. Jedes Gleitstück 45 besitzt einen Zapfen 47, welcher nach oben
gerichtet ist und in die Mitnehmerösen 43 der Münzenauswerfschieber 6a, 6υ eintritt, wenn
der Hebel 46 in noch zu beschreibender Weise angehoben wird.
Ferner besitzt jedes Gleitstück 45 einen nach unten gerichteten Zapfen 48, welcher in ein
entsprechendes Loch einer längs durchgehen- ■ den Schiene 49 eingreift, die in Zahnstangen 50
gelagert ist, welche mit Führungsschlitzen 51 auf einer feststehenden Schiene 52 geführt
sind und je eine Verzahnung 53 besitzen. Die Bewegung der Zahnstangen 50 erfolgt von der
Welle 99 aus, welche der Welle 5 parallel und drehbar gelagert ist. Zu dem Zwecke befinden
sich auf der Welle 99 Zahnbögen 55, welche bei der Drehung der Welle im Sinne des in
Fig. ι eingezeichneten Pfeiles mit den Verzahnungen 53 der Zahnstangen 50 in Eingriff
treten.
Die Bewegung der die Gleitstücke 45 tragen den Hebel 46 wird durch die gemäß den
jeweilig in Betracht kommenden Beträgen eingestellten Staffelscheiben der Gruppen begrenzt.
Die Hebel 46 bilden deshalb die Einstellmittel für die Gleitstücke 45 bezw. deren
Zapfen 47, welche je nach der Lage der Hebel 46 einen, zwei oder mehrere der Münzenauswerfschieber
erfassen.
Die Einstellhebel 46 tragen Anschlagstifte oder Vorsprünge 56, welche gegen den Umfang
der zugehörigen Staffelscheiben gepreßt werden. Das Anpressen erfolgt ebenfalls von
der Welle 99 aus bei deren Drehung im Sinne des eingezeichneten Pfeiles der Fig. 1. Zu
dem Zwecke sitzt auf der Welle 99 eine Hubscheibe 57, welche auf einen Arm 58 eines
zweiarmigen Hebels 58, 60 einwirkt. Der zweiarmige Hebel 58,60 befindet sich auf einer
Welle 59, und sein Arm 60 trägt am freien Ende einen Zahnbogen, welcher in einen Zahnbogen
61, der auf einer Welle 62 befestigt ist, eingreift. Auf der Welle 62 sitzen fest
Daumen 63, welche auf Federn 163 an der Unterseite der Einstellhebel 46 einwirken.
Diese werden gewöhnlich von oben her durch Hubscheiben 198 auf der Welle 99 niedergehalten
und bei der Drehung der Welle 99 erst dann freigegeben, wenn die Einstellung erfolgen soll.
Bei mehreren übereinander angeordneten Münzenauswerfschiebern 6 wird der zur Sicherung
der oberen Münzenauswerfschieber gegen Mitnahme durch den unteren bezw. die unteren
dienende Arm 42 bezw. dessen abwärts gerichteter Fortsatz 42" durch den Zapfen 47
des Gleitstückes 45 aus den Mitnehmerösen 43 derjenigen Auswerfschieber verdrängt, welche
jeweils durch das Gleitstück 45 betätigt werden sollen.
Die von den Münzenauswerfschiebern 6 erfaßten Münzen werden durch die Bewegung
der Schieber aus dem Münzenbehälter heraus-
gebracht und fallen auf Leitflächen 65, auf denen sie nach Rollbahnen 66 gleiten, um in
diesen auf das außen an der Kasse angeordnete Zahlbrett zu gelangen. Letzteres ist in den
Zeichnungen, weil nebensächlich, nicht dargestellt.
Die Vor- und Rückwärtsdrehung der Welle
99 durch die Kurbel 80 ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt.
Die Kurbel 80 ist auf einem Bolzen 81 befestigt, welcher außer einem Zahnrade 82 noch
ein Sperrad 83 trägt. Das Zahnrad 82 sitzt fest auf dem Bolzen 81, während das Sperrad
83 auf dem Bolzen 81 lose drehbar sitzt und einen Längsschlitz 84 besitzt, in welchen ein
Stift oder Mitnehmer 85 am Zahnrade 82 eingreift.
Für das Sperrad 83 ist ein Sperrhebel 86 angeordnet, welcher um einen Zapfen 87 an
einer Schwinge 88 drehbar ist, die um einen feststehenden Zapfen 164 schwingt. Der Sperrhebel
86 besitzt einen winklig angesetzten Arm 90, welcher gegen eine federnde Rast 91 anliegt.
Auf dem Zapfen 87 ist außer dem Sperrhebel 86 ein zweiarmiger Hebel 92,93
drehbar; der Arm 92 desselben schwingt zwischen zwei an der Schwinge 88 vorgesehenen
Anschlägen 94,95, und der Arm 93 ragt in den Weg eines Anschlages 96, welcher sich an
einem mit dem Zahnrade 82 beständig in Eingriff stehenden Stirnrade 97 befindet. Das
Stirnrad 97 sitzt zusammen mit einem Zahnbogen 98 fest auf einem Bolzen 199. Der
Zahnbogen 98 wird bei einer vollen Umdrehung des Stirnrades 97 einmal mit dem Stirnrade
iöo, das andere Mal mit dem Stirnrade 101 in
Eingriff gebracht. Die Übersetzung von dem Rade 82 auf das Rad 97 ist 1:2, so daß zwei
Kurbelumdrehungen einer Umdrehung des Rades 97 entsprechen.
Der Zahnbogen 98 ist so groß bemessen, daß er den Rädern 100 und 101 je eine volle
Umdrehung erteilt. Das Rad 100 ist mit einem Stirnrade 102 und das Rad 101 mit einem
4-5 Stirnrade 103 fest verbunden. Das Stirnrad
102 steht mit einem solchen 104 und das Stirnrad 103 mit einem solchen 105 beständig
in Eingriff. Auch die Räder 104 und 105 greifen ineinander, und das Rad 105 steht
schließlich beständig in Eingriff mit einem Stirnrade 106 auf der Welle 99.
Bei der zweimaligen Drehung der Kurbel 80 erhält zuerst, infolge der Drehung des Rades
100 durch den Zahnbogen 98, die Welle 99 eine volle Umdrehung im Sinne des in Fig. 4
eingezeichneten Pfeiles. Greift bei der zweiten Umdrehung der Kurbel der Zahnbogen 98 in
das Stirnrad 101, so erhält die Welle 99 eine volle Umdrehung in dem dem Pfeile in Fig. 4
entgegengesetzten Sinne. Nach je zwei Kurbelumdrehungen wird die Kurbel gesperrt.
Dies geschieht durch den Arm 93 des zweiarmigen Hebels 92, 93, welcher in den Weg
des Anschlages 96 an dem Stirnrade 97 ragt und dessen Arm 92 ein Widerlager am Stifte
94 an. der Schwinge 88 besitzt.
Diese Sperrung der Kurbel muß zu Beginn der Kurbeldrehung wieder ausgelöst werden.
Dies geschieht dadurch, daß die Kurbel zu Beginn der Kurbeldrehung um ein Stück zurückgedreht wird, so daß der in das Sperrad
83 eingreifende Sperrhebel 86 entgegen der federnden Rast 91 zurückgedrückt wird. Durch
diese Bewegung des Sperrhebels erhält die Schwinge 88 eine entsprechende Schwingung.
Hierdurch wird der Arm 93 von dem Anschlage 96 zurückgezogen und tritt hinter denselben.
Dabei fällt der Arm 93 nieder, bis der mit ihm verbundene Arm 92 am Stifte 95 der
Schwinge 88 anliegt. Nunmehr ist das Rad 97 frei und die Kurbeldrehung kann beginnen,
nachdem die Tasten für den eingezahlten Betrag und die Kaufsumme niedergedrückt worden
sind. Es erfolgt eine zweimalige Umdrehung der Kurbel, wobei sich folgender Vorgang
abspielt:
Zuerst werden die Zugfedern 8, 9 gespannt, wodurch die Staffelscheibengruppen entsprechend
den Ausschlägen der Sperrhebel 15 vorwärts gedreht werden, während gleichzeitig die
Schauräder 75 und die Wellen mit den Drucktypenrädern 89 durch zwangsweise Rückbewegung
der Zahnstange 115 von der Welle 99 aus in die Nullstellung gebracht werden, da
sie bisher in der Lage der vorherigen Registrierung verblieben sind.
Diese zwangsweise Zurückführung der Zahnstangen 115 erfolgt durch die in Fig. 2 und 3
ersichtliche Vorrichtung.
Die Zahnstangen 115 (Fig. 2 und 3) stehen
mit je einem Stirnrade 132 beständig in Eingriff. Jedes dieser Stirnräder 132 ist fest mit
einem Sperrade 133 verbunden, und alle sitzen lose drehbar auf einer Welle 136, welche außerdem
fest auf ihr ein Stirnrad · I32a trägt
(Fig- 3)·
Jedes der Sperräder 133 besitzt einen Mitnehmer 134, welcher bei der Drehung der
Welle 136' von einem Stifte 135 der letzteren
erfaßt und mitgenommen wird. Hierdurch wird die Welle 136 mit den Rädern 132,
133 gekuppelt.
In das Stirnrad 132" greift ein Zahnbogen
137, welcher auf einer Welle 20 drehbar und mit einem Zahnbogen 138 fest verbunden ist.
Letzterer greift in einen Zahnbogen 139, welcher auf der Welle 70 drehbar ist und einen
Arm 202 besitzt. An diesem befindet sich die um einen Zapfen 205 drehbare Klinke 200. Dieselbe
steht unter der Einwirkung einer Feder 204, durch die sie gegen einen Anschlag 199
am Arme 202 gedrängt wird,
Die Klinke 200 ragt in den Weg eines Daumens 201 auf der Welle 99. Bei der
Drehung der Welle 99 im Sinne des eingezeichneten Pfeiles Fig. 2 widersteht die Klinke
200 infolge des Anliegens am Anschlage 199 der Einwirkung des Daumens 201 der Welle
99, während sie bei der Drehung der Welle 99 in dem dem Pfeile entgegengesetzten Sinne der
Einwirkung· dieses Daumens ausweicht.
Auf der Welle 70 sind ferner Arme 143 drehbar, welche einerseits fest mit einem zweiten
Arme 140, welcher eine in einer Richtung federnde Klinke 141 trägt, und andererseits
durch eine Zugstange 144 mit einem Arme 145 verbunden sind. Letztere Arme bilden je mit
einem Arme 146 einen zweiarmigen Hebel 145, 146, welcher auf der Welle 147 drehbar angeordnet
ist und dessen Arm 146 unter einen Stift 148 je einer Sperrklinke 149 faßt, die in
die Sperräder 133 eingreifen. Die federnden Klinken 141 ragen in den Weg je eines Mitnehmers
142 auf der Welle 99.
Bei der Drehung der Welle 99 im Sinne des Pfeiles der Fig. 2 werden zuerst durch die
Daumen 142, indem die Klinken 141 denselben
bei dieser Bewegung" nicht ausweichen, die Sperrklinken 149 ausgelöst. Darauf wird durch
den Daumen 201 und die Klinke 200 am Arme 202 der Zahnbogen 139 entsprechend gedreht.
Diese Drehung wird durch die Zahnbögen 138, 137 auf das Zahnrad I32a (Fig. 3) und
damit auf die Welle 136 im Sinne der Abwärtsbewegung der Zahnstange 115 übertragen.
Die Übertragung· der Bewegung auf letztere erfolgt durch die Stifte 135, Mitnehmer 134
und Räder 133, 132.
Darauf werden bei der Weiterdrehung der Welle 99 die Staffelscheibengrüppen gemäß
der Kaufsumme, d. h. gemäß dem Ausschlage des Sperrhebels 16 (Fig. 1) zurückgedreht,
während gleichzeitig die Schauräder 75 und die Drucktypenräder 89 eingestellt werden und
die Weiterschaltung der Zählräder 64 des Addierwerkes erfolgt, welches die Kaufsumme
zu den vorher registrierten Beträgen addiert.
Zugleich erhält die Welle 62 ihre Arbeits-
drehung, wodurch der Einstellhebel 46 mit seinem Anschlage 56 gegen die Staffelscheiben
angedrückt wird. Je nach der Einstellung greifen hierbei die Zapfen 47 der Gleitstücke 45
auf den Einstellhebeln 46 in einen, zwei oder mehrere der Münzenauswerfschieber. Nachdem
die Einstellhebel 46 von den auf der Welle 99 befindlichen, sie niederhaltenden Hubscheiben
198 freigegeben worden sind, so daß sie der Wirkung der Federn 163 zu folgen vermögen,
werden die Verzahnungen 53 der Zahnstangen 50 von den Zahnbogen 55 auf der Welle 99 erfaßt,
und es erfolgt der Vorschub der Zahnstangen 50 mit dem gehobenen Gleitstück 45. Die Münzenauswerfschieber 6 werden vorgeschoben,
und die von ihnen herausgestoßenen Münzen gleiten auf den Leitflächen 65 in die betreffenden Rollbahnen 66. Damit ist die eine
Drehung der Kurbel 80 und die Vorwärtsdrehung der Welle 99 im Sinne des in Fig. 1
eingezeichneten Pfeiles beendet.
Bei der nunmehr folgenden zweiten Drehung der Kurbel wird die Welle 99 um eine volle
Umdrehung- zurückgedreht. Hierbei erfolgt der Abdruck der Typen auf dem Papierstreifen
151 und die Fortschaltung des letzteren. Der Papierstreifen 151 läuft über eine Leitwalze
154 am Ende des Armes 155 eines zweiarmigen Hebels 155, 156, dessen Arm 156 unter dem
Einflüsse eines Daumens 159 der Welle 99
steht und nur mitgenommen wird, wenn die Welle 99 sich entgegen dem Pfeile der Fig. 6
dreht. Bei der Bewegung des Hebels 155,156 wird die Walze 154 an den Typenrädersatz
angeschlagen. Die Weiterschaltung des Papierstreifens 151 erfolgt durch einen Schalthebel
160, 161, dessen Schaltklinke 162 in ein Schaltrad
163 an der Aufwickelwalze 152 greift, und dessen Arm 160 in den Weg des Daumens 159
der Welle 99 ragt und nur bei der Drehung der letzteren entgegen dem Pfeile in Fig. 6
bewegt wird, indem das freie Ende des Armes 160 bei der Drehung der Welle 99 im Sinne
des Pfeiles dem Daumen 159 ausweicht. Zum Schluß kehren alle Mechanismen bis auf die
Schauräder und die Typenräder in ihre Ruhestellung zurück, die niedergedrückten Tasten
werden durch Anheben der Sperrbögen 17, 18 freigegeben
und schnellen zurück, und endlich wird die Kurbel in -der oben beschriebenen
Weise an der Weiterdrehung gehindert.
Wie bei der Kasse des Hauptpatentes wird auch hier die Regelung des Ablaufes der Kraftwerke
und die Wahrung der richtigen Aufeinanderfolge der Arbeit beider durch Kurvenscheiben
78,79 (Fig. 1) bewirkt, welche auf der Welle 99 sitzen und an denen Arme 76, J']
anliegen. Diese sind starr mit Zahnbögen verbunden, die dauernd mit Zahnbögen an den
Sperrhebeln 15, 16 der Kraftwerke 8, 9 in Eingriff stehen, so daß zwischen letzteren und den
Kurvenscheiben 78,79 eine kraftschlüssige Verbindung besteht. Bei der Drehung der
Welle 99 im Sinne des Pfeiles der Fig. 1 gibt zuerst die Kurvenscheibe 78 das Kraftwerk 15
und dann die Kirrvenscheibe 79 das Kraftwerk 16 allmählich frei, so daß ein stoßfreier Ablauf
beider Kraftwerke in richtiger Aufeinanderfolge nach ihrer Auslösung erreicht wird.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche :I. Kurbel-Kontroll- und Registrierkasse mit Rückgabevorrichtung, nach Patent 157189, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der Kraftwerke (8,9) jeweils zu Beginn der Kurbeldrehung erfolgt, undzwar von einer Welle (99) aus, welche zugleich das Bedrucken und die Fortschaltung des Schreibstreifens (151), das Anlegen der die Gleitstücke (45) für die Bewegung der Münzenauswerfer (6", 67)) tragenden Einstellhebel (46) an die Staffelscheiben, die Verschiebung der Gleitstücke auf den Einstellhebeln, sowie die Regelung des Ablaufes der Kraftwerke vermittelt und von der Kurbelachse (8.1) aus durch einen Zahnbogen (98) angetrieben wird, der nacheinander auf zwei Räder (100, 101) wirkt, welche die erhaltene Drehung durch Zwischenräder (104, 105) auf die Welle (99) übertragen, um dieser je eine vollständige Vorwärts- und Rückwärtsdrehung zu erteilen.
- 2. Kurbel-Kontroll- und Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Gleitstücke (45) auf ihren Einstellhebeln (46) von der Welle (99) aus durch auf dieser sitzende Zahnbögen (55) erfolgt, welche in Zahn-, stangen (50,53) eingreifen, die mit den Gleitstücken (45) durch eine Schiene (49) verbunden sind.
- 3. Kurbel-Kontroll- und Registrierkasse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellhebel (46) gewöhnlich durch Hubscheiben (198) der Welle (99) entgegen der Wirkung von Federn (163) so weit niedergedrückt werden, daß die oberen Zapfen (47) der Gleitstücke (45) nicht in die Mitnehmerösen (43) der Münzenauswerfschieber (6a, 66) eingreifen, während vor der Freigabe der Hebel (46) durch die Hubscheiben (198) der Welle (99) eine Spannung der Federn (163) von der W'elle (99) aus erfolgt, so daß die Hebel (46) nach ihrer Freigabe mit Anschlägen (56) gegen die Umfange der Staffelscheiben gepreßt werden.
- 4. Kurbel-Kontroll- und Registrierkasse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der jeweils oberen Münzenauswerfschieber gegen unbeabsichtigte Mitnahme durch die unteren in die Mitnehmerösen derselben Arme (42) mit nach unten gerichteten Fortsätzen (42°) eingreifen, welche beim Anheben der Einstellhebel (46) durch das Eindringen der Zapfen (47) der Gleitstücke (45) in die Mitnehmerösen (43) so weit zurückgedrängt werden, daß die jeweils vorzuschiebenden Münzenauswerfschieber frei werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE157189T | 1903-09-05 | ||
DE162297T | 1904-08-02 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE162297C true DE162297C (de) | 1905-08-01 |
Family
ID=428105
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1904162297D Expired DE162297C (de) | 1903-09-05 | 1904-08-01 | Kurbel-Kontroll- und Registrierkasse mit Rückgabevorrichtung. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE162297C (de) |
-
1904
- 1904-08-01 DE DE1904162297D patent/DE162297C/de not_active Expired
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