DE1597371C - Selbstauslosegerat fur photographische Kameras - Google Patents
Selbstauslosegerat fur photographische KamerasInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein an photographische Kameras ansetzbares Selbstauslösegerät, das ein in
einem Gehäuse angeordnetes mechanisches Triebwerk, ferner einen mittels diesem antreibbaren, in
einem Führungsrohr axial beweglich geführten sowie unter dem Einfluß einer Rückstellfeder nach erfolgter
Auslösung des Kameraverschlusses in die Ausgangslage zurückkehrenden Stößel aufweist, wobei
eine mechanisch wirkende Signaleinrichtung vorgesehen ist, welche aus einer aus dem Gehäuse des
Geräts hervortretenden Anzeigefahne gebildet ist.
Selbstauslösegeräte, die mit einer das Ende der Ablaufbewegung durch Lichtsignale einer Lampe
anzeigenden Vorwarnsignaleinrichtung ausgestattet sind, kennt man an sich schon. Die Ausrüstung
solcher Geräte mit einer elektrischen Voranzeige kann in der praktischen Ausführung mitunter insofern
zu Komplikationen führen, als die Elektrik im Verhältnis zu dem gesamten im Gehäuse eines Geräts
zur Verfügung stehenden Einbauraum einen beträchtlichen Platzbedarf für die Unterbringung einer
Batterie sowie der die Lichtsignale ausstrahlenden Glühlampe erfordert. Da das Selbstauslösegerät überdies
nicht nur auf die Anwendung bei Durchführung von Nachtaufnahmen beschränkt ist, sondern auch
bei Tageslichtaufnahmen zum Einsatz kommen und dabei noch deutlich erkennbare Lichtsignale abgeben
soll, werden sowohl an die Batterie als auch an die Glühlampe hohe Leistungsanforderungen gestellt.
Auch bei Tageslicht deutlich sichtbare Lichtsignale wiederum kann man aber nur von einer elektrischen
Voranzeige erwarten, welche als Bestandteil eine relativ großvolumige Glühlampe sowie eine leistungsstarke
Batterie aufweist. Nun bereitet aber die Unterbringung derartiger leistungsstarker Bauelemente im
Gehäuse eines Selbstauslösegeräts, dessen Abmessungen aus Gründen einer bequemen Mitführung in
Taschen und auch Handhabung Beschränkungen unterworfen sind, immer gewisse Schwierigkeiten.
Außerdem liegt der sich aus der Anordnung einer Lichtsignaleinrichtung ergebende Kostenanteil im
Verhältnis zu den Gesamtgestehungskosten eines Selbstauslösegeräts relativ hoch.
Bei einem an Kameras ansetzbaren Selbstauslösegerät kennt man auch schon eine mechanisch betriebene
Signaleinrichtung. Diese arbeitet in der Weise, daß sie sich synchron mit dem Beginn der
Ablaufbewegung des mechanischen Triebwerks in Bewegung setzt und in einem stetigen sowie allmählichen
Bewegungsablauf von einer »verdeckten Lage« in eine »sichtbare Lage mit schließlichem
Stillstand« überwechselt. Diese an sich bekannte Art der Signalgabe muß insofern noch als nachteilig und
infolgedessen als verbesserungsbedürftig bezeichnet werden, als der Bewegungsvorgang der Signalscheibe
die volle Aufmerksamkeit des Photographierenden beansprucht und daher auch auf sich zieht, was den
meisten Photographierenden erfahrungsgemäß nicht einmal zum Bewußtsein kommt, so daß sie vom
eigentlichen Aufnahmevorgang förmlich überrascht werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Mängel der bekannten mit Voranzeige ausgestatteten Selbstauslösegeräte
zu. beseitigen und diese mit einer relativ einfachen Einrichtung auszustatten, die dem Photographierenden
deutlich sichtbar im voraus den Zeitpunkt der Kameraauslösung anzeigt.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anzeigefahne in der Endphase der
Ablaufbewegung des Triebwerks mittels eines oszillierende Bewegungen herbeiführenden Betätigungsmechanismus
sowie über an sich bekannte mechanisehe Kraftübertragungsorgane antreibbar ist. Auf
diese Weise können ohnehin vorhandene Teile des Triebwerks eines Selbstauslösegeräts kostensparend
zur Ausstattung desselben mit einer Voranzeige des Kameraauslösezeitpunkts herangezogen werden und
ίο damit die Abmessungen des Gehäuses auf die ohnehin
für die Unterbringung der mechanischen Triebwerksteile erforderliche Größenordnung beschränkt
bleiben. Ein weiterer vorteilhafter Effekt dieser Anordnung ist darin zu erblicken, daß der Photographierende
nur kurzzeitig, sozusagen »nebenbei« von dem Signal der Anzeigevorrichtung Notiz nimmt, und
nicht mehr, wie bei bekannten Signaleinrichtungen als nachteilig erkannt, durch ständiges aufmerksames
Verfolgen einer langsam ablaufenden Signalscheibe von dem eigentlichen Aufnahmevorgang überrascht
wird.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgegenstands wird darin gesehen, daß als Betätigungsmechanismus
für die Signalfahne eine mit höckerartiger Steuerfläche versehene Leiste dient, die auf
einer mit dem Triebwerk synchron ablaufenden Spannscheibe sitzt, welche einen konzentrisch zu
ihrer Drehachse angeordneten zylindrischen Ansatz aufweist, von dem aus eine Federweiche zur Leiste
führt. Damit sind auch für jene Selbstauslösegeräte, deren Hauptantriebswelle einen Spannweg von mehr
als 360° Umdrehung aufweist, die Voraussetzungen' dafür geschaffen, die ein mehrmaliges und verfrühtes
Erscheinen der Signalfahne, welche Irritierungen des Photographierenden zur Folge haben kann, verhindern.
Eine konstruktiv einfache, sich auch in funktioneller Hinsicht vorteilhaft erweisende Ausbildung
und Anordnung ergibt sich dadurch, daß die Federweiche aus einer einenends an der Leiste befestigten
Blattfeder gebildet ist.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann als Betätigungsmechanismus für die Anzeigefahne
auch eine zur Spannscheibe des Triebwerks koaxial gelagerte sowie in einem bestimmten Winkelbereich
relative Drehbewegungen zu dieser zulassende Nockenscheibe vorgesehen sein, die mit
einer Mitnehmerklinke zusammenarbeitet, welche auf einem der Übertragung der Antriebskräfte dienenden
Teil einseitig ausweichbar gelagert ist.
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand zweier Ausführungsbeispiele näher beschrieben und in der
Zeichnung dargestellt. Es zeigt .
F i g. 1 ein Selbstauslösegerät mit einer eine Federweiche aufweisenden Signaleinrichtung und in Ruhe-
lage befindlichen Triebwerksteilen,
F i g. 2 das gleiche Gerät, dessen Triebwerksteile in Spannlage übergeführt werden,
F i g. 3 wiederum das Gerät, kurz vor der Beendigung der Ablaufbewegung seiner Triebwerksteile,
wobei die Anzeigefahne bereits ausgefahren ist, welche im weiteren Verlauf intermittierende Bewegungen
ausführt,
F i g. 4 eine Außenansicht des Geräts in perspektivischer Darstellung,
F i g. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Selbstauslösegeräts, welches statt einer Federweiche
mit relativ verdrehbarem Nockenträger ausgestattet ist, in Ruhelage,
3 4
Fig. 6 das Gerät während der Spannoperation benen, an der Anzeigefahne 19 angreifenden Kraft-
und schließlich Übertragungsorgane ist auf der Spannscheibe 2 eine
Fig. 7 das Gerät während der letzten Phase der mit einer wellenförmigen Steuerfläche versehene
Ablaufbewegung, die Signalfahne hierbei hin- und Leiste 20 angeordnet. Auf dieser ist einenends eine
herbewegend. 5 Federweiche 21 befestigt, deren freies Ende federnd
In der Zeichnung ist das Gehäuse des Selbstaus- ausweichbar am' zylindrischen Ansatz 14 aufliegt,
lösegeräts mit 1 bezeichnet. In diesem Gehäuse ist Will man das Selbstauslösegerät aus der in F i g, 1
eine mit den Triebwerksteilen in getrieblicher Ver- veranschaulichten Ruhelage in Spannlage überführen,
bindung stehende sowie synchron mit diesen ab- muß hierzu der Spannknopf 3 und mit diesem die
laufende Spannscheibe 2 drehbar gelagert, die mit io Spannscheibe 2 im Uhrzeigersinn gedreht werden,
dem Spannkopf 3 gemäß F i g. 4 drehfest verbunden Dabei läuft nach einem bestimmten Drehwinkelbeist.
Die Spannscheibe 2 steht unter der Wirkung einer reich von etwa 90° die Federweiche 19, wie dies
beispielsweise als Spiralfeder ausgebildeten Antriebs- in Fig. 2 gezeigt.ist, am Stift 15 auf. Im weiteren
feder 4. Zwischen der Spannscheibe 2 bzw. deren Verlauf der Drehbewegung gleitet die Federweiche
Spannachse und einer Zahnstange 5 besteht eine in 15 über diesen hinweg, um sich anschließend mit dem
der Zeichnung lediglich mit einer strichpunktierten freien Ende wieder auf die Umfangsfläche des zylin-Linie
6 und einem Zahnritzel 7 angedeutete getrieb- drischen Ansatzes 14 aufzulegen. Am Ende der
liehe Verbindung. Diese wiederum steht unter der Spannbewegung nimmt die Leiste 20 eine Lage ein,
Hemmwirkung einer aus Steigrad 8 und Anker 9 ge- die gegenüber der in F i g. 2 gezeigten um etwa 360°
bildeten, gleichmäßige Ablaufbewegungen über die 20 versetzt ist, was bedeutet, daß die Federweiche 21
gesamte Wegstrecke der Zahnstange 5 gewährleisten- beinahe wieder am Stift 15 zur Anlage kommt. Nunden
Verzögerungseinrichtung, welche über die eben- mehr jedoch mit der dem zylindrischen Ansatz 14
falls nur durch eine strichpunktierte Linie 10 ange- zugekehrten Innenseite. Zweck der vorbeschriebenen
deuteten Getriebeteile mit dem Ritzel 7 in Treibver- Einrichtung ist es, zu verhindern, daß beim Spannbindung
steht. Was die Übersetzungsverhältnisse des 25 Vorgang die Anzeigefahne 19 aus der in Fig. 1 verLaufwerks
anbetrifft, so sind diese zweckmäßig so anschaulichten Ruhelage herausbewegt wird,
gewählt, daß die Zahnstange 5 beim Ablauf (F i g. 3) Bei der nun folgenden Auslösung des Selbstausaus
der einen Endlage, die sie in gespanntem Zustand lösers, die durch eine Drehbewegung der Einschaltdes
Geräts einnimmt, in die andere durch den taste 11 bewirkt wird, wird der Anker 9 freigegeben.
Anker 9 in der Weise verzögert wird, daß eine für 30 Die Spannscheibe 2 dreht sich nun unter dem Ein-Selbstauslöseraufnahmen
geeignete Vorlaufzeit in der fluß der Antriebsfeder 4 im Gegenuhrzeigersinn. Über
Größenordnung von etwa 7 bis 10 see erreicht wird. die Getriebeverbindung 6 und das Ritzel 7 wird nun-
Mit 11 ist eine als Wippschalter ausgeführte Ein- mehr die Zahnstange 5 in der in F i g. 3 veranschauschalttaste
bezeichnet. In der Stellung gemäß F i g. 2 lichten Pfeilrichtung bewegt und infolgedessen der
ist das Laufwerk 6 bis 10 dadurch am Ablauf ge- 35 im Stößelführungsrohr des Geräts gleitbar geführte
hindert, daß die Nase 11 α Druck auf den Anker 9 Auslösestift 12 vorangetrieben, was zur Folge hat,
ausübt, der dadurch sperrend in das Steigrad 8 ein- daß dieser aus dem Anschraubnippel 13 hervortritt,
greift. Beim Ablauf schiebt die Zahnstange 5, wie Nach einer etwa vollen Umdrehung der Spannaus
F i g. 3 ersichtlich, einen Auslösestift 12 aus dem scheibe 2 nähert sich die Federweiche 21 mit ihrem
Anschraubnippel 13 des Selbstauslösegeräts heraus, 40 auf dem zylindrischen Ansatz 14 aufliegenden Ende
wodurch am Ende die Kamera, an die das Gerät dem Stift 15, untergreift diesen im weiteren Verlauf
angeschlossen ist, zur Auslösung gebracht wird. Zwi- der Drehbewegung und bewegt damit das Gestänge
sehen der Zahnstange 5 und dem Auslösestift 12 ist 16,18 entgegen der Wirkung der Feder 17 in die in
eine Kupplung vorgesehen, die in der Zeichnung der F i g. 3 veranschaulichte Lage. Kommt nun in der
Einfachheit halber nicht dargestellt ist. Zweckmäßig 45 Endphase des Bewegungsablaufs der Stift 15 in den
ist diese so ausgeführt, daß der Stift 12 nach Aus- Wirkungsbereich der wellenförmigen Steuerfläche der
übung seiner Funktion, d. h. Auslösung des Kamera- Leiste 20, führt die bereits aus dem Gehäuse 1 ausverschlusses
an der Zahnstange 5 augenblicklich gefahrene Anzeigefahne 19 intermittierende Beweaußer
Eingriff kommt und damit ungehindert in die gungen aus. Dies so lange, bis schließlich der Stift 15
Ausgangslage zurückkehren kann. Weiter muß die 50 an der in Drehrichtung hintenliegenden Kante der
Kupplung so ausgeführt sein, daß mit der Rückstel- Leiste 20 wieder abgleitet. Diese Bewegungsvorgänge
lung der Zahnstange 5 automatisch eine Wirkverbin- sind mit der Vorschubbewegung des Auslösestiftes
dung derselben mit dem Auslösestift 12 wiederher- 12 derart aufeinander abgestimmt, daß sich die intergestellt
wird. mittierenden Bewegungen der Anzeigefahne 19 kurz Auf der Spannscheibe 2 ist ein konzentrisch zu 55 vor der Auslösung des Kameraverschlusses einstellen,
deren Drehachse angeordneter zylindrischer Ansatz Das weitere in F i g. 5 bis 7 veranschaulichte Aus-14
vorgesehen, auf dessen Umfangsfläche ein Stift 15 führungsbeispiel stimmt mit der vorbeschriebenen
aufliegt, der von einem ortsfest gelagerten zwei- Konzeption weitgehend überein. Identische Teile sind
armigen Hebel 16 getragen wird. An diesem Hebel in der Zeichnung daher auch mit gleichen Bezugsgreift
einenends eine Feder 17, anderenends eine mit- 60 zeichen versehen. Abweichende Elemente finden
tels des Stiftes 15 gelenkig angeschlossene Schub- lediglich bei der Mechanik Anwendung, die das
stange 18 an. Die Schubstange ihrerseits ist an ihrem Hervortreten der Anzeigefahne sowie deren intermitfreien
Ende mit einer im Gehäuse 1 axial verschieb- tierende Bewegungen bewirken. Zu diesem Zweck
bar geführten Anzeigefahne 19 gelenkig verbunden. ist auf der Spannscheibe 2 eine Nockenscheibe
Diese kann zwecks besserer Erkennbarkeit mit einem 6g angeordnet. Diese weist einen bogenförmigen Schlitz
Farbanstrich mit hoher Leuchtkraft, gegebenenfalls 22a auf, in den ein auf der Spannscheibe befestigter
auch mit einem Lichtstrahlen reflektierenden Färb- Stift 2a eingreift. Damit kann die Nockenscheibe
stoff versehen sein. Zur Betätigung der vorbeschrie- gegenüber der Spannscheibe 2 relative Drehbewegun-
gen in einem durch die Stift-Schlitz-Verbindung begrenzten
Drehwinkelbereich ausführen. Mit den Nokken 22 b, 22 c und 22 d der Nockenscheibe 22 arbeitet ■
eine Klinke 23 zusammen, die drehbar sowie nur nach einer Richtung ausweichbar auf einem Schieber
24 sitzt, welcher seinerseits linear geführt und entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder 25 bewegbar
ist.
Spannt man das Auslösegerät der vorbeschriebenen Konzeption durch Drehen des Spannknopfes 3 bzw.
der Spannscheibe 2 gegen die. Wirkung der Spannfeder 4 im Uhrzeigersinn, dann wandert zunächst der
Stift la aus der in Fig. 5 veranschaulichten Lage im konzentrischen Schlitz 22 α an dessen anderes
Ende. Ist dieses erreicht, dreht sich, die Nockenscheibe 22 mit, während die Klinke 23, den einzelnen
Nocken 22 b bis 22 d ausweichend (F i g. 6), in diesem
Bereich verdrängt wird.
Gegenüber der Stellung gemäß F i g. 6 kann fast noch eine volle Umdrehung der Spannbewegung aus- ao
geführt werden, und zwar so weit, bis der erste Nocken 22 b gerade wieder an der Klinke 23 anliegt.
Löst man nun in gleicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 bis 3 bereits beschrieben
das Gerät aus, läuft die Spannscheibe 2 im Gegen-Uhrzeigersinn ab. Erreicht bei diesem Ablauf der
Nocken 22 d die Klinke 23, dann bleibt die Nockenscheibe so lange stehen, bis der Stift la wieder am
anderen Ende des konzentrischen Schlitzes 22 a zur Anlage gekommen ist, wie dies F i g. 7 veranschaulicht.
Von diesem Augenblick an führt die weitere Drehung der Spannscheibe 2 dazu, daß der Nocken
22 d den Schieber 24 über die Klinke bewegt und infolgedessen die Anzeigefahne 27 über die beschriebenen
Stift-Schlitz-Verbindungen zum Hebel 26 zum Austritt aus dem Gehäuse 1 veranlaßt. Gleitet nun
der Nocken 22 d von der Klinke 23 ab, wird die Anzeigefahne unter dem Einfluß der Feder 25 wieder
zurückgezogen, um vom nachfolgenden Nocken 22 c wieder aus dem Gehäuse herausgeschoben zu werden.
Das gleiche Spiel wiederholt sich noch einmal, wenn der Nocken 22 b zur Wirkung kommt, dann
jedoch kehrt die Anzeigefahne 27 wieder in die Ruhelage zurück, wie sie Fig. 5 zu erkennen gibt.
Claims (4)
1. An photographische Kameras ansetzbares Selbstauslösegerät, das ein in einem Gehäuse angeordnetes
mechanisches Triebwerk, ferner einen mittels diesem antreibbaren, in einem Führungsrohr
axial beweglich geführten sowie unter dem Einfluß einer Rückstellfeder nach erfolgter Auslösung
des Kameraverschlusses in die Ausgangslage zurückkehrenden Stößel aufweist, wobei eine
mechanisch wirkende Signaleinrichtung vorgesehen ist, welche aus einer aus dem Gehäuse
des Geräts hervortretenden Anzeigefahne gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anzeigefahne (19; 27) in der Endphase der Ablaufbewegung des Triebwerks mittels eines oszillierende
Bewegungen herbeiführenden Betätigungsmechanismus sowie über an sich bekannte mechanische Kraftübertragungsorgane (16,8; 24,
26) antreibbar ist.
2. Selbstauslösegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsmechanismus
für die Signalfahne (19) eine mit höckerartiger Steuerfläche versehene Leiste (20) dient,
die auf einer mit dem Triebwerk (6 bis 10) synchron ablaufenden Spannscheibe (2) sitzt, welche
einen konzentrisch zu ihrer Drehachse angeordneten zylindrischen Ansatz (14) aufweist, von dem
aus eine Federweiche (21) zur Leiste führt.
3. Selbstauslösegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federweiche (21)
aus einer einenends an der Leiste (20) befestigten Blattfeder gebildet ist.
4. Selbstauslösegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsmechanismus
für die Anzeigefahne (27) eine zur Spannscheibe (2) des Triebwerks (6 bis 10) koaxial gelagerte
sowie in einem bestimmten Winkelbereich relative Drehbewegungen zu dieser zulassende
Nockenscheibe (22) vorgesehen ist, die mit einer Mitnehmerklinke (23) zusammenarbeitet, welche
auf einem der Übertragung der Antriebskräfte dienenden Teil (24) einseitig ausweichbar gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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